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DE2062799A1 - Schalter zur Steuerung von gasförmigen Strömen - Google Patents

Schalter zur Steuerung von gasförmigen Strömen

Info

Publication number
DE2062799A1
DE2062799A1 DE19702062799 DE2062799A DE2062799A1 DE 2062799 A1 DE2062799 A1 DE 2062799A1 DE 19702062799 DE19702062799 DE 19702062799 DE 2062799 A DE2062799 A DE 2062799A DE 2062799 A1 DE2062799 A1 DE 2062799A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rocker
switch
ball
switch according
housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702062799
Other languages
English (en)
Inventor
Edgar 7400 Tübingen; Kappler Karl 7035 Waidenbuch Häne
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KISSLING GmbH
Original Assignee
KISSLING GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KISSLING GmbH filed Critical KISSLING GmbH
Priority to DE19702062799 priority Critical patent/DE2062799A1/de
Publication of DE2062799A1 publication Critical patent/DE2062799A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/44Mechanical actuating means
    • F16K31/56Mechanical actuating means without stable intermediate position, e.g. with snap action
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15CFLUID-CIRCUIT ELEMENTS PREDOMINANTLY USED FOR COMPUTING OR CONTROL PURPOSES
    • F15C3/00Circuit elements having moving parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Tumbler Switches (AREA)

Description

  • E.Häne - E.Kappler 5-1 Schalter zur Steuerung von gasförmigen Strömen Die Erfindung betrifft einen Schalter zur Steuerung von gasförmigen Strömen, der manuell betätigbar ist und in der Fluidics-Technik eingesetzt werden kanne Die Entwicklung der Steuer- und Regeltechnik hat in den letzten Jahrzehnten große Fortschritte. gemacht, da immer umfangreichere Schaltaufgaben gelöst werden mußten. Dies verlangt aber eine Vielzahl von Schaltern, die klein genug sind um die vielen Einzelgeräte auf kleinstem Baum. unterzubringen. Diese Vielzahl der Schalter ist deshalb erforderlicht da die einzelnen. Steuer- und Regelvorgänge eine entsprechende Anpassung des manuell zu be dienenden Schalters erforderlich machen.
  • Die Erfindung hat die Aufgabe einen manuell. zu betätigenden Schalter zur Steuerung von gasförmigen Medien zu entwickeln, der einfach aufgebaut ist und in den Anwendungsmöglichkeiten vielseitig ausbaubar ist, Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß in dem Gehäuseboden im Inneren des Gehäuses Ansätze angeformt sind, die sich nach dem schwenkbaren zement zu becherförmig erweitern.
  • Gemäß einer Ausbildung nach der Erfindung befindet sich die Rohrmündung an der tiefsten Stelle des Bechers im Ansatz.
  • Eine andere Ausbildung nach der Erfindung sieht vor, daß die Rohrmündung durch eine Kugel abgedeckt ist, die durch ihr Eigengewicht keine Abdichtung der Rohrmündung hervoruft.
  • E.Häne - K.Kappler 5-1 Gemäß einer weiteres Ausbildung nach der Erfindung drückt zum Abdichten der Rohrmündung in Abhängigkeit von der Stellung des schwenkbaren Elementes eine Schraubendruckfeder auf die Kugel0 Eine andere Ausbildung nach der Erfindung sieht vorS daß die Schraubendruckfedern an Ansätzen an der Innenwandung des schwenk baren Elementes gehaltert sind und bei Betätigung des schwenkbaren Elementes ebenfalls verschwenkt werden.
  • Gemäß einer weiteren Ausbildung nach der Erfindung weist das um einen Winkel schwenkbare Element in radialer Richtung eine oder mehrere Bohrungen auf und in die Bohrungen ist eine Hülse eingebracht, in der eine Schraubendruckfeder 10 geführt wird, die an ihrem freien Ende im montierten Zustand des Schalters eine Kugel gegen den Boden des Gehäuses drückt.
  • Eine weitere Ausbildung nach der Erfindung sieht vorR daß auf die Ansätze Schraubendruckfedern aufsetzbar sind die das Betätigungselement des Schalters in eine vorbestimmte Richtung drücken bzw. nach Aufhebung des Betätigungsdruckes in die Ausgangsstellung zurückkehren lassen.
  • Gemäß einer weiteren Ausbildung nach der Erfindung ist die Erhebung am Gehäuseboden schneidenförmig ausgebildet oder weist im Höhe der Schneide eine Vertiefung auf in. die eine Kugel einrastet,, so daß das Betätigungselement eine neutrale Stellung einnehmen kann.
  • Eine andere Ausbildung nach der Erfindung sieht vort daß das um einen Winkel schwenkbare Element das Betätigungsglied eines Wippenschalters oder ein Teil eines Schaltwerkes ist, das über einen Kipphebel betätigbar ist0 E.Häne - K.Kappler 5-1 Weiterhin ist vorgesehen, daß die Wippe oder der Kipphebel ein. Ganzes bildet oder aus einzel betätigbaren Teilen besteht, Gemäß einer weiteren Ausbildung nach der ErSindunist die Anlagefläche der Kugel an der inneren Rohrmtndung im Ansatz der Form der Kugel angepaßt.
  • Weiterhin sieht die Erfindung vor, daß die Rohrstutzen aus Metall bestehen können und in Öffnungen des Gehäuses einsetzbar sind. Die Rohrstutzen können auch aus demselben Material wie das Gehäuse bestehen und mit diesem in einem Arbeitsgang hergestellt sein.
  • Die Ausführung eines Schalters nach der Erfindung weist verschiedene Vorteile auf, Ganz abgesehen davon, daß die Erfindung sich die bisherigen Erkenntnisse bei der Herstellung mechanischer bzw. elektrischer Schalter zunutze macht wird durch die Erfindung ein an die mannigfaltigen Steuer- und Regelprobleme leicht anpassbares Schaltersystem geschaffen, das einfach herzustellen ist und allen Anforderungen gerecht wird. Dadurch, daß als VerschLußteil eine Kugel verwendet wird, wird ein besonders gutes Abdichten der Rohrmmndung erreicht.
  • Ohne den Schalter in seinem äüsseren Aufbau zu andern, können durch Vollausbau bzw. Vollbestückung mit je zwei Rohrstutzen pro Schaltbahn. bzw pro Wippenteil und Einzufügen oder Weglassen vom Schraubendruckfedern zwiachen Gehäuse e und Wippe die unterschiedlichsten Schalterausführungen erreicht werden. Da die Schalter selbst beim Betätigen keinen. elektrischen Kontakt herstellen, kommt es einzig und allein darauf an in den an den Rohrstutzen angeschlossenen Leitungen einen Staudruck aufzubauen, d.h. bei Betätigung des Schalters die Rohrmündung zu verschliessen, oder einen bestehenden Staudruck, bei geschlossener Rohrmündung schlagartig abzubauen Da das Öffnen und E.Häne - KOKappler 5-1 Schliessen der Rohrmündungen unabhängig vom Rastwerk erfolgt, d.h. dan das Rastwerk nicht gleichzeitig die Punktion des' Öffnens und Schliessens der Rohrmündung übernimmt können die Rohrstutzen weiter auseinanderstehen, so daß das Anschliessen der zugehörigen Anschlußleitungen an die Rohrstutzen leichter erfolgen kann, Die Wülste an den äusseren Rohrstutzen verhindern.
  • ein ungewolltes Abgleiten' der Anschlußleitungen von den. Rohrstutzen. Dadurch, daß die Ansätze im Inneren sich becherförmig erweitern und daß die Rohrmündung an.der tiefsten Stelle des Bechers angeordnet ist1 kommt die Kugel 23 in jedem Fall direkt auf der Rohrmündung zu liegen. Dadurch, daß die Kugel durch ihr Eigengewicht keine selbsttätige Abdichtung beim Aufliegen auf der Rohrmündung vermag, und die Abdichtung der Rohrmündung nur durch zusätzlichen Druak durch die auf der Kugel in der einen Schaltstellung liegende Feder erreicht wird, wird die JA-NEIN-Aussage bei der Bildung oder Nichtbildung eines Staudruckes in. der an dea' Stutzen. angeschlossenen Rohrleitung unterstützt. Dadurch, daß die in geschlossener Schaltstellung auf die Kugel drückende Schraubenfeder an dem Ansatz an der Innen wandung der schwenkbaren. Wippe gehaltert wird und selbst beim Betätigen des Schalters mit verschwenkt wird, wird ein eindeutiges Kriterium. zwischen Aufliegen der Feder auf der Kugel und Nichtaufliegen derselben auf der Kugel erreicht. Weitere Vorteile gehen aus der anschliessenden Beschreibung hervor Die Erfindung wird anhand einer Zeichnung beschrieben. In der Zeichnung zeigt: Fig, 1 einen Schalter nach der Erfindung von der Seite her gesehen und geschnitten gezeichnet, Fig. 2 einen Schalter nach Fig. 1 in Sicht auf die Betätigungsseite.
  • E.Häne - K.Kappler 5-1 In Fig. 1 ist ein Schalter dargestellt dessen äusseres, die beweglichen. Schalterteile aufnehmendes Gehäuse mit 1 bezeichnet ist. Das bei der Schalterbetätigung bewegbare Teil, im dargestellten Beispiel eine Wippe, ist mit 2 bezeichnet. Abweichend vom dargestellten Beispiel kann dieses bewegbare Teil auch ein Kipphebel eines Kipphebelschalters oder überhaupt ein bewegbares Teil einer anderen Schalterbauform seine Die in Fig. 1 dargestellte Wippe 2 weist einen Ansatz 7 auf, in dem eine Bohrung 13 angeordnet ist. Die Bohrung 13 nimmt die Lagerstelle auf, in der die Wippe 2 mit dem Ansatz 7 drehbar gelagert ist0 Die Wippe 2 weist weiterhin auf der Betätigungsfläche Bezeichnungsschilder 3 und 4 auf, die in Abhängigkeit von der Stellung der rippe 2 entsprechende, die Schalter-oder Wippenstellung definierende Schaltsymbole enthalten. Im unteren Teil des Ansatzes 7 ist eine Bohrung 11 vorgesehen, die ein Rohrstück bZWb eine Führungshülse 8, eine Kugel 9 und eine Druckfeder 10 in sich aufnimmt. Im eingebauten Zustand der Wippe 2 in das Schaltergehäuse. 1 wird die Kugel 9 gegen den vorgeformten inneren Gehäuseboden gedruckt und kann je nach Schalt stellung der Wippe 2 auf der Schräge 17 auf der einen Seite der Erhebung 18 des Gehäusebodens ader auf der Schräge 20 auf der anderen Seite der Erhebung 18 in der Mitte des Gehäusebodens stehen. Beim Wechseln von der einen Schaltstellung in die andere überwindet dabei die Kugel 9 die Erhebung 18 in der Mitte des Gehäusebodens und wird dabei mit der Hülse 8 entgegen der Wirkung der Feder 10 in die Bohrung 11 des Ansatzes 7 soweit gedrückt, daß die Kugel 9 ohne Widerstand auf dem Gehäuseboden gleiten kann.
  • In dem Innenraum des Gehäuses 1 und zwar zu beiden Seiten des Ansatzes 7 der Wippe 2 ist ein rohrförmiger Ansatz 16 vorgesehen, der die Anschlußstutzen 12 in sich aufnimmt und dessen oberer tieil offen ist. er Innenraum des Ansatzes 16 erweitert E0Häne - KOEappler 5-1 sich nach oben becherförmig. Im unteren Teil des Bechers liegt die Rohrmündung 14, die durch eine Kugel 23 abgedeckt wird0 In dem offenen Becher des Ansatzes 16 ragt eine Schraubendruckfeder 34, die an einem Ansatz 35 am der Innenseite der Wippe 2 mit einem Ende befestigt ist. Das andere Ende der Peder 34 ist auf die die Rohrmündung 14 verschliessende Kugel -23 gerichtet und drückt diese Kugel 23 in Abhängigkeit von der Schaltstellung der Wippe 2 so auf die Rohrmündung 14, daß sich in der am Stutzen 12 angeschlossenen Leitung ein Stau bildet0 Im Becher des Ansatzes 16 in dem anderen Wippenteil, der im unbetätigten Zustand aus der oberen Ebene des Schaltergehäuses 1 hervorsteht, liegt die Kugel 23 zwar ebenfalls auf der ohne mündung 14 dieses Rohrstutzens 12 auf jedoch nur mit ihrem eigenen Gewichte Dadurch, daß die Wippe 2 an dieser Stelle in einer Hochstellung steht, weist die Feder 34, die am Ansatz 35 befestigt ist,- mit ihrem freien Ende lediglich in Richtung auf die Kugel 23, berührt diese aber nicht0 Das in diesem Rohrstutzen 12 befindliche gasförmige Medium kann sich an der auf der Rohrmünduiig 14 aufliegenden Kugel 23 nicht stauen, da das Eigengewicht der Kugel 23 kleiner ist als der im Rohrstutzen 12 anstehende Strömungsdruck des gasförmigen Mediums" so daß das gasförmige Medium an dieser Rohrmündung 14, an der die Kugel 23 nicht durch die Feder 34 belastet ist und damit auf die Rohrmündung 14 gedriickt wird, ungehindert entB weichen, Auf dem einen Ansatz 16 kann eine Schraubendruckfeder 115 mit dem einen Ende aufgesetzt sein. las andere Ende der Schraubendruckfeder 15 stützt sich an der Innenwandung der Wippe 2 ab, so daß dieses Wippenteil immer in Hochstellung steht gegen über der Ebene des Gehäuses 1 und nur bei Betätigung der Wippe 2 in Richtung des Pfeiles diese Stellung ändert, Sobald die Betätigungskraft in Pfeilrichtung aber aufgehoben wird entspannt sich die Schraubendruckfeder 15 und drückt die Wippe 2 B.Häne - E.Eappler 5-1 in ihre Ruhe- oder Ausgangsstellung zurück.
  • Die Rohrstutzen 12 können aus Metall bestehen und werden in diesem. Fall. nach Fertigstellung des Gehäuses 1 in entsprechend ausgebildete Öffnungen eingesetzt. Die Rohrstutzen. 12 können aber auch wie in dem in Fig. 1 dargestellten Beispiel aus demselben Material wie das Gehäuse 1 bestehen und werden mit diesem in einen Arbeitsgang hergestellt0 Die Rohrmündung 14 kann an die Form der Kugel z¢B. durch eine Ausfräsung angepaßt sein, sie kann aber auch in den Becher des Ansatzes 16 übergaegslos, d.h. ohne Ausfräsung, einmünden.
  • Das Material für den Verschlußkörper oder die Kugel 23 kann Stahl sein und das Material für das Gehäuse 1 ein abriebfester Thermoplast.
  • Die Rohrstutzen 12 können an ihren aus dem Gehäuse 1 herausragenden Enden eine oder mehrere wulstartige Verdickungen aufweisen die ein ungewolltes Abgleiten eines auf das Rohrstutzenende aufgeschobenen Schlauches verhindern0 Wie aus X1ig 2 hervorgeht, kann die Wippe 2 ausser wie bisher beschrieben aus einem Teil auch aus zwei getrennt voneinander betätigbaren Teilen 5 und 6 bestehen. Jedem Teil 5 und 6 können je 2 Rohrstutzen 12 zugeordnet sein, so daß sich eine Vielzahl von. Schalterauslegungsmöglichkeiten ergibt. Sind auf der Seite, die keine Feder 15 am Ansatz 16 enthält, in der Wippe 2 pro Wippenteil 5 und 6 nur ein Rohrstutzen 12 enthalten, so befinden sich an dieser Stelle die Rohrmündungen 14 in geschlossener Stellung da die Feder 34 die Kugel 23 auf die Rohrmündung 14 drückt. Je nachdem, ob die Wippe 2 ein Ganzes bildet oder in die Wippenteile 5 und 6 unterteilt ist können beide Rohrmündungen 14 bei Betätigung der Wippe 2 in Kichtung des Pfeiles E.Häne - K.Kappler 5-1 gemeinsam oder einzeln dadurch geöffnet werden daß die Kugeln 23 beim Betätigen der Wippe 2 vom Druck der Feder 34 entlastet werde, so daß der Druck des in diesen Rohrstutzen 12 angestauten Mediums wie oben bereits beschrieben entweichen kanne Auf der anderen Wippenseite dagegen drückt, solange die Schalterbetätigung in Richtung des Pfeiles anhält die Beder 34 auf die Kugel 23 und verschliesst somit die auf dieser Seite angeordneten Rohrmündungen 14 der Rohrstutzen 12, so daß sich in den an diesen angeschlossenen Leitungen. ein Staudruck ausbilden kann, JeF ohdem ob die Wippe 2 ein Ganzes bildet oder in die Wippenteile 5 und 6 untersteilt ist, können beide Rohrmündungen 14 bei Betätigung der Wippe 2 gemeinsam oder einzeln verschlossen werden Nach dem im Fig. 1 dargestellten Beispiel drückt die Feder 15 die Wippe 2 nach Wegfallen des Betätigungsdruckes wieder in die Außgangs- oder Ruhestellung, was zur Folge hat, daß die vorher geschlossenen Rohrmündungen 14 auf der Seite auf der die Schraubendruckfeder 15 angeordnet ist wieder geöffnet werden und die Kohrmündungen 14 auf der anderen Seite des Ansatzes 7 der Wippe 2 sich durch Druck der Federn 34 auf die Kugeln 23 verschliessen. Befinden sich zwei Xohrstutzen 12 auf jeder Seite des Ansatzes 7 der Wippe 2 so: sind bei angenommener Schalterstellung, wie in Fig. 1 und 3 dargestellt, zwei Rohrmündungen 14 der Rohrstutzen 12offen und zwei geschlossen. Es ist auch denkbar das in dem Wippenteil 5 zOBo auf der einen oder der anderen Seite des Ansatzes 7 nur ein Rohrstutzen 12 vorhanden ist,, während in dem Wippenteil 6 zu beiden Seiten des Ansatzes 7 Rohrstutzen 12 angeordnet sind0 Genauso denkbar ist, wenn dies gefordert wird, daß in dem einen Wippenteil 5 wander Stelle des Ansatzes 16 ohne Druckfeder 15 nur ein Rohrstutzen angeordnet ist und in dem Wippenteil 6 nur ein. Rohrstutzen 12 an der Stelle des Ansatzes 16, der mit einer Druckfeder 15 versehen ist. Dieselben Kombinationsmöglichkeiten ergeben sich bei einem Schalter der oben E..Häne - K¢Kappler 5-1 beschriebenen Art mit einer Mittel- oder neutralen Stellung.
  • Wird der Gehäuseboden,7 auf dem die Kugel 9 während der Schaltbewegung gleitet so gestaltet, daß auf der rhebung 18 eine Vertiefung vorgesehen wird, in die die Kugel 9 bei Mittelstellung der Wippe 2 einrasten kann und wird eine weitere Feder 15 auch an dem anderen Ansatz 16 vorgesehen, so kann auch ein Schalter mit Mittel- oder neutraler Stellung der Wippe 2 geschaffen werden der alle Ventile in Ruhestellung der Wippe 2 öffnet. Da die Kugel 9 beim Betätigen der Wippe 2 die Erhebung-18 überwinden muß und nach Überwindung dieser Erhebung sowohl auf der Schräge 17 als auch auf der Schräge 20 bis zum Erreichen der Endstellung der Wippe 2 gleitet und in dieser Lauge durch die Ausbildung der Schrägen 17 und 20 im Gehäuseboden gehalten wird,; kann auch die Rückstellfeder 15 am Ansatz 16 auf der einen Seite des Ansatzes 7 der Wippe 2 entfallen, wenn nicht ausdrücklich gefordert wird, daß die Wippe 2 nach der Betätigung in die vorherige Ausgangsstellung von selbst zurückkehren soll.
  • Bbenfalls abweichend vom dargestellten Beispiel kann bei einem Schalter nach der erfindung die Bohrung 13 durch nach beiden Seiten vorstehende Ansätze oder Zapfen ersetzt seinr die an die Wippe 2 angeformt sind und beim Zusammenfügen von lippe 2 und Gehäuse 1 in zugeordnete Löcher in der Gehäusewandung schnappen.
  • Die Rohrmündung 14 kann auch scharfkantig und nicht abgefast ausgebildet sein0 Damit wird ein höherer Flächendruck der Kugel 23 an der Rohrmündung und eine bessere Abdichtung erreicht, Im Laufe der Zeit formt sich dann dieser die Dichtfläche darstellende scharfkantige Rand der Rohrmündung 14 durch kalten Fluß der äußeren jorm des Verschlußkörpers an.
  • Abweichend von der Darstellung nach Fig.2 kann die Wippe 2 anstelle der Aippenteile 5 und 6 auch als nur ein sAippenteil 2 ausgebildet sein, wobei die ß'ezeichnungsschilder 3 und 4 entsprechend größer ausgeführt sein können.
  • 15 Patentansprüche 1 Bl. Zeichnung mit 2 Fig.

Claims (1)

  1. E.Hähe - K.Kappler 5-1
    Patentansprüche (&üo% Schalter zur Steuerung von gasförmigen Strömen,, der manuell betätigbar ist und in der Fluidios-Technik eingesetzt werden kann,, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß in demGehäuseboden im Inneren des Gehäuses (1) Ansätze (16) angeformt sind, die sich nach dem schwenkbaren Element (2) zu becherförmig erweitern.
    2. Schalter nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß an der tiefsten Stelle des Bechers im Ansatz (16) sich die Rohrmündung (14) befindet 3. Schalter nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrmündung (14) durch eine Kugel (23) abgedeckt ist, die durch ihr Eigengewicht keine Abdichtung der Rohrmündung (14) hervorruft.
    Bo. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,, daß zum Abdichten der Rohrmündung (14) in Abhängigkeit von der Stellung des schwenkbaren Elementes (2) eine Schraubendruckfeder (34) auf die Kugel (23) drückt, 5. Schalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubendruckfedern (34) an Ansätzen (35) an der Innenwandung des schwenkbaren Elementes (2) gehaltert sind und bei Betätigung des schwenkbaren elementes (2) ebenfalls verschwenkt werden.
    6. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein um einen Winkel schwenkbares Element (2) in radialer wichtung eine oder mehrere Bohrungen (13) aufweist und in die Bohrungen (13) eine Hülse (8) einge- E,Häne - K.Kappler 5-1 bracht ist, inder eine Schraubendruckfeder (10) geführt wird, die an ihrem freien Ende im montierten Zustand des SChalters eine Kugel (9) gegen den Boden. des Gehäuses (1) drückt, 7. Schalter nach einem. der vorhergehendenAnsprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Ansätze (16) Schraubendruckfedern (15) aufsetzbar sind, die das Betätigungselement (z.B. 2) des. Schalters in eine vorbestimmte Richtung drücken oder nach Betätigung des Blementes (2) und nach Entfallen des Betätigungsdruckes das Betätigungselement (2) in seine Ausgangslage zurückkehren lassen, 8. Schalter nach einem der vorhergehenden ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Erhebung (.18) am Boden des Gehäuses (1) schneidenförmig ausgebildet ist oder in Höhe der Schneide (18) eine Vertiefung aufweist, in die eine Kugel (9) einrastet,. so daß das Betätigungselement (2) eine neutrale Stellung einnehmen kanne 9. Schalter nach einem der vorhergehenden. Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das um einen. Winkel schwenkbare Element (2) das Betätigungsglied eines Wippenschalters ist.
    10. Schalter nach einem der vorhergehenden.Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das um einen Winkel schwenkbare Element (2) ein Teil eines Schaltwerkes ist, das huber einen Kipphebel betätigbar ist.
    11e Schalter nach einem.der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Wippe (2) oder der Kipphebel ein Ganzes bildet oder aus einzeln betätigbaren Teilen (5 und 6) besteht.
    E.Hähe - K.Kappler 5-1 120 Schalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlagefläche der Kugel (23) an der inneren Rohrmündung (14) im Ansatz (16) der Form der Kugel (23) angepasst ist0 13. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekenn zeichnet, daß die Rohrstutzen. (12) aus Metall bestehen und in Öffnungen des Gehäuses (1) einsetzbar sind0 14. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrstutzen (12) aus dem. Material des Gehäuses (1) bestehen und mit diesen in. einem Arbeitsgang hergestellt sind0 15. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet., daß das Halten der Wippe (2) nach deren Betätigung nur von der geschalteten Stellung der Kugel (9) abhängig istS so daß die Wippe (2) in der betätigten Stellung (Ruhe-, Arbeits-oder Mittelkontaktstellung) verbleibt, bis die Wippe (2) erneut manuell verstellt wird.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4042084A1 (de) * 1990-12-28 1992-07-02 Eberspaecher J Magnet-wegeventil zur volumenstromsteuerung
US5522552A (en) * 1994-10-06 1996-06-04 Lcd International, L.L.C. Water play toy

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