DE20003041U1 - Sitzwanne - Google Patents
SitzwanneInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
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Description
PATENTANWÄLTE Aktenzeichen:"
DiPL-ING. CONRAD KÖCHLING Anm·: Helmut schulte
DlPL-ING CONRAD-JOACHIM KÖCHLING Lxegmtser Straße 4 a
P.O.Box20 69-D-58020Hagen D-58642 Iserlohn
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Sparkasse Hagen 100 012 043 (BLZ 450 500 01)
Postbank: Dortmund 5989 - 460 (BLZ 440 100 46)
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VNR: 11 58 51
Lfd. Nr. 13401/00 CJK/Bo.
vom 22. Februar 2000
Sitzwanne
Die Erfindung betrifft eine Sitzwanne für medizinische Zwecke, insbesondere für die Hydrotherapie, bestehend aus einem Formkörper nach Art eines Sessels mit einem Sitzteil, einem Rückenstützteil, sowie beidseitigen Arm- oder Unterarmauflagen, wobei der dem Rückenstützteil abgewandte, vordere Randbereich des Formkörpers über die Sitzfläche nach oben vorragt, so daß das Sitzteil· zusammen mit. den das Sitzteil· umgebenden Teilen, nämlich den Arm- oder Unterarmauflagen, dem Rückenstützteil und dem vorderen Randbereich eine Wannenform zur Aufnahme von Flüssigkeit bildet.
Im Stand der Technik sind solche Sitzwannen bekannt. Sie dienen beispielsweise für die Hydrotherapie, sind aber auch für die Reinigung von Menschen geeignet und
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bestimmt.
Bei den bisher bekannten Sitzwannen dieser Art ist die Sitzfläche als im wesentlichen ebene, gegebenenfalls leicht geneigte Fläche ausgebildet. Sofern sich eine zu behandelnde Person auf die Sitzfläche setzt, so ist die auf der Sitzfläche aufliegende Fläche der Person nicht für Reinigungszwecke oder Therapiezwecke mit Flüssigkeit oder auch manuell zugänglich, wobei insbesondere die Körperöffnungen der auf der Sitzfläche sitzenden Person nicht für das flüssige Medium, welches sich in der Sitzwanne befindet, zugänglich sind.
Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor, daß das Sitzteil zwischen zwei Stützflächen für die beiden Gesäßhälften eines Menschen einen gegenüber den Stützflächen vertieften nach oben offenen Kanal aufweist, der in eine erste Erweiterung am ersten Ende des Sitzteiles übergeht, welches dem Rückenstützteil benachbart ist, und der in eine zweite Erweiterung am zweiten Ende des Sitzteiles übergeht, welches dem vorderen Randbereich benachbart ist.
• ♦ · ·
Durch diese Ausbildung ist sichergestellt, daß der Benutzer der Sitzwanne, der sich auf das Sitzteil setzt, dieses lediglich mit einem Teilbereich seiner körperlichen Sitzfläche berührt, wobei sich diese Fläche um den Sitzbeinstachel der beiden Gesäßbacken des Benutzers erstreckt. Sämtliche andere Flächen des Körperteiles, der sich in der Sitzwanne befindet, sind für das flüssige Medium, welches sich in der Sitzwanne befindet, erreichbar, wobei insbesondere auch eine Spülung von Körperöffnungen oder dergleichen in einfacher Weise zu realisieren ist. Darüber hinaus kann auch zum Zwecke der Reinigung in den oben offenen Kanal insbesondere im Bereich der ersten und zweiten Erweiterung eingegriffen werden.
Bevorzugte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen angegeben. Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt und im folgenden näher beschrieben. Es zeigt:
Figur 1 eine erfindungsgemäße Sitzwanne in
Draufsicht;
Figur 2 desgleichen in Seitenansicht.
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In der Zeichnung ist eine Sitzwanne für medizinische Zwecke, insbesondere für die Hydrotherapie, gezeigt. Sie besteht aus einem Formkörper nach Art eines Sessels mit einem Sitzteil 1, einem Rückenstützteil 2 sowie beidseitigen Arm- oder Unterarmauflagen 3, wobei der dem Rückenlehnstützteil 2 abgewandte vordere Randbereich 4 des Formkörpers über die Sitzfläche nach oben vorragt, so daß das Sitzteil 1 zusammen mit den das Sitzteil 1 umgebenden Teilen, nämlich den Armoder Unterarmauflagen 3, dem Rückenstützteil 2 und dem vorderen Randbereich 4 eine Wannenform zur Aufnahme von Flüssigkeit bildet. Um bei einer aufsitzenden Person möglichst wenig Körperflächen oder auch Körperöffnungen durch die Sitzfläche 1 abzudecken, ist vorgesehen, daß das Sitzteil 1 zwischen zwei Stützflächen, die bei 5 angedeutet sind, für das Gesäß eines Menschen einen gegenüber den Stützflächen vertieften, nach oben offenen Kanal 6 aufweist. Dieser Kanal 6 geht in eine erste Erweiterung 7 über, die nahe des ersten Endes des Sitzteiles 1 ausgebildet ist, die dem Rückenstützteil 2 benachbart ist. Am anderen Ende des Kanals ist eine zweite Erweiterung 8 ausgebildet, die den vorderen Randbereich 4 benachbart ist. Der Kanal 6 weist vorzugsweise eine Breite auf,
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die etwa der Breite einer menschlichen Hand entspricht. Im Ausführungsbeispiel ist die Kanalbreite ca. 90 mm. Der Kanal hat eine mittlere Tiefe von etwa 75 bis 90 mm. Die erste Erweiterung 7 verläuft quer zur Kanallängserstreckung und bildet mit dem Kanal eine T-förmige Ausnehmung. Dabei weist diese erste Erweiterung 7 eine Länge (quer zur Sitzfläche) auf, die etwa der dreifachen Breite des Kanals 6 entspricht. Sie weist eine Breite (in Längsrichtung der Sitzerstreckung gesehen) auf, die gleich oder nur wenig kleiner als die Kanalbreite des Kanals 6 ist.
Die zweite Erweiterung 8 bildet eine Ovalform, deren längere Achse koaxial zur Mittellängsachse des Kanals 6 gerichtet ist. Dabei weist die ovale Erweiterung eine Länge auf, die etwa der dreifachen Kanalbreite entspricht, während ihre Breite etwa der doppelten Kanalbreite entspricht. Zum Entleeren der Sitzwanne kann am Boden des Kanals oder am Boden einer der Erweiterungen 7 oder 8 eine Ablauföffnung vorgesehen sein, die zum vollständigen Ablauf an der tiefsten Stelle des gesamten Kanalsystems angeordnet ist.
Zusätzlich können an den Arm- oder Unterarmstützen Haltegriffe 9 angeordnet sein. Wie insbesondere aus
Figur 2 ersichtlich, weist die Arm- oder Unterarmstütze 3 einen höheren ersten Bereich 10 ausgehend von dem Rückenlehnstützteil 2 auf, der über eine Stufe zu einem zweiten niedrigen Bereich 11 anschließt. Der Haltegriff 9 ist in dem niedrigen Bereich 11 vorgesehen.
Der vordere Randbereich 4 ist vorzugsweise durch eine gerundete Randkante und eine daran anschließende schräg zum Sitzteil 1 abfallende Anschlußfläche 12 gebildet. Dabei weist der vordere Randbereich eine Breite auf, die etwa der halben Breite des Kanals entspricht. Die Anschlußfläche 12 weist vom Randbereich bis zum Übergang in das Sitzteil 1 eine Länge auf, die annähernd gleich der Kanalbreite ist. Durch diese Ausbildung wird der Sitzkomfort des Benutzers verbessert.
Die Sitzwanne insgesamt kann ein einstückiges Formteil aus Kunststoff, beispielsweise aus Acrylglas sein.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel reicht das Formteil insgesamt bis zur Aufstandsfläche. Es ist aber auch möglich, den Formkörper weniger hoch auszubilden und unter dem Formkörper Füße oder
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anderweitige Stützen anzuordnen.
Die Erfindung stellt eine Sitzwanne für medizinische Zwecke, insbesondere für die Hydrotherapie zur Verfügung, bei der eine intensive Spülung oder dergleichen aller Körperteile und insbesondere aller Körperöffnungen des in der Sitzwanne sitzenden Menschen in einfacher Weise ermöglicht ist. Zudem ermöglichen die Erweiterungen und der Kanal, der in die Erweiterung übergeht, eine gute Zugriffsmöglichkeit zu Körperöffnungen der darin befindlichen Person, so daß auch eine einfache Reinigung der entsprechenden Körperteile ermöglicht ist.
Die Erfindung ist nicht auf das Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern im Rahmen der Offenbarung vielfach variabel.
Alle neuen, in der Beschreibung und/oder Zeichnung offenbarten Einzel- und Kombinationsmerkmale werden als erfindungswesentlich angesehen.
Claims (17)
1. Sitzwanne für medizinische Zwecke, insbesondere für die Hydrotherapie, bestehend aus einem Formkörper nach Art eines Sessels mit einem Sitzteil (1), einem Rückenstützteil (2), sowie beidseitigen Arm- oder Unterarmauflagen (3), wobei der dem Rückenstützteil (2) abgewandte, vordere Randbereich (4) des Formkörpers über die Sitzfläche (1) nach oben vorragt, so daß das Sitzteil (1) zusammen mit den das Sitzteil (1) umgebenden Teilen, nämlich den Arm- oder Unterarmauflagen (3), dem Rückenstützteil (2) und dem vorderen Randbereich (4) eine Wannenform zur Aufnahme von Flüssigkeit bildet, dadurch gekennzeichnet, daß das Sitzteil (1) zwischen zwei Stützflächen (5) für die Gesäßhälften eines Menschen einen gegenüber den Stützflächen (5) vertieften nach oben offenen Kanal (6) aufweist, der vorzugsweise in eine erste Erweiterung (7) am ersten Ende des Sitzteiles (1) übergeht, welches dem Rückenstützteil (2) benachbart ist, und/oder der vorzugsweise in eine zweite Erweiterung (8) am zweiten Ende des Sitzteiles (1) übergeht, welches dem vorderen Randbereich (4) benachbart ist.
2. Sitzwanne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal (6) eine Breite aufweist, die etwa der Breite einer menschlichen Hand entspricht.
3. Sitzwanne nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal (6) eine Breite von etwa 90 mm aufweist.
4. Sitzwanne nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal (6) eine mittlere Tiefe von etwa 75 bis 90 mm aufweist.
5. Sitzwanne nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Erweiterung (7) quer zur Kanallängserstreckung verläuft und mit dem Kanal (6) eine T-förmige Ausnehmung bildet.
6. Sitzwanne nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Erweiterung (7) eine Länge aufweist, die etwa der dreifachen Breite des Kanals (6) entspricht.
7. Sitzwanne nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Erweiterung (7) eine Breite aufweist, die gleich oder nur wenig kleiner ist als die Kanalbreite.
8. Sitzwanne nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Erweiterung (8) eine Ovalform bildet, deren längere Achse koaxial zur Mittellängsachse des Kanals (6) verläuft.
9. Sitzwanne nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die ovale zweite Erweiterung (8) eine Länge aufweist, die etwa der dreifachen Kanalbreite entspricht.
10. Sitzwanne nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die ovale zweite Erweiterung (8) eine Breite aufweist, die etwa der doppelten Kanalbreite entspricht.
11. Sitzwanne nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal (6) oder eine der Erweiterungen (7, 8) eine Ablauföffnung an der tiefsten Stelle aufweist.
12. Sitzwanne nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß an den Arm- oder Unterarmstützen (3) Haltegriffe (9) angeordnet sind.
13. Sitzwanne nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Arm- oder Unterarmstütze (3) ausgehend von dem Rückenstützteil (2) einen höheren ersten Bereich (10) und zum freien Ende hin einen niedrigen zweiten Bereich (11) aufweist, wobei vorzugsweise im zweiten Bereich (11) ein Haltegriff (9) angeordnet ist.
14. Sitzwanne nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Randbereich (4) eine gegebenenfalls gerundete Randkante und daran anschließend eine schräg zum Sitzteil (1) abfallende und in dieses übergehende Anschlußfläche (12) aufweist.
15. Sitzwanne nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Randbereich (4) eine Breite aufweist, die etwa der halben Kanalbreite entspricht.
16. Sitzwanne nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußfläche (12) vom Randbereich bis zum Sitzteil (1) eine Länge aufweist, die annähernd gleich der Kanalbreite ist.
17. Sitzwanne nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Sitzwanne ein einstückiges Formteil aus Kunststoff, insbesondere Acrylglas, ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE20003041U DE20003041U1 (de) | 2000-02-23 | 2000-02-23 | Sitzwanne |
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Publications (1)
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| DE20003041U1 true DE20003041U1 (de) | 2000-06-21 |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20003041U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10322240A1 (de) * | 2003-05-17 | 2004-12-16 | Klaus Soltwedel | Mobiles, freistehend verwendbares ein- oder mehrteiliges Leichtbau-Sitzwaschbecken und Verfahren zu dessen Herstellung aus insbesondere Kunststoff-Schalenteilen |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2714212A (en) | 1952-12-24 | 1955-08-02 | Flossie O Reed | Sitz bath |
| DE1491575A1 (de) | 1962-09-25 | 1969-06-04 | Baxter Laboratories Inc | Sitzbadewanne |
| DE1491549C3 (de) | 1965-10-23 | 1975-11-13 | American Radiator & Standard Sanitary Corp., New York, N.Y. (V.St.A.) | Sitzbadewanne, insbesondere für Dammbehandlungen |
| DE3708344A1 (de) | 1987-03-16 | 1988-10-06 | Wilke Heinrich Gmbh | Waschsitz |
-
2000
- 2000-02-23 DE DE20003041U patent/DE20003041U1/de not_active Expired - Lifetime
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| DE1491575A1 (de) | 1962-09-25 | 1969-06-04 | Baxter Laboratories Inc | Sitzbadewanne |
| DE1491549C3 (de) | 1965-10-23 | 1975-11-13 | American Radiator & Standard Sanitary Corp., New York, N.Y. (V.St.A.) | Sitzbadewanne, insbesondere für Dammbehandlungen |
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| DE10322240A1 (de) * | 2003-05-17 | 2004-12-16 | Klaus Soltwedel | Mobiles, freistehend verwendbares ein- oder mehrteiliges Leichtbau-Sitzwaschbecken und Verfahren zu dessen Herstellung aus insbesondere Kunststoff-Schalenteilen |
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Legal Events
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