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DE2162903A1 - Kompensator fuer rohrleitungen - Google Patents

Kompensator fuer rohrleitungen

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Publication number
DE2162903A1
DE2162903A1 DE2162903A DE2162903A DE2162903A1 DE 2162903 A1 DE2162903 A1 DE 2162903A1 DE 2162903 A DE2162903 A DE 2162903A DE 2162903 A DE2162903 A DE 2162903A DE 2162903 A1 DE2162903 A1 DE 2162903A1
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DE
Germany
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ring
pipe
compensator according
pressure
compensator
Prior art date
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Pending
Application number
DE2162903A
Other languages
English (en)
Inventor
Emil Schober
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
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Publication of DE2162903A1 publication Critical patent/DE2162903A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L23/00Flanged joints
    • F16L23/006Attachments
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L27/00Adjustable joints; Joints allowing movement
    • F16L27/12Adjustable joints; Joints allowing movement allowing substantial longitudinal adjustment or movement
    • F16L27/127Adjustable joints; Joints allowing movement allowing substantial longitudinal adjustment or movement with means for locking the longitudinal adjustment or movement in the final mounted position
    • F16L27/1275Adjustable joints; Joints allowing movement allowing substantial longitudinal adjustment or movement with means for locking the longitudinal adjustment or movement in the final mounted position by means of at least an external threaded bolt
    • F16L27/12751Adjustable joints; Joints allowing movement allowing substantial longitudinal adjustment or movement with means for locking the longitudinal adjustment or movement in the final mounted position by means of at least an external threaded bolt the threaded bolt extending longitudinally

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Joints Allowing Movement (AREA)

Description

  • Kompensator für Rohrleitungen Die Erfindung betrifft einen Kompensator für Rohrleitungen, insbesondere für den Einbau in Kunststoffrohre, bestehend aus einem zwischen die Anschlußrohre der Rohrleitung eingeschalteten, gegenüber dem Anschlußrohr abgedichteten muffenartigen RohrverbindungsstÜck, in welchem zumindest das eine der beiden Anschlußrohre zwecks Längenausgleichs verschiebbar ist.
  • Der erfindungsgemäße Kompensator ist vor allem für den Einbau in Kunststoffrohrleitungen bestimmt, obwohl er gegebenenfalls auch als Dehnungsausgleicher in Leitungen aus Metall, wie z.B. Stahl oder Kupfer, oder aus Keramik, Glas oder sonstigen Werkstoffen Verwendung finden kann. Dabei ist der Kompensator sowohl für den Einbau in drucklose Leitungen als auch für den Einbau in Druckleitungen bei mittleren und hohen Drücken und bei unterschiedlichen Betriebstemperaturen geeignet.
  • Kompensatoren zum Ausgleich der sich im Betrieb einstellenden Rohrdelmungen und Rohr schrumpfungen sind in verschiedenen Ausführungen, z.B. in Form der Wellrohrkompensatoren, seit langem bekannt. Die bekannten Kompensatoren weisen äedoch sämtlich Mängel auf, die sie vor allem zur Verwendung in Kunststoffleitungen und insbesondere auch dann ungeeignet machen, wenn die Leitungen in engen Kanälen oder Gebäudeschlitzen verlegt werden. In diesem Fall müssen kleinbauende Kompensatoren verwendet werden, die sich ohne weiteres in den Kanälen bzw. den Schlitzen unterbringen lassen und die dennoch in der Lage sind, auch größere axiale Rohrdehnungen, die bei den Kunststoffrohren um ein Mehrfaches größer sind als bei den Metallrohren, auszugleichen.
  • Neben den Wellrohrkompensatoren sind auch schon Muffenrohr-Kompensatoren in verschiedenen Ausführungen bekannt, die aus einem über die Rohrenden schiebbaren Muffenrohr bestehen, welches stirnseitig eine Eindrehung für die Aufnahme eines Dichtringes od.dgl. aufweist. Der Dichtring wird mittels eines in der Eindrehung sitzenden Druckringes gegen den Rohrmantel angepreßt. Dabei ist zur Anpressung der Dichtringe an den beiden Anschlußseiten des Muffenrohres jeweils ein Druckflansch angeordnet, der sich gegen den Druckring abstützt. Die beiden Druckflansche sind zur Herstellung der Dichtung mittels Ankerschrauben gegeneinander verspannbar.
  • Solche Nuffenrohr-Kompensatoren haben sich in der Praxis an sich bewährt. Allerdings sind auch diese Kompensatoren nicht frei von Nachteilen. Beispielsweise ist es bei den bekannten Muffenrohr-Eompensatoren schwierig oder sogar unmöglich, die Dichtringe auszuwechseln, ohne die Rohrleitung zu trennen bzw. den gesamten Eompensator auszubauen.
  • Dies läßt sich aber nur bewerkstelligen, wenn der Kompensator bzw. dessen Anschlußstutzen mittels einer Flanschverbindung an die Rohrleitung angeschlossen werden. Werden dagegen die Anschlußstutzen an den Rohrleitungsenden angeschweißt, was vor allem bei Kunststoffleitungen häufig erwünscht ist, so ist ein Ausbauen des Muffenrohres zwecks Auswechselns der Dichtringe unmöglich. Da das Naß, um welches der Kompensator Längenänderungen der Rohrleitungen ausgleichen kann, von der Länge des Muffenrohres abhängt, müssen bei den bekannten Dehnungsausgleichern für die verschiedenen Einsatzzwecke Muffenrohre unterschiedlicher Längen verwendet werden. Dies bedeutet, daß für die verschiedenen Einsatzzwecke Nuffenrohr-Kompensatoren unterschiedlicher Längenabmessungen zur Verfügung gestellt und auf Vorrat gehalten werden müssen.
  • Der Erfindung liegt vosnehmlich die Aufgabe zugrunde, einen Kompensator von zweckdienlicher Ausbildung zu schaffen, der ein vergleichsweise einfaches-und rasches Auswechseln der Dichtelemente auch ohne trennen der Rohrleitungen-und/oder eine einfache Anpassung an unterschiedliche Dehnungswege zuläßt. Dabei soll sich der erfindungsgemäße Eompensator vorzugsweise auch durch verhältnismäßig geringe radiale hbmessungen bei zugleich einfacher und betriebssicherer Bauweise auszeichnen. Der erfindungsgemäße Lompensator soll insbesondere als sogenannter Monokompensator ausgebildet sein, der mit der einen der beiden Anschlußleitungen fest und unverschieblich, vorzugsweise durch Verschweißen, verbunden wird und daher nur an derjenigen Seite eine besondere Dichtung benötigt, an der die andere Anschlußleitung in das Muffenrohr verschiebbar hineingreift.
  • Gemäß der Erfindung besteht das Rohrverbindungsstück aus mehreren abgedichteten und voneinander trennbaren Ringteilen.
  • Diese mehrteilige Bauweise des die beiden Anschlußrohre bzw. Anschlußstutzen verbindenden Nuffenrobres bietet die Möglichkeit, je nach der geforderten Dehnungsaufnahme eine mehr oder weniger große Anzahl. an Ringteilen zu einem Rohrverbindungsstück der jeweils gewünschten Länge zusammenzustellen und gegebenenfalls auch nachträglich noch weitere Ringteile einzuschalten, wenn der Lompensator später auf eine größere Dehnungsaufnahme eingestellt werden soll. Weiterhin besteht aber auch erfindungsgemäß die PIöglichkeit, die Dichtringe auf einfache Weise dadurch auszuwechseln, daß im Einbauzustand des Kompensators zumindest eines der Ringteile aus dem Verband gelöst wird so daß das die Dichtung tragende Ringteil zum Auswechseln der Dichtung ausgebaut werden kann. Dies läßt sich wie erwähnt, bewerkstelligen, ohne daß die Anschlußrohre bzw. die Anschlußstutzen von der Rohrleitung getrennt zu werden brauchen.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besteht das Muffenrohr bzw. das Rohrverbindungsstück aus mindestens drei Ringteilen in eiller solchen Anordnung, daß zwischen zwei die Enden der Anschlußrohre umgreifenden Endringen mindestens ein lösbarer Zwischenring angeordnet ist.
  • Dabei ist in der Ausführung des Kompensators als Nonokompensator der eine der beiden Endringe zweckmäßig niit dem auf seiner Seite liegenden Mts chlußrohr. vorzugsweise durch Verschweißen fest und dicht verbunden. während der andere Endring gegenüber dem auf seiner Seite liegenden Anschlußrohr verschiebbar ist und die genannte Dichtung aufweist. Letztere besteht zweckmäßig aus einem oder mehreren Dichtringen. Es eilpfiehlt sich an dea fest angeordneten Endring eine radial nach innen vorspringende Schulter od. dgl.
  • vorzusehen, gegen die sich die Stirufläche des Anschlußrohres legt. Diese Schulterabstützung bewirkt eine axiale Ausrichtung des Anschlußrohre-s sowie einen unbedingt festen Sitz und eizie sichere Abdichtung zwischen dem geI1a#W-ten Endstück und dem Ansclilußrohr. Sie bietet die Höglichkeit, das Endstück an zwei Stellen, d.h. sowohl an der Schulter als auch am Außenmantel des Anschlußrohres anzuschweißen.
  • Gemäß einem weiteren wesentlichen Merkmal der Erfindung sind die Ringteile mit ineinanderfassenden axialen Vorsprüngen und Vertiefungen versehen, die zahnartig ausgebildet sein können oder durch ringförmige Eindrehungen an den Stirnflächen der Ringteile gebildet werden können. Aufgrund dieser Vorsprünge und Vertiefungen wird eine sichere formschlüssige Verbindung der Ringteile im zusammengebauten Zustand und außerdem eine sichere gegenseitige Abdichtung der Ringteile, ähnlich einer Labyrinthdichtung, erreicht.
  • Es empfiehlt sich, zwischen den einander zugewandten Stirnflächen der Ringteile Dichtelemente, vorzugsweise Flachringe od.dgl., anzuordnen.
  • Wesentlich für die Erfindung ist weiterhin die Verwendung einer lösbaren Spann- oder Verriegelungsvorrichtung od.dgl., mit der die Ringteile in dichter Anlage gehalten bzw. #gegeneinandergedrückt werden können. Diese Spannvorrich#ung kann vorzugsweise so ausgebildet sein, daß sie zugleich zur Anpressung des oder der die Abdichtung am Mantel des Anschlußrohres bewirkenden Dichtringe dient.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführung besteht die Spánnvorrichtung aus Druckflanscho,'n od.dgl., die mittels axialer Alikerschrauben gegeneinander verspannbar sind. Dabei weist die Spannvorrichtung zweckmäßig mindestens drei Druckflansche auf, von denen der eine das eine Anschlußrohr und der andere das andere Anschlußrohr umschließt und an den Ringteilen bzw. einem sich gegen die Dichtung legenden Druckring abgestützt ist, während der dritte Druckflansch zwischen diesen äußeren Druckflanschen auf einem der beiden Endringe angeordnet und an diesem abgestützt ist. Um eine Begrenzung des Dehnungsmaßes zu erzielen, empfiehlt es sich, einen weiteren Druckring vorzusehen, der auf dem gegenüber dem Rohrverbindungsstück verschieblichen Anschlußrohr angeordnet ist und der mit einem Anschlag an diesem Anschlußrohr zusammenwirkt, welcher die Endbegrenzung für die Relativbewegung des Anschlußrohres gegenüber dem Rohrverbindungsstück bildet. Die genannten Druckflansche sind axial gegeneinander verschieblich und zweckmäßig durch mehrere über den Rohrumfang verteilte, sämtliche Druckflansche durchgreifende Ankerschrauben od. dgl. verbunden.
  • Wie erwähnt, wird der erfindungsgemäße Kompensator vorzugsweise als Monokompensator ausgebildet. In diesem Fall weist nur der eine der beiden Endringe bzw. äußeren Ringteile in einer stirnseitigen Aussparung mindestens einen Dichtring auf, der von dem zugeordneten Druckflansch unter Einschaltung des genannten Druckringes gegen den Mantel des Anschlußrohres anpreßbar ist.
  • Es versteht sich, daß die axiale Länge zumindest eines der das Rohrverbindungsstück bildenden Ringteile so bemessen wird. daß dieser Ringteil nach erfolgtem Lösen der Verspannung durch den Spalt zwischen den beiden einander zugewandten Stirnenden der Anschlußrohre radial herausgezogen werden kann, um anschließend das die Rohrdichtung tragende ringteil zum Auswechseln der Dichtung ausbauen zu können.
  • Die axiale Abmessung des oder der Zwischenringe ist zweckmäßig größer als diejenige des die Dichtung tragenden Ring#-teils. Im übrigen empfiehlt es sich, die Wandstärke der Ringteile erheblich größer zu wählen als diejenige der Anschlußrohre. Letztere bestehen zweckmäßig aus kurzen Rohrstutzen, die mit den Leitungsenden, vorzugsweise durch Verschweißen, gegebenenfalls aber durch Verkleben oder auf andere Weise, verbunden werden Die das Nuffenrohr bzw. das Rohrverbindungsstück bildenden Ringteile und vorzugsweise auch die Druokflansche und die Anschlußstutzen werden vorzugsweise aus Kunststoff ges er tigt, obwohl sie auch aus anderen Werkstoffen hergestellt werden können.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungse gemäßen Kompensators dargestelltt Es zeigen; Fig. 1 einen Kompensator gemäß der Erfindung in Selten ansicht, teilweise im Längsschnitt; Fig. 2 eine geänderte AusSX wungsform des mehrteiligen Rohrverbindungsstücks des erfindungsgemäßen Kompensators.
  • Mit 10 und 11 sind in Fig. 1 zwei Rohrstutzen bezeichnet, die axial gegeneinander ausgerichtet sind und mit ihren äußeren Stirnenden 10' und 11' an den Enden einer Rohrleitung, vorzugsweise einer Kunststoffleitung, angeschlossen werden. Die Verbindung der Rohrstutzen 10 und 11 mit den Rohrleitungsenden erfolgt zweckmäßig durch Schweißen.
  • Der dargestellte Kompensator weist ein mehrteiliges Muffenrohr bzw. Rohrverbindungsstück 12 auf, welches die Rohrverbindung zwischen den beiden Anschlußstutzen 10 und 11 herstellt, deren einander zugewandte Stirnenden einen solchen Abstand voneinander aufweisen, daß Dehnungen und Schrumpfungen der Rohrleitung von dem Kompensator aufgenommen werden können.
  • Gemäß Fig. 1 ist das Rohrverbindungsstück 12 dreiteilig ausgebildet. Es besteht aus den Ringteilen 13, 14 und 15, deren Wandstärke um ein Nehrfaches größer ist als diejenige der Anschlußstutzen 10 und 11 und die zweckmäßig ebenfalls aus Kunststoff gefertigt sind. Der Ringteil 13 ist als Endring an dem Ende des Stutzens 10 befestigt. Er# weist- einen inneren Ringflansch 13' auf gegen den sich der Stutzen 10 mit seiner Stirnfläche 10 legt. Der Ringteil 1v ist an den Stellen a und b mit dem Anschlußstutzen 10 verschweißt.
  • Auf diese Weise wird ein unbedingt dichter Anschluß des Ringteils 13 an dem Stutzen erzielt. Der den anderen Endring bildende Ringteil 15 ist auf dem Anschlußstutzen 11 in Axialrichtung verschieblich geführt. Er weist eine stirnseitige Eindrehung 16 auf, in der zwei nachgiebige Dichtringe 17 und 18 liegen, die sich gegen den Umfang des Stutzens 11 legen und damit eine Abdichtung zwischen dem Stutzen und dem Ringteil 15 bewirken. Zwischen den beiden Dichtringen 17 und 18 ist ein schmaler Druckring 19 angeordnet. In die Eindrehung 16 faßt ein weiterer Druckring 20 ein, der zur Anpressung des Dichtringes 18 und damit auch des Dichtringes 17 gegen den Umfang des Stutzens 11 dient. Die Ringe 19 und 20 sind zweckmäßig ebenfalls aus Kunststoff gefertigt.
  • Zwischen den beiden Endringen 13 und 15 liegt der Zwischenring 14. Die Ringe 13, 14 und 15 weisen an ihren einander zugewandten Stirnflächen Eindrehungen 21 oder sonstige axiale Vorsprünge und Vertiefungen auf, derart, daß die Ringe formschlüssig zusammengehalten werden und in ihrem Verband keine Radialbewegungen gegeneinander ausführen können. Zur Abdichtung der Ringe-an den Stirnflächen sind Flachringe 22 an den durch die Eindrehungen gebildeten radialen Schultern angeordnet. Es ist erkennbar, daß sich die zu einem Rohrverbindungsstück bzw. einem Muffenrohr ergänzenden Ringteile 13, 14 und 15 mittels einer Spannvorrichtung in axialer Ricbtung so gegeneinander verspannen lassen, daß die Dichtringe 22 zusammengepreßt und die Ringteile in ihrem festen Verband unverrückbar gehalten werden. Die Spannvorrichtung wird weiter unten noch näher erläutert.
  • Auf dem Anschlußrohr oder Rohrstutzen 10 ist ein Druckflansch 25 verschiebbar geführt, der sich im Montagezustand gegen die rückwärtige Stirnfläche 13" des Ringteils 13 legt. Entsprechend ist auf dem anderen Anschlußrohr 11 ein Druckflansch 24 axial verschiebbar geführt, der sich gegen den Druckring 20 legt. Ein dritter Druckflansch 25 ist auf dem die Dichtung tragenden Ringteil 15 verschiebbar angeordnet. Dieser Druckflansch 25 legt sich gegen eine Ringschulter 26 des Ringteils 15. Schließlich ist noch ein weiterer Druckflansch 27 vorgesehen, der auf dem Anschlußrohr 11 verschiebbar ist und der mit einem ringförmigen Endanschlag 28 zusammenwirkt, der an dem Rohr 11 außenseitig befestigt ist. Sämtliche Druckflansche bestehen vorzugsweise aus Kunststoff. Sie sind über mehrere, z.B. vier oder mehr Anterschrauben 29 unterninzader verbunden. Mit 50 bis 35 sind die auf diesen Ankerschrauben angeordneten Spann-, Justier- und Gegenmuttern bezeichnet.
  • Bs ist erkennbar, daß durch Festziehen der Muttern 32 bzw.
  • der äußeren muttern 30 die Druckflansche 23 und 25 sich gegeneinanderziehen lassen, wodurch auf grund der Abst~utzBng #des Druckflansches 25 an der Ring schulter 26 des Ringteils 15 die Ringteile 15 bis 15 in au aller Richtung unter Anpressung der Flachdichtungen 22 -gegeneinandergedrückt werden. Entsprechend kann durch Festziehen der Muttern 33 der Druckflansch 24 gegen den Druckring 20 gezogen und damit die Dichtung 17, 18 an dem Anschlußrohr 11 hergestellt werden. Die Muttern 34 und 35 werden so eingestellt, daß der Druckflansch 27 zusammen mit dem Anschlag 28 als Endbegrenzung für die Rohrdehnung wirkt.
  • Die Strömungsrichtung, in der das gasförmige oder flüssige Medium die Leitung durchströmt, ist in Fig. 1 durch den Pfeil 5 angedeutet. Das in dieser Richtung strömende Medium kann die Dichtung 17, 18 nicht unmittelbar beaufschlagen, da diese hinter der inneren Stirnkante des Anschlußrohres 11 angeordnet ist. Der Ringspalt zwischen dem Außenumfang des Anschlußrohres 11 und dem Innenumfang des Ringteils 15 ist sehr klein; er beträgt z.B. etwa 1 mm. Es stellt sich daher an dieser Stelle ein Drosselspalt ein mit der Wirkung, daß der auf die Dichtringe wirkende Druck verhältnismäßig klein ist. Auf diese Weise ist eine zuverlässige Abdichtung zwischen dem Rohrverbindungsstück 12 und dem Anschlußrohr 11 gewährleistet. An der Verbindungsstelle zwischen dem Anschlußrohr 10 und dem Ringteil 13 kann es zu keiner Undichtigkeit kommen, obwohl diese Verbindungsstelle in Strömungsrichtung des Mediums liegt und daher unmittelbar von diesem beaufschlagt wird. Die Verschweißung des Ringteils 13 an der Innenseite bei b und an der Außenseite bei a stellt aber hier in jedem Fall eine sichere, Ab#ichtung her.
  • Es ist erkennbar, daß bei sich im Betrieb einstellenden Rohrdehnungen sich das Anschlußrohr 11 in das Röhrverbindungsstück 12 hineinschiebt , wobei die Dichtung an den Dichtringen 17 und 18 in jedem Fall aufrechterhalten-wird.
  • Bevor bei dieser Längendehnung die vordere Stirnfläche des Anschlußrohres 11 gegen den InnenClansch 13' des Ringteils 13 stößt , gelangt der Druckflansch 27 in Anschlag-gegen den Anschlagring 28. Falls andererseits die Rohrleitung einer Schrumpfung unterworfen ist, schiebt sich das Anschlußrohr 11 aus dem Rohrverbindungsstück 12 heraus, wobei aber ebenfalls die Dichtung an den Dichtringen 17 und 18 gewahrt bleibt. Bevor die innere Stirnkante des Anschlußrohres 11 sich über die Dichtringe 17 und-18 nach außen schieben kann, stößt der Anschlagring 28 gegen den Druckflansch 27. Die Druckflansche 24 und 27 stellen daher in Verbindung mit dem Anschlag 28 eine Endbegrenzung für das zulässige Dehnungs- und Schruspfungsmaß der Rohrleitung dar.
  • Um die Dichtelemente 17 und 18 auszuwechseln, werden die Ankerschrauben 29 gelöst. Das Ringteil 15 läßt sich dann zusammen mit den Druckflanschen 24 und 25 so weit nach rechts vers9hieben, ~daß- das mittlere Ringteil 14 in radialer Richtung aus dem Verband herausgezogen werden kann. Anschließend wird dann das Ringteil 15 so weit nach links geschoben, bis es -sich ebenfalls zur Seite hin herausziehen läßt. liach erfolgtem Auswechseln der Dichtelemente erfolgt dann der Zusammellbau der Ringteile sinngemäß i-n umgekehrter Folge, worauf dann die Verspannüng mittels der Ankerschrauben und der Druckflansche wieder herges-tellt wird.
  • Während in Fig. 1 das Rohrverbindungsstück 12 drei Ringteile 13, 14 und 15 um'faßt weist das in Fig. 2 gezeigte Rohrverbindungsstück insgesamt vier Ringteile 13, 14 und 14a und 15 auf. Die Ringteile 14 und 14a sind von identischer Ausbildung. Es ist weiteres erkerntbar, daß je nach Anzahl der Ringteile die axiale Länge des Rohrverbindungsstückes 12 entsprechend dem jeweils geforderten Dehnungs- oder Schrumpfungsweg eingestellt werden kann.
  • Es wäre auch möglich das Rohrverbindungsstück 12 aus nur zwei Ringteilen herzustellen. In diesem Fall muß allerdings der Kompensator als mit beidseitigem Einschub arbeitender Bikompensator ausgebildet werden. Dies bedeutet, daß das Ringteil 13 (Fig. 1) entsprechend dem Ringteil 15 mit Dichtelementen 17, 18 versehen und so angeordnet werden muß, daß es sich auf dem Anschlußrohr 10 axial verschieben läßt. Um nun die Ringteile auszubauen wird-das eine der beiden Ringteile zurückgeschoben , so daß das andere Ringteil durch den Spalt zwischen den einander zugewandten Stirnenden der Anschlußrohre 10 und 11 herausgezogen werden kann. Entsprechend läßt sich anschließend das andere Ringteil ausbauen.
  • Bei dieser zweiteiligen Ausführung ergibt sich aber ein erhöhter Bauaufwand, da auch an dem Ringteil 13 eine Dichtung vorgesehen werden muß. Außerdem ist# ein Ausbauen der Ringteile nur möglich, wenn die Enden der Anschlußrohre in einem genügend weiten Abstand voneinander liegen. Es empfiehlt sich daher auch im Folge eines Biliompensators das Rohrverbindungsstück 12 aus mehr als nur zwei Ringteilei; zusammenzusetzen.
  • Anstelle der-Spann- und Ankerschrauben können zur Verspannung der Ringteile aber auch andere Spannvorrichtungen, wie z.B. Spannkeile, Spannhebel u.sw., verwendet werden. Besonders vorteilhaft ist jedoch die Verwendung einer Spannvorrichtung, die, wie vorstehend beschrieben, zugleich zur Verspannung der Ringteile und zur Anpressung der Dichtringe 17, 18 verwendet werden kann und die außerdem die Noglichkeit bietet eine Endbegrenzung des von dem Kompensator aufgenommenen Dehnungs- und Schrumpfungsmaßes mit Hilfe der Teile 27 und 28 zu bewirken. Es wäre auch denkbar, den Druckring 20 einstückig mit dem Druckflansch 24 herzustellen.
  • Das Naß der Anpressung der Dichtelemente 17, 18 läßt sich mit Hilfe der Ankerschrauben weitgehend beliebig einstellein. Dies bietet die Möglichkeit, den'KompenSator auch für höhere Betriebsdrücke zu verwenden.

Claims (18)

  1. Anspruche
    @ Kompensator für Rohrleitungen, insbesondere für den Einbau in Kunststoffrohre, bestehend aus einem zwischen die Anschlußrohre der Rohrleitung eingeschalteten, gegenüber dem Anschlußrohr abgedichteten muffenartigen Rolirverbindungsstück, in welchem zumindest das eine der beiden Anschlußrohre zwecks Längenausgleichs verschiebbar ist dadurch gekennzeichnet, daß das Rohrverbindungsstück (12) aus mehreren abgedichteten und voneinander trennbaren Ringteilen (13, 14) besteht.
  2. 2. Kompensator nach Anspruch 1* dadurch gekennzeichnet, daß das Rohrverbindungsstück (12) zwischen zwei die Enden der Anschlußrohre (10, 11) umgreifenden Endringen (13, 15) mindestens einen lösbaren Zwischenring (14, 14a) aufweist.
  3. 3. Kompensator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der eine der beiden Endringe (13, 15) mit dem auf seiner Seite liegenden Anschlußrohr (10), vorzugsweise durch Verschweißen, fest verbunden ist, während der andere Endring (15) gegenüber dem auf seiner Seite liegenden Anschlußrohr (11) verschiebbar ist.
  4. 4. Kompensator nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der fest angeordnete Endring (13) eine radial nach innen vorspringende, sich gegen die Stirnfläche (10") des Anschlußrohres (10) legende Schulter bzw. einen Flansch (13') od'.dgl. aufweist.
  5. 5. Kompensator nach einem der Ansprüche 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, daß die Ringteile (13, 14, 15) mit ineinanderfassenden axialen Vorsprüngen und Vertiefungen (21) versehen sind.
  6. 6. Kompensator nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den sich gegeneinander abstützenden Ringflächen der Ringteile (13, , 15) Dichtelemente (22), vorzugsweise Flachringe, aW-;eordnet sind.
  7. 7. Kompensator nach einem der Ansprüche 1 bis 6,, gekennzeichnet duich eine lösbare Spannvorrichtung , mit der die Ringteile (13, 14, 15) in Axialrichtung gegeneinanderdrückbar sind.
  8. 8. Kompensator nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest der eine der beiden Endringe (13, 15) in einer stirnseitigen Aussparung (16) mindestens einen Dichtring (17. 18) aufweist der mittels eines Druckringes (20) gegen den Mantel des Anschlußrohres (11) anpreßbar ist
  9. 9. Kompensator nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß zur Anpressung des Dichtringes (17, 18) die die Ringteile zusammenlialtende Spannvorrichtung dient.
  10. 10. Kompensator nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet daß die Spannv#orrichtung#aüs durch axiale Ankerschrauben (29) od.dgl. gegeneinander verspannbaren Druckflanschen (H , 24, 25, 27) besteht.
  11. 11. Kompensator nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet; daß die Spannvorrichtung drei Druckflansche (23, 24 25) aufweist von denen der eine das eine Anschlußrohr#(l0) und der andere das andere Anschlußrohr (11) umschließt und an den Ringteilen bzw. dem Druckring (20) abgestützt ist, während der dritte Druckflansch (25) zwischen diesen äußeren Druckflanschen (23, 24) auf einem der Ringteile angeordnet und an diesem abgestützt ist.
  12. 12. Kompensator nach M-ispruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß ein vierter Druckflansch (27) auf dem gegenüber dem Rohrverbindungsstück (12) verschieblichen Anschlußrohr (11) angeordnet ist, der mit einem Anschla£-';'(28) -zusammenwirkt, welcher eine Endbegrenzung für die Relativbewegung des Anschlußrohres gegenüber dem Rohrverbindungsstück bildet.
  13. 13. Kompensator nach einem der Ansprüche 10 bis 12 dadurch gekennzeichnet, daß die Druckflansche axial gegeneinander verschieblich und durch mehrere über den Rohrumfang verteilte, sämtliche Druckflansche durchgreifende Ankerschrauben (29) verbunden sind.
  14. 14. Sompensator nach einem, der Ansprüche 1 bis lf, dadurch gekennzeiChnet, daß der oder die Zwischenringe (14, 14a) eine axiale Abmessung aufweisen, die größer ist als die axiale Abmessung des die Dichtung (17, 18) tragenden Endringes (15).
  15. 15. Kompensator nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch geke4#zeichnet, daß sämtliche Ringteile (13, 14, 15) eine größere Wandstärke aufweisen als die Anschlußrohre (10, 11).
  16. 16. Kompensator nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußrohre (10, 11) aus kurzen Rohrstutzen bestehen, die mit den Leitungsenden, vorzugsweise durch Verschweißen, verbindbar sind.
  17. 17. Kompensator nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringteile (131 14, 15) und vorzugsweise auch die Druckflansche (23, 24, 25, 27) sowie die Anschlußrohre (10, 11) aus Kunststoff bestehen.
  18. 18. Kompensator nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß das festliegende Ringteil (13) an demjenigen Anschlußrohr (10) angeschweißt ist, welches sich auf der Abflußseite des Kompensators befindet.
    L e e r s e i t e
DE2162903A 1971-12-17 1971-12-17 Kompensator fuer rohrleitungen Pending DE2162903A1 (de)

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