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DE1015C - Gyrometer für Schiffsmaschinen - Google Patents

Gyrometer für Schiffsmaschinen

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Publication number
DE1015C
DE1015C DE000000001015DA DE1015DA DE1015C DE 1015 C DE1015 C DE 1015C DE 000000001015D A DE000000001015D A DE 000000001015DA DE 1015D A DE1015D A DE 1015DA DE 1015 C DE1015 C DE 1015C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wheel
way
revolutions
machine
lug
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE000000001015DA
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schaeffer & Budenberg
Schaeffer und Budenberg GmbH Germany
Original Assignee
Schaeffer & Budenberg
Schaeffer und Budenberg GmbH Germany
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication of DE1015C publication Critical patent/DE1015C/de
Application filed by Schaeffer & Budenberg, Schaeffer und Budenberg GmbH Germany filed Critical Schaeffer & Budenberg
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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  • Measurement Of Unknown Time Intervals (AREA)

Description

1877.
Ι!
SCHÄFFER & BUDENBERG in BUCKAU-MAGDEBURG.
Gyrometer für Schiffsmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. October 1877 ab.
Dieser Apparat hat den Zweck, den Gang einer Schiffsmaschine genau zu controliren, sowie dem betreffenden Schiffs-Commandanten zu jeder Zeit über die Functionirung der Maschine Aufschlufs zu ertheilen.
Der Apparat ist so eingerichtet, dafs derselbe auf der Commandobrücke eines Schiffes aufgestellt werden kann; auf dem Zifferblatt desselben (Blatt II) kann man erkennen:
1. ob die Maschine geht oder stillsteht,
2. ob dieselbe vor- oder rückwärtsgeht,
3. die Tageszeit,
4. die Gesammtumdrehungszahl der Maschine,
5. die Umdrehungszahl der Maschine pro Minute.
Auf Blatt I stellt Fig. 1 den Durchschnitt, Fig. 2 den Grundrifs des Gyrometers dar; Fig. 3 auf Blatt II zeigt die äufsere Ansicht des Zifferblattes. Aus diesen drei Figuren wird man die Functionirung des Apparates am übersichtlichsten ersehen können. Die übrigen Figuren sind Detailzeichnungen und stellen Fig. 4 und 5 den Antrieb des Apparates dar. Der Vor- und Rückwärtsgang der Schiffsmaschine wird durch die beiden übereinanderliegenden Sperrräder s und ί * bewirkt. Die Fig. 6 und 7 zeigen eine Sicherheitsvorrichtung, auf welche weiter unten Bezug genommen werden wird. Fig. 8 zeigt ein Sperrrad j·2, durch welches die beiden Federn an den Zeigerrädern R und R1 in Spannung erhalten werden. Fig. 9 zeigt den Antrieb der Sicherheitsvorrichtung durch das Rad c, sowie den Antrieb für den Hubzähler durch das konische Rad d. Fig. 10 ist die Verbindung der Uhr mit zwei Elektromagneten χ χ (Fig. 2); Fig. 11 stellt das Hauptgestell des Apparates im Schnitt dar und Fig. 12 den eigentlichen Antrieb des Zählwerkes Z (s. Fig. 2).
Die Functionirung des Apparates soll im Nachfolgenden, sofern dieselbe nicht ohne weitere Erklärung aus den Zeichnungen ersichtlich ist, beschrieben werden.
Die Antriebswelle α (Fig. 1 und 4) ist mit der Maschine so in Verbindung gebracht, dafs jede Umdrehung der Welle eine solche von α verursacht.
Die Antriebswelle α (s. Fig. 4 und 5) trägt zwei Sperrräder s und S1 , in welche zwei Sperrkegel so eingreifen, dafs die Vor- und Rückwärtsbewegung der Maschine so auf die Welle b (Fig. i) des Gyrometers übertragen wird, dafs letztere sich stets von links nach rechts, wie der Zeiger einer Uhr, dreht. Aufserdem wird durch die dazwischen geschalteten Vorgelege (Fig. 9) eine Uebersetzung wie 100:1 hervorgebracht. Oben erhält die Antriebswelle α einen Zeiger ζ (Blatt II, Fig. 3), durch dessen Bewegung ersichtlich ist:
1. ob die Maschine geht oder stillsteht, .
2. ob die Maschine vorwärts- oder rückwärtsgeht.
Das Rad R2 (Fig. 1), welches mit der Welle b durch eine Vorrichtung, wie sie Fig. 6 im Grundrifs, Fig. ι und 7 im Aufrifs zeigt, löslich verbunden ist, dreht sich also stets von links nach rechts herum.
Die beiden Zeigerräder R und R1 werden durch die Sperrhebel h und /S1 (Fig. 2), welche letztere die Anker zweier Elektromagneten bilden und die Federn der Zeigerräder, welche sich in den Federgehäusen u und U1 (Fig. 1) befinden, sind so angebracht, dafs sie das Bestreben haben, die Zeigerräder in der Richtung von links nach rechts, also in gleichem Sinne, wie die Bewegung des Rades R2 zu drehen.
Oben am Minutenrade der Uhr (Fig. 10) ist eine Glasscheibe g mit einer eingelassenen Platinplatte p. Auf dem Rande der Glasscheibe schleifen zwei durch kleine excentrische Stifte i und /' verstellbare Platinfedern/und/1, welche, sobald sie die Platinplatte berühren, die Leitung eines galvanischen Stromes herstellen. Sobald dieses eintritt, wird zuerst das obere Zeigerrad R ausgelöst, so dafs es sich durch Anschlag der kleinen Knaggen je und y' (Fig. 7) auf Null stellt. Nach Verlauf von zwei Secunden, nachdem die Platinfeder / mit der Feder /' in Verbindung gekommen ist, wird das untere Zeigerrad R1 ebenfalls ausgelöst, während das obere R durch Unterbrechung des Stromes durch den Sperrhebel h ,wieder festgehalten wird. Das untere Zeigerrad R1 schlägt nun soweit vor, bis es durch den Knaggen K (Fig. 7) auf dem Rade R' (Fig. 1) aufgehalten wird und nach Verlauf von zwei Secunden von dem Sperrhebel h' ebenfalls festgehalten wird. Auf diesem Punkte bleibt es nun sechsundfünfzig Secunden stehen und zwar in der Stellung, dafs man in dieser Zeit die Anzahl der Umdrehungen pro Minute ablesen kann, welche die Maschine in letztvergangener

Claims (1)

  1. Minute gemacht hat. . Der Knaggen K des Rades R"1 ist so eingerichtet, dafs derselbe durch den Anschlag y1 auf dem Rade R' mitgenommen wird.
    Sobald der Anschlag y auf dem Rade R', nach einmaliger Drehung des letzteren, den Knaggen K von der anderen Seite berührt, legt sich letztere um und löst das Rad R' aus, so dafs dasselbe wieder bis auf Null zurückschnellt.
    Aufserdem hat dieses Rad R- eine Sicherheitsvorrichtung (Fig. 6 und 7), damit, wenn durch irgend welche Umstände die Magnete versagen sollten, keine Beschädigung des Apparates erfolgen kann, sowie, dafs der Apparat, wenn die Magnete wieder in Thätigkeit kommen, richtig weiter functionirt.
    Durch das konische Rad d (Fig. 9) wird die Bewegung vermittelst der Welle w (Fig. 2) und durch konische Räder d1 und d2 (Fig. 12) auf ein gewöhnliches Zählwerk Z (Fig. 2) übertragen, welches also die Gesammtumdrehungszahl der Maschine anzeigt.
    Alle hier nicht erwähnten Theile des Apparates haben nur untergeordnete Bedeutung.
    Patent-Anspruch: Ein Tourenzähler, welcher durch Elektromagnete in der Weise mit einem Uhrwerk combinirt ist, dafs man aufser der Gesammtumdrehungszahl auch noch die Anzahl der Touren pro Minute auf einem gemeinschaftlichen Zifferblatte ablesen kann.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DE000000001015DA 1877-10-15 1877-10-15 Gyrometer für Schiffsmaschinen Expired - Lifetime DE1015C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1015T 1877-10-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1015C true DE1015C (de)

Family

ID=70977220

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE000000001015DA Expired - Lifetime DE1015C (de) 1877-10-15 1877-10-15 Gyrometer für Schiffsmaschinen

Country Status (1)

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DE (1) DE1015C (de)
  • 1877

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