DE20000006U1 - Rutschauslage - Google Patents
RutschauslageInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47F—SPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
- A47F7/00—Show stands, hangers, or shelves, adapted for particular articles or materials
- A47F7/28—Show stands, hangers, or shelves, adapted for particular articles or materials for containers, e.g. flasks, bottles, tins, milk packs
- A47F7/285—Show stands having fixation means, e.g. hanging means, slidable fixations, frictional retaining means, theft prevention
-
- A—HUMAN NECESSITIES
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- A47F1/00—Racks for dispensing merchandise; Containers for dispensing merchandise
- A47F1/04—Racks or containers with arrangements for dispensing articles, e.g. by means of gravity or springs
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Description
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Beschreibung Rutschauslage
Die Erfindung betrifft eine Rutschauslage für ein Möbel.
Ferner betrifft die Erfindung ein Möbel, insbesondere zur Präsentation und/oder Lagerung von Waren.
Es sind bisher keine Rutschauslagen für unterschiedlich große Flaschen bekannt, bei denen ein problemloses Nachrutschen der Flaschen bei Entnahme der vordersten Flasche gewährleistet ist. Aus der DE 299 12 507 ist ein Schlitten bzw. ein Laufwagen bekannt, der aufgesetzt auf eine Rutschauslage, eine Schubkraft auf die vor ihm stehenden Waren erzeugt. Dieser Schlitten bzw. Laufwagen kann zudem weitere Waren aufnehmen, so daß die durch ihn erzeugte Schubkraft vergrößert wird. Der Einsatz dieses Schlittens bzw. Laufwagens in der Praxis hat jedoch gezeigt, daß er nicht immer zweckentsprechend und u. U. sogar Nachteile schaffend verwendet wird.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine gattungsgemäße Rutschauslage sowie ein gattungsgemäßes Möbel anzugeben, die bzw. das diesen Nachteil vermeidet.
Es wird daher eine Rutschauslage vorgeschlagen, die dadurch gekennzeichnet ist, daß über der Rutschauslage eine Flaschenaufhängungsvorrichtung geneigt angeordnet ist.
Derartige Flaschenaufhängungsvorrichtungen sind für alle Bauarten bzw. Typen von , Flaschen realisierbar, die einen entsprechend geformten, also verbreiterten Flaschenhals - wie dies beispielsweise bei den sog. PET-Flaschen der Fall ist aufweisen.
Entsprechend einer vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Rutschauslage ist die Flaschenaufhängungsvorrichtung im wesentlichen parallel zu der Rutschauslage angeordnet.
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Das gattungsgemäße Möbel weist erfindungsgemäß wenigstens eine derartige Rutschauslage auf.
Derartige (FlaschenJAufhängungsvorrichtungen per se sind bereits seit längerem bekannt, jedoch werden diese bisher ausschließlich waagrecht angeordnet, so daß der Kunde die gewünschte Ware von der Aufhängungsvorrichtung "abziehen" muß. Das Wiederbefüllen derartiger Aufhängungsvorrichtungen durch das Bedienpersonal erfolgt durch Aufschieben der Waren.
Erfindungsgemäß wird die Flaschenaufhängungsvorrichtung nunmehr über der Rutschauslage geneigt angeordnet. Dadurch rutschen bei Entnahme der ersten Flasche aus der Flaschenaufhängungsvorrichtung bzw. Rutschauslage die dahinter angeordneten Flachen automatisch an die Vorderseite der Rutschauslage bzw. an die dort vorgesehene Frontscheibe nach. Der Kunde muß daher zu keinem Zeitpunkt weit in das Möbel eingreifen, da die Flaschen automatisch in den vorderen, für den Kunden einfach zu erreichenden Bereich "transportiert" werden.
Möbel, die eine derartige Rutschauslage aufweisen, werderfirh Regelfall von ihrer rückwärtigen Seite mit neuen Flaschen beschickt. Sofern nun in einer Flaschenaufhängungsvorrichtung keine Flasche mehr vorhanden ist, ist die Beschickung der Flaschenaufhängungsvorrichtung mit neuen Flaschen, insbesondere mit der ersten Flasche problematisch. Diese bekommt nämlich beim Hinabrutschen der geneigten Flaschenaufhängungsvorrichtung soviel Schwung, daß sie an der Frontblende bzw. -scheibe zurückfedert und im Regelfall anschließend auf der Rutschauslage zum Liegen kommt. Ein vollständiges Beschicken der Rutschauslage bzw. der Flaschenaufhängungsvorrichtung mit weiteren Flaschen ist dann erst nach ■ dem Aufrichten der umgestürzten Flasche möglich. Diese Prozedur verzögert jedoch 'das Beschicken nicht unerheblich und ist daher unerwünscht.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Rutschauslage weist die Flaschenaufhängungsvorrichtung in ihrem vorderen, dem Kunden zugewandten Bereich Mittel zum Verlangsamen der die Flaschenaufhängungsvorrichtung hinabrutschenden Flaschen auf.
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Wird bei der erfindungsgemäßen Rutschauslage die Flaschenaufhängungsvorrichtung nunmehr mit der ersten Flasche beschickt, so wird diese beim Hinabgleiten vor dem Erreichen der Frontblende bzw. -scheibe abgebremst, so daß ein Zurückprallen an der Frontblende bzw. -scheibe der Rutschauslage und ein damit verbundenes Umstürzen vermieden werden können. Der Beschickungsvorgang wird dadurch erleichtert, insbesondere jedoch verkürzt.
Die erfindungsgemäße Rutschauslage weiterbildend wird vorgeschlagen, daß die Mittel zum Verlangsamen der die Flaschenaufhängungsvorrichtung hinabrutschenden Flaschen als eine in die Rutschbahn der Flaschen hineinreichende Nase, die die Flaschen abbremst, ausgebildet sind.
Prinzipiell sind eine Vielzahl von Möglichkeiten, die ein Abbremsen der die Flaschenaufhängungsvorrichtung hinabrutschenden Flaschen realisieren, denkbar. So kann das Material der Flaschenaufhängungsvorrichtung beispielsweise in dem Bereich, in dem die Flasche abgebremst werden soll, einen größeren Reibungskoeffizienten aufweisen.
Die erfindungsgemäße Rutschauslage sowie weitere Ausgestaltungen derselben seien anhand des in den Figuren 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Die Figur 1 zeigt in einer seitlichen Darstellung den Warenraum 1 eines ggf. gekühlten Warenpräsentationsmöbels, in dem mehrere Rutschauslagen 2 übereinander angeordnet sind. Die dem Kunden zugewandte Seite des Warenraumes 1 bzw. des Möbels ist mit K, die dem Kunden abgewandte Seite mit B bezeichnet. Unter dem ■ Begriff "Möbel" seien jegliche - ungekühlte oder zumindest teilweise gekühlte - Möbel zum Lagern und Präsentieren von Waren zu verstehen, also bspw. Regale, Vitrinen, Schau- bzw. Präsentationsständer, etc.
Die einzelnen Bereiche der Rutschauslagen 2 können durch Warenteiler 3 voneinander getrennt werden.
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4.
Über jeder Rutschauslage 2 ist erfindungsgemäß eine Flaschenaufhängungsvorrichtung 6 geneigt angeordnet. Diese weist vorzugsweise die gleiche Neigung wie die jeweilige Rutschauslage 2 selbst auf; hierbei ist anzumerken, daß innerhalb eines Möbels u. U. Rutschauslagen mit unterschiedlichen Neigungen vorgesehen werden können.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Rutschauslage ist die Flaschenaufhängungsvorrichtung 6 in Form einer C-förmigen Führungsschiene ausgebildet. Hierbei wird die C-förmige Führungsschiene derart angeordnet, daß ihre Öffnung nach unten gerichtet ist und die Flaschen 4 in diese Führungsschiene eingehängt werden können.
Zweckmäßigerweise sind die Flaschenaufhängungsvorrichtungen 6 jeweils an den darüber angeordneten Rutschauslagen 2 befestigt. Dies führt zu einer sehr platzsparenden Konstruktion, wodurch eine optimale Ausnutzung des Warenraumes erzielt werden kann.
Daneben kann die Flaschenaufhängungsvorrichtung auch als ein eigenständiger Ständer bzw. ein eigenständiges Ständerwerk ausgebildet sein. Dies macht insbesondere dann Sinn, wenn eine Verwendung der Flaschenaufhängungsvorrichtung in Verbindung mit unterschiedlichen Rutschauslagen in Betracht gezogen wird.
Die Rutschauslagen 2 weisen eine Frontscheibe bzw. -blende 5 auf, die ein Herabfallen der Flaschen 4 von den Rutschauslagen 2 verhindern. Wird nun eine Rutschauslage 2 bzw. eine Flaschenaufhängungsvorrichtung 6 von der rückwärtigen
Seite B des Warenraumes 1 beschickt, so bekommt die erste Flasche 4 soviel ■■ Schwung, daß sie an der Frontscheibe bzw. -blende 5 zurückfedert und auf der . .Rutschauslage 2 zum Liegen kommt. Zwar wäre auch dann ein weiteres Beschicken der Flaschenaufhängungsvorrichtung 6 mit Flaschen 4 möglich, jedoch würde sich die Anzahl der pro Flaschenaufhängungsvorrichtung 6 einzuhängenden Flaschen um 3 bis 4 Stück verringern. Dies würde zu einer geringeren Ausnutzung des Warenraumes führen.
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Entsprechend einer vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Rutschauslage wird daher- wie dies in der Figur 2, die den in der Figur 1 umkreisten Ausschnitt'der Flaschenaufhängungsvorrichtung 6 zeigt, dargestellt ist- eine Nase 7 vorgesehen, die in die Rutschbahn der Flaschen 4 hineinreicht. 5
Die dem Kunden zugewandte, obere Kante der Flasche bzw. des Flaschenverschlusses trifft beim Hinabrutschen der Flasche 4 an dem Punkt 8 auf die Nase 7. Dadurch wird die Flasche 4 soweit abgebremst, daß sie nun nicht mehr an der Frontscheibe 5 so stark zurückfedert, daß sie anschließend umstürzt.
Soll eine irrtümlich entnommene Flasche 4 wieder auf die Rutschauslage 2 zurückgestellt bzw. in die Flaschenaufhängungsvorrichtung 6 eingehängt werden, so kann dies durch das Vorsehen einer weiteren Nase 9 erleichtert werden. Diese dient dem Kunden beim Zurückhängen der Flasche 4 als Führungsschiene.
Claims (9)
1. Rutschauslage für ein Möbel, dadurch gekennzeichnet, daß über der Rutschauslage (2) eine Flaschenaufhängungsvorrichtung (6) geneigt angeordnet ist.
2. Rutschauslage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flaschenaufhängungsvorrichtung (6) im wesentlichen parallel zu der Rutschauslage (2) angeordnet ist.
3. Rutschauslage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Flaschenaufhängungsvorrichtung (6) in ihrem vorderen, dem Kunden (K) zugewandten Bereich Mittel zum Verlangsamen der die Flaschenaufhängungsvorrichtung (6) hinabrutschenden Flaschen (4) aufweist.
4. Rutschauslage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Verlangsamen der die Flaschenaufhängungsvorrichtung (6) hinabrutschenden Flaschen (4) als eine in die Rutschbahn der Flaschen (4) hineinreichende Nase (7), die die Flaschen (4) abbremst, ausgebildet sind.
5. Rutschauslage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Material der Flaschenaufhängungsvorrichtung wenigstens in dem Bereich, in dem die Flasche abgebremst werden soll, einen entsprechend großen Reibungskoeffizienten aufweist.
6. Rutschauslage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Flaschenaufhängungsvorrichtung (6) in Form einer C-förmigen Führungsschiene ausgebildet ist.
7. Möbel, insbesondere zur Präsentation und/oder Lagerung von Waren, dadurch gekennzeichnet, daß es wenigstens eine Rutschauslage (2) gemäß den vorhergehenden Ansprüchen aufweist.
8. Möbel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Flaschenaufhängungsvorrichtung (6) einer Rutschauslage (2) jeweils an der darüber angeordneten Rutschauslage (2) befestigt ist.
9. Möbel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Flaschenaufhängungsvorrichtung (6) als ein eigenständiger Ständer ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20000006U DE20000006U1 (de) | 2000-01-03 | 2000-01-03 | Rutschauslage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20000006U DE20000006U1 (de) | 2000-01-03 | 2000-01-03 | Rutschauslage |
Publications (1)
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|---|---|
| DE20000006U1 true DE20000006U1 (de) | 2000-03-16 |
Family
ID=7935489
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20000006U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10207112B4 (de) * | 2001-02-22 | 2008-10-09 | Daifuku Co., Ltd. | Artikellagersystem |
-
2000
- 2000-01-03 DE DE20000006U patent/DE20000006U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE10207112B4 (de) * | 2001-02-22 | 2008-10-09 | Daifuku Co., Ltd. | Artikellagersystem |
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| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
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Owner name: LINDE KAELTETECHNIK GMBH & CO. KG, DE Free format text: FORMER OWNER: LINDE AG, 65189 WIESBADEN, DE Effective date: 20040331 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20060426 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20080411 |
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