DE911556C - Vorrichtung zum Ein- und Ausschalten von Bewegungsvorgaengen, z.B. von Getrieben landwirtschaftlicher Maschinen - Google Patents
Vorrichtung zum Ein- und Ausschalten von Bewegungsvorgaengen, z.B. von Getrieben landwirtschaftlicher MaschinenInfo
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- DE911556C DE911556C DEG8911A DEG0008911A DE911556C DE 911556 C DE911556 C DE 911556C DE G8911 A DEG8911 A DE G8911A DE G0008911 A DEG0008911 A DE G0008911A DE 911556 C DE911556 C DE 911556C
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B71/00—Construction or arrangement of setting or adjusting mechanisms, of implement or tool drive or of power take-off; Means for protecting parts against dust, or the like; Adapting machine elements to or for agricultural purposes
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Description
AUSGEGEBEN AM 17. MAI 1954
G 8911III/45b
Es sind Vorrichtungen bekannt, z. B. zum Ausheben der Schare von Drillmaschinen oder auch zum
Ein- und Ausschalten von Getrieben, die durch einen Handhebel betätigt werden, der nach beiden Seiten
bewegt wird und dadurch abwechselnd das Ein- und Ausschalten des Bewegungsvorganges besorgt.
Hierbei muß die den Hebel führende Hand durch Betätigung einer Klinke die Arretierung in ein- und
ausgerückter Stellung vornehmen.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Ein- und Ausschalten von Bewegungsvorgängen
von landwirtschaftlichen Maschinen. Mit dieser Vorrichtung wird durch die Bewegung eines Hebels
mittels Seilzuges vom Schlepper aus in nur einer Richtung der Ein- bzw. Ausschaltvorgang eingeleitet,
und zwar dadurch, daß an dem Hebel eine Steuerscheibe drehbar angeordnet ist, die mit einem
Sperrad gekuppelt ist, welches sich durch eine Sperrklinke nur in einer Richtung drehen kann.
Hierdurch wird die Steuerscheibe derart gedreht, daß sie entweder mit einem ihrer Vorsprünge gegen
einen auf einem Bogen befindlichen Anschlag stößt oder über diesen Anschlag hinwegläuft. Die Drehung
der Steuerscheibe erfolgt dabei durch eine auf dem Bogen angebrachte Sperrklinke, die in das
Sperrad eingreift.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt,
und zwar zeigt
Fig. ι die Vorrichtung im ausgerückten Zustand, Fig. 2 die Vorrichtung im eingerückten Zustand,
Fig. 3 eine zweite Ausführungsform der Steuerscheibe,
Fig. 4 eine dritte Ausführungsform der Steuerscheibe,
Fig. S eine zweite Steuerscheibenlagerung und Fig. 6 eine Ausführungsform mit zwei Steuerscheiben.
An dem Antriebsrad i der landwirtschaftlichen Maschine oder auf der Achse des Antriebsrades ist
ein Zahnrad 2 befestigt, welches ständig mit dem Antriebsrad mitläuft. Dieses Zahnrad wird in
bekannter Weise mit einem Zahnrad 3, z. B. der Säwelle, des Scharaufzuges, des Getriebes od. dgl.,
dadurch gekuppelt, daß durch einen Winkelhebel ein mit dem Zahnrad 3 ständig kämmendes Zahnrad
4 mit dem Zahnrad 2 in Verbindung gebracht wird.
Um nun nacheinander durch einen nur nach einer Richtung zu betätigenden Hebel den gewünschten
Betätigungsvorgang ein- und ausschalten zu können, ist auf dem Hebel 5 eine Steuerscheibe 6 drehbar
gelagert, die mit einem Sperrad 7 verbunden ist, welches durch eine Sperrklinke 8 derart gesteuert
wird, daß die Steuerscheibe 6 nur in einer Richtung drehbar ist. Die Steuerscheibe 6 kann verschiedene
Formen besitzen. In der Zeichnung ist ein gleichseitiges Dreieck gewählt worden, da ein solches
sowohl als Gußstück als auch als Stanzstück oder in der Schmiede mit Feile und Säge einfach herzustellen
ist. Es ist auch möglich, andere geometrische Figuren zu wählen, z. B. ein Sechseck
mit zweckmäßig nach innen gewölbten Seiten, ein zweites, etwas größeres Sperrad, dessen Zähne entgegengesetzt
zu denen des Sperrades 7 stehen, einen Stern, einen Kreis mit speichenartig vorstehenden
Rechtecken od. dgl. Wesentlich ist nur, daß das Sperrad 7 die doppelte Anzahl von Zähnen hat, wie
die Steuerscheibe 6 Vorsprünge aufweist. Die Steuerscheibe 6 kann auch außen am Hebel in einem
Schlitz desselben zwischen einer Hebelgabel oder auch zu beiden Seiten des Hebels sitzen, falls es die
zu überwindenden Kräfte erfordern. Der Schwenkbereich des Hebels ist durch die Nocken 9 und 10
begrenzt. Diese Nocken können an einem Bogen 11
sitzen oder die Befestigungsstellen des Bogens bzw. auch Ab- oder Ausbiegungen desselben sein. Der
Bogen 11 weist einen Anschlag 12 auf, der das
Negativ zu den Vorsprüngen der Steuerscheibe 6 bildet. Dieser Anschlag kann in einer Aussparung
des Bogens 11 liegen. Er kann auch ein Vorsprung auf dem Bogen 11 sein.
Gegenüber dem Anschlag 12, in einiger Entfernung von diesem, ist eine weitere Sperrklinke 13
zum Transport des Sperrades angebracht. Wird der Hebel 5 vom Schlepper aus mittels Seilzuges bis
zum Nocken 9 gezogen, so greift die Sperrklinke 13 hinter einen Zahn des Sperrades 7 und dreht dieses
derart, daß der bisher sich gegen den Anschlag 12 stemmende Vorsprung der Steuerscheibe 6 so
gedreht wird, daß er beim Loslassen des Seilzuges und Rücklaufen des Hebels S über den Anschlag 12
hinwegläuft, wodurch der Hebel in die in Fig. 2 dargestellte Lage bis an den Nocken 10 zurückschnellt,
so daß das Zahnrad 3 mit dem Zahnrad 2 zum Kämmen kommt und der Bewegungsvorgang
bei der Maschine gekuppelt ist. Wird nunmehr der Hebel 5 bis zum Nocken 9 gezogen, so greift
wiederum die Sperrklinke 13 in das Sperrad 7 ein und dreht die Steuerscheibe 6 mit einem Vorsprung
nach unten, so daß sich beim Loslassen des Hebels der Vorsprung der Steuerscheibe 6 gegen den Anschlag
12 lehnt, wie in Fig. 1 dargestellt, wodurch der Bewegungsvorgang der Maschine unterbrochen
wird usf. Der Rücklauf des Hebels S kann durch eine Feder 14 oder auch durch ein Gewicht, z. B. das
Gewicht der hochgezogenen Schare od. dgl., erfolgen.
Wenn auf beiden Seiten des Hebels Steuerscheiben 6 angeordnet sind, können auch die Sperrräder
7 und Sperrklinken 8 doppelt angeordnet werden, falls die auftretenden Kräfte dies erfordern.
Hierbei können die Sperrklinken 8 gekuppelt sein, um ein gleichmäßiges Ein- und Ausklinken zu
gewährleisten.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Vorrichtung zum Ein- und Ausschalten von Bewegungsvorgängen, z. B. von Getrieben landwirtschaftlicher Maschinen, bei der durch die Bewegung eines Hebels in nur einer Richtung abwechselnd das Ein- und Ausschalten erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltung durch eine am Hebel (5) drehbar gelagerte, mit Anschlägen versehene Steuerscheibe (6) erfolgt, die mit einem Sperrad (7) fest verbunden und durch eine Sperrklinke (8) nur in einer Richtung drehbar ist, wobei die Steuerscheibe (6) bei jeder Hebelbetätigung derart gedreht wird, daß abwechselnd entweder ein Anschlag derselben gegen einen entsprechend ausgebildeten Anschlag (12) stößt oder daß sie über diesen Anschlag hinwegläuft.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrad (7) und die Steuerscheibe (6) eine Einheit bilden.3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrad (7) die doppelte Anzahl von Zähnen hat, wie die Steuerscheibe (6) Vorsprünge aufweist.4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerscheibe (6) in einer Hebelgabel (15) gelagert ist, die über einen Bogen (11) läuft.5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß rechts und links des Hebels je eine Steuerscheibe (6) und ein Bogen (11) angeordnet sind, wobei beide oder auch nur eine Steuerscheibe (6) mit einem Sperrrad (7) verbunden sein können.6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (12) in einer Aussparung auf dem Bogen (11) angeordnet ist.7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Bogen zwei Nocken (9, 10) aufweist, welche die Hebelbewegung nach beiden Seiten begrenzen.8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Nocken (9, 10) durch die Befestigung des Bogens (11) gebildet werden.9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (5) durch Federkraft, durch die Bewegungsvorgänge derMaschine oder durch Gewichte zurückgeholt wird.ίο. Vorrichtung nach den Ansprüchen ι bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (5) als Winkelhebel ausgebildet ist und das abgewinkelte Ende ein Zahnrad (3) trägt, welches mit einem anderen Zahnrad (4) ständig im Eingriff ist und durch die Hebelbewegung mit einem dritten Zahnrad zum Kämmen gebracht werden kann.11. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis io, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerscheibe(6) die Form eines gleichschenkeligen Dreiecks besitzt.12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerscheibe(16) die Form eines gleichseitigen Sechsecks besitzt, dessen Seiten zweckmäßig nach innen gewölbt ausgebildet sind.13. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerscheibe(17) ein Sperrad ist, welches größer ist als das mit ihr verbundene Sperrad und diesem entgegengerichtete Zähne aufweist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 9502 5.54
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG8911A DE911556C (de) | 1952-05-24 | 1952-05-24 | Vorrichtung zum Ein- und Ausschalten von Bewegungsvorgaengen, z.B. von Getrieben landwirtschaftlicher Maschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG8911A DE911556C (de) | 1952-05-24 | 1952-05-24 | Vorrichtung zum Ein- und Ausschalten von Bewegungsvorgaengen, z.B. von Getrieben landwirtschaftlicher Maschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE911556C true DE911556C (de) | 1954-05-17 |
Family
ID=7118968
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG8911A Expired DE911556C (de) | 1952-05-24 | 1952-05-24 | Vorrichtung zum Ein- und Ausschalten von Bewegungsvorgaengen, z.B. von Getrieben landwirtschaftlicher Maschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE911556C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1120792B (de) * | 1955-12-08 | 1961-12-28 | Massey Harris Ferguson Mfg Ltd | Streuvorrichtung fuer Kunstduenger, Saatgut u. dgl. |
| DE1258171B (de) * | 1960-08-26 | 1968-01-04 | Lely Nv C Van Der | Vorrichtung zum Verteilen von Material ueber eine Oberflaeche |
-
1952
- 1952-05-24 DE DEG8911A patent/DE911556C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1120792B (de) * | 1955-12-08 | 1961-12-28 | Massey Harris Ferguson Mfg Ltd | Streuvorrichtung fuer Kunstduenger, Saatgut u. dgl. |
| DE1258171B (de) * | 1960-08-26 | 1968-01-04 | Lely Nv C Van Der | Vorrichtung zum Verteilen von Material ueber eine Oberflaeche |
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