DE209308C - - Google Patents
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- DE209308C DE209308C DENDAT209308D DE209308DA DE209308C DE 209308 C DE209308 C DE 209308C DE NDAT209308 D DENDAT209308 D DE NDAT209308D DE 209308D A DE209308D A DE 209308DA DE 209308 C DE209308 C DE 209308C
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- Germany
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- key
- door
- plate
- safety lock
- locking
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05C—BOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
- E05C17/00—Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith
- E05C17/02—Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means
- E05C17/54—Portable devices, e.g. wedges; wedges for holding wings open or closed
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Wing Frames And Configurations (AREA)
Description
KAISERLICHES
Die Erfindung betrifft einen Sicherheitsverschluß für Türen u. dgl. mittels einer an der
Innenseite der Tür angeschlagenen Riegelstange mit angeschlossenen Dreh- oder Schubriegeln.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß zwecks öffnens und Schließens
der Tür die Riegelstange von einem durch die zwischen der unteren Türkante und dem Boden
befindliche Ritze gesteckten Schlüssel ge-
to hoben oder gesenkt wird.
Durch diese Einrichtung wird ein diebessicherer Verschluß geschaffen, da es kaum
möglich sein dürfte, mit einem Haken oder ähnlichen Gegenstand die Riegelstange bewegen
zu können.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine Ansicht der an einer Tür angebrachten
Verschlußvorrichtung,
Fig. 2 und 3 den zum Öffnen der Verschlußvorrichtung dienenden Schlüssel, während
die
Fig. 4 den. Schlüssel in Benutzung veranschaulicht.
Es sind a, a1 zwei um einen Zapfen c
drehbar angeordnete Hebel, die zwecks Verriegelung der Tür in die Schließkloben b eingreifen
und zu diesem Zwecke mit einer Riegelstange d gekuppelt sind, die an der Tür angeschlagen ist. Mit der Stange d in
Verbindung befindet -sich ein Winkelhebel e der um den Zapfen f sich drehen kann. Der
Hebel, e ist mit einem Knöpfchen g ausgerüstet, und sein senkrechter Schenkel ist
federnd ausgestaltet, so daß die Spitze h des Knöpfchens g in eine entsprechende Schiene i
eingreifen kann, wodurch die jeweiligen Endlagen der Riegelstange bestimmt sind.
öffnen und Schließen der Riegel erfolgt stets von außen, und zwar durch den am
Fußboden befindlichen natürlichen oder künstlich gebildeten Schlitz x, zu welchem Zwecke
der in den Fig. 2 und 3 dargestellte Schlüssel benutzt wird. Der Schlüssel besteht aus
einer dünnen Platte k, an welcher eine Platte η mittels der Bänder 0 so angelenkt
ist, daß die Platte η durch einen auf der Platte k beweglichen Schieber m die senkrechte
Stellung einnehmen kann. Die Platte η ist am Ende mit einem einstellbaren Sperrglied
r ausgerüstet, an welchem sich Nasen i, 2 befinden. An der Platte k befindet sich
ein Anschlagschieber s, der einen beweglichen, durch eine Peder w mit ihm in Verbindung
stehenden Teil u enthält. Der Anschlag-Schieber s kann durch eine Schraube ν auf
der Platte k eingestellt werden. Für gewöhnlich nimmt der Schlüssel die Lage nach
Fig. 3 ein, wobei die Platte η herumgeklappt ist, so daß der Schlüssel bequem in der
Tasche getragen werden kann. Für die Gebrauchslage wird die Platte η wagerecht mit
der Platte k gedreht, der Schlüssel wird alsdann durch den Schlitz durchgeschoben, mittels
des Schiebers m die Platte η rechtwink-Hg
(Fig. 4) aufgerichtet und alsdann mittels der Schraube fi in dieser Lage festgestellt, so
daß der Schlüssel nunmehr einen starren rechten Winkel bildet, dessen senkrechter
Schenkel η sich innerhalb der Tür befindet. Die Vorrichtung s dient dabei als Anschlag
für den nötigen Vorschub. Befindet sich
nunmehr der Schlüssel in dieser Lage, dann kann man durch eine seitliche Bewegung auch
sofort die Nase ι mit dem Knöpfchen g in Eingriff bringen und durch Vorbewegen des
Schlüssels in Pfeilrichtung (Fig. 4) den Stift h aus der Schiene i herausheben. Alsdann
braucht man nur den Schlüssel seitlich zu bewegen und dann mittels der Seitenkanten
von η den Hebelarm e nach einer oder der anderen Richtung zwecks öffnens der Tür zu
verschieben.
Die Nasen 1 oder 2 dienen dabei für den Angriff am Knöpfchen g in einer oder der anderen
Stellung, zu welchem Zwecke auch zwei entsprechend ausgebildete Sperrstücke an der
Platte η angebracht sein können. Ferner dient der Anschlag s, wie vorher erwähnt,
um die Einstellung des Schlüssels entsprechend der Türdicke bewirken zu können, wobei -die Zweiteilung des Anschlags s und
die federnde Verbindung beider für die Vorwärtsbewegung des Schlüssels zum Herausheben
des Schenkels e aus der Schiene i vorgesehen ist.
Eine derartige Vorrichtung sichert die Tür dadurch vorteilhaft gegen unbefugtes öffnen,
da wohl kaum jemand auf den Gedanken kommen dürfte, daß ein kaum sichtbarer Schlitz zum Durchführen die Schlüssels dienen
könnte.
Claims (3)
1. Sicherheitsverschluß für Türen u. dgl. mittels einer innen an die Tür angeschlagenen
Riegelstange mit angeschlossenen Drehoder Schubriegeln, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Öffnens und Schließens
der Tür die Riegelstange (d) von einem durch die zwischen der unteren Türkante
und dem Boden befindlichen Ritze gesteckten Werkzeug oder Schlüssel gehoben oder gesenkt wird.
2. Sicherheitsverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der in bekannter
Weise aus zwei gelenkig nach einer Seite zusammenklappbaren Platten
(k, n) bestehende Schlüssel in ausgeklappter Lage durch die Ritze geschoben und
durch einen besonderen Schieber (m) innen an der Tür rechtwinklig eingestellt
und in dieser Lage festgestellt wird, so daß durch einen an der einen Platte (n) vorgesehenen Vorsprung (1, 2) der
Riegelhebel (e) ' gelöst und eine Verschiebung der Riegelstange (d) nach einer oder
der anderen Richtung durch entsprechende Bewegung des Schlüssels erfolgen kann.
3. Sicherheitsverschluß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an
der einen Platte (k) des Schlüssels ein verstellbarer Anschlag (s) angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE209308C true DE209308C (de) |
Family
ID=471282
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT209308D Active DE209308C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE209308C (de) |
-
0
- DE DENDAT209308D patent/DE209308C/de active Active
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