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DE2065275A1 - Walzvorrichtung - Google Patents

Walzvorrichtung

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Publication number
DE2065275A1
DE2065275A1 DE2065275*A DE2065275A DE2065275A1 DE 2065275 A1 DE2065275 A1 DE 2065275A1 DE 2065275 A DE2065275 A DE 2065275A DE 2065275 A1 DE2065275 A1 DE 2065275A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rolling
rotor
driven
housing
axis
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2065275*A
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Josef Hagemann
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Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE2015027A priority Critical patent/DE2015027C3/de
Priority to DE2065275*A priority patent/DE2065275A1/de
Publication of DE2065275A1 publication Critical patent/DE2065275A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D3/00Straightening or restoring form of metal rods, metal tubes, metal profiles, or specific articles made therefrom, whether or not in combination with sheet metal parts
    • B21D3/02Straightening or restoring form of metal rods, metal tubes, metal profiles, or specific articles made therefrom, whether or not in combination with sheet metal parts by rollers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B17/00Tube-rolling by rollers of which the axes are arranged essentially perpendicular to the axis of the work, e.g. "axial" tube-rolling
    • B21B17/14Tube-rolling by rollers of which the axes are arranged essentially perpendicular to the axis of the work, e.g. "axial" tube-rolling without mandrel, e.g. stretch-reducing mills
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B23/00Tube-rolling not restricted to methods provided for in only one of groups B21B17/00, B21B19/00, B21B21/00, e.g. combined processes planetary tube rolling, auxiliary arrangements, e.g. lubricating, special tube blanks, continuous casting combined with tube rolling
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C37/00Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
    • B21C37/06Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
    • B21C37/30Finishing tubes, e.g. sizing, burnishing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B39/00Burnishing machines or devices, i.e. requiring pressure members for compacting the surface zone; Accessories therefor
    • B24B39/04Burnishing machines or devices, i.e. requiring pressure members for compacting the surface zone; Accessories therefor designed for working external surfaces of revolution

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Walzvorrichtung Die Erfindung betrifft eine Walzvorrichtung zum Walzen, Polieren oder Richten von stangen- oder rohrförmigem Walzgut mit mindestens einem um die Walzgutachse umlaufend angetriebenem Umläufer, in dem symmetrisch zueinander mindestens zwei Walzkörperaggregate mit im wesentlichen rechtwinklig zur Walzgutachse liegender Drehachse angetrieben gelagert sind, zwischen deren umlaufenden Arbeitsflächen sich das Walzgut axial hindurchbewegt.
  • Eine Walzvorrichtung dieser Art ist durch die FR-PS 1 228 909 bekannt, nach welcher die Walzkörperaggregate als Walzscheiben mit einer dem beabsichtigten Walzgutquerschnitt entsprechenden Profilierung der Rotations-Arbeitsfläche ausgebildet sind. Bei der bekannten Vorrichtung liegen die Walzscheiben jeweils senkrecht zueinander, wobei zwei in einer gemeinsamen Ebene liegende Walzscheiben auf Antriebswellen befestigt sind, welche mit ihren Enden in der Wandung eines zylindrischen Umläufers lagern, der in zwei Lagerböcken gelagert ist und um das Walzgut umlaufend angetrieben ist. Innerhalb des zylindrischen Umläufers lagert, davon unabhängig angetrieben, ein Zahnrad, in welches ein Ritzel eingreift, welches über Schneckenrädsr die beiden zuvor erwähnten Walzscheiben antreibt. Die beiden senkrecht dazu angeordneten Walzscheiben ohne Eigenantrieb sind frei drehbar auf Achsen gelagert, welche in Lagerböcken lagern, die von den Antriebsachsen der beiden anderen Walzscheiben getragen sind, welche durch die Lagerböcke frei drehbar hindurchgreifen, Während der radiale Abstand der angetriebenen Walzscheiben festliegt, werden die beiden nicht angetriebenen Walzscheiben durch Federkraft an das Walzgut angepreßt und somit durch dessen axiale Verschiebung in Umlauf versetzt, wobei die axiale Bewegung des Walzgutes durch den Umlauf der daran angreifenden angetriebenen Walzscheiben zustandekommt.
  • Diese bekannte Antriebaart ist außerordentlich aufwendig, wpbei insbesondere der zylindrischeUmläufer einen sehr großen Durchmesser erfordert, um innerhalb desselben die Antriebsachsen und Antriebszahnräder und Ritzel unterbringen zu können. Außerdem bietet die bekannte Vorrichtung nur die Möglichkeit, zwei angetriebene Walzscheiben zu verwenden, während bei der Anwendung weiterer Walzscheiben diese ohne Eigenantrieb sind und auch nicht ohne weiteres einen Eigenantrieb erhalten kennen Aufgabe der Erfindung ist es, eine Walzvorrichtung der eingangs genannten Art derart auszugestalten, daß eine sehr gedrängte Bauweise möglich ist, die Walzkörperaggregate innerhalb eines Umläufers mit nur geringem Durchmesser unterbringbar sind und alle Walzkörperaggregate einen Eigenantrieb erhalten können. In diesem Zusammenhang ist es weiter Aufgabe der Erfindung, die Anordnung derart zu treffen, daß sich die auf zum bringenden Walzkräfte an einem ortsfesten Teil der Walzvorrichtung abstützen und somit die Umläuferlager weitgehend von den Walzkräften unbelastet bleiben.
  • Zur Lösung der gestellten Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß ein den Umläufer umfassendes ortsfestes zylindrisches Umläufergehäuse mindestens einen in einer sich senkrecht zur Drehachse erstreckenden Ebene liegenden Zahnkranz aufweist, in den über ein am Umläuf er gelagertes Zwischenritzel das Antriebsritzel des Walzkörperaggregates eingreift und daß sich das Walzkörperaggregat axial am Umlsuferehäuse abstützt, wobei im Falle von zwei Innenzahnkränzeii diese beiderseits des Umläufers, einander gegenüberliegend, angeordnet sind.
  • I er Uinläufer von einem zylindrischen Umläufergehäuse umfaßt ist und dieses mindestens einen Innenzahnkranz aufweist, läßt sich unmittelbar von dem Innenzahnkranz der Antrieb der Walzkörperaggregate ableiten, während zugleich die Möglichkeit geschaffen ist, daß sich die Walzkörperaggregate axial am Umläufergehäuse abstützen und somit die Lagerstellen, welche den Umläufer und die Walzkö'rperaggregate aufnehmen, im wesentlichen unbelastet bleiben.
  • Die so erzielte gedrängte Bauweise schafft die Voraussetzung, um erfindungsgemäß mindestens zwei Umläufer in einem gemeinsamen Umlaufergehäuse zu lagern und somit die Mittenabstände der einzelnen Walzvorrichtungen auf ein I,,inimum zu reduzieren.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß im Falle von zwei Umläufern in einem Umläufergehäuse die Umläufer in entgegengesetzter Umlaufrichtung angetrieben sind, womit der Vorteil verbunden ist, daß das zu bearbeitende Walzmaterial nicht verdrallt und in gleicher Vorschubrichtung, trotz des Gegenlaufes, transportiert wird. Letzteres ist dadurch möglich, daß die einander gegenüberliegenden Walzkörperaggregate in jedem Umläufer ihrerseits eine entsprechende Umlaufrichtung erhalten, indem d-ie Zwischenritzel zwischen den Stirnrädern im Umläufergehäuse und den Walzkörperaggregaten eine entsprechende Anordnung, bzw. einen entsprechenden Bingriff in dem einen oder anderen Innenzahnkranz erfahren.
  • Von weiterem Vorteil ist es, daß im Falle des gegenläufigen Antriebes zweier, in einem Gehäuse zusammengefaßter Umläufer sich die einzelnen Arbeitslinien der Walzkörperaggregate am Walzgut überschneiden, somit das Walzgut besser umfaßt wird und die Arbeitslinien nicht nebeneinander und parallel zueinander liegen, wie es bei gleichgerichtetem Umlauf der Fall ist. Aus Letzterem resultiert, daß das Walzgut genau rund wird, wobei eine Oberflächenriefung ausgeschaltet wird.
  • Dazu können auch die hintereinander angeordneten Walzvorrichtungen dem Walzgut gegenüber um einige Winkelgrade so versetzt angeordnet werden, daß zu gleicher Zeit jeder Punkt des Walzgutumfanges eine Berührung mit dem Walzkörper erhält.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können die Walzkörperaggregate durch unterschiedliche Abmessungen der Antriebs-und Zwischenritzel mit unterschiedlichen Umlaufgeschwindigkeiten antreibbar sein, um so dem Umstande Rechnung zu tragen, daß das Walzgut nach dem Verlassen des ersten Umläufers in dem zweiten Umläufer wegen der zuvor erzielten Verjüngung mit einer entsprechend größeren Geschwindigkeit weitertransportiert werden muß, Nach einem weiteren Merkmal gemäß der Erfindung können die einzelnen Walzkörperaggregate in ihrer Achsrichtung und/oder quer dazu unmittelbar oder über Zwischenglieder auf einer Druckkugel abgestützt sein und die Druckkugel jeweils in der genannten Richtung nachstellbar innen am Umläufergehäuse abgestützt sein.
  • Wie erwähnt, schafft die Erfindung die Voraussetzung einer axialen Abstützung der Walzkörperaggregate am ortsfesten Umläufergehäuse, wozu die erwähnte Maßnahme hinzutreten kann, nämlich die Nachstellung in axialer Richtung oder auch quer dazu um so eine Zustellung der Walzkörperaggregate gegen das Walzgut oder umgekehrt oder auch quer dazu vornehmen zu können Die Nachstellung der Walzkörperaggregate hängt jeweils von der Ausgestaltung der Arbeitsflächen der Walzkörperaggregate ab sowie davon, wie die Achsen der Walzkörperaggregate in bezug auf die Achse des Walzgutes stehen, abgesehen davon, daß die Nachstellbarkeit die Berücksichtigung von auftretendem Verschleiß erlaubt.
  • Im einzelnen kann die Nachstellung der Walzkörperaggregate in der Weise verwirklicht sein, daß sich die einzelnen Stützkugeln jeweils auf zwei innen am Umläufergehäuse anliegenden Rund- oder Mehrkantringen abstützen, deren Lage zueinander in Achsrichtung des Umläufers hydraulisch veränderbar ist.
  • Durch die hydraulische Veränderbarkeit des Abstandes der beiden Rund- oder Mehrkantringen ist die Voraussetzung gegeben, die Veränderung während des Betriebes vorzunehmen.
  • Werden die beiden Ringe gegeneinander bewegt, so bedeutet dies eine axiale Verlagerung der Stützkugel und dementsprechend eine axiale Verlagerung des Walzkörperaggregates gegen das Walzgut. Eine Erweiterung des Abstandes der Ringe voneinander führt zu einer Verlagerung des Walzkörperaggregates radial nach außen.
  • Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung, in der mögliche Ausführungsformen in beispielhafter Weise dargestellt sind, näher beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 eine Schnittansicht einer Walzvorrichtung senkrecht zur Walzgutachse, Fig. 2 eine teilweise Schnittansicht parallel zur Walzgutachse, wobei zwei Walzvorrichtungen hintereinanderliegend angeordnet und die Walzkörperaggregate nur schematisch dargestellt sind, Fig. 3 eine der Darstellung von Fig. 1 entsprechende Daratellung einer Walzvorrichtung mit abgewandelt gestalteten Walzkdrperaggregaten, Fig. 4 eine den Darstellungen von Fig. 1 und Fig. 3 entspreohende Darstellung eines Walzkörperaggregates mit abgewandelter Walzkörperlagerung, Fig. 5 teilweise im Schnitt und teilweise in Ansicht eine Einzelheit der Ausf.ührungsform von Fig. 4 in vergrößertem Maßstab, Fig. 6 eine Schnittansicht gemäß der Linie VI-VI in Fig. 5, Fig. 7 eine der Darstellung von Fig. 5 vergleichbare Ansicht einer abgewandelten Ausführungsform der Walzkörperanordnung und Fig. 8 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles VIII in Fig. 7.
  • Gemäß Fig. 1 und 2 weist die einzelne Walzvorrichtung ein ortsfestes Umläufergehäuse 1 mit Abschlußdeckeln 2 und 3 und Lagerringen 4 und 5 auf. In dem auf diese Weise gebildeten Umläufergehäuse 1 sind zwei Umläufer 6 gelagert. Diese Umläufer ragen gemäß Fig. 2 durch die Lagerringe 4 und 5 und die Abschlußdeckel 2, 3 nach außen und weisen an ihren nach außen vorspringenden Enden Antriebsorgane, entweder in Form von Riemenscheiben 7 oder in Form von Zahnrädern 8 auf, je nach dem, ob der Antrieb des Umläurers 6 mittels Riemen 9 oder mittels Zahnantrieb erfolgen soll Innerhalb jedes Umläufers 6 sind gemäß Fig. 1 vier Walzkörperaggregate 35 mit den Walzecheiben 10 mit konvexen Mantelflächen untergebracht. Jede Walzenscheibe sitzt am inneren Ende einer Walzkörperwelle 119 wobei die Achse jeder Walzkörperwelle senkrecht zur Vorschubrichtung und zur Achse des Walzgutes 12 liegt. Die vier Walzenscheiben 10 sind symmetrisch um die Walzgutachse herum verteilt und bewegen sich bei Antrieb des Umläufers 6 am Umfang des Walzgutes 12 entlang und redu zieren dieses auf den lichten, zwischen den Walzenscheiben 10 befindlichen Rund querschnitt.
  • Die äußeren Enden der Walzkörperwellen 11 sind mit'einem Antriebsritzel 13 versehen, das mit einem Zwischenritzel 14 in Zahneingriff steht, das mit dem Umläufer 6 mitumläuft. Jedes Zwisohenritzel -14kämmtmit einem de beiden Zahnkränze'15 oder 16, die am ortsfesten Umläu£ergehäuee 1 festgelegt sind, und zwar vorzugsweise an den Lagerringen 4 und 5 bzw. einem Zwischenlagerring 17.
  • Sobald der Umläufer 6 Je nach der gewählten Antriebsart über die Riemenscheibe 7 oder das Zahnrad 8 angetrieben wird, werden die mit den Zahnkränzen t5 bzw. 16 kämmenden Zwischenritzel 14 in Rotation versetzt und treiben ihrerseits über die Antriebsritzel 13 die Walzkörperwellen 11 und damit die Walzenscheiben 10 an, wobei der richtige Drehsinn der am Walzgut 12 anliegenden Walzenscheibe 10 dadurch erreicht wird, daß die Zwischenritzel 14 einander gegenüberliegender Walzenscheiben 10 gemäß der Darstellung von Fig. 2 einmal in den feststehenden Zahnkranz 15 oder am feststehenden Zahnkranz 16 eingreifen.
  • Um das Einführen des Walzgutes 12 zwischen die einzelnen Walzenscheiben 10 zu erleichtern, ist der Umläufer mit trichterförmigen Öffnungen 18 versehen.
  • Gemäß Fig. 2 sind in einem ortsfesten Umläufergehäuse 1 zwei Umläufer 6 untergebracht, die mit gleichem Drehsinn oder vorzugsweise auch gegensinnig angetrieben werden können, um Torsionsmomenten im Walzgut 12 entgegenzuwirken. Bei gegensinnig angetriebenen Umläufern 6 sind die Zwischenritzel 14 in der geeigneten Weise einem der beiden sich gegenüberliegenden Zahnkränze zuzuordnen, um die Vorschub- und Förderrichtung des Walzgutes in AbhängiOkeit von dem Drehsinn der Walzenscheiben 10 beizubehalten.
  • Zur genauen Zentrierung der Walzenscheiben 10 bzw. zu deren Anstellung an das Walzgut 12 stützen sich die rotierenden Walzkörperwellen 11 über eine Kugel 19 od. dgl, auf zwei Rundringen oder Mehrkantringen 20 ab, deren Abstand voneinander ohne Unterbrechung des laufenden Arbeitsprozesses veränderbar ist, so daß sich alle vier Walzkörperwellen 11 bei Veränderung des Abstandes zwischen den Ringen 20 gleichmäßig der Walzgutachse nähern oder davon entfernen können.
  • Die Veränderung des Abstandes zwischen den Ringen 20 kann mechanisch oder hydraulisch erfolgen, und zwar in der in Fi, 2 schematisch dargestellten feise mittels der Kolben oder Druckkörper 21, die über ein Hydraulik-System 22 und Druckleitungen 23 mit Druckflüssigkeit beaufschlagbar sind.
  • Die durch die :and des Zylindergehäuses 1 hindurchgeführten Druckleitungen 23 münden in nur schematisch dargestellte Druckzylinder, die sich im wesentlichen zwischen den Lager-bzw. Zwischenlagerringen 4, 5, 17 und den Kolben 21 befinden.
  • Die Lagerung der Umläufer bzw. der Walzkörperwellen 11 erfolgt mittels Gleitlagern oder einer Wälzlagerung.
  • Eine exakte radiale Anstellung der Walzenscheiben 10 an das Walzgut 12 ist ferner auch dadurch möglich, daß die Gleit-oder Wälzlager 24 exzentrisch verstellbar sind, derart, da durch Veränderung der Anordnung der Lager der Abstand zwischen der Walzgutachse und den Walzkörperwellenachsen veränderbar ist, Die radiale Anstellung der Walzen ist bei auftretendem Walzenverschleiß oder bei einem Programmwechsel oder Walzgutwechsel zweckmäßig, wobei die Veränderung des Achsabstandes vorzugsweise von außen her bei umlaufendem Walzwerk möglich ist.
  • Die Ausführungsform gemäß Fig. 3 unterscheidet sich von der Ausführungsform gemäß den Fig. 1 und 2 in erster Linie dadurch, daß anstelle der Walzenscheiben 10 Walzkörper verwendet werden, die mehrere Kugeln 25 umfassen, welche an der Peripherie einer zentralen Stützwalze 26 untergebracht sind, wobei gegebenenfalls noch zusätzliche (nicht dargestellte) Stützringe vorgesehen sein könnene Der Mechanismus zum Antrieb der durch die Stützwalzen 26 und Kugeln 25 gebildeten Walzkörper stimmt ansonsten mit dem anhand der Fig. 1 und 2 dargestellten Mechanismus überein0 Eine weitere Besonderheit bei der Ausführunsform gemäß Fig. 3 liegt noch in der Art und Weise der Walzkörperanstel lung an das Valzgut 12 mittels der Walzenanstellungselemente 27, die im wesentlichen mit den Rund- oder Mehrkantringen 20 der zuerst beschriebenen Ausführungsform der erfindung vergleichbar sind. Diese Walzenanstellungselemente 27 dienen zur Abstützung von Stützrollen oder Zentrierkugeln 28 bzw. 29, die einerseits zur Zentrierung der Zwischenritzel 14 und zum anderen zur Anstellung der Walzkörper 25, 26 dienen, indem die Kugeln 29 auf Druckkörper 30 einwirken, durch deren Verstellung die Lagerelemente der Walzkörperwellen 11 in ihrer Lage veränderbar sind. Die gleichzeitige Verstellung der Zwischenritzel 14 und der Walzkörperwellen dient dazu, das Zahnspiel zwischen den Antriebsritzeln 13 und den Zwischenritzeln 14 konstant zu halten.
  • Sind größere Wege der Walzkörperanstellung erforderlich, wird man zweckmäßig die gemeinsame Anstellung in jeweils separate Anstellungen trennen, so daß das Zahnspiel konstant gehalten werden kann Bei der Ausführung gemäß Fig. 4 nimmt der Umläufer 6 zwei zylindrische Walzkörperaggregate 46 (in vollen Linien dargestellt) auf, und jedes Walzkörperaggregat 46 dient an seiner nach innen gerichteten Stirnseite zur Aufnahme einer den Walzkörper darstellenden Kugel 47, die zur Rotationsachse 48 des Aggregates 46 exzentrisch liegt. Jede Kugel 47 wird von einer oder mehreren Stützwalzen 49 abgestützt. Das einzelne Walzkörperaggregat 46 trägt an seinem äußeren Ende das Antriebsritzel 13, das mit einem ortsfest im Walzaggregat angeordneten Zahnkranz in Eingriff steht, wobei die sich zentral gegenüberliegenden Antriebsritzel jeweils in gesonderte Zahnkränze eingreifen, so wie es anhand von Fig. 2 oben beschrieben worden ist. Bei der Ausführungsform gemaß Fig. 4 können in vergleichbarer Weise wie bei den Austührungsformen gemäß den Fig. 1 bis 3 zwischen jedes Antriebsritzel 13 und den stationären Zahnkranz Zwischenritzel zwischengeschaltet sein. Die Anstellung der Walzkdrper 47 erfolgt in vergleichbarer Weise wie bei der Ausführungsform gemäß den Fig. 1 und 2 z.B. über Kugeln, die sich auf zwei Rundringe oder Mehrkantring e abstützen.
  • In Fig. 4 sind gestrichelt zwei weitere zylindrische Walzkörperaggregate mit den zugeordneten Organen wie Antriebsritzel und Walzkörper dargestellt, um deutlich zu machen, daß jeweils mehrere Walzkörperaggregate 46 hintereinander-und bezüglich ihrer Winkellage versetzt zueinander angeordnet sind, um das Walzgut von jeweils mehreren Walzkörpern zu umfassen und dadurch eine genaue Abstützung desselben zu erreichen Es besteht dabei die Möglichkeit, mehrere Walzkörpergruppen, von denen jede aus je zwei paarweise zusammenwirkenden Walzkörper besteht, in einem gemeinsamen Umläufer 6 hintereinanderliegend anzuordnen, oder für jede Walzkörpergruppe einen gesonderten und selbständig antreibbaren Umläufer vorzusehen.
  • Wenn bei der Ausführunsformgemäß Fig. 4 der Umläufer 6 zu einer um das Walzgut 12 umlaufenden Rotationsbewegung angetrieben wird, kämmen die einzelnen Antriebsritzel 13 mit dem jeweils zugeordneten stationären Zahnkranz, wodurch jedes Walzkörperaggregat 46 zu einer Rotationsbewegung um die Achse 48 angetrieben wird. Bei dieser Rotationsbewegung der Walzkörperaggregate 46 um die Mittelachse 48 kommt die åeweilige Kugel 47 auf einen bestimmten Teil ihrer Bewegungsbahn gegen das Walzgut 12 zur Anlage bzw. damit in Eingriff, wodurch das Walzgut 12 in der entsprechenden Vorschubrichtung vorwärts bewegt wird.
  • In den Fig. 5 und 6 sind in vergrößerter Darstellung die Walzkörperaggregate 46 mit den darin eingesetzten Walzkörpern 47 und Stützwalzen 49 dargestellt. Zum Einsetzen und Festhalten der Walzkörper 47 und Stützwalzen 49 sind Walzkörperhalterungen 50 in entsprechende Ausnehmungen an der Stirnseite der Aggregate 46 eingesetzt und arretiert, wobei diese Walzkörperhalterung 50 geeignete Aussparungen zur Aufnahme der Walzkörper 47 bzw. Stützwalzen 49 auSweisen Gemäß Fig, 6 sind die Mittenachsen der sich gegenüberliegenden Walzkörperaggregate 46 geringfügig gegeneinander versetzt.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 7 sind in dem Walzkörperaggregat 46 anstelle eines einzigen Walzkörpers 47 mehrere Walzkörper 47 in Form von einen Kugel- oder Walzenkranz bildenden Kugeln 47 oder Salzen in die Stirnseite des Zylinders 46 eingesetzt, so daß bei jeder Umdrehung des Walzenacgregates 46 um seine Rotationsachse 48 sämtliche Kugeln des Kugelkranzes auf das Werkstück 12 einwirken, wodurch eine verstärkte Bearbeitung des Werkstückes erfolgt. Die Ausführungsform gemäß den Fig. 7 und 8 weist noch die Besonderheit auf, daß auf das Werkstück 12 neben den Kugeln oaer Walzen 47 des Aggregates 46 eine konische Walzescheibe 51 einwirkt, die dem Aggregat 46 vergleichbar angeordnet ist.

Claims (6)

P a t e n t a n s p r ü c h e
1. Walzvorrichtung zum Walzen. Polieren oder Richten von stangen- oder rohrförmigem Walzgut mit mindestens einem um die Walzgutachse umlaufend angetriebenem Umläufer, in dem symmetrisch zueinander mindestens zwei Walzkörperaggregate mit im wesentlichen rechtwinklig zur Walzgutachse liegender Drehachse angetrieben gelagert sind, zwischen deren umlaufenden Arbeitsflächen sich das Walzgut axial hindurchbewegt, dadurch gekennzeichnet, daß ein den Umläufer (6) umfassendes ortsfestes zylindrisches Umläufergehäuse (1) mindestens einen in einer sich senkrecht zur Drehachse erstreckenden Ebene liegenden Zahnkranz (15, 16) aufweist, in den über ein am Umläufer (6) gelagertes Zwischenritzel (14) das Antriebsritzel (13) des Walzkörperaggregates eingreift und sich das Walzkörperaggregat axial am Umläufergehäuse (1) abstützt, wobei im Falle von zwei Innenzahnkränzen (15, 16) diese beiderseits des Umläufers (6), einander gegenüberliegend, angeordnet sind.
2. Walzvorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei Umläufer (6) in einem gemeinsamen Umläufergehäuse (1) gelagert sind.
3. Walzvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Falle von zwei Umläufern (6) in einem UmläuSergehäuse (1) die Umläufer (6) in entgegengesetzter Umlaufrichtung angetrieben sind.
4. Walzvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichw net, daß die Walzkörperaggregate durch unterschiedliche Abmessungen der Antriebs- und Zwischenritzel (13, 14) mit unterschiedlichen Umlaufgeschwindigkeiten antreibbar sind,
5. Walzvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Walzkörperaggregate in ihrer Achsrichtung und/oder quer dazu unmittelbar oder über Zwischenglieder auf einer Druckkugel (19) abgestützt sind und die Druckkugel (19) jeweils in der genannten Richtung nachstellbar innen am Umläufergehäuse (1) abgestützt ist.
6. Walzvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich die einzelnen Stützkugeln (19) jeweils auf zwei innen am Umlaufgehäuse anliegenden Rund- oder Mehrkantringen (20) abstützen, deren Lage zueinander in Achsrichtung des Umläufers (6) hydraulisch veränderbar ist.
L e e r s e i t e
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DE (2) DE2015027C3 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1134043A3 (de) * 2000-03-07 2003-04-16 Sumitomo Heavy Industries, Ltd. Walzwerk und Walzstrasse

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1134043A3 (de) * 2000-03-07 2003-04-16 Sumitomo Heavy Industries, Ltd. Walzwerk und Walzstrasse

Also Published As

Publication number Publication date
DE2015027C3 (de) 1975-03-27
DE2015027B2 (de) 1974-08-22
DE2015027A1 (de) 1971-10-07

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