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DE202008001637U1 - Rost - Google Patents

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DE202008001637U1
DE202008001637U1 DE200820001637 DE202008001637U DE202008001637U1 DE 202008001637 U1 DE202008001637 U1 DE 202008001637U1 DE 200820001637 DE200820001637 DE 200820001637 DE 202008001637 U DE202008001637 U DE 202008001637U DE 202008001637 U1 DE202008001637 U1 DE 202008001637U1
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GRAEPEL-STUV GmbH
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GRAEPEL STUV GmbH
GRAEPEL-STUV GmbH
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C2/00Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels
    • E04C2/30Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the shape or structure
    • E04C2/42Gratings; Grid-like panels
    • E04C2/421Gratings; Grid-like panels made of bar-like elements, e.g. bars discontinuous in one direction

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)

Abstract

Rost (2) aus einem metallischen Blechmaterial mit einem seitlichen Rahmen (8) und zumindest annähernd rechtwinklig zur Nutzfläche angewinkelten Stegen (4), die dazwischen liegende Öffnungen (6) begrenzen, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (4) einstückig mit dem Rahmen (8) verbunden sind, aus einem Streifen Flachmaterial bestehen, das zur Nutzfläche um einen Drehwinkel gedreht ist, und sich zwischen einem Steg (4) und dem angrenzenden Rahmenabschnitt ein Übergangsbereich (10) befindet, in dem das Blechmaterial von einer in einem dem Steg (4) benachbarten Abschnitt zumindest annähernd rechtwinkligen Lage zur Nutzfläche in eine in einem dem Rahmen benachbarten Abschnitt zumindest annähernd waagerechte Lage zur Nutzfläche übergeht.

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Rost aus einem metallischen Blechmaterial mit einem seitlichen Rahmen und zumindest annähernd rechtwinklig zur Nutzfläche angewinkelten Stegen, die dazwischen liegende Öffnungen begrenzen.
  • Gattungsgemäße Roste sind in einer Vielzahl von Ausgestaltungen bekannt, beispielsweise als Trittroste über Kellerfensterschächten. Diese Art von Rosten ist aus Blechstreifen zusammengesetzt, die sich kreuzen und im Kreuzungspunkt miteinander verbunden sind. Derartige Roste sind jedoch nicht sehr belastbar.
  • Aus der Schrift DE 90 12 062.0 ist es bekannt, einen gattungsgemäßen Rost aus einem einstückigen metallischen Blechmaterial herzustellen. Der Nachteil dieses Rostes ist darin zu sehen, dass die Lochanteile zu gering sind, um bei grobem Schmutzanfall die Schmutzteile nach unten durchfallen zu lassen. Nachteilig ist auch, dass auf die Rinnenwangen Aufsteckprofile aufgesetzt werden sollen, weil diese aufwendig sind in der Fertigung.
  • Aus der Schrift DE 200 05 796 ist es bekannt, eine Leitersprosse aus einem einstückigen metallischen Blechmaterial herzustellen, bei der die Auftrittfläche mit durchgestanzten Durchtrittöffnungen versehen ist.
  • Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Rost zu schaffen, der kostengünstig herstellbar, hoch belastbar ist und einen großen Lochanteil aufweist.
  • Die Aufgabe wird für einen gattungsgemäßen Rost gelöst, indem die Stege einstückig mit dem Rahmen verbunden sind, aus einem Streifen Flachmaterial bestehen, das zur Nutzfläche um einen Drehwinkel gedreht ist, und sich zwischen einem Steg und dem angrenzenden Rahmenabschnitt ein Übergangsbereich befindet, in dem das Blechmaterial von einer in einem dem Steg benachbarten Abschnitt zumindest annähernd rechtwinkligen Lage zur Nutzfläche in eine in einem dem Rahmen benachbarten Abschnitt zumindest annähernd waagerechte Lage zur Nutzfläche übergeht.
  • Durch die Gestaltung der Stege als Flachmaterial verbleibt zwischen den Stegen ein maximaler Raum für Öffnungen, durch die Schmutz hindurchfallen kann. Je stärker das Flachmaterial im Verhältnis zur Nutzfläche gedreht ist, um so größer werden die Öffnungen, die sich dadurch zwischen den Stegen bilden. Allerdings ist es nicht sinnvoll, die Stege weiter als 90° zu drehen, da dadurch der Übergangsbereich zu sehr gestreckt und die Festigkeit des Rostes dadurch nachteilig beeinflußt wird. Eine Drehung um einen Drehwinkel, der kleiner ist als 90°, beispielsweise 75° oder 85°, reicht aus, um einen ausreichend großen Durchtrittsraum für hindurchfallenden Schmutz zu schaffen.
  • Durch die Gestaltung des Übergangsbereiches aus dem Blechmaterial ergibt sich eine vergleichsweise hoch belastbare Verbindungszone, die hohe Kräfte aufzunehmen vermag. Die Materialbreite des Steges, mit dem dieser aus dem ursprünglichen flachen Blechmaterial ausgestanzt wird, steht im vollen Umfang im Übergangsbereich zur Verfügung, um Kräfte, die auf einen zugehörigen Steg einwirken, in den seitlichen Rahmen überzuleiten. Durch den bogenförmigen gleichmäßigen Verlauf der Kanten können sich die Kräfte im Übergangsbereich gleichmäßig verteilen, so daß in diesem Abschnitt besondere Kraftspitzen unter Belastung vermieden werden.
  • Die Stege, die erfindungsgemäß zur Nutzfläche gedreht sind, verfügen über Kanten, die mit ihrer jeweiligen Materialstärke die Nutz- und Aufstandsfläche bilden. Durch den geringen Flächenanteil, den die Stege im Verhältnis zu den dazwischen liegen den Öffnungen beanspruchen, ergibt sich beim Begehen oder Befahren der erfindungsgemäßen Roste wegen der geringen Fläche eine hohe Auflagekraft, durch die die Rutschneigung auf den Rosten verringert wird. Schuhe oder Reifen, die über die erfindungsgemäßen Roste bewegt werden, neigen nicht so sehr zum Rutschen wie das auf herkömmlichen Rosten der Fall wäre. Sollte es trotzdem zu einer Rutschbewegung kommen, werden von den hochstehenden Kanten der Stege die Laufflächen von anhaftenden Schmutzpartikel freigekratzt, und die Sohlen oder Reifen können dann einen besseren Grip aufbauen. Die erfindungsgemäß gestalteten Stege erfüllen also eine Abstreifwirkung. Um die Rutschfestigkeit und Reinigungswirkung der Stege zu erhöhen, können diese an ihrer zur Nutzfläche weisenden Kante Zacken oder Wellen aufweisen, durch die die Haftung und Reinigungswirkung erhöht wird.
  • Die erfindungsgemäßen Roste können vielfältig eingesetzt werden, beispielsweise als Laufstege für Dächer – etwa für Schornsteinwartungsarbeiten –, Treppenstufen im Außenbereich bei hohem Schmutz bzw. Schneeaufkommen, Abdeckflächen über Schüttgutbunkern, Auftritte oder Podestflächen für Wartungs- und Montageplattformen in betrieblichen Anlagen, für Anlagen im Wasserbau und dergleichen.
  • Die erfindungsgemäßen Roste sind auch als Auffahrschienen für Fahrzeuge auf Anhängern geeignet. Durch den hohen Anteil der Öffnungen an der Gesamtfläche eines erfindungsgemäßen Rostes verursacht dieser in einem hochgeklappten Zustand nur einen geringen Luftwiderstand.
  • Die erfindungsgemäßen Roste haben wegen ihrer besonderen konstruktiven Ausgestaltung auch eine sehr hohe Querstabilität durch die hochkant gestellten Rippen.
  • Nach einer Ausgestaltung der Erfindung ist der seitliche Rahmen aus dem Blechmaterial zu einem C-Profilquerschnitt geformt. Um die seitlichen Rahmenteile zu schaffen, genügt es, zweimal abzukanten, um den C-Profilquerschnitt herzustellen. Weitere Bearbeitungsgänge sind dazu nicht erforderlich. Da es sich um ein einstückiges Blechmaterial handelt, können die auf den Rost wirkenden Kräfte gut auf den C-Profilquerschnitt übertragen werden.
  • Um die Tragfähigkeit der Stege zu erhöhen, wird für eine Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, diese jeweils mit zumindest einer Versteifungssicke zu versehen. Durch die Versteifungssicke wird der für die Öffnungen verfügbare Bauraum kaum eingeschränkt. Die eingebrachte Versteifungssicke kann die Tragfähigkeit eines Steges jedoch deutlich erhöhen.
  • Um die Baubreite eines Rostes zu erhöhen, können nach einer Ausgestaltung der Erfindung die Stege in ihrer Erstreckungsrichtung durch einen oder mehrere Längsteiler unterbrochen sein.
  • Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist das Höhenmaß eines Steges kleiner als der Abstand zum benachbarten Steg. Durch diese Maßnahme wird die Höhe eines Steges auf das konstruktiv notwendige Maß beschränkt, und überschüssiges Blechmaterial wird vom Rost entfernt, beispielsweise durch einen Stanzvorgang, um das Gewicht des Rostes möglichst gering zu halten. Zudem wird durch die Verkürzung des Steges das Risiko gering gehalten, daß an der Oberfläche des Rostes Schmutz oder sonstige Partikel anhaften und sich dort zunehmend ansammeln können.
  • Weitere Abwandlungen und Ausgestaltungen der Erfindung lassen sich der nachfolgenden gegenständlichen Beschreibung, den beigefügten Zeichnungen und den Merkmalen der Unteransprüche entnehmen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, daß jede Ausgestaltung der Erfindung für sich mit dem Kern der Erfindung kombinierbar ist, wobei auch mehrere vorgeschlagene Ausgestaltungen der Erfindung in einem Rost miteinander kombinierbar sein können, soweit dies ein Fachmann für die Realisierung von konkreten Anforderungen aus einem Anwendungsfall für sinnvoll hält.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels näher beschrieben. Es zeigen:
  • 1: eine Ansicht eines erfindungsgemäßen Rostes,
  • 2: eine Ansicht auf einen erfindungsgemäßen Rost von oben, und
  • 3: eine Querschnittsansicht entlang der Linie II-II aus 2.
  • In 1 ist eine Ansicht von schräg oben auf einen erfindungsgemäßen Rost 2 gezeigt. Der Rost 2 besteht aus einer Anzahl von Stegen 4, die sich in Längsrichtung zwischen den seitlich den Rost 2 begrenzenden Rahmen 8 erstrecken. Zwischen den Stegen 4 und den seitlichen Rahmen 8 ergeben sich Übergangsbereiche 10, in denen das Blechmaterial des Steges in das Blechmaterial des Rahmens übergeht. Im Übergangsbereich 10 ist das von der Drehachse, um die ein Steg 4 zu den seitlichen Rahmen 8 gedreht ist, am weitesten entfernt liegende Material am stärksten gestreckt, während das mehr im Bereich der Drehachse liegende Material unter Umständen sogar gestaucht sein kann. Der Übergangsbereich bildet eine plastisch verformte Übergangszone, die aus dem gleichen Blechmaterial besteht, aus dem auch die Stege 4 und die seitlichen Rahmen 8 gebildet sind. Die Stege 4, die seitlichen Rahmen 8 und auch die Übergangsbereiche 10 werden aus einer Blechplatine hergestellt, in die die Trennlinien der einzelnen Bauteile eingestanzt und sodann die plastischen Verformungen vorgenommen werden. Bei der Herstellung des Rostes 2 bleibt es bei der einstückigen Verbindung aller Bauteile des Rostes 2 miteinander. Dadurch erhält der Rost 2 eine hohe Festigkeit, ist aber auch insgesamt kostengünstig herstellbar.
  • Nach dem Drehen der Stege um eine Drehachse weisen diese weiterhin im wesentlichen eine flache Rechteckform auf. Um die Biegesteifigkeit der Stege 4 zu erhöhen, können diese mit einer oder mehreren Versteifungssicken 14 versehen sein.
  • In der gedrehten Stellung der Stege 4 bilden die nach oben gedrehten Kanten des Blechmaterials die Auftritt- bzw. Nutzfläche des Rostes 2. Wenn die Roste 2 beispielsweise aus einem 2 bis 3 mm dicken Blechmaterial hergestellt sind, weisen die Nutzflächen der Stege 4 entsprechend eine Breite von nur 2 bis 3 mm auf. Die Breite kann zusätzlich dadurch verringert werden, indem die nach oben stehenden Kanten durch weitere Bearbeitungen schmaler gemacht worden sind. Im Ausführungsbeispiel weisen die Stege 4 eine Anzahl von Zacken 12 auf, die ebenfalls beim Ausstanzen der Trennlinien als Kontur in die Stege eingebracht werden können.
  • In 2 ist eine Ansicht von oben auf einen erfindungsgemäßen Rost 2 gezeigt. Aus der Ansicht von oben ist gut erkennbar, daß die erfindungsgemäßen Roste 2 über einen sehr hohen Flächenanteil verfügen, der auf die Öffnungen 6 entfällt. Die Stege 4 nehmen mit ihren nach oben weisenden Kanten nur einen geringen Flächenanteil ein. Aus der Ansicht von oben sind auch die Übergangsbereiche 10 gut erkennbar, in denen die Stege 4 in die seitlichen Rahmen 8 übergehen.
  • In der 3 ist eine Schnittansicht entlang der Linie II-II aus 2 gezeigt. In der Schnittansicht ist gut erkennbar, wie die Stege im Verhältnis zur Nutzfläche gedreht sind. Auch ist in dieser Schnittansicht gut erkennbar, daß der Abstand zwischen zwei benachbarten Stegen 4 größer ist als die Höhe eines einzelnen Steges 4.
  • Die vorstehende gegenständliche Beschreibung dient der Erläuterung der Erfindung. Die Erfindung ist nicht auf das vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt. Dem Fachmann ist es vielmehr möglich, die Erfindung auf eine ihm als geeignet erscheinende Weise auf einen konkreten Anwendungsfall anzupassen, soweit ihm dies sinnvoll erscheint.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 9012062 [0003]
    • - DE 20005796 [0004]

Claims (6)

  1. Rost (2) aus einem metallischen Blechmaterial mit einem seitlichen Rahmen (8) und zumindest annähernd rechtwinklig zur Nutzfläche angewinkelten Stegen (4), die dazwischen liegende Öffnungen (6) begrenzen, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (4) einstückig mit dem Rahmen (8) verbunden sind, aus einem Streifen Flachmaterial bestehen, das zur Nutzfläche um einen Drehwinkel gedreht ist, und sich zwischen einem Steg (4) und dem angrenzenden Rahmenabschnitt ein Übergangsbereich (10) befindet, in dem das Blechmaterial von einer in einem dem Steg (4) benachbarten Abschnitt zumindest annähernd rechtwinkligen Lage zur Nutzfläche in eine in einem dem Rahmen benachbarten Abschnitt zumindest annähernd waagerechte Lage zur Nutzfläche übergeht.
  2. Rost (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der seitliche Rahmen (8) aus dem Blechmaterial zu einem C-Profilquerschnitt geformt ist.
  3. Rost (2) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (4) an ihrer zur Nutzfläche weisenden Kante Zacken oder Wellen aufweisen.
  4. Rost (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (4) jeweils zumindest eine Versteifungssicke (14) aufweisen.
  5. Rost (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (4) in ihrer Erstreckungsrichtung durch einen oder mehrere Längsteiler unterbrochen sind.
  6. Rost (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Höhenmaß eines Steges (4) kleiner ist als der Abstand zum benachbarten Steg (4).
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