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DE2060519A1 - Einrichtung zum Scharfstellen eines Zielscheinwerfers - Google Patents

Einrichtung zum Scharfstellen eines Zielscheinwerfers

Info

Publication number
DE2060519A1
DE2060519A1 DE19702060519 DE2060519A DE2060519A1 DE 2060519 A1 DE2060519 A1 DE 2060519A1 DE 19702060519 DE19702060519 DE 19702060519 DE 2060519 A DE2060519 A DE 2060519A DE 2060519 A1 DE2060519 A1 DE 2060519A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
light
target
distance
target mark
optics
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19702060519
Other languages
English (en)
Other versions
DE2060519B2 (de
DE2060519C3 (de
Inventor
Gerhard Schoene
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DE19702060519 priority Critical patent/DE2060519C3/de
Priority to CH1750971A priority patent/CH544282A/de
Priority to BE776168A priority patent/BE776168A/xx
Priority to NL7116833A priority patent/NL7116833A/xx
Publication of DE2060519A1 publication Critical patent/DE2060519A1/de
Publication of DE2060519B2 publication Critical patent/DE2060519B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2060519C3 publication Critical patent/DE2060519C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G3/00Aiming or laying means
    • F41G3/06Aiming or laying means with rangefinder
    • F41G3/065Structural association of sighting-devices with laser telemeters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
  • Optical Radar Systems And Details Thereof (AREA)

Description

  • "Einrichtung zum Scharfstellen eines Zielscheinwerfers" Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum unmittelbaren Richten einer Waffe auf ein Ziel mit Hilfe eines mit der Schußrichtung der Waffe gekoppelten Lichtstrahls scharfer Bündelung, wobei ein in der Szene erzeugter Lichtfleck durch ein Sichtgerät beobachtbar ist.
  • Das Richten einer Waffe, beispielsweise eines Geschützes oder der Waffe eines Panzers, auf ein Ziel erfolgt üblicherweise in der Art, daß eine geräteinterne Zielmarke eines mit der Waffe starr verbundenen Zielfernrohres mit dem Ziel zur Deckung gebracht wird. Da diese Zielfernrohre im allgemeinen nur bei Tageslicht verwendbar sind, müssen, um auch bei Nacht schießen zu können, Nachtsichtgeräte mit auf die Tages-Zielfernrohre justierten Zielmarken vorgesehen sein. Eine solche Justierung ist iedoch nur bei besonderen Lichtbedingungen, nämlich nur in der Dämmerung während kurzer Zeit durchführbar, wenn mit dem Tages-Zielfernrohr gerade noch und mit dem Nachtsichtgerät gerade schon beobachtet werden kann. Daraus ist ersichtlich, daß das Zielen und Schießen mit solchen Waffen in der Dunkelheit besonderen Schwierigkeiten und Unsicherheitsfaktoren ausgesetzt ist, besonders auch deshalb, da die Nachtsichtgeräte wegen ihrer Verwendung als Rundumsichtgeräte im allgemeinen nicht starr mit dem Waffenrohr gekoppelt sind und ihre Zielmarken daher häufiger justiert werden müßten, als es aus dem oben geschilderten Grunde möglich ist.
  • Es sind bereits mehrere Vorschläge vorgelegt worden, die sich mit der Lösung dieses Problems befassen. In diesen Vorschlägen wird als Sichtgerät ein an sich bekanntes Nachtsichtgerät und als Lichtsender ein an sich bekannter Laserimpulssender empfohlen, mit dessen Hilfe gleichzeitig in bekannter Weise Entfernungsmessungen durchgeführt werden können.
  • Es ist zwar schon bekannt, beispielsweise zum Zwecke der Trefferermittlung bei militärischen Manövern, mit den Schußvorrichtungen gekoppelte optische Sender zu verwenden, mit denen sozusagen "ersatzweise" geschossen wird, und zwar auf mit fotoelektrischen Sensoren versehene Zielobjekte. Hierbei dient der Laserstrahl jedoch nicht als Zielmarkierung für das spätere Verschießen scharfer Munition, sondern direkt als Manövermunition.
  • Ferner ist es bekannt, Laser, insbesondere Impulslaser, als Entfernungsmesser zu verwenden.
  • Schließlich ist das sog. Gated-Viewing-Prinzip bekannt, mit dem unter Zuhilfenahme eines Impuls-Lichtsenders, vorzugsweise eines Impulslasers und eines impulsgesteuerten Licht empfängers die Beobachtung von Zielen in einem wählbaren Entfernungsbereich vom Lichtsender bzw. -empfänger ermöglicht wird. Dies geschieht dadurch, daß der Lichtempfänger nur dann kurzzeitig zum Empfang freigegeben wird, wenn der vom Sender ausgesandte und aus einem interessierenden Zielbereich reflektierte kurze Lichtimpuis auf den Empfänger trifft.
  • Es hat sich nun gezeigt, daß ein Lichtfleck, der mit Hilfe eines Lichtsenders auf einem Zielobjekt erzeugt wird, nicht ausreicht, um ein gutes Trefferergebnis zu erzielen. Der Lichtfleck hat etwa bei einem in 1000 m Entfernung sich befindlichen Zielobjekt einen Durchmesser von 4 mX 4 . Es besteht jedoch die Forderung, daß die Zielgenauigkeit 0,1- betragen soll.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Zielmarkierung zu schaffen, die sowohl den gestellten Forderungen entspricht, als auch ohne erheblichen technischen Mehraufwand sich an die bisher vorgeschlagenen Einrichtungen anlehnt.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß der Lichtfleck die Form einer Zielmarke besitzt, die in Abhängigkeit von der jeweiligen Entfernung selbsttätig scharf einstellbar ist. Dabei kann die Zielmarke durch eine mit Dauerlicht als auch mit Pulslicht beaufschlagte Spaltblende erzeugt werden. Auch die Verwendung von entsprechend angeordneten Glühfäden mit Dauerlicht ist möglich. Es ist jedoch auch denkbar, die Zielmarke durch entsprechend angeordnete Laser-Dioden zu erzeugen.
  • Um eine dem jeweiligen Entfernungsbereich angepaßte, scharf eingestellte Zielmarke auf dem Zielobjekt zu erhalten, wird weiterhin vorgeschlagen, die Brennweiten der Optiken des Lichtsenders und/oder des Lichtempfängers in Abhängigkeit der jeweiligen Entfernung zu verstellen. Die Verstellung der Optiken des Lichtsenders und des Licht empfängers kann dabei in Abhängigkeit von durch eine Entfernungsmeßeinrichtung gewonnenen Signalen erfolgen, die einen Stellantrieb beaufschlagen. Bei der Verwendung des Gated-Viewing-Verfahrens, kann das Stellsignal unmittelbar aus der ermittelten Zeitverzögerung gewonnen werden.
  • Außer den bekannten Vorteilen, daß keine Beeinflussung der Zielerkennbarkeit durch ein eingespiegeltes Zielkreuz und eine Information über die Zielentfernung erfolgt, liegt der Hauptvorteil der Erfindung darin, daß die Möglichkeit des Zielens auf 0,1- in jeder Stellung des Sichtgerätes gegeben ist. Außer der reinen Markierung des Zielobjektes wird dieses zusätzlich durch die Einrichtung nach der Erfindung beleuchtet.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung schematisch dargestellt.
  • Die Einrichtung nach der Zeichnung arbeitet nach dem Gated-Viewing-Verfahren. Die am Ausgang eines Triggers 1 entstehenden Signale werden über eine Leitung 2 einem Laser-Netzgerät 3 zugeführt. Das Impulsgerät 4 bringt die Signale aus dem Netzgerät 3 in eine zum Betrieb der Laser-Dioden 5 geeignete Form.
  • Die Lichtimpulse von den Laser-Dioden 5, die beispielsweise in Form eines Zielkreuzes angeordnet sind, werden einer Senderoptik zugeführt, die a) die Aufgabe hat, das unter einem Gesamtwinkel von ca 50° emittierte Licht zu bündeln und b) den Lichtemitter 5 scharf abzubilden. Der Lichtemitter 5 ist mit einer nicht dargestellten Waffe gekoppelt. Die Dauer der vom Lichtemitter 5 ausgehenden Impulse beträgt etwa 100 ns Halbwertsbreite.
  • Die Signale des Triggers1 werden gleichzeitig einer Verzögerungseinrichtung 7 zugeführt, die in der Lage ist, eine einstellbare Verzögerungszeit von 100 ns bis 20/us durchzuführen.
  • Die Impulse aus dem Verzögerungsglied 7 beaufschlagen ein Thyristorzündgerät 8, dessen Zündimpulse auf eine Thyristorschaltanordnung und einen Hochspannungstransformator 9 einwirken. Die Ausgangsimpulse dieser Anordnung 9 werden den beiden Vorröhren 10 und 11 im Lichtempfänger zugeführt. Die vom Zielobjekt reflektierten Lichtimpulse gelangen in eine Empfängeroptik 12 und über die Vorröhren 10 und 11 in eine Fernsehpatrone 13 und können in einem Monitor 14 zur Darstellung gebracht werden.
  • Von der Verzögerungseinrichtung 7 wird in an sich bekannter Weise ein elektrisches Signal über die Zielentfernung abgegeben, das über einen Signalwandler 15 und einen Verstärker 16 einem Stellmotor 17 zugeführt wird. Der Stellmotor 17 kann mechanisch, beispielsweise über eine Zahnstange sowohl auf die Senderoptik 6 als auch auf die Empfängeroptik 12 einwirken, so daß die Brennweite bzw. die Gegenstandsweite des Lichtsenders und/oder die Bildweite des Lichtempfängers in Abhängigkeit von der Entfernung verstellbar ist. Diese Veränderung der Optiken ist durch die beiden Doppelpfeile angedeutet.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung nach der Erfindung ist folgende. Ist in der beobachteten Szene ein Zielobjekt erkannt worden, so wird der Lichtsender 5 auf dieses Objekt eingestellt.
  • Auf dem Zielobjekt wird die jeweilige Konfiguration der Laser-Dioden im Lichtsender 5 abgebildet. Die vom Zielobjekt reflektierten Impulse werden von dem Lichtempfänger aufgenommen und im Monitor 14 dargestellt. Ein den Entfernungsbereich des Zielobjektes vom Standort des Lichtsenders angebendes Stellsignal veranlaßt den Stellmotor 17, die Senderoptik 6 und die Empfängeroptik 12 auf die ermittelte Entfernung einzustellen. Damit wird eine Scharfeinstellung der Zielmarke auf dem Zielobjekt und die geforderte hohe Zielgenauigkeit. erreicht.
  • Anstelle der vorbeschriebenen Ausführungsform ist es auch denkbar, eine Spaltblende mit Dauerlicht oder Puls leicht zu beaufschlagen und das Stellsignal für die Scharfeinstellung der Sender- und Empfängeroptik aus einer besonderen Entfernungsmeßeinrichtung zu gewinnen.

Claims (8)

  1. Patentansprüche
    Einrichtung zum unmittelbaren Richten einer Waffe auf ein Ziel mit Hilfe eines mit der Schußrichtung der Waffe gekoppelten Lichtstrahls scharfer Bündelung, wobei ein in der Szene erzeugter Lichtfleck durch ein Sichtgerät beobachtbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtfleck die Form einer Zielmarke besitzt, die in Abhängigkeit der jeweiligen Entfernung selbsttätig scharf einstellbar ist.
  2. 2.) Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zielmarke durch eine mit Dauerlicht beleuchtete Spaltblende erzeugt wird.
  3. 3.) Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung von entsprechend angeordneten Glühfäden mit Dauerlicht.
  4. 4.) Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spaltblende zur Erzeugung der Zielmarke mit Pulslicht beaufschlagt wird.
  5. 5.) Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch entsprechend angeordnete Laser-Dioden zur Erzeugung einer Zielmarke.
  6. 6.) Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennweite bzw. die Gegenstandsweite des Lichtsenders und/oder die Bildweite des Lichtempfängers in Abhängig keit von er Entfernung verstellbar ist.
  7. 7.) Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß (lle Verstellung der Optiken in Abhängigkeit VOll durch eine Erltfernungsmeßeinrichtung gewonnenen Signalen erfolgt, die einen Stellantrieb beaufschlagen.
  8. 8.) Einrichtung nach Anspruch 1 bei Verwendung des Gated-Viewing-Verfahrens, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellsignal für die Optiken aus der eingestellten Zeitverzögerung unmittelbar gewonnen wird.
    L e e r s e i t e
DE19702060519 1970-12-09 1970-12-09 Einrichtung zum unmittelbaren Richten einer Waffe auf ein Ziel Expired DE2060519C3 (de)

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CH1750971A CH544282A (de) 1970-12-09 1971-12-01 Zielvorrichtung für eine Waffe
BE776168A BE776168A (fr) 1970-12-09 1971-12-02 Dispositif pour la mise au point d'un projecteur de
NL7116833A NL7116833A (de) 1970-12-09 1971-12-08

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DE2060519B2 DE2060519B2 (de) 1973-08-16
DE2060519C3 DE2060519C3 (de) 1974-03-14

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3639326A1 (de) * 1986-11-17 1988-05-26 Precitronic Optische einrichtung zur beleuchtung eines ziels

Also Published As

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DE2060519B2 (de) 1973-08-16
BE776168A (fr) 1972-04-04
DE2060519C3 (de) 1974-03-14
CH544282A (de) 1973-11-15
NL7116833A (de) 1972-06-13

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