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DE2063480A1 - Vorrichtung zum Herstellen von Kopien - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen von Kopien

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Publication number
DE2063480A1
DE2063480A1 DE19702063480 DE2063480A DE2063480A1 DE 2063480 A1 DE2063480 A1 DE 2063480A1 DE 19702063480 DE19702063480 DE 19702063480 DE 2063480 A DE2063480 A DE 2063480A DE 2063480 A1 DE2063480 A1 DE 2063480A1
Authority
DE
Germany
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transfer
plate
exposure
transport
development
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702063480
Other languages
English (en)
Inventor
Walter 2000 Hamburg. M Limberger
Original Assignee
Lumoprint Zindler KG,2000 Hamburg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lumoprint Zindler KG,2000 Hamburg filed Critical Lumoprint Zindler KG,2000 Hamburg
Priority to DE19702063480 priority Critical patent/DE2063480A1/de
Priority to GB5924371A priority patent/GB1368305A/en
Priority to FR7146391A priority patent/FR2119691A5/fr
Priority to US00211603A priority patent/US3748038A/en
Publication of DE2063480A1 publication Critical patent/DE2063480A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/02Exposure apparatus for contact printing
    • G03B27/14Details
    • G03B27/30Details adapted to be combined with processing apparatus

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)

Description

Vorrichtung zum Herstellen von Kopien
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen von Kopien mit einer Belichtungsplatte und einem dieser zugeordneten höhenbeweglichen Andrückdeckel, wobei ein tibertragungsmaterial, das belichtet wird, und ein Empfangsmaterial verarbeitet werden, auf welches die Abbildung in einer übertragungs- und gegebenenfalls Entwicklungseinrichtung übertragen wird, und das Übertragungsmaterial bandförmig ausgeführt und in Hollenform gespeichert ist.
Solche bekannte Vorrichtungen mit einer Belichtungsplatte in der Oberseite eines Gerätegehäuses haben den Vorteil, daß aus Büchern und von blattförmigen Vorlagen Kopien hergestellt werden können. Es ist dabei auch bekannt, das bandförmige Übertragungsmaterial über die Belichtungsplatte zu führen und die Vorlage nach Öffnung des Andrückdeckels auf das Übertragungsmaterial zur Belichtung aufzulegen.
Automatisch arbeitende Geräte dieser Art sind sehr kompliziert ausgeführt und beanspruchen viel Raum. Ferner haben die bekannten Geräte den Nachteil, daß das Übertragungsmaterial, das nach der Belichtung mit dem belichteten Abschnitt in eine Übertragungs- und Entwicklungseinrichtung vorgeschoben werden
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muß, nach dem ÜbertragungsVorgang wieder eine Strecke zurückge-_ führt werden muß, um das Übertragungsmaterial durchgehend auszunutzen. Dieser zusätzliche Arbeitsschritt macht die Geräteaus~ führung nicht nur komplizierter, sondern nimmt auch Zeit in An-- " Spruch.
Wenn darauf-verwiesen wird, daß die Abbildung in einer übertragungs- und gegebenenfalls Entwicklungseinrichtung übertragen wird, soll dieses einbeziehen, daß es sich nur um eine übertragungseinrichtung handeln kann und eine Entwicklungseinrichtung im weiteren Weg des Empfangsmaterials nachgeordnet ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine automatisch arbeitende Vorrichtung der oben genannten Art zu schaffen, die nur wenig Platz einnimmt und somit klein ausgeführt sein kann und weiterhin den zusätzlichen Arbeitsschritt der Rückführung des Übertragungsmaterials vermeidet.
Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß am Ausgang der Übertragungs- und Entwicklungseinrichtung eine Trenn-Transportvorrichtung vorgesehen ist, die das bandförmige Übertragungsmaterial zu einer Speicherrolle ablenkt und das Empfangsmaterial, das während einer Belichtung blattförmig in eine Bereitschaftsstellung vor der Entwicklungs- ,und übertragungseinrichtung ge~ führt wird, zu einer Ausgabeanordnung transportiert, und Schalt-Transportmittel sowohl im Wege des Übertragungsmaterials als auch des Empfangsmaterials vorgesehen sind, um beide Materialien, das Übertragungsmaterial mit einem belichteten Abschnitt höchstens entsprechend der Größe der Belichtungsplatte, in die unmittelbar anschließende Übertragungs- und Entwicklungseinrichtung zu transportieren. Die Trenn-Transportvorrichtung ist ein wesentliches Element, weil es zugleich gestattet, das Empfangsmaterial vom Übertragungsmaterial abzuziehen, ohne daß letzteres bewegt werden muß, so daß dieses in seiner Stellung verbleibt, in der der nachlaufende Hand .des belichteten Abschnittes unmit-
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telbar neben der .belichtungsplatte liegt. Der Hinweis, daß der Transport des übertragungsmaterials höchstens entsprechend der Größe der Belichtungsplatte erfolgen soll, bezieht ein, daß auch ein kleinerer Transportschritt wählbar ist, wenn beispielsweise nur Vorlagen von halber Länge der Belichtungsplatte kopiert werden.
Vorteilhaft weist die Trenn-Transportvorriehtung ein im ganzen bewegliches Transportwalzenpaar auf, dem an seiner Zuführungsseite eine Umlenkrolle für das übertragungsraaterial zugeordnet ist. Diese Baugruppe ist aus einer Stellung an die übertragungs- und Entwicklungseinrichtung heran-, vorzugsweise in einen Spalt am Ausgang dieser Einrichtung hineinbewegbar. Dadurch wird unter Abstreifung des Übertragungsmaterials mittels der Umlenkrolle das Transportwalzenpaar zur Abholung des Empfangsmaterials in die übertragungs- und Entwicklungseinrichtung bewegt, wobei die Umlenkrolle den vorderen Rand des Empfangsmaterials vom Übertragungsmaterial zum Einlauf zwischen die Transportwalzen des Transportwalzenpaares freimacht.
Vorzugsweise ist die übertragungs- und Entwicklungseinrichtung als Wärmeentwicklungseinrichtung vorgesehen und weist eine plattenförmige Hei-zeinrichtung sowie eine Anpreßplatte auf, die arbeitstaktmäßig aneinanderbewegbar sind, wobei die Anpreßplatte an der Seite vorgesehen ist, an welcher das Übertragungsmaterial geführt ist. Die Baugruppe der Trenn-Transportvorrichtung ist in einen Spalt zwischen der plattenförmigen Heizeinrichtung und der Anpreßplatte bewegbar.
Mit der Ausführung als Wärmeentwieklungseinrichtung läßt sich einbesonders gedrängter Aufbau erzielen. Bevorzugt wird dabei, daß die plattenförmige Hei-zeinrichtung und die Anpreßplatte im wesentlichen senkrecht vorgesehen und durch Bewegungsmittel, z.B. Exzenter, und gegen die Wirkung von Federn aneinander- und auseinanderbewegbar sind, wobei die Anpreßplatte schwenkbar an einem Rand der Belichtungsplatte aufgehängt ist. Dadurch wird
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nicht nur die Möglichkeit eines gedrängten Aufbaues verbessert s sondern vor allem auch eine Lösung geschaffen, bei der sich durch die Art der Aufhängung der Anpreßplatte die Übertragungsund Entwicklungseinrichtung unmittelbar an die Belichtungsplatte anschließen kann, wobei die Umlenkung des Übertragungsmaterials am Rande der Belichtungsplatte auch zu "einer definierten Abgrenzung zwischen den Belichtungs- und Übertragungsbereichen führt und ferner die Anlenkung des Andrückdeckels einfach ausgeführt sein kann.
Zweckmäßig ist die Walzen-Baugruppe der Trenn-Transportvorrichtung an einer Schwenkhebelanordnung vorgesehen, die durch Bewegungsmittel, z.B. einen Exzenter, unter taktweiser Steuerung gegen die Wirkung einer die Baugruppe aus dem Spalt ziehenden Feder bewegbar ist.
Wenn vorstehend von Bewegungsmitteln die Rede ist, wird ausdrücklich einbezogen, daß Hebel, insbesondere Kniehebelanordnungen, in einer bekannten Weise vorgesehen sein können. Die beispielsweise angegebene Ausführung mit Exzentern, die gegen die Wirkung von Federn arbeiten, gibt eine günstige Lösung an, die raumsparend ist, verschleißfrei und zuverlässig arbeitet.
Vorteilhaft ist am unteren Rand der plattenförmigen Heizeinrichtung eine auslenkbare Zunge angeordnet, die das Empfangsmaterialblatt in der übertragungs- und Entwicklungseinrichtung hält und an der das Walzenpaar der Trenn- und Transportvorrichtung unter Auslenkung der Zunge vorbeibewegbar ist.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung ist insbesondere im Bereich der an der Seite der Anpreßplatte befindlichen Walze des Walzenpaares verschwenkbar ein Leitblech angeordnet, dessen freies Ende auf einer Bodenfläche des Gehäuses aufliegt, an derem in Richtung des Leitbleches liegenden Ende eine Ausgabeanordnung vorgesehen ist. Hierdurch wird der glatte Transport des Empfangsmaterials verbessert. Es versteht sich, daß dann, wenn unmittelbar hinter der Belichtungsplatte nur eine übertragungseinrich™
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tung angeordnet ist, eine zusätzliche Entwicklungseinrichtung zwischen dem Leitelement und der Ausgabeanordnung angeordnet sein könnte. Das hängt von der Art des verarbeiteten Materials sowie des angewendeten Verfahrens ab. Beispielsweise können in der Vorrichtung mit der Wärmeübertragung und -entwicklung Materialien nach Patent (Patentanmeldung P 14 21 419.8-45)
verarbeitet werden. Für fotoleitendes Kopiermaterial könnte eine übertragungseinrichtung durch eine Elektrodenanordnung gebildet sein, unter deren Feldeinrichtung Latentbilder übertragen werden, die in einer nachgeschalteten Entwicklungseinrichtung entwickelt werden.
Wenn auch das Empfangsmaterial von einer Rolle abgezogen und abgeschnitten werden könnte, geht die Erfindung davon aus, daß das Empfangsmaterial blattförmig in einem Stapel angeordnet ist, dem Auszugsmittel zugeordnet sind. Eine besonders günstige Ausführung wird dabei durch eine im wesentlichen senkrechte Anordnung des Stapels zweckmäßig an der von der Belichtungseinrichtung abgekehrten Seite der plattenförmigen Heizeinrichtung erreicht.
Diese Ausführung hat bereits erhebliche Vorteile für eine gedrängte Ausbildung, weil praktisch der Stapel und die übertragungs- und Entwicklungseinrichtung senkrecht nebeneinander angeordnet sind. Ein Problem bei der Entnahme des Blattmaterials aus einem Stapel liegt nun darin, daß die Auszugsmittel nicht immer exakt arbeiten, sei es, daß beschichtete Empfangsblätter mehr oder weniger stark aneinanderkleben oder daß die Oberfläche einer Auszugswalze durch längere Benutzung stark geglättet ist. Unsicherheiten können sich dabei auch durch Umweltseinflüsse wie Temperatur oder Luftfeuchtigkeit ergeben, die den Oberflächenzustand insbesondere beschichteter Kopiermaterialblätter ändern können. Vielfach hat man daher bereits in Kopiergeräten besondere Bereitstellungen vorgesehen, in die blattförmiges Kopiermaterial aus einem Stapel transportiert wird und die eine defi-
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nierte Lage des Kopiermaterialblattes bestimmen» Dieses kann dann beispielsweise in Abhängigkeit von dem Durchlauf einer Vorlage bei Durchlaufbelichtungseinrichtungen oder in Abhängigkeit von anderen Transportbewegungen aus der definierten Bereitstel-■ lung abgeholt werden, so daß ein genau bestimmter Zusammenlauf mit dem übertragungsmaterial gewährleistet ist. Die Erfindung schafft eine überraschende Lösung dadurch, daß die Abzugsmittel am unteren Rand des Stapels vorgesehen sind und eine parallel zum Stapel nach oben gerichtete Führungsbahn angeordnet ist, an derem unteren Ende ein eine Bereitstellung bestimmendes, ständig umlaufendes Transportwalzenpaar vorgesehen ist und an derem oberen Ende ein Schalt-Transportwalzenpaar zur überführung des Empfangsmaterials aus der Bereitstellung in die übertragungs- und Entwicklungseinrichtung angeordnet ist. Hierdurch wird ein sonst üblicher Anschlagschalter für den vorderen Rand des Kopiermaterialblattes vermieden und eine definierte, ruhende Abstützung auf einem ohnehin vorhandenen umlaufenden Transportmittel geschaffen.
Der Ausdruck "Schalt-Transportwalzenpaar" betrifft eine Anordnung wie sie beispielsweise im Patent (Patentanmeldung
P 15 61 157.1-27) beschrieben ist und die aus einer ständig umlaufenden Walze und einer abgeflachten Walze besteht. Letztere ist so verriegelbar, daß die Abflachung unter öffnung eines Spaltes der ständig umlaufenden -Walze zugekehrt ist. Bei Lösung der Verriegelung kommt der nicht abgeflachte Umfang unter Erfüllung von Transportfunktionen mit der ständig umlaufenden Walze in Eingriff.
Es wird weiterhin bevorzugt, daß im Wege des bandförmigen Übertragungsmaterials zwischen der Trenn-Transportvorrichtung und der Speicherrolle ein weiteres Schalt- Transportwalzenpaar angeordnet ist, welches das übertragungsmaterial um die erforderliche Strecke in die Entwicklungs- und übertragungsvorrichtung transportiert .
Pur die Steuerung können verschiedene Einrichtungen wie Relais-
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schaltungen oder dergleichen benutzt werden. Es wird jedoch eine an sich "bekannte Steuervorrichtung zur Steuerung von Arbeitstakten in Form einer Schaltwalze bevorzugt, welche eine Steuerreihenfolge bewirkt, die im einzelnen unten noch beschrieben wird und durch die die Punktionsteile so eingesetzt werden, daß Kopien unmittelbar hintereinander gezogen werden können.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels erläutert, das in der Zeichnung dargestellt ist. In dieser zeigen:
Pig. 1 : eine schematisierte Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Gerätes im Schnitt;
Pig. 2 : eine Draufsicht auf eine Einzelheit nach ligo 1;
Pig. 3 i eine schematische Ansicht einer Steuereinrichtung für das G-erät nach Pigo 1.
Das G-erät nach Pig. 1 besitzt ein Gehäuse mit parallel zur Zeichnungsebene verlaufenden Seitenwänden, senkrecht zu dieser Ebene verlaufenden Stirnwänden 1, 2, einer Bodenplatte 3 und einer Deckwand 4. In dieser Deckwand ist die durchsichtige Belichtungsplatte 5 angeordnet, unter welcher sich ein Reflektor 6 befindet, in dem eine Lichtquelle 7 angeordnet ist. Bei einer Ausführung, bei welcher der Reflektor zylinderabschnittsförmig ausgebildet ist, kann die Lichtquelle 7 als stabförmige Lampe quer durch das Gehäuse durchgehen» Über ihr ist eine Blende 8 vorgesehen, um eine gleichmäßige Ausleuchtung der Belichtungsplatte 5 zu gewährleisten»
Die Belichtungsplatte 5 schließt sich unmittelbar an die Stirn-
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wand 2 an, die zwischen den Seitenwänden, von denen ein Abschnitt 9 &er hinteren Seitenwand zu sehen ist, nach oben schräg zur Gerätemitte eingezogen ist, um beispielsweise die Anlage von Büchern zu erleichtern.
über der .Belichtungsplatte ist ein Andrückdeckel 10 vorgesehen, an dessen Unterseite Schichtungen aus zusammendrückbarem Material, beispielsweise Schaumkunststoff, angeordnet sind. Dieser Andrückdeckel ist beispielsweise über der hinteren Seitenwand, von der der Abschnitt 9 erkennbar ist, mittels Scharnieren angelenkt, deren Achse parallel zur Seitenwand verläuft. Somit ist der Deckel TOn vorn nach hinten bezüglich Fig. 1 aufklappbar.
Zwischen dem oberen Hand 11 der Stirnwand 2 und dem benachbarten Rand 12 des Reflektors 6 ist ein Spalt vorgesehen, durch welchen bandförmiges Übertragungsmaterial 13, das auf einer Vorratsrolle I^ gespeichert ist, hindurchgeführt wird.
An dem anderen Rand 15: der Belichtungsplatte befindet sich ein scharnierartiges Gelenk 16, an dem eine Anpreßplatte 17 einer Übertragungs- und Entwicklungseinrichtung verschwenkbar aufgehängt ist. Diese Anpreßplatte 17 ist in Fig. 1 in einem Zustand gezeigt, in welchem die Übertragungs- und Entwicklungseinrichtung geöffnet ist. Die Übertragungs- und Entwicklungseinrichtung besitzt ferner eine plattenförmige Heizeinrichtung 18, die in Richtung des Pfeils 19 hin- und herbeweglich in nicht näher dargestellten Führungen angeordnet ist, welche sich an Gehäusewänden befinden. Die plattenförmige Heizeinrichtung hat Heizkanäle 20, in denen beispielsweise eine Heizspirale angeordnet ist, die· an einen elektrischen Anschluß angeschlossen ist» Die 'temperatur der plattenförmigen Heizeinrichtung wird durch einen nicht näher gezeigten Thermostaten geregelt.
Die Anpreßplatte 17 trennt zugleich den Raum unter dem Heflektor 6 von der Ubertrag'ungs- und Entwicklungseinrichtung 17, IB ab.
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In diesem Raum ist nicht nur die Torratsrolle 14 für bandförmiges Übertragungsmaterial, sondern auch die Speicherrolle 21 gelagert. Die Vorratsrolle 14 steht unter der Wirkung einer nicht dargestellten Bremse, die verhindert, daß sich beim Abzug von ubertragungsraaterial aufgrund eines Nachlaufes Schlaufen bilden. Die Speicherrolle 21 ist mit einem Antriebsmotor gekuppelt, wobei eine Rutschkupplung vorgesehen sein kann. Dieser Antriebsmotor kann die Aufgabe haben, das Übertragungsmaterial nach einer Steuerung vorzuziehen und aufzuwickeln» V/enn aber für das Vorziehen die noch zu beschreibende Antriebseinrichtung mit den Walzen 29 und 30 vorgesehen ist, kann der Antriebsmotor hinsichtlich seines Antriebsmomentes, bzw. die Rutschkupplung hinsichtlich des Ubertragungsmomentes, so schwach ausgelegt werden, daß der Antriebsmotor ohne Unterstützung durch die Antriebseinriciitung 28, 30 nicht gegen die Bremsung der Vorratsrolle arbeiten kann»
An den parallel zur Zeichnungsebene verlaufenden Seitenwänden sind Hebel verschwenkbar angeordnet, von denen nur ein Hebel 22 in Figo 1 gezeigt ist. Die Schwenkachse ist mir 23 bezeichnet. Die an beiden Seiten angeordneten Hebel können durch Querstücke verbunden sein. Sie erstrecken sich beiderseits der Anpreßplatte 17 in einen Bereich, der etwa senkrecht unter dem scharnierartigen Gelenk 16 liegt. An den freien Enden der Hebel 22 sind parallel zu den Seitenwänden des Gehäuses gerichtete Platinen 24 vorgesehen, zwischen denen sich am unteren Ende ein Transportwalzenpaar mit den Walzen 25, 26 befindet, von denen wenigstens eine vValze mittels einer biegsamen Welle angetrieben ist. Über diesem Yialzenpaar ist eine TJmlenkrolle 27 zwischen den Platinen 24 frei verdrehbar derart gelagert, daß eine senkrechte Tangente an der von der Anpreßplatte 17 abgekehrten Seite durch die Berührungsstelle zwischen den ?/alzen 25» 26 verläuft.
Das Übertragungsmaterial, das durch den Spalt zwischen 11 und 12 aus dem Gehäuse herausgeführt ist, ist über die Belichtungsplatte 5y über das scharnierartige Gelenk 16, an der bezüglich Fig. 1 linken Seite der Umlenkrolle 27 vorbei zu der Speicherrolle 21 geführt. Zwischen der Baugruppe aus den Walzen 25, 26 und der Umlenkrolle 27 einerseits und der Speicherrolle 21 andererseits ist ο in Schalt-Transportwalzenpaar angeordnet, das aus einer stan- _ g _
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dig in Hiehbung des eingezeichneten Pfeils umlaufenden walze 28 und aus einer mit einer Abflachung 29 versehenen ν/alze 30 besteht. Die Walze 30 ist in der gezeigten Stellung verriegelbar, so dai3 das tJbertragungsraaterial durch den offenen Spalt hindurchgeht. Mittels an der abgeflachten Jalze 30 angreifender Federn ttfird diese 'JaIze nach Entriegelung so gedreht, daß der nicht abgeflachte Urafangsabschnitt der Walze 30 mittelbar mit dem Umfang der Walze 28 in Anlage kommt und mitgenommen wird, wodurch ein Transport bewirkt wird. Entweder ist der Umfang der Walze 30 so bemessen, daß nach einer Umdrehung das Übertragungsmaterial 13 um die Länge der Belichtungsplatte 5 in der Zeichnungsebene transportiert worden ist oder es wird die Verriegelungseinrichtung durch eine Steuerscheibe so lange außer Eingriff gehalten, bis eine mehrfache Umdrehung der Walze 30 die erforderliche Transportstrecke bewirkt hat.
An den Hebeln 22 greifen Zugfedern 39 an, die bestrebt sind, die Hebelanordnung nach unten in die gezeichnete Stellung zu ziehen. Unter den Hebeln 22 sind an den Oehäuseseitenwänden Exzenterscheiben 40 beispielsweise um eine Drehachse kl drehbar gelagert, die in der Lage sind, die Hebelanordnung und damit auch die Baugruppe mit den Walzen 25, 26 und der Holle 2? in die Stellung zu heben, in der diese Walzen bzw. die Rollenmit 25', 26' und 27' bezeichnet sind. In dieser Stellung befindet sich die Anpreßplatte 17 in einer mit dem unteren Ende nach links ausgeschwenkten Lage, wobei das Ubertragungsmaterial entsprechend der gestrichelten Linie k2 verläuft. Es wird dabei durch eine besondere Abschirmplatte 43 außen um die Walze 26 bzw. 26· herumgeführt. Diese Lage der Anpreßplatte 17 wird durch den Zug am Übertragungsmaterial durch das beschriebene Moment an der Speicherrolle 21 bewirkt, wenn die Bewegungsmittel der Anpreßplatte 17 in der gezeichneten Stellung sind. Diese Bewegungsmittel bestehen beispielsweise aus einem Exzenter kk, der um eine in den Gehäuseseitenwänden gelagerte Welle ^5 durch einen nicht gezeichneten Antrieb verdrehbar ist. Der Exzenter *J4 ist so bemessen, daß er
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naoh einer Umdrehung um 180° die Anpreßplatte 17 in eine im wesentlichen senkrechte Stellung bringt.
Für die plattenförmige Heizeinrichtung 18 besteht das Bewegungsraittel ans einem entsprechenden Exzenter 46, der um eine in den Seitenwänden gelagerte Welle 47 durch eine Antriebseinrichtung verdrehbar ist, um die plattenförnige Heizeinrichtung 18 in Richtung des Pfeils 19 an die in senkrechter Richtung geführte Anpreßplatte 17 anzudrücken. Entweder greifen an die plattenförmige Heizeinrichtung 18 Federn 48, 49 an, um eine ständige Berührung mit der Exzenterscheibe 46 zu gewährleisten oder es ist eine besondere Verbindung zwischen dem Umfang dieser .Scheibe und der plattenförmigen Heizeinrichtung vorgesehen.
Um unteren Rand trägt die plattenförmige Heizeinrichtung eine aus lenkbare Zunge 50, an der die Baugruppe mit dem ",'/alzenpaar 25, 26 unter'Auslenkung der Zunge vorbeibewegbar isto Aus Fig.2 ist ersichtlich, daß die Zunge 50 auch eine mittlere Aussparung haben kann, durch welche ein Teil der Baugruppe mit den Walzen 25, 26 hindurchgeführt werden kann, während die neben der Aussparung befindlichen längeren Teile der Zunge das Kopiermaterial haltenο
Um die stirnseitigen Wellenzapfen 51 der Walze 26 ist verschwenkbar ein abgebogenes Leitblech 52 aufgehängt, dessen Ende auf dem Boden 3 des Gehäuses in Richtung zu einer Ausgabeanordnung beweglich ist. Diese Ausgabeanordnung besteht aus einer Öffnung 53 in der Stirnwand 1 und einem Walzenpaar 54, 55, das vor dieser Ausgabeöffnug angeordnet und von welchem wenigstens eine der aneinanderlaufenden Walzen ständig angetrieben ist* Zur Ausgabeanordnung gehört ferner eine schubkastenartige Auszugsplatte 56, auf die Empfangsmaterial heraustransportiert werden kamio
Das Gehäuse ist ferner durch eine senkrechte Zwischenwand 57 unterteilt, die zwischen den Seitenwänden angeordnet ist und an der beispielsweise die Federn 48, 49 festgelegt sindo An dieser senkrechten Zwischenwand ist ein Stapel 58 für Empfangsmaterialblätter angeordnet,der zwischen Haltewandteilen 59, 60 gehalten ist, wobei auf dein Haltewandteil 60 die unteren Ränder abgestützt sind« Über diesem Haltewandteil 60 ist an der Zwischenwand 57
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eine an sich bekannte Feder 6l angeordnet, die die unteren .;iänder an eine Auszugswalze 62 drückt. Diese Auszugswalze ist taktweise antreibbar, wobei der Takt in Übereinstimmung, mit der Belichtung erfolgt. Von dem Haltewandteil geht eine nach oben abgekrümmte Führungsfläche 63 aus, die ein aus dem Stapel 58 gefördertes Blatt einem in .Richtung der eingezeichneten Pfeile ständig angetriebenen Transportwalzenpaar mit den aneinanderlaufenden Walzen 6^-,' 65 zuführt. Über den Walzen ist durch die Leitelemente 66, 67 ein senkrechter Kanal 68 parallel zum Stapel 58 geschaffen, an dessen oberem Ende ein Schalt-Transportwalzenpaar mit einer ständig umlaufenden Walze 69 und einer abgeflachten Walze 70 angeordnet ist. Dieses Schalt-Transportwalzenpaar entspricht dem Schalt-Transportwalzenpaar 28, 30. Oberhalb dieses Walzenpaares ist ein durch Leitelemente begrenzter Kanal 71 angeschlossen, welcher bei 72 am Eingang der Übertragungs- und Entwicklungseinrichtung zwischen der plattenförmigen Heizeinrichtung 18 und der Anpreßplatte 17 mündet. Am Mündungsende ragt in diesen Kanal eine ständig in Richtung des eingezeichneten Pfeils umlaufende Transportrolle 73 hinein, deren Oberseite nahe an einer oberen Abdeckung 7^ verläuft, die einerseits zur Belichtungsplatte 5 und andererseits zur Deckwand 4- des Gehäuses offen ist. Zur Belichtungsplatte 5 hin ist neben der Transportrolle 73 eine nach unten abgewölbte Auflauffläche 75 angeordnet, deren der Belichtungsplatte 5 zugekehrtes Ende tiefer als die Oberseite der Belichtungsplatte liegt, aber mit Abstand von dieser bzw. von dem scharnierartigen Gelenk 16 endet.
Am Ende der Deckwand k befindet sich eine Durchbrechung 76, durch welche der Umfang einer ständig in .Richtung des eingezeichneten Pfeils angetriebenen Rolle 77 hindurchragt, die mit einem minimalen Abstand unter einer schrägen kanalförmigen Abdeckung 78 durchläuft. Eine Zivischen die Abdeckung 78 und die Holle 77 gelangende Vorlage wird daher mitgenommen und in den schräg vor der Stirnseite 1 angeordneten Auffangbehälter 79 transportiert.
Die Vorrichtung arbeitet 'wie folgt,- wobei zugleich auf die Steuerung nach .b'ig. 3 Bezug genommen wird. Diese Steuerung besitzt eine Schal tx^alze Öü, an welcher gemäß der Abwicklung Bl Kontakte angeordnet sind, die Betätigungsschalber zum Antrieb der verschiedenen Teile gemäß folgender Erläuterung schließen.
In der Ausgangsstellung befinden sich die Teile in der gezeichneten Darstellung. Bezüglich des Abstandes der liollen I^ und wird bemerkt, daß jeweils eine lolle voll und die andere leer ist und daß. sich dieser Zustand ändert, indem sich die eine xlol-Ie leert und die andere ilolle füllt. Dadurch können beide Pollen verhältnismäßig nahe aneinander angeordnet sein. Der Deckel 10 wird angehoben, um eine Vorlage mit der Abbildung nach unten auf das Negativpapier zu legen. Dann wird der Deckel abgesenkt und dadurch ein Schalter 82 betätigt, der über eine Belichtungsuhr 83 die Belichtungslichtquelle 7 für eine einstellbare Zeit einschaltet und gleichzeitig die Auszugswalze 62 in Betrieb setzt. Dadurch wird ein Empfangsmaterialblatt dem walzenpaar 6k, 65 zugeführt und durch dieses so weit transportiert, bis der untere Hand auf den sich drehenden Walzen verbleibt, wobei der obere Teil zwischen den Schaltwalzen 69, 70 liegt.
Nach Ablauf der Belichtungszeit werden der Deckel 10 geöffnet, gegebenenfalls in einer an sich bekannten weise mittels Magneten automatisch entriegelt und gelüftet, und die Schaltwalzenpaare 28, 30; 69, 70 in Betrieb gesetzt, um das iibertragungsmaterial beispielsweise um die Länge der Belichtungsplatte 5 parallel zur Zeichnungsebene vorzuziehen und auch das Empfangsmaterial durch den Kanal 71 in den geöffneten Spalt zwischen der plattenförmigen Heizeinrichtung 18 und der Anpreßplatte 17 zu bringen. Danach werden die Bewegungsmittel bzw. Exzenter kk, k6 um 180 gedreht, um die übertragung»- und Entwicklungseinrichtung 17, 18 zu schließen und die Ubertragungs- und Entwicklungsvorgänge auszulösen. Hach einer materialabhängig . gewählten Zeit erfolgt eine weitere Drehung der Exzenter kk, k6 zur Öffnung der Ubertragungs-.
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'und Entwicklungseinrichtung, wonach sich unmittelbar anschließend eine Drellung der vorn Exzenter 4ü gebildeben Bewegungseinrichtung für die Hebelanordnung 22 anschliei3b. Dadurch wird vermittels der Führung des Übertragungsmaterials um den unteren !(and acr Anprel-3platte 17 und um die Umlenkrolle 2? das Ubertragungsmate- ' rial vom Empfangsmaterial abgezogen, während der untere liand des Empfangsmaterials Eingang zwischen die ihm entgegenkommenden ■■/alzen 25, 26 findet, die das Empfangsmaterial über das Leitblech 52 zur Ausgabeanordnung 53 abführen.
Mit der Bewegung des Übertragungsmaterials nach abgehobenem Deckel 10 wird-auch die Vorlage mitgenommen. Sie trifft mit ihrem vorderen Rand auf die Auflauffläche 75, wird von der Transportrolle 73 erfaßt und auf die Deckwand k bzw. zu der Transportrolle 77 und durch diese in den Auffangbehälter 79 transportiert. Es kann eine neue Vorlage aufgelegt werden, worauf sich der Vorgang in der beschriebenen Weise wiederholt.
Fig. 3 zeigt eine Steuereinrichtung schematisch. Dabei sind auch nur die Stetierkreise und nicht die allgemeinen Antriebsteile dargestellt. Diese Antriebsteile sind für ständig umlaufende Elemente vorgesehen, beispielsweise, auch für die Walzen 28, 54, 69, 73, 77 und eine der Walzen 25, 26, die über eine bewegliche WeHe -angetrieben werden kann.
Die Schaltwalze 80 wird durch einen Schrittschaltmotor 81 ,· beispielsweise in zwei Schritten, angetrieben. Die Schaltwalze 80 hat, wie in der Abwicklung 82 gezeigt ist, 'Schaltansätze, die in an sich bekannter Weise mit zugeordneten locken auf einem Nockenträger 83 zusammenwirken. Diese Nocken schliessen dabei jeweils Schalter, die in Fig. 3 unten mit 84 bia 89 bezeichnet sind.
Der Steuerkreis des Schrittschaltmotors hat für einen ersten Drehbereich einen Schaltkontakt 90, dessen Schalter 91 beispielsweise durch das Schließen des Deckels betätigbar ist. Dieser Steuerzweig ist mit 107 bezeichnet. Die Steuerung wird grundsätzlich durch einen mit dem Hauptschalter verbundenen Schalt-
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kontakt 92 betriebsbereit gemacht.
In dem ersten Drehbereich werden die Nocken 9^> 95» 96 wirksam, von denen der Nocken 94 die Belichtungsschaltuhr 97, der Nocken 95 eine Antriebseinheit 98 für die Bewegungsmittel bzw. Exzenter 44, 46 und der Nocken 96 ein Antriebsmittel 99 für die Auszugs-walze 62 auslöst. Das Antriebsmittel 99 kann von einem Motor oder einer Kupplung gebildet werden.
Die Belichtungszeit ist wahlweise einstellbar, wie durch den bei 97 gezeichneten Pfeil angegeben ist. Daher steuert die Belichtungsuhr auch einen Parallelkreis 100, der von der Mechanik der Belichtungsuhr geschaltet'wird. In diesem Parallelkreis ist ein Relais 101 vorgesehen, das einen Schalter 102 in dem -Steuerkreis 108 für den zweiten Antriebsschritt der Schaltwalze 80 schließt. In Reihe zu diesem Schalter 102 liegt ein weiterer Schalter 103, der durch ein Relais 104 in einer Nebenleitung 105 betätigt wird, die im Stromkreis der Antriebseinheit 98 liegt und durch ein einstellbares Zeitglied 106 eingeschaltet wird. Das berücksichtigt den Umstand, daß die Entwicklungseinrichtung aus den Teilen 17» l8 wahlweise mehr oder weniger lange eingeschaltet bleibt.
Beim Schließen beider Schalter 102 und 103 wird der Steuerkreis 108 wirksam und die Schaltwalze wird um einen weiteren Drehbereich gedreht. In diesem Zustand ist der Schalter 90 durch Anheben des Deckels geöffnet. Eine Verriegelung kann vorgesehen sein.
Dabei werden die Schaltnocken 109 für die Betätigung des Schaltwalzenpaares 69» 70, d.h. praktisch Entriegelung der Schaltwalze 70, 110 für die Entriegelung der Schaltwalze 30 und zweckmäßig insbesondere vorher bereits der Schaltnocken 111 zur Bewegung der Antriebsmittel 40, d.h. des Exzenters 40, wirksam. Die jeweils darunter gezeichneten Antriebskreise mit den Schaltern 87 - 89 haben entsprechende Antriebsteile 112, 113» H4, die aus Motoren und/oder Kupplungen oder dergleichen bestehen können.
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Hit die-ser Steuereinrichtung wird: zunächst beim Schliessen. des Deckels ein Kopierblatt mit seinem vorderen Rand zwischen das Schaltwalzenpaar 69, 70 in Bereitstellung gebracht, die -belich_ tung ausgelöst und die Entwicklungs- oder Übertragungseinrichtung einmal betätigt. Dabei wird eine Vorlage, die vorher unter den Deckel gebracht wurde, abbelichtet, ueim Heben des Deckels und nach Ablauf der Arbeitszeiten für die belichtung und Entwicklung wird durch das Schaltwalzenpaar 2"8, 30 das-Kopierpapier um einen entsprechenden Schritt vorwärtsgeschoben, so daß der belichtete Teil vor die Anpress-platte 1? kommt. Das Schaltwalzenpaar 69, 70 fördert ein Kopierblatt vor die Heizplatte 180 Bereits etwas vorher war durch den Schaltnocken die Trennwalzenanordnung 25, 26 zwischen die auseinander bewegten Platten 17 j 18 gebracht worden und dann zurückbewegt worden. Hierbei kann,' wenn schon ein Kopierblatt vorhanden war, dieses abgeführt werden. ' . ■
Für die nächste Belichtung wird dann nach Auflegen einer Vorlage der Deckel geschlossen. Die Nocken 94 bis 96 lösen in der beschriebenen Weise die Belichtung und Bereitstellung eines neuen Kopierblattes und die Schließung der Entwicklungs- oder Übertragungseinrichtung 17, 18 und deren WiederÖffnung aus, wonach beim weiteren Sehaltschritt durch die Hocken 109 bis 111 die Trenn- und Abzugswalzen 25, 26, unter gleichzeitiger Abstreifung des Übertragungsmaterials, das durch die Walzen"28, 30 auf die Speicherrolle transportiert wird, das Kopierblatt mit der Abbildung' aus der Entwicklungs- und Übertragungsvorrichtung entnehmen und über das Leitelement 52 zur Ausgabeöffnung 53 leiten.
BA0
209327/0395

Claims (12)

  1. Patentansprüche
    Vorrichtung zum Herstellen von Kopien mit einer Belichtungsplatte und einem dieser zugeordneten höhenbeweglichen Andrückdeckel, wobei ein Übertragungsmaterial, das belichtet wird, und ein Empfangsmaterial verarbeitet vrerden, auf welches die Abbildung in einer Übertragungs- und gegebenenfalls Entwicklungseinrichtung übertragen wird, und das Übertragungsmaterial bandförmig ausgeführt und in Hollenform gespeichert ist, dadurch gekennzeichnet, daß am Ausgang der übertragungs- und Entwicklungseinrichtung (17, 18) eine Trenn-Transportvorrichtung (25-27) vorgesehen ist, die das bandförmige Übertragungsmaterial (13) zu einer Speicherrolle (21) ablenkt und das Empfangsmaterial, das während einer Belichtung blattförmig in eine Bereitschaftsstellung vor der Entwicklungs- und Übertragungseinrichtung (17, 18) geführt wird, zu einer Ausgabeanordnung (53-55) transportiert und Schalt-Transportmittel (28, 30; 69, 70) sowohl im Wege des Übertragungsmaterials als auch des Empfangsmaterials vorgesehen sind, um beide Materialien, das Übertragungsmaterial mit einem belichteten Abschnitt höchstens entsprechend der Größe der Belichtungsplatte (5), in die unmittelbar anschließende Übertragungs- und Entwicklungseinrichtung (17, 18) zu transportieren.
    209827/0395
  2. 2. -Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trenn-Transportvorrichtung (25-27) ein höhenbewegliches Trans
    portwalzenpaar (25, 26) aufweist, dem an seiner Zuführungsseite eine Umlenkrolle (27) für das ubertragungsmaterial zugeordnet ist, und daß diese Baugruppe (25-27) aus einer Stellung an die Übertragungs- und Entwicklungseinrichtung heran-, vorzugsweise in einen Spalt am Ausgang dieser Einrichtung hineinbewegbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die übertragungs- und Entwicklungseinrichtung (17, 1δ) als Wärmeentwicklungseinrichtung vorgesehen ist und eine plattenförmige Heizeinrichtung (18) sowie eine Anpreßplatte (17) aufweist, die arbeitstaktmäßig aneinanderbetvegbar sind, wobei die Anpreßplatte (17) an der Seite vorgesehen ist, an welcher das Ubertragungsmaterial (13) geführt ist, und daß die Baugruppe der Trenn-Transportvorrichtung (25-27) in einen Spalt zwischen der plattenförmigen Heizeinrichtung (18) und der Anpreßplatte (17) bewegbar ist.
  4. k. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die plattenförmige Heizeinrichtung (18) und die Anpreßplatte (17) im wesentlichen senkrecht vorgesehen und durch Bewegungsmittel,. ZiB. Exzenter {^k, ^6), und gegen die Wirkung von Federn (^8, ^9) aneinander- und auseinanderbewegbar sind, wobei die Anpreßplatte (17) schwenkbar an einem Rand (15) der Belichtungsplatte (5 ) aufgehängt ist. .
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Baugruppe (25-27) an einer Schwenkhebelanordnung (22) vorgesehen ist, die durch Bewegungsmittel, z.B. einen Exzenter
    unter taktweiser Steuerung gegen die Wirkung einer die Baugruppe aus dem Spalt ziehenden Feder.(39) bewegbar ist.
    - 2 209 8277 0395
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5> dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Rand der plattenförmigen Heizeinrichtung (18) eine auslenkbare Zunge (50) angeordnet ist, die das Empfangsmaterialblatt in der übertragungs- und Entwicklungseinrichtung (17, 18) hält und an der das Walzenpaar (25a 26) der Trenn-Transportvorrichtung (25-27) unter Auslenkung der Zunge vorbeibewegbar ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß insbesondere im Bereich der an der Seite der Anpreßplatte (17) befindlichen Walze (26) des Walzenpaares (25» 26) verschwenkbar ein Leitblech (52) angeordnet ist, dessen Ende auf einer Bodenfläche (3) des Gehäuses aufliegt, an derem in Richtung des Leitbleches (52) verlaufenden Ende eine Ausgabeanordnung (53-55) vorgesehen ist.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7» wobei das Empfangsmaterial blattförmig in einem Stapel angeordnet ist, dem Auszugsmittel zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Stapel (58) im wesentlichen senkrecht und an der von der Belichtungseinrichtung (5~7) abgekehrten Seite der plattenförmigen Heizeinrichtung (18) angeordnet ist.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Auszugsmittel (62) am unteren Rand des Stapels (58) vorgesehen sind und eine parallel zum Stapel nach oben gerichtete Führungsbahn (68) angeordnet ist, an derem unteren Ende ein eine Bereitstellung bestimmendes, ständig umlaufendes Transportwalzenpaar (64, 65) vorgesehen ist und an derem oberen Ende ein Sehalt-Transportwalzenpaar (69S 70) zur überführung des Empfangsmaterials aus der Bereitstellung in die übertragungs- und Entwicklungseinrichtung (17» 18) angeordnet ist.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in Verlängerung der und mit Abstand von der Belichtungsplatte (5),
    2 0 0 :: :> 7 / Q 3 9 5
    über die das bandförmige Übertragungsraaterial (13) geführt ist, eine Auflauffläche (75) für die Vorlage und dieser zugeordnet eine Transportrolle (73) über der übertragungs- und Entwicklungseinrichtung (17, 18) angeordnet ist, die an ihrer Oberseite die über die Auflauffläche' (75) ankommende Vorlage auf die G-eräteoberseite (4) bzw. in einen Auffangbehälter (79) führt und an ihrer Unterseite in e.inen Zuführungskanal (71) zur Zuführung des Empfangsblattes hineinragt.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im "Wege des bandförmigen Ubertragungsmaterials (13) zwischen . der Trenn-Transportvorrichtung (25-27) und der Speicherrolle' (21) ein weiteres Schalt-Transportwalzenpaar (28, 30) angeordnet ist, welches das Übertragungsmaterial um die erforderliche Strecke in die Entwicklungs- und Übertragungsvorrichtung (17, 18) transportiert.
  12. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, mit einer Steuereinrichtung zur Steuerung von Arbeitstakten, gegebenenfalls in Form einer Schaltwalze, dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuerreihenfolge derart vorgesehen ist, daß nach einem BeiichtungsVorgang, während dessen eine Auszugswalze (62) der Auszugsmittel am Stapel für Empfangsmaterial betätigt wird, die Schalt-Transportwalzenpaare (28, 30; 69, 70) für das Übertragungsmaterial und das Empfangsmaterial betätigt, danach die Bewegungsmittel (Ml·, ^6) für die Übertragungs- und Entwicklungseinrichtung (17, 18) in Gang gesetzt und nach Öffnung dieser Einrichtung (17, 18) die Bewegungsmittel (4ü) für die Trennvorrichtung betätigt werden, wobei die Bewegungsmittel (44, 47) gleichzeitig mit dem Belichtungsvorgang für eine folgende Kopie auslösbar - sind.
    20 9 8 27/0395
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