[go: up one dir, main page]

DE2065045A1 - Verbindungsmuffe für Rohrschüsse und Verfahren zur Herstellung einer Rohrschußverbindung. Ausscheidung aus: 2033936 - Google Patents

Verbindungsmuffe für Rohrschüsse und Verfahren zur Herstellung einer Rohrschußverbindung. Ausscheidung aus: 2033936

Info

Publication number
DE2065045A1
DE2065045A1 DE19702065045 DE2065045A DE2065045A1 DE 2065045 A1 DE2065045 A1 DE 2065045A1 DE 19702065045 DE19702065045 DE 19702065045 DE 2065045 A DE2065045 A DE 2065045A DE 2065045 A1 DE2065045 A1 DE 2065045A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
sleeve
pipe
pipe section
holes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19702065045
Other languages
English (en)
Other versions
DE2065045C3 (de
DE2065045B2 (de
Inventor
Jack Lowrie Milwaukee Wis. McLarty (V.St.A.). P
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Universal Oil Products Co
Original Assignee
Universal Oil Products Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Universal Oil Products Co filed Critical Universal Oil Products Co
Priority to DE19702065045 priority Critical patent/DE2065045C3/de
Publication of DE2065045A1 publication Critical patent/DE2065045A1/de
Publication of DE2065045B2 publication Critical patent/DE2065045B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2065045C3 publication Critical patent/DE2065045C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L15/00Screw-threaded joints; Forms of screw-threads for such joints
    • F16L15/001Screw-threaded joints; Forms of screw-threads for such joints with conical threads
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L13/00Non-disconnectable pipe joints, e.g. soldered, adhesive, or caulked joints
    • F16L13/10Adhesive or cemented joints
    • F16L13/11Adhesive or cemented joints using materials which fill the space between parts of a joint before hardening

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulding By Coating Moulds (AREA)
  • Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)

Description

  • Verbindungsmuffe für Rohrschüsse und Verfahren zur Herstellung einer Rohrschußverbindung Die erfindung betrifft eine Verbindungsmuffe für Xohrschüsse und ein Verfahren zur Herstellung einer Sohrschußverbindung.
  • Die Erfindung geht davon aus, eine solche Ver;bindungsmuffe als Fadenwickelrohr auszubilden, wobei dieses Fadenwickelrohr zur Verbindung eines Rohrendes mit Außengewin de mit einem glatten Rohrende dienen soll. Gewindefreie Rohrschüsse ergeben sich häufi, wenn Rohrstränge mit Gewinde enden an der Verarbeitungsstelle auf die erforderliche Länge geschnitten werden.
  • Die Verbindungsmuffe soll sowohl zur Verbindung aneinanderstoßender Fadenwickelrohrschüsse als auch Rohrschüssen aus anderen Materialien, z. B. Stahl, verwendet werden können.
  • Nach der Erfindung weist de als Fadenwickelrohr ausgebildete Verbindungsmuffe an ihrem einen Ende ein Innengewinde und an ihrem anderen Ende einen eine verengte Rohrdurchtrittsöffnung bildenden Magen auf, wobei im Xr&-genteil der Muffe zwei die Muffenwandung durchsetzende Löcher vorgesehen sind.
  • Das Innengewinde der Muffe und der Durchmesser der Durchtrittsöffnung des tragens sind auf den Gewinde- 3 durchmesser des einen Rohrschusses bzw. den Außendurchmesser des glatten Rohrschusses abgestimmt.
  • Die Gewinde in der Muffe und des einen Rohrschusses sind vorzugsweise konisch ausgebildet. Bei einer bevorzugter Ausführungsform weisen die Gewindeteile eine Standard-Konizität von einer Längeneinheit in 16 aufO Bei Anwendung dieser Standard-Konizität sind normalerweise fünf volle Gewindegänge ausreichend, um Zugkräften zu widerstehen, die den glatten Mittelabschnitt des mit der Muffe verbundenen Rohres über seine elastische Grenze hinaus beanspruchen würden Die Herstellung der Verbindungsmuffe erfolgt durch spiralförmiges Aufwickeln von harzimprägnierten Glasfaserfäden auf einen entsprechend der Innenkontur der muffe ausgebildeten mehrteiligen Dorn oder Kerne Vorzugsweise wird das Gewinde nicht nachträglich eingeschnitten5 sondern ebenfalls auf einem Gewindeteil des Dorns gewickelte Dabei erfolgt das spiralförmige Aufwickeln zweckmäßig mit einer Ganghöhe die größer als die Ganghöhe des Gewindes ist, Bei der Herstellung der Verbindung mit einer Muffe nach der Erfindung wird in der Weise verfahren, daß die zu verbindenden Rohrschüsse in das Muffengewinde eingeschraubt bzw. in die Durchtrittsbohrun6T des Kragenteils geschoben werden. Sodann wid durch eines der Löcher im Kragenteil ein plastisches Harz, z.B. ein Epoxy- oder Polyesterharz, gedruckt. Dieses Harz füllt den Hohlraum an der Innenwandung des Kragenteils aus, wobei die verdrängte Luft durch das andere Loch des Eragenteils entweicht. Ein Ausfließen des Bindemittels durch das zweite Loch zeigt an, daß der genannte freie Raum vollständig mit Bindemittel aufgefüllt ist.
  • nach dem Trocknen des Bindemittels ergibt sich eine feste Verbindung des eingesetzten Rohres mit dem benachbarten .^ Rohrschuß. Der mit Aussengewinde versehene Rohrschuß kann jedoch aus dem Gewindeteil der fest mit dem glattwandigen Rohr verbundenen Muffe herausgeschraubt und damit die Xohrverbindung im Bedarfsfall wieder getrennt werden.
  • Die beiden Löcher im Kragenteil der Verbindungs muffe sind vorzugsweise um 1800 und auch in Längsrichtung der Verbindungsmuffe gegeneinander versetzt.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der Verbindungsmuffe nach der Erfindung soll nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnung erläutert werden.
  • Es zeigen: Fig. 1 eine Rohrverbindung durch eine Muffe nach der Erfindung, in der Seitenansicht, teilweise im schnitt und Fig. 2 eine Teilansicht eines Wicklungsdorns zur Erläuterung einer zweckmäßigen llicklungsweise für den Gewindeteil einer Muffe nach der Erfindung.
  • Gemäß Fig. 1 weist ein Rohrschuß 19 einen.konischen Außengewindeteil 14 und der Rohrschuß 16 einen glatten gewindefreien Endabschnitt auf. In beiden Fällen handelt es sich vorzugsweise um Fadenwickelrohre, wobei der Rohrschuß 18 aus einem abgeschnittenen Stück eines solchen normalerweise mit Gewindeenden versehenen Fadenwickelrohres besteht.
  • Die Muffe 12 hat an ihrem einen Ende 13 ein Innengewinde und am anderen gewindefreien Ende 26 einen Kragen 17, dessen Durchtrittsbohrung dem Außendurchmesser des; Rohrschusses 18 entspricht. Der Kragen 17 ist beim Ausfurungsbeispiel am Außenrand des Eragenteils 26 amsgebildetti, er kann jedoch auch weiter nach innen gerückt sein, wobei dann der Innendurchmesser des Kragentells auf beiden Seiten des Kragens größer ist als der Außendurchmesser des Rohrschusses 18.
  • Zur Herstellung der Rohrverbindung wird das Gewindeende 13 der Muffe 12 auf das Gewinde 14 des Rohrschusses 19 aufgeschraubt.-;Dann wird der Rohrschuß 18 durch die vom Kragen 17 gebildete verengte Offnung in die Muffe 12 eingeschoben. Die Längsbewegung des Rohrschusses 18 wird durch einen radial schräg einwärts verlaufenden Abschnitt 30 des Kragenteils 26 und durch einen Anschlag 27 an der Innenseite der Muffe begrenzt. Der Rohrschuß 18 wird in dieser Weise durch den kragen 17 und den abgeschrägten Teil 30 dicht anschmiegend in der Muffe 12 geführt. Im Bereich zwischen dem abgeschrägten Abschnitt 30 und dem Kragen 17 führen Löcher 15 und 16 durch die Wandung der Muffe 12. Diese Löcher sind in Richtung der Längsachse der Muffe 12 sowie in radialer Richtung um 1800 gegeneinander versetzt. Durch eines der Löcher 15 oder 16 wird ein Bindemittel, z.B. ein Epoxy-Harz, in den Hohlraum des Kragenteils 26 eingedrückt, bis es diesen-Raum vollständig ausfüllt, was durch den Austritt von Bindemittel aus dem gegenüberliegenden Loch angezeigt wird. Man läßt das Bindemittel dann aushärten, wonach der Rohrschuß 18 fest in die Muffe 12 einzementiert ist.
  • Zur Herstellung der Muffe 12 wird zunächst ein entsprechend ~ausgebildeter mehrteiliger Dorn mit einem Trennmittel überzogen, um sicherzustellen, daß die harzimprägnierten Glasfaserfäden nach dem Aushärten nicht mehr am Dorn kleben. Anschließend werden harzimprägnierte Glasfaserfäden spiralförmig um den Dorn gewickelt, indem unter gleichzeitiger Zuführung der Fäden zu dem Dorn mittels eines in Längsrichtung des Dorns schwenkenden Armes der Dorn gedreht wird. Das Wickeln des Gewindeteils der Muffe erfolgt mit einer Wickelganghöhe, die größer ist als die Ganghöhe des Muffengewindes, d.h. größer als der Abstand zwischen benachbarten Gewindegängen auf der Oberfläche des Dorns.
  • Die radialen Löcher in der Muffe nach der Erfindung werden vorzugsweise mittels zweier Stifte oder dergleichen erzeugt, die radial von dem Mittelteil des Dorns vorstehen, so daß während des Fadenwickelvorgangs die Offnungen 15 und 16 ausgespart werden. Diese Öffnungen könnten auch nach der Herstellung der Muffe eingebohrt werden; dadurch würde jedoch die Wand der Muffe geschwächt. Der mehrteilige Dorn muß ferner eine um den Umfang verlaufende Nut aufweisen, um den Kragen 17 der Muffe 12 zu bilden.
  • Das im Rahmen der Erfindung bevorzugte Wickelverfahren ist in der Fig. 2 veranschaulicht, die einen Teil eines vvickeldorns für die Herstellung einer Muffe nach der Erfindung, hier Jedoch mit einem geraden Gewindeteil, in der Seitenansicht darstellt. Dabei ist die Spur eines einzigen äußeren Glasfaserfadens 23 über die Länge seines Weges beim spiralförmigen Aufwickeln angedeutet.
  • Es ist ersichtlich, daß der Faden 23 - dasselbe gilt für sämtliche den Gewindeteil der Muffe bildenden Fäden - einen ständig wechselnden radialen Abstand von der Dornmittelachse aufweist, d.h. die Fäden befinden sich einmal am Grunde 25 des Gewindes 4 auf dem kleinsten Radius und dann auf den Gewindekämmen 24 auf dem größten Gewinderadiuß. Der Fadenwickelwinkel Q des Fadens 23 in Bezug auf die Dornlängsachse ist bedeutend kleiner als der Winkel # des Gewindes. Ein kleinerer Vvinkel G führt zu einer grö-Oberen Ganghöhe zwischen benachbarten Fadenwindungen. In der Fig. 2 ist die Ganghöhe der Fadenwicklung durch die Strecke W angedeutet, die Gewindeganghöhe ist durch die Strecke P bezeichnet.
  • Wenn der Faden 23 die Kämme des Gewindes 4 kreuzt, so besteht eine Neigung zur Streckung des Fadens zwischen den Gewindekämmen 24 über den Gewindegrund 25. Der in der Zeichnung angedeutete Fadenwickelwinkel g ist jedoch groß genug, so daß diese Brückenbildung nicht eintritt. Wenn der Badenwickelwinkel 8 zu klein wird, neigt der Faden 23 zu einer Brückenbildung zwischen benachbarten Gewindekämmen 24 über den Gewindegründen 25. Bei einem Aufwickeln gemäß Fig. 2 verringert die Tangentialkomponente der Fadenwick lung die Neigung zu einer Überbrückung der Gewindegründe 25 in hinreichendem Maße und führt dazu, daß der Baden den Gewindegrund 25 berührt und längs der Flanken der einzelnen Gewindegänge läuft. Selbst wenn einmal eine gering-Sügige Bruckenbildung eintreten sollte, sickern überschüssiges Harz von den Fäden, hier also dem Faden 23, in den Gewindegrund 25 und bildet hierdurch eine Abstützung der Fäden. Ein sehr geringes Ausmaß einer solchen Brückenbildung kann geduldet werden, ohne daß die Gewindegänge M r eine einwandfreie Gebrauchsfähigkeit zu unscharf ausgebildet werden.
  • Der Wickelkörper der Muffe erfordert - auch am Gewindeteil - keine nachträgliche Bearbeitung.
  • Ein in der vorbeschriebenen Art hergestelltes Gewinde ist einem Gewinde, bei dem die Badenwickelganghöhe und die Gewindeganghöhe identisch sind, deutlich überlegen, weil eine wesentlich genauer ausgebildete Gewinde-Kontur erzielt wird. Die entsprechend der Gewindeganghöhe gewickelten Gewinde sind so ungenau, daß sie große toleranzen erforderlich machen, was zu einem axialen Schlupf zwischen den verschraubten Teilen führt und ein vollständiges Auseinandersiehen der verbundenen Teile nach sich ziehen kann. Ferner kann die Muffe als Ganzes mit derselben Viickelganghöhe hergestellt werden, so daß eine aufwendige Umprogrammierung der Fadenwickelmaschine nicht erforderlich ist, was sonst der Ball wäre, wenn man am Gewindeteil eine mit der Gewindesteigung identische Fadenwickelganghöhe vorsehen wollte.
  • Das beschriebene Gewinde läßt sich mit einer Toleranz zwischen ineinandergreifenden Gewindegängen von z.B. 0,38 mm bei einem Rohr mit einem Durchmesser von mindestens 10,2 cm herstellen. Die ineinandergreifenden Gewinde halten daher große axiale und radi~ble Kräfte ohne Schlupf oder Auseinandergleiten aus. Bei einer bevorzugten Anwendung der Erfindung, dem Verbinden von als Bohrlochfutter dienenden Fadenwickelrohren, die beim Lbsenken in ein Bohrloch aneinandergekuppelt werden, ist die Gewindeverbindung stark genug, um das Gewicht von mehr als 250 Rohrschüssen von 6,1 m Länge bei senkrechter Aufhängung au szuhalten.
  • Ein größerer zinke zwischen benachbarten Gewindeflanken führt zu einer proportionalen Zunahme der im Hinblick auf die oberbruckung der Gewindegänge zulässigen Wickelganghöhe. Uberbrückungen von größerem Ausmaß, die nicht mehr in die Gewindetoleranz fallen, dürfen beim Wickeln eines Außengewindes nicht auftreten. Die einzige obere Begrenzung für die zulässige Wickelganghöhe ist daher die Ganghöhe, bei der eine tberbrückung einzutreten beginnt. Diese obere Grenze steigt mit zunehmendem Flankenwinkel und zunehmender Steigung des Gewindes und mit abnehmendem Abstand zwischen Gewindegrund und Gewindekamm. Vorzugsweise haben- die Gewinde einen Flankenwinkel von mehr als 600.
  • Die untere Grenze der Fadenwickelganghöhe ist' gleich der Rohrgewindeganghöhe. Wenn die Badenwickelganghöhe kleiner als die Gewindeganghöhe ist, so werden die Gewinde verschwommen und fehlerhaft. Es wurde gefunden, daß ein Winkel von 720 auf die Gewindemittelachse einen ausgezeichneten Fadenwickelwinkel für die Bildung von Gewinden mit einem Flankenwinkel von 120° darstellt. Sowohl die Fadenwickelganghöhe als auch die Gewindeganghöhe sind natürlich vom Durchmesser der muffe bzw. des damit verbundenen Rohres abhängig.
  • Zur Abdichtung der ineinandergeschraubten Gewinde de können diese bleibend oder zeitweise abgedichtet wer--den. Für eine bleibende Abdichtung kann eine der Gewindeoberflächen mit einem Plastikzement überzogen werden, der bei der Aushärtung eine lecksichere Abdichtung und feste Bindung ergibt. \enn nur ein zeitweiliger eingriff der Gewinde gewünscht ist, ist es häufig zweckmäßig, ein Abdichtmaterial zwischen die ineinandergreifenden Gewinde einzubringen, Jedoch ohne Herbeiführung einer Verklebung der ineinandergreifenden Gewindeteile. Dazu kann ein Ring aus Dichtungsmaterial dienen, der im Umfang um den innersten Abschnitt der Innenfläche der Muffe angeordnet ist und ein weiterer gleichartiger Ring, der rund um den inneren Abschnitt des Außengewindes des Rohrschusses angeordnet ist. Als Dichtungsmaterial dient entweder eine deformierbare Xo11rabdicht-ungsverbilldull6 oder eine nushärtbare Substanz, z.B. Polyurethan,die beispielsweise auf entsprechende Oberflächenbereiche der Gewindeenden aufgesprüht wird. Bei Verwendung eines flexiblen Polyurethanschaumes bindet dieser bei der AuSbringung mit der Rohroberfläche, wenn eriedoch einmal gehärtet ist, bindet er nicht mit dem eingreifenden Ende des anderen Gewindes. Ein Dichtungsmaterial auf dem Innengewinde; der Muffe ist besonders zweckmäßig und wirksam, wenn es auf dem der Muffenmitte zugewandten Gewindeteil auf ge- .) bracht wird. Entsprechend ist ein Dichtungsmaterial auf dem Außengewindeteil des Rohrschusses am wirksamsten, der dem Rohrmittelteil benachbart ist. Derartig behandelte- und miteinander verbundene Gewinde weisen keinerlei Leckage in die oder aus der Verbindung auf. Die insbesondere zu verhindernde Beschädigungsquelle ist ein Reißen oder Zerdrücken des Außengewindes des Rohrschusses, entweder durch Gefrieren von Flüssigkeit in dem Raum zwischen den Gewinden oder durch einen im Vergleich zum Innendruck innerhalb der Rohrverbindung hohen Drucks eines fluiden Mediums zwischen den ineinandergreifenden Gewinden.
  • Als Glasfaserfäden und als Harze können bei dem beschriebenen Wickelverfahren die gleichen Materialien verwendet werden, wie sie für die Herstellung von Fadenwickelkörpern bekannt sind. Geeignete Harze sind z olyester-Styrol-Gemische und Epoxy-Harze.

Claims (6)

  1. Patentansrüche
    Muff'für für die Verbindung eines Rohrschusses mit Außengewinde mit einem Rohrschuß mit glattem Rohrende, dadurch gekennzeichnet, daß die als Badenwickeltohr ausgebildete Verbindungsmuffe (12) an ihrem einen Ende ein Innengewinde und an ihrem anderen Ende einen eine verengte Rohrdurchtrittsöffnung bildenden Kragen (17) aufweist, wobei im Kragenteil (26) der Muffe (12) zwei die Muffenwandung durchsetzende Löcher (15, 16) vorgesehen sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher (15, 16) in radialer Richtung um ca. 180° gegeneinander versetzt sind.
  3. 3.Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher (15, 16) in aXialer Richtung der Muffe (12) gegeneinander versetzt sind.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher (15, 16) beim Fadenwickeln eingeformt sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Fådenwickelganghöhe im Bereich des Gewindeteils der Muffenlängsachse größer ist als die entsprechende Gewindeganghöhe.
  6. 6. Verfahren zur Verbindung eines Rohrschusses mit Außengewinde mit einem Rohrschuß mit glattem Rohrende mittels einer Muffe nach einem der Ansprüche 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, daß man nach Einschrauben bzw.
    Einstecken der zu verbindenden Rohrschüsse in die Muffe durch eines der Löcher so lange Kunstharzbindemittel eindrückt, bis es aus dem anderen Loch austritt.
DE19702065045 1970-07-08 1970-07-08 Als Fadenwickelrohr ausgebildete Muffe für die Verbindung von Rohrschüssen Expired DE2065045C3 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19702065045 DE2065045C3 (de) 1970-07-08 1970-07-08 Als Fadenwickelrohr ausgebildete Muffe für die Verbindung von Rohrschüssen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19702065045 DE2065045C3 (de) 1970-07-08 1970-07-08 Als Fadenwickelrohr ausgebildete Muffe für die Verbindung von Rohrschüssen

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2065045A1 true DE2065045A1 (de) 1972-04-20
DE2065045B2 DE2065045B2 (de) 1974-11-21
DE2065045C3 DE2065045C3 (de) 1975-07-31

Family

ID=5792881

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19702065045 Expired DE2065045C3 (de) 1970-07-08 1970-07-08 Als Fadenwickelrohr ausgebildete Muffe für die Verbindung von Rohrschüssen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2065045C3 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4047516A (en) * 1975-01-17 1977-09-13 Per Wilhelm Bruel Pipe joint for radiator element of thin material
CN104534197A (zh) * 2014-12-27 2015-04-22 广西玉柴机器股份有限公司 一种多功能水管接头及其安装方法

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4047516A (en) * 1975-01-17 1977-09-13 Per Wilhelm Bruel Pipe joint for radiator element of thin material
CN104534197A (zh) * 2014-12-27 2015-04-22 广西玉柴机器股份有限公司 一种多功能水管接头及其安装方法

Also Published As

Publication number Publication date
DE2065045C3 (de) 1975-07-31
DE2065045B2 (de) 1974-11-21

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2237553C2 (de) Verbindung von Nichtmetallrohren
DE2140311C3 (de) Schlauchendstück und Vorrichtung zur Herstellung desselben
DE69016032T2 (de) Schlauch.
DE1945362A1 (de) Verbindungsmuffe und Verfahren zu ihrer Herstellung und Anwendung
DE3100192C2 (de)
DE2033936A1 (de) Fadenwickelrohr mit Gewinde und Ver fahren zu semer Herstellung
DE1484859A1 (de) Roehrenfoermiges Sieb fuer unterirdische Wasser- und OElquellen
DE2315731A1 (de) Formteil, insbesondere schlauchverbindungsteil
DE60200192T3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Abzweigkragen an Rohren
DE2825097C2 (de) Verfahren zum Einformen eines Anschlußringes in die Wand eines Behälters aus thermoplastischem Kunststoff
DE2654377C3 (de) Anschlußteil aus spritzfähigem Kunststoff für Schläuche
DE2065045A1 (de) Verbindungsmuffe für Rohrschüsse und Verfahren zur Herstellung einer Rohrschußverbindung. Ausscheidung aus: 2033936
DE2756969B2 (de) Rohrförmige Welle mit Endverbindungsstück und Verfahren zur Herstellung der Verbindung
DE2650371C3 (de) Kupplungsmuffe aus Kunststoff für eine zugfeste Rohrverbindung
DE2152737A1 (de) Endgarnitur fuer Schlaeuche
EP1431649B1 (de) T-Stück aus Kunststoff
DE69230108T2 (de) Kupplungsvorrichtung
DE2823644A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung von leitungsabzweigungen
DE3724372A1 (de) Rohrdichtkissen mit durchfuehrung
DE3413632C2 (de)
DE4211959A1 (de) Rohrverbindung
DE2811375A1 (de) Verbindung von insbesondere rohrfoermigen bauteilen
DE1267827B (de) Wickelverfahren zum Erzeugen von Innen- oder Aussengewinden an den Enden eines durchschraubenfoermiges Aufwickeln von harzgetraenkten Fasern erzeugten Hohlkoerpers
DE7931114U1 (de)
DE1188270B (de) Verfahren zur Herstellung von Rohren aus armiertem aushaertbarem Kunststoff

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)