DE2251082A1 - Zugfeste verriegelung von kanalisationselementen - Google Patents
Zugfeste verriegelung von kanalisationselementenInfo
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Description
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FreiligrathatraBe 19 niMl ■·%«■■» U Dakv Eisenacher Straße 17
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54 Nancy (Frankreich)
Zugfeste Verriegelung von Kanalisationselementen
Die Erfindung bezieht sich auf eine zugfeste Verriegelung an der Verbindungsstelle von zwei Kanalisationselementen
insbesondere solchen großen Durchmessers.
Bei einer unter Druck stehenden Kanalisation können die von dem Schub des transportierten Mediums her rührenden
Kräfte beträchtlich sein. Sie erreichen ca. 900 Tonnen bei einer Leitung von 160 mm, die unter einem Innendruck
von 40 bar steht. Die Schubkräfte werden an jedem Ende der Rohrleitung, bei jeder Richtungsänderung oder Änderung
des Durchmessers und an jeder Abzweigung erzeugt.
Die bekannten Dichtungen haben die Aufgabe, die Dichtheit zwischen den verschiedenen Elementen des Leitungssystems
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sicherzustellen, wirken jedoch nicht den auf den Flüssigkeitsdruck
zurückgehenden Schubkräften entgegen. Aus diesem Grunde wird überall dort, wo dies möglich ist, an den oben
genannten Stellen des Leitungssystems ein Auflager mittels massiver Betonteile vorgesehen, die so berechnet und bemessen
sind, daß sie entweder infolge ihres eigenen Gewichtes oder infolge ihrer Abstützung an den Wänden des
Kanalisationsgrabens, falls der Boden eine genügende Festigkeit aufweist, diesen Kräften wiederstehen können.
Es kommt jedoch vor, daß die Herstellung derartiger massiver Teile entweder unmöglich oder zu teuer ist. Es ist dann erforderlich,
diese Maßnahmen durch Rückgriff auf die Verwendung von Verriegelungsdichtungen zu ersetzen, in denen
jedesmal an zwei zu koppelnden Kanalisationselementen feste oder fest gemachte Stücke das Trennen dieser Elemente unmöglich
machen.
Die Wahl von Umdrehungskörpern für diese Festlegung erlaubt bei bedeutendem Schub, die Anwendung von zu massiven Teilen
an Punkten nur des Umfanges der Leitung.
Überdies müssen diese Umdrehungskörper ein" wirksames
Widerlager auf den ganzen Umfang der Leitung finden. Diese Bedingung ist jedoch nicht mehr erfüllbar, sobald zwei aufeinanderfolgende
Leitungselemente eine Winkelabweichung zeigen.
Die Erfindung hat die Aufgabe eine Verriegelungsvorrichtung zu schaffen, die einen Umdrehungskörper verwendet, bei der
jedoch dieser Umdrehungskörper ein wirksames Widerlager auf
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dem ganzen Umfang der Leitung auoh für den Pail einer v
Winkelabweichung zwischen den Kanalisationselementen findet. ■
Diese Vorrichtung zur Zugverriegelung der Verbindungsstelle von zwei Kanalisationselementen, die eine Winkelabweichung
zwischen den Achsen derselben aufzunehmen vermag, enthält eine Anschlagschulter, die auf der Außenoberfläche
des Endes des einen Kanalisationselementes fest ist und sich an einer Schulter abstützt, die durch
die Innenfläche eines Umdrehungskörpers gebildet wird, der den Verbindungsbereich und die Anschlagschulter umgibt
und selbst auf der Außenoberfläche des Endes des ■ zweiten Kanalisationselementes fest ist.
Die Erfindung besteht darin, daß einerseits ein Ring
vorhanden ist, der sich gegen die Anschlagschulter auf der Seite der Schulter anlegt und andererseits eine
aus härtbarem Material bestehende Masse im ganzen Raum untergebracht ist, der im Umdrehungskörper um die Anschlagschulter
und den Ring freibleibt.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen.
Die Zeichnungen zeigen in
Fig. 1 einen diametralen Längsschnitt durch die Verbindung zweier Kanalisationselemente mit Spitzende und Muffe
unter Verriegelung durch eine Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung, wobei die beiden Elemente
eine 'bestimmte Winkelabweichung voneinander zeigen;
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Pig. 2 einen vergrößerten Teilausschnitt aus der Darstellung
nach Fig. 1;
Pig. 3 eine ähnliche Darstellung wie in Fig. 2, wobei
jedoch die beiden Kanalisationselemente ausgefluchtet sind;
Fig. 4 , 5 und 6 diametrale Teillängsschnitte durch drei
abgeänderte Ausführungsformen gemäß der Erfindung mit einer Anschlagschulter auf dem Spitzende;
Fig. 7 eine den Fig. 2 und 3 ähnliche Darstellung zur Wiedergabe der Muffe und des Ringes bei der Montage;
Fig. 8 und 9 perspektivische Ansichten dee Ringes in zwei
aufeinanderfolgenden Stellungen während seiner Montage unter leichter Vergrößerung der Abmessungen
zur besseren Veranschaulichung des Montageschrittes.
Die in der Zeichnung wiedergegebene Verbindung erfolgt
1 2 zwischen zwei Rohrelementen T und T aus Gußeisen mit
sphäroidischem Graphit, von denen das Spitzende des einen und die Muffe 1 des zweiten Rohres wiedergegeben sind, in
die das Spitzende eingeführt ist.
Das Spitzende T weist einen ringförmigen Anschlagvorsprung 2 von quadratischem Querschnitt auf, dessen Seitenlänge in
der Größenordnung der Dicke der Kanalisationselemente liegt.
Dieser Anschlagvorsprung besteht aus Stahl oder aus Gußelsen mit sphäroidischem Graphit und ist auf das Rohrelement T in
einer Ebene senkrecht zur Achse X-X dieses Elementes ange-
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passt und fabrikmässig aufgeschweißt.
ρ
Die Muffe 1 des Rohrelementes T weist innen zwei rotationssymmetrische Muffenkammem auf.
Die Muffe 1 des Rohrelementes T weist innen zwei rotationssymmetrische Muffenkammem auf.
Eine erste Muffenkammer 3 (Abdichtmuffenteil), besitzt ein
an sich bekanntes inneres Profil und istvon einer inneren
ringförmigen Schulter 4 an ihrem an sich bekannt ausgebildeten Ende begrenzt und enthält eine radiale Druckdichtung
aus elastomerem Material.
Eine zweite Muffenkammer 5 (Verriegelungsmuffenteil) be-
steht aus dem Material des Elementes T und ist einstückig mit diesem hergestellt und erstreckt sich über die Schulter
4 hinaus. Diese zweite Muffenkammer 5 wird ihrerseits von einer der Schulter 4 gegenüberliegenden anderen, inneren
ringförmigen Schulter 6 begrenzt. Zwischen diesen beiden Schultern 4 und β befindet sich ein kegelstumpfförmiger
Wandungsabschnitt 5a im Anschluß an die Schulter 4 sowie
ein zylindrischer Wandungsabschnitt 5b, der in die Schulter 6 übergeht. Die axialen und radialen inneren Abmessungen
dieser Muffenkammer 5 sind beträchtlich größer als diejenigen
der Muffenkammer 3. Der Eingangsdurchmesser, der von dem Innendurchmesser D der Schulter 6 bestimmt wird,
ist so groß, daß alle zulässigen Winkelabweichungen der beiden Rohrelemente in einem das Abdichten sicherstellenden
Variationsintervall möglich sind, wie dies durch die 1 und 2 angedeutet ist.
Der Vorsprung 2 ist in der Nähe des Endes des einzuführenden
Teiles T angeordnet, weist jedoch vom Ende einen so großen Abstand auf, daß er die Schulter 4 des
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Rohrelementes T nicht berührt, wenn sich die Verbindung nach dem Einsetzen der Dichtungspackung G in ihrer endgültigen lage befindet.
Rohrelementes T nicht berührt, wenn sich die Verbindung nach dem Einsetzen der Dichtungspackung G in ihrer endgültigen lage befindet.
Die Verriegelung der beiden Rohrelemente erfolgt mit Hilfe eines Stahlringes 7 von quadratischem, Querschnitt,
dessen Seitenlänge im Vergleich zum Durchmesser gering ist, jedoch größer als diejenige des Vorsprunges 2 und
annähernd gleich der radialen Abmessung der Schulter 6 des Verriegelungsmuffenteiles.Es ist wesentlich, daß
der Außendurchmesser dieses Ringes größer ist als der Durchmesser D des Muffenteiles 5, wie später noch näher
erläutert werden soll. Dieser Ring ist vergleichsweise elastisch und längs eines zu seiner Umdrehungsachse
parallelen Schlitzes 8 geschlitzt. Sein Querschnitt braucht nicht unbedingt quadratisch zu sein, wenn nur
seine Innenoberfläche zylindrisch ist.
Die Fig. 2 und 3 zeigen die beiden Rohrelemente T und
2
T in ihrer miteinander verbundenen Lage, nach^dem die Verriegelungsvorrichtung eingesetzt ist. Der verfügbare Zwischenraum in der Verriegelungsmuffe 5, das heißt der Raum, der nicht von dem geschlitzten Ring 7 und dem mit dem Rohrelement T eine Einheit bildenden Schultervorsprung eingenommen wird, ist mit einem ausgehärteten Dichtungsmaterial 9 ausgefüllt. Dieses Material, das beim Einfüllen plastisch oder flüssig ist, ist entsprechend seinem Aushärteverhalten und entsprechend den zu erzielenden ausreichenden mechanischen Pestigkeitseigenschaften hinsichtlich Zusammenrl rückung, Scherverhalten und Nichtverformbarkeit derart gewählt, daß es jeder trennenden Kraft zu widerstehen vermag.
T in ihrer miteinander verbundenen Lage, nach^dem die Verriegelungsvorrichtung eingesetzt ist. Der verfügbare Zwischenraum in der Verriegelungsmuffe 5, das heißt der Raum, der nicht von dem geschlitzten Ring 7 und dem mit dem Rohrelement T eine Einheit bildenden Schultervorsprung eingenommen wird, ist mit einem ausgehärteten Dichtungsmaterial 9 ausgefüllt. Dieses Material, das beim Einfüllen plastisch oder flüssig ist, ist entsprechend seinem Aushärteverhalten und entsprechend den zu erzielenden ausreichenden mechanischen Pestigkeitseigenschaften hinsichtlich Zusammenrl rückung, Scherverhalten und Nichtverformbarkeit derart gewählt, daß es jeder trennenden Kraft zu widerstehen vermag.
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Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Verriegelungsvorrichtung
besteht dieses Material aus einem Gemisch aus Sand und Epoxyharz in entsprechenden Anteilen und entsprechender
Qualität, um bei Umgebungstemperatur und in annehmbarer Zeit Druckwiderstandswerke, Scherwiderstandswerte,
Elastitätsmodule, Wärmeausdehnungskoeffizienten und Absorbtionskoeffizienten für Wasser zu erhalten, daß
der axiale Schub während der gesamten Lebensdauer des Leitungsnetzes aufgefangen wird, indem die Kanalisationselemente angeordnet sind, ohne daß sich dieses Material
ändert. Die Mengenanteile betragen beispielsweise auf einen Anteil Expoxyharz. zwei Anteile Sand.
Übrigens ist es erforderlich, daß die dem Ring 7 und der äußeren Schulter 6 des Verriegelungsmuffenteiles gegenüberliegenden
Wandungen ein ausreichend starkes Widerlager für das ausgehärtete Dichtungsmaterial bilden. Pur
C: Kompressionswiderstand des Dichtungsmaterials; s: gemeinsamer Querschnitt der Flächen von Schulter und
Ring
S: Querschnitt entsprechend dem Außendurchmesser des
Einsteckendes T1 (=7TD2/4) und
P: Versuchsdruck
ergibt sich C . s^-P S.
Es zeigt sich somit, daß der äußere Durchmesser des Ringes
größer als der Durchmesser D am Eingang zur Muffe entsprechend diesem Zustand sein muß.
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Gemäß einer abgeänderten Ausführungsform kann der Vorsprung
einen Querschnitt aufweisen, wie er in Fig. 4 wiedergegeben ist, wo man einen Teil 2a von quadratischem
Querschnitt erkennt, der aus Material am Ende einer Manschette 10 von rechteckigem Querschnitt ausgebildet
ist, deren Dicke im Vergleich zur Seitenlänge des Vorsprunges und der Länge gemessen in Richtung der Achse
von T klein ist, die ein vielfaches dieser Seitenlänge beträgt. Der echulterförmige Vorsprung ist zur Erleichterung
der Montage ebenfalls geschlitzt und fabrikmässig angebaut sowie durch Kleben fixiert. Bei zwei weiteren abgewandelten
Ausführungsformen ist ein Vorsprung 2b (Fig. 5) vorgesehen, der aus dem Material des Einsteckendes des Rohrabschnittes
T einstückig mit diesem hergestellt ist. Es kann auch ein schulterförmiger Vorsprung 2c entsprechend dem Vorsprung 2
vorgesehen sein, der Jedoch in einer Auskehlung verankert ist, die sich bis in die mittlere Dicke des Rohrelementes
T erstreckt (Fig. 6). Der Vorsprung kann einen beliebigen Querschnitt aufweisen, vorausgesetzt, daß die innere Seite
parallel zur Achse des Rohrabschnittes T verläuft und die andere Seite, die gegenüber dem Einsteckende des Rohrabschnittes
T liegt, senkrecht zu dieser Achse steht.
Das Verriegeln der Verbindung erfolgt, wie nachstehend näher erläutert wird.
Im freien Zustand sind die beiden durch den Schlitz 8 gebildeten Schenkel des Ringes 7 miteinander in Kontakt.
Vor dem Ineinanderfügen der Rohrelemente wird zuerst der Ring in den Verriegelungsmuffenteil eingeführt, indem man
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ihn nach. Pig. 8 derart zusammendrückt, daß die beiden dem
Schlitz benachbarten sbhenkel über eine bestimmte Mnge
in axialer Richtung übereinandergreifen. Anschließend wird er gegen die Wandung 5b dieses Muffenteiles gespreizt, indem
in seinen Schlitz ein Spreizkeil 11 eingeführt wird, der diesen Ring auf, wie Pig. 7 und 9 zeigen, gespreizt hält.
In dieser Lage kann der Ring über den Vorsprung 2 beim Einschieben
des Spitzendes des Rohrabschnittes T in den Rohr-
2
abschnitt T gleiten. Um ein Einführen zu ermöglichen muß erkennbar der innere Durchmesser des zylindrischen Abschnittes 5b der Muffe 5 größer sein als der äußere Durchmesser des Vorsprunges 2 und zwar wenigstens um das Zweifache der Stärke des Ringes 7.
abschnitt T gleiten. Um ein Einführen zu ermöglichen muß erkennbar der innere Durchmesser des zylindrischen Abschnittes 5b der Muffe 5 größer sein als der äußere Durchmesser des Vorsprunges 2 und zwar wenigstens um das Zweifache der Stärke des Ringes 7.
Beim Vereinigen der Rohrelemente geht man nach dem klassischen Montageverfahren bei der Herstellung von solchen
Verbindungen einschließlich eines notwendig werdenden Ausrichtens vor. Man führt das Spitzende des Rohrabschnittes
T mit dem Vorsprung 2 in die Doppelmuffe des Rohrelementes
T ein, die die Dichtungspackung G- und den Verriegelungsring 7 enthält, (Pig. 7).
Der eigentliche Verriegelungsvorgang besteht in einem ersten Schritt darin, den Spreizteil 11 zu entfernen, der
den Ring gespreizt hält, und diesen Ring in seine endgültige Lage an dem Vorsprung 2 auf der dem Spitzende abgewendeten
Seite des Rohrabschnittes T festzulegen.Dann wird das
plastische oder flüssige Dichtungsmaterial in den gesamten frei bleibenden Raum innerhalb des Verriegelungsmuffenteiles
5 um den Vorsprung 2 und den Ring 7 eingeführt.
Die Pig. 1 und 2 sowie Pig. 3 zeigen die montierte und ver-
- 10 309819/07 2 0
riegelte Verbindung in einer geknickten bzw. ausge-
i ρ fluchteten Lage der Rohrelemente T und T .
Die erfindungsgemäße Art der Verriegelung besitzt den Vorteil, daß mit Sicherheit der gesamte innerhalb des Verriegelungsmuffenteiles
vorhandene freie Raum vollständig ausgefüllt wird. Dies garantiert eine absolut vollständige
Verteilung des Axialschubs auf den ganzen äußeren Umfang und die Vorrichtung selbst erfordert nur sehr geringe
Sicherheitskoeffizienten hinsichtlich der Abmessungen des unter Zug stehenden Verriegelungsstückes, im vorliegenden
Falle des zusätzlichen mit der Abdichtung einstückigen Teiles, der die eigentliche Verriegelung bildet, weil keinerlei Gefahr
einer Konzentration axialer Schubkräfte nur an einem Punkte im gesamten leitungsnetz besteht, selbst wenn es zu
Winkelabweichungen kommt.
- Patentansprüche -11 -
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Claims (6)
1.) Vorrichtung zur zugfesten Verriegelung der Verbindung von zwei Kanalisationselementen, deren Achsen einer Winkelabweichung
unterworfen sein können mit einem Anschlagvorsprung auf der Außenoberfläche des Endes des einen Kanalisationselementes
der sich gegen eine Schulter an der Innenfläche eines hohlen rotationssymmetrischen Teiles abstützt,
welcher den Verbindungsbereich und den Vorsprung umgibt und selbst einstückig mit der Außenoberfläche des Endes des
zweiten Kahalisationselementes ist, gekennzeich net
durch einerseits einen Ring (7)f der sich gegen den Vorsprung (2, 2a, 2b, 2C) auf der Seite der Schulter '
(6) abstützt, und andererseits durch eine Masse (9) aus aushärtbarem Material im gesamten Raum, der in dem Umdrehungskorper
(5) um den Vorsprung (2) und den Ring (7) freibleibt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der Ring (7) aus einem elastischen
Material besteht und einen Schlitz (8) parallel zu seiner Symmetrieachse und über seine ganze Länge aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (7) aus einem druckfesten
Material besteht.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß- der
rotationssymmetrische Umdrehungsgußteil aus einer Muffe
(5) aus dem Material am Ende des zweiten Kanalisations-
- 12 309819/0 720
elementes (T ) besteht.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß für den Fall, daß das eine Kanalisationselement (T ) ein Spitzende aufweist, während das andere
(T ) mit einer Muffe (1) versehen ist, das Spitzelement in der Muffe unter Zwischenschaltung einer Dichtungspackung
(G) eingesetzt ist und die Muffe (5) den Umdrehungsgußkörper bildet und in Achsrichtung axial oberhalb der anderen
Muffe (V) auf der Seite des Elementes mit dem Spitzende (T ) angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 und/oder 5t dadurch gekennzeichnet, daß der Außendurchmesser des
Ringes (7) größer als der Eingangsdurchmesser (D) der Muffe (1) ist, die den hohlen Rotationskörper bildet.
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ti
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