DE1703412A1 - Mehrschichtenski - Google Patents
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
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- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C5/00—Skis or snowboards
- A63C5/12—Making thereof; Selection of particular materials
-
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- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
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- A63C5/06—Skis or snowboards with special devices thereon, e.g. steering devices
- A63C5/062—Protection or reinforcement devices for the ski-tip or the ski rear end
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
Bes chreibung zur Patentanmeldung
der Firma Hart Ski, Mfg. Co., Inc., 2400 Endicott Street
betreffend:
"Mehrschichtenski "
"Mehrschichtenski "
Die Erfindung bezieht sich allgemein auf Skier und betrifft insbesondere einen Schutz für das hintere Ende eines
mehrschichtigen Metallskis.
Ein Mehrschichtenski, bei dem die Erfindung insbesondere zur Anwendung kommen kann, ist in der USA-Patentschrift
3.145.998 beschrieben. Bei derartigen Skiern enden die Schichten des Skis am hinteren Ende so, dass sie mit ihren hinteren
Kanten offenliegen in der gleichen Weise, als wenn der Ski einfach quer durchgeschnitten worden wäre. Solche Skikonstruktionen
sind zwar allgemein zufriedenstellend, doch pflegen Skifahrer die Skier, wenn sie sie nicht benötigen, abzustellen,
indem sie die Skier mit ihrem hinteren Ende in den Schnee -mvt
stossen. Dabei lassen sich jedoch Beschädigungen des hinteren Skiendes nicht vermeiden, und in manchen Fällen bricht sogar
der Schiohtaufbau zumindest teilweise auf, was dann zu einer zunehmenden Verschlechterung des Skis führt. Auoh wenn es sich
nur um geringe Beschädigungen handelt, werden die Skier doch zerkratzt und unansehnlich durch eine solche missbräuchliche
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Behandlung.
Um die genannten Beschädigungen der Skier an ihren
Enden zu vermeiden, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Schutz für das hintere Ende, insbesondere von mehrschichtigen
Metallskiern zu schaffen. Das Schutzstück soll bei Bedarf austauschbar sein. Davon abgesehen soll es aber
auch sehr gut und dauerhaft an dem Skiende anbringbar sein und dem einzelnen Skihersteller eine Wahlmöglichkeit offenlassen,
je nach-dem welcher Art von Endenschutzstück einerseits
den Herstellungserfordernissen und andererseits den Wünschen des Skifahrers am weitesten entgegen kommt. Das Endenschutz
stück soll sich beim Hersteller mit einem minimalen Zeitaufwand am Skiende befestigen lassen, wodurch sich auch
der Wunsch zur Verwendung eines solchen Schutzstückes ganz wesentlich erhöht, wenn nur wenig Zeit zum Anbringen des
Schutzstückes erforderlich ist. Das Schutzstück soll natürlich auch billig in der Herstellung sein und an sich kaum
zusätzliches Material beanspruchen, so weit es die Skikonstruktion
selbst betrifft. Das Schutzstück soll sich auch der Aufwärtskrümmung des hinteren Endteiles des Skis gut
anpassen. Bas Schutzstück soll so ausgebildet sein, dass es aus einem verhältnismässig weichen und billigen Metall, wie
z.B. Aluminium, bestehen kann und, sofern ein ähnliches Metall für die Endplatte des Skis verwendet wird, dass dann die
Presssitzhalterung des End ens ohut ζ stücke β erreicht werden
kann, ohne sehr eng· Toleranzen zu erfordern, solange die Toleranzen nicht ein bestimmtes Über- oder Untermass überschreiten.
Diese Aufgabe findet ihre lösung gemäss der Erfindung
durch eine nahe dem Skiende zwischen oberen und unteren Schichten befestigte Endplatte mit einer Anzahl von Schlitzen,
die sich von dem hinteren Ende der Platte in dieee hinein
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erstrecken für die Befestigung eines Endenschutzstückes mit
einer Querrippe und mit einer Anzahl von von der Rippe hervorstehenden,
mit der Rippe einstückigen, in die Plattenschlitze im Pressitz eingreifenden Fingern. Dabei handelt es sich um
ein Aluminiumschutzstück mit einer Querrippd, von der die
Eingriffsfinger nach vorne hervorstehen. In einer Ausführungsform sind die Finger nicht nur anfangs parallel zueinander,
sondern verbleiben auch in dieser parallelen Lage, wenn sie im Pressitz in entsprechende parallele Schlitze in der Endplatte
des Skis eingesetzt sind. In einer zweiten Ausführungsform werden die anfangs ebenfalls parallelen Finger in Schlitze
eingeschoben, die divergierende Schlitzabschnitte aufweisen, so dass die Finger zweoks Herstellung einer Dauerbefestigung
des Schutzstückes an dem Skiende entsprechend dem Schlitzverlauf auseinandergebogen werden·
Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen:
Fig, 1 eine Seitenansicht eines Skis mit einem an dessen hinterem Ende befestigten Endenschutzstück,
Fig. 2 eine Unteransicht des in Fig. 1 gezeigten Ski,
Fig. 3 eine Draufsicht auf einen solchen Ski, dessen Mittelteil zur deutlicheren Darstellung der
Skispitze und des hinteren Skiendes in einem grösseren Masstab weggelassen worden ist,
wobei besonders das hintere Skiende mit dem Endenschutzstück in seinen Einzelheiten dargestellt
ist,
Fig. 4 einen Schnitt gemäss Schnittlinie 4 - 4 in Fig. 3 zur Darstellung der Verankerung des
Endenschutzstückes am Skiende, 209816/0020
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Fig« 5 eine Schnittansicht gemäss Schnittlinie 5 -* 5
in Fig. 4,
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht des Endenschutzes in auseinandergezogener Darstellung mit der
hier eben gezeigten, jedoch tatsächlich in Längsrichtung etwas gewölbten Endplatte, die
normalerweise in einem Mehrschichten-Metallski vorhanden ist, und mit dem eigentlichen Schutzstück,
das dann-mit seinen einstückig ausgebildeten Fingern in die in der Endplatte vorgesehenen
Schlitze einsetzbar ist,
Fig. 7 eine Ansicht entsprechend Fig. 5 einer anderen Ausführungsform der Erfindung und
Fig. 8 eine perspektivische Ansicht entsprechend
Figo 6 der in Fig· 7 gezeigten Ausführungsform.
Bei dem in Fig. lgezeigten Ski soll es sich um einen
Ski handeln, wie er beispielsweise aus der oben erwähnten USA-Patentschfift bekannt ist. Der Ski 10 ist an seinem
vorderen Ende 14 zur Bildung der Skispitze aufwärts gebogen, und das hintere Skiende 15 ist vorzugsweise ebenfalls leicht
nach oben gebogen, wie Fig. 4 deutlicher zeigt. Eine solche Aufwärtsbiegung des hinteren Skiendes 15 hat sich für das
Skifahren als erwünscht erwiesen, um eine Rückwärtsbewegung mit den Skiern zuzulassen, wenn diese Aufwärtsbiegung auch
in dem erwähnten USA-Patent noch nicht gezeigt ist.
Kernteile des Skis, die vorzugsweise aus beliebig orientierten Holzteilen und einem geeigneten Bindemittel
zusammengesetzt sind und in der Zeichnung das Bezugszeichen
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tragen., sind seitlich, voneinander getrennt zwecks Bildung
eines offenen Mittelabschnittes 19 (Fig. 5). Der Mittelabschnitt 19 erstreckt sich im wesentlichen über die Länge
des Skis, ausgehend von dessen hinterem Ende.
Besondere Beduetung kommt einem Aluminiumeinsatz bzw. einer Endplatte 22 zu, die verschiedenartig ausgeführt
sein kann, wie im Folgenden dargelegt. Die Endplatte 22 hat eine nach vorne hervorspringende Zunge 22a, die vorzugsweise
eine in der Zeichnung nicht gezeigte zentrale Rille aufweist, die sich durchgehend bis zu der hinteren Kante der
Platte 22 erstreckt. Diese Rille ist der Form einer führungsrille 25 (Figo 2) angepasst, die sich von dem hinteren Ende
15 des Skis tiis zu einer Endstelle 26 nahe dem vorderen Skir
ende erstreckt, wie in Fig. 2 zu erkennen. Wie auch sonst üblich, trägt die Führungsrille 25 zum geraden Lauf des Skis
bei. Die Platte 22 trägt eine Reihe von Querschlitzen 22b, so dass sie, wie in Fig· 4 gezeigt, aufwärts gebogenjwerden
kann ohne Verziehen oder Verwerfen, besonders wenn die Platteein» ausreichende Dicke hat, die die Anordnung einer Rille an der
Unterseite der Platte 22 und deren Zunge 22a, wie oben dargelegt, rechtfertigt.
Wie Fig. 4 zeigt, hat der als Mehrschichtenski, ausgebildete
Ski 10 eine erste obere Schicht 29, vorzugsweise aus Aluminium, die sowohl an der Oberseite 30 des Kernteiles 18
als auch an der Oberseite der Endplatte 22 befestigt ist. An der Oberseite der Aluminiumschicht 29 ist eine zweite
obere Schicht 31 befestigt, vorzugsweise eine Schicht aus einer dünnen Stahllegierung, die sich im wesentlichen über
den gleichen Bereich wie die Aluminiumschicht 29 erstreckt.
Eine dritte obere Endschicht 32, vorzugsweise aus einem Hartkunststoff
material, ist an die Oberseite der Stahlschicht
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angeklebt und erstreckt sich auch über die gleiche Fläche wie
diese Stahlschicht 31. An die Unterseite 34 des Kernteiles 18 'sifwl und an die Unterseite der Endplatte 22 ist eine erste
untere Schicht 53, vorzugsweise aus Aluminium, angeklebt. Obgleich aus der vorliegenden Zeichnung nicht ohne weiteres zu
erkennen, ist es klar, dass ein solcher Ski, ebenso wie in der oben erwähnten USA-Patentschrift, abgewinkelte Laufkanten
aufweist, die unmittelbar unterhalb der Randbereiche der Schicht 53 angeordnet sind. Die horizontalen Schenkel dieser
Laufkanten überdecken eine Stahlschicht 63 randseitig, wo sie mit dieser Schicht verschv/eisst sind. Eine Platte 65
nimmt dann den Raum ein, der andernfalls zwischen den horizontalen Schenkeln der Laufkanteneinerseits und zwischen den
Schichten 53 und 63 andererseits vorhanden wäre. Eine Schicht oder Lage 67 aus mit Wachs modifiziertem Polyäthylen-Kunststoff
vervollständigt den Bodenaufbau des Ski. Diese Schicht oder Lage 67 bildet dann zwischen den senkrechten Schenkeln
der Laufkanten die Lauffläche für den Ski.
Das am hinteren Ende des Skis 10 angeordnete Endenschutz
stück 100 besteht vorzugsweise aus Aluminium oder einem anderen verhältnismässig weichen Material und umfasst eine
Sohutzrippe 102 mit einer senkrechten flachen Vorderfläche 104·. Wie am besten in Fig. 6 zu erkennen, sind vier parallele
Finger 106 einstückig mit der Rippe 102 ausgebildet und ragen von der Fläche 104 nach vorne. Bei dem gezeigten Auef ührungsbeispiel
sind lediglich vier derartige Finger 106 vorhanden, doch kann die Fingerzahl selbstverständlich variieren. Fig· 6
zeigt deutlich das Vorhandensein von dj:ei Querrillen 108 in
der Oberfläche jedes Fingers 106, und vier ähnliohe Rillen 110 sind in der unteren Fläche jedes Fingers 106 vorgesehen,
jedoch gegenüber den oberen Rillen 108 versetzt.
Die Endplatte 22 weist eine Anzahl von Sohlitzen 112
auf. Duroh diese Schlitze 112 unterscheidet sich die End-
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platte 22 von der in der oben erwähnten USA-Patentschrift beschriebenen Konstruktion. Mg. 3 und 4 zeigen, dass die
Schlitze 112 etwas länger sind als die Pinger 106, wodurch eine vollständige Aufnahme der Finger 106 in den Schlitzen
gewährleistet ist, ohne dass die Fingerenden gegen die geschlossenen
Enden der Schlitze 112 stossen können. Fig. 4 zeigt auch weiter, dass die Dicke der verschiedenen Finger
106 der Dioke der Endplatte 22 entspricht. Auch ist in dieser Figur zu erkennen, dass sich die flache Stirnfläche 104 von
der Oberseite jedes Fingers entsprechend der Gesamtdicke der vorstehend erwähnten Schichten 29» 31 und 32 nach oben erstreckt.
Ebenso erstreckt sich die Stirnfläche 104 von dem Boden bzw. von der Unterseite der verschiedenen Finger 106
soweit nach unten, wie die unteren Schichten 53, 63, 65 und 67 insgesamt dick sind. An ihrer Unterseite weist die Rippe
102 eine bogenförmige Kerbe oder Rille 111 auf, diehinsichtlich
Form und Grosse mit der Führungsrille 25 übereinstimmt,
bo dass sich praktisch eine galtte Fortsetzung dieser Rille ergibt. (Fig. 2).
Was sich der Zeichnung allerdings nicht ohne weiteres entnehmen lässt, ist die relative Dicke der Finger 106 im Verhältnis
zu den Schlitzen 112. Beim Einsetzen der Finger ist ein Pressitz beabsichtigt, und wenn die Endplatte 22
ebenso wie das Schutzstück 100 aus Aluminium besteht, ist jeder Finger 106 etwa 0,05 mm dicker als der Schlitz 112
hoch ist, wodurch sich der gewünschte Passitz in dem Schlitz ergibt, der gegebenenfalls auch ein absichtliches Lösen oder
Entfernen des Sohutzstückes 100 zulässt, wenn dies später erwünscht ist. Um ein konkretes Beispiel für die Fingerdicke
und die Schlitzweite zu bringen sei erwähnt, dass sich ein Finger mit einer Dicke von etwa 5,61 mm in Verbindung mit
einem Schlitz mit einer Weite von etwa 5»56 mm als zufrieden-
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stellend erwiesen hat, doch können diese Abmessungen selbstverständlich
variiert werden. Die Tiefe der verschiedenen Rillen 108 und 110 hängt selbstverständlich von der Dicke
der Finger 106 für ein gegebenes Material ab, ebenso wie das Mass an Krümmung, das der Endabschnitt 15 annimmt. Die
Finger passen sich natürlich derKrümmung an, und die verschiedenen Rillen 108 und 110 tragen dazu ganz wesentlich
bei, indem sie die Finger sich in jedem erforderlichen Masse krümmen lassen, wenn die Finger in die Schlitze 112 hineingestossen
werden.
Der Einbau des Sohutzstückes 100 geht folgendermassen vor sich. Angenommen, dass der Ski 10 zuerst zusammengebaut
wirden ist, wie in dem vorerwähnten USA-Patent dargestellt,
jedoch mit einem Einsatz oder einer Endplatte 22, die gemäss der vorstehenden Beschreibung ausgebildet ist, so werden die
Finger 106 in die Schlitze 112 hineingestossen, und dann wird das Sohutzstück 100 durch den vorhandenen Pressitz an Ort
und Stelle festgehalten. Gegebenenfalls vorhandenes Überschussmaterial des Schutzstückes 100 kann dann entfernt werden.
Sollte es später erforderlich werden oder erwünscht sein, den Protektor oder das Schutzstücl·: 100 zu ersetzen, wenn es
beispielsweise durch längeren und rücksichtslosen Gebrauch zerkratzt und abgenutzt ist, so kann es mit einer Kneifzange
oder einem anderen geeigneten "Werkzeug von dem Ski abgezogen werden, so dass ein anderes Schutzstück an seiner Stelle in
das Skiende eingesetzt werden kann.
Mitunter kann es erwünscht sein, dass der Protektor bzw. das Endenschutzstück einen Dauerbestandteil des Skis
bildet, weshalb entsprechende Massnahmen getroffen sind für die Dauerverankerung des Protektors an dem Ski, wie Fig. 7
und 8 zeigen. Das abgewandelte Endenschutzstück ist mit dem Bezugszeichen 200 versehen. Es umfasst wiederum eine Schutz-
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rippe 202, eine flache Ύorder- oder Stirnfläche 204 und von
dieser hervorstehende Finger 206, Die finger 206 unterscheiden
sich jedoch dadurch, dass sie etwas kurzer sind und dass sie von einer Basis oder einem eingebuchteten Anschnitt 207, der
einstückig mit der Hippe 202 ausgebildet ist, hervorstehen.
Die finger 206 sind auf diese Weise kräftiger ausgebildet
als die zuvor beschriebenen Finger 106. In dieser Ausführungs« form ist eine Anzahl von Quexrillen 208 lediglich in der nach
oben liegenden Oberfläche der Finger 206 Vorgesehen. Diese Rillen können etwas tiefer sein als die zuvor erwähnten Rillen,
und es kann daher auch auf die unteren Rillen verzichtet werden. An der Unterseite der Rippe 202 ist eine Kerbe oder Hut 211
ausgebildet, die der Nut 111 entspricht und die gleiche Aufgabe wie diese erfüllt.
Die Endplatte 22 in Fig. 7 und8 ist gegenüber der
in den anderen Zeichnungsdarstellungen erscheinenden Endplatte in ihrer Form etwas abgewandelt. Bei dieser Ausführungsform
sind lediglich zwei Schlitze 212 vorgesehen. Diese Schlitze 212 haben parallele Abschnitte 212a am hinteren Ende der
Platte und sich daran anschliessende Abschnitte 212b und 212c, die in beiden Fällen in einem scharfen Winkel gegenüber dem
hinteren Abschnitt 212a divergieren. Dadurch ergibt sich ein hervorspringender Teil 214 mit einem imwesent liehen spitzen
freien Ende, der zwischen die Finger 206 eingreift, sobald diese in die Schlitze 212 eintreten. Der Seil 214 führt dazu,
dass die Finger 206 in die in Fig. 7 gezeigte divergierende gegenseitige lage gedrängt und auseinandergespreizt werden.
Die Finger 206 sind, wie aus der Darstellung in Fig· 8 zu erkennen, anfangs parallel zueinander. Auf diese Weise bleiben
die Finger 206 aufgrund der verhältnismässig duktilen Eigenschaften des Metalls (Aluminium) in ihrer abgebogenen
gegenseitigen lage, und der Protektor beziehungsweise das
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Schutzstück 200 wird somit fest an Ort und Stelle gehalten.
Die Protektoren oder Schutzstücke 100 und 102 lassen
sich leicht in einer Massenfertigung herstellen durch Extrudieren der einzelnen Protektoren oder Schutzstücke und anschliessendes
Bearbeiten durch Pressen oder Prägen der Finger und der Rillen, wie bereits beschrieben· Anders ausgedrückt,
können die Protektoren oder Schutzstücke 100 und 200 anfangs in langen Streifen vorliegen, die durch einen Extrudiervorgang
erhalten worden sind und die beim Prägen oder Pressen der Finger in die erforderlichen kürzeren Längen unterteilt
werden· Die Protektoren oder Schutzstücke sind in der Hauptsache bei Fertigstellung des Skis im Pressitz in das Skiende
eingepasst. Erforderlichenfalls kann natürlich, wie bereits oben ausgeführt, das Schutzstück 100 von dem Skiende
abgezogen bzw. aus diesem herausgezogen und durch ein neues Schutzstück ersetzt werden. Der Protektor bzw· das
Sohutzstück 200 ist an sich nicht für einen Austausch gedacht, doch kann es natürlich bei Anwendung einer ausreichend
grossen Zugkraft an der Hippe 202 auch von dem Skiende entfernt und erneuert werden.
-Pat ent ansprüche-
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Claims (13)
1) Mehrschichtenski, gekennzeichnet durch eine nahe dem Skiende (15) zwischen oberen und unteren Schichten (29,53)
befestigte Endplatte (22) mit einer Anzahl von Schlitzen (112, 212), die sich von dem hinteren Ende der Platte (22)
in diese hinein erstrecken für die Befestigung eines Endenschutzstückes (100,200) mit einer Querrippe (102, 202) und
mit einer Anzahl von von der Rippe hervorstehenden, mit der Rippe einstüekigen,in die Plattenschlitze (112, 212) im
Pressitz eingreifenden Fingern (106, 206).
2) Ski nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Finger (106, 206) ebene obere und untere Seiten haben.
3) Ski nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Pinger (106, 206) kürzer als die Schlitze (112, 212)
sind.
4) Ski nach Anspruoh 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippe (102, 202) eine flache Vorder- oder Stirnfläche
(104, 204) hat, die sich von den Pingern (106, 206) sowohl aufwärts als auch abwärts erstreckt.
5) Ski nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
mindestens die Endplatte (22) oder das Endenschutzstück
(100, 200) aus Metall besteht.
6) Ski nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, dass das Metall Aluminium ist.
7) Ski nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Endplatte (22) als auch das Endenschutzstück (100,2OC
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aus Aluminium bestellen.
8) Ski nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass
die Endplatte (22) in Längsrichtung des Skis (10) gebogen ist, und dass die Pinger (106, 206) Streifen mit Querrillen
(108, 208) an ihrer Oberseite bilden, so dass die Pinger eine gekrümmte Form entsprechend der Krümmung der
Endplatte (22) annehmen.
9) Ski nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, dass jeder Pinger (106, 206) vor dem Einsetzen in seinen Schlitz
(112, 212) etwa 0,05 mm dicker ist als der Schlitz hoch ist.
10) Ski nach Anspruch 7> dadurch gekennzeichnet, dass
die Schlitze (112) parallel zueinander verlaufen.
10 Ski nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass
jeder Schlitz (212) einen rückwärtigen Abschnitt (212a) hat, der zu dem betreffenden Schiitζabschnitt (212a) eines
anderen Schlitzes (212) parallel ist, und einen in einem scharfen Winkel gegenüber dem hinteren Abschnitt (212a)
divergierenden vorderen Abschnitts.
12) Ski nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Schlitz (212) einen zweiten vorderen, in einem scharfen
Winkel divergierenden Abschnitt (212b, 212c) hat, der einen spitzen Vorsprung (214) für die Ablenkung oder Umbiegung
der Pinger (206) bildet.
13) Ski nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Hippe (202) des EndenschutzStückes oder Protektors (200)
mit zwei ausgebuchteten Ansatzstücken (207) einstückig ausgebildet ist, wobei von jedem ausgebuchteten Ansatzstück (207)
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ein Paar flacher Finger (206) ausgeht, die dureh das hervorspringende
Teil (214) in jedem Schlitz (212) in eine divergierende gegenseitige lage atfbiegbar sind»
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1968
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- 1968-05-16 DE DE1703412A patent/DE1703412C3/de not_active Expired
- 1968-05-17 CH CH739068A patent/CH479316A/de not_active IP Right Cessation
- 1968-05-20 AT AT482668A patent/AT287555B/de not_active IP Right Cessation
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT399284B (de) * | 1987-10-30 | 1995-04-25 | Tyrolia Freizeitgeraete | Element, das mittels seiner unterseite auf der oberseite eines ski befestigbar ist |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3501161A (en) | 1970-03-17 |
| DE1703412C3 (de) | 1974-09-05 |
| AT287555B (de) | 1971-01-25 |
| DE1703412B2 (de) | 1974-02-14 |
| CH479316A (de) | 1969-10-15 |
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