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Anordnungen von Lochungen bei Tragkonstruktionen für Schalungen, Schalungsgerüste
od.dgl.
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y Die Erfindung betrifft Anordnungen von Lochungen bei aus wenigstens
zwei zumindest teilweise ineinandersteckbaren Trägerteilen od.dgl. bestehenden Tragkonstruktionen
für Schalungen, Schalungsgerüste od.dgl., von denen mindestens ein Trägerteil einen
etwa U-förmigen Querschnitt aufweist und dessen Schenkel od.dgl.
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zur Aufnahme bolzenartiger Befestigungsmittel gelocht sind, wobei
dieser Trägerteil z.B. zur Verlängerung in bzw. Uber einen weiteren Trägerteil mit
Lochungen schiebbar ist.
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Es ist z.B. durch die O-PS 158 309 bereits eine Tragkonstruktion bekannt,
bei der ineinanderschiebbare Trägerteile mit Lochungen versehen sind, welche zur
Aufnahme von bolzenartigen Befestigungsmitteln dienen und hierfür in beiden Trägerteilen
den gleichen Lochabstand aufweisen. Beide Trägerteile lassen sich somit gegeneinander
verschieben und nur in Stufensprüngen entsprechend diesen Lochabständen mittels
Durchsteckbolzen gegeneinander festlegen.
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Aufgabe der Erfindung ist es hingegen, eine für unterschiedliche Schalungsaufgaben
verwendbare und anpaßbare Tragkonstruktion ob zu schaffen, -die die rsteilu"n--g
einer Schalung oder eines Schalungsgerüstes in praktisch beliebiger Länge bzw.
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Höhe erlaubt, wob-e'i die ineinandersteckbaren Teile schon nach geringeren
als den Lochabständen entspreühenden vorzugsweise innerhalb der iib1ichen Bautoleranzen
liegenden relativen Verschiebebewegungen gegeneinander mittels Steckbolzen od.dgl.
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festlegbar sein sollen.
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Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß die
Lochungen auf den Schenkeln od.dgl. ineinandersteckbarer Trägerteile Jeweils in
beim Zusammenstecken etwa gleichlaufend orientierten Reihen angeordnet sind und
daß die Lochungen im Schenkel des einen Trägerteiles wenigstens in einem Bereich
der Lochrelhe Jeweils zueinander gleiche Abstände haben, -diese Abstände bei den
Lochreihen in den Schenkeln verschiedener, ineinandersteckbarer Trägerteile Jedoch
verschieden sind.
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Durch eine derartige Anordnung der Lochungen ist es auf einfache Weise
möglich, die einzelnen Trägerteile miteinander zu verbinden. In yortfeilhafter Weise
genügt bei der Tragkonstruktion gemäß der Erfindung bereits eine geringfügige Verschlebung
beider ineinandergesteckter Trägerteile, wodurch bereits mehrfach versetzt Jeweils
zwei Lochungen zur Deckung kommen,
so daß hier Steckbolzen durchgesteckt
werden können. Durch die unterschiedliche Rasterung der Lochabstände der ineinander
verschiebbaren Trägerteile ergibt sich dadurch also eine nahezu stufenlose Verstellbarkeit
dieser Trägerteile zueinander. Zumindest können die Verstellbewegungen innerhalb
den bei Bauwerken geforderten Toleranzen liegen.
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Unter Umständen genügt es dabei, wenn bei wenigstens einem der ineinanderschiebbaren
oder -steckbaren Teile ein Lochraster nur bereichsweise, vorzugsweise im Endbereich
angeordnet ist.
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Hierfür kann es vorteilhaft sein, wenn die Abstände der Lochungen
in dem äußeren Trägerteil etwa 50 mm und in dem darin einschiebbaren Trägerteil
z.B. etwa 30 mm bis 40 mm betragen.
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Zweckmäßigerweise können die Abstände der Lochungen des inneren Trägerteiles
wenigstens bereichweise von den: entsprechenden Lochabständen des äußeren Trägerteiles
selbst und denen eines in dem inneren Trägerteil verschiebbaren inneren Verlängerungsteiles
abweichen, wobei die Lochabstände bei dem äußeren Trägerteil und dem inneren Verlängerungsteil
gleich groß sein können. Auch können die Lochreihen der Verlängerungsteile und der
Trägerteile zumindest in den Endbereichen einen geringeren Abstand voneinander haben
als in den mittleren Bereichen, wobei diese in den Endbereichen angeordneten Lochungen
dieser
einzelnen Teile gegenüber denen der in ihnen oder über ihnen
verschiebbaren Teile unterschiedliche Abstände haben können.
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Weitere Einzelheiten der Erfindung sowie einige besonders zweckmäßige
Möglichkeiten der Zusammensetzung und Anwendung der Tragkonstruktion seien anhand
der Zeichnung im folgenden noch näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht
und Fig. 2 eine Draufsicht bzw. einen Querschnitt eines äußeren Trägertei les, Fig.
3 eine Seitenansicht und Fig. 4 eine Draufsicht bzw. einen Querschnitt eines in
dem äußeren Trägerteil gemäß Fig. 1 und 2 verschiebbaren inneren Trägerteiles, Fig.
5 eine Seitenansicht und Fig. 6 eine Draufsicht bzw. einen Querschnitt eines in
das innere Trägerteil gemäß Fig. 3 verschiebbaren inneren Verlängerungsteiles, wobei
beide inneren Teile auch unabhängig vom äußeren Verlängerungsteil gemäß Fig, 1 als
Stütze oder Versteifungen verwendbar sind,
Fig. 7 eine Draufsicht
einer Tragkonstruktion mit ineinandergeschobenen Trägerteilen und Verlängerungsteil,
wobei noch eine weitere Verlängerung zum Einsetzen in das Verlängerungsteil gemäß
Fig. 51und 6 angedeutet ist, Fig, 8 in schematischer Darstellung eine Anwendung
zum stufenlosen Festlegen eines inneren Trägerteiles gegenüber einem äußeren Trägerteil,
Fig. 9 eine .abgewandeLte Ausführungsform einer aus zwei Tragkonstruktionen gebildeten
Abstützung für eine Unterzugverschalung, Fig. 10 eine aus mehreren Tragkonstruktionen
gebildete Schalungswand sowie Fig. 11 in schaubildlicher Darstellung die aus Trägerteilen
gebildete Aussteifung und Abstützung einer Schalung für eine Zwischenwand und der
zu bildenden Ecke.
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Die in den Fig. 1 bis 6 gezeigten Trägerteile 1 bzw. 2 und die Verlängerung
4 sind jeweils mit einer Anzahl von Lochungen L gleichen Durchmessers und gleicher
Form versehen, wobei die Vielzahl der Lochungen unterschiedlichste Zusammensetzmöglich
keiten ergeben. Darüberhinaus sind die Teile 1, 2 und 4 in ihren
Abmessungen
so aneinander angepaßt, daß sie zum Teil ineinandersteckbar sind und zum Teil mit
ihren einzelnen Stegen jeweils gegeneinander versetzt ineinandergreifen können.
Die Lochungen L haben dabei Abstände sowohl von den Rändern der Teile her als auch
untereinander, die wiederum jeweils aneinander angepaßt sind. Die Befestigung der
einzelnen Teile 1, 2 und 4 aneinander erfolgt dabei vor allem dadurch, daß die Lochungen
L zweier Teile 1, 2 bzw. 2, 4 zur Deckung gebracht werden und dann ein bolzenartiges
Befestigungsmittel 12 durch diese Lochung L gesteckt wird, welches mit einem Keil
od.dgl.
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verankert werden kann.
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In den Fig. 7 bis 11 sind weitere, mit Lochungen L versehene Verbindungsteile
dargestellt, nämlich Zusatzstreben 5, Spannelemente 6 sowie Ausgleichskörper 7.
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Mit Hilfe dieser verhältnismäßig geringen Anzahl von Orundteilen läßt
sich bereits eine große Anzahl von Schalungsproblemen lösen, wenn jedes dieser Einzelteile
in genügender Anzahl vorhanden ist.
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Als Trägerteile 1, 2, Verlängerungsteile 4s Zusatzstreben 5 Spannelemente
6 und Ausgleichskörper 7 sind jeweils Profile vorgesehen, bei denen zumindest zwei
etwa parallel laufende Stegemit einer Anzahl sich jeweils gegevnUberliegender Lochungen
L
vorgesehen sind, wobei die vorerwähnten Teile zur Verlängerung
oder Verbindung mit Befestigungselementen in bzw. über entsprechende Profilstücke
mit Lochungen L schiebbar bzw. ein schiebbar sind. 1 In Fig. 1 ist der äußere Trägerteil
1 dargestellt. Den zugehörigen Querschnitt bzw. die Draufsicht zeigt Fig, 2. Dort
erkennt man deutlich zwei Stege 15, welche mit Abstand zueinander angeordnet sind
und dem Trägerteil 1 einen etwa U-förmigen Querschnitt geben. Dabei sind die als
U-Schenkel ausgebildeten Stege 15 mit ihren freien Enden bzw. Rändern 15a in der
Regel von der zu haltenden und abzustützenden Schalung weggewandt und federnd elastisch
ausgebildet, so daß sie etwas gegeneinander- bzw. voneinander wegbewegbar sind.
Dadurch kann z.B. der innere Trägerteil 2, welcher in Fig. 3 und 4 noch näher dargestellt
ist, auch von der Seite her in den Trägerteil 1 eingeführt werden.
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Gemäß Fig. 4 hat der innere Trägerteil 2 ein etwa kastenförmiges Profil,
wobei jedoch wiederum zwei sich gegenüberliegende Stege 16 mit den Lochungen L vorgesehen
sind.
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Gemäß den Fig. 2 und 4 haben sowohl der Trägerteil 1 als auch der
Trägerteil 2 an der in der Regel der Schalung zugewandten Seite eine Hinterschneidungen;
17 aufweisende Nut od.dgl. etwa
C-förmiges Profilteil 18, in welches
z.B, eine Holzleiste 21 einlegbar ist. Bei dem Trägerteil 1 bildet dabei das C-förmige
Profilteil 18 den U-Quersteg.
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In den Fig. 5 und 6 ist der Verlängerungsteil 4 dargestellt.
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Auch dieser Teil 4 besitzt zwei sich gegenüberliegende Stege 19, welche
mit den Lochungen L versehen sind. Dieser Teil 4 hat dabei ein geschlossenes, wie
der Trägerteil 2 nur an den Enden offenes Profil und kann in dem Teil 2 verschoben
werden.
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In Fig. 7 sind der Trägerteil 1, der in ihn verschiebbare Trägerteile
2 und das Verlängerungsteil 4 in einer Draufsicht in ineinandergesteckter Stellung
dargestellt. Dabei ist noch ein weiterer Verlängerungsteil 20 mit etwa Uförmigem
Querschnitt angedeutet.
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Auf diese Weise ist es möglich, aus den Teilen 1, 2, 4 und 20 gebildete
Tragkonstruktionen teleskopartig zu verlängern. Eine Verlängerung des äußeren Trägerteiles
1 wird in erster Linie mit Hilfe des inneren Trägerteiles 2 vorgenommen werden,
was anhand der Anwendungsbeispiele gemäß Fig. 7 bis 11 gezeigt ist.
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Die Lochungen L auf den Stegen ineinandersteckbarer Teile sind in
beim Zusammenstecken etwa gleichlaufend orientierten Reihen angeordnet, wobei die
Lochungen an einem Teil wenigstens in einem Bereich der Lochreihe Sewells zueinander
gleiche Abstand
de haben, wobei diese Abstände bei den Lochreihen
verschiedenier, ineinandersteckbarer Teile jedoch verschieden sind.
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In Fig. 8 erkennt man deutlich, daß in'einem Endbereich des Trägerteiles
1 die Lochungen L einen anderen Abstand A haben als die Lochungen im Endbereich
des Trägerteiles 2 Dort ist der Abstand B kleiner als der Abstand A der Lochungen
bei dem Trägerteil 1.
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Zum Beispiel kann der Abstand A am Trägerteil 1 etwa 50 mm und der
Abstand B an dem Trägerteil 2 zum Beispiel etwa 30 mm bis 40 mm betragen. Man erkennt
in den Fig. 1 und -3, daß auch an den anderen Enden diese verschiedene Rasterung
der Lochungen L bei den sich entsprechenden Lochreihen vorgesehen ist.
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Dadurch wird erreicht, daß schon bei einer geringen Verschiebung irgend
ein Loch L des einen Teiles mit einem entsprechenden Loch L des anderen zur Deckung
kommt, so daß sich ein Verlängern oder Zusammenstecken der beiden Teile im Bereich
dieser unterschiedlichen Lochraster nahezu stufenlos, zumindest im Bereich der auf
dem Bausektor geforderten Toleranzen ermöglichen läßt. Dabei ist es zweckmäßig,
daß die Abstände der Lochungen L des inneren Trägerteiles 2 wenigstens bereichsweise
sonden entsprechenden Lochungsabständen des Trägerteiles 1 selbst und denen des
Verlängerungsteiles 4 abweichen, wobei die Lochabstände bei dem, Trägerteil 1 und
dem Verlängerungsteil 4 gleich groß sein können, Ggf. können dabei die Lochabstände
über
die gesamte Länge der einzelnen Teile jeweils durchlaufend gleich sein. Beim Ineinanderstecken
verschiedener Teile 1, 2, 4 ergibt sich dabei der Vorteil der geringen Verschiebewege,
um jeweils wieder Lochungen in Überdeckung zu bringen.
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Wie aus den Größenverhältnissen der in den Fig. 1 und 3 dargestellten
Einzelteile und aus Fig. 7 hervorgeht, ist der in dem U-förmigen Trägerteil 1 verschiebbare
Trägerteil 2 beim Ans schlag an dem Profilteil 18 des Trägerteiles 1 von den U-Schenkeln
15 nach der von der Schalung und dem Profilteil 18 abgewandten Seite überragt. In
diesem den verschiebbaren Teil überragenden Bereich der Schenkel 15 sind gemäß Fig.
1 weitere Lochungsreihen derartig angeordnet, daß durch deren Lochungen L1 gesteckte
Bolzen 12 od.dgl. gerade an dem verschiebbaren inneren Trägerteil 2 vorbeigehen.
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Ggf. können zusätzliche Lochungen L3 an dem U-Schenkel des äußeren
Trägerteils 1 vorgesehen seine welche im wesentlichen zur Verankerung der Teile
5 bis 7 dienen.
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Wenn man durch die Lochungen Li entsprechende Bolzen 12 steckt, erhält
man dadurch eine gute Führung des Trägerteiles 2 auch nach der offenen Seite des
Trägerteiles 1 hin und bei entsprechender Verkeilung dieser Bolzen 12 wird der Trägerteil
2 zumindest zwischen den U-Schenkeln des Trägerteiles 1 festgeklemmt. Bei einer
abgewandelten nordnung dieser Lochungen L1 kor:men diese von dem Trägerteil 2 auch
bei Anliegen an dem C-Profil 18 noch etwas überdeckt
werden, und
es kann durch entsprechend ausgebildete Bolzen 12 zusätzlich eine Klemmwirkufig
zwischen diesen Bolzen und'zwischen dem C-Profil 18 erzielt werden. Ggf. genügt
eine solche kraftschlüssige Verbindung zwischen Trägerteil 1 und Trägerteil 2 bereits
für bestimmte Zwecke.
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Wichtig ist vor allem die Möglichkeit, den Trägerteil 1 gegenüber
dem Trägerteil 2 auch nach der offenen Seite hin durch Steckbolzen führen zu können.
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In Fig. 10 ist noch angedeutet, daß wenigstens einer der Verlängerungsteile
vorzugsweise im Bereich eines seiner Enden eine Verbreiterung 31 od.dgl. derjenigen
Stege aufweisen kann, die mit Lochungen L versehen sind, wobei diese Verbreiterung
31 ebenfalls wenigstens eine Lochung L aufweist. Dadurch werden die Anwendungsmöglichkeiten
dieses Verlängerungsteiles 2 z.B.
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als Strebe, Abstützung od.dgl. noch vergrößert.
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Zusätzlich zu der Lochreihe, die etwa die Außenkante eines im Trägerteil
1 eingesetzten Trägerteiles 2 tangiert, besitzt der Trägerteil 1 die näher zum äußeren
Rand 15a der U-Schenkel 15 angeordnete Lochungsreihe mit deren Lochungen L3. Dabei
sind die Lochungen L1,L3 der im Randbereich der U-Schenkel des Trägerteils 1 angeordneten
Lochreihen gegeneinander versetzt, was aus Festigkeitsgründen zweckmäßig ist.
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Fig. 11 zeigt noch einen hier als Ausgleichskörper 7 bezeichneten
Trägerteil, welcher auch als Verlängerung dienen kann.
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Dieser besitzt ebenfalls einen U-förmigen Querschnitt, wobei die U-Schenkel
70, auf deren einen man in Fig. 11 sieht, wiederum eine Reale von Lochungen L mit
von den Abständen der Lochungen der Teile 2 bis 5 abweichenden Abständen aber etwa
gleichem Durchmesser besitzt. Dabei ist jedoch vorgesehen, daß wenigstens zwei Lochungen
mit Lochungen eines der den Ausgleichskörper 7 in Längsrichtung durchsetzenden Teile
2 bis 5 zur Deckung kommen, wenn eines dieser Teile 2 bis 5 von den U-Schenkeln
des Ausgleichskörpers 7, Tübergriffen ist. In Fig. 11 ist eine derartige Anwendung
des Ausgleichskörpers 7 bei einem inneren Trägerteil 2 anhand einer Innenecke zwischen
einer Wand und einer Decke gezeigt, Dabei entspricht die lichte Weite der U-Schenkel
70 des Ausgleichskörpers 7 etwa der äußeren Breite des Trägerteiles 2, welcher somit
zwischen den U-Schenkeln 70 durchschiebbar ist.
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Auch hier ist der U-Quersteg 71 dadurch ein C-Profil 18 gebildet,
welches entgegen der Orientierung der U-Schenkel 70 geöffnet ist und ebenfalls zur
Aufnahme einer Holzleiste 21 dienen kann, Die Reihe mit den Lochungen L an den U-Schenkeln
70 des Ausgleichskörpers 7 ist in solchem Abstand zu dem U-Quersteg 71 bzw. dem
C-Protil 18 angeordnet, daß ir U-Quersteg bzw. das C-Profil mit dem U-uersteg bzw.
C-Profil 18 des Hauptträgers 1
fluchtet, wenn der Ausgleichskörper
7 den den Trägerteil 1 überragenden Teil, z.B.- 2, mit seinen U-Schenkeln 70 übergreift
und sich seine Lochungen L mit denen des Verlängerungsteiles decken; wie es in Fig.
11 gezeigt ist. Dadurch ist in Fig. 11 sowohl der Trägerteil 1 als auch der Ausgleichskörper
7 in vorteilhafter Weise so angeordnet, daß die Schalhaut sich auf gleichbleibendem
NiveauabstUtztJ obwohl der Trägerteil 2 gegenüber dem Trägerteil 1 eine zurückversetzte
Fläche bildet. Gerade diese Zurückversetzung wird durch den Ausgleichskörper 7 überbrückt.
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Im Vorstehenden wurden bereits mehrere Möglichkeiten angedeutet, mit
Hilfe des erfindungsgemäßen Bausatzes Schalwände zu erstellen. In Fig. 10 ist dabei
ein Beispiel für eine etwa eben verlaufende Schalwand gezeigt. Dabei sind jeweils
vertikal oder ggf. horizontal angeordnete, ggf. durch Verlängerungsteile und/ oder
angesetzte weitere Trägerteile bzw. Verlängerungsteile zum Befestigen der Schalhaut
vorgesehen, wobei zwischen Anschlußstücken und Querstreben oder -trägern zum Ausgleich
unterschiedlicher Abstände an den aneinander zu befestigenden Teilen unterschiedliche
Abstände der einzelnen Lochungen vorgesehen sein können.
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Der erfindungsgemäße Bauelementensatz mit den verhältnismäßig wenigen
Grundteilen erlaubt al80 - wie die vorbeschriebenen Beispiele zeigen - eine Vielzahl
ton Anwendungsmöglichkeiten bei
den unterschiedlichsten Schalungs-
und Stützproblemen, wie die Fig. 9, 10, 11 zeigen. Dabei ist vorteilhaft und wichtig,
daß die einzelnen Bauelementen-Teile durch die große Zahl der Lochungen in den unterschiedlichsten
Kombinationen miteinander anwendbar und aufgrund der Anpassung der einzelnen Abmessungen
gut aneinander befestigbar sind. Sowohl die Verschalung großer Flächen ohne Spannstellen,
insbesondere auch die Verschalung gebogener Flächen sowie auch die Schalung von
kleinen Flächen, von Säulen, ggf. auch von Treppen, von Auskragungen, Rippen usw.
ist dabei möglich. Außerdem können Stützen, Gerüste, Gerüstkonsolen und dgl. damit
erstellt werden.
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- Patentansprüche -