DE20000053U1 - Einrichtung zum Bearbeiten - Google Patents
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- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
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- B41F13/24—Cylinder-tripping devices; Cylinder-impression adjustments
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- B41P—INDEXING SCHEME RELATING TO PRINTING, LINING MACHINES, TYPEWRITERS, AND TO STAMPS
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Description
Einrichtung zum Bearbeiten
Die vorgeschlagene Einrichtung bezieht sich auf das technische Gebiet des Bearbeitens eines blattförmigen Substrates mit einem Be- oder Verarbeitungswerkzeuge od.dgl. enthaltenden, auf Schienen, Führungen od.dgl. im wesentlichen quer zur Laufrichtung des Substrates geführten, ortsveränderlichen Wagen, Schlitten od.dgl. mit mindestens einer, den Wagen, Schlitten od.dgl. in oder an einem Maschinengestell od.dgl. fixierenden Befestigungseinrichtung. Derartige Einrichtungen werden oftmals dazu benutzt, jeweils andersartige Be- oder Verarbeitungswerkzeuge leicht und einfach in eine übrige, größere Be- oder Verarbeitungsmaschine einzusetzen oder aus ihr zu entfernen, um sie gegen andere oder analoge auszutauschen. Die Be- oder Verarbeitungswerkzeuge können beispielsweise Zylinder sein, welche auf das bogen- oder bahnförmige, also ein blattförmiges Substrat in irgendeiner Weise einzuwirken in der Lage sind. Beispielsweise sind diese Zylinder Stanzzylinder, also mit an ihrem Umfang befestigten Stanzwerkzeugen versehene Zylinder, um in beispielsweise Papier, Folie, Kunststoff, Textilien, Metall, Gewebe od.dgl. Ausbrechungen, Fenster od.dgl. einzuarbeiten oder herauszuarbeiten. Beispielsweise können aber auch Formzylinder, Übertragzylinder und Druckzylinder einer Druckmaschine
in derartige Wagen, Schlitten od.dgl. eingesetzt werden, um damit die im übrigen größere Be- oder Verarbeitungseinrichtung in der einen oder aber in der anderen Weise wirksam werden zu lassen, je nachdem, welche Anzahl und welche Art von Zylindern oder anderen Be- oder Verarbeitungswerkzeugen in den jeweiligen Wagen, Schlitten od.dgl. eingesetzt oder eingebaut sind. Eine derartige Be- oder Verarbeitungseinrichtung ist beispielsweise durch das US-Patent 5 060 569 bekanntgeworden. Hier wird ein Wagen, Schlitten od.dgl. derart auf Schienen od.dgl. derart in eine Be- oder Verarbeitungsmaschine eingesetzt bzw. eingeschoben, daß die Verschieberichtung, d.h. die Richtung der Schienen, Führungen od.dgl. für den Wagen, Schlitten od.dgl. im rechten Winkel zu der Bearbeitungs- oder Laufrichtung eines zu be- oder verarbeitenden Substrates stehen, mit der beispielsweise eine Bahn aus Papier, Folie od.dgl. bedruckt werden soll. Ehe der Wagen, Schlitten od.dgl. innerhalb der übrigen Be- oder Verarbeitungsmaschine in Betrieb genommen werden kann, wird der Wagen, Schlitten od.dgl. mit dem übrigen Maschinengestell verbunden, wozu in dem US-Patent 5 060 ein im wesentlichen der Unterkante des Wagens, Schlittens od.dgl. zugeordneter Haken vorgesehen ist. Da die Laufgeschwindigkeiten derartiger Be- oder Verarbeitungsmaschinen mehr und mehr zugenommen haben und darüber hinaus noch weiter zunehmen, verbreiten sich naturgemäß auch Schwingungen in den beteiligten Maschinenteilen, so daß damit gerechnet werden muß, daß die Be- oder Verarbeitung den geforderten Genauigkei-
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ten nicht mehr entsprechen kann, wenn ein Haken od.dgl. nach dem vorbekannten US-Patent verwendet wird. Die vorliegende Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, den Wagen, Schlitten od.dgl. derart in der übrigen Be- oder Verarbeitungsmaschine bzw. in dem zugehörigen Maschinengestell zu befestigen, daß er sicherer als bisher gehalten werden kann, insbesondere dann, wenn in der Maschine Schwingungen bei höheren Laufgeschwindigkeiten entstehen sollten. Dazu ist es ferner vorteilhaft, wenn die Möglichkeit, den Wagen, Schlitten od.dgl. sicherer als bisher zu halten, noch dadurch ergänzt wird, indem die vorgesehenen Verbindungseinrichtungen zwischen dem Wagen, Schlitten od.dgl. und dem übrigen Maschinengestell von einem Bedienungspult aus betätigt werden können, d.h. wenn die Befestigungseinrichtungen fernsteuerbar sind. Dies wird mit Hilfe der beigefügten Ansprüche und deren Merkmale einzeln oder in beliebiger Kombination gelöst. Weitere erfinderische Merkmale und Vorteile der erfindungsgemäßen Einrichtung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels. Die einzelnen Merkmale des Ausführungsbeispiels können je einzeln für sich oder zu mehreren beliebiger Kombination unter Zuhilfenahme von Fachwissen zu weiteren Ausführungsformen der Erfindung verwirklicht werden. Anhand des in der beigefügten Figur schematisch abgebildeten, den Erfindungsgedanken erläuternden und nicht etwa begrenzenden Ausführungsbeispiels wird die vorgeschlagene Lösung nunmehr näher erläutert. Das Ausführungsbeispiel kann ebenfalls in verschiedener Weise abgeän-
dert oder durch weitere Ausführungsbeispiele ergänzt werden, ohne den durch die Grundidee abgesteckten Rahmen zu verlassen. In der beigefügten Figur sind im vorliegenden Zusammenhang nicht wesentliche, dem Fachmann hinreichend bekannte Maschinenteile nicht dargestellt, um eine übersichtlichere Darstellungsweise zu gewinnen. Die Figur zeigt vielmehr nur diejenigen Teile, die für eine nähere Erläuterung der vorgeschlagenen Lösung und ihrer Vorteile erforderlich sind. Zur Stützung und Ergänzung der vorliegenden Beschreibung wird ausdrücklich auf die zum vorbekannten Stand der Technik angeführten Vorveröffentlichungen verwiesen, um unnötig aufwendige Wiederholungen zu vermeiden. Aufgrund der vorliegenden Anregungen ist es somit für den Fachmann nicht mehr notwendig, etwa erfinderisch tätigzuwerden, um unter Einbeziehung seines Fachwissens weitere Anwendungen vorzunehmen, andere Einsatzgebiete zu erschließen oder weitere Ausführungsbeispiele oder Ergänzungen zu entwickeln, falls sich dies als vorteilhaft oder gar von konstruktiver Seite her als notwendig erweisen sollte. Eine Be- oder Verarbeitungsmaschine zum Be- oder Verarbeiten eines Substrates enthält beispielsweise eine Seitenwand 1, welche im wesentlichen ortsfest angeordnet ist. Mit der Seitenwand 1 sind Lagerungsstellen 2 und verbunden, in welchen eine Führung 4 in Richtung des Pfeiles 5 verschoben werden kann. Mit der Führung 4 ist eine weitere Seitenwand 6 verbunden, in welcher Hilfseinrichtungen gelagert ggfs. dreh-
bar gelagert sind, beispielsweise ein Farbwerk für eine Druckmaschine mit den Farbwalzen 7-10, denen Druckfarbe od.dgl. in Richtung des Pfeiles 11 zugeführt wird. In der Seitenwand 6 ist beispielsweise auch ein Feuchtwerk mit den Feuchtwalzen 12 und 13 sowie dem Feuchtmittelkasten 14 gelagert. Daneben ist die Seitenwand 1 mit Schienen, Führungen od.dgl. 15 und 16 versehen, welche in Blickrichtung auf die Figur verlaufen. Ein Substrat 17 durchläuft die Einrichtung in Richtung des Pfeiles 18 und umschlingt dabei mehrere Walzen, beispielsweise die Walzen oder Leitwalzen 19-22. Das Substrat kann aus einer oder auch aus mehreren übereinanderliegenden Lagen bestehen, es kann sowohl bahn- als auch bogenförmig sein und aus Papier, Folie, Kunststoff, Textilien, Metall, Gewebe oder einem ähnlichen beispielsweise blattförmigen Material bestehen. Ein Wagen, Schlitten od.dgl. 23 enthält mindestens eine Seitenwand 24, an denen Rollen 25 und 26 drehbar befestigt sind. Mit Hilfe von Traversen 27 und 28 kann die Seitenwand 24 mit einer weiteren, analogen, in Blickrichtung auf die Figur deckungsgleich dahinter liegenden oder angeordneten Seitenwand verbunden sein, so daß beide Seitenwände einschließlich der Traversen 27 und 28 den Wagen, Schlitten od.dgl. in seinen Grundzügen bilden. Anstelle der Rolle 25 und 26 können auch entsprechende Gleitführungen vorgesehen sein, an welchen der Wagen, Schlitten od.dgl.23 entlang der entsprechend gestalteten Führungen 15 und 16 in Blickrichtung der Figur, also rechtwinklig zu der
durch den Pfeil 18 angegebenen Laufrichtung des Substrates 17 verschoben werden kann. Der Wagen, Schlitten od.dgl. ist daher verschiebbar oder verfahrbar, also ortsveränderlich . Das Verschieben geschieht, um den Wagen, Schlitten od.dgl. 23 entweder in das andere, durch die Seitenwände 1 und 6 dargestellten Teil eines Maschinengehäuses hineinzubewegen oder aus diesem herauszubringen. Der Wagen, Schlitten od.dgl. 23 enthält Be- oder Verarbeitungszylinder 29 und 30, welche beispielsweise Form- und Übertragzylinder einer Offsetdruckmaschine sein können, welche gegen einen Druckzylinder 31 arbeiten können und dies in einer Weise, daß das Substrat 17 zwischen dem Druckzylinder 31 und dem Umdruck- oder Übertragzylinder 30 hindurchlaufen kann. Auf dieseWeise kann das Substrat 17 beispielsweise bedruckt werden. Andere Be- oder Verarbeitungszylinder mit ggfs. anderen Be- oder Verarbeitungszylindern sind ebenfalls möglich, beispielsweise mit Stanzwerkzeugen versehene Zylinder oder Zylinder mit anderen wirksamen Durchmessern. Daneben sind verschiedene Wagen, Schlitten od.dgl. denkbar, welche beispielsweise nicht nur die Be- oder Verarbeitungszylinder 29 und 30 enthalten sondern auch Zylinder mit anderen Funktionsweisen, obgleich alle diese Zylinder in der Lage sind, das Substrat 17 in irgendeiner Weise zu Be- oder Verarbeiten. Das Farbwerk mit den Farbwalzen 7 bis 10 und das Feuchtwerk mit beispielsweise den Feuchtwalzen 12 und 13 bringen entsprechende Filme von Druckfarbe oder Feuchtmittel auf mindestens einen der auf dem jeweiligen Wagen, Schlitten
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od.dgl. 23 befindlichen Be- oder Verarbeitungszylinder, so daß diese auf gewünschte Weise auf das Substrat 17 einwirken können. Der Wagen, Schlitten od.dgl. 23 hat außerdem eine untere Kante 32 und eine obere Kante 33. Der unteren Kante 32 sind beispielsweise die Rollen 25 und 26 zugeordnet sowie weitere analoge Rollen in der hinteren, in der Figur nicht sichtbaren Seitenwand, welche der Seitenwand 24 entspricht und mit dieser im wesentlichen deckungsgleich ist. An der Unterkante dieser nicht sichtbaren weiteren Seitenwand können ebenfalls auch Gleitführungen oder dergleichen angeordnet sein, so daß der Wagen, Schlitten od.dgl. an vier Stellen unterstützt wird, von denen in der Figur jedoch nur die Rollen 25 und 26 sichtbar sind. Der unteren Kante 32 ist ein Stift 34 zugeordnet, welcher in der Seitenwand 24 befestigt ist. In der Seitenwand 6 befindet sich ein Drehgelenk 35 um welches ein Hebel 36 mit Hilfe eines an der Seitenwand 6 ange-0 lenkten Druckmittelzylinders 37 verschwenkt werden kann. Der Hebel 36 enthält ein weiteres Gelenk 38, um welches ein Doppelhebel 39 mit Hilfe eines an dem Hebel 36 angelenkten Druckmittelzylinders 40 verschwenkt werden kann. Der Doppelhebel 3 9 enthält eine Aussparung 41, die den Stift 34 zu umgreifen vermag, falls dies die Stellung des Druckmittelzylinders 40 zuläßt. Mit Hilfe des Druckmittelzylinders 40 kann sozusagen der einen Haken bildende Doppelhebel 39 mit Aussparung 41 mit dem Stift 34 verhakt werden oder von dem Stift 34 wieder freikommen, falls der Druckmittelzylinder 40
in entsprechender Weise mit Druckmittel beaufschlagt wurde. Hierzu bietet der Druckmittelzylinder 37 Hilfestellung, indem er den Hebel 36 in eine dafür günstige Stellung zu schwenken vermag. Analog hierzu enthält die hintere in der Figur nicht sichtbare Seitenwand des Wagens, Schlittens od.dgl. 23 eine ähnlich oder gleichartig wirkende Einrichtung, so daß der Unterkante 32 des Wagens, Schlittens od.dgl. zwei Stifte 34 usw. mit Haken 39/41 einschließlich Zubehör wie beispielsweise zugehörigen Druckmittelzylindern zugeordnet sind. Der oberen Kante 33 des Wagens, Schlittens od.dgl. 23 ist ein Stift 42 zugeordnet mit einem Haken 43, der aus einer Aussparung 44 eines Doppelhebels 45 besteht. Der Doppelhebel 45 ist mit Hilfe eines Gelenkes 46 an einem Hebel 47 drehbar befestigt, wobei der Hebel 47 um das in der Seitenwand 6 befindliche Gelenk 48 mit Hilfe eines ebenfalls an der Seitenwand 6 angelenkten Druckmittelzylinders 49 verschwenkt werden kann.
An dem Hebel 47 ist ferner ein Druckmittelzylinder 50 angelenkt, der über eine entsprechende weitere Anlenkung 51 den Doppelhebel 45 zu schwenken vermag. Ein weiterer dem Haken 43 analoger Haken ist in Blickrichtung auf die Figur einschließlich seines Zubehörs hinter dem Haken 43 angeordnet und greift in einen an der hinteren nicht sichtbaren Seitenwand befindlichen Stift ein oder aus diesem aus. Somit kann der Wagen, Schlitten od.dgl. 23 sowohl an seiner unteren Kante 32 oder zumindest in deren Nähe als auch in der Nähe der oberen Kante 33 mit einem übrigen oder weiteren Maschinenge-
stell verbunden werden, welches beispielsweise durch die Seitenwand 6 symbolisiert wird. Somit kann der Wagen, Schlitten od.dgl. 2 3 an vier Punkten gleichzeitig mit dem durch die Seitenwand 6 repräsentierten Maschinengestell verbunden werden. Das Ergebnis ist eine sehr feste, schwingungsarme und steife Verbindung der Seitenwände 24 und 6 sowie des Wagens, Schlittens od.dgl. 23 mit einem weiteren Maschinengestell oder einem Teil davon oder aber auch dem Maschinengestell einer größeren Gesamtmaschine, in welche der Wagen, Schlitten od.dgl. 23 eingesetzt werden kann. Dies gilt auch hinsichtlich derjenigen Seitenwände oder Teile des jeweiligen Maschinengestells, die in der Figur nicht sichtbar oder dargestellt sind. Der Wagen, Schlitten od.dgl. kann somit während des Betriebes der Einrichtung sehr fest, steif und unempfindlich gegenüber Schwingungen in der Gesamtmaschine gehalten werden. Anstelle der vier genannten Stifte, welche beispielsweise die Stifte 34 und 42 samt der ihnen zugeordneten Haken, Hebel, Druckmittelzylinder od.dgl. einschließen, können auch mehr als vier derartige Einrichtungen treten, womit jedoch die Bedienung der Einrichtung erschwert und die Einrichtung selbst verteuert wird. Anstelle von Haken können auch Schlösser od.dgl. vorgesehen werden, falls dies ebenfalls zweckentsprechend und/oder wirksam ist. Daneben können die Druckmittelzylinder 40 und 50 beispielsweise auch entfallen oder durch Federn oder dergleichen ersetzt werden, falls dies preiswerter oder wirksamer sein sollte. Das Auswechseln des
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Wagens, Schlittens od.dgl. 23 geschieht dadurch, daß die Haken 43 usw. zunächst von den zugehörigen Stiften gelöst werden. Dann kann der Wagen, Schlitten od.dgl. 23 auf den Führungen 15 und 16 auf den Betrachter der Figur zu- oder in Blickrichtung wegverschoben werden, so daß er von einem Kran erfaßt oder auf einen bereitstehenden Montagewagen gelangen kann. Danach kann ein anderer Wagen, Schlitten od.dgl. 23 mit analogen äußeren Abmessungen jedoch anderer Ausstattung an diejenige Stelle verbracht werden, welche der bisherige Wagen, Schlitten od. dgl. eingenommen hatte. Auf diese Weise wird es möglich, verschiedenartige Be- oder Verarbeitungen an dem Substrat 17 vornehmen zu können. Der jeweilige Wagen, Schlitten od.dgl. 23 ist dabei jedoch so fest in dem übrigen Teil der maschinellen Einrichtung gelagert, daß er auch bei hohen Laufgeschwindigkeiten des Substrates 17 oder Drehzahlen der in dem jeweiligen Wagen 23, Schlitten od.dgl.
befindlichen Be- oder Verarbeitungszylinder oder aber durch während des Umlaufens dieser Zylinder sich ergebende Schwingungen nicht oder nur sehr schwer vibrieren kann. Das Ergebnis ist eine zufriedenstellende Be- oder Verarbeitung des Substrates 17. Dadurch, daß der Wagen, Schlitten od. dgl. in die übrige Be- oder Verarbeitungsmaschine eingebaut oder aus ihr entnommen werden kann, muß der Wagen, Schlitten od.dgl. seinen Ort wechseln, also ortsvariabel sein.
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Teileliste
1 Seitenwand
2 Lagerungsstelle
3 Lagerungsstelle
4 Führung
5 Pfeil
6 Seitenwand
7 Farbwalze
8 Farbwalze
9 Farbwalze
10 Farbwalze
11 Pfeil
12 Feuchtwalze
13 Feuchtwalze
14 Kasten
15 Schiene
16 Schiene
17 Substrat
18 Pfeil
19 Walze
20 Walze
21 Walze
22 Walze
23 Wagen
24 Seitenwand
25 Rolle
26 Rolle
27 Traverse
28 Traverse
29 Zylinder
30 Zylinder
31 Druckzylinder
32 Kante
33 Kante
34 Stift
35 Gelenk
36 Hebel
37 Druckzylinder
38 Gelenk
39 Doppelhebel
40 Druckzylinder
41 Aussparung
42 Stift 4 3 Haken 4 4 Aussparung
45 Doppelhebel
46 Gelenk
47 Hebel
48 Gelenk
49 Druckzylinder
50 Druckzylinder
51 Anlenkung
Claims (5)
1. Einrichtung zum Be- oder Verarbeiten eines blattförmigen Substrates (17) mit einem Be- oder Verarbeitungswerkzeuge enthaltenden, auf Schienen (15, 16) od. dgl. im wesentlichen quer zur Laufrichtung (18) des Substrates (17) geführten, ortsveränderlichen Wagen, Schlitten od. dgl. (23) und mindestens einer den Wagen, Schlitten od. dgl. (23) in oder an einem Maschinengestell od. dgl. (1) fixierenden Befestigungseinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils mindestens eine lösbare Befestigungseinrichtung (34-40, 42-51) sowohl der Unterkante (32) als auch der Oberkante (33) des Wagens, Schlittens od. dgl. (23) zugeordnet ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Wagen, Schlitten od. dgl. (23) zwei einander parallele Seitenwände (24) enthält und der Ober- und Unterkante (32, 33) jeder Seitenwand (24) eine lösbare Befestigungseinrichtung (34-40, 42-51) zugeordnet ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweilige Befestigungseinrichtung (34-40, 42-51) als Haken ausgebildet ist.
4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 3, gekennzeichnet durch mindestens einen den jeweiligen Haken betätigenden Druckmittelzylinder (37, 40, 45, 49).
5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch vorzugsweise vier Befestigungseinrichtungen (34-40, 42-51) je Wagen, Schlitten od. dgl. (23).
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