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DE1140058B - Verfahren zum Herstellen von Futtermitteln - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Futtermitteln

Info

Publication number
DE1140058B
DE1140058B DEK38712A DEK0038712A DE1140058B DE 1140058 B DE1140058 B DE 1140058B DE K38712 A DEK38712 A DE K38712A DE K0038712 A DEK0038712 A DE K0038712A DE 1140058 B DE1140058 B DE 1140058B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
starting materials
animal feed
added
glue
indicates
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK38712A
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Kirner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRITZ KIRNER
Original Assignee
FRITZ KIRNER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRITZ KIRNER filed Critical FRITZ KIRNER
Priority to DEK38712A priority Critical patent/DE1140058B/de
Publication of DE1140058B publication Critical patent/DE1140058B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23KFODDER
    • A23K10/00Animal feeding-stuffs
    • A23K10/20Animal feeding-stuffs from material of animal origin
    • A23K10/26Animal feeding-stuffs from material of animal origin from waste material, e.g. feathers, bones or skin
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23KFODDER
    • A23K40/00Shaping or working-up of animal feeding-stuffs
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23KFODDER
    • A23K40/00Shaping or working-up of animal feeding-stuffs
    • A23K40/10Shaping or working-up of animal feeding-stuffs by agglomeration; by granulation, e.g. making powders

Landscapes

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  • Zoology (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Biotechnology (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Physiology (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Fodder In General (AREA)

Description

DEUTSCHES
PATENTAMT
K 38712 IVa/53 g
ANMELDETAG: 17. SEPTEMBER 1959
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DEK
AUSLEGESCHRIFT: 22. NOVEMBER 1962
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Futtermitteln aus Knochen, Leder- und Gerbereiabfällen unter Erhitzen der Ausgangsstoffe im Aufschließapparat auf 130 bis 140° C und anschließender üblicher Weiterbehandlung.
Die bei dem Verfahren verwendeten Ausgangsstoffe sind stark leimhaltig. Erhitzt man solche Stoffe auf Temperaturen, die oberhalb von etwa 130° C liegen, dann tritt der Leim aus. Im Aufschließapparat entsteht dann ein klebriger, kompakter Klumpen, der nur unter größten Schwierigkeiten wieder aus dem Apparat entfernt werden kann.
Aus diesem Grunde hat man bisher bei der Verwendung stark leimhaltiger Ausgangsstoffe entweder darauf verzichtet, höhere Temperaturen anzuwenden und im Vakuumkessel auf nur 65° C erhitzt, oder die leimhaltigen Substanzen mit Hilfe eines Lösungsmittels vor dem Kochen extrahiert. Ersteres Verfahren hat den Nachteil, daß das gewonnene Futtermittel nicht steril ist, da eine vollständige Keimabtötung nur bei Temperaturen oberhalb von 120° C eintritt. Femer setzt dieses bekannte Verfahren das Vorhandensein einer kostspieligen Vakuumkammer voraus. Bei letzterem Verfahren ist dagegen die Wiedergewinnung des Lösungsmittels, mit dem die Leimstoffe extrahiert wurden, schwierig und teuer. Auch übt das Lösungsmittel auf die Futtermittel eine ungünstige geschmackliche Wirkung aus.
Bei dem bekannten Verfahren werden unter anderem auch leimhaltige Ausgangsstoffe in einem zweistufigen, Vor- und Endtrocknung umfassenden Verfahren auf Temperaturen zwischen 130 bis 160° C erhitzt. Wenn die leimhaltigen Ausgangsstoffe in starker Konzentration auftreten, dann müssen diese einer Vorbehandlung mit Alkalien oder Säuren unterzogen werden, um den Leim zu entziehen. Auch bei diesem zweistufigen Verfahren läßt sich daher die teure Leimextraktion nicht vermeiden.
Ferner ist ein Verfahren zur Herstellung von Futtermitteln bekannt, bei dem als Ausgangsstoffe Kadaver dienen. Bei der Bearbeitung von Kadavern tritt jedoch die Gefahr der Klumpenbildung im Aufschließapparat nicht auf, da hier der Leimgehalt der Ausgangsstoffe verhältnismäßig gering ist. Dem Kadaverbrei werden nach dem bekannten Verfahren Zusatzstoffe beigegeben, die ausschließlich zur Erhöhung des Nährmittelgehaltes dienen.
Zweck des erfindungsgemäßen Verfahrens ist es, sterile Futterstoffe aus stark leimhaltigen Ausgangsstoffen herzustellen, ohne daß im Aufschließapparat eine Klumpenbildung auftritt. Dies ist erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß den Ausgangsstoffen, be-Verfahren zum Herstellen
von Futtermitteln
Anmelder:
Fritz Kirner,
Gersthofen bei Augsburg, Bauernstr. 1
Fritz Kirner, Gersthofen bei Augsburg,
ist als Erfinder genannt worden
vor beim Erhitzen eine Temperatur von etwa 130° C erreicht wird, zum Verhindern von Klumpenbildung polysaccharidhaltige Füllstoffe zugesetzt werden.
Die Füllstoffe absorbieren den austretenden Leim, so daß im Aufschließapparat eine körnige, leicht aus dem Apparat entfernbare Masse entsteht. Als Füllstoffe kommen beispielsweise Zerealien, Treber, Mühlen- und Brauereiabfälle, zerkleinertes Heu, Luzerne usw. in Frage.
Die Ausgangsstoffe können unzerkleinert in den Aufschließapparat gebracht werden. Dies ist ein besonderer Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens, da hierdurch die Kosten für die Zerkleinerung eingespart werden.
Den Ausgangsstoffen können vorteilhafterweise Flüssigkeiten wie Blut oder Magermilch zugesetzt werden, wie dies an sich bekannt ist.
Wenn ein haltbares Futtermittel erzeugt werden soll, wird zweckmäßig nach dem Aufschließen das Fett in an sich bekannter Weise mittels einer Presse oder Schubschleuder abgetrennt.

Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Verfahren zum Herstellen von Futtermitteln aus Knochen, Leder- und Gerbereiabfällen unter Erhitzen der Ausgangsstoffe im Aufschließapparat auf 130 bis 1400C und anschließender üblicher Weiterbehandlung, dadurch gekennzeichnet, daß den Ausgangsstoffen, vor Erreichung einer Temperatur von etwa 130° C, zum Verhindern von Klumpenbildung polysaccharidhaltige Füllstoffe zugesetzt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangsstoffe unzer-
209 708/133
3 4
kleinert in den Aufschließapparat gebracht Fett in an sich bekannter Weise mittels einer
werden. Presse oder Schubschleuder abgetrennt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge-
kennzeichnet, daß den Ausgangsstoffen in an sich
bekannter Weise Flüssigkeiten wie Blut oder 5 In Betracht gezogene Druckschriften:
Magermilch zugesetzt werden. Deutsche Patentschriften Nr. 207 342, 314 957,
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge- 1019 542;
kennzeichnet, daß nach dem Aufschließen das schweizerische Patentschrift Nr. 185 136.
© 209 708/133 11.62
DEK38712A 1959-09-17 1959-09-17 Verfahren zum Herstellen von Futtermitteln Pending DE1140058B (de)

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Publication Number Publication Date
DE1140058B true DE1140058B (de) 1962-11-22

Family

ID=7221478

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK38712A Pending DE1140058B (de) 1959-09-17 1959-09-17 Verfahren zum Herstellen von Futtermitteln

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DE (1) DE1140058B (de)

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