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DE2000045C3 - Gerät zur Streckung der Wirbelsäule - Google Patents

Gerät zur Streckung der Wirbelsäule

Info

Publication number
DE2000045C3
DE2000045C3 DE19702000045 DE2000045A DE2000045C3 DE 2000045 C3 DE2000045 C3 DE 2000045C3 DE 19702000045 DE19702000045 DE 19702000045 DE 2000045 A DE2000045 A DE 2000045A DE 2000045 C3 DE2000045 C3 DE 2000045C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
handles
stretching
spine
patient
advantage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19702000045
Other languages
English (en)
Other versions
DE2000045A1 (de
DE2000045B2 (de
Inventor
Juergen Dr.Med. 4040 Neuss Kraemer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FA WILHELM JULIUS TEUFEL 7000 STUTTGART
Original Assignee
FA WILHELM JULIUS TEUFEL 7000 STUTTGART
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FA WILHELM JULIUS TEUFEL 7000 STUTTGART filed Critical FA WILHELM JULIUS TEUFEL 7000 STUTTGART
Priority to DE19702000045 priority Critical patent/DE2000045C3/de
Publication of DE2000045A1 publication Critical patent/DE2000045A1/de
Publication of DE2000045B2 publication Critical patent/DE2000045B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2000045C3 publication Critical patent/DE2000045C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61HPHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
    • A61H1/00Apparatus for passive exercising; Vibrating apparatus; Chiropractic devices, e.g. body impacting devices, external devices for briefly extending or aligning unbroken bones
    • A61H1/02Stretching or bending or torsioning apparatus for exercising
    • A61H1/0218Drawing-out devices
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61HPHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
    • A61H2201/00Characteristics of apparatus not provided for in the preceding codes
    • A61H2201/16Physical interface with patient
    • A61H2201/1602Physical interface with patient kind of interface, e.g. head rest, knee support or lumbar support
    • A61H2201/1628Pelvis
    • A61H2201/163Pelvis holding means therefor

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Rehabilitation Therapy (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

Ausgehend von diesen Vorstellungen hat es bis- sind. Es ergibt sich dadurch der Vorteil, daß eine her nicht an Versuchen gefehlt, durch Traktion und Anpassung an die Armlänge des Trägers sehr leicht Manipulation einen Einfluß auf den derangierten möglich ist.
Intervertebralabschnitt zu gewinnen. Die Erfindung wird nun an Hand des in den Zeich-
Die Extension der Wirbelsäule hat seit Glisson 45 nungen dargestellten Ausführungsbr.spiels näher erin der Orthopädie eine gewisse Rolle gespielt (deut- läutert. Es zeigt
sches Gebrauchsmuster 1 710 058). Es ist weiter be- F i g. 1 eine Vorderansicht des Gerätes,
kannt, die ambulante Behandlung mit Hilfe einer F i g. 2 eine Aufsicht auf das Gerät und
Extensionsvorrichtung durchzuführen, die an einem F i g. 3 einen Schnitt durch das Gerät.
Korsett angebracht ist. Über Gestänge und Rollen, 50 Das Gerät besteht aus einem festen, etwa U-förmidie mit herumgetragen werden müssen, übt der Pa- gen Teil 1 und den Verschlußteilen 2. Der feste tient mit einer Glissonschlinge eine Extension am Teil 1 besteht aus einem Metallstreifen 8, der an Kopf aus (»Medizinische Technik« 1955, Heft 6, gegenüberliegenden Stellen nach oben dachförmig S. 121 bis 123). abgewinkelt ist. Diese abgewinkelten Stellen ergeben
Bei der Behandlung bandscheibenbedingter Er- 55 die Auflagefläche, die auf den Beckenkämmen breit krankungen kamen bisher neben den rein manuellen aufsitzt. Die Auflagefläche ist durch einen Filzstrei-Verfahren alle möglichen Repositionstische. Lage- fen 9 abgepolstert. Der Gürtel ist außen noch mit rungstische mit Glissonzügen, Bewegungsapparate einem Überzug 10 versehen, der an den Enden des zur rhythmischen Wirbelsäulendehnung und ahn- festen Teiles in die Verschlußteile 2 übergeht. An liches zur Anwendung. In der Klinik wird meistens 60 einem der Verschlußteile ist dann in bekannter Weise das Perlsche Gerät und die Extension mit einem eine Schnalle, angebracht.
Beckengurt über Rollen angewendet. Den Patienten An den beiden Seiten des festen Teiles ist je eine
ist die umständliche Lagerung und Fesselung unbe- öse 3 befestigt, in die dann die Handgriffe mit einem quem. Sie suchen meistens ihre individuell verschie- Haken 4 eingehängt werden können. Die Handgriffe dene schmerzfreie Position auf. 65 können entweder als einfache Schlaufe 5 oder als
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Riemen 6 mit einem Griffstück 7 ausgebildet sein. Gerät zur Streckung der Wirbelsäule zu schaffen, das Zur Anpassung an die Arrnlängen des Patienten sind relativ einf?oh aufgebaut ist und es somit dem Pa- sie über eine Schnalle in der Länge verstellbar.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche: tienten ermöglicht, sich zu beliebigen Zeiten eine Linderung durch Streckung der Wirbelsäule zu ver-
1. Gerät zur Streckung der Wirbelsäule, da- schaffen.
durch gekennzeichnet, daß ein fester Dies wird erfindungsgemäS dadurch erreicht, daß
Gürtel (1) an gegenüberliegenden Stellen nach 5 ein fester Gürtel an gegenüberliegenden Stellen nach oben dachförmig abgewinkelt ist, um auf den oben dachförmig abgewinkelt ist, um auf den Bek-Beckenkämmen breit aufliegen zu können, und tenkämmen breit aufliegen zu können, und daß un daß an beiden Seiten Handgriffe (5 bis 7) direkt beiden Seiten Handgriffe direkt angebracht sind,
angebracht sind. Es ergibt sich dadurch der Vorteil, daß das Gerät
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn- io von dem Patienten wie ein Gürtel um die Hüfte gezeichnet, daß der feste Gürtel aus einem U-förmi- tragen werden kann. Wegen der nicht auftragenden gen Teil (1), der aus einem Metallstreifen (8) Form kann das Gerät ständig getragen werden. Zur gebildet ist, und zwei Verschlußteilen (2) besteht Streckung der Wirbelsäule stemmt sich der Patient
3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekenn- gegen die Handgriffe und damit auch gegen den zeichnet, daß der U-förmige Teil zum Körper des 15 Beckenkamm ab und übt dadurch einen Zug auf die Trägers weisend mit einer Polsterung (9) ver- Wirbelsäule in axialer Richtung aus.
sehen ist. Da das Gerät ständig am Körper getragen werden
4. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn- kann, ist es dem Patienten möglich, diese Streckung zeichnet, daß die Handgriffe abnehmbar sind häufiger durchzuführen. Durch rhythmisches Auf-(3,4). ao und Abbauen der Zugkräfte mehrmals am Tage wer-
5. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn- den auch Vorgänge im Gewebe gefördert, die zur zeichnet, daß die Handgriffe in der Länge ver- Heilung beitragen können. Mit dem Gerät ist somit stellbar sind. auch eine Selbstbehandlung möglich.
Eine Weiterbildung der Erfindung besteht darin,
35 daß der feste Gürtel aus einem U-förmigen Teil, der
Rißbildungen und Zermürbungserscheinungen der aus einem Metallstreifen gebildet ist, und zwei VerBandscheiben treten beim Menschen vor allem in schlußteilen besteht. Es ergibt sich dadurch der weiden stark beanspruchten Abschnitten der unteren tere Vorteil, daß das Gerät leicht angelegt werden Hals- und Lendenwirbelsäule frühzeitig auf. Entspre- kann.
chend den Schwankungen des großen Belastungs- 30 Eine andere Weiterbildung der Erfindung besteht druckes (bis zu 800 kg), der auf den unteren Wirbel- darin, daß der U-förmige Teil zum Körper des Träsäulenabschnitten lastet, können sich aus dem Ver- gers weisend mit einer Polsterung versehen ist. Es band gelöste Bandscheibensequester verlagern oder ergibt sich dadurch der Vorteil, daß Druckstellen verkanten. In einer bestimmten Bewegungsphase vermieden werden.
klemmen sich die gelockerten Bandscheibenanteile 35 Eine andere Weiterbildung der Erfindung besteht ein und verhindern die Zurückführung der Wirbel in darin, daß die Handgriffe abnehmbar sind. Es ergibt ihre Ausgangsstellung oder geben den Wurzeln in sich dadurch der Vorteil, daß das Gerät beim Tragen der Normalstellung eine Arretierung, die das Be- noch weniger aufträgt.
wegungssegment fixiert. Die Bewegungssperre wird Eine andere Weiterbildung der Erfindung besteht
auch als Wirbelblockierung bezeichnet. 40 darin, daß die Handgriffe in de«· Länge verstellbar
DE19702000045 1970-01-02 1970-01-02 Gerät zur Streckung der Wirbelsäule Expired DE2000045C3 (de)

Priority Applications (1)

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DE19702000045 DE2000045C3 (de) 1970-01-02 1970-01-02 Gerät zur Streckung der Wirbelsäule

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2000045A1 DE2000045A1 (de) 1971-07-08
DE2000045B2 DE2000045B2 (de) 1973-10-31
DE2000045C3 true DE2000045C3 (de) 1974-05-30

Family

ID=5758941

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DE19702000045 Expired DE2000045C3 (de) 1970-01-02 1970-01-02 Gerät zur Streckung der Wirbelsäule

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3809394A (en) * 1972-09-18 1974-05-07 M Hall Two bar exerciser
NL192776C (nl) * 1986-05-28 1998-02-03 Hendrikus Cornelis Willem Van Inrichting voor bekkentractie.
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DE202009010469U1 (de) 2009-07-21 2010-02-25 Zatuchniy, Alexander Vorrichtung zur Reklinationsbehandlung

Also Published As

Publication number Publication date
DE2000045A1 (de) 1971-07-08
DE2000045B2 (de) 1973-10-31

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