DE4035275C1 - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21B—ROLLING OF METAL
- B21B13/00—Metal-rolling stands, i.e. an assembly composed of a stand frame, rolls, and accessories
- B21B13/18—Metal-rolling stands, i.e. an assembly composed of a stand frame, rolls, and accessories for step-by-step or planetary rolling; pendulum mills
- B21B13/20—Metal-rolling stands, i.e. an assembly composed of a stand frame, rolls, and accessories for step-by-step or planetary rolling; pendulum mills for planetary rolling
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- B21B13/16—Metal-rolling stands, i.e. an assembly composed of a stand frame, rolls, and accessories with alternatively operative rolls, e.g. revolver stands, turret mills
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Metal Rolling (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Walzgerüst für ein Planetenwalzwerk mit in
einem Ständer angeordneten Einbaustücken für zwei stationäre
Stützkörper, um die in Käfigen gelagerte Zwischen- und Arbeitswalzen
umlaufen, wobei die Zwischenwalzen im Bereich der Umformzone von
Abrollsegmenten abstützbar sind, deren Abrollflächen für die
Zwischenwalzen in mehrere in einer Ebene nebeneinander liegende
Abrollbahnen aufgeteilt sind, auf denen auf den Zwischenwalzen
montierte, diese zentrierende Ringe abrollen und wobei jedem
Stützkörper mehrere nacheinander in Arbeitsstellung bringbare
Abrollsegmente zugeordnet sind.
Ein gattungsgemäßes Walzwerk, ein sogenanntes Platzer-Walzwerk ist in
der nicht veröffentlichten deutschen Patentanmeldung P 39 28 962
beschrieben. Bei dieser Lösung sind im Stützkörper des Walzwerkes
symmetrisch am Umfang verteilt vier Abrollsegmente jedem Walzensatz
zugeordnet. Es ist vorgesehen, daß jeder der zwei Walzensätze jeweils
nach Erreichen der Standzeit eines Abrollsegmentes, beispielsweise nach
ca. 25 Stunden, aus dem Walzgerüst herausgefahren, um 90 Grad gedreht
und wieder ins Gerüst eingefahren wird. Diese Operation erfordert ein
nachteiliges Stillsetzen der Produktion.
Es gibt Einsatzfälle für Walzwerke der gattungsgemäßen Art, bei der die
Standzeit der Abrollsegmente unter 25 Stunden liegt. Solche Fälle treten
beispielsweise beim Walzen von Edelstählen mit hohem Umformwiderstand
auf oder auch beim Walzen von Baustählen bei niedrigen Walztemperaturen,
wobei sich ebenfalls hohe Umformwiderstände ergeben, auf. Wenn hierbei die
Walzkräfte z. B. doppelt so groß sind, bedeutet das für die Standzeit
der Abrollsegmente eine Verringerung um den Faktor 8.
Würde man jedesmal, nach ca. 3 Stunden, die Walzensätze zum Wechseln der
Abrollsegmente aus dem Gerüst transportieren müssen, wäre die Folge eine
unzumutbare Produktionsunterbrechung von mindestens 30 bis 40 Minuten.
Außerdem ist nachteilig, daß jeder Walzensatz ein hohes Gewicht hat und
nur umständlich, mit Hilfe von schweren Vorrichtungen, gewendet werden
kann. Zum Ablegen der einzelnen Walzensätze wird ein freier Raum
benötigt; das Manipulieren eines Walzensatzes bindet einen schweren
Kran.
Die vorstehend geschilderten Probleme und Nachteile lassen erkennen, daß
es für bestimmte Einsatzfälle vorteilhafter sein kann, wenn man die
verschiedenen Abrollsegmente nacheinander zum Einsatz bringen könnte,
ohne den oder die Walzensätze aus dem Gerüst herauszufahren oder zu
wenden. Dies würde auch den Vorteil bringen, daß man in kürzester Zeit
verschieden geometrisch geformte Abrollsegmente zum Einsatz bringen
kann. Dies zu schaffen, ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung.
Zur Lösung der Aufgabe wird in Verbindung mit den Merkmalen im Oberbegriff des Hauptanspruches
erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß eine
Mehrzahl von Abrollsegmenten mit ihren Abrollbahnen an einem
Revolverkopf angeordnet ist, der in einer Ausnehmung des Stützkörpers
motorisch um eine zur Stützkörperachse parallele Achse drehbar in drei
Ebenen klemmbar angeordnet und gegen den Stützkörper abstützbar ist.
Ein solcher Revolverkopf ermöglicht nacheinander durch Verdrehen um seine
Längsachse verschiedene Abrollsegmente und damit Abrollbahnen zum
Einsatz zu bringen, so daß in kürzester Zeit ohne Ausbau der Arbeits-
und Zwischenwalzen ein Wechseln der Abrollsegment möglich ist.
Vorzugsweise besteht der Revolverkopf aus einem zylindrischen
Grundkörper, an dem die Abrollbahnen der Abrollsegmente im Abstand
zueinander an entsprechend geformten, mit dem Grundkörper fest
verbundenen Einsatzstücken ausgebildet sind, zwischen bzw. neben denen
Stützlager mit teilzylindrischen Gleitflächen angeordnet sind, die die
zylindrischen Bereiche des Grundkörpers aufnehmend, diesen gegenüber dem
Stützkörper zentrierend abstützen. Auf diese Weise wird ein Bauteil
geschaffen, mit dem der erfindungsgemäße Gedanke besonders günstig zu
verwirklichen ist. Neben dem schnellen Wechseln der Abrollsegmente wird
auch eine besonders sichere und stabile Abstützung geschaffen.
Wenn nach einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehen ist, daß die
Abrollsegmente und deren Abrollbahnen unterschiedliche Geometrien
aufweisen, so zeigt sich ein besonderer Vorteil der Erfindung. Durch
einfaches Verdrehen des Revolverkopfes ist es nämlich möglich,
unterschiedliche Walzgutprofile herzustellen, indem Abrollbahnen mit
anderer Geometrie zum Abstützen der Zwischen- und Arbeitswalzen zum
Einsatz gebracht werden.
Um den Revolverkopf während des Walzbetriebes festzulegen, ist nach
einem anderen Merkmal der Erfindung vorgesehen, daß der Grundkörper des
Revolverkopfes in eine Richtung senkrecht zur im Einsatz befindlichen
Abrollbahn gegen die Stützlager verspannbar und mit Hilfe von an
abgeflachten Umfangsbereichen des zylindrischen Grundkörpers anlegbaren
Klemmstücken gegen Verdrehung blockierbar ist. In einer besonders
günstigen Weiterentwicklung ist vorgesehen, daß der Grundkörper in
Axialbewegungsrichtung hydraulisch zentrier- und festklemmbar ist.
Zum Verdrehen des Revolverkopfes um einen definierten Winkel ist nach
der Erfindung vorgesehen, daß außerhalb des Stützkörpers ein
Schwenkantrieb angeordnet bzw. ankuppelbar ist, der über eine
Ritzelwelle mit einem auf dem zylindrischen Grundkörper angeordneten
Zahnrad kämmt. Dazu kann beispielsweise ein bekannter Schwenkantrieb mit
Aufsteckgetriebe verwendet werden, mit dem es mit Hilfe einer
Zahnkupplung ermöglicht ist, eine Winkeldrehung des zu schwenkenden
Bauteiles exakt vorherzubestimmen und durchzuführen. Die Winkelbewegung
entspricht der Lage der Abrollbahnen der Abrollsegmente auf dem
Revolverkopf.
Die vorliegende Erfindung erlaubt in einfacher Weise entweder das
wechseln verschlissener Abrollsegmente durch Verdrehen des
Revolverkopfes oder das Einstellen unterschiedlicher Walzbandprofile
durch Verdrehen unterschiedlich geformter Abrollsegmente. Während im
ersteren Fall der Ausbau der Segmente weniger häufig erforderlich wird
und damit die Stillstandszeiten erheblich reduzierbar sind, kann im
zweiten Fall eine gezieltere Beeinflussung des Walzgutprofiles mit sehr
einfachen Mitteln bewerkstelligt werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt
und wird nachfolgend beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 einen Querschnitt durch den Stützkörper eines erfindungs
gemäßen Walzgerüstes mit Revolverkopf,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch den Stützkörper mit Antrieb,
Fig. 3 eine teilgeschnittene Ansicht des Revolverkopfes,
Fig. 4 die Revolverkopfklemmung mit Schwenkspanner in
Vertikalrichtung gegen den Stützkörper und
Fig. 5 die Revolverkopfklemmung mit Keilstücken in
Horizontalrichtung.
In Fig. 1 ist mit 1 der Stützkörper für die umlaufenden Walzen W
bezeichnet, der an zwei gegenüberliegenden Seiten Ausnehmungen 2a und
2b aufweist, von denen die eine (2a) für den Antrieb der Käfige und die
andere (2b) für den erfindungsgemäßen Revolverkopf 6 vorgesehen ist.
Wie später beschrieben, wird der Revolverkopf 6 bei 17 und 10 von
Stützlagern gehalten und geführt, die an entsprechenden Lagerflächen
des Revolverkopfes anliegen.
In Fig. 2 ist in einem Längsschnitt durch den Stützkörper die Lage des
erfindungsgemäßen Revolverkopfes 6 ersichtlich. Im oberen Teil der Fig. 2
ist die Ausnehmung 2a im Stützkörper ersichtlich, die im wesentlichen
von der Hauptantriebswelle 3 des Käfigantriebes ausgefüllt wird, über
die Hauptantriebswelle 3 und die darauf angeordneten Zahnräder 4 wird
der Käfig 5 mit den Walzen W in Drehung versetzt. Dieser Antrieb ist
nicht Gegenstand der Erfindung, so daß hier auf weitere Einzelheiten
nicht eingegangen wird.
Im unteren Bereich der Fig. 2 ist in der Ausnehmung 2b der
erfindungsgemäße Revolverkopf 6 erkennbar, der mit den auf ihm
angeordneten Abrollsegmenten die Zwischenwalzen Z und die Walzen W
abstützt.
In Fig. 3 ist der Revolverkopf schematisch vereinfacht dargestellt. Er
besteht aus dem zylindrischen Grundkörper 7, der um eine zur Achse des
Stützkörpers 1 parallele Achse 8 in verschiedene Winkelstellungen
verdrehbar ist. Auf dem zylindrischen Grundkörper 7 sind fest mit diesem
verbunden Einsatzstücke 9 angeordnet, an deren Außenumfangsflächen die
Abrollbahnen A der Abrollsegmente geformt sind. Auf diesen Abrollbahnen A
rollen die Zwischenwalzen Z (Fig. 2) ab.
Zwischen den Einsatzstücken 9 der Abrollsegmente sind Stützlager 10
angeordnet, die einen Teil des zylindrischen Grundkörpers 7 mit
entsprechend geformten Gleitflächen umfassen und diesen abstützen, wobei
sie sich gegen den Stützkörper 1 des Walzgerüstes ihrerseits abstützen.
Bei 11 ist der zylindrische Grundkörper im Querschnitt quadratisch
(Fig. 5) abgeflacht, wobei an den planen Bereich der Abflachung 11
Klemmstücke 12 anlegbar sind, die ein Verdrehen des Grundkörpers 7
verhindern. Diese Klemmstücke sind ebenfalls zu Fig. 5 beschrieben.
Wie bei 13 angedeutet, kann durch ein konisches Spannelement, das zwischen
zwei Einsatzstücke mit entsprechend geformten konischen Anlageflächen
einführbar ist, eine axiale Zentrierung und Klemmung des Grundkörpers 7
erfolgen.
In Fig. 4 ist die Klemmung des Revolverkopfes 6 in einer Ebene
senkrecht zu der im Einsatz befindlichen Abrollfläche dargestellt. Zu
diesem Zweck werden bekannte Schwenkspanner verwendet, die aus einer
Kolben-Zylinder-Einheit bestehen, an deren Kolbenstange am freien Ende
ein Spannkopf angeordnet ist, der sowohl über die
Kolben-Zylinder-Einheit verdrehbar als auch in axialer Richtung der
Kolbenstange bewegbar ist. In Fig. 4 sind solche Kolbenspanner mit
14 bezeichnet, die Kolbenstangen mit 15 und die Spannköpfe mit 16. Die
Kolbenstangen 15 durchgreifen Bohrungen 23, durch die der Spannkopf 16
in einer Verdrehstellung der Kolbenstange 15 hindurchpaßt. In der
anderen Verdrehstellung der Kolbenstange 15 hintergreifen die
Spannköpfe 16 entsprechend ausgebildete Bunde 22 am Revolverkopf 6, so
daß bei Beaufschlagung der Kolben-Zylinder-Einheit der Schwenkspanner
der Revolverkopf 6 gegen das Stützlager 17 gezogen wird, das in Fig. 1
dargestellt ist.
Die Verdrehsicherung des Revolverkopfes 6 ist in Fig. 5 schematisch
dargestellt. Erkennbar weist der zylindrische Grundkörper 7 bei 11 eine
im wesentlichen quadratische Abflachung 11 auf; an deren Seitenflächen die
Klemmkörper 12 anlegbar sind. Letztere sind keilförmig im Querschnitt
ausgebildet und klemmen den Grundkörper 7 über die Abflachungen bei 11
gegenüber den Stützkörper 1. Die Betätigung der Klemmkörper 12 erfolgt
über Hydro-Zylinder, die in vertikaler Richtung wirken.
Zum Verdrehen des Revolverkopfes wird nochmals auf Fig. 2 bezug
genommen. Hier ist erkennbar, daß der zylindrische Grundkörper 7 des
Revolverkopfes 6 bei 18 ein Zahnrad trägt, in das ein Ritzel 19 einer
Ritzelwelle 20 eingreift. Am freien Ende der Ritzelwelle 20 ist ein
Schwenkantrieb bei 21 ankuppelbar, über den von außen, d. h. außerhalb
des Stützkörpers 1 ein Drehmoment zur winkelgenauen Verdrehung des
Revolverkopfes 6 aufbringbar ist.
Die Funktionsweise ist wie folgt:
Zum Verdrehen des Revolverkopfes 6 sind zunächst das Klemmstück 12, das Spannelement 13 und
der Kolbenspanner 14 zu lösen, die den Grundkörper des Revolverkopfes gegen den
Stützkörper 1 verspannen. Durch Beaufschlagung der Ritzelwelle 20 mit
einem Drehmoment vom Schwenkantrieb 21 wird der Revolverkopf 6 um seine
Längsachse 8 verdreht, und zwar um einen vorherbestimmten Winkelbetrag,
der der Lage der Abrollflächen entspricht, die in Fig. 1 mit A
bezeichnet sind.
Sobald eine Verdrehung des Revolverkopfes 6 so weit erfolgt ist, daß
eine benachbarte oder andere Abrollfläche A in die Lage gebracht ist,
die ein Abrollen der Zwischenwalzen Z während des Walzvorganges
gewährleistet, werden das Klemmstück 12, das Spannelement 13 und der Kolbenspanner 14 im Sinne
einer Verspannung betätigt und der Revolverkopf 6 wird festgelegt.
Dieser Vorgang ist in kürzester Zeit durchzuführen, so daß die Totzeiten
des Walzwerkes auf ein Minimum reduziert werden.
Claims (7)
1. Walzgerüst für ein Planetenwalzwerk mit in einem Ständer
angeordneten Einbaustücken für zwei stationäre Stützkörper, um die
in Käfigen gelagerte Zwischen- und Arbeitswalzen umlaufen, wobei
die Zwischenwalzen im Bereich der Umformzone von Abrollsegmenten
abstützbar sind, deren Abrollflächen für die Zwischenwalzen in
mehrere in einer Ebene nebeneinander liegende Abrollbahnen
aufgeteilt sind, auf denen auf den Zwischenwalzen montierte,
diese zentrierende Ringe abrollen und wobei jedem Stützkörper
mehrere nacheinander in Arbeitsstellung bringbare Abrollsegmente
zugeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Mehrzahl von Abrollsegmenten (Einsatzstücke 9) mit ihren Abrollbahnen (A) an einem Revolverkopf angeordnet ist, der in einer Ausnehmung (2b) des Stützkörpers (1) motorisch in einer zur Stützkörperachse parallelen Achse (8) drehbar in drei Ebenen und klemmbar (Klemmstück 12, Spannelement 13 und Kolbenspanner 14) angeordnet und gegen den Stützkörper (1) abstützbar ist.
daß eine Mehrzahl von Abrollsegmenten (Einsatzstücke 9) mit ihren Abrollbahnen (A) an einem Revolverkopf angeordnet ist, der in einer Ausnehmung (2b) des Stützkörpers (1) motorisch in einer zur Stützkörperachse parallelen Achse (8) drehbar in drei Ebenen und klemmbar (Klemmstück 12, Spannelement 13 und Kolbenspanner 14) angeordnet und gegen den Stützkörper (1) abstützbar ist.
2. Walzgerüst nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Revolverkopf (6) aus einem zylindrischen Grundkörper (7)
besteht, an dem die Abrollbahnen (A) der Abrollsegmente mit Abstand
zueinander an entsprechend geformten, mit dem Grundkörper (7) fest
verbundenen Einsatzstücken (9) ausgebildet sind, zwischen bzw.
neben denen Stützlager (10) mit teilzylindrischen Gleitflächen
angeordnet sind, die die zylindrischen Bereiche des Grundkörpers
(7) aufnehmend, diesen gegenüber dem Stützkörper (1) zentrierend
abstützen.
3. Walzgerüst nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abrollsegmente und deren Abrollbahnen (A) unterschiedliche
Geometrie aufweisen.
4. Walzgerüst nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Grundkörper (7) des Revolverkopfes (6) in einer Richtung
senkrecht zur im Einsatz befindlichen Abrollbahn (A) gegen die
Stützlager (10) verspannbar ist mit Hilfe von an abgeflachten
Umfangsbereichen (11) des zylindrischen Grundkörpers (7)
anlegbaren Klemmstücken (12) gegen Verdrehung blockierbar ist.
5. Walzgerüst nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Grundkörper (7) in Axialbewegungsrichtung mittels Spannelement (13) hydraulisch
zentrier- und festklemmbar ist.
6. Walzgerüst nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß zum Verdrehen des Revolverkopfes (6) um einen definierten
Winkel ein außerhalb des Stützkörpers (1) angeordneter oder
ankuppelbarer Schwenkantrieb (21) vorgesehen ist, der über eine
Ritzelwelle (20) mit einem auf dem zylindrischen Grundkörper
angeordneten Zahnrad (18) kämmt.
7. Walzgerüst nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Querschnitt des auf Biegung beanspruchten Stützkörpers (1)
die Form eines Doppel-T-Profils, mit waagerechter Stegachse
aufweist und daß in den Freiräumen des Querschnitts der
Antrieb für die Käfige (5) und der Revolverkopf (6) angeordnet
sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4035275A DE4035275C1 (de) | 1990-11-02 | 1990-11-02 | |
| US07/785,867 US5170652A (en) | 1990-11-02 | 1991-10-29 | Planetary rolling mill |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4035275A DE4035275C1 (de) | 1990-11-02 | 1990-11-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4035275C1 true DE4035275C1 (de) | 1992-06-04 |
Family
ID=6417749
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4035275A Expired - Fee Related DE4035275C1 (de) | 1990-11-02 | 1990-11-02 |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US5170652A (de) |
| DE (1) | DE4035275C1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4041367A1 (de) * | 1990-12-20 | 1992-07-02 | Mannesmann Ag | Walzgeruest fuer ein planetenwalzwerk |
| EP0783925A1 (de) * | 1994-11-18 | 1997-07-16 | MANNESMANN Aktiengesellschaft | Planetenwalzwerk |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6334583B1 (en) | 2000-02-25 | 2002-01-01 | Hui Li | Planetary high-energy ball mill and a milling method |
| US7735363B2 (en) * | 2007-06-20 | 2010-06-15 | Pratt & Whitney Canada Corp. | Aircraft engine pre-dressing unit for testing facility |
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Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1140534B (de) * | 1957-01-26 | 1962-12-06 | Erben Des Verstorbenen Dr Ing | Planetenwalzwerk |
| JPS5166263A (ja) * | 1974-12-06 | 1976-06-08 | Hitachi Ltd | Kuraunseigyokanonajuseiatsuenki |
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1990
- 1990-11-02 DE DE4035275A patent/DE4035275C1/de not_active Expired - Fee Related
-
1991
- 1991-10-29 US US07/785,867 patent/US5170652A/en not_active Expired - Fee Related
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4041367A1 (de) * | 1990-12-20 | 1992-07-02 | Mannesmann Ag | Walzgeruest fuer ein planetenwalzwerk |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US5170652A (en) | 1992-12-15 |
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Legal Events
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