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DE208811A - - Google Patents

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Publication number
DE208811A
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DE
Germany
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spring
locks
arm
pawl
shaft
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Pending
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Räderwerke von Rechenmaschinen u. dgl. sind häufig mit federnden Sperren α versehen, durch die die Lage der Zahnräder b und der mit ihnen in Eingriff stehenden Räder gesichert wird. Diese Sperren hebt man wäh-' rend der Drehung der Räder b häufig aus, um die Drehung zu erleichtern und das durch die Bewegung der Sperren entstehende Geräusch zu vermeiden. Um die Sperren auszuheben, muß man aber den Widerstand der Feder c überwinden, und da meist eine größere Anzahl von Rädern b vorhanden ist, also auch eine größere Anzahl von Sperren gleichzeitig ausgehoben werden muß, so ist dieser Widerstand beträchtlich und erschwert . dem Bedienenden die Aushebebewegung.
Die Erfindung hat eine Abstellvorrichtung zum Gegenstande, durch die der Federwiderstand beim Abstellen der Sperren gänzlich ausgeschaltet wird.
Auf der Welle d, um die die Sperrklinke a lose schwingt, ist ein Arm e befestigt, der das Widerlager f für die Feder c trägt. Die Welle d oder der Arm e ist mit einer Mitnehmervorrichtung, z. B. einem Anschlage i, versehen, durch die die Sperrklinke α von der Welle d aus, gleichzeitig mit dem Arme e, im Sinne des Ausschwenkens aus der Zahnlücke bewegt werden kann, während die Klinke α selbst, wenn sie von einem Zahne des Rades b abgedrängt wird, sich ohne Einfluß auf die Welle d oder den Arm β auszuheben vermag. ·
Soll nun eine Abstellung erfolgen, so wird die Welle d auf beliebige Weise im Sinne des Pfeiles in Fig. 1 gedreht, wobei mit ihr die Klinke α und der das Widerlager/ der Feder tragende Arm e so geschwenkt werden, als bildeten sie ein starres System. Hierbei findet also keine Veränderung der Federspännung statt, da der Anschlag i auch verhindert, daß die Klinke α nach Aufhören ihrer Abstützung am Rade b sich unter dem Drucke der Feder c weiter von dem Arm β entfernt. Dadurch wird erreicht, daß beim Ausschwenken weder eine Steigerung der Federspannung notwendig wird, noch eine Verringerung der Federspannung eintritt, daher auch beim Wiedereinschwenken kein Federdruck zu überwinden ist. Trotzdem ist die Klinke nach dem Einschwenken sofort wieder arbeitsbereit.
Bei Vorhandensein einer größeren Anzahl von Rädern b können sowohl die Federwiderlager / als auch die Mitnehmer i eine allen Sperrklinken gemeinsame Schiene bilden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Abstellen von Federsperren an Rechenmaschinen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Sperr klinken (a) gleichzeitig mit den Widerlagern (f) ihrer Federn (c) aus- und eingeschwenkt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.

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