DE20000261U1 - Freitragendes Schiebetor mit Kettenantrieb und in der Kette integrierter Signalgebung auf pendelnd gelagerter Tragrollenvorrichtung - Google Patents
Freitragendes Schiebetor mit Kettenantrieb und in der Kette integrierter Signalgebung auf pendelnd gelagerter TragrollenvorrichtungInfo
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Description
Kai Kämpfe 06.01.2000
ImDorfelO
99438 Possendorf
Freitragendes Schiebetor mit Kettenantrieb und in der Kette integrierter Signalgebung auf pendelnd gelagerter Tragrollenvorrichtung
Die Erfindung betrifft ein freitragendes Schiebetor, welches auf zwei pendelnden Tragrollenvorrichtungen gelagert und mit einem Kettentrieb betätigt wird. Die Rollenkette dient dabei neben der Kraftübertragung auch der Signalübertragung von Informationen der Sicherheitskontaktleisten an die Steuereinheit des Torantriebes. Die Erfindung läßt sich außer in Schiebetoren überall dort einsetzen, wo aus Platz, Design,- Kosten- und sonstigen Gründen eine Kombination von Antriebs- und Informationsübertragungselement notwendig ist.
Es ist bekannt, dass freitragende Schiebetore auf Rollen gelagert und mittels Kettenantrieb bewegt werden können. Insbesondere die Systeme der Firmen Berlemann Torbau GmbH, Neuenkirchen und WEGO SYSTEM AG, Salzkotten kennzeichnen den Stand der Technik. Bei Berlemann werden die Schiebetore entweder über eine am Tor außenliegende Kette oder über eine Reibrad- Stützkonstruktion im Tragholm angetrieben, siehe EP 0711898 Al. Der Kettentrieb bei WEGO ist im unteren Tragholm des Schiebetores integriert, ebenso als Zahnriemenantrieb in DE 29701268 Ul beschrieben. Bei der Verwendung von Ketten werden diese nur zur Übertragung der erforderlichen Vorschubkräfte, zum Öffnen bzw. Schließen des Tores, genutzt. Das Rollensystem bestehend aus vier Rollenpaaren ist in dem Tragprofil des Schiebetores eingelassen. Die Rollen sind in zwei Vorrichtungen , welche sich in einem notwendigen Stützabstand zueinander befinden, zu je zwei Paaren drehbar jedoch nicht pendelnd angeordnet. Bei dieser Konstruktion müssen die Rollen während der Tormontage ausgerichtet werden, damit möglichst alle Rollen das Tor tragen, so in EP 0596362 A2, DE 19507005 Al, DE 19605395 Al und DE 9306549 Ul beschrieben. Die pendelnde Lagerung der Rollenvorrichtungen, bei denen das Nachstellen entfällt, ist durch DE 29701268 Ul bekannt.
Es ist bekannt, dass freitragende Schiebetore auf Rollen gelagert und mittels Kettenantrieb bewegt werden können. Insbesondere die Systeme der Firmen Berlemann Torbau GmbH, Neuenkirchen und WEGO SYSTEM AG, Salzkotten kennzeichnen den Stand der Technik. Bei Berlemann werden die Schiebetore entweder über eine am Tor außenliegende Kette oder über eine Reibrad- Stützkonstruktion im Tragholm angetrieben, siehe EP 0711898 Al. Der Kettentrieb bei WEGO ist im unteren Tragholm des Schiebetores integriert, ebenso als Zahnriemenantrieb in DE 29701268 Ul beschrieben. Bei der Verwendung von Ketten werden diese nur zur Übertragung der erforderlichen Vorschubkräfte, zum Öffnen bzw. Schließen des Tores, genutzt. Das Rollensystem bestehend aus vier Rollenpaaren ist in dem Tragprofil des Schiebetores eingelassen. Die Rollen sind in zwei Vorrichtungen , welche sich in einem notwendigen Stützabstand zueinander befinden, zu je zwei Paaren drehbar jedoch nicht pendelnd angeordnet. Bei dieser Konstruktion müssen die Rollen während der Tormontage ausgerichtet werden, damit möglichst alle Rollen das Tor tragen, so in EP 0596362 A2, DE 19507005 Al, DE 19605395 Al und DE 9306549 Ul beschrieben. Die pendelnde Lagerung der Rollenvorrichtungen, bei denen das Nachstellen entfällt, ist durch DE 29701268 Ul bekannt.
Bekannt ist auch das Antriebssystem der Sommer Torantriebe GmbH, Kirchheim/T eck. Hier wird die Kette neben der Kraftübertragung auch zur Stromübertragung genutzt. Dieses System wird vorallem bei Garagentorantrieben verwendet. Der Antriebsmotor bewegt sich mit dem Kettenritzel an der starren, stromgeführten Kette entlang und bewegt damit beispielsweise den Flügeltorbeschlag eines Flügeltors.
Bei allen bisher bekannten Systemen wird die Signalgebung der Sicherheitseinrichtungen zum Torantrieb entweder über ein mitgefühltes Schleppseil oder induktiv, mit feststehender Spule und am Tor befestigtem, durch die Spule geführten Stahlseil, realisiert.
Diese Systeme der Signalübertragung sind sehr kostenintensiv, denn sie erfordern zusätzliche Übertragungselemente. Außenliegende Elemente sind zudem anfällig für mechanische Beschädigungen. Im Tragholm des Tores befindliche Systeme bedingen viel Platz und somit oft ein größeres, statisch nicht erforderliches Profil. Das bisher bekannte Tragrollensystem erfordert bei der Montage des Schiebetores einen hohen Zeitaufwand und fachmännisches Know how der Montagefirma oder baut durch die Lagerung der Tragrollen-Pendelvorrichtung auf der Antriebswelle sehr hoch.
Diese Systeme der Signalübertragung sind sehr kostenintensiv, denn sie erfordern zusätzliche Übertragungselemente. Außenliegende Elemente sind zudem anfällig für mechanische Beschädigungen. Im Tragholm des Tores befindliche Systeme bedingen viel Platz und somit oft ein größeres, statisch nicht erforderliches Profil. Das bisher bekannte Tragrollensystem erfordert bei der Montage des Schiebetores einen hohen Zeitaufwand und fachmännisches Know how der Montagefirma oder baut durch die Lagerung der Tragrollen-Pendelvorrichtung auf der Antriebswelle sehr hoch.
Aufgabe der Erfindung war es, ein kompaktes Antriebs- und Informationsübertragungssystem zu entwickeln, dass kostensparend hergestellt sowie leicht montiert werden kann und keine zusätzlichen Signalübertragungseinrichtungen benötigt.
Die Aufgaben wurden mit vorliegender Erfindung gelöst, indem das Tor auf zwei pendelnd gelagerten, in der Antriebsstation aus zwei trapezfömig zueinander angeordneten Laschen bestehenden Tragrollenvorrichtungen im Tragprofil aufgenommen wurde, indem die Kette nicht nur als Antriebs- sondern auch als Informationsübertragungselement genutzt wird, indem die Kette im Tragprofil isoliert geführt und mit einer Niederspannung beaufschlagt wird.
Als Vorteile des neuen Systems sind vor allem zu nennen:
Die Verwendung kleinerer Tragrollen ist möglich, da aufgrund der pendelnden Lagerung stets beide Rollenpaare der Tragrollenvorrichtungen im Profil aufsitzen. Es wird kein zusätzliches Signalübertragungssystem benötigt, weil die isolierte Kette des Antriebes hierzu verwendet wird. Das Tragprofil des Tores kann kleiner gewählt werden, weil durch die Konstruktion Platz im Profil eingespart wird. Durch die Verwendung eines kleineren Profils wird das Tor leichter.
Durch die Anordnung der Tragrollenvorrichtung an der Antriebsstation kann die Bodenfreiheit des Tores verringert werden. Die Einfachheit der Konstruktion ermöglicht die Anzahl der Fertigungsteile auf ein Minimum zu verringern. Das System kann auf alle Schiebetorgrößen übertragen werden. Die Optik des Tores verbessert sich, da keine außenliegenden Signalübertragungs- und Antriebselemente die Ansicht beeinträchtigen. Die Gefahr der mechanischen Zerstörung des Sicherheitssystems wurde durch die Integration der Signalübertragung in den Tragholm deutlich verringert. Das im Tragholm integrierte Antriebs- und Signalübertragungssystem ist weitestgehend vor Verschmutzung geschützt. Mit der Reduzierung der Herstellungskosten ist es möglich, den geforderten Sicherheitsstandard der Maschinenrichtlinie dem privaten Preissegment zugänglich zu machen.
Dieser Sicherheitsstandard blieb bisher wegen des hohen Preises den Industrietoren vorbehalten.
Dieser Sicherheitsstandard blieb bisher wegen des hohen Preises den Industrietoren vorbehalten.
Die Erfindung wird im nachfolgenden anhand eines Ausfuhrungsbeispieles und mit Bezug auf die Positionsangaben in den Figuren genauer beschrieben.
Es wird mit den Figuren folgendes dargestellt:
Figur 1 Seitenansicht eines freitragenden Schiebetores
Figur 2 Seitenansicht (Schnittdarstellung) der Torantriebs station mit
Tragrollenlagerung
Figur 3 Ansicht von Oben (Schnittdarstellung) des Tragholms
Figur 4 Kettenspanneinrichtung
Figur 5 Stirnschnitt Tragprofil
Figur 6 Seitenansicht pendelnde Tragrollenvorrichtung am Widerlager
Die freitragende Schiebetoranlage, siehe Figur 1, besteht aus den Hauptbaugruppen Schiebetor 1 , Führungssäule 2, Auflaufsäule 3, Antriebsstation 4, Widerlagerbock 5, Sicherheitseinrichtung 6 sowie Steuer- und Regelungseinrichtungen.
Das Tor 1 ist aus einer Rahmenkonstuktion 7 mit eingelassenen Zier- und oder Verstärkungsstreben 8 aufgebaut. Die Unterseite der Rahmenkonstruktion bildet das Tragprofil 9, siehe auch Figur 5.
Das Tor sitzt mit dem Tragprofil auf den Tragrollenpaaren 10 und 11, welche in der Führungssäule 2 auf einem Lagerbock 12 drehbar und pendelnd gelagert sind, siehe Figur 2. Zur Gewährleistung der seitlichen Führung des Schiebetores sind die Seitenführungsrollenpaare 13 und 14 in der Pendelvorrichtung integriert. Die Tragrollen 10 und 11 sind mit trapezförmig zueinander angeordneten Laschen 15 und 16 pendelnd am Lagerbock 12 angebracht. Der Lagerbock besteht aus zwei, in parallelem Abstand zueinander angeordneten Winkeleisen 17 und 18. Zwischen ihnen werden die Laschen auf den Bolzen 19 und 20 pendelnd aufgenommen. Die Tragrollenbolzen 21 und 22 sind rechtwinklig durch die Tragbleche 23 und 24 gefuhrt und mit den Laschen 15 und 16 verschweißt. Im Widerlager 5 befindet sich ein zweiter Tragrollenbock mit den pendelnd gelagerten Tragrollenpaaren 25 und 26 sowie den Seitenfuhrungsrollenpaaren 27 und 28, siehe Figur 6. Der Antrieb des Tores erfolgt vorzugsweise über einen Kettentrieb. Die Kette 29 ist mit dem Tragprofil an dessen Enden verbunden. Durch die Drehung des Antriebs- Kettenritzels 30 der feststehenden Antriebsstation 4 wird die Kette und damit das gesamte Tor auf den Tragrollen bewegt. Je nach Drehrichtung des Ritzels wird das Tor dann geöffnet oder geschlossen. Die Umlenkritzel 31 und 32 sorgen fur eine kurze, Kettenführung um die Bolzen 21 und 22 der Tragrollen sowie für einen großen Umschlingungswinkel der Kette am Antriebsritzel.
An den potentiellen Quetsch- und Scherstellen der Toranlage befinden sich Sicherheitseinrichtungen, die Verletzungen von Personen oder Beschädigungen von Fahrzeugen oder Geräten durch das fahrende Tor verhindern sollen. An dem Schiebetor in unserem Beispiel ist an der Stirnseite eine Schutzkontaktleiste 33 angebracht, siehe Figuren 1 und 4. Fährt das Tor mit der Schutzleiste gegen einen Widerstand, so wird ein Signal an den Torantrieb weitergegeben, der diesen stoppt. In vorliegendem Beispiel wird gemäß der Erfindung die Signalgebung zwischen der Kontaktleiste und der Antriebsstation über eine isoliert geführte Kette realisiert. Das Stromkabel der Kontaktleiste wird mit einem Kontaktring 34 an der, gegenüber dem Tor isolierten, Kettenspannschraube 35 befestigt, siehe Figur 4. Die Schraube ist mit der Kette elektrisch leitend verbunden. Das Massekabel 36 der Kontaktleiste ist am Tor befestigt. Die Kette wird im Tragholm isoliert geführt. Beim Anfahren des Tores kann die Kette durchschwingen und gegen das Tragprofil schlagen. Das hätte einen Kurzschluß zur Folge.
An den potentiellen Quetsch- und Scherstellen der Toranlage befinden sich Sicherheitseinrichtungen, die Verletzungen von Personen oder Beschädigungen von Fahrzeugen oder Geräten durch das fahrende Tor verhindern sollen. An dem Schiebetor in unserem Beispiel ist an der Stirnseite eine Schutzkontaktleiste 33 angebracht, siehe Figuren 1 und 4. Fährt das Tor mit der Schutzleiste gegen einen Widerstand, so wird ein Signal an den Torantrieb weitergegeben, der diesen stoppt. In vorliegendem Beispiel wird gemäß der Erfindung die Signalgebung zwischen der Kontaktleiste und der Antriebsstation über eine isoliert geführte Kette realisiert. Das Stromkabel der Kontaktleiste wird mit einem Kontaktring 34 an der, gegenüber dem Tor isolierten, Kettenspannschraube 35 befestigt, siehe Figur 4. Die Schraube ist mit der Kette elektrisch leitend verbunden. Das Massekabel 36 der Kontaktleiste ist am Tor befestigt. Die Kette wird im Tragholm isoliert geführt. Beim Anfahren des Tores kann die Kette durchschwingen und gegen das Tragprofil schlagen. Das hätte einen Kurzschluß zur Folge.
Deshalb werden an der oberen Innenseite des Profils 9, ca. im 500 mm Abstand Isolierplatten 37 vorzugsweise aus Kunststoff angebracht, siehe Figuren 4 und 5. Die Verbindung der Kette mit der Niederspannungsquelle 38 erfolgt über die metallisch ausgeführten Elemente Ritzelbolzen 39, Wälzlager 40 und Umlenkritzel 32. Die Kabelklemme wird am feststehenden Ritzelbolzen angebracht. Der Masseanschluß der Stromversorgungsquelle wird über die, auf einer Torsionsfeder 41 gelagerten, Kontaktrollen 42 und 43 realisiert. Bei Aktivierung der Signalleiste wird der Sicherheitsstromkreis unterbrochen und der Antriebsmotor des Tores wird abgeschaltet.
Nachfolgend wird eine weitere, hier nicht dargestellte Variante vorgestellt.
Das Antriebs- und Informationsübertragungselement ist in diesem Fall ein Zahnriemen. Dieser wird anstatt der Kette eingesetzt. An der Rückseite des Kunststoffriemens ist ein Metallstreifen angebracht. Die Verbindung zur Sicherheitskontaktleiste erfolgt wie im Beispiel 1 über ein isoliert im Torrahmen angebrachtes Riemenspannelement. Die Abnahme erfolgt über eine der Umlenkrollen, die leitend ausgeführt ist und anstelle des Umlenkritzels zum Einsatz kommt. Der Leitstreifen nimmt den Strom über die Umlenkrolle auf und gibt sie in jeder Torstellung an die Kontaktleiste weiter. Die Masseanschlüsse sind wie in Variante 1 vorgesehen ausgeführt.
Das Antriebs- und Informationsübertragungselement ist in diesem Fall ein Zahnriemen. Dieser wird anstatt der Kette eingesetzt. An der Rückseite des Kunststoffriemens ist ein Metallstreifen angebracht. Die Verbindung zur Sicherheitskontaktleiste erfolgt wie im Beispiel 1 über ein isoliert im Torrahmen angebrachtes Riemenspannelement. Die Abnahme erfolgt über eine der Umlenkrollen, die leitend ausgeführt ist und anstelle des Umlenkritzels zum Einsatz kommt. Der Leitstreifen nimmt den Strom über die Umlenkrolle auf und gibt sie in jeder Torstellung an die Kontaktleiste weiter. Die Masseanschlüsse sind wie in Variante 1 vorgesehen ausgeführt.
Claims (7)
1. Freitragendes Schiebetor 1 mit Kettentrieb und in der Kette 29 integrierter Signalgebung auf pendelnd gelagerten Tragrollenvorrichtungen dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebselement, vorzugsweise eine Rollenkette 29, als Signalübertragungselement in einem Sicherheitsstromkreis verwendet wird.
2. Schiebetor nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die pendelnde Lagerung der Tragrollenpaare 10 und 11 in der Antriebsstation vorzugsweise über zwei trapezförmig zueinander angeordnete und am Lagerbock 12 drehbar angelenkte Laschen 15 und 16 realisiert wird.
3. Schiebetor nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass das Signalübertragungselement, vorzugsweise eine Rollenkette 29, im Tragholm 9 des freiragenden Schiebetores 1 isoliert geführt wird.
4. Schiebetor nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebsrad 30 gegenüber dem Signalübertragungselement 29 isoliert ist.
5. Schiebetor nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Signalspannung, vorzugsweise Niederspannung, über ein elektrisch leitendes Umlenkritzel 32 auf das Signalübertragungselement, vorzugsweise eine Rollenkette 29, übertragen wird.
6. Schiebetor nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Signalspannung, vorzugsweise Niederspannung, über die Spanneinrichtung 35 des Antriebs- und Signalübertragungselementes 29 an die Schutzeinrichtung, vorzugsweise eine Sicherheitskontaktleiste 33 übertragen wird.
7. Schiebetor nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Masseabnahme der Signalspannungsquelle 38 über vorzugsweise zwei, auf einer Torsionsfeder 40 gelagerte Kontaktrollen 41 und 42 gesichert wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20000261U DE20000261U1 (de) | 2000-01-07 | 2000-01-07 | Freitragendes Schiebetor mit Kettenantrieb und in der Kette integrierter Signalgebung auf pendelnd gelagerter Tragrollenvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE20000261U DE20000261U1 (de) | 2000-01-07 | 2000-01-07 | Freitragendes Schiebetor mit Kettenantrieb und in der Kette integrierter Signalgebung auf pendelnd gelagerter Tragrollenvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20000261U1 true DE20000261U1 (de) | 2001-05-23 |
Family
ID=7935668
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20000261U Expired - Lifetime DE20000261U1 (de) | 2000-01-07 | 2000-01-07 | Freitragendes Schiebetor mit Kettenantrieb und in der Kette integrierter Signalgebung auf pendelnd gelagerter Tragrollenvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20000261U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2844824A1 (fr) * | 2002-09-19 | 2004-03-26 | Novoferm Gmbh | Porte laterale a sections equipee d'un entrainement electrique |
| DE102005052518A1 (de) * | 2005-07-15 | 2007-01-18 | Hörmann KG Antriebstechnik | Motorisch angetriebenes Tor sowie Torantriebsvorrichtung, Kommunikationseinrichtung und Signalübermittlungsverfahren hierfür |
| EP1972868A2 (de) | 2007-03-20 | 2008-09-24 | Reinhold Ruck | Positionierantrieb und Solarmodul-Positioniervorrichtung mit wenigstens einem Positionierantrieb |
-
2000
- 2000-01-07 DE DE20000261U patent/DE20000261U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2844824A1 (fr) * | 2002-09-19 | 2004-03-26 | Novoferm Gmbh | Porte laterale a sections equipee d'un entrainement electrique |
| DE102005052518A1 (de) * | 2005-07-15 | 2007-01-18 | Hörmann KG Antriebstechnik | Motorisch angetriebenes Tor sowie Torantriebsvorrichtung, Kommunikationseinrichtung und Signalübermittlungsverfahren hierfür |
| EP1972868A2 (de) | 2007-03-20 | 2008-09-24 | Reinhold Ruck | Positionierantrieb und Solarmodul-Positioniervorrichtung mit wenigstens einem Positionierantrieb |
| DE102007021521A1 (de) | 2007-03-20 | 2008-10-02 | Reinhold Ruck | Positionierantrieb und Solarmodul-Positioniervorrichtung mit wenigstens einem Positionierantrieb |
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