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DE2064973A1 - Spritzgießvorrichtung Ausscheidung aus 2020181 - Google Patents

Spritzgießvorrichtung Ausscheidung aus 2020181

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Publication number
DE2064973A1
DE2064973A1 DE19702064973 DE2064973A DE2064973A1 DE 2064973 A1 DE2064973 A1 DE 2064973A1 DE 19702064973 DE19702064973 DE 19702064973 DE 2064973 A DE2064973 A DE 2064973A DE 2064973 A1 DE2064973 A1 DE 2064973A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mold
lever
mixing
casting
chamber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702064973
Other languages
English (en)
Inventor
John Ernest South Wigston Willbond William Frank Scraptoft Tutt Kingsley John Birstall Leicestershire Hall Dennis Sedney Leicester Hanson Ray mond Rearsby Leicestershire Robbins (Großbritannien) B29f 1 02
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
USM Corp
Original Assignee
USM Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by USM Corp filed Critical USM Corp
Publication of DE2064973A1 publication Critical patent/DE2064973A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/17Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C45/46Means for plasticising or homogenising the moulding material or forcing it into the mould
    • B29C45/461Injection of measured doses
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/03Injection moulding apparatus
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/03Injection moulding apparatus
    • B29C45/07Injection moulding apparatus using movable injection units
    • B29C45/076Injection moulding apparatus using movable injection units cooperating with two or more moulds

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)

Description

Abschrift
Dipl.-Ing.Heinz Bardehie ph~"-*f Patentanwalt ' νΐ»3-ώ^
D-8 München 26, Postfach 4 «Λ« , Λ r,
Telefon 0811/292555 2064973
München, den 24.April 1970 S
Mein Zeichen: P 951
Anmelder: USM Corporation
140, federal Street
Boaton Mass, /USA
Spritzgießvorrichtung
Die Erfindung betrifft eine Spritzgießvorrichtung mit einer Form, welche eine Formkammer und einen damit verbundenen FUIlanzeiger aufweist, und mit einer Spritzvorrichtung, welche an die Form anschließbar und mit Mitteln zum Dosieren der Menge des Gießmaterials im Verhältnis zum Volumen der Formkammer versehen ist.
Bei derartigen Vorrichtungen ist es erforderlich, daß die Mischungsbestandteile des Grießmaterials kurz vor dem Spritzvorgang dosiert und gemischt werden, wobei Dichte des gegossenen Produk tes von der in die Form eingespritzten Menge Gießmaterial abhängt. Weiterhin ist es erforderlich, daß eine Dosiervorrichtung mit der Spritzvorrichtung so zusammenwirkt, daß nur jeweils die dem Volumen der Gießform entsprechende Menge Material gemischt und eingespritzt wird.
Die Herstellung von Kunststoffgegenständen durch Spritzgießen ist allgemein bekannt, so ist es z.B. in der Schuhherstellung
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bekannt, geworden, Kunststoffsohlen.entweder als gegossene Einheit mittels Klebstoff oder durch direktes Angießen an das ^ Schaftmaterial herzustellen. Als besonders vorteilhaft hat sich die Verwendung von sogenannten "Schaumkunststoffen" herausgestellt, die für die jeweils verschiedenen Anwendungszwecke von verschiedener Dichte sein sollen, Derartige Stoffe bestehen üblicherweise aus einer Mischung von zwei oder mehreren Mischungsbestandteilen, wobei eine Form teilweise mit der Mischung gefüllt wird, wonach sich die Gießmasse durch. Reaktion ausdehnt und die Formkammer vollständig füllt. Dabei ist es jedoch erforderlich, daß das Ausdehnungsvolumen der Gießmasse sorgfältig kontrolliert wird, um eine einheitliche Dichte des Endproduktes zu erreichen.
Als Füllänzeigevorrichtungen für diese bekannten Spritzgußvorrichtungen wurden solche verwendet, welche nach einem vollsten- ■ digen Füllen der Form mit Gießmaterial die Beendigung des Spritzvorganges hervorriefen. Derartige Vorrichtungen sind insofern von Nachteil, daß sie zur Regelung der Dichte des Endproduktes nicht verwendbar sind. Da speziell bei der Schuherzeugung die Sohlen eine Vielzahl von Formen und Größen aufweisen, ist es auch nicht möglich, die Spritzvorrichtung mit einer automatischen Dosiervorrichtung zu versehen, da verschiedene Sohlengrößen und -formen unterschiedliche Formvolumen erfordern«
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Spritzgießvorrichtung zu schaffen, in welcher die Menge der in Formkammern mit verschiedenen Formen und Größen einzuspritzenden Gießmasse jeweils wunschgemäß dosiert werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Füllensseiger in seiner Länge dem gewünschten,Spritzvolamen entspricht, wobei der flillanzeiger bei Anschluß der Spritzvorrichtung die Vorrichtung zum Dosieren der Menge des einzuspritzenden Gießmaterials in die Fonnkammer betätigt,
Hach einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist die Vorrichtung
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zum Dosieren des Gießmateriols so vorstellbar, daß sie das Mischverhältnis in der Spritzvorrichtung und dadurch die Dichte des Gußstückes in der Formkammer bestimmt.
Ein AusfUhrungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
Ss zeigen
Pig« 1 einen Grundriß der erfindungsgemäßen Vorrichtung; Fig. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung mit einer Gießstation;
Pig. 3 eine schematische Darstellung der Dosiervorrichtung; -
Pig. 4 eine schematische Darstellung der in Pig. 3 gezeigten Dosiervorrichtung zusammen mit einem Fiillanzeiger an einer Formkammer;
Fig. 5 eine der Fig. 4 ähnliche Darstellung der Dosiervorrichtung, jedoch in einem fortgeschrittenen Stadium ihrer Tätigkeit;
Fig. 6 einen Seitenquerschnitt der Austrittsöffnung der Spritzvorrichtung, welche an eine Einlaßöffnung der Form angeschlossen ist;
Pig, 7 eine Seitenansicht eines Teils einer Mischkammer der Spritzvorrichtung mit einer Ventilauslösevorrichtung;
Fig. 8 einen Grundriß, teilweise im Schnitt eines Einlaßventils einer Form.
Die in den Zeichnungen als Beispiel dargestellte Vorrichtung ist
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zum Spritzgießen von Schuhsohlen aus einem Polyurethanschaumstoff vorgesehen. Der Polyurethanschaumstoff wird durch Mischen eines Bestandteiles mit reaktiven Hydroxylgruppen und eines weiteren Mischbestandteiles mit reaktiven Isozyanatgruppen hergestellt. Die beschriebene Vorrichtung hat zwölf Gießstellen 50 und eine gemeinsame Spritzvorrichtung 150 (Fig.l und 2), wobei nur zwei Stationen in Fig· 1 voll ausgezeichnet sind.
Jede Gießstelle liegt in einem Gehäuse 52, auf welchem ein auf- * rechtes Gestell 54 mit zwei im Abstand voneinander liegenden Schienen 56 befestigt ist. Auf dem Gehäuse 52 ist weiter eine Form 6Oj bestehend aus einer Bodenplatte 62, einem Sohlenformglied 64 und zwei Seitenformgliedern 66, 74 befestigt. Eine Formschließvorrichtung 61, welche aus Gelenkhebeln und hydraulischen Kolbenzylindereinheiten besteht, bewirkt das öffnen und Schließen der Seitenformglieder 66, 74 auf der Bodenplatte 62 relativ zum Sohlenformglied 64. In geschlossener Stellung bilden die Seitenformglieder 66, 74 zusammen mit dem Sohlenformglied 64 eine Formkammer. Zwischen den beiden Schienen 56 ist ein Träger 96 gleitbar gelagert, auf welchem ein Fußformsatz 97 schwenkbar befestigt ist.
Der Fußformsatz 97 besteht aus zwei einander gegenüberliegenden Fußformen 98 und einem Verschluß (nicht gezeigt), so daß jeweils eine der beiden Fußformen 98 zur Formkammer 64 ausgerichtet ist. Eine weitere Schließvorrichtung (nicht gezeigt) bestehend aus Gelenkhebeln, Nocken und hydraulischen Kolben-Zylindereinheiten bewirkt eine Bewegung des Trägers 96 auf den Schienen 56 relativ zu bzw. von der Formkammer 64.
Wie aus Fig. 8 ersichtlich, trägt das Seitenformglied 66 einen Block 67, in welchem sich eine Rille 69 an einer Fläche 68 befindet. Das Seitenformglied 70 ist ebenso mit einem Block 75, in welchem sich eine Rille 77 an einer Fläche 76 befindet, verbunden. Eine Querbohrung 79 im Block 75 überschneidet die Rille 77 und mündet an der Fläche 76. In einer Vorderfläche des Blockes 75 befindet sich eine Einlaßöffnung 81, welche in die Querbohrung 79 mUndet 'und eine Gesenkbohrung 80 aufweist. Wenn die Seitenformglieder 66, 74 sich in geschlossener Stellung befinden, lie-r
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gen die Flächen 68 und 76 aneinander, wobei die Rillen 69 und 77. zusammen mit einer kurzen Querbohrung 63 in einer äußeren Fläche des Sohlenformgliedes 64 einen Eingußkanal -bilden, welcher in ■< den Spitzenteil der Formkammer 64 mlindet. In der Querbohrung 79 ist ein Ventil 84 drehbar gelagert, dessen Schaft sich durch eine Verlängerung 78 der Querbohrung 79 erstreckt. Am freien äußeren Ende des Ventilschaftes ist ein Hebel. 88 befestigttEine Feder 89 in der Querbohrung 79 drückt das Ventil 84 gegen die Fläche 68 des Blockes 67 und dadurch den Hebel 88 gegen eine äußere Fläche des Blockes 75· Das Ventil 84 ist mit einer sich verklingenden Rille 86 versehen, deren schmälerer Teil der Einlaßöffnung 81 und deren weiterer Teil den Eingußrillen 77» 69 gegenüberliegt. Das Ventil 84 ist in Fig. 8 in geschlossener Stellung dargestellt. Wenn der Hebel 88 und damit das Ventil 84 um 90° in die in Figur 7 gezeigte Stellung gedreht werden, liegt die Rille 86 der Einlaßöffnung 81 zugewendet, so daß sie einen Verbindungskanal zwischen der Einlaßöffnung 81 und dem von den Rillen 77, 69 gebildeten Eingußkanal bildet.
Jedes Seitenformglied 66 der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist mit einem vom Spitzenteil der Form 60 abstehenden Halter 71 versehen. Am Halter 71 ist ein Füllanzeiger 72, der die Form eines Bolzens hat, befestigt, Der Bolzen 72 entspricht in seiner Länge dem zu füllenden Volumen der Formkammer 64·
Die Vorrichtung hat ein zentrales Gehäuse (Fig.l und 2) mit einem Schaft 22, der als Ankerwelle für die Spritzvorrichtung 150 dient. Eine Anzahl von Streben 25 erstrecken sich vom Gehäuse 20 radial auswärts und sind mit Abdeckungen 26 versehen. Schienen 27 verbinden die Streben 25, wodurch eine sich in einem Abstand um die Ankerwelle 22 ununterbrochen erstreckende, einen Teilkreis von ca. 130° bildende Bahn entsteht. Ein Karren 30 ist an der Ankerwelle 22 schwenkbar gelagert und ist mit auf den Schienen 27 laufenden Rädern 35 versehen. Der Karren 30 ist mit weiteren Schienen 34 versehen, auf denen eine Laufkatze 38 mittels Rollen 39,40.lagert. Ein auf dem Karren 30 befestigter Zylinder 43 hat
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eine Kolbenstange 44, welche mit der Laufkatze 38 verbunden ist und deren radiales Ausfahren bzw. Einziehen bewirkt. Eine Trans-'portkette 108 wird über eine Anzahl von Kettenrädern 104, welche an den Streben 25 befestigt sind, geführt und von einem Motor (nicht gezeigt) getrieben. Die Kette 108 führt den Karren 30 auf den Schienen 27 von einer Gießstelle zur anderen.
Zu Beginn eines Arbeitsvorganges befindet sich der Karren 30 an der ersten Gießstelle, wobei sich die Laufkatze 38 mit der Spritzvorrichtung 150 in eingezogener Stellung befindet. Anschließend werden aufgeleistete Schuhschäfte auf den Formen 98 angebracht, wonach die Formen 98 in ihre den Gießformen 60 zugewandte Stellun- ^ gen geschwenkt werden. Die Seitenformglieder 66, 74 werden nunw mehr geschlossen und die Fußform 98 in Verbindung mit den Formgliedern 66, 74 gebracht. Durch den Zylinder 43 wird die Laufkatze 38 auf dem Karren 30 radial nach auswärts gefahren, wodurch die Spritzvorrichtung 150 mit der Form 60 der ersten Gießstelle verbunden wird. Von der Spritzvorrichtung 150 wird Gießmaterial in die Formkammer 64 eingespritzt. Nach dem Spritzvorgang wird die Laufkatze 38 mit der Spritzvorrichtung vpm Zylinder 43 in ihre Ausgangsstellung zurückgeführt. Die Transportkette 108 bewegt den Karren 30 sodann auf den Schiehen 27 im Gegenzeigersinn solange, bis der Karren 30 einen Anschlag 58 (Fig.2) der nächsten Gießstelle berührt, wodurch seine Bewegung unterbrochen wird.Der beschriebene Gießvorgang wiederholt sich, wobei nach Beendigung £ desselben die Transportkette 108 den Karren 30 zur nächsten Gießstelle weiterführt. Auf diese Weise werden alle in der erfindungsgemäßen Vorrichtung vorgesehenen Gießstellen nacheinander beschickt. Wenn der Karren 30 die letzte Gießst^lle erreicht hat, wird ein Auslöser (nicht gezeigt) betätigt, welche eine Umkehrbewegung der Transportkette 108 verursacht und den Karren 30 zur ersten Gießstelle zurückführt.
In der Spritzvorrichtung 150 werden Polyurethanmischbestandteile in einem vorbestimmten Verhältnis gemischt und durch eine Austritt- ; düse 152 gespritst.
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Eine Steuerschiene (nicht gezeigt) wird von einer Kolbenstange 156 (Pig.3 bis 5) von einer Ruhestellung so bewegt, daß ein Mischbestandteil von einer Zuführvorrichtung in eine Mischkammer 154· gepumpt wird. Die Bewegung der Steuerschiene wird sodann umgekehrt und ein zweiter Mischbestandteil der Mischkammer 154 zugeführt, -^ie Bestandteile werden sodann in der Mischkammer gemischt und durch die Düse 152 gespritzt. Wenn die Steuerschiene dann in ihre Ruhestellung zurückgeführt wird, wird eine kleine Menge des ersten Mischbestandteiles der Mischkammer 154 zugeführt, wodurch nach dem Spritzvorgang in der Mischkammer 154 verbliebene Gießmasse gelöst und deren Erhärten verhindert wird. Das Mischverhältnis der der Mischkammer 154 zugeführten Bestandteile kann beliebig geändert werden, ohne die Gesamtmenge der Mischung zu verändern. Die Gesamtmenge ist von der Hublänge der Kolbenstange abhängig.
Nach dem Mischen wird die Gießmasse von der Mischkammer 154 durch eine Bohrung 164 und eine durch die Austrittdüse 152 führende Bohrung 166 gepumpt. In die Bohrung 166 ist eine Stange 168 eingepaßt, welche sich von einem Zylinder 170 (Pig.6) durch die Bohrungen 164 und 166 zur Austrittdüse 152 erstreckt. Dadurch wird die Düse 152 während der Zufuhr der Mischbestandteile zur Mischkammer 154 abgesperrt. Nach dem Mischen wird die Stange vom Zylinder 170 zurückgezogen und gibt die Bohrungen 164 und 166, sowie die Austrittdüse 152 frei. Ein Treibkolben in der Mischkammer 154 preßt die gemischte Masse sodann durch die Düse 152, die Rille 86 im Ventil 84, den Eingußkanal 69, 77 und die Bohrung 63 in die Formkammer 64. Zu Beginn des Spritzvorganges wird das Ventil 84 von der in Fig. 8 in die in Fig. 6 gezeigte Stellung gedreht. Zu diesem Zweck ist der Ventilhebel 88 mit einer Rolle 90 versehen, welche von einer Ausnehmung 214 eines hakenförmigen Ansatzes 176 aufgenommen wird. Der Ansatz 176 ist an einer sich von einem Zylinder 171 erstreckenden Kolbenstange 174 befestigt. Um das Ventil 84 su öffnen, wird die Kolbenstange 174 vom Zylinder 171 ausgefahren, wobei eine Innenfläche 215 des Ansatzes die Rolle 90 ergreift und das Ventil 84 um 90° dreht.
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Jede Gießform 60 ist mit einem FUllanzeiger 72(Fig.4 und 5) versehen, dessen Länge dem Sinspritzvolumen der Formkammer 64 entspricht. Der FUllanzeiger 72 bestimmt die der Spritzvorrichtung 150 zugeführte Gesamtmenge von Mischungsbestandteilen und damit die einzuspritzende Menge der Gießmasse. Zu diesem Zweck ist die Spritzvorrichtung 150 mit einer Dosiereinrichtung versehen, welche mit dem Füllanzeiger 72 zusammenwirkt. Die Dosiereinrichtung wird von einem Gestell 180 (Fig.3) getragen, welches an einer Seite der Spritzvorrichtung 150 befestigt ist. In einem am Gestell 180 befestigten Gehäuse 182 lagert ein Bolzen 184,wobei eine Feder 185 zwischen einer Gehäusewand und einem Hubbegrenzer 186 den Bolzen 184 nach außen (rechts in Fig.3) drängt. Ein Gestänge 188 ist an seinem oberen Ende an einem Arm eines Hebels 190 schwenkbar angelagert und an seinem unteren Ende mit seinem Arm eines Winkelhebels 192 verbunden. Der andere Arm des Hebels 190 ist an einer Kolbenstange 194 eines Zylinders 196 befestigt. An einem mittleren Teil des Gestänges 188 befindet sich ein Schalter 198, der von einem Hebel 199 betätigt wird. In einer Ruhestellung der Dosiervorrichtung befindet sich die Kolbenstange 194 in eingezogener Stellung im Zylinder 196, wodurch das Gestänge 188 hochgezogen und der Bolzen 184 durch den Druck des Winkelhebels 192 gegen die Kraft der Feder 185 nach links (Fig. 3) gedrückt wird.· Ein Ansatz 181 des Gestells 180, vom Gehäuse 182 ausgehend,(links Fig. 3) legt sich an die Form 60 und begrenzt dadurch die Bewegung der Laufkatze 38 mit der Spritzvorrichtung 150.
An der Spritzvorrichtung 150 ist weiter ein Hebel 202 schwenkbar befestigt, der von einer am Gestell 180 befestigten Feder 203 in einer dem Uhrzeigersinn gemäßen Richtung gezogen wird (Fig.3). Durch den Schwenkpunkt des Hebels 202 erstreckt sich ein Regelarm 206. Am unteren Ende desJHebels 202 befindet sich eine Rolle 204» welche in Verbindung mit einem an dem der Steuerschiene gegenüberliegenden Ende der Kolbenstange 156 befestigten Flansch 157 steht, wobei bei Eingriff der Rolle 204 mit dem Flansch 157 die dem Uhrzeigersinn entsprechende Bewegung des Hebels 202 begrenzt wird. Wenn die Kolbenstange 156 zur Zufh.hr von Mischbe-
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standteilen in die Mischkammer 154 bewegt wird (nach rechts in Fig. 3), wird der Hebel 202 in einer dem Uhrzeigersinn entgegengesetzten Richtung bewegt, wodurch der Regelarm 206 nach abwärts geschwenkt wird und dadurch der Hebel 199 den Schalter 198 betätigt(Fig. 4 und 5). Diese Betätigung des Schalters 198 verursacht eine Bewegung der Kolbenstange 156 in die entgegengesetzte Richtung, wodurch ein zweiter Mischbeatandteil in die Mischkammer 154 gepumpt wird. Die Spritzvorrichtung 150 ist weiter mit einer Regelvorrichtung 208 zur Bestimmung der Dichte der Mischung versehen. Diese Regelvorrichtung besteht aus einer Stellvorrichtung 208, durch welche die Länge des Regelarmes 206 verändert werden kann(vom Schwenkpunkt des Hebels 202 in Fig.3).Die Stellvorrichtung 208 verändert das Mischverhältnis der Mischbestandteile und somit die Dichte der Gießmasse.
Während der radialen Auswärtsbewegung der Laufkatze 38 zur Form 60 kommt der Bolzen 184 der Dosiervorrichtung mit dem Ftillanzeiger 72 der Form 60 in -Eingriff (Fig,4 und 5).Durch weitere Auswärtsbewegung der Laufkatze 38 mit der Spritzvorrichtung 150 wird der Bolzen 184 relativ zum Gestell 180 zuriickgedrlickt,bis der Ansatz 181 des Gestells 180 auf die Form 60 auftrifft. Der Druck des Bolzens 184 auf den Winkelhebel 192 zieht das Gestänge 188 abwärts, bis der Abstand zwischen dem Regelarm 206 und dem Hebel der einzuspritzenden Menge Gießmasse entspricht. Der Abstand zwischen dem Regelarm 206 und dem Hebel 199 ist daher vom Ausmaß der Bewegung der Laufkatze 38 mit der Spritzvorrichtung 150 nach dem Eingriff des Bolzens 184 mit dem Fttllanzeiger 72 abhängig und wird von der Länge des Ftillanzeigers 72 bestimmt.
Die Kolbenstange 156 wird nunmehr nach rechts (Fig.3) bewegt, wodurch ein erster Mischbestandteil in die Mischkammer 154 gepumpt wird. Durch die Bewegung der Kolbenstange 156 wird der Regelarm .206 von der in Fig. 4 gezeigten Stellung abwärts geschwenkt, bis er den Hebel 199 und dadurch den Schalter 198 betätigt. Das Bewegungsausmaß der Kolbenstange 156 ist nicht nur von dem von der Länge des ftlllanzeigers 72 bestimmten Abstand des Regelsrmes 206
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und dem Hebel 199 abhängig, sondern auch von der durch die Stellvorrichtung 208 einstellbaren Länge des Rege!armes 206* Je größer die Länge des Regelarmes 206, von seinem Schwenkpunkt ausgehend, ist, umso kleiner wird sein Bewegungsausmaß zum Hebel 199« Dadurch wird das Bewegungsausmaß der Kolbenstange 156 verkürzt und somit die in die Mischkammer 154 gepumpte Menge des ersten Mischbestandteiles verringert. Durch die Betätigung des Schalters 198 wird die Bewegung der Kolbenstange 156 umgekehrt und ein zweiter Mischbestandteil in die Mischkammer 154 gepumpt* Ein weiterer Schalter (nicht gezeigt) unterbricht sodann die Bewegung der Kolbenstange 156.
Die Mischbestandteile werden in der Mischkammer 154 gemischt,wonach die Stange 168 in den Zylinder 170 der Spritzvorrichtung 150 eingezogen wird und die in die Äustrittsdüse 152 führende Bohrung 166 freigibt. Ein sich in der Mischkammer 154 befindlicher Kolben preßt die Mischung durch die Bohrungen 164* 166 und durch die AustrittsdUse 152 in die Einlaßöffnung 81 der Form 60. Die Mischung tritt durch die Rille 86 des Ventils 84, den Eingußkanal 69, 77 und die Bohrung 65 in die Formkammer 64. Anschließend wird die Stange 168 wieder in die Bohrung 166 gedrückt und preßt verbliebene Misctajng dwröh die Bohrung 78· Der Ventilschließzylinder 171 wird sodann betätigt, wodurch die Stange 174 mit dem Anaatz 176 eingebogen wird. Dadurch greift eine Innenfläche 216 des Ansatzes 176 an der Holle 90 des Ventilhebels 88 an und dreht das Ventil 84 in seine geschlossene Stellung. Während seiner Drehung schabt dabei das Ventil 84 am Führungsende der Stange 168 klebende Mischungsreste ab.
Die sich in der Formkammer 64 and dem ^ingaßkanal 69, 77 befindliche Mischung reagiert und dehöt sich aus. Die von der sich ausdehnenden Grießmasse verdrängte Luft tritt durch eine dafür in der Form 60 vorgesehene Öffnung aas» Nach dem Spritzvorgang wird die Laufkatze 38 mit der Spritzvorrichtung 150 durch Betätigung des Zylinders 43 von der Form 60 zurückgezogen. Wach dem Ablauf einer vorbestimmten Zeit werden die Seitenformglieder 66, 74 geöffnet und der Trägerblock 96 mit der Fußform 98 hochgezogen.
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Der oben beschriebene Vorgang wird wiederholt, wobei die Spritzvorrichtung 150 von Gießstelle zu Gießstelle fährt. Die Vorrichtung kann voll automatisiert sein, wobei eine Bedienungsperson jeweils nur fertige Schuhe abzunehmen und aufgeleistete Schäfte aufzusetzen braucht.
8 Fig.
6 Anspr«,

Claims (2)

Neue Patentansprüche
1. Spritzgießvorrichtung, dadurch gekennzeichnet* daß die Spritzvorrichtung (150) auf einer Laufkatze (38), welche von einem fahrbaren (108) Karren (30) getragen wird, befestigt ist und
daß jede Gießform (60) mit einem Anschlag (58) versehen ist, welcher die Bewegung des Karrens (30) an jeder Gießform (60) unterbricht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufkatze (38) mit einem Druckzylinder (43) versehen ist, wobei bei Unterbrechung der Bewegung des Karrens (307 die Laufkatze (38) mit der Spritzvorrichtung (150) zur Formkammer (64) ausgefahren und nach dem Gußvorgang wieder eingezogen wird.
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DE19702064973 1969-04-24 1970-04-24 Spritzgießvorrichtung Ausscheidung aus 2020181 Pending DE2064973A1 (de)

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