DE2064708A1 - In zwei Richtungen zu verwendender Pipelinemolch - Google Patents
In zwei Richtungen zu verwendender PipelinemolchInfo
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Description
DR. MÖLLER-BOR6 Dl PL-PHYS. DR. MAN ITZ D I PL-CHEM. DR. DEUFEL
DIPL-ING. FINSTERWALD DIPL-ING. GRÄMKOW «ΛΑ
PATENTANWÄLTE
OEfTISEIlL D3S0ALHTC· OOr^JTI LIIIITED
il": y.rbii-ii-o.: ku vor'.:3rr1oiidsr P/p jII.v. jmoloh
Ho1^Ii-. ο-'.-^:: 3/iIr.· .7.7or ba,:o Sciicber, ./Io sie -'U/ioliiiiS-l ■^■y.i^.v.-i.b
./orrl-c, . :.^·1.:· l..i .^oU:./'- ;:.uu"13^- ba;/. Pipclinn-'l1i·;?tboti-icb
für a./oi Zwecke ver'/ondob: ^a) für dr.?- "Füllon τοη Leitu^^oT.
nib ',/"'jtor und /Ίο) für dr " Ent"./ä''.B-3^"a der Pipe'lJ.ae, r-.;;I:id£a
Ί~_- '. ·".. .':.■_:;, ._-■';.' ,. ■ j^fülirt ^ordeu ist.
Bekannt 3 Wo Ic-1-3 bo:--;teh.s'.:. in Grund 0 ."ulü eJ.ner iloiiio 7Or gef-ormben
dz·.-. -;o30:: .-ϊ'ιοη liooLt.-.cr. bz-.j. ITV.pfon auc ."_;, tibliot.Ucu.3Li
Kaut^clrul·;, die o.r. ein^a Ir·'.·^"'sförmi^oü. Weti.Hlröroer befestigt
cinl, '.lad siri'l irj. d^r 'Jir.-iur1'; Eolbea« Da die Bacher ad sr lT"pfo
Im Oix'.-'ihiri::.~'.;V -^vIn^fii··;!·^ ^olior "ind als do.>:· Innendurcliaiasaar
des lioiirs::: i:jt, po.rit di^ aviasiblioib- fest im Pii,;-ib^ Ia len Iiiaci·«
raum, wodurch, olns :-ic:..bun;; ίιοχ·vorgerufen .;.ir'l.
Im S1OlI (t.y, '-.'on-'j. eino Pip-iliae mi b Wacser ^eCuIIt i-zird,
drückt dg;ü Wacher unter- Druck den. Molch entlo.n.;; rie;:. iiolire::;,
wobei die LuCt //or dio;::orn her gedrückt v/ird, d.i -· ;ni -Ic^ ih-
^βίβχ'ϊ-!.?:. B-i.-do d^r Pip!;l:!.-:>o durch ein. p;eelrj;n^bei": "Vt;iibil od::v
oino rifeoi-moto öf £':iunr·; in vl-jia ftoiir v-ua^eblüb'in ulrdo D-nn
109828/1364
Dr. MSR-sr ?efi Dr. Monite · Dr. D»uJ§l · Oip!.-ine. ClfiU»fWolil Dipl.-Ing. Grflmkow
33 gfoun«ii*»ia, Aw iOrssrperk t t MOnch*n 23, Robert-Koch-StroB« 1 T SlultQart - Sod Cannitart
Tilsipn (0531) /0887 Wsfon (0811) 2251 !0, 221549, Teltx 522050 rnbpel Markhlroß·3, TtUfon (0?U>
54?2il
BAD ORIGINAL
2ÜG4708
ist die Pipeline vollständig mit Wasser über .ihre gesamte
Länge gefüllt und die gesamte Luft ist ausgestoßen.
Im Fall (t>), nachdem der hydraulische Drucktest ausgeführt
worden ist, ist es notwendig, das Wasservolumen aus der Pipeline auszustoßen; dies wird ausgeführt, indem ein anderer
Molch durch das Rohr getrieben wird, der das Wasser vor sich . her drückt, wobei als Energiequelle für diesen Arbeitsgang
Druckluft dient, die eingeblasen wird. Somit müssen minimal zwei Molche in der Pipeline für eine vollständige Folge von
Betriebsabläufen angeordnet werden. Aufgrund von neuen, hohe
Anforderung stellenden Torschriften, die jetzt für das Hochdruck-Testen von Pipelines in Kraft sind, ist der Betrieb
von Molchen aus den folgenden Gründen sehr kompliziert worden:
Pipelines können jetzt nur in Längen getestet werden, die etwa 11 km (7 miles) nicht überschreiten, so daß eine Pipeline
mit einer Länge von ca. 45 km (28 miles) in vier Abschnitten
getestet werden muß, von denen jeder ca. 11 km (? miles) lang ist. Es ist jedoch noch ein anderer wichtiger Punkt zu beach-
W ten, da der Hydraulikgradient irgendeines Abschnittes 60 m
Gefälle bzw. Druckhöhe des Wassers (200 feet head) nicht überschreiten darf. Somit können in Abhängigkeit von der
Kontur viel mehr Abschnitte in der Länge von ca. 4-5 km (28 miles)
erforderlich sein, bevor der vollständige (Test vollendet werden kann.
Das für den Test verwendete Wasser muß ausnahmslos zu der
Quelle, von der es abgezogen wurde, zurückgeführt werden,,
Dies bedeutet die größte Komplikation in bezug auf den Betrieb von Molchen, da die vorhandenen Napfmolche nur in einer
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Richtung verlaufen und nicht in die Rückrichtung zur Ausführung
des Entwässerungsarbeitsganges zurückgeschickt werden können,
ohne daß das Ende des Rohres abgetrennt wird, die Molche herausgenommen
und umgedreht werden und das Ende wieder an das Rohr angeschweißt wird.
Da Holche bisher bekannter Konstruktion nicht in beiden Richtungen
arbeiten, bestand die Alternative darin, Kugeln zu verwenden, die in beiden Richtungen laufen. Diese
weisen jedoch, viele Nachteile auf. Die Kugeln, die aus schwerem
Neopren mit dicken Wänden aufgebaut sind und ein hohles Zentrum aufweisen, werden, nachdem sie in das Rohr eingeführt sind,
mit Wasser gefüllt, das bis etwa 7 kg/cm (100 p.s.i.) unter
Druck gesetzt wird, um den Durchmesser des Balles auszudehnen, bis er im Paßsitz fest in das Rohr paßt. Nur ein relativ
schmaler Bereich der Kugeloberfläche befindet sich in Kontakt mit der Rohrwandung an irgendeinem gegebenen Punkt. Wenn die
Kugeln im Gebrauch Ifcuck verlieren und schlaff werden, besteht
eine Tendenz zum Rollen und wenn einmal der Kontakt mit der
Rohrwandung verloren gegangen ist, erfolgt unmittelbar ein Beipaß von Luft oder Wasser und die Kugel bleibt stationär.
Kugeln neigen auch dazu, sich flach abzunutzen und ihre runde
Form vollständig zu verlieren} wenn dies eintritt, sind sie nicht mehr zu verwenden.
Erfindungsgemäß umfaßt ein in zwei Richtungen zu verwendender Pipelinemolch einen länglichen Körper mit zumindest einer
darauf angebrachten, ringförmigen Dichtungsanordnung, die eine Vielzahl von abwechselnd harten und weichen Dichtungsringen
aufweist, die zwischen starren Stützgliedern sandwichartig angeordnet sind.
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Bevorzugt sind zwei Dichtungsanordnungen vorgesehen, die entlang der Körperachse voneinander getrennt sind; dabei
weist Jede Anordnung ein erstes Stützglied, das an dem Körper befestigt ist, und ein zweites Stützglied auf, das
sich näher zu dem Ende des Körpers befindet und gleitend darauf einstellbar ist.
Alternativ weist eine ringförmige Dichtungsanordnung starre Stützglieder auf, die entlang des Körperteiles gleiten können
und deren Bewegung durch Anschläge auf dem Körperteil begrenzt ist, so daß im Betrieb, in welcher Richtung der
Molch auch immer durch ein Rohr bewegt wird, ein Ausdehnen der weichen Dichtungsringe bewirkt wird und diese eine feste
Dichtberührung mit der Wandung des Rohres herstellen.
Der erfindungsgemäß konstruierte Molch arbeitet in beiden Richtungen in Abhängigkeit von der Richtung der Wasserströmung
durch das Rohr, da dadurch durch den auf das bewegliche Glied ausgeübten Druck dieses körperlich relativ zu dem festen
Glied verschoben und somit eine Ausdehnung der weichen Dichtungsringe hervorgerufen wird und diese fester angreifend
an die Wandung des Rohres gedrückt werden. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die Dichtungsringe, wenn sie abgenutzt
sind, leicht ersetzt werden können.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung beispielsweise
beschrieben; in dieser zeigt:
Fig. 1 eine Ansicht halb im Aufriß halb im Schnitt eines Molches,
fig. 2 eine Stirnansicht von rechts des in Fig. 1 gezeigten Molches,
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Fig. 3 eine Stirnansicht einer geschweißten Planschplatte,
Mg. 4- einen Pipelinemolch, der allgemein dem in den Fig.
bis 5 gezeigten Molch entspricht und mit einer Verriegelungseinrichtung ausgerüstet ist, und
Fig. 5 eine fragmentarische Schnittansicht einer modifizierten Form eines in zwei Richtungen zu verwendenden
Pipelinemolches.
Nach den Fig. 1 bis 3 besteht der Hauptkörper des Molches
aus einem hohl zylindrischen Stahlkörper oder -gehäuse 1,
dessen Länge geringfügig größer als der Durchmesser des Rohres ist, in dem er bzw. es benutzt werden soll. Die
offenen Enden des Zylinders sind mit einer kreisförmigen Platte 2 verschlossen und abgedichtet, von denen eine an
jedes Ende geschweißt ist. An dieses Gehäuse sind zwei Stahlplatten-Ringflansche 3 geschweißt, die so das Gehäuse
in drei Abschnitte teilen. Die Flansche weisen Abstände auf, die etwa einem Drittel der Gehäuse/ entsprechen, und die
Flansche 3 sind zur Aufnahme einer Reihe von Bolzen 4- ausgebohrt.
Zwei ähnliche Flansche 5> von denen jeder ein aufrechtes
Teil 5a von ca. 4 cm (1 1/2 inch) auf einer Seite aufweist, sind an jedem Ende über das Molchgehäuse schiebbar.
Sie sind ebenfalls zur Aufnahme von Bolzen aufgebohrt und
jeder von ihnen weist einen oder mehrere Stahlbügel 6 auf, die auf seine nach außen gekehrte Seite geschweißt sind, um
den Molch/αοίΐ Rohr zu ziehen.
Eine Heihe von Scheiben aus synthetischem Kautschuk bzw.
Kautschukscheiben 7> 8, von denen jede ein Mittelloch mit;
dem gleichen Durchmesser wie der des Gehäuses 1 aufweist, werden dann auf diesem angeordnet und bis zu den angeschweißten
Flanschen 3 gedrückt. Die Scheiben 7» 8 sind mit einer Reihe ■
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Bolzenlöchern aufgebohrt, die mit den Löchern in den Flanschen
zusammenpassen. Die Anzahl und Anordnung der Scheiben, alternativ eine harte 7 und eine weiche 8, hängt von der Abmessung
der erforderlichen Einheit und der Aufgabe, die sie ausführen soll, ab. Wenn die Scheiben auf dem Gehäuse an jedem Ende angeordnet
sind, werden die Plansche 5 hinzugefügt, die Bolzenlöcher ausgerichtet, die gesamte Kautschukpackung mit den
durchgehenden Bolzen 4· gesichert und mit den Muttern 9 fest
angezogen, die auf der Mittelseite der inneren angeschweißten Plansche gelegen sind.
Der Molch arbeitet in d@r folgenden Weise: Er wird in das Rohr eingesetzt, in das er dicht im Paßsitz
paßt; das Ende des Rohres wird dann mit einer Schweißkappe abgedichtet und Wasser wird durch ein Ventil hinter dem Molch
zugeführt. Wenn sich Druck aufbaut, werden die Kautschukdichtungen 7) 8 fester zusammengedrückt, wobei der harte Kautschuk
auf den weichen Kautschuk drückt, wodurch der weiche Kautschuk geringfügig im Durchmesser zunimmt und so eine permanente
Dichtung gegen die Rohrwandung erzeugt; {je größer der Druck
wird, um so fester wird die Dichtung. Infolgedessen ist
praktisch kein Beipaß von Luft oder Wasser über die Kautschukscheiben der Packung vorhanden. Die gleitenden Flanschplatten
5 an jedem Ende gewährleisten eine gleichmäßige Verteilung der Last über den Bereich der Kautschukscheiben 7» 8· Da der
Molch an beiden Enden gleich aufgebaut ist, kann, wenn er das Ende seiner Bahn durch die Rohrleitung bzw. die Pipeline,
die mit Wasser gefüllt worden ist, erreicht, Luftdruck angewendet werden, um ihn zu dem Ende des Rohres zurückzuführen, von
dem er gestartet worden ist, um somit den Abschnitt zu entwässern.
Die Molche können in Abmessungen von ca. 7 cm (3 inch) "bis
ca. 120 cm (48 inch) im Durchmesser hergestellt werden und '
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sind alle nach dem gleichen Prinzip für jede Abmessung aufgebaut.
Lediglich in dem Bereich der kleineren Abmessungen, d. h. von ca.
.7 cm (3 inch) bis zu ca. 20 cm (8 inch) ist eine Variation in der Konstruktion vorgesehen; bei diesen Abmessungen ist der Hohlkörper
oder das hohle Gehäuse durch eine feste Stange ersetzt.
In Fig. 4- weist ein oben beschriebener Molch eine Einrichtung auf,
mit der er mit einem angrenzenden, entsprechend ausgerüsteten Molch verriegelt bzw. von diesem entriegelt werden kann.
Nach Fig. 4- umfaßt eine in dem Gehäuse des Molchs A angebracht
gezeigte Verriegelungs- und Freigabeeinrichtung eine Druckkammer
27, die mittels Bolzen und Muttern an einer Tragplatte 28 befestigt
ist, welche an die Innenseite des Molchgehäuses geschweißt ist.
Die Kammer 27 istsschalenförmig bzw. becherförmig geformt und in
zwei Abschnitten 29, 30<*ausgebildet. Zwsichen die Abschnitte ist
ein Neopren-Diaphragma bzw. eine Neopren-Membran 11 geklemmt und die
gesamte Anordnung ist durch eine kreisförmige Stahlklammer 12 fest verbunden und abgedichtet. Der Abschnitt 29 der Kammer weist eine
mittlere Druckzugangsöffnung I3 auf. Die Druckkammer 27 enthält
den Kopf 14- eines Kolbens, der gegen die Membran 11 durch eine Schraubenfeder 15 gedrückt ist, die die Kolbenstange 16 umgibt.
Die letztere ist gleitend in einer Führung 17 gelagert, die an die Trägerplatte 28 geschweißt ist. Die Führung 17 ist zu der
Kolbenstange 16 durch eine flexible Gamasche 18 abgedichtet.
Das äußere Ende der Kolbenstange 16 endet in einem Schäkel bzw. Gabelkopf 19» der schwenkbar an einen Kreuzkopf 20
gekuppelt ist, der ein Paar von radialen Verbindungsarmen 21 schwenkbar lagert, die in der Länge einstellbar sind. An
ihren äußeren Enden weisen die Verbindungsarme 21 geschlitzte
Gabelkopf-Verbindungen 24 auf, durch die sie mit Sicherungsstiften 22 gekoppelt sind, die an den Enden eines Paares von
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Riegel- bzw. Klinkenarmen 23 befestigt sind. In jeder
Gabelkopfverbindung 24 ist eine Kolbenfeder 25 untergebracht.
Die Klinkenarme 23 werden zwischen Zapfenauslegern 26 schwenkbar getragen, die an dem Molchgehäuse
befestigt sind und deren freie Enden, die über das rückwärtige Ende des Molches vorspringen, mit dem abgeschrägten
Rand einer Ankerplatte JO lösbar in Eingriff treten ) können, die an dem vorderen Ende bzw. Stirnende eines
identischen und benachbarten Molches B vorgesehen ist. Die Ankerplatte trägt einen mittleren Kautschukpuffer 28.
Wenn benachbarte Molche A und B zusammengeriegelt sind, befinden sich die Klinkenarme 23» die Verbindungsarme 21
und der Kreuzkopf 26 alle in den in durchgezogenen Linien dargestellten Positionen und der Kolbenkopf 14 drückt
unter dem Druck der Feder 15 die Membran 11 gegen das Ende des Kammerabschnittes 29.
Wenn sich jedoch ein bedeutender Luft- oder Wasserdruck im . Gehäuse des Molchs A entwickelt, bewegt durch die öffnung
™ 13 hindurchgehendes Fluid die Membran 11 zu der in gestrichelten
Linien gezeigten Position. Dadurch wird der Kolben so bewegt, daß der Kreuzkopf die in strichpunktierten Linien
dargestellte Position einnimmt. Es wird eine Winkelbewegung
der Verbindungsarme 23 zu der in strichpunktierten Linien gezeigten Position hervorgerufen, wodurch der erste Molch
von dem zweiten gelöst wird.
Die Richtung der vorgesehenen Bewegungsbahn der Molche ist durch den Pfeil T in Fig. 4 angegeben.
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Die Betriebsweise von Pipelinemolchen, die mit den oben
beschriebenen automatischen Verriegelungs- und Löseeinrichtungen ausgerüstet sind, ist mehr im einzelnen in der
britischen Ausscheidungsanmeldung Nr. 52 442/70 vom 4. 11. 1970 beschrieben.
Fach Fig. 5 weist der Pipelinemolch eine einzige Dichtungsanordnung
auf, die aus einer Vielzahl von abwechselnd harten und weichen Ringscheiben 37» 38 aus synthetischem Kautschuk
aufgebaut ist, die zwischen einem Paar von geflanschten Stützplatten 35» 36 sandwichartig angeordnet sind, von
denen jede auf dem zylindrischen Gehäuse 31 äes Molches
gleitend angebracht ist.
Eine Verschiebung der Dichtungsanordnung entlang dem Gehäuse 31 ist durch Anschlag-Kragen bzw. -Bundringe 32, 33 begrenzt,
die beispielsweise durch Schrauben an dem Gehäuse befestigt sind und an die jeweils die geflanschten Stützplatten 35» 36
angreifen können.
Im Betrieb, wenn der Molch entlang einer Pipeline in der
Richtung eines der Enden bewegt wird, bewegt sich durch die Anwendung von Fluid unter Druck darauf die Dichtungsanordnung
zu der Grenze des zugehörigen Anschlags, woraufhin durch die fortdauernde Anwendung von Druck die Scheiben 37» 38 zusammengedrückt
werden, so daß sie fester gegen die Pipelinewandung abdichten.
Diese Ausführungsform des Molches kann ebenso erforderlichenfalls mit automatischen Verriegelungs- und Löseeinrichtungen
ausgestattet werden.
Im Fall einer Abnutzung der Dichtungsringe können diese einfach ersetzt werden, indem die Bundringe 32, 33 gelöst werden.
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Bei der in Fig. 1 gezeigten Anordnung genügt es, die Bolzen 4·
wegzunehmen, nachdem die Bolzen 4 gelöst sind.
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Claims (11)
- DR. MÖLLER-BOR6 Df PL-PHYS. DR. MANITZ D I PL-CHEM. DR. DEUTELDIPL-ING-FfNSTERWALD Dl PL-ING. GRÄMKOW 2064708 PATENTANWÄLTEGEKERAIi DESCALING CO. LTD. München, 4-. Januar 1971Retford Road,- Worksop, Hl/mü - G 2126No ttinghamshire/Engl and.PatentansprücheM J In zwei Richtungen zu verwendender Pipelinemol eh. , dadurch gekennzeichnet , daß ein länglicher Körper (1) Hab einer oder mehreren darauf angebrachten ringförmigen Dichtungsanbrdnungen vorgesehen ist und daß jede Dichtungsanordnung eine Vielzahl von abwechselnd harten und weichen Dichtungsringen aufweist, die sandwichartig zwischen starren Stützgliedern (3,5) eingesetzt sind, die so angeordnet ist, daß, wenn im Betrieb Druck auf die Anordnung aufgebracht wird, die weichen Dichtungsringe komprimiert bzw. zusammengedrückt werden und dadurch nach außen vorspringen und mit der Rohrwandung in Berührung treten.
- 2. Pipelinemolch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Dichtungsringe in zwei Gruppen oder Gesamtheiten angeordnet sind, die entlang dem Körper (1) mit Abstand angeordnet sind, und daß jede Gesamtheit ein erstes sia?res Stützglied (3), das an dem Körper befestigt ist, und ein zweites starres Stützglied (5) aufweist, das näher zu einem Ende des Körpers liegt und darauf gleitend einstellbar ist.
- 3. Pipelinemolch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungsringe (37,38) als eine einzige Gruppe oder Gesamtheit angeordnet sind, die zwischen starren Stützgliedern. (35,36) gelegen ist, die gleitend beweglich auf dem Körper in einem Ausmaß sind, welches durch einen oder den anderen.109828/136.4eines Paares von auf dem Körper befestigten Anschlägen (32,33) vorbestimmt ist, an dem das eine oder das andere der Stützglieder in Abhängigkeit von der Bewegungsrichtung des Molches in einer Pipeline angreift.
- 4. Pipelinemolch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet ,barren Stützglieder ringförmige ]?lanschplat1m(5, 5' ) sind und Mittel (23) (bevorzugt Schraubeneinrichtungen) aufweisen, so daß ein Stützglied, das auf dem Körper gleitet,' zu einem Stützglied, das mit .dem Körper fest verbunden ist, für eine Vorkompression der Dichtungsringe zwischen den Stützgliedern gezogen werden kann.
- 5. Pxpelinemolch nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch g e kennz eichnet, daß der längliche Körper (1) hohl ist und pneumatisch betätigte Einrichtungen (22) aufweist, so daß benachbarte Molche miteinander verriegelt oder voneinander gelöst werden können.
- 6. Pxpelinemolch nach einem 'der Ansprüche 1 - 5, mit einer automatischen Verriegelungs- und Loseeinrichtung zur Verbindungt mit und Lösung von einem benachbarten Molch, dadurch gekennz eichnet , daß die Einrichtung eine Druckkammer (27) mit einer Fluid-Druck-Zugangsöffnung (13) und einen Kolben aufweist, dessen Kopf (14) in der Druckkammer gelegen ist und der eine Stange (16) umfaßt, die schwenkbar an Klinkenarme (23) angelenkt ist, die in einen Verriegelungseingriff mit einem angrenzenden Pxpelinemolch und aus einem Verriegelungseingriff heraus bewegbar sind, wobei eine Bewegung des Kolbens in Abhängigkeit von einem besonderen Fluiddruck- Anstieg in der Kammer eine Bewegung der Klinkenarme (23) zur Lösung des benachbarten Pipelinemolchs hervorruft.109828/136420G47Ü8
- 7. Pipelinemolch nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichn e t-■■ \ daß die Druckkammer (2T)-UHd der Kolben in einem mittleren zylindrischen Gehäuse (4-) des Molches gelegen sind und daß die Klinkenarme (25) außerhalb des Gehäuses (4-) schwenkbar angebracht sind und nach rückwärts von diesem vorspringen.
- 8. Pipelinemolch nach Anspruch 6 oder 7, dadurch g e k e η η ζ eichnet , daß die Druckkammer durch ein Diaphragma bzw. eine Membran (11) getrennt ist, die zu der Zugangsöffnung gerichtet ist und an die der Kolbenkopf angreift.
- 9t Pipelinemolch nach einem der Ansprüche 6-8, dadurch gekennzeichnet , daß die Kolbenstange (16) an einen Kreuzkopf (20) gekuppelt ist, der seinerseits durch radiale Verbindungsstangen (21) an die Klinkenarme (25) gekuppelt ist.
- 10. Pipelinemolch nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die radialen Verbindungsstangen (21) in der Länge einstellbar sind und geschlitzte äußere Enden (24) aufweisen, mit denen sie durch Stifte (22) mit den Verriegelungsarmen (25) verbunden sind.
- 11. Pipelinemolch nach einem der Ansprüche 1 - 10, dadurch gekennz eichnet , daß die gleitend einstellbaren Sätütζglieder Bügel (6) aufweisen, die daran für das Herausziehen des Molches aus einem Rohr angebracht sind.1 0 9 8 2 8 / 1 3 6 ULeerseite
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