DE20005574U1 - Transportkarren für Golfschläger - Google Patents
Transportkarren für GolfschlägerInfo
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Description
3 SJ
99HP 1573DEG Heinrichs, Peter
Transportkarren für Golfschläger, auch Caddie oder Golfcarts genannt, weisen gewöhnlich ein Fahrgestell mit Dreipunktabstützung auf, wobei zwei Abstützpunkte durch zwei Laufräder gebildet werden. Am Fahrgestell ist ein Aufbau mit einem anbringbaren Sack vorgesehen, in welchen der Satz der Golfschläger mit dem Griff nach unten hineingesteckt wird.
Außen, an dem aufgehängten Sack befinden sich gewöhnlich aufgenähte Taschen, in denen Kleidungsstücke und Anderes mitgeführt werden kann. Golfspielen gilt nicht nur als Schönwettersport, weswegen derartige Transportkarren auch Regen und Wind ausgesetzt sind. Dabei zeigen sich gewisse Nachteile bisher bekannter Golfschläger-Transportkarren, nämlich die Kopflastigkeit der Transportkarren, wenn mit den Golfschlägern beladen, und die Tendenz des Stoffes, aus dem der Sack zur Aufnahme der Golfschläger besteht, Wasser aufzunehmen und dadurch den Transportkarren schwer zu machen.
Die Kopflastigkeit des Transportkarrens bei Schlägern mit nach oben ragendem Schlägerkopf hat zur Folge, daß der Transportkarren bei starkem Wind leicht umkippt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Transportkarren für Golfschläger zu schaffen, der auch zur Benutzung bei widrigem Wetter geeignet ist. Die gestellte Aufgabe wird aufgrund der Merkmale des Anspruches 1 gelöst und durch die weiteren Merkmale der abhängigen Ansprüche ausgestaltet und weiterentwickelt.
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Im einzelnen ist ein steifer zylindrischer Behälter an dem Fahrgestell angebracht und hält an seiner Außenseite über Haltemittel den vorgesehenen Satz der Golfschläger, die mit ihren Griffen nach oben und mit ihren Schlägerköpfen nach unten ragen. Die Schlägerköpfe, auch „Eisen" genannt, stellen den schwersten Teil jedes GolfSchlägers dar. Durch die Anordnung dieser Eisen in der Nähe des unteren Endes des Transportkarrens wird der Gesamtschwerpunkt des Transportkarrens im unteren Bereich gehalten, sodaß die Gefahr des Kippens bei starkem Wind und unebenem Gelände stark reduziert wird. Der zylindrische Behälter bietet ein abgeschirmtes wasserdichtes Inneres mit viel Stauraum für Kleidung und Anderes. Eine Deckplatte des zylindrischen Behälters kann als Schreibunterlage benutzt werden.
Der zylindrische Behälter kann am oberen Ende einen Griff aufweisen, der im übrigen durch eine wasserdichte Abdeckung geschützt werden kann, um auf diese Weise gleichzeitig die Hand des Golfspielers zu schützen. Der zylindrische Behälter bietet genügend Raum zur Unterbringung einer Batterie, um den Griff zu heizen, falls erwünscht. Der zylindrische Behälter wird aus eigentragfähigem Wandmaterial ausgebildet, beispielsweise aus einem Verbundmaterial Aluminium/Kunststoff, was dem Transportkarren ein charakteristisches Aussehen verleiht, indem der zylindrische Behälter eine glänzende Fläche darbietet, die durch meist dunkle Streifen der Schäfte der Golfschläger unterteilt wird.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels. Dabei zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht des Transportkarrens, schematisiert,
Fig. 2 einen demontierten Antrieb, Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie III-III in Fig. 1, Fig.
4-6 Golfschlägerklemmen (vergrößert) Fig. 7 ein verstauter Transportkarren in einem
Transportkoffer, und
Fig. 8 den Transportkarren, betriebsbereit.
Fig. 8 den Transportkarren, betriebsbereit.
Die Hauptbestandteile des Transportkarrens sind ein Fahrgestell 1 und ein zylindrischer Behälter 2. Das Fahrgestell 1 weist zwei Stangen 10 zum Halten des zylindrischen Behälters 2, eine Bodenplatte 12, eine Antriebseinheit 11 zum elektrischen Antrieb einer Achse 13 und zwei Räder 14 und 15 auf. Die Antriebseinheit 11 ist abkuppelbar (Fig. 2) und weist zu diesem Zweck einen Aufsteckzapfen auf. Zum Verstauen des Transportkarrens im Kofferraum eines Fahrzeugs wird die Antriebseinheit demontiert.
Der zylindrische Behälter 2 (siehe Fig. 3) weist einen halbrunden bis parabelförmigen Wandabschnitt 20, eine ebene Rückseitenwand 21 und eine Deckplatte 22 auf. In der Wand 21 sind eine oder mehrere Zugangsöffnungen 24 vorgesehen, die durch Klappen 25 verschließbar sind. Die jeweilige Klappe 25 kann mit Klettband oder mit einem Reißverschluß an dem Behälter 2 angebracht sein. Das Behälterinnere 26 kann durch Zwischenböden 27 unterteilt werden.
Am oberseitigen Ende erstreckt sich ein Griff 28, mit dem der Transportkarren geführt werden kann, wenn dieser in geeigneter Weise geneigt ist. Ferner ist eine Gummihaut oder Kunststoffabdeckung 29 vorgesehen, welche die führende Hand des Golfspielers und die Schlägergriffe gegen Regen und Wind schützt. Der Griff 28 kann elektrisch aufheizbar ausgebildet sein, wobei die zugehörige Batterie im Inneren 26 des Behälters 2 untergebracht wird.
Das untere Ende 30 des Fahrgestellt 1 ist in Richtung auf die Räder 14, 15 abgeschrägt und bildet eine Kufe 31 als Abstützstelle für den Transportkarren aus. Diese Abstützstelle bildet zusammen mit den Auflagepunkten der Räder 14, 15 ein Abstützdreieck oder -Viereck, innerhalb welchem die Schwerlinie s des Karrens samt Beladung auftreffen muß, wenn der Karren stehen soll. Wenn der Schwerpunkt S des Karrens samt Beladung relativ hoch liegt, gelangt die Schwerlinie s bereits bei mäßigen Neigungen des Transportkarrens aus ihrer Normalstellung in den Bereich außerhalb dieses Abstützdreiecks und der Karren stürzt um. Je tiefer der Gesamtschwerpunkt s des Karrens samt Ladung ist, um so mehr Neigung aus der Normallage wird ohne Umstürzen des Karrens ertragen.
Bei der Erfindung wird deshalb die Anbringung des Satzes der Golfschläger 35 (gewöhnlich vierzehn) mit den Schlageisen 36 unten und den Griffen 37 oben favorisiert und zu diesem Zweck sind Stützflächen 32 für die längeren Golfschläger, Stützflächen 33 und Stützflächen 34 für die kürzeren Golfschläger vorgesehen, und zwar in Etagen unterhalb des Bodens 12. Die Stützflächen 32 bis 34 weisen an die Schlageisen angepaßte Mulden auf und sind als austauschbare Böden ausgebildet, um sich unterschiedlichen Schlägern anpassen zu können und um bei Verschleiß austauschbar zu sein.
3*4 * ♦ 4
Es ist möglich, die Golfschläger 35 an ihrem Schaft zu halten, bevorzugt wird jedoch das Halten am Griff 37, weil dessen Oberfläche gewöhnlich griffig ausgebildet ist. Deshalb ist nahe des oberen Endes des Karrens ein Kranz 40 von Rastklemmen vorgesehen, welche unterschiedliche Ausbildung haben können, wie anhand Fig. 4 bis 6 erklärt.
Der Kranz 40 weist Einbuchtungen 41 auf, die an ihrer Eintrittsstelle in verschiedener Weise eingeengt werden können, um Rastklemmen zu bilden.
Fig. 4 zeigt die Einengung durch eine elastische Rolle 42, die drehbar an dem Kranz 40 angebracht ist. Dies ist die einfachste Konstruktion einer Rastklemme.
Fig. 5 zeigt zwei Rollen 42, die über eine federnde Spange 43 an der halbrunden Wand 20 befestigt sind. Wenn der Griff 37 des GolfSchlägers in die Einbuchtung 41 eingeführt wird, weichen die Rollen 42 auseinander und schließen sich dann hinter dem Griff 37.
Fig. 6 zeigt einen am Kranz 40 schwenkbar gelagerten Hebel 45, der mit einer Federrast 46 zusammenarbeitet und eine Offen-Stellung sowie, wie dargestellt, eine Geschlossenstellung einnehmen kann. Wenn der Golfschläger aus der dargestellten Stellung entfernt wird, schwenkt der Hebel in die gestrichelte Stellung 45A, in welcher der hintere Teil 45B des Hebels mit seiner Außenseite hinter die Federrast gelangt und in der Offen-Stellung verbleibt. Wenn nunmehr ein Golfschläger in die Rastklemme eingeführt wird, trifft der Griff 37 auf den hinteren Teil 45B des Hebels 45 und schwenkt diesen, bis die Federrast 46, wie dargestellt, eingreift.
Es versteht sich, daß noch weitere Konstruktionen von Klemmen für die Golfschläger anwendbar sind, ohne daß dies im
Einzelnen näher ausgeführt werden brauchte.
Fig. 7 zeigt eine weitere Ausführungsform der Karre, die in einer Hülle oder in einem Transportkoffer 50 untergebracht ist. Der Transportkoffer weist einen Unterteil 51 und einen Oberteil 52 auf. Der Koffer 50 kann aus ABS-Hartschalen aufgebaut sein und im Inneren Schaumstoffpolster aufweisen. Am Unterteil 51 sind Rollen 53 und am Oberteil 52 sind Griffe 54 kombiniert mit Rollen vorgesehen.
Die Räder 14, 15 des Transportkarrens sind von diesem abnehmbar und mit ihren Achsen 13 in Halterungen 16 einsteckbar, die im Inneren des Behälters 2 angebracht sind. Die Räder 14, 15 selbst werden übereinander entlang der ebenen Seite 21 des Behälters 2 untergebracht.
Das untere Ende 30 der Karre weist zwei Flächen 30a und 30b auf, die so unterteilt sind, daß die Karre ohne Räder auf der Fläche 30a aufrecht stehen kann, ohne umzufallen. Andererseits ist die Fläche 30b bis zur Achse 13 genügend lang, damit die Karre bei aufgestellten Rädern 14, 15 schräg steht, wie in Fig. 8 angedeutet.
Der Transportkoffer 50 kann auch für die Ausführungsform der Fig. 1 und 2 verwendet werden, nachdem die Räder samt Antrieb 11 abgekuppelt worden sind.
Claims (15)
1. Transportkarre für Golfschläger mit folgenden Merkmalen:
ein Fahrgestell (1) mit zwei Laufrädern (14, 15) und einer Abstützstelle;
ein zylindrischer Behälter (2), der an seiner Außenseite Golfschläger-Haltemittel für einen Satz von Golfschlägern (35) in einer Reihe längs des Umfangs des Behälters aufweist;
die Golfschläger-Haltemittel weisen Stützflächen (32, 33, 34) für die jeweiligen Golfschlägerköpfe (36) auf, wobei die Stützflächen am unteren Bereich (30) der Transportkarre angebracht sind.
ein Fahrgestell (1) mit zwei Laufrädern (14, 15) und einer Abstützstelle;
ein zylindrischer Behälter (2), der an seiner Außenseite Golfschläger-Haltemittel für einen Satz von Golfschlägern (35) in einer Reihe längs des Umfangs des Behälters aufweist;
die Golfschläger-Haltemittel weisen Stützflächen (32, 33, 34) für die jeweiligen Golfschlägerköpfe (36) auf, wobei die Stützflächen am unteren Bereich (30) der Transportkarre angebracht sind.
2. Transportkarre nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stützflächen (32, 33, 34) als austauschbare Böden mit Aufnahmemulden für die Golfschlägerköpfe ausgebildet sind.
dadurch gekennzeichnet, daß die Stützflächen (32, 33, 34) als austauschbare Böden mit Aufnahmemulden für die Golfschlägerköpfe ausgebildet sind.
3. Transportkarre nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Golfschläger-Haltemittel einen Kranz (40) von Klemmen aufweisen.
4. Transportkarre nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmen jeweils eine Einbuchtung (41) des Kranzes (40) und eine Rolle (42) umfassen, die den Zugang zu der Einbuchtung (41) einengt.
5. Transportkarre nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmen spangenartige Federarme (43) zum Halten der Rollen (42) umfassen, zwischen denen der Zugang zu der betreffenden Einbuchtung gebildet wird.
6. Transportkarre nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmen jeweils eine Einbuchtung (41) des Kranzes (40) und einen gebogenen Hebel (45) umfassen, der eine durch eine Federast (46) gesicherte Öffnung-Stellung und eine durch die Federrast (46) gesicherte Schließ-Stellung aufweist.
7. Transportkarre nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Golfschläger-Haltemittel eine Stülphaube (29) umfassen, um die Golfschlägergriffe (37) abzudecken.
8. Transportkarre nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische Behälter (2) an seinem oberen Ende eine Abdeckplatte (22) aufweist, die als Schreibunterlage ausgebildet ist.
9. Transportkarre nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein Griff (28) am Behälter (2) angebracht ist, der elektrisch heizbar ausgebildet ist.
10. Transportkarre nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische Behälter (2) eigentragfähig aus Wandmaterial ausgebildet ist, welches keine Wasseraufnahme zeigt.
11. Transportkarre nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische Behälter (2) halbrund bis parabelförmig auf der den Laufrädern abgewandten Seite (20) und eben auf der den Laufrädern zugewandten Seite (21) ausgebildet ist.
12. Transportkarre nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die ebene Seite (21) des Behälters wenigstens eine Zugangsöffnung (24) ins Behälterinnere (26) aufweist.
13. Transportkarre nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugangsöffnung oder - öffnungen (24) verschließbar ist bzw. sind.
14. Transportkarre nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Räder (14, 15) abnehmbar und mit ihren Achsen (13) am Behälter (2) aufsteckbar sind.
15. Transportkarre nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß ein Transportkoffer (50) zur Umhüllung vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20005574U DE20005574U1 (de) | 2000-03-24 | 2000-03-24 | Transportkarren für Golfschläger |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20005574U DE20005574U1 (de) | 2000-03-24 | 2000-03-24 | Transportkarren für Golfschläger |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20005574U1 true DE20005574U1 (de) | 2001-08-02 |
Family
ID=7939355
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20005574U Expired - Lifetime DE20005574U1 (de) | 2000-03-24 | 2000-03-24 | Transportkarren für Golfschläger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20005574U1 (de) |
Cited By (1)
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