DE2061876A1 - System zur Funk-Übertragung von Nachrichten, insbesondere von Verkehrsnachrichten, an mit Empfängern ausgerüstete Fahrzeuge - Google Patents
System zur Funk-Übertragung von Nachrichten, insbesondere von Verkehrsnachrichten, an mit Empfängern ausgerüstete FahrzeugeInfo
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Description
- System zur Funk-Ubertragung von Nachrichten, insbesondere von Verkehrsnachrichten, an mit Empfängern ausgerüstete Fahrzeuge Für die Übermittlung von Verkehrsnachrichten an die am Straßenverkehr teilnehmenden Fahrzeuge sind zahlreiche Systeme und Verfahren vorgeschlagen worden, Es ist üblich, im Anschluß an die Tagesnachrichten eines Hörrundfunksenders Verkehrsnachrichten zu senden. Zug Epfang dieser Nachrichten benötigen die Fahrzeuge einen herkömmlichen Rundfunkempfänger0 Der Nachteil dieses Systems liegt darin, daß die Verkehrsteilnehmer zum Empfang der Verkehrsnachrichten ihren Empfänger zur richtigen Zeit einschalten und auf das richtige Programm abstimmen müssen, vorrausgesetzt, sie wissen, welche Sender in den einzelnen Landesteilen zu welcher Zeit Verkehrsnachrichten ausstrahlen. Zudem muß sich der Verkehrsteilnehmer immer alle Verkehrsnachrichten anhören, d.h. auch dieäenien Verkehrsnachrichten, die ihn nicht interessieren. Anderenfalls könnte er die für ihn wichtigen Verkehrsnachrichtep versäumen.
- Es ist auch ein Autorundfunkempfänger bekannt (DAS 1 252 764), der als Uberlagerungsempfänger mittels einer Zusatzeinrichtung auf einer einzigen Frequenz gesendete Verkehrsnachrichten dadurch wiedergibt, daß beim Empfang von Verkehranachrichten das zunächst empfangene Programm eines beliebigen Senders unterdrückt wird und statt dieses Programms die Verkehrsnachrichten wiedergegeben werden0 Hier besteht der gleiche Nachteil, Es ist deshalb bekanntlich vorgeschlagen worden (Funk-Technik 1967, Seite 219), das Verkehrsgebiet in viele geographische Zonen aufzuteilen, die je einen Klelnstsender erhalten, wobei die einzelnen Sender nach dem Prinzip des Gleichwellenfunks arbeiten, Bei diesem System ist zwar eine Umschaltung zur richtigen Zeit auf den richtigen Sender nicht mehr erforderlich, aber bei der Versorgung eines großen Verkehrsraumes, zOBo eines ganzen Landes, erfordert dieses System wegen der vielen Zonen einen sehr großen Aufwand auf der Senderseite, also entsprechend viele Sender stationen.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein System zur Ubertragung von Verkehrsnachrichten zu schaffen, mit dem die einzelnen Zonen eines großen Verkehrsgebietes bei einem geringen Aufwand auf der Sender- und Empfangsseite ein zeln mit Verkehrsnachrichten versorgt werden können.
- Die Erfindung bezieht sich auf ein System zur Funk-Ubertragung von Nachrichten, insbesondere von Verkehrsnachriçhten, an mit Empfängern ausgerüstete Fahrzeuge, wobei das Funk-Übertragungsgebiet in mehrere geographische Zonen aufr geteilt ist0 Die Erfindung besteht darin, daß die die einzelnen Zonen betreffenden Nachrichten zeitlich nacheinander mittels eines Trägers übertragen werden, dessen Frequenz für alle Zonen gleich ist, und daß den einzelnen Zonen Kennsignale zugeordnet sind, die außer den Nachrichten übertragen werden, und daß in den Empfängern Mittel zum Empfang der Kennsignale vorgesehen sind, die auf die Kennsignale abstimmbar sind0 Die Erfindung beruht auf der tatsache, daß in der Praxis nicht alle Zonen gleichzeitig benachrichtigt werden mAssen und daß es deshalb ausreicht, wenn die einzelnen Sonen nacheinander mit Verkehrsnachrichten bedient werden Für ein Verkehrsgebiet mit mehreren Zonen wird dann nur ein Sonder betätigt, dessen-2räger vorteilhaft wegen des größeren Ausbreitungsgebietes im Langwellen- oder Mittelwellenbereich liegt und deshalb amplitudenmoduliert ist Die Kennsignale gewährleisten, daß immer nur die durch die Nachricht betroffenen Fahrzeuge, d.h. die Fahrzeuge innerhalb einer bestimmten Zone, diese Nachricht empfangen und nicht durch uninteressante Nachrichten verwirrt werden0 Statt eines einzigen Senders für ein großes Verkehrsgebiet können auch mehrere Gleichwellensender verwendet werden, die je ein kleines Verkehrsgebiet erfassen, welches jedoch im Sinne der Erfindung in viele Zonen aufgeteilt istO Die Kennsignale bestehen vorteilhaft aus einer Kombination von mehreren Frequenzen0 Bei einer Weiterbildung der Erfindung wird zur Bildung der Kennsignale das an sich z.B. bei Personenrufanlagen bekannte Verfahren angewendet, die Kennsignale aus einer Kombination von mehreren Tons frequenzen zu bilden, Die verschiedenen Tonfrequenzen können dabei nacheinander und/oder gleichzeitigEgesendet wird den, Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung liegen die Frequenzen der Kennsignale außerhalb des Tonfrequenzbe reiches oder oberhalb einer im Tonfrequenzbereich lie&enden Grenzfrequenz, wobei die Nachricht in dem unterhalb der Grenzfrequenz liegenden Tonfrequenzbereich wiedergegeben wird0 Dies ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn die Kennsignale während der Dauer einer Nachricht gesendet werden Eine andere vorteilhafte Möglichkeit, die Nachrichten entsprechend den anzusprechenden Zonen zu kennzeichnen, besteht darin, die Kemisignale unmittelbar vor der æugehängen Nachricht zu senden*..Nach Übeftragung der Nachricht wird dann ein das Ende der-Nachricht kennzeichnendes Kennsignal gesendet0 Um bei der Verwendung von Tonfrequenzen für die Eennsignale zu verhindern, daß die in einer Verkehrsnachricht enthaltenen Tonfrequenzen das Vorhandensein von Kennsignalen für den Schluß der Verkehrsnachrichten vortäuschen, weil die dafür gewählte bestimmte Kombination von Gonfrequenzen zufällig in dem übertragenden Tongemisch enthalten ist, sind zahlreiche Verfahren bekannt.
- Eine einfache vorteilhafte Lösung zur Verhinderung von solchen Fehlern besteht darin, daß die am Ende der Nachrichten gesendeten Kennsignale die gleiche Kombination von Frequenzen wie zu Beginn der Nachricht und als Schlußsignal zusätzlich ein das Ende der Nachricht kennzeichnendes Zeichen enthaltene Auf diese Weise wird diejenige Schaltung, die den Empfänger: nach einer Verkehrsnachricht aus-oder zum Empfang eines Unterhaltungs-Programms wieder umschaltet, durch das auch zu Beginn der Verkehrsnachricht gesendete Kennzeichen nur vorbereitet. Erst beim Empfang des zusätzlichen Schlußzeichens wird dann das Aus- oder Umschalten vollzogenOSelbst wenn in einer Verkehrsnachricht zufällig das betreffende Anfangskennsignal enthalten ist, so wird mit großer Sicherheit nicht innerhalb eines genau zu bestimmenden Zeitraumes nach dem den Vbertragungsweg für das Schlußzeichen vorbereitenden Kennsignal zufällig däs besondere Schlußzeichen auftreten, Bei einer Fahrt über eine längere Strecke, die durch mehrere der genannteil Zonen geht, hat der das Fahrzeug führende Verkehrsteilnehmer lediglich ein Zusatzgerät für den Empfang der die Verkehrsnachrichten übermittelnden Trägerfrequenz jeweils auf das vorteilhaft auf VBrkehrsschildern angezeigte Kennsignal der gerade durch fahrenen Zone z030 mittels einer Tastatur abzustimmen.
- Es ist auf diese Weise auch möglich, mittels einer Abstimmung auf verschiedene Kennsignale, die Verkehrsnachrichten mehrerer Zonen zu hören.
- Die Abstimmung auf'die Kennsignale kann auch automatisch erfolgen Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung befindet sich in einer Zone ein ortsfester als Bake dienender Sender, der auf den Empfänger eines die Zone durchfahrenden Fahrzeugs so einwirkt, daß die Mittel zum E»p.
- fang der Kennsignale auf das der Zone zugeordnete Kennsignal abgestimmt werden0 Der Bakensender kann elektromagnetisch, mit Ultraschall oder mit einem Lichtstrahl sendern0 Wenn eine Verkehrsnachricht für mehrere Zonen gültig ist oder wenn für einen Notruf oder ähnliche für alle Verkehrsteilnehmer wichtige Nachrichten alle Zonen zugleich angesprochen werden sollen, dann werden mit der entsprechenden Nachricht mehrere bzwe alle Kennsignale übers tragen, Es ist auch möglich, für solche Nachrichten, die für die Verkehrsteilnehmer in allen Zonen wichtig sid, ein besonderes Kennzeichen vorzusehen, das mittels eines immer empfangsbereiten tfbertragungskanals in den Empfängern die von den Verkehrsteilnehmern frei abstimmbaren Selektionsmitteln umgeht, so daß wichtige Nachrichten für alle Zonen jederzeit empfangen werden.
- Wenn aus bestimmten Gründen, z.B. wenn der Fahrzeugführer sein Fahrzeug verlassen hat, die Verkehrsnachrichton nicht den anzusprechenden Verkehrsteilnehmerh gehört werden können, dann kann beim Empfang der Kennsignale ein Tonbandgerät oder dergleichen zur Speicherung der Verkehrsnachrichten eingeschaltet werden0 Dies ist besonders dann von Vorteil, wenn der Fahreugführer die Verkehrsnachrichten mehrmals hören will, weil er sie z.B überhört oder vergessen hat0 Für den Empfang der gemäß der Erfindung übertragenen Verkehrsnachrichten genügt grundsätzlich ein einfaches tZu satzgerät für übliche Empfänger, das einen billigen Geradeausempfänger und die für die Selektion der einzelnen Kennsignale abstimmbaren Empfangsmittel enthält. Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung sind in dem Zusatzgerät weitere Mittel vorgesehen, die beim Empfang der Kennsignale diese optisch oder akustisch anzeigen.
- Bei Geräten, die getrennte Empfangsmittel für amplitudenmodulierte und frequenzmodulierte Trägerfrequenzen besitzen, kann der für den Empfang der amplitudenmodulierten Trägerfrequenzen vorgesehene Empfangsteil durch einen einfachen Umbau zum Empfang der Verkehrsnachrichten benutzt werden0 Das erfindungsgemäße System eignet sich besonders für diq Einrichtung eines internationalen, z.B* europäischen, Systems für den Straßenverkehrsfunk, da es nur eine einzige Frequenz benötigt und sich der senderseitige geringe Aufwand umso vorteilhafter auswirkt, je größer das tfl)ertragungsgebiet ist0 Wenn eine Verkehrsnachricht nacheinander mehrsprachig gesendet wird, können die den einzelnen Zonen zugeordneten Kennsignale mit zusätzlichen Signalen zur Kennzeichnung der jeweils verwendeten Landessprache versehen werden Dadurch wird es den Verkehrsteilnehmern ermöglicht, sich auch bei mangelnden oder fehlenden Sprachkenntnissen im Ausland über den Zustand des Straßenverkehrs zu informieren. In einer zentralen internatinalen Informationsstelle können die nationalen Yerkehrsnachrichten gesammelt werden und - nach Sprache und Zone geordnet - über eine Senderkette mit nur einer einzigen Frequenz oder einen einzigen. Sender ausgestrahlt werden.
- Die Erfindung wird nun an Hand der Zeichnung erläutert.
- Darin zeigen: Fig. 1 ein in Zonen aufgeteiltes Verkehragebiet, Fig. 2 das die Verkehrsnachrichten übertragende Sender signal, Fig. 3 das Blockschaltbild eines Empfängers, Fig. 4 einen Straßenabschnitt mit Bakensendern und Fig. 5 das Blocks-chaltbild eines Empfängers für den Empfang der Signale des Bakensend,ers.
- Die Fig. 1 zeigt ein in mehrere geographische Zonen aufgeteiltes Verkehrsgebiet, durch das eine Hauptstraße 2 und eine Nebenstraße 3 führen. Die gestrichelten Linien zeigen die Grenzen zwischen den Zonen I bis lx. gan erkennt, daß das auf der Hauptstraße 2 sich bewegende Fahrzeug 1 nacheinander die Zonen II, V und VIII durchfahren wird0 Die Nebenstraße 3 beginnt in der Zone V und führt in die Zone VI hinein, Das soweit geschilderte Verkehrsgebiet ist ein Teil des von einem einzigen Sender 4 mit Verkehrsnachrichten versorgten Funk-tbrtragungsgebiets Der Sender 4 sendet die für die einzelnen- Zonen bestimmten Verkehrsnachrichten zeitlich nacheinander in beliebiger Reihenfolge0 Zu Beginn einer Nachricht sendet er ein der jeweiligen Zone zugeordnetes Kennsignal. Das Ende der Nachricht wird durch ein besonderes Schlußsignal bestimmt.
- In Fig. 2 ist der zeitliche Ablauf der von dem Sender 4 ausgesendeten Signale dargestellt. Die Abbildung zeigt die Signalfolge für die den Zonen II, IV und V zugeordneten Verkehrsnachrichten. Zu Beginn der Nachricht für die Zone II wird das für diese Zone charakteristische Kennsigna; 5 gesendet. Es folgt darauf die eigentliche Verkehrsnachricht 64 Zum Ende der Nachricht wird das Schlußsignal 8 gesendet, das aus dem Xennsignal 5 und einem besonderen, für alle Zonen gleichen Schlußzeichen 7 besteht Im Anschluß an die Nachricht für die Zone II wird eine Nachricht für die Zone IV gesendet. Der Anfang dieser Nachricht besteht aus dem für die Zone IV charakteristischen Kennsignal 9. Es folgt dann die eigentliche Verkehrsnachricht 10. Das Schlußsignal 11 besteht aus dem Kennsignal 9 und dem Schlußzeichen 7. Entsprechend den Nachrichten für-die Zonen II und IV ist die Nachricht für die Zone V aus den folgenden Teilen aufgebaut: Kennsignal 12 für Zone V, Verkehrsnachricht 13, Kennsignal 12 und Schlußzeichen 7. Das Kennsignal 12 und das Schlußzeichen 7 bilden das Schlußsignal 14.
- Der besondere Aufbau des Schlußsignals aus Kennsignal und Schluß zeichen verringert wesentlich die Wahrscheinlichkeit, daß die im Tonfreuqenzbereich liegenden Kennsignale und Schlußzeichen in der richtigen Reihenfolge zufällig im Sprachgemisch der jeweiligen Verkehrsnachricht 6, 10 oder 13 vorkommen.
- Während der Fahrt auf der Hauptstraße 2 (Fig. 1) interessieren den Fahrer des Fahrzeugs 1 in erster Linie die Verkehrsnachrichten für die Zonen II, V und VIII. Er wird deshalb seinen Empfänger nacheinander auf die Kennsignale der genannten drei Zonen abstimmen; oder aber er wird seinen Empfänger zugleich auf alle drei Kennsignale abstimmen, Wenn er dagegen in die Nebenstraße 3 abbiegt, so werden ihn auch die Verkehrsnachrichten für die Zone VI interessieren, und er wird seinen Empfänger entsprechend ab stimmen.
- In Figo 3 ist das Blockschaltbild eines einfachen Rundfunk empfängers mit einem Zusatz für den Empfang der Verkehrsnachrichten abgebildet0 Der Rundfunkempfänger besteht aus der Antenne 16, dem HF-Verstärker 17, dem Demodulator 18 und dem NF-Verstärker 19 mit dem Lautsprecher 200 Soweit handelt es sich also um einen. handelsüblichen Rundfunkempfänger0 Um diesen Empfänger für den Empfang der Verkehrsnachrichten umzurüsten, ist die Verbindungsleitung zwischen dem Demodulator 18 und dem NF-Verstärker aufgetrennt und ein Schalter 21 eingefügt worden, Dieser Schalter 21 wird von einem abstimmbaren Decoder 22 derart angesteuert, daß der Schalter 21 nur dann einen Steuerimpuls zum Schließen oder Öffnen erhält, wenn in dem von dem Verstärker 23 verstärkten NF-Signal diejenigen Kennsignale und Zeichen enthalten sind, auf die der Decoder 22.vorzugsweise elektronisch abgestimmt ist0 çDie Abstimmung des Decoders 22 geschieht durch die Ausgangsspannung eines Tastenfeldes 24, auf dem die gewünschten Zonen durch Tastendruck gespeichert werden können0 Wird z0B. in dem Fahrzeug 1 (Fig0 1) das Feld II des Tastenfeldes 24 (Fig0 3) entsprechend der Zone II gedrückt und sendet der Sender 4 die in Fige 2 abgebildete Signalfolge, so wird das am Ausgang des Demodulators 18 erscheinende Kennsignal 5 am Ausgang des auf dieses Kennsignal abgestimmten Decoders 22 eine Steuerspannung für den Schalter 21 bewirken, so daß der Schalter 21 geschlossen wird. Dies hat zur Folge, daß die Nachricht 6 über den Lautsprecher 20 zu hören ist. Das erneut gegen Ende der Verkehrsnachricht "II" gesendete Kennsignal 5 bereitet im Decoder 22 einen Schaltungsweg vor, über den das mit dem fest abgestimmten Teil 25 im Decoder empfangene Schlußzeichen 7 den Schalter 21 öffnet, so daß die Verkehrsnachricht 111V?1 nicht über den NF-Verstärker 19 gehen kann und nicht wiedergegeben wird6 Man erkennt, daß der handelsübliche Empfänger mit den Baugruppen 16 bis 20 lediglich eines Zusatzgerätes 15 bedarf, um die den Fahrzeugführer interessierenden Verkehrsnachrichten gemäß der Erfindung empfangen zu können0 Eine feinere Unterteilung eines Verkehrsraumes in verschiedene Zonen zeigt die Fig, 4. Die aus den beiden Fahrbahnen 27 und 28 bestehende Autobahn 26 ist so in Zonen aufgeteilt, daß die Grenze zwischen den verschiedenen Zonen auf dem Mittelstreifen 34 der Autobahn 26 verläuft, Die in unterschiedlicher Richtung befahrenen Fahrbahnen 27 und 28 führen also durch verschiedene Zonen0 Das Fahrzeug 30 auf der Fahrbahn 27 durchfährt der Reihe nach die Zonen XIV, XII, X, während das Fahrzeug 31 auf der Gegenfahrbahn 28 nacheinander die Zonen XI, XIII und XV durchfährt0 Das gesamte Verkehrsgebiet wird von dem Sender 33 mit Verkehrsnachrichten versorgt.
- Während. in dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 und der Fig. 3 die Abstimmung des Decoders 22 von Hand mittels des Tastenfeldes 24 erfolgte, wird dies in dem in Fig. 4 verwendeten und in Fig. 5 abgebildeten Empfänger automatisch ohne Zutun des Fahrzeugführers vorgenommen. Das Fahrzeug 3D passiert beim Einfahren in die Zone X einen Bakensender 29, der auf einer Frequenz f1 sendet und so auf den Empfänger des Fahrzeuges 30 einwirkt, das dieser auf das Kennsignal der Zone X abgestimmt wird0 Zuvor war er von dem Bakensender 35, der mit der Frequenz f3 sendet, auf die Zone XII abgestimmt. Der Empfänger des Fahrzeugs 31 auf der Gegenfahrbahn 28 wird entsprechend von dem auf der Frequenz f2 sendenden Bakensender 32 auf die Zone XIII abgestimmt .
- Das Blockschaltbild eines Empfängers für die automatische hbstimmang des Decoders 22 ist in Figo 5 abgebildet. Der aus der Antenne 16, dem HF-Verstärker 17 dem Demodulator 18 und dem NF-Verstärker 19 mit dem Lautsprecher 20 bestehende Rundfunkempfänger entspricht dem Rundfunkempfänger in FigX 3a Ebenso entsprechen die in Bigo 5 mit 22, 23, 24 und 25 bezeichneten Baugruppen den in Fig. 3 abgebildeten und mit gleichen Bezugazeichen versehenen BaugruppenO Fährt z.. das Fahrzeug 30 an dem Bakensender 29 vorbei, so empfängt es über die Antenne 37 seines Empfängers das mit der Frequenz f1 gesendete Signal des Bakensenders 29.
- Dieses Signal wird von dem Verstärker 38 verstärkt und auf die Eingänge der Filter 39, 40, 41 ;.usw. geführt. Diese Filter sind Jeweils auf eine feste Frequenz abgestimmt0 Das Filter 39 ist beispielsweise auf die Frequenz f1 abgestimmt, entsprechend sind die Filter 40 und 41 auf die Frequenzen f2 und f3 abgestimmt. Das Signal des Bakensenders 29 erzeugt also am Ausgang des Filters 39 eine Steuerspannung, die von dem Sohaltverstärker 42 in eine dieser Frequenz entsprechende Abstimmspannung umgewandelt wird. Steht der Umschalter 36 in der eingezeichneten Stellung, die der automatischen Abstimmung entspricht, so gelangt die Xbstimmspannung des Schaltverstärkers 42 an den Decoder 22, der auf diese Weise auf das der Frequenz f1 und der Zone X zugeordnete Kennsignal abgestimmt wird. Eine von dem Sender 33 in Figo 4 ausgesendete Nachricht für die Zone X wird also1 von dem Empfänger des Fahrzeugs 30 automatisch empfangen und wiedergegeben. Entsprechend steuern die Bakensender 32 und 35 den Decoder 22 über die Filter 40 und 41 sowie die Schaltverstärker 43 und 44 an.
- Auch der Empfänger in Fig 5 setzt sich aus einem handelsüblichen Rundfunkempfänger mit den Teilen 16 bis 20 und einem Zusatzgerät 45 zusammen. Die Bakensender 29, 32 und 35 arbeiten jeweils auf einer festen Frequenz; ihre Sendeleistung braucht nur sehr gering zu sein, und ihr Aufbau ist unproblematisch0 Will ein Fahrzeugführer z.B. derjenige des Fahrzeugs 30 in Fig. 4 die Fachrichten für mehrere Zonen oder die Nachrichten einer anderen Zone hören, so kann er über den Umschalter 36 mittels des Tastenfeldes 24 den Decoder 22 von Hand abstimmen. In dem Decoder 22 müssen so viele Empfangskanäle parallel geschaltet sein, wie mit dem Tastenfeld zugleich eingestellt werden können.
Claims (1)
- P a t e n t a n s p r ü c h e1. System zur Funk-Übertragung von Nachrichten, insbesondere von Verkehrsnachrichten, an mit Empfängern ausgerüstete Fahrzeuge, wobei das Funk-Ub'ertragungsgebiet in mehrere geographische Zonen aufgeteilt ist, dadurch gekennzeichnetn daß die die einzelnen Zone betreffenden Nachrichten zeitlich nacheinander mittels eines Trägers übertragen werden, dessen Frequenz für alle Zonen gleich ist, und daß den einzelnen Zonen Kennsignale zugeordnet sind, die außer den Nachrichten übertragen werden, und daß in den Empfängern Mittel zum Empfang der Kennsignale vorgesehen sind, die auf die Kennsignale abstimmbar sind.2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger amplitudenmoduliert ist und im Langwellen-oder Mittelwellenbereich liegt 30 System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ubertragung der Nachrichten mittels Gleichwellenfunk, vorzugsweise im Mittelwellenbereich geschieht.4. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vbertragung der Nachrichten ein einziger Sender benutzt wird.50 System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet) faß die Nachrichten als ein Teil eines Unterhaltungs-Rundfunkprogramms übertragen werden, 6o System nach Anspruch 1, dadurch «ekennzeichaetX daß die Kennsignale aus einer Kombination von mehreren Frequenzen bestehen.70 System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenzen der Kennsignale außerhalb des Tonfrequenzbereichs liegen.8o System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenzen der Kennsignale oberhalb einer im Tonfrequenzbereich liegenden Grenzfrequenz liegen und daß die Nachricht in dem unterhalb der Grenzfrequenz liegenden Tonfrequenzbereich wiedergegeben irdv 9o System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenzen der Kennsignale im Tonfrequenzbereich liegen.10. System nach Anspruch 1, dadurch zekennzeichnet, daß die Kennsignale unmittelbar vor der zugehörigen Nachricht gesendet werden.11. System nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß nach Übertragung der Nachricht ein das Ende der Nachricht kennzeichnendes Schlußsignal gesendet wird.12. System nach Anspruch 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß das am Ende der Nachricht gesendete Schlußsignal die gleiche Kombination von Frequenzen wie das zu Beginn der Nachricht gesendete Kennsignal und zusätzlich ein das Ende der Nachricht kennzeichnendes Signal enthält.13. System nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß das einer Zone zugeordnete Kennsignal während der Dauer einer Nachricht gesendet wird.14. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Empfang der Kennsignale von Hand auf die einzelnen Kennsignale abstimmbar sind.150 System nach Anspruch 1, dadurch Eekenazeichnetf daß die Mittel zum Empfang der Eennsignale gleichzeitig auf mehrere Kennsignale abstimmbar sind 16. System nach Anspruch 1? dadurch gekennzeichnet, daß in den Empfängern weitere Mittel vorgesehen sind, die beim Empfang derKennsignale diese zum automatischen Ein- oder Ausschalten jeweils eines Teils der Empfanger verwenden.170 System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, aß sich in einer Zone wenigstens ein ortsfester Bakensender befindet, der auf den Empfänger eines die Zone durchfahrenden Fahrzeugs so einwirkt, daß die Mittel zum Empfang der Kennsignale auf das der Zone zugeardnete Kennsignal abgestimmt werden.18o System nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, Faß der Bakensender mit einer festen, dem Kennzeichen der Zbne zugeordneten Frequenz sendet.19. System nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Bakensender einen Träger mit einer für alle Bakensender gleichen und festen Frequenz sendet, der mit dem der Zone zugeordneten Kennsignal moduliert ists 20. System nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Bakensender so auf die Empfänger einwirkt, daß Teile der Empfänger eingeschaltet werden.21o System nach Anspruch 1, dadurch zekennzeichnet, daß in den Empfängern weitere Mittel vorgesehen sind, die beim Empfang der Kennsignale diese anzeigen.22,'System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kennsignale der einzelnen Zonen auf Verkehrsschildern oder dergleichen angezeigt werden.L e e r s e i t e
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1970
- 1970-12-16 DE DE19702061876 patent/DE2061876A1/de active Pending
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| OHN | Withdrawal |