[go: up one dir, main page]

DE2251082A1 - Zugfeste verriegelung von kanalisationselementen - Google Patents

Zugfeste verriegelung von kanalisationselementen

Info

Publication number
DE2251082A1
DE2251082A1 DE2251082A DE2251082A DE2251082A1 DE 2251082 A1 DE2251082 A1 DE 2251082A1 DE 2251082 A DE2251082 A DE 2251082A DE 2251082 A DE2251082 A DE 2251082A DE 2251082 A1 DE2251082 A1 DE 2251082A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
projection
sewer
sleeve
shoulder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE2251082A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2251082C3 (de
DE2251082B2 (de
Inventor
Georges Eugene Bram
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pont a Mousson SA
Original Assignee
Pont a Mousson SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pont a Mousson SA filed Critical Pont a Mousson SA
Publication of DE2251082A1 publication Critical patent/DE2251082A1/de
Publication of DE2251082B2 publication Critical patent/DE2251082B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2251082C3 publication Critical patent/DE2251082C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L27/00Adjustable joints; Joints allowing movement
    • F16L27/12Adjustable joints; Joints allowing movement allowing substantial longitudinal adjustment or movement
    • F16L27/127Adjustable joints; Joints allowing movement allowing substantial longitudinal adjustment or movement with means for locking the longitudinal adjustment or movement in the final mounted position
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B28/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B28/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements
    • C04B28/18Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements containing mixtures of the silica-lime type
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02WCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
    • Y02W30/00Technologies for solid waste management
    • Y02W30/50Reuse, recycling or recovery technologies
    • Y02W30/91Use of waste materials as fillers for mortars or concrete

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Joints With Sleeves (AREA)
  • Sewage (AREA)
  • Recording Measured Values (AREA)

Description

Ηβη», 8000 München a$ 40,
FreiligrathatraBe 19 niMl ■·%«■■» U Dakv Eisenacher Straße 17
Postfach 140 ü I P I. - I Π g. H. ti. D a Π Γ Pat-Anw. Beizler
Pat.-Anw. Herrmann-Trentapohl ΠϊηΙ . PhvQ Prlllfirri Bptzler Fernsprecher: WWiP 363011
Fernsprecher: 51013 Uipi. - Kiiye. EQUarq ΟβΙΖΙβΓ ap-wTf 363012
51014 Diph-Ing. W. Herrmann-Trentepohl *««* *M13
Telegrammanschrift: * ** # Telegrammanschrift: Babrpatente Herno ' PATENTANWÄLTE Babetzpat München Telex 08 229 853 Telex 5215360
~| · v Bankkonten:
Bayrische Vereinsbank München 952287 Dresdner Bank AG Herne 7-520 499 . Postscheckkonto Dortmund 55868
m-: MO 3847 B/hr
In der Antwort bitte angeben Zuschrift bitte nach:
Abholfach 3
P0NT-A-M0USS0N S.A., 91 Avenue de la Liberation, 54 Nancy (Frankreich)
Zugfeste Verriegelung von Kanalisationselementen
Die Erfindung bezieht sich auf eine zugfeste Verriegelung an der Verbindungsstelle von zwei Kanalisationselementen insbesondere solchen großen Durchmessers.
Bei einer unter Druck stehenden Kanalisation können die von dem Schub des transportierten Mediums her rührenden Kräfte beträchtlich sein. Sie erreichen ca. 900 Tonnen bei einer Leitung von 160 mm, die unter einem Innendruck von 40 bar steht. Die Schubkräfte werden an jedem Ende der Rohrleitung, bei jeder Richtungsänderung oder Änderung des Durchmessers und an jeder Abzweigung erzeugt.
Die bekannten Dichtungen haben die Aufgabe, die Dichtheit zwischen den verschiedenen Elementen des Leitungssystems
— 2 — 30981 9/0720
sicherzustellen, wirken jedoch nicht den auf den Flüssigkeitsdruck zurückgehenden Schubkräften entgegen. Aus diesem Grunde wird überall dort, wo dies möglich ist, an den oben genannten Stellen des Leitungssystems ein Auflager mittels massiver Betonteile vorgesehen, die so berechnet und bemessen sind, daß sie entweder infolge ihres eigenen Gewichtes oder infolge ihrer Abstützung an den Wänden des Kanalisationsgrabens, falls der Boden eine genügende Festigkeit aufweist, diesen Kräften wiederstehen können.
Es kommt jedoch vor, daß die Herstellung derartiger massiver Teile entweder unmöglich oder zu teuer ist. Es ist dann erforderlich, diese Maßnahmen durch Rückgriff auf die Verwendung von Verriegelungsdichtungen zu ersetzen, in denen jedesmal an zwei zu koppelnden Kanalisationselementen feste oder fest gemachte Stücke das Trennen dieser Elemente unmöglich machen.
Die Wahl von Umdrehungskörpern für diese Festlegung erlaubt bei bedeutendem Schub, die Anwendung von zu massiven Teilen an Punkten nur des Umfanges der Leitung.
Überdies müssen diese Umdrehungskörper ein" wirksames Widerlager auf den ganzen Umfang der Leitung finden. Diese Bedingung ist jedoch nicht mehr erfüllbar, sobald zwei aufeinanderfolgende Leitungselemente eine Winkelabweichung zeigen.
Die Erfindung hat die Aufgabe eine Verriegelungsvorrichtung zu schaffen, die einen Umdrehungskörper verwendet, bei der jedoch dieser Umdrehungskörper ein wirksames Widerlager auf
309819/0720
dem ganzen Umfang der Leitung auoh für den Pail einer v Winkelabweichung zwischen den Kanalisationselementen findet. ■
Diese Vorrichtung zur Zugverriegelung der Verbindungsstelle von zwei Kanalisationselementen, die eine Winkelabweichung zwischen den Achsen derselben aufzunehmen vermag, enthält eine Anschlagschulter, die auf der Außenoberfläche des Endes des einen Kanalisationselementes fest ist und sich an einer Schulter abstützt, die durch die Innenfläche eines Umdrehungskörpers gebildet wird, der den Verbindungsbereich und die Anschlagschulter umgibt und selbst auf der Außenoberfläche des Endes des ■ zweiten Kanalisationselementes fest ist.
Die Erfindung besteht darin, daß einerseits ein Ring vorhanden ist, der sich gegen die Anschlagschulter auf der Seite der Schulter anlegt und andererseits eine aus härtbarem Material bestehende Masse im ganzen Raum untergebracht ist, der im Umdrehungskörper um die Anschlagschulter und den Ring freibleibt.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen. Die Zeichnungen zeigen in
Fig. 1 einen diametralen Längsschnitt durch die Verbindung zweier Kanalisationselemente mit Spitzende und Muffe unter Verriegelung durch eine Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung, wobei die beiden Elemente eine 'bestimmte Winkelabweichung voneinander zeigen;
30981 9/0720
Pig. 2 einen vergrößerten Teilausschnitt aus der Darstellung nach Fig. 1;
Pig. 3 eine ähnliche Darstellung wie in Fig. 2, wobei jedoch die beiden Kanalisationselemente ausgefluchtet sind;
Fig. 4 , 5 und 6 diametrale Teillängsschnitte durch drei abgeänderte Ausführungsformen gemäß der Erfindung mit einer Anschlagschulter auf dem Spitzende;
Fig. 7 eine den Fig. 2 und 3 ähnliche Darstellung zur Wiedergabe der Muffe und des Ringes bei der Montage;
Fig. 8 und 9 perspektivische Ansichten dee Ringes in zwei aufeinanderfolgenden Stellungen während seiner Montage unter leichter Vergrößerung der Abmessungen zur besseren Veranschaulichung des Montageschrittes.
Die in der Zeichnung wiedergegebene Verbindung erfolgt
1 2 zwischen zwei Rohrelementen T und T aus Gußeisen mit sphäroidischem Graphit, von denen das Spitzende des einen und die Muffe 1 des zweiten Rohres wiedergegeben sind, in die das Spitzende eingeführt ist.
Das Spitzende T weist einen ringförmigen Anschlagvorsprung 2 von quadratischem Querschnitt auf, dessen Seitenlänge in der Größenordnung der Dicke der Kanalisationselemente liegt. Dieser Anschlagvorsprung besteht aus Stahl oder aus Gußelsen mit sphäroidischem Graphit und ist auf das Rohrelement T in einer Ebene senkrecht zur Achse X-X dieses Elementes ange-
_ 5 -3098 19/0720
passt und fabrikmässig aufgeschweißt.
ρ
Die Muffe 1 des Rohrelementes T weist innen zwei rotationssymmetrische Muffenkammem auf.
Eine erste Muffenkammer 3 (Abdichtmuffenteil), besitzt ein an sich bekanntes inneres Profil und istvon einer inneren ringförmigen Schulter 4 an ihrem an sich bekannt ausgebildeten Ende begrenzt und enthält eine radiale Druckdichtung aus elastomerem Material.
Eine zweite Muffenkammer 5 (Verriegelungsmuffenteil) be-
steht aus dem Material des Elementes T und ist einstückig mit diesem hergestellt und erstreckt sich über die Schulter 4 hinaus. Diese zweite Muffenkammer 5 wird ihrerseits von einer der Schulter 4 gegenüberliegenden anderen, inneren ringförmigen Schulter 6 begrenzt. Zwischen diesen beiden Schultern 4 und β befindet sich ein kegelstumpfförmiger Wandungsabschnitt 5a im Anschluß an die Schulter 4 sowie ein zylindrischer Wandungsabschnitt 5b, der in die Schulter 6 übergeht. Die axialen und radialen inneren Abmessungen dieser Muffenkammer 5 sind beträchtlich größer als diejenigen der Muffenkammer 3. Der Eingangsdurchmesser, der von dem Innendurchmesser D der Schulter 6 bestimmt wird, ist so groß, daß alle zulässigen Winkelabweichungen der beiden Rohrelemente in einem das Abdichten sicherstellenden Variationsintervall möglich sind, wie dies durch die 1 und 2 angedeutet ist.
Der Vorsprung 2 ist in der Nähe des Endes des einzuführenden Teiles T angeordnet, weist jedoch vom Ende einen so großen Abstand auf, daß er die Schulter 4 des
- 6 309819/0720
2
Rohrelementes T nicht berührt, wenn sich die Verbindung nach dem Einsetzen der Dichtungspackung G in ihrer endgültigen lage befindet.
Die Verriegelung der beiden Rohrelemente erfolgt mit Hilfe eines Stahlringes 7 von quadratischem, Querschnitt, dessen Seitenlänge im Vergleich zum Durchmesser gering ist, jedoch größer als diejenige des Vorsprunges 2 und annähernd gleich der radialen Abmessung der Schulter 6 des Verriegelungsmuffenteiles.Es ist wesentlich, daß der Außendurchmesser dieses Ringes größer ist als der Durchmesser D des Muffenteiles 5, wie später noch näher erläutert werden soll. Dieser Ring ist vergleichsweise elastisch und längs eines zu seiner Umdrehungsachse parallelen Schlitzes 8 geschlitzt. Sein Querschnitt braucht nicht unbedingt quadratisch zu sein, wenn nur seine Innenoberfläche zylindrisch ist.
Die Fig. 2 und 3 zeigen die beiden Rohrelemente T und
2
T in ihrer miteinander verbundenen Lage, nach^dem die Verriegelungsvorrichtung eingesetzt ist. Der verfügbare Zwischenraum in der Verriegelungsmuffe 5, das heißt der Raum, der nicht von dem geschlitzten Ring 7 und dem mit dem Rohrelement T eine Einheit bildenden Schultervorsprung eingenommen wird, ist mit einem ausgehärteten Dichtungsmaterial 9 ausgefüllt. Dieses Material, das beim Einfüllen plastisch oder flüssig ist, ist entsprechend seinem Aushärteverhalten und entsprechend den zu erzielenden ausreichenden mechanischen Pestigkeitseigenschaften hinsichtlich Zusammenrl rückung, Scherverhalten und Nichtverformbarkeit derart gewählt, daß es jeder trennenden Kraft zu widerstehen vermag.
— 7 —
309819/0720
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Verriegelungsvorrichtung besteht dieses Material aus einem Gemisch aus Sand und Epoxyharz in entsprechenden Anteilen und entsprechender Qualität, um bei Umgebungstemperatur und in annehmbarer Zeit Druckwiderstandswerke, Scherwiderstandswerte, Elastitätsmodule, Wärmeausdehnungskoeffizienten und Absorbtionskoeffizienten für Wasser zu erhalten, daß der axiale Schub während der gesamten Lebensdauer des Leitungsnetzes aufgefangen wird, indem die Kanalisationselemente angeordnet sind, ohne daß sich dieses Material ändert. Die Mengenanteile betragen beispielsweise auf einen Anteil Expoxyharz. zwei Anteile Sand.
Übrigens ist es erforderlich, daß die dem Ring 7 und der äußeren Schulter 6 des Verriegelungsmuffenteiles gegenüberliegenden Wandungen ein ausreichend starkes Widerlager für das ausgehärtete Dichtungsmaterial bilden. Pur
C: Kompressionswiderstand des Dichtungsmaterials; s: gemeinsamer Querschnitt der Flächen von Schulter und Ring
S: Querschnitt entsprechend dem Außendurchmesser des
Einsteckendes T1 (=7TD2/4) und P: Versuchsdruck
ergibt sich C . s^-P S.
Es zeigt sich somit, daß der äußere Durchmesser des Ringes größer als der Durchmesser D am Eingang zur Muffe entsprechend diesem Zustand sein muß.
309819/0720
Gemäß einer abgeänderten Ausführungsform kann der Vorsprung einen Querschnitt aufweisen, wie er in Fig. 4 wiedergegeben ist, wo man einen Teil 2a von quadratischem Querschnitt erkennt, der aus Material am Ende einer Manschette 10 von rechteckigem Querschnitt ausgebildet ist, deren Dicke im Vergleich zur Seitenlänge des Vorsprunges und der Länge gemessen in Richtung der Achse von T klein ist, die ein vielfaches dieser Seitenlänge beträgt. Der echulterförmige Vorsprung ist zur Erleichterung der Montage ebenfalls geschlitzt und fabrikmässig angebaut sowie durch Kleben fixiert. Bei zwei weiteren abgewandelten Ausführungsformen ist ein Vorsprung 2b (Fig. 5) vorgesehen, der aus dem Material des Einsteckendes des Rohrabschnittes T einstückig mit diesem hergestellt ist. Es kann auch ein schulterförmiger Vorsprung 2c entsprechend dem Vorsprung 2 vorgesehen sein, der Jedoch in einer Auskehlung verankert ist, die sich bis in die mittlere Dicke des Rohrelementes T erstreckt (Fig. 6). Der Vorsprung kann einen beliebigen Querschnitt aufweisen, vorausgesetzt, daß die innere Seite parallel zur Achse des Rohrabschnittes T verläuft und die andere Seite, die gegenüber dem Einsteckende des Rohrabschnittes T liegt, senkrecht zu dieser Achse steht.
Das Verriegeln der Verbindung erfolgt, wie nachstehend näher erläutert wird.
Im freien Zustand sind die beiden durch den Schlitz 8 gebildeten Schenkel des Ringes 7 miteinander in Kontakt.
Vor dem Ineinanderfügen der Rohrelemente wird zuerst der Ring in den Verriegelungsmuffenteil eingeführt, indem man
309819/0720
ihn nach. Pig. 8 derart zusammendrückt, daß die beiden dem Schlitz benachbarten sbhenkel über eine bestimmte Mnge in axialer Richtung übereinandergreifen. Anschließend wird er gegen die Wandung 5b dieses Muffenteiles gespreizt, indem in seinen Schlitz ein Spreizkeil 11 eingeführt wird, der diesen Ring auf, wie Pig. 7 und 9 zeigen, gespreizt hält. In dieser Lage kann der Ring über den Vorsprung 2 beim Einschieben des Spitzendes des Rohrabschnittes T in den Rohr-
2
abschnitt T gleiten. Um ein Einführen zu ermöglichen muß erkennbar der innere Durchmesser des zylindrischen Abschnittes 5b der Muffe 5 größer sein als der äußere Durchmesser des Vorsprunges 2 und zwar wenigstens um das Zweifache der Stärke des Ringes 7.
Beim Vereinigen der Rohrelemente geht man nach dem klassischen Montageverfahren bei der Herstellung von solchen Verbindungen einschließlich eines notwendig werdenden Ausrichtens vor. Man führt das Spitzende des Rohrabschnittes T mit dem Vorsprung 2 in die Doppelmuffe des Rohrelementes
T ein, die die Dichtungspackung G- und den Verriegelungsring 7 enthält, (Pig. 7).
Der eigentliche Verriegelungsvorgang besteht in einem ersten Schritt darin, den Spreizteil 11 zu entfernen, der den Ring gespreizt hält, und diesen Ring in seine endgültige Lage an dem Vorsprung 2 auf der dem Spitzende abgewendeten Seite des Rohrabschnittes T festzulegen.Dann wird das plastische oder flüssige Dichtungsmaterial in den gesamten frei bleibenden Raum innerhalb des Verriegelungsmuffenteiles 5 um den Vorsprung 2 und den Ring 7 eingeführt.
Die Pig. 1 und 2 sowie Pig. 3 zeigen die montierte und ver-
- 10 309819/07 2 0
riegelte Verbindung in einer geknickten bzw. ausge-
i ρ fluchteten Lage der Rohrelemente T und T .
Die erfindungsgemäße Art der Verriegelung besitzt den Vorteil, daß mit Sicherheit der gesamte innerhalb des Verriegelungsmuffenteiles vorhandene freie Raum vollständig ausgefüllt wird. Dies garantiert eine absolut vollständige Verteilung des Axialschubs auf den ganzen äußeren Umfang und die Vorrichtung selbst erfordert nur sehr geringe Sicherheitskoeffizienten hinsichtlich der Abmessungen des unter Zug stehenden Verriegelungsstückes, im vorliegenden Falle des zusätzlichen mit der Abdichtung einstückigen Teiles, der die eigentliche Verriegelung bildet, weil keinerlei Gefahr einer Konzentration axialer Schubkräfte nur an einem Punkte im gesamten leitungsnetz besteht, selbst wenn es zu Winkelabweichungen kommt.
- Patentansprüche -11 -
309819/0720

Claims (6)

- 4Ί - Patentansprüche
1.) Vorrichtung zur zugfesten Verriegelung der Verbindung von zwei Kanalisationselementen, deren Achsen einer Winkelabweichung unterworfen sein können mit einem Anschlagvorsprung auf der Außenoberfläche des Endes des einen Kanalisationselementes der sich gegen eine Schulter an der Innenfläche eines hohlen rotationssymmetrischen Teiles abstützt, welcher den Verbindungsbereich und den Vorsprung umgibt und selbst einstückig mit der Außenoberfläche des Endes des zweiten Kahalisationselementes ist, gekennzeich net durch einerseits einen Ring (7)f der sich gegen den Vorsprung (2, 2a, 2b, 2C) auf der Seite der Schulter ' (6) abstützt, und andererseits durch eine Masse (9) aus aushärtbarem Material im gesamten Raum, der in dem Umdrehungskorper (5) um den Vorsprung (2) und den Ring (7) freibleibt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der Ring (7) aus einem elastischen Material besteht und einen Schlitz (8) parallel zu seiner Symmetrieachse und über seine ganze Länge aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (7) aus einem druckfesten Material besteht.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß- der rotationssymmetrische Umdrehungsgußteil aus einer Muffe (5) aus dem Material am Ende des zweiten Kanalisations-
- 12 309819/0 720
elementes (T ) besteht.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß für den Fall, daß das eine Kanalisationselement (T ) ein Spitzende aufweist, während das andere (T ) mit einer Muffe (1) versehen ist, das Spitzelement in der Muffe unter Zwischenschaltung einer Dichtungspackung (G) eingesetzt ist und die Muffe (5) den Umdrehungsgußkörper bildet und in Achsrichtung axial oberhalb der anderen Muffe (V) auf der Seite des Elementes mit dem Spitzende (T ) angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 und/oder 5t dadurch gekennzeichnet, daß der Außendurchmesser des Ringes (7) größer als der Eingangsdurchmesser (D) der Muffe (1) ist, die den hohlen Rotationskörper bildet.
30981 9/0720
ti
Leerseite
DE2251082A 1971-11-04 1972-10-18 Zugfeste Verbindung zweier Kanalisationsrohre Expired DE2251082C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR7139488A FR2159581A5 (de) 1971-11-04 1971-11-04

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2251082A1 true DE2251082A1 (de) 1973-05-10
DE2251082B2 DE2251082B2 (de) 1974-07-04
DE2251082C3 DE2251082C3 (de) 1975-03-06

Family

ID=9085275

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2251082A Expired DE2251082C3 (de) 1971-11-04 1972-10-18 Zugfeste Verbindung zweier Kanalisationsrohre

Country Status (17)

Country Link
JP (1) JPS5232086B2 (de)
AR (1) AR196636A1 (de)
AU (1) AU449738B2 (de)
BE (1) BE789361A (de)
BR (1) BR7207644D0 (de)
CA (1) CA973585A (de)
CH (1) CH562422A5 (de)
DE (1) DE2251082C3 (de)
DK (1) DK136788B (de)
EG (1) EG10892A (de)
FR (1) FR2159581A5 (de)
GB (1) GB1401335A (de)
IT (1) IT975243B (de)
NL (1) NL156227C (de)
NO (1) NO137614C (de)
OA (1) OA04267A (de)
SE (1) SE424221B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4027904A (en) * 1975-03-14 1977-06-07 Pont-A-Mousson S.A. Device for a tensile locking of pipe elements

Families Citing this family (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2376991A1 (fr) * 1977-01-07 1978-08-04 Kubota Ltd Dispositif de jonction de tuyaux emboites
FR2441121A1 (fr) * 1978-11-13 1980-06-06 Pont A Mousson Perfectionnements aux joints verrouilles a emboitement
FR2441122A1 (fr) * 1978-11-13 1980-06-06 Pont A Mousson Joint verrouille a emboitement entre deux tuyaux pouvant presenter une deviation l'un par rapport a l'autre
JPS6052490U (ja) * 1983-09-20 1985-04-12 株式会社クボタ 離脱防止管継手
US4603886A (en) * 1984-03-26 1986-08-05 Vetco Offshore, Inc. Snap type pipe connector
CN100343567C (zh) * 2005-05-13 2007-10-17 永昌积水复合材料有限公司 石英砂、树脂预混玻璃钢夹砂管道
ES2370027B1 (es) * 2008-12-04 2012-09-10 Pamican Holding, S.L. Sistema de union para conducciones de tipo acerrojables

Family Cites Families (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3177019A (en) * 1961-08-03 1965-04-06 Price Brothers Co Pipe joint construction
US3433509A (en) * 1966-02-24 1969-03-18 Mcwane Cast Iron Pipe Co Pipe coupling

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4027904A (en) * 1975-03-14 1977-06-07 Pont-A-Mousson S.A. Device for a tensile locking of pipe elements

Also Published As

Publication number Publication date
SE424221B (sv) 1982-07-05
DK136788B (da) 1977-11-21
NL156227C (nl) 1978-03-15
DE2251082C3 (de) 1975-03-06
JPS5232086B2 (de) 1977-08-19
IT975243B (it) 1974-07-20
JPS4857213A (de) 1973-08-11
AU4790672A (en) 1974-04-26
AR196636A1 (es) 1974-02-12
CA973585A (en) 1975-08-26
GB1401335A (en) 1975-07-16
BR7207644D0 (pt) 1973-10-09
DK136788C (de) 1978-05-01
BE789361A (fr) 1973-03-27
FR2159581A5 (de) 1973-06-22
EG10892A (en) 1976-07-31
NO137614C (no) 1978-03-21
CH562422A5 (de) 1975-05-30
NL7213887A (de) 1973-05-08
NO137614B (no) 1977-12-12
DE2251082B2 (de) 1974-07-04
AU449738B2 (en) 1974-06-20
OA04267A (fr) 1979-12-31

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2455918A1 (de) Rohrkupplung
DE2832614A1 (de) Verbindungsstueck fuer rohrleitungen
DE2911142A1 (de) Einstueckig geformtes injektionselement
DE69002721T2 (de) Rohrverbindung.
DE7237141U (de) Verriegelungsvorrichtung fuer rohrleitungselemente
DE202006012625U1 (de) Entwässerungsvorrichtung
DE2251082A1 (de) Zugfeste verriegelung von kanalisationselementen
DE1925171A1 (de) Verbindungsvorrichtung oder Kupplung
DE3718619C2 (de)
DE2938006C2 (de) Vorrichtung zum Verbinden zweier glatter Rohrenden
EP0188798A2 (de) Verfahren zur Montage einer Verrohrung für Messzwecke
DE4412683C2 (de) Verbundwasserzähler
DE2650371C3 (de) Kupplungsmuffe aus Kunststoff für eine zugfeste Rohrverbindung
EP2075404A2 (de) Einrichtung zum Einbringen von Mörtel
DE2513982B2 (de) Rohrdichtung
EP0397716B1 (de) Injektionsvorrichtung für das einpressen von flüssigen stoffen in rissige bauwerkskörper
DE2904400C2 (de) Distanzhalter zum Halten von Betonschalungswänden
DE3111726C1 (de) Dichtungsring
DE3031687C2 (de) Vorrichtung zum Schutz der Endbereiche von Rohren gegen mechanische Beschädigungen
DE4024501C2 (de)
DE931325C (de) Nachgiebige Verbindung starrer Rohrteile
DE60216093T2 (de) Rohrverbindung
AT405969B (de) Vorrichtung zum anschliessen eines rohres an einen schachtboden
CH514092A (de) Rohrverbindungen zwischen zwei Betonrohren
DE8618909U1 (de) Flanschverbindung für druckbelastbare Heizungsrohre oder -stutzen

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
8328 Change in the person/name/address of the agent

Free format text: HERRMANN-TRENTEPOHL, W., DIPL.-ING., PAT.-ANW., 4690 HERNE