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DE10309305A1 - SB-Regal - Google Patents

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DE10309305A1 DE2003109305 DE10309305A DE10309305A1 DE 10309305 A1 DE10309305 A1 DE 10309305A1 DE 2003109305 DE2003109305 DE 2003109305 DE 10309305 A DE10309305 A DE 10309305A DE 10309305 A1 DE10309305 A1 DE 10309305A1
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47FSPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
    • A47F5/00Show stands, hangers, or shelves characterised by their constructional features
    • A47F5/0081Show stands or display racks with movable parts
    • A47F5/0093Show stands or display racks with movable parts movable in a substantially horizontal direction

Landscapes

  • Warehouses Or Storage Devices (AREA)

Abstract

Ein SB-Wandregal ist mit mehreren von einem Standgestell (2) getragenen Warenböden (6) versehen. Diese liegen jeweils auf vom Regalgestell (2) gehaltenen Tragelementen (7) auf und die Tragelemente (7) sind in Gebrauchsstellung des Regals von einer Abdeckhaube (14) aus einem durchsichtigen Werkstoff tunnelartig überwölbt. Die Tragelemente (7) sind schubladenartig in Richtung auf die Kundenseite (22) herausziehbar am Regalgestell (2) gehalten. DOLLAR A Die Warenböden (6) sind mit ihren der Zugseite (15) des Tragelements (7) zugewandten Seiten am Tragelement (7) um eine horizontale Schwenkachse (12) schwenkgelagert und somit mit ihren der Schwenkachse (12) abgewandten, der Rückwand (5) des Gestells (2) zugewandten Seiten (13) aus ihrer im wesentlichen horizontalen Auflageposition hochschwenkbar. DOLLAR A Die Abdeckhauben (14) hingegen sind mit ihren der Zugseite (15) abgewandten Haubenenden (16) um zu den Schwenkachsen (12) etwa parallele Achsen (17) schwenkgelagert und diese liegen in der Ebene der Rückwand (5). Die Unterkante mindestens einer Seitenwand (32) der Abdeckhaube (14) ist als passiver Steuernocken oder Steuerpolygon ausgebildet und liegt auf einem vom zugeordneten Tragelement (7) hochstehenden Steuerausleger (19) auf. Dieser Steuerausleger (19) schwenkt beim schubladenartigen Ziehen des Tragelements (7) die ihm zugeordnete Abdeckhaube (14) hoch.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Selbstbedienungs- (= SB) Regal, insbesondere ein SB-Wandregal mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
  • Derartige Regale sind vorliegend bestimmt zum Angebot von unverpackter Nahrungsmittel-Ware. Dabei dienen die zur Kundenseite hin auch durch Verschlussklappen abgeschlossenen Abdeckhauben zur hygienischen Rundum-Abschirmung der unverpackten Ware, vorliegend insbesondere Backware wie Brot, Brötchen, Käsestangen oder dergleichen. Um die Ware zur Kundenseite hin übersichtlich zu präsentieren, bestehen die Abdeckhauben aus einem durchsichtigen Werkstoff, insbesondere aus Acrylglas. Die Warennatur ist daher weitgehend ungehindert von der Kundenseite her erkennbar. Zur weiteren Verbesserung der Übersichtlichkeit sind die Warenböden in Gebrauchsstellung zur Kundenseite hin geneigt. Der Neigungswinkel ist auch danach bemessen, dass die Ware selbsttätig in eine günstige Griffposition zur Kundenseite hin nachrutscht, wenn ein Warenelement im SB-Wege entnommen ist.
  • Bei derartigen SB-Regalen ist die geschäftsseitige Nachladung mit SB-Ware problematisch. Die nachzuladende Neu-Ware kann nämlich nicht von der Entnahmeseite her in Tunnellängsrichtung unter die tunnelartige Abdeckhaube eingeschoben werden. Bei SB-Wandregalen für unverpackte Nahrungsmittel wie Brot sind nämlich im Bereich der Entnahmeöffnung der Abdeckhauben konstruktive Maßnahmen getroffen, die das Zurückschieben von einmal entnommener Ware von der Kundenseite her unmöglich machen. Eine Neubeladung der Warenböden ist nur von oben möglich und das bereitet inbesondere beim obersten Warenboden eines solchen Wandregals erhebliche Probleme.
  • Bei herkömmlichen Regalen der eingangs genannten Art sind die aus hygienischen Gründen erforderlichen Abdeckhauben am Regal unbeweglich fixiert. Zur Nachladung wird bei den herkömmlichen Regalen ein in Richtung auf die Kundenseite geneigt unter der Abdeckhaube positionierter Regalboden motorisch in Richtung zur Käuferseite hin schräg nach unten ausgefahren, von oben beladen und wieder schräg nach oben in seine Gebrauchsstellung zurückgefahren. Diese hygienisch einwandfreie Konstruktion ist baulich außerordentlich aufwändig. Einen weiteren Nachteil bedeutet die erhebliche Wartungsbedürftigkeit. Weiter unterliegt ein derartiges SB-Regal der gesetzlichen Maschinenrichtlinie mit belastenden Vorschriften.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein derartiges SB-Regal ohne hygienische Beeinträchtigung zu vereinfachen. Diese Aufgabe wird durch Anspruch 1 gelöst.
  • Die erfindungsgemäße Lösung sieht vor, dass die einem jeden Warenboden oder seinem Tragelement zugeordneten Abdeckhauben nicht ortsfest, sondern hochschwenkbar am rückseitig durch eine vertikale Wand abgeschlossenen Standgestell angelenkt sind. Die Schwenkachse verläuft dabei i. wes. horizontal parallel zur Rückwand des Gestells. Das Hochschwenken wird durch das schubladenartige Herausziehen des jeweiligen Tragelements aus seiner Gebrauchsstellung in eine ausgezogene Ladestellung bewirkt. Dazu sind die Tragelemente nicht schräg nach unten, sondern i. wes. horizontal herausziehbar am Regalgestell geführt. Die schubladenartige Herausziehbewegung der Tragelemente aus ihrer Gebrauchsstellung in die Ladestellung ist die Antriebsbewegung, die mit dem Ziehen des Tragelements gleichzeitig die Abdeckhaube hochschwenkt. Die Hochschwenkbewegung wird also durch das schubladenartige Ausziehen des den Warenboden tragenden Tragelementes bewirkt und der Hubantrieb erfolgt dabei durch nockenartige Einwirkung seitens des Tragelements auf die Abdeckhaube.
  • Die erfindungsgemäß horizontale schubladenartige Verschiebeführung des Tragrahmens und des mit ihm verbundenen Warenbodens erfordert weitere be sondere Maßnahmen zur in eingeschobener Gebrauchsstellung gewünschten Schrägneigung des Warenbodens zur Kundenseite hin, insbesondere wenn die Fachhöhe, also die Abstandshöhe des Trageelementes bzw. seines Warenbodens zum im Regal darüber positionierten Tragelement bzw. Warenboden weitgehend beliebig wählbar sein soll, um eine möglichst rationale Ausnutzung des Regalraumes zu ermöglichen. Auch dazu sieht die Erfindung nach Anspruch 2 vor, dass bei der Nachladung mit dazu ausgezogenem Tragelement der Warenboden weitgehend horizontal ausgerichtet ist und erst beim Einschub bzw. beim Zurückschieben des Tragelements in die Gebrauchsstellung des Regals der Warenboden in eine der Kundenseite zugeneigte Schrägstellung angehoben bzw. hochgeschwenkt wird. Die Ansprüche 3 und 4 beinhalten Ausführungsformen des Warenbodens, welche diese Hochschwenkbewegung einleiten, was etwa im Mittelbereich des Einschubweges geschieht.
  • Weitere Merkmale des Erfindungsgegenstandes dienen der Funktionsverbesserung bei der Überführung des Regals von der Ladestellung in die Gebrauchsstellung seiner Tragelemente bzw. Warenböden und diese Merkmale sind Gegenstand der Ansprüche 5 ff.
  • Der Gegenstand der Erfindung wird anhand der Figuren beispielsweise erläutert.
  • Es zeigen:
  • 1 die obere Etage eines erfindungsgemäßen Regals in Gebrauchsstellung mit durch mehrere nebeneinander positionierte Frontklappen verschlossener, den Warenboden überwölbender Abdeckhaube,
  • 2 die Regaletage nach 1 bei in Richtung auf die Ladestellung teilweise ausgezogenen Tragelement bzw. Warenboden,
  • 3 eine Ansicht analog 2, wobei das Tragelement mit seinem Warenboden noch weiter in Richtung Ladestellung ausgezogen ist,
  • 4 eine Darstellung analog 2 und 3 bei in Ladestellung ausgezogenem Tragrahmen bzw. Warenboden,
  • 5 eine Seitenansicht der oberen Etage des Regals analog 1 im Gebrauchszustand mit gestrichelt angedeuteter Position der zur Warenentnahme hochgeschwenkten Frontklappe der Abdeckhaube,
  • 6 eine schematische Seitenansicht analog 5 aller Funktionsstellungen von Tragrahmen, Warenboden und Abdeckhaube gemäß den 14,
  • 7 die Seitenansicht eines Teilbereiches des Standgestells mit daran fixiertem Steuernocken und zugeordnetem, in eingeschobener Gebrauchsstellung befindlichem Tragelement,
  • 8 eine Draufsicht analog Pfeil VIII in 7,
  • 9 eine Vorderansicht der Regaletage gemäß 7 und 8 in Pfeilrichtung IX von 8.
  • Das Regal 1 enthält ein Standgestell 2 mit einer zwischen den beiden seitlich voneinander positionierten Standstreben 3, 4 positionierten Rückwand 5. Wenn Regal 1 als „Wand"-Regal bezeichnet ist, so ist damit nicht ausgedrückt, dass es etwa zu einer Aufstellung nur an einer Gebäudewand vorgesehen bzw. geeignet ist. Vielmehr ist damit zum Ausdruck gebracht, dass das Regal im Bereich seiner zur Warenaufnahme vorgesehenen Regaletagen wirksam eine Rückwand (5) zum rückseitigen Abschluss des tablettähnlich wirksamen Warenbodens (6) aufweist und der letztere dient zum Aufstellen der SB-Ware.
  • Der Warenboden 6 liegt auf dem Tragelement 7 auf. Es ist in Horizontalrichtung 8 verschiebbar am Standgestell 2 zwischen seiner Gebrauchsstellung (Einschubstellung 1, 5 und 7) und seiner Ladestellung (Auszugsstellung 4, 6 rechts gestrichelt) im wesentlichen in Horizontalrichtung 8 geführt. Das Tragelement 7 ist im wesentlichen durch einen rechteckigen Rahmen gebildet und dessen zur Rückwand 5 parallele Rahmenstreben 9, 10 sind insbesondere in den 57 verdeutlicht. Das als Rechteckrahmen dargestellte Tragelement 7 hält den von oben her aufgesattelten Warenboden 6. Der Warenboden 6 ist mit seiner der Rahmenstrebe 10 zugewandten und zu ihr parallelen Vorderkante 11 (5, 6) um die zur Rahmenstrebe 10 parallele Horizontalachse 12 schwenkbar am Trag element 7 gelagert. Durch diese Schwenklagerung ist der Warenboden 6 mit seiner der Rückwand 5 zugewandten Seite, also mit seiner Rückseite 13 aus seiner im wesentlichen horizontalen Auflageposition (4) auf dem Tragelement 7 hochschwenkbar (13).
  • Das Tragelement 7 mit dem aufgesattelten Warenboden 6 ist von einer Abdeckhaube 14 überdeckt. Die Abdeckhaube 14 ist mit ihrem der Zugseite 15 bzw. der Rahmenstrebe 10 diagonal abgewandten Haubenende 16 gestellseitig an der Rückwand 5 um eine zu den Schwenkachsen 12 etwa parallele Achse 17 aus ihrer abgesenkten, den Warenboden 6 abdeckenden Gebrauchsstellung (1, 5) in die Nachladestellung (4, 6) nach oben schwenkgelagert.
  • Mindestens eine Unterkante 18 (35) der Abdeckhaube 14 ist als passiver Steuernocken oder Steuerpolygon ausgebildet. Die Unterkante 18 liegt auf dem vom Tragelement 7 hochstehenden Steuerausleger 19 auf. Der Steuerausleger 19 schwenkt beim schubladenartigen Ziehen des Tragelements 7 die dem Tragelement 7 zugeordnete Abdeckhaube 14 hoch (24 und 6).
  • An der Gestellrückwand 5 ist im Bereich des Tragelements 7 ein zur Rückwand 5 ansteigender Steuernocken 20 fixiert. Die Steuerseite 21 des Steuernockens 20 reicht über die Höhenposition des Tragelements 7 hinaus. Das ist besonders eindeutig in den 6 und 7 dargestellt. Dadurch steht der Steuernocken 20 mit seiner Steuerseite 21 in den Verschiebeweg des aufliegenden Warenbodens 6 hinein. Beim Einschieben des Tragelements 7 zum Standgestell 2 hin in Richtung Gebrauchsstellung läuft der Warenboden 6 zwangsläufig mit seinem gestellseitigen Ende auf die Steuerseite 21 des Steuernockens 20 auf. Bei weiterem Einschieben des Tragelements 7 in das Standgestell 2 gleitet der Warenboden 6 mit seiner Außenseite auf die Steuerseite 21 des Steuernockens 20 in Richtung zur Gestellrückwand 5 auf und wird dabei mit seiner der Gestellrückwand 5 zugewandten Rückseite 13 angehoben.
  • Es nimmt also der Warenboden 6 in Einschubendstellung (1, 5) des Tragelements 7 seine für die Gebrauchsstellung des Regals 1 gewünschte endgültige Schrägstellung zur Entnahmeseite (Kundenseite 22; 5) hin ein. Diese Neigestellung ist nicht nur für die Übersichtlichkeit der auf dem Warenboden 6 aufliegenden Waren (Brotlaibe 23, 5) vorteilhaft, sondern sie ist auch zum selbsttätigen Nachrutschen von hinter dem entnommenen Brotlaib 23 für eine weitere Entnahme in Wartestellung befindlichen Vorrats-Brotlaiben 23 von Vorteil.
  • Gemäss dem gestrichelten Teil von 5 schwenkt die Entnahmeperson 24 die schwerkraftbedingt die Abdeckhaube 14 verschließende, nach unten hängende Frontklappe 25 mit der rechten Bedienungshand 26 hoch, um mit der linken Bedienungshand 27 den in vorderer Entnahmeposition befindlichen Brotlaib 23 ungehindert zu entnehmen. Die Oberseite 28 dieses Brotlaibes 23 ist von einem vom horizontalen Oberteil der Abdeckhaube 14 nach unten vorstehenden Rückhaltebügel 29 beaufschlagt. Der Rückhaltebügel 29 dient dazu, ein Wiedereinschieben des bereits entnommenen Warenstückes, hier also des bereits entnommenen Brotlaibes (5) wirksam zu verhindern, nämlich zu sperren. Die Neubeladung des Warenbodens 6 erfordert zwingend ein Hochschwenken der Abdeckhaube 14 und das ist nur durch das schubladenartige Ziehen des Tragelements 7 mit dem aufliegenden Warenboden 6 in Horizontalrichtung 8 möglich (6).
  • Der Warenboden 6 ist an seiner der Rückwand 5 zugewandten Seite, also gestellseitig mit einer zur Steuerseite 21 hin wirksamen Auflaufschräge 30 versehen ( 5). Die Auflaufschräge ist dort durch die gleitkufenartig abgerundete Außenseite des Übergangs des Warenbodens 6 in eine über ihn hinausstehende Abschlusswand 31 gebildet, also gleitkufenartig wie eine Skischaufel wirksam.
  • Das Anheben der Abdeckhaube 14 durch das Tragelement 7 erfolgt über den mit dem Tragelement 7 zu einer Einheit fest verbundenen Steuerausleger 19 (4, 7) mittels einer um eine etwa horizontale Achse drehbar gelagerten Steuerrolle 33. Die Steuerrolle 33 begünstigt die Funktionsfähigkeit (Rollreibung statt Gleitreibung) der Anhebebewegung der Abdeckhaube 14 beim Ziehen des Tragele ments 7. Dieser Bewegungsvorgang ist besonders anschaulich in 6 dargestellt. Der Umfang der Steuerrolle 33 ist zur Erhöhung ihrer Funktionsfähigkeit mit einer Spurrille zur geführten Einlage der Unterkante 18 der Abdeckhaube 14 versehen.
  • Statt der Steuerrolle 33 kann auch ein Gleitschuh mit zweckmäßig ebenfalls an seiner Beaufschlagungsseite angeordneter Spurrille zur Führung der Unterkante 18 der Abdeckhaube 14 ortsfest am Steuerausleger 19 fixiert sein.
  • Zweckmäßig kann auch die Gängigkeit der Längsführung des Tragelements 7 am Standgestell 2 durch eine teleskopartig ausziehbare Längsführung verbessert sein. Solche teleskopartig ausziehbaren Längsführungen sind von Schubladenlagerungen her geläufig, so dass hier eine nähere Beschreibung überflüssig erscheint.
  • 1
    Regal
    2
    Regalgestell
    3
    Standstrebe
    4
    Standstrebe
    5
    Rückwand
    6
    Warenboden
    7
    Tragelement
    8
    Horizontalrichtung
    9
    Rahmenstrebe
    10
    Rahmenstrebe
    11
    Vorderkante
    12
    Schwenkachse
    13
    Rückseite (Warenboden)
    14
    Abdeckhaube
    15
    Zugseite
    16
    Haubenende
    17
    Schwenkachse
    18
    Unterkante
    19
    Steuerausleger
    20
    Steuernocken
    21
    Steuerseite
    22
    Kundenseite
    23
    Brotlaib
    24
    Person
    25
    Frontklappe
    26
    rechte Bedienungshand
    27
    linke Bedienungshand
    28
    Oberseite Brotlaib
    29
    Rückhaltebügel
    30
    Auflaufschräge
    31
    Abschlusswand
    32
    Seitenwand
    33
    Steuerrolle

Claims (8)

  1. Selbstbedienungs-Regal (1) mit mindestens einem, insbesondere jedoch mit mehreren etagenweise übereinander angeordneten, vom Regalgestell (2) getragenen tablettähnlich wirksamen Warenböden (6), die jeweils auf vom Regalgestell (2) gehaltenen Tragelementen (7) aufliegen und von ebenfalls gestellseitig getragenen Abdeckhauben (14) aus einem durchsichtigen Werkstoff tunnelartig überwölbt sind, dadurch gekennzeichnet, – dass die Tragelemente (7) schubladenartig in Richtung auf die Kundenseite (22) herausziehbar am Gestell (2) gehalten sind, – dass die Warenböden (6) mit ihren der Zugseite (15) des zugeordneten Tragelements (7) zugewandten Seiten am Tragelement (7) schwenkgelagert sind derart, dass sie mit ihren der Schwenkachse (12) abgewandten und der Rückwand (5) zugewandten Seiten (13) aus ihrer etwa horizontalen Auflageposition hochschwenkbar sind, – dass die Abdeckhauben (14) mit ihren der Zugseite (15) des Tragelements (7) abgewandten Haubenenden (16) gestellseitig um zu den Schwenkachsen (12) der Warenböden (6) etwa parallele Achsen (17) aus ihrer abgesenkten, die Warenböden (6) abdeckenden Gebrauchsstellung in eine Nachladestellung nach oben schwenkgelagert sind und – dass die Unterkante (18) mindestens einer der Seitenwände (32) der Abdeckhauben (14) als passiver Steuernocken oder Steuerpolygon ausgebildet ist und auf einem vom zugeordneten Tragelement (7) hochstehenden Steuerausleger (19) aufliegt, welcher Steuerausleger (19) beim schubladenartigen Ziehen des Tragelements (7) die dem Tragelement (7) zugeordnete Abdeckhaube (14) hochschwenkt.
  2. Regal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Gestell im Bereich mindestens eines Tragelements (7) ein in etwa dessen Zugrichtung (8) abstehender Steuernocken (20) fixiert ist, dessen mit einer in Schubrichtung (8) des Tragelements (7) zur Gestellseite hin ansteigende Steuerseite (21) über die Höhenposition des Tragelements (7) hinausreicht und dadurch in den Verschiebeweg des aufliegenden Warenbodens (6), dessen Unterseite beaufschlagend, hineinsteht derart, – dass der Warenboden (6) beim Einschub des Tragelements (7) in dessen Gebrauchsstellung durch das Auflaufen seines gestellseitigen Endes auf die Steuerseite (21) angehoben und in eine der Warenpräsentation zur Kundenseite (22) dienliche sowie zum selbsttätigen Nachrutschen der Ware in Richtung auf die Kundenseite (22) geeignete Neigestellung überführt wird.
  3. Regal nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Warenboden (6) gestellseitig mit einer zur Steuerseite (21) hin wirksamen Auflaufschräge (30) versehen sind.
  4. Regal nach einem der Ansprüche 1 – 3, gekennzeichnet durch gestellseitig eine über einen Warenboden (6) hinausstehende Abschlusswand (31 ), deren Außenseite gleitkufenartig abgerundet in die Außenseite des Warenbodens (6) übergeht.
  5. Regal nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine um etwa horizontale, am Tragelement (7) fixierte Achse drehbar gelagerte Steuerrolle (33) zur Beaufschlagung der Unterkante (18) der Seitenwand (32) einer dem Tragelement (7) zugeordneten Abdeckhaube (14).
  6. Regal nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Umfang der Steuerrolle (33) mit einer Spurrille zur geführten Einlage der Unterkante (18) der Abdeckhaube (14) versehen ist.
  7. Nach Anspruch 5 oder 6, gekennzeichnet durch einen am Tragelement (7) ortsfesten Gleitschuh anstelle der Steuerrolle (33) mit gegebenenfalls an seiner Beaufschlagungsseite angeordneter Spurrille für die Unterkante (18) der Abdeckhaube (14).
  8. Regal nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine teleskopartig ausziehbare Längsführung des Tragelements (7) am Standgestell (2).
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