DE207342C - - Google Patents
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- DE207342C DE207342C DENDAT207342D DE207342DA DE207342C DE 207342 C DE207342 C DE 207342C DE NDAT207342 D DENDAT207342 D DE NDAT207342D DE 207342D A DE207342D A DE 207342DA DE 207342 C DE207342 C DE 207342C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23K—FODDER
- A23K10/00—Animal feeding-stuffs
- A23K10/20—Animal feeding-stuffs from material of animal origin
- A23K10/26—Animal feeding-stuffs from material of animal origin from waste material, e.g. feathers, bones or skin
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
-M 207342 ~ KLASSE 53 gj GRUPPE
von Futtermitteln.
Ein bekanntes Verfahren dieser Art besteht darin, daß im Dämpfapparat die Fleischmassen
extrahiert werden, das Fett von der Extraktionsflüssigkeit abgezogen wird und die zurückgebliebenen
festen Massen, mit der Extraktionsflüssigkeit zu einem Brei verrührt werden, der
dann eindickt und schließlich mit pflanzlichen Futterstoffen gemischt wird.
Die Zuführung der Futterstoffe geschah bisher in der Weise, daß der gesamten Breimenge
die Gesamtmenge der Zusatzstoffe beigegeben wurde. Verfährt man aber in dieser
Weise, so bleibt die Leistung der Apparate verhältnismäßig gering, es ist ein vergleichsweise
beträchtlicher Zeitaufwand für die Austrocknung der Massen nötig, und es entsteht
ein erhöhter Kraftbedärf, da außer den Fleischmassen
auch die beigegebenen gesamten Futterstoffe bewegt werden müssen.
Zweck der Erfindung ist, · diese Ubelstände zu vermeiden. Dies wird dadurch erreicht,
daß der Brei nicht im Dämpfapparat gelassen, sondern zunächst in einen Nebenbehälter hinübergedrückt
und darin allmählich, d. h. portionsweise weiter verarbeitet wird. Aus dem Nebenbehälter
wird eine entsprechend kleine Portion Brei in den Dämpfapparat zurückgeleitet, dieser
die angemessene Menge von Futterstoffen zugesetzt und das- Gemenge getrocknet. Der
fertige Teil wird aus dem Dämpfapparat herausgelassen, worauf zwei neue Portionen auf
dem Heizboden des Apparates zusammengeführt werden. ,.-..-,.·.-,,.,.-.■-,,-.,-,.-, .·...
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In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Apparatanlage zur Durchführung des'
beschriebenen Verfahrens dargestellt. Sie besteht aus dem Rumpf ι mit der Beschickungstür 2 und der Entleerungstür 2', dem rotierenden
Tragrost 3, auf welchem die zu dämpfende Masse ruht, einem Rührwerk 4, einem
Dampf doppelboden 5, einem Elektromotor 6 und einem Exhaustor 7.
Wenn in dem Apparat 1 die Massen so weit vorgearbeitet sind, daß auf dem Dampfdoppel-"
boden 5 der konzentrierte homogene Fleischbrei ruht, so wird dieser, indem ,man mittels
des Ventiles .8 Dampf in den Apparat eintreten läßt, durch ein Rohr mit Schieber 9,
. ein Meßgefäß 10, Drosselklappe und Zwischenrohr 11 hindurch in einen Aufnehmer 12 gedrückt.
Hat letzterer den ganzen Brei aufgenommen, so schließt man die Drosselklappe
11 und das Ventil 8.
Die eingelassenehD.ampfmenge wird vom Exhaustor
7 wieder abgesaugt, nachdem man den Schieber 13 geöffnet hat.
Bei offenem Schieber 9 fließt nun die in dem Meßgefäß 10 enthaltene Breiportion auf
den Doppelboden 5 zurück, während zugleich eine entsprechende Portion von Zusatzstoffen
in geeigneter Weise ebendahin gebracht wird. Diese abgemessenen kleinen Mengen von Brei
und Zusatzstoffen werden nun unter der Einwirkung des Rührwerks 4, des Heizbodens 5
und etwa des Exhaustors 7 rasch in die fertige .tEpck£i}e Form gebracht und dann durch die
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Tür 2' entleert. Darauf wird diese Tür wieder geschlossen und durch entsprechende Handhabung
der Absperrorgane 9 und 11 eine neue, dem Inhalte des Meßzylinders 10 entsprechende
Menge Brei und zugleich eine entsprechende Portion der Zusatzstoffe in den Apparat gebracht.
Dies wiederholt sich, bis der Aufnehmer 12 leer gearbeitet ist.
Die Auftrocknung der Massen erfolgt bei dieser portions weisen Verarbeitung trotz der
wiederholten Unterbrechung außerordentlich rasch. Der Kraftbedarf ist minimal, da das
Rührwerk jeweils nur eine im Verhältnis zur Fassung des Apparates sehr kleine Menge zu
bewegen hat.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verfahren zur Verarbeitung von Kadavern und ähnlichen Abfällen unter Zusatz von Futterstoffen zwecks Herstellung von Futtermitteln, dadurch gekennzeichnet, daß der aus der Extraktionsbrühe und den festen Extraktionsrückständen bestehende Brei zunächst aus dem Dämpfapparat heraus 'in einen 'Nebenbehälter gebracht und darauf zugleich mit den Zusatzstoffen portionsweise in kleinen Mengen wieder eingeführt und der Heizfläche des Dämpfapparates zur Trocknung dargeboten wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE207342C true DE207342C (de) |
Family
ID=469445
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT207342D Active DE207342C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE207342C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1140058B (de) * | 1959-09-17 | 1962-11-22 | Fritz Kirner | Verfahren zum Herstellen von Futtermitteln |
-
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- DE DENDAT207342D patent/DE207342C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1140058B (de) * | 1959-09-17 | 1962-11-22 | Fritz Kirner | Verfahren zum Herstellen von Futtermitteln |
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