DE2000045C3 - Gerät zur Streckung der Wirbelsäule - Google Patents
Gerät zur Streckung der WirbelsäuleInfo
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- A61H—PHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
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- A61H1/02—Stretching or bending or torsioning apparatus for exercising
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- A61H2201/1602—Physical interface with patient kind of interface, e.g. head rest, knee support or lumbar support
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Description
Ausgehend von diesen Vorstellungen hat es bis- sind. Es ergibt sich dadurch der Vorteil, daß eine
her nicht an Versuchen gefehlt, durch Traktion und Anpassung an die Armlänge des Trägers sehr leicht
Manipulation einen Einfluß auf den derangierten möglich ist.
Intervertebralabschnitt zu gewinnen. Die Erfindung wird nun an Hand des in den Zeich-
Intervertebralabschnitt zu gewinnen. Die Erfindung wird nun an Hand des in den Zeich-
Die Extension der Wirbelsäule hat seit Glisson 45 nungen dargestellten Ausführungsbr.spiels näher erin
der Orthopädie eine gewisse Rolle gespielt (deut- läutert. Es zeigt
sches Gebrauchsmuster 1 710 058). Es ist weiter be- F i g. 1 eine Vorderansicht des Gerätes,
kannt, die ambulante Behandlung mit Hilfe einer F i g. 2 eine Aufsicht auf das Gerät und
Extensionsvorrichtung durchzuführen, die an einem F i g. 3 einen Schnitt durch das Gerät.
Korsett angebracht ist. Über Gestänge und Rollen, 50 Das Gerät besteht aus einem festen, etwa U-förmidie
mit herumgetragen werden müssen, übt der Pa- gen Teil 1 und den Verschlußteilen 2. Der feste
tient mit einer Glissonschlinge eine Extension am Teil 1 besteht aus einem Metallstreifen 8, der an
Kopf aus (»Medizinische Technik« 1955, Heft 6, gegenüberliegenden Stellen nach oben dachförmig
S. 121 bis 123). abgewinkelt ist. Diese abgewinkelten Stellen ergeben
Bei der Behandlung bandscheibenbedingter Er- 55 die Auflagefläche, die auf den Beckenkämmen breit
krankungen kamen bisher neben den rein manuellen aufsitzt. Die Auflagefläche ist durch einen Filzstrei-Verfahren
alle möglichen Repositionstische. Lage- fen 9 abgepolstert. Der Gürtel ist außen noch mit
rungstische mit Glissonzügen, Bewegungsapparate einem Überzug 10 versehen, der an den Enden des
zur rhythmischen Wirbelsäulendehnung und ahn- festen Teiles in die Verschlußteile 2 übergeht. An
liches zur Anwendung. In der Klinik wird meistens 60 einem der Verschlußteile ist dann in bekannter Weise
das Perlsche Gerät und die Extension mit einem eine Schnalle, angebracht.
Beckengurt über Rollen angewendet. Den Patienten An den beiden Seiten des festen Teiles ist je eine
ist die umständliche Lagerung und Fesselung unbe- öse 3 befestigt, in die dann die Handgriffe mit einem
quem. Sie suchen meistens ihre individuell verschie- Haken 4 eingehängt werden können. Die Handgriffe
dene schmerzfreie Position auf. 65 können entweder als einfache Schlaufe 5 oder als
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Riemen 6 mit einem Griffstück 7 ausgebildet sein.
Gerät zur Streckung der Wirbelsäule zu schaffen, das Zur Anpassung an die Arrnlängen des Patienten sind
relativ einf?oh aufgebaut ist und es somit dem Pa- sie über eine Schnalle in der Länge verstellbar.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Gerät zur Streckung der Wirbelsäule, da- schaffen.
durch gekennzeichnet, daß ein fester Dies wird erfindungsgemäS dadurch erreicht, daß
Gürtel (1) an gegenüberliegenden Stellen nach 5 ein fester Gürtel an gegenüberliegenden Stellen nach
oben dachförmig abgewinkelt ist, um auf den oben dachförmig abgewinkelt ist, um auf den Bek-Beckenkämmen
breit aufliegen zu können, und tenkämmen breit aufliegen zu können, und daß un
daß an beiden Seiten Handgriffe (5 bis 7) direkt beiden Seiten Handgriffe direkt angebracht sind,
angebracht sind. Es ergibt sich dadurch der Vorteil, daß das Gerät
angebracht sind. Es ergibt sich dadurch der Vorteil, daß das Gerät
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn- io von dem Patienten wie ein Gürtel um die Hüfte gezeichnet,
daß der feste Gürtel aus einem U-förmi- tragen werden kann. Wegen der nicht auftragenden
gen Teil (1), der aus einem Metallstreifen (8) Form kann das Gerät ständig getragen werden. Zur
gebildet ist, und zwei Verschlußteilen (2) besteht Streckung der Wirbelsäule stemmt sich der Patient
3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekenn- gegen die Handgriffe und damit auch gegen den
zeichnet, daß der U-förmige Teil zum Körper des 15 Beckenkamm ab und übt dadurch einen Zug auf die
Trägers weisend mit einer Polsterung (9) ver- Wirbelsäule in axialer Richtung aus.
sehen ist. Da das Gerät ständig am Körper getragen werden
4. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn- kann, ist es dem Patienten möglich, diese Streckung
zeichnet, daß die Handgriffe abnehmbar sind häufiger durchzuführen. Durch rhythmisches Auf-(3,4).
ao und Abbauen der Zugkräfte mehrmals am Tage wer-
5. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn- den auch Vorgänge im Gewebe gefördert, die zur
zeichnet, daß die Handgriffe in der Länge ver- Heilung beitragen können. Mit dem Gerät ist somit
stellbar sind. auch eine Selbstbehandlung möglich.
Eine Weiterbildung der Erfindung besteht darin,
35 daß der feste Gürtel aus einem U-förmigen Teil, der
Rißbildungen und Zermürbungserscheinungen der aus einem Metallstreifen gebildet ist, und zwei VerBandscheiben
treten beim Menschen vor allem in schlußteilen besteht. Es ergibt sich dadurch der weiden
stark beanspruchten Abschnitten der unteren tere Vorteil, daß das Gerät leicht angelegt werden
Hals- und Lendenwirbelsäule frühzeitig auf. Entspre- kann.
chend den Schwankungen des großen Belastungs- 30 Eine andere Weiterbildung der Erfindung besteht
druckes (bis zu 800 kg), der auf den unteren Wirbel- darin, daß der U-förmige Teil zum Körper des Träsäulenabschnitten
lastet, können sich aus dem Ver- gers weisend mit einer Polsterung versehen ist. Es
band gelöste Bandscheibensequester verlagern oder ergibt sich dadurch der Vorteil, daß Druckstellen
verkanten. In einer bestimmten Bewegungsphase vermieden werden.
klemmen sich die gelockerten Bandscheibenanteile 35 Eine andere Weiterbildung der Erfindung besteht
ein und verhindern die Zurückführung der Wirbel in darin, daß die Handgriffe abnehmbar sind. Es ergibt
ihre Ausgangsstellung oder geben den Wurzeln in sich dadurch der Vorteil, daß das Gerät beim Tragen
der Normalstellung eine Arretierung, die das Be- noch weniger aufträgt.
wegungssegment fixiert. Die Bewegungssperre wird Eine andere Weiterbildung der Erfindung besteht
auch als Wirbelblockierung bezeichnet. 40 darin, daß die Handgriffe in de«· Länge verstellbar
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702000045 DE2000045C3 (de) | 1970-01-02 | 1970-01-02 | Gerät zur Streckung der Wirbelsäule |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702000045 DE2000045C3 (de) | 1970-01-02 | 1970-01-02 | Gerät zur Streckung der Wirbelsäule |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2000045A1 DE2000045A1 (de) | 1971-07-08 |
| DE2000045B2 DE2000045B2 (de) | 1973-10-31 |
| DE2000045C3 true DE2000045C3 (de) | 1974-05-30 |
Family
ID=5758941
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702000045 Expired DE2000045C3 (de) | 1970-01-02 | 1970-01-02 | Gerät zur Streckung der Wirbelsäule |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2000045C3 (de) |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| NL192776C (nl) * | 1986-05-28 | 1998-02-03 | Hendrikus Cornelis Willem Van | Inrichting voor bekkentractie. |
| GB8910616D0 (en) * | 1989-05-09 | 1989-06-21 | Myers Harold | A traction device |
| DE202009010469U1 (de) | 2009-07-21 | 2010-02-25 | Zatuchniy, Alexander | Vorrichtung zur Reklinationsbehandlung |
-
1970
- 1970-01-02 DE DE19702000045 patent/DE2000045C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2000045A1 (de) | 1971-07-08 |
| DE2000045B2 (de) | 1973-10-31 |
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