DE2061778A1 - Hockey stock und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents
Hockey stock und Verfahren zu seiner HerstellungInfo
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Description
PATENTANWÄLTE ?f}R 177«
DIPL.-ING. QONTHER KOCH
DR. TINO HAIBACH
8 MÜNCHEN 2, ' ζ,
UQh
ι3 ?0
MATTHEW GARTLAHD Kaharney, Mullingar, County Westmeath, Irland
Die Erfindimg besieht sich, auf Hockeystöcke.
Es ist bereits ein Hockeystock bekannt, dessen ochaft
mehrere Schichten aus liohrholz (cane) umfaßt oder sich aus
miteinander abwechselnden Schichten aus ftohrholz und einem
federnden Material wie Gummi zucamiiiensefet, wobei der Schaft
mit einem Schlagkopf verspleißt ist. Hierzu ist zu bemerken, daß sich ein Iiockeystocl-c mit einem solchen Schaft nur mit
hohen Kos.ten herstellen läßt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Hockeystock zu schaffen, bei dem teure Werkstoffe eingespart
werden können, der sich mit geringeren Kosten herstellen läßt, und der gleichzeitig durch eine hervorragende Festigkeit
und Haltbarkeit gekennzeichnet ist.
Genauer gesagt sieht die Erfindung; einen Ilockeystock
vor, der einen Griffabschnitt und einen Schlagkopf umfaßt,
welche in zusammenhängender Form aus mehreren Schichten aus Holz und/oder einem anderen Werkstoff, z. B. einem Kunststoff
hergestellt ist, wobei der Griffabschnitt einen Schlitz
oder mehrere Schlitze aufweist, und wobei die Wände des oder jedes Schlitzes im wesentlichen parallel zur Schlagfläche
des Schlagkopfes verlaufen. Bei einer bevorzugten Ausführungs form der Erfindung ist ein Flachmaterialßtück aus einem ela-
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stischen Merkstoff, ζ. Ii. Gummi, vorgesehen, das in dein o^er
Jedem Schlitz des Griffabschnitts angeordnet unc. an einer
der Tiände des bzw, jedes ochlitzes befestigt ic ^.
Weiterhin sieiit j.ie Erfinauno ein Verfam-o-n zum 1:erstellen
eines Eockeystocks vor, das h aß π ah me I^ uir.faiit, um meh
rere Schichten oder Lamellen in ^ orm gerauer ^troifen in
einei1 Biegevorrichtung anzuordnen, nachdem die Eerüjbrungsflächen
der ochichuen zuvor mit eineia Klebeitittbl überzogen
worden sind, um die Schichten in der Vorrichtung so zu biegen,
daß sie die erforderliche gekrümmte x-orm erhalten, um
zu bewirken, daß sich das Klebemittel mindestens teilweise verfestigt, um längs des Griffabschniots einer, oder mehrere
Einschnitte vorzusehen, so daß der Griffabschnitt danach
einen oder mehrere ochlitze aufweist, un.i um dei* so hergestellten
Stock maschinell derart zu bearbeiten, daß er seine endgültige Form erhält.
Lie Erfindung und vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung
werden im folgenden an hand, scheniatischer· Zeichnungen
an Äusführungsbeispielen näher erläutert ο
Fig. 1 ist eine Seitenansicht eines erfinauii^sgemäßen
Hockeystocks, bei dem die Schichten so angeordnet sind, daß sie sich im rechten vvinkel zur bchiagflache aes stocks erstrecken.
I?ig. 2 zeigt die linke Stirnseite des Rockeystocks
nach Eig. 1.
i'ig. 3 ist ein vergrößerter querschnitt längs der
Linie III-I1I in Fig. 1.
Fig. 4 ist ein vergrößerter querschnitt längs der
Linie IV-IV in Fig. 1.
i'ig. 5 zeigt in einer Seitenansicht einen hockeystock
gemäß der Erfindung, bei dem die Schichten so angeordnet sind, daß sie sich parallel zur Schlagfläche des otocks erstrecken.
10 9 8 3 6/0184 BAD
'J
l!'ii--·. L icit ein ver; rciiserter o-aersohnitt längs der
linie Vl-Vl in i/i^. 5
Pi0. 7 ist eine .->eitenansicr.t einer weiterer: Ausfüh
Len Iioc-:eystoc:s.
I''ig. S ist ein vergrößerter Querschnitt längs der
Linie VIIi-VIlI in Pig. ?'.
In i'id'· 1 bis 4 erkennt man einen hockeystock mit
eii.üiu Griffabschnitt 1 uud eineu ^chlagkopf, wobei diese Abschnitte
susauU.ieiiliän>;end aus mehrei-tn I-oissciiicl.vtn 3 hergestellt üiijd, die mit Hilfe eines Klebemittels miteinander
verbunden sind, jer üriffabschnitt 1 weist einen ochlits
luiu Lei\;eiiv;änden 5 und 6 auf. An der c-eitenwcJid 5 des {
ocl:"itses 4 ist ein Jlachniaterialstück 7 aus Gunaui befestigt,
das durch einen Abstand von der anderen Leiterband 6 getrennt
ist. Jer ichlagkopf v/eist eine gerade ochlagflache
uno eine gekrümmte hintere i'lache 9 auf. Die Echlagflliche S
verläuft parallel zu den Seitenwanden 5 und ü des Schlitzes ·ν.
^ie fx'öiliegenden Händer der Schichten 3 sinu an der Schlagflache
8 geciäii I^ig. 5 voraufesweise von einen; harten Streifen
IC aus einen, iurnierraaterial überdeckt, der mit den Schichten
iiiit Hilfe eines Klebemittels verbunden ist. Die gekrümmte hintere Fläche 9 kann auf ähnliche Weise von einem weitere:.,
harten Deckstreifen aus einem iurxiieraaterial überdec.vt
sein. ■ j
Beim Gebrauch des Stocks können sich die beiden getrennten ieile des "Griffabschnitts 1 in einetü begrenzten
Ausmaß ungehindert gegeneinander- bewegen, so daß sich der
Griffabschnitt leichter durchbiegt, wobei es das Durchbiegen
des Griffabschnitts ermöglicht, den beim Schlagen eines
Koclceyballs auftretenden Stoß zu dämpfen.
Um diesen Hockeystock herzustellen, schneidet men mehrere
holzstreif eil so zu, daß die Schichten oder Lamellen 3
entsteht=;., man legt die Schichten in eine Liege vorrichtung ein, nachdem die Berührungsflächen der Schichten mit einem
Liebemittel überzogen woroen sind, und dann biegt man die
- k'^: ■--■■·■"
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Schichten mit Hilfe der Biegevorrichtung so, daß sie die
gewünschte -olorm annehmen. Nachdem das Klebemittel mindestens
teilweise oder vollständig erhärtet ist, wird der Griffabschnitt
1 durch einen Schneidevorgang mit dem schlitz M- versehen. Dann wird der Gummistreifen 7 i" dex:*. Schlitz M- eingeführt
und an der Seitenwand 5 aes Schlitzes mit Hilfe eines
Liebemittels befestigt, hierauf v/erden der Griff abschnitt 1
und der Schlagkopf maschinell bearbeitet, um dem ^tock seine
endgültige Form zu ; eben.
Wenn es erwünscht ist, Deckstreifen 10 an der Schlagflache
8 oder der gekrümmten hinteren Gleiche 9 zu befestigen,
werden diese Deckstreifen an dem Stock befestigt, bevor aie erwähnte maschinelle Bearbeitung durchgeführt wird.
Der Griffabschnitt 1 wird dann mit zwei nicht dargestellten
schichten eines Mnfassuiigsmaterials, z. L. einem
Gewebe oder Ketz aus Nylon, versehen. Die erste dieser schulten
umfaßt zwei sich in der Längsrichtung erstreckende Katerialstreifen,
die längs des Griffabschnittε 1 mit Hilfe eines
Klebemittels befestigt werden, während die zweite Schicht
einen weiteren Streifen aus einem Bewicklungomaterial umfaßt,
der so um den Griffabschnitt herumgewickelt wird, daß
er die erste Schicht vollständig überdeckt, und der an dieser ersten Schicht wiederum mit Hilfe eines Klebemittels befestigt
wird. Der zweite Streifen wird schraubenlinienförmig auf den Griffabschnitt gewickelt, so daß sich die Ränder benachbarter
Windungen überlappen oder stumpf aneinander an» liegen. Die sich überlappenden oder aneinander anschließenden
Ränder werden dann mit einem den Stock gegen wasser schützenden haterial, z. B. Latex, übex^zogen. Schließlich
wird auf dem Griffabschnitt 1 ein Griffüberzugsmaterial angeordnet, wie es bei den schon bekannten Hockeystöcken verwendet
wild.
Es ist möglich, die Herstellung solcher Kockeystöcke zu beschleunigen, wenn man Schichten 3 verwendet, die eine
solche Länge und Breite haben, daß aus ihnen mehrere Kockeystöcke hergestellt werden können; die miteinander vereinig-
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ten ScLlIeilten wordexi ϋ-förrnig gebogen, und nach dem Erhärten
des Klebemittels wird der gescnichtete Verband in der
Mitte des gekrümmten Lasisabschnitts der U-Form durchschnitten,
um dann erneut in senkrechter Sichtung mit mehr even
schnitten veraeaen zu werden, die sich durch die beiden Hälften
des Verbandes erstrecken, so daß man mehrere Hockeystocke erhält.
3'ig. 5 und 6 seifen eine weitere Ausfürirungsform der
Erfindung, bed der schon beschriebenen Teilen entsprechende
■Teile Jeweils mit den gleichen Besugscahlen bezeichnet sindj
in diesem i-'all sind aie Schichten 3 parallel zu der Schlagfläche
8 angeordnet, und man erkennt, daß sich dieser Hockeystock
nicht dadurch formen läßt, daß man die Schichten in der gewünschten Weise biegt. Daher müssen die Schichten 3 bei die
ser Ausführungsform so zugeschnitten werden, daß sie die gewünschte,
ümrißform erhalten, btvor sie zusammengebracht und
verleimt wurden. Der Schlitz 4 wird bei dieser Ausführungsform vorzugsweise dadurch erzeugt, daß man einen entsprechenden
Teil der· mittleren Schicht oder mehrerer Schichten vor
dem Vereinigen der Schichten entfernt. Um die Herstellung zu beschleunigen, können die liockeystöcke wiederum aus einer
aus Schichten aufgebauten Platte mit der erforderlichen Dicke ausgeschnitten werden.
Fig. 7 und 8 zeigen einen erfindungsgemäßen Hockeystock
ähnlich dem an Hand von Fig. 1 bis 4 besohriebenen; auch in
ciiesem Pail sind ähnliche Teile wiederum mit den gleichen
Bezugszahlen bezeichnet; Jedoch ist bei dem Hockeystock nach
Fig. 7 und 8 keine Schicht aus Gummi in dem Schlitz 4· angeordnet.
Gemäß der Erfindung können die Schichten aus Holz und/ oder anderen Werkstoffen, z. B. Kunststoffen, bestehen. Ferner
ist vorgesehen, daß der harte Deckstreifen, der verwendet wird, um die cchlagflöcne- und/oder die hintere Fläche
des Hockeystocks zu überdecken, nicht nur aus einem holzfurnier
hergestellt weraen kann, sondern auch auc elu^n beliebigen
anderen haterial, z. B. Glasfasern oder Kunststoff. 10 9836/0164
Der Griffabscnnitt eiuts hockeysfcocks nach der _rfinduno
kann üb<=r seine Länge in it n.elncrcii L
sein, lüizit sich der Grii'fab.j-hnit L beim Gebrauch de~ Ltock
r durchbiegt, una die ochlit^.t, kennen sich nahe ihrei
oberen ^nde vereinigen; weiterhin ist es rnüglicn, oc
£ v/i schert den Ln de η ^es Grii'f a'oschnitts auEzubilden.
iiockeyatück·. ^ernL'ß der ^rxindun;] bieten zahlreiche
Vort-eile, die sich aus ihrtin Aufbau aus ochichl^n ex-^eber:$
hierau gehören insbesoiidere eii^e ho^e ^es^i^keie, eire lui^e
haitbarneit, die -.'&tso.chb·, daL· aio ^cccke luit eineih relativ
geririj: ui- Lostenauf-v/and hergestellt werden können, una die
Tatsache, daß dit otücke beim uebrauch die ei'i'orderlicne
5'lexibilität aufweisen.
Ansprüche; 10 9 8 3 8/0164 BAD OraGINAL
j;1."
Claims (1)
- ■ ' ■' ' '" |l 7 »»■■ ■'' -;.1'--'-! ■■ -,■■Ηψ!Β:!|;'!»ρ!ΐ||ΐ|ΐ-1|Ρι:-1111^;:;:'^;!ι:.ι-!|ρι»'ι:|ΐ|!|:π:'ιι.π--ιΐ'!.- -.*|ΐ]ΐιρ!::- ι-·. ι "■; ■ .ψι ■■ ■■ ■ .-■■ ,„■.·...,A K S Γ Ii L-CH-LIJ Hockey stock, g e k e η η se i c h ii e ζ durch eix:eri Griff abschnitt (1) und einen Schleifkopf, wobei diese ■l'eile zusammenhängend aus mehreren Schichten (5) aus EoIz und/oder einem anderen Material, z. E. einem Kunststoff, hergestellt sind, wobei der Griffabschnitt mit einem oder mehreren Schlitzen £4) versehen ist, und wobei die Seitenwände (5, 6) des oder jedes Schlitzes im we.entliehen par allel zur Schlagfläche (8)'des Stocks verlaufen. ·2. xjockeystock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß sich die Schichten (3) in* rechten λ Winkel zur Schlagfläche (8) des Stocks erstrecken.5ο Hockeystock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Schichten (3) parallel zur Schlafflache (8) des Stocks angeordnet sind.4. Hockeystoek nach einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch G e k e η η.ζ ei c h η e t , daß ein uchlitz (4) in der I-iitti- des uriffabschnitts (l) vox'gcsehen ist.$. Lockeystock nach einem der Ansprüche 1 bis 4, daaurch ^eköiiii zeichnet , daß ein ilacnmaterialstüök (7) aus einen; elastischen Werkstoff, z. B. Gummi, in dem oder jeueiL oclilitz (4) des Griffabschnitts (1) angeordnet und an f einer der Seitenwände (>» 6) des bzw. jedes Schlitses befestigt ist.6« Hockeystock nach einem der Ansprüche 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß die Schlagfläche (8) und/ oder die hintere Fläche (9) des Schlagkopfes mit einer harten Deckschicht (10) aus einem Furnier oder anderen Werkstoffen wie Glasfasern öd©-r Kunststoff versehen ist, die mit der betreffenden Fläßha-jnil; Hilfe eines Klebemittels verbunden ist.^* Hockeystobkrnäbh ei&em der Ansprüche 1 bis 6, dadurch g e k e η η ζ e 1.&/h η e*t , daß die Seitenwande (5» 6) des bzw. jedes Schlitzes (4) nahe dem oberen Ende des Griff- :.. . 109836/016A ^abtchnit i-s (l) aneinander befestigt sind.8. i ockej Sooc; nach einen; o.er Anspri'c..· e 1 bi;. 7? dadurchg e 1, t u ii. 'ü e i c n l e L" , daß del- Lx'iffaofc.cui' itt (l) nid."o eintr oder h.ehrereii Schichten ai ε den Cxdff obschnit I; au-Soiu!iienh;ö o'.naeii haterialien, z. L. eine;.. Ce^ete o^er i.e^z aus iMylon, übei"30t.en ist.9· yeri'oiii'en zuin Lei-stelleu ei; .,;; l.oci-i-.ystockc nach Λχι-spx'üch 1, dfadurch ^ e k υ η η 2, e .i c ^^ . ■.. ο , dvL· rneL·- rei'e ^.chicLu^n in l:cr;»> gerader JtreiTen iu ei^er ^.ie^evcrric;.tmif_: angeordnet werden, uccndei:; ^ie -eri.·. ..uj., crii'cncn der schichten au vor i..it einen: iilebeiuittcl üoerwofjen v;oj.-dei: yind, df:ß die schichten in dei· Vcrrichtu;.^ r:.c [_ebo^en v/ei— der, daß sie die eri'oz'd erliefe ^eki'ünü,:te !''urr; · ex-naj.teii, daj;. zu? elas,sen wird, daß das klebemittel minies ι, eis üeil v/fei ^e erht.rtet, daß dez1 üriiTebscLnitt des stockt uiit einer.: oo.er mehreren sich in der Ιΰη£;.srichtung erstrecx.enden ^Ciili^zen verseilen v/ird, uia den erwähnten ochlits b^w. oie -chjitze auszubilden, und daß der ^tock durch eine maschinelle Lecjitun{- und eine i;ertigbearbeitung in seilte end^'ülti e lorrr; b wird.10. Verfahren nach Anspruch 95 ot^.urch f, u h c u η -s e i c ii ii ?:; t , daß vor dem Linscimeiden ües Schlitzes bzw. der oohlivze ein FlachiuaterialGüück ai.s einem elastischen .ierkstcif wie Gunuiii mit einer der oeitenwände aes bzw. jedes Schlitzes verklebt wird.11. Verfahren nach Anspruch 9 unu IC, ubourch , e kennzeichnet , daß vor der letzten maschinellen Bearbeitung und der Fertigbearbeiuung die ^chla^flL- ehe und/ oder die hintere Fläche des Schlaukopfes ü,it einer Leckschicht aus einem Furnier oder einem anderen haterial wie Gissfasern oder Kunststoff versehen wird, die mit hilfe eines Klebemittels befestigt wire,.109836/0164 BAD ORiGlNALLeerseite
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| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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