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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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GEBIET DER
ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Dämpfungsmechanismus, der die
Merkmale des Oberbegriffs von Anspruch 1 hat und der als Zubehör an einem Öffnungs-
und Schließelement,
wie beispielsweise einer Tür
oder Abdeckung, das sich um eine gegebene Drehachse dreht, angebaut
wird. Ein solcher Dämpfungsmechanismus
ist von GB-A-650925 bekannt.
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BESCHREIBUNG
DES BEKANNTEN TECHNISCHEN STANDS
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Wenn
eine Tür
oder Abdeckung oder ein anderes Öffnungs-
und Schließelement,
das Scharniere verwendet, in einer Richtung, wie beispielsweise
der Schließrichtung,
gedreht oder bewegt wird und das Element durch eine solche Drehkraft
selbsttätig
geschlossen wird, ist es übliche
Praxis, einen Dämpfungsmechanismus
einzubauen, der das Element langsam drehen läßt, um die Sicherheit der Öffnungs-
und Schließbewegung
zu sichern und um den Anprall zum Zeitpunkt des Schließens zu
mindern.
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Die
einfachste Konstruktion bei für
einen solchen Zweck verwendeten Dämpfungsmechanismen des bekannten
technischen Stands ist ein einfach wirkender Dämpfungsmechanismus mit einem
röhrenförmigen,
geschlossenen Zylinder und einem Kolben, der auf eine frei verschiebbare
Weise in den Zylinder paßt
und das Innere des Zylinders in zwei Kammern unterteilt. Die zwei
Kammern werden so hergestellt, daß sie über ein im Kolben bereitgestelltes
Loch verbunden sind. Innerhalb einer der zwei Kammern wird ein Druckelement,
wie beispielsweise eine Schraubenfeder, bereitgestellt, das den
Kolben in einer ersten Gleitrichtung drückt. Außerdem wird innerhalb des Lochs
ein Druckregelventil bereitgestellt, das die Öffnung des Lochs entsprechend
der Gleitrichtung des Kolbens regelt. Das Druckregelventil steuert
den der ausgeübten
Kraft widerstehenden Fluiddruck gegen den Kolben. Die Basis des
Zylinders und die Spitze der Kolbenstange werden jeweils mit einer
feststehenden Seite (die eine Struktur zum Aufnehmen eines Öffnungs-
und Schließelements ist)
und einer beweglichen Seite (z.B. einem Öffnungs- und Schließelement
wie einer Tür)
verbunden. Allgemein wirkt die Schraubenfeder so, daß sie das Öffnungs- und Schließelement
schließt,
wobei das Druckregelventil in diesem Zustand das Loch verengt, wodurch
das Element langsam geschlossen und das Anprallgeräusch zum
Zeitpunkt des Schließens
unterdrückt
wird.
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Bei
Dämpfungsmechanismen
des bekannten technischen Stands führt der Kolben, der durch den
Zylinder gleitet, eine lineare Bewegung aus. Im Ergebnis dessen
ist es naturgemäß unmöglich, eine proportionale
Beziehung zwischen der drückenden (d.h.,
ausgeübten)
Kraft vom Dämpfungsmechanismus
und dem Grad des Drehens des Öffnungs-
und Schließelements
aufrechtzuerhalten, wenn der Dämpfungsmechanismus
unmittelbar an einem Öffnungs-
und Schließelement
angebracht wird. Darüber
hinaus ermöglicht
es ein solcher Dämpfungsmechanismus
nicht leicht, daß das
Element um einen großen
Winkel gedreht wird, was folglich das Einbauen einer Art von Verbindungsmechanismus
erfordert, um das Öffnen
und Schließen
zu erleichtern.
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Dämpfungsmechanismen
des bekannten technischen Stands haben folglich eine große Zahl von
Teilen, was zu einem hohen Gewicht und hohen Herstellungskosten
führt.
Außerdem
ist die Wartung (d.h., Wartungsfreundlichkeit) von Dämpfungsmechanismen
des bekannten technischen Stands auf Grund der vielen beweglichen
Teile ein Problem.
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Es
ist wünschenswert,
einen einfachen und zweckmäßigen Dämpfungsmechanismus
bereitzustellen, der die Zahl von Teilen auf ein Minimum verringern
kann und eine gute Wartungsfreundlichkeit hat.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Kurz
dargelegt und nach einem Aspekt der vorliegenden Erfindung wird
ein Dämpfungsmechanismus
bereitgestellt, der folgendes hat: einen Zylinder, der an einem
ersten Ende offen und an einem zweiten Ende geschlossen ist und
der einen Bogen beschreibt, der einen vorher festgelegten Krümmungsradius
hat, einen bogenförmigen
Tauchkolben mit dem gleichen Krümmungsradius
wie der Zylinder, wobei ein erstes Ende des Tauchkolbens auf eine solche
Weise innerhalb des Zylinders gleitet, daß er einer gebogenen Bahn folgt,
die dem vorher festgelegten Krümmungsradius
entspricht, ein Mittel, um den Tauchkolben in einer Gleitrichtung
im Verhältnis zum
Zylinder zu drücken
(d.h., zu bewegen), einen am ersten Ende des Tauchkolbens bereitgestellten Durchgang,
wobei der Durchgang das Innere des Zylinders, das durch das erste
Ende des Tauchkolbens abgeteilt wird, mit dem Äußeren verbindet, und ein im Durchgang
bereitgestelltes Druckregelventil, wobei das Ventil die Querschnittsfläche des
Durchgangs verringert, wenn sich der Tauchkolben in der einen Gleitrichtung
bewegt, und die Querschnittsfläche
des Durchgangs steigert, wenn sich der Tauchkolben in der entgegengesetzten
Richtung bewegt.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Die
Erfindung wird vollständiger
zu verstehen sein aus der folgenden Beschreibung, betrachtet in
Verbindung mit den beigefügten
Zeichnungen, die einen Teil dieser Anmeldung bilden und in denen:
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1 eine
perspektivische Ansicht ist, die eine Ausführungsform der Erfindung zeigt,
bei welcher der Dämpfungsmechanismus
an der Abdeckung eines Gehäuses
angebaut worden ist,
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2 eine
perspektivische Ansicht ist, die den gleichen Dämpfungsmechanismus allein zeigt,
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3 eine
Schnittansicht ist, welche den Aufbau der Hauptmerkmale in dem gleichen
Dämpfungsmechanismus
zeigt,
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4 eine
Schnittansicht längs
der Linie IV-IV in 3 ist,
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5 eine
vergrößerte Ansicht
des eingekreisten Bereichs in 3 ist, wobei
der Durchgang seine größte Querschnittsfläche hat,
und
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6 eine
vergrößerte Ansicht
des eingekreisten Bereichs in 3 ist, wobei
der Durchgang auf seine kleinste Querschnittsfläche verjüngt ist.
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Während die
vorliegende Erfindung in Verbindung mit einer bevorzugten Ausführungsform
derselben beschrieben wird, wird es sich von selbst verstehen, daß nicht
beabsichtigt ist, die Erfindung auf diese Ausführungsform zu begrenzen. Im
Gegenteil ist beabsichtigt, alle Alternativen, Modifikationen und Äquivalente
abzudecken, die innerhalb des Geistes und des Rahmens der Erfindung
eingeschlossen werden können,
wie sie durch die angefügten
Ansprüche
definiert werden.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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Nach
der vorliegenden Erfindung ist durch Anbringen des Dämpfungsmechanismus
so, daß die Bewegung
oder Drehung des Öffnungs-
und Schließelements
mit dem Krümmungsmittelpunkt
des Zylinders und des Tauchkolbens übereinstimmt, die Richtung,
in der sich das Öffnungs-
und Schließelement dreht,
wesentlich die gleiche wie die Richtung der durch das Druckmittel
ausgeübten
Kraft (d.h., der angewendeten Bewegung), was ermöglicht, daß die angewendete Kraft effizient
auf das Öffnungs-
und Schließelement übertragen
wird. In diesem Fall wird die Querschnittsfläche des Durchgangs durch das Druckregelventil
verringert, was bewirkt, daß sich
das Öffnungs-
und Schließelement
langsam dreht. Wenn jedoch auf das Öffnungs- und Schließelement
eine Kraft in einer zu der durch die angewendete Bewegung ausgeübte Kraft
entgegengesetzten Richtung wirkt, wird die Durchgangsquerschnittsfläche durch das
Druckregelventil gesteigert, so daß sich das Öffnungs- und Schließelement
entsprechend der auf dasselbe wirkenden Kraft bewegt.
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Der
Dämpfungsmechanismus
dieser Erfindung kann eine Torsionsschraubenfeder verwenden, deren
Enden jeweils ein Paar von Kerben in Eingriff nehmen, die mit einer
Trennung von 180 Grad an einem Ende des Zylinders und einem Ende
des Kolbens geformt werden. Die 180 Grad treten zwischen den beiden
Kerben auf, die einander gegenüberliegend
auf der Zylinderoberfläche
angeordnet werden.
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In
diesem Fall ist es vorzuziehen, daß der Krümmungsmittelpunkt des Zylinders
und des Tauchkolbens mit dem Drehungsmittelpunkt der Torsionsschraubenfeder
zusammenfällt.
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Vorzugsweise
hat der Tauchkolben außerdem
ein Paar von am ersten Ende desselben geformten Eingriffsrillen,
die dazu in der Lage sind, das erste Ende der Torsionsschraubenfeder
in Eingriff zu nehmen.
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Das
Gehäuse
(d.h., der Körper
des Zylinders) und der Tauchkolben können aus einem thermoplastischen
Kunstharz hergestellt werden.
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Der
Dämpfungsmechanismus
der Erfindung wird im folgenden detaillierter beschrieben, in Verbindung
mit den angefügten 1 bis 6,
die eine Ausführungsform
illustrieren, bei welcher der Dämpfungsmechanismus
an einem Öffnungs-
und Schließelement
für eine
Hülle angebaut
wird. Es sollte jedoch bemerkt werden, daß die vorliegende Erfindung nicht
nur auf Ausführungsformen
dieser Art begrenzt ist und ebenfalls auf andere Gebiete angewendet werden
kann, die durch die in den angefügten
Ansprüchen
dargelegten Konzepte eingeschlossen werden.
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1 ist
eine perspektivische Ansicht, die den Dämpfungsmechanismus der vorliegenden
Ausführungsform
zeigt, nachdem er eingebaut worden ist. 2 zeigt den
gleichen Dämpfungsmechanismus
allein. Ein kastenartiges Gehäuse 11 hat
ein offenes Ende 12, an dem eine Abdeckung 13,
die zum Öffnen
und Schließen
des offenen Endes 12 in der Lage ist und als Öffnungs-
und Schließelement
der Erfindung dient, über
eine Vielzahl von Scharnieren 14 schwenkbar angebracht
wird. Eine Sperre (nicht gezeigt), welche die Abdeckung 13 geschlossen
hält, wenn
sie in Eingriff ist, wird zwischen der Abdeckung 13 und
dem Gehäuse 11 bereitgestellt.
Ein Lösen
der Sperre aus ihrem Eingriffszustand ermöglicht, daß die Abdeckung 13 geöffnet wird.
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Der
Dämpfungsmechanismus 15 der
vorliegenden Ausführungsform
wird zwischen dem Gehäuse 11 und
der Abdeckung 13 angebracht und funktioniert so, daß sich die
Abdeckung 13 langsam öffnet, wenn
die Sperre aus ihrem Eingriffszustand gelöst wird.
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Der
Dämpfungsmechanismus 15 schließt folgendes
ein: einen Zylinder 16, der einen kreisförmigen Querschnitt
hat und einen Bogen beschreibt, der einen vorher festgelegten Krümmungsradius
hat, einen Befestigungsträger 18,
der integriert mit dem Zylinder 16 bereitgestellt wird,
um den Zylinder 16 so am Gehäuse 11 zu befestigen,
daß der
Krümmungsmittelpunkt
des Zylinders konzentrisch mit den Drehpunkten 17 der Scharniere 14 ist,
einen Tauchkolben 19, der einen kreisförmigen Querschnitt hat, einen Bogen
mit dem gleichen Krümmungsradius
wie der Zylinder 16 beschreibt und dessen Basisende verschiebbar
auf eine solche Weise mit dem Zylinder 16 zusammenpaßt, daß er einer
gebogenen Bahn folgt, die dem spezifischen Krümmungsradius entspricht, und
als Bewegungsmittel der Erfindung eine Torsionsschraubenfeder 20,
die bewirkt, daß der
Tauchkolben 19 vom Zylinder 16 vorspringt. Diese
Konstruktion ermöglicht,
daß sich
die Abdeckung 13 selbsttätig von einem geschlossenen
Zustand zu einem annähernd
70 Grad offenen Zustand bewegt oder dreht. Vorzugsweise ermöglicht der
Außendurchmesser
des Tauchkolbens 19 im Verhältnis zum Innendurchmesser
des Zylinders 16, in den er eingesetzt wird, einen passenden
Spalt von etwa 0,2 mm zwischen denselben, wenn sie zusammengepaßt werden.
Wenn es notwendig ist, kann es wirksam sein, einen O-Ring in dem
Spalt zwischen dem Zylinder 16 und dem Tauchkolben 19 anzubringen.
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3 ist
eine Schnittansicht, welche die Konstruktion der Paßfläche zwischen
dem Zylinder 16 und dem Tauchkolben 19 zeigt,
und 4 ist eine Schnittansicht längs der Linie IV-IV in 3.
Ein Ende einer Torsionsschraubenfeder 20 wird fest mit der
Spitze des Tauchkolbens 19 verbunden, die gegen die Abdeckung 13 drückt. Ein
zweites Ende der Feder 20 nimmt von beiden Seiten ein Paar
von parallelen eingekerbten Rillen 21 in Eingriff oder
klemmt dieselben fest, die einander längs der Krümmungsmittelachse des Zylinders 16 und
des Tauchkolbens 19 gegenüberliegen und deren jede sich
zur Krümmungsmittelachse
hin erstreckt. Die Mittelabschnitte dieser eingekerbten Rillen 21 öffnen sich
in den Zylinder 16. Das heißt, die Dicke der eingekerbten
Rillen 21 wird etwas größer gemacht
als die Wanddicke des Zylinders 16, so daß der Tauchkolben 19 innerhalb
des Zylinders 16 gleitet, wobei das zweite Ende der Torsionsschraubenfeder 20 gegen
einen Abschnitt des Tauchkolbenumfangs am Basisende desselben drückt. Darüber hinaus
hat das Basisende des Tauchkolbens 19 ein Paar von an demselben
geformten Eingriffsrillen 22, die zum Inneren des Zylinders 16 zeigen
und dazu in der Lage sind, das zweite Ende der Torsionsschraubenfeder 20 durch
die vorstehenden eingekerbten Rillen 21 in Eingriff zu
nehmen. Wie die eingekerbten Rillen 21 liegen diese Eingriffsrillen 22 einander
längs der
Krümmungsmittelachse
des Zylinders 16 und des Tauchkolbens 19 gegenüber und
erstrecken sich auf eine zueinander parallele Weise zur Krümmungsmittelachse
hin.
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Folglich
verhindert der Eingriff des zweiten Endes der Torsionsschraubenfeder 20 mit
den Eingriffsrillen 22 eine weitere Auswärtsbewegung
des Tauchkolbens 19, obwohl die durch die Torsionsschraubenfeder 20 ausgeübte Kraft
dazu in der Lage ist, den Tauchkolben 19 so zu verschieben,
daß er aus
dem Zylinder 16 vorsteht. Selbstverständlich kann der Tauchkolben 19 aus
dem Zylinder 16 herausgezogen werden, wenn eine Kraft auf
den Tauchkolben 19 wirkt, die größer ist als die mit dem Klemmdruck
durch das zweite Ende der Torsionsschraubenfeder 20 gegen
die Eingriffsrillen 22 verbundene Eingriffskraft. Eine
Konstruktion wie diese kann das Zusammenbauen des Dämpfungsmechanismus 15 durch
Einsetzen des Tauchkolbens 19 in den Zylinder 16 sehr
erleichtern. Darüber
hinaus werden Verschiebungen der Drehposition des Tauchkolbens 19 im
Verhältnis
zum Zylinder 16 immer berichtigt, wenn die Abdeckung 13 geöffnet und
geschlossen wird, weil das zweite Ende der Torsionsschraubenfeder 20 die
am Basisende des Tauchkolbens 19 geformten Eingriffsrillen 22 in
Eingriff nimmt. Dies trägt
dazu bei, Probleme, wie beispielsweise ein Aushöhlen durch eine kleine Drehung
des Tauchkolbens 19 im Verhältnis zum Zylinder 16,
zu vermeiden und ermöglicht, daß der Tauchkolben 19 jederzeit
glatt gleitet.
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Unter
erneuter Bezugnahme auf 1 wird der Schraubenfederabschnitt
der Torsionsschraubenfeder 20 in Kerben 23 aufgenommen,
die in dem Gehäuse 11 und
der Abdeckung 13 geformt werden derart, daß die Mitte
der Feder 20 konzentrisch mit den Drehpunkten 17 der
Scharniere 14 ist.
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In 3 hat
der Basisabschnitt des Tauchkolbens 19, der innerhalb des
Zylinders 16 aufgenommen worden ist und das Innere des
Zylinders 16 in eine geschlossene Dämpferkammer 24 unterteilt, einen
in demselben geformten Durchgang 25, der die Dämpferkammer 24 über das
Innere des Tauchkolbens 19 mit dem Äußeren verbindet. Innerhalb
dieses Durchgangs 25 wird ein Druckregelventil 26 eingebaut.
Das Ventil verringert die Querschnittsfläche des Durchgangs 25,
wenn sich der Tauchkolben 19 aus dem Zylinder 16 herausbewegt
(d.h., durch die Bewegungskraft der Schraubenfeder 20),
und steigert die Durchgangsquerschnittsfläche, wenn sich der Tauchkolben 19 in
der entgegengesetzten Richtung bewegt.
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Unter
Bezugnahme auf 5 ist das Druckregelventil 26 eine
Art von Tellerventil, das an der Seite des Tauchkolbens 19 einen
konischen ersten Ventilkörper 27 hat
und an der Seite der Dämpferkammer 24 (6)
einen zweiten Ventilkörper 29 mit einem
erhöhten
Bereich 28 hat, der jederzeit einen Spalt mit der Stirnfläche an der
Basis des Tauchkolbens 19 bildet. Bei dieser Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird das Ventil 26 aus einem thermoplastischen
Kunstharz, wie beispielsweise dem von der DuPont-Toray Co., Ltd.,
erhältlichen
Polyester-Elastomer Hytrel® oder dem von der E. I.
DuPont de Nemours and Co. erhältlichen
Nylon-Kunstharz Zytel®, hergestellt. Das Ventil 26 wird
an dem einen Ende gequetscht und elastisch verformt, wobei es auf
diese Weise zwangsweise in den Durchgang 25 eingesetzt
wird. Einmal eingesetzt, ist das Ventil 26 dafür ausgelegt,
sich längs
des Durchgangs 25 vor- und zurückzubewegen.
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Daher
taucht der Tauchkolben 19 beim Handhaben der Sperre (nicht
gezeigt), um so den Eingriffszustand zwischen der Abdeckung 13 und dem
Gehäuse 11 zu
lösen,
wenn die Abdeckung 13 geschlossen ist, unter dem Druck
(d.h., der Kraft) der Torsionsschraubenfeder 20 aus dem
Zylinder 16 auf und wirkt auf die Abdeckung 13 ein,
um sie zu öffnen. 5 zeigt
den Zustand des Druckregelventils 26 zu diesem Zeitpunkt.
Der Druckunterschied zwischen dem Inneren des Tauchkolbens 19,
das bei atmosphärischem
Druck gehalten worden ist, und dem Inneren der Dämpferkammer 24, die
dazu neigt, unter verringertem Druck zu stehen, bewegt das Druckregelventil 26 zur
Seite der Dämpferkammer 24 hin,
so daß der
Durchgang 25 durch den ersten Ventilkörper 27 in einen verengten
Zustand versetzt wird. Dies schränkt
den Eintritt von Luft in die Dämpferkammer 24 ein,
wobei im Ergebnis dessen der Tauchkolben 19 langsam aus
dem Zylinder 16 auftaucht und die Abdeckung 13 hochschiebt.
Das Schieben der Abdeckung 13 hält an, wenn das zweite Ende
der Torsionsschraubenfeder 20 die Eingriffsrillen 22 am Tauchkolben 19 in
Eingriff nimmt. Da die Abdeckung 13 nur in ruhendem Kontakt
mit der Spitze des Tauchkolbens 19 ist, kann sie von Hand
bis zu dem durch die Scharniere 14 ermöglichten Umfang geöffnet werden,
falls eine Notwendigkeit besteht, die Abdeckung 13 weiter
zu öffnen.
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Umgekehrt
wird das Innere der Dämpferkammer 24 zusammengedrückt, und
der Druck in derselben neigt dazu, höher als der atmosphärische Druck
zu werden, wodurch das Druckregelventil 26 zur Seite des
Tauchkolbens 19 bewegt wird, wenn die Abdeckung 13 gegen
die Kraft der Torsionsschraubenfeder 20 aus einem offenen
Zustand geschlossen wird, wie es in 6 gezeigt
wird, die den Zustand des Druckregelventils 26 zu diesem
Zeitpunkt abbildet. Der Durchgang 25 wird durch den erhöhten Bereich 28 des
zweiten Ventilkörpers 29 offengehalten, so
daß Luft
innerhalb der Dämpferkammer 24 aus dem
Durchgang 25 durch das Innere des Tauchkolbens 19 und
hinaus in das Äußere abgelassen
wird, wodurch ermöglicht
wird, daß die
Abdeckung leicht durch eine gegen die Kraft der Torsionsschraubenfeder 20 angewendete
Kraft zu schließen
ist.
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Der
Zylinder 16 und der Tauchkolben 19, wie oben beschrieben,
sind auf Grund von bei maschinellen Metallbearbeitungsverfahren
arteigenen technischen Zwängen
schwer in Massenproduktion herzustellen. Jedoch können Formen,
die zum Formen von Kunststoffen erforderlich sind, durch numerisch
gesteuerte Werkzeugmaschinen und andere geeignete Ausrüstung genau
gefertigt werden. Dementsprechend können der Zylinder 16 und
der Tauchkolben 19, wie oben beschrieben, durch Auswählen eines passenden
Materials, wie beispielsweise eines Acetalharzes (z.B. Delrin® 500
OP, erhältlich
von der E. I. DuPont de Nemows and Co.) genau hergestellt werden.
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Bei
der oben beschriebenen Ausführungsform
wird die Dämpfungsfunktion
beim Öffnen
der Abdeckung 13 verwendet. Es ist jedoch ebenfalls möglich, das
Umgekehrte zu tun: nämlich,
die Dämpfungsfunktion
beim Schließen
der Abdeckung 13 zu verwenden. Es sollte sich von selbst
verstehen, daß die
Auslegung des Dämpfungsmechanismus 15 entsprechend
dem bestimmten Gegenstand, an dem er verwendet werden soll, innerhalb
des Rahmens der angefügten
Ansprüche
auf passende Weise modifiziert werden kann.
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Da
der Dämpfungsmechanismus
der Erfindung einen Zylinder und einen passenden Tauchkolben hat,
jeweils mit einer bogenförmigen
Gestalt mit dem gleichen spezifischen Krümmungsradius, und der Tauchkolben
einer bogenförmigen
Bahn entsprechend dem Krümmungsradius
folgt, kann durch Anbringen des Dämpfungsmechanismus an einem Öffnungs-
und Schließelement
derart, daß der
Krümmungsmittelpunkt
des Dämpfungsmechanismus
mit der Drehung des Öffnungs-
und Schließelements übereinstimmt,
die Richtung, in der sich das Öffnungs-
und Schließelement
dreht, wesentlich gleich gemacht werden mit der Richtung der durch
den Dämpfungsmechanismus
erzeugten Gegenkraft. Diese Anordnung ermöglicht, daß die Erfindung einen effizienten
Dämpfungsmechanismus
bereitstellt, der eine minimale Zahl von Teilen hat.
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Das
Druck- oder Bewegungsmittel kann eine Torsionsschraubenfeder sein,
wobei ein erstes Ende derselben mit einem Paar von Kerben ineinandergreift,
die mit einer Trennung von 180 Grad an einem Ende des Zylinders
geformt werden, und ein zweites Ende derselben an das andere Ende
des Tauchkolbens gekoppelt wird. Wenn der Krümmungsmittelpunkt des Zylinders
und des Tauchkolbens mit dem Drehungsmittelpunkt der Torsionsschraubenfeder übereinstimmt,
kann die Bewegung eines gleitenden Endes des Tauchkolbens im Verhältnis zum
Zylinder so eingeschränkt
werden, daß ein
vollständiges
Herausziehen des Tauchkolbens aus dem Zylinder verhindert wird.
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Falls
das Gehäuse
und der Tauchkolben aus einem thermoplastischen Kunstharz hergestellt
werden, besteht keine Notwendigkeit einer Schmierung, was es möglich macht,
einen wartungsfreien, leichten Dämpfungsmechanismus
zu erreichen.
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Aus
dem Obigen geht hervor, dass der Dämpfungsmechanismus der vorliegenden
Erfindung den weiter oben dargelegten Zielen und Vorteilen völlig entspricht.