DE20004741U1 - Fahrradsattel - Google Patents
FahrradsattelInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62J—CYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
- B62J1/00—Saddles or other seats for cycles; Arrangement thereof; Component parts
- B62J1/005—Saddles having a seating area with multiple separate weight bearing surfaces
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Packaging Of Machine Parts And Wound Products (AREA)
Description
Stand der Technik:
Die herkömmliche Sattelform ist gekennzeichnet durch die breite Sitzfläche am Steiß und einer sich nach vorn verjüngenden Form. Die Sattel sind nicht geschlechtsspezifisch gestaltet und sind anatomisch unangepaßt für den Radfahrer .Das verursacht Beschwerden, die bei Vielfahrern zu eingeschränkter Gesundheit fuhren.
Neben der 1-teiligen Form sind die neueren durch 2-teilige Formen charakterisiert. Die letzteren sind beim Gebrauch starr bzw. beweglich ,dem Treten in die Pedale folgend. Die Form ist hufeisenförmig nach vorn sich öffnend. Das Gewicht ruht auf dem Oberschenkel und dem Po, es fehlt die Verschmälerung nach vorn. (Aktenzeichen P 44 45446.5 ).
Andere Problemlösungen sehen zwei sich unabhängig voneinander schwenkbar gelagerte Sitzflächen vor, die gegenläufig der Kurbelbewegung der Beine des Radfahrers folgen.
(Aktenzeichen 195 12 016.7 )
Bei einteiliger Form ist eine variable Neigungsvorrichtung des Sattels vorgesehen, die eine Verlagerung des Gewichtes vom Schambein erlaubt (Aktenzeichen 196 06 801.0 ).
Allen Varianten ist gleich das Bestreben nach Sitzkomfort.
Aufgabe :
Aufgabe der Neukonstruktionen von Satteln ist, den Sitzkomfort zu heben. Die Form darf nicht anatomisch wichtige Nerven oder Blutgefäße beeinträchtigen. Gesundheitliche Lasten sind abzuwenden. Die Anatomie des Fahrers ist geschlechtsspezifisch zu berücksichtigen. Das Material ist rutschfest und feuchtigkeitsbeständig . Der Sattel muß so befestigt sein ,daß Erschütterungen und Schläge beim Fahren gedämpft werden.
Lösung :
Anatomisch geformter Fahrradsattel unter weitgehender Schonung des Benutzers. Die bisherige typische Dreieckform des Sattels ist hier ausgespart. Stattdessen unterstützen 3 Sattelflächen aus gepolstertem, rutschfestem Material die Sitzfläche. Die Stützen der 3 Sattelflächen laufen konisch auf ein zentrales Stützrohr, das seinerseits in einer Teleskopfederung steckt. Die 3 Sattelflächen sind sowohl kippbar wie auch seitlichentsprechend der Gesäßform - verstellbar und fixierbar. Das bewußte Aussparen der herkömmlichen Bauweise führt zu einer Schonung wichtiger Gefäße und Nerven. Gerade beim Mann werden Durchblutungsstörungen und weitere Schäden wie Impotenz vermieden. Desgleichen bietet der Sattel auch Frauen besseren Sitzkomfort. Die Einstellung des Sattels ist einstellbar auf die individuelle anatomische Situation.
Die Veränderung der Sitzflächen geht über seitliches Lockern der Imbusschraube. Dabei lösen sich die Backen des Gelenkkopfes. Dadurch sind seitliches Verschieben und Auf-und Abwärtsbewegungen möglich Die Sitzflächen sind während der Fahrt fixiert.
Linke und rechte Sitzfläche (Abb. 1, Abb. 2) sehen nierenförmig aus . Die Flächen sind dadurch gekennzeichnet, daß sie in ihrer Form möglichst anatomisch wichtige Gefäße und Nerven aussparen. Die Flächen können individuell speziell hergestellt werden. Das ermöglicht Paßgenauigkeit und Oberflächengestaltung entsprechend der Belastung .Zur Mitte hin sind entsprechend der Gesäßknochen konkave Oberflächen vorzusehen, die den großen Belastungsdruck verteilen. Nach vorn flacht die Satteldicke ab und geht in elastisches Material über. Die Oberfläche ist rutschfest ,atmungsaktiv und wetterfest ( Abb.l, Abb. 2).
Die rückwärtige Sitzfläche (Abb. 3 ) hat ovale Form und kann ebenso individuell produziert, optimalen Sitzkomfort bieten. Die Materialbeschaffenheit ist wie für die linke und rechte Sitzfläche vorzusehen.
Alle 3 Sitzflächen (Abb.4) tragen an ihrer unteren Fläche (Abb. 6 , Abb.7)) ein ca .1/3 offenes Führungsrohr, das rechtwinklig zur Fahrradachse verläuft, um zusätzlich ein seitliches Verstellen der Sitzfläche zu ermöglichen.
Die 3 Sitzflächen werden befestigt über 3 separate konische Rohre (Abb. 6). Diese enden zum einen in dem 1/3 offenen Führungsrohr unter der Sattelfläche mit walzenförmiger Gestalt ( Abb. 7 ). Dadurch ist die Sitzfläche kippbar bzw. seitlich verstellbar ( Abb. 7 ) . Das andere Ende des Rohres mündet zusammen mit den 3 anderen in ein gemeinsames Stützrohr. Dieses wiederum ist eingebunden in eine Teleskopfederung. Dieser Komfort federt Erschütterungen und Stöße ab ( Abb.5 , Abb. 6 ) .
Abb. 1 rechte Sitzfläche nierenförmig, mit körpergerechter anatomischer Oberflächengestaltung, nach vom sich abflachend
Abb.2 linke Sitzfläche nierenförmig, mit körpergerechter anatomischer Oberflächengestaltung nach vorn sich abflachend
Abb.3 rückwärtige Sitzfläche oval angedeutete Form, körpergerecht geformt
Abb.4 Sitzflächenverteilung mit anatomischem Bild
Abb.5 Vorderansicht des Sattels - 3 Flächen, 3 Stützen und ein teleskopgefedertes Rohr
Abb.6 rückwärtige Ansicht des Sattels
Abb. 7 Ansichten der Gelenke für seitliches Verstellen und vertikales Verstellen.
Claims (6)
1. Der Fahrradsattel ist dadurch gekennzeichnet, dass 3 Sitzflächen existieren, die individuell fixiert werden können.
2. Der Fahrradsattel ist dadurch gekennzeichnet, dass die Sitzflächen die anatomische Form des Nutzers (Frau oder Mann) berücksichtigen.
3. Der Fahrradsattel ist dadurch gekennzeichnet, dass die Sitzflächen so angeordnet sind, dass wichtige Nerven und Gefäße des Nutzers geschont werden.
4. Der Fahrradsattel ist dadurch gekennzeichnet, dass die Flächen atmungsaktiv sind.
5. Der Fahrradsattel ist dadurch gekennzeichnet, dass die Sitzflächen während der Nutzung fest sind.
6. Der Fahrradsattel ist dadurch gekennzeichnet, dass die Stützen der 3 Sitzflächen in ein Stützrohr zusammenlaufen, das gefedert ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20004741U DE20004741U1 (de) | 2000-03-15 | 2000-03-15 | Fahrradsattel |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE20004741U1 true DE20004741U1 (de) | 2000-05-25 |
Family
ID=7938761
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE20004741U Expired - Lifetime DE20004741U1 (de) | 2000-03-15 | 2000-03-15 | Fahrradsattel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20004741U1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4343741B4 (de) * | 1993-12-21 | 2007-04-12 | Janich Gmbh & Co | Abstreifvorrichtung |
| BE1019880A4 (fr) * | 2011-03-21 | 2013-02-05 | Lambotte Pierre | Nouveau type de selle de velo. |
| US20150191207A1 (en) * | 2012-11-13 | 2015-07-09 | Balanced Bicycle Seats Llc | Bicycle seat |
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-
2000
- 2000-03-15 DE DE20004741U patent/DE20004741U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4343741B4 (de) * | 1993-12-21 | 2007-04-12 | Janich Gmbh & Co | Abstreifvorrichtung |
| BE1019880A4 (fr) * | 2011-03-21 | 2013-02-05 | Lambotte Pierre | Nouveau type de selle de velo. |
| US20150191207A1 (en) * | 2012-11-13 | 2015-07-09 | Balanced Bicycle Seats Llc | Bicycle seat |
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