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DE2633368A1 - Verfahren und vorrichtung zum orten und beschiessen eines zieles - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum orten und beschiessen eines zieles

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Publication number
DE2633368A1
DE2633368A1 DE19762633368 DE2633368A DE2633368A1 DE 2633368 A1 DE2633368 A1 DE 2633368A1 DE 19762633368 DE19762633368 DE 19762633368 DE 2633368 A DE2633368 A DE 2633368A DE 2633368 A1 DE2633368 A1 DE 2633368A1
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DE
Germany
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target
sensor
radiation
flare
rocket
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Application number
DE19762633368
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English (en)
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DE2633368C2 (de
Inventor
Paul Dipl Ing Enders
Hans Dipl Ing Dr Siebecker
Gerhard Dipl Ing Stengel
Bhagatindar Singh Dipl I Walia
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Eltro GmbH and Co
Original Assignee
Eltro GmbH and Co
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Filing date
Publication date
Application filed by Eltro GmbH and Co filed Critical Eltro GmbH and Co
Priority to DE19762633368 priority Critical patent/DE2633368C2/de
Priority to FR7713351A priority patent/FR2352271A1/fr
Priority to GB2112277A priority patent/GB1597981A/en
Publication of DE2633368A1 publication Critical patent/DE2633368A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2633368C2 publication Critical patent/DE2633368C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G7/00Direction control systems for self-propelled missiles
    • F41G7/20Direction control systems for self-propelled missiles based on continuous observation of target position
    • F41G7/30Command link guidance systems
    • F41G7/301Details
    • F41G7/303Sighting or tracking devices especially provided for simultaneous observation of the target and of the missile
    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B23/00Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices
    • G02B23/12Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices with means for image conversion or intensification
    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B27/00Optical systems or apparatus not provided for by any of the groups G02B1/00 - G02B26/00, G02B30/00
    • G02B27/32Fiducial marks and measuring scales within the optical system

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Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Orten und
  • Beschießen eines Zieles (Zusatz zu Patentanmeldung P 26 22 809.1) Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Orten und Beschießen eines Zieles, das im Tageseinsatz mit einem ein Visier, einen Einblick rund. ein IR-Goniometer aufweisenden Taysichtgerät und im Nachteinsatz mit einem nach dem Prinzip der ,ärmebildteehnik arbeitenden Nachtsichtgerät geqrtet wird, wobei zur Lenkung eines sich selbst ins Ziel steuernden Geschosses beim Nacht- und Schlechtvettereinsatz das von Nachtsichtgerät erzeugte Wärmebild des Geschosses und des Eieles-ausgenutzt wird, um durch genaue Ausrichtung der tagortungsanlage des Tagsichtgerätes auf die Zellinie die Ablagesignale für die Lenkung-des Geschosses zu erzeugen. Mit anderen Worten wird nach der Ortung das Zielbild durch Schwenkung der Anlage in Elevation und Äzimut in die Mitte der im jeweiligen Bildfeld enthaltenen Zielmarke gebracht und ein Geschoß abgefeuert, das durch die IR-Ortungsanlage geortet wird und dessen Winkelablage gegenüber dem Ziel (dargestellt durch die Visierlinie der Ortungsanlage) laufend gemessen und zur Nachsteuerung des Geschosses durch Übertragung eines Steuersignals von der Ortungsanlage zum Geschoß benutzt wird. .
  • Nach dem Hauptpatent läßt sich mit einfachen Mitteln die Haltevorrichtung des Nachtsichtgerätes so ausbilden, daß eine grobe Justierung - auch nach Abnahme und Wiederanbringung des Nachtsichtgerätes - noch einen einwandfreien Nachteinsatz der Waffe gewährleistet. Die Lenkung des Geschosses dergestalt, daß der Richtschütze durch Schwenken der Ortungsanlage (mit IR-Goniometer und aufgesetztem Nachtsichtgerät) in Azimut und Elevation die durch das Nachtsichtgerät gelieferten Bilder von Ziel und Rakete zur Deckung bringt und die Rakete sich selbst ins -Ziel steuert, erbringt für die MILAN-Waffe den Vorteil, daß der Richtschütze auch beim Nachteinsatz die gleiche Handhabung vornehmen muß wie bei Tage, wenn er ein bewegtes Ziel während des Raketenanfluges verfolgt. Besonders vorteilhaft ist ferner auch, daß keine Achsharmonisierung zwischen Tagortungsanlage und Nachtsichtgerät erforderlich ist; die erwähnte Grobjustage muß nur gewährleisten, daß die optischen Achsen von IR-Goniometer und Nachtsichtgerät soweit harmonisiert sind, daß die abgeschossene Rakete nach dem Einfangen durch das IR-Goniometer im Bildfeld des Nachtsichtgerätes dargestellt wird.
  • Nach dem Hauptpatent kann der Richtschütze während des gesamen Bekämpfungsablaufs Zielbild und Raketenbild aufgrund ihrer charakteristischen Unterrchiede i'm Wärmebildbereich unterscheiden, das Zielbild als "bewegliche Zielmarke" henutzen und die Rakete automatisch durch Schwenkung der Anlage ins Ziel führen.
  • Die Aufgabe. der Erfindung wird nun darin gesehen, den Richtvorgang dahingehend zu vereinfachen, daß dem Richtschützen eine Zielmarke angeboten wird. Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die unterschiedliche spektrale Abstrahlung von Ziel und Rakete im Wärmestrahlungsbereich ausgenutzt wird, um die Position der Rakete gegenüber einer Referenzrichtung zu bestimmen und die Raketenposition im Sehfeld des Nachtsichtgerätes zur Positionierung einer elektronischen Zielmarke im Wärmebild der Szene auszunutzen, wobei die Raketenabbildung als Zielmarkenmittelpunkt festgelegt wird und Ablagesignale gebildet werden, mit deren Hilfe die Wärembildszene laufend derart verschoben wird, daß die punkt- bzw. kreisscheibenförmige Abbildung der gelenkten Rakete stets in der Mitte der auf dem Leuchtschirm einer Kathodenstrahlröhre ortsfest dargestellten elektronisch orzeugten Zielmarke erscheint. Während der Raketenleuchtsatz im Goniometerspektralbereich um 2,um Wellenlänge vorwiegend abstrahlt, liegt der Schwerpunkt der Abstrahlung des Zieles im 10/um-Bereich. Nach dem Erfindungsgedanken können also Ziel und Rakete eindeutig unterschieden werden, wenn man durch geeignete Spektralfilter und optronische Sensoren Ziel- und Leuchtsatzstrahlung trennt und in getrennten Kanälen die jeweiligen Winkelkoordinaten bezüglich eines Referenzkoordinatensystems bildet. Dabei kann man nach einem weiteren Gedanken der Erfindung ausnutzen, daß die Rakete kurze Zeit nach ihrem Abschuß durch Lenkanlage auf die Goniometerachse gesteuert ist und die Winkelkoordinaten der Rakete (bzw. der Goniometerachse) als Bezugsachse verwendet werden kann, und die Winkelablagen des Zieles zu dieser Referenzlinie zur Nachsteuerung ausgenutzt wird. Die auf dem Wärmebild der Nachtsichtanlage dargestellte elektronische Zielmarke wird durch die Position des Leuchtsatz-Bildpunktes gesteuert; der Zielmarkenmittelpunkt stellt die jeweilige Position der Rakete im Bildfeld dar. Der Richtschütze hat die Aufgabe, durch Bewegung der gesamten Abschußanlage in Azimut und Elevation das Ziel in den Zielmarkenmittelpunkt zu steuern.
  • Beim Abschuß der Rakete muß damit gerechnet werden, daß eine starke Uberstrahlung der Wärmebildszene durch den Raketenleuchtsatz während der ersten Flugzeit der Rakete erfolgt, wenn keine zusätzlichen Maßnahmen getroffen werden. Nach einem weiteren Gedanken der Erfindung kann diese überstrahlung vermieden werden, wenn das oben erwähnte Spektralfilter zur Trennung von Leuchtsatz- und Zielstrahlung so ausgeführt ist, daß der Detektor des-Nachtsicht-Wärmebildgerätes im wesentlichen nur Strahlung oberhalb von 3,5 vom empfängt und die Strahlung unterhalb Von 3,5 vm dem Sensor zur Bestimmung der Raketenposition (Zielmarkennachsteuerung) zugeführt wird.
  • Wenn vorteilhafterweise fur beide Kanäle ein gemeinsames optisches System Verwendung findet, können die Sensoren für den 2 vm-Bereich und den 10 pm-Be-ich in einem gemeinsamen Dewargefäß installiert werden und die spektrale Trennung erfolgt dadurch, daß im Dewargefäß unmittelbar vor den Sensoranordnungen die jeweiligen Spektralfilter angeordnet sind. Zweckmäßigerweise wird dann auch die gleiche Abtastanordnung zur Erzeugung-des Wärmebildes im 10 pm-Bereich und zur Leuchtsatzpositionsbestimmung im 2 pm-Bereith verwendet.
  • Um dem Richtschützen das Nachführen zu erleichtern, kann es zweckmäßig sein, daß die Zielmarke in der Mitte des auf dell Elektrookular angeordneten Wärmebildes dargestellt wird. Das wird nach dem Erfindungsgedanken dadurch gewährleistet, daß x- und y-Ablenkung der Elektronenstrahlröhre durch die Signale vom Leuchtsatzsensor gesteuert werden und damit das gesamte Wärmebild der Szene verschoben wird, während die elektronische Zielmarke ortsfest immer die gleiche Position auf dem Elektrookular einnimmt. In diesem Falle besteht auch die Möglichkeit, die Zielmarke fest auf der Röhre anzubringen, bzw. in der Bildebene der Betrachtungsoptik zu stationieren.
  • Wenn man nach dem oben beschriebenen davon ausgeht., daß die Sensoranordnung für Wärmebilderzeugung (10 pmj und die Sensoranordnung für Raketenpositionsbestimmung in einem einzigen Dewargefäß untergebracht sind, dann ergibt sich nach einem weiteren Erfindungsgedanken auch die Möglichkeit über den Sensor zur Raketenpositionsbestiinmung die Ablage der Rakete zu einer feststehenden Visieriinie des Wärmebildgerätes zu bestimmen und diese Ablagesignale, nach entsprechender Aufbereitung in x- und y-Ablagesignale, in die Lenkelektronik der Raketenabschußanlaye einzuspeisen und über den Lenkdraht zur automatischen Nachsteuerung der Rakete zu verwenden.
  • Da die Nachtkampfentfernung gegenüber der Tagkampfentfernung auf etwa die Hälfte reduziert ist, genügt die Genauigkeit der Ablagemessung vollkommen, um die Rakete ins Ziel zu steuern. Bei dem letzteren Vorschlag wird die Nachtsichtanlage mit einer festen Zielmarke bzw. einem fest eingestellten-Zielmarkenprojektor ausgerüstet und der Richtschütze hält, genau wie beim Tageinsatz das Ziel auf dem Zielinarkenmittelpunkt, die Zielmarkennachführung entfällt. Die zuletzt beschriebene Anlage hat den Vorteil, daß die llachtortungsanlage völliy autark von der Tagortungsanlage arbeitet und nur.eine Kabelverbindung zur Lenkelektronik besitzt, über welche die Ablagesignale für die Nachsteuerung der Rakete geführt werden.
  • Im folgenden werden anhand von Zeichnungen Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert, wobei die in den einzelnen Figuren einander entsprechenden Teile dieselben Bezugszahlen aufweisen. Es zeigt Fig. 1 ein Blockschaltbild der drei für das erfindungsgemäße Verfahren wesentlichen Baueinheiten, Waffe, Tagsichtgerät mit IR-Goniometer und Nachtsichtgerät, Fig. 2 eine schematische Darstellung der Wellenlängenabhängigkeit von a) Leuchtsatzstrahlung und Ziel strahlung b) Detektivitat Drellvon PbS- bzw. CdEgTe-Infrarotsensoren und c) Durchlaßbereich eines Filters für das Wärmebildgerät zur Ausblendung der Leuchtsatzstrahlung'.
  • Fig. 3 eine schematische Darstellung des Wärmebildes vom Nachtsichtgerät mit elektronischer Zielmarke, Szenenbild, Raketen- und Zielabbildung, Fig. 4 eine schematische Darstellung des Nachtsichtgerätes mit gemeinsamem optischem System für die Wärmebildaufnahme und für den Raketenieuchtsatzsensor sowie gemeinsamem Dewargefäß für Wärmebild- und Leuchtsatzsensor, Fig. 4b eine schematische Darstellung des Nachtsichtgerätes mit afokalem Eingangsobjektiv für beide Kanäle sowie Trennung von Wär£nebild- und Leuchtsatz-Sensorkanal über ein geeignetes Spektralfilter, mit zwei getrennten Abbildungsobjektiven und Sensorbaugruppen -für Wärmebild-und Leuchtsatzsensoren, Fig. 5 Ausführungsbeispiele für Leuchtsatz-Sensoranordnungen zur Positionsbestimmung a) Reihenanordnung von PbS-Sensorelementen b) Quadrantensensor c) V-förmig angeordnete Stabsensoren d) Doppel-V-Stabsensoren et KreuzlStabsensoren für Drehkellabtastung r Fig. 6 Ausführungsbeispiele für kombinierte Wärmebild/ Leuchtsatz-Sensoranordnung a) Doppeireibenanordnung mit PbS- und CdHgTe-Sensorelementen b) Kombination von CdHgTe-Reihenanordnung mit PbS-Stabzellen fü die Leuchtsatzpositionsbestimmung im Nah- und im Fernbereich der Rakete Fig. 7 eine schematische Darstellung der automatischen Zielmarkensteuerung durch den Leuchtsatzpositionssensor und Fig. 8 eine schematische Darstellung der Nachtortungsenlage mit interner Ablagekoordinatenbildung und Koordinatenumformung zur Erzeugung von tenksignalen für die Raketenlenkung.
  • Aus Fig. 1 geht hervor, daß das Tagsichtgerät i in herkömmlicher Weise ein integriertes IR-Goniometer 2, den Einblick 3 und das Visier 4 aufweist. Es ist starr mit der Waffe 5 und bedarfsweise auch starr mit dem nach dem Prinzip der Wärmebildtechnik arbeitenden Nachtsichtgerät 6 mit dem Einblick 3' verbunden.
  • Der Doppelpfeil 7 symbolisiert die Verstell- bztr. Abtastmöglichkeit im Azimut und der Doppelpfeil 8 diejenige in der Elevation. Tag- und Nachtsichtgerät müssen dabei so genau ausgerichtet sein, daß sich das einzufangende Geschoß 9, z.B.
  • eine Rakete, zusammen mit dem zu beka'mpf enden Ziel im Bildfeld des Monitors 10 bzw. 101 befindet. In diesem Fall ist gewahrleistet, daß der Richtschütze durch Nachführen der gesamten Anlage Ziel- und Raketenbild miteinander zur Deckung bringen kann, um auf diese Weise den Vorgang der an sich selbst ins Ziel steuernden Rakete 9 zu unterstützen. Einer eventuellen Ubersteuerung wird durch - in der Zeichnuny allerdings nicht dargestellte - mechanische oder hvdraulische Dämpfungselemente vorgebeugt.
  • In Fig. 2 sind schematisch die Intensitäten der Schwarzkörperstrahlung von Raketenleuchtsatz und Ziel (Fig. 2a) die Detektivitäten Df der ausgesuchten Detektormaterialien PbS (Leuchtsatzstrahlung) und CdHgTe (Zielstrahlung) zus2Emen mit der Transmission eines Spektralfilters als bezogene Größen über der Wellenlänge 1 aufgetragen. Fig. 2a zeigt, daß die Leuchtsatzstrahlung (11) als Schwarzkörperstrahlung mit der Schwarzkörpertemperatur von ca. 1500 K das Maximum seiner Abstrahlung bei ca. 2 µm Wellenlänge besitzt und im Bereich des 3. IR-Fensters von 7.5 bis 12,5 µm auf unter 10t des Maximalwertes abgefallen ist, während die Wärmeeigenstrahlung (12) eines mEßig aufgewärmten Zielfahrzeuges mit ca. 300 K das Maximum seiner Abstrahlung.in diesem Fenster besitzt und bei 2 µm Wellenlänge fast auf Null abgesunken ist.
  • Beim Vergleich von Fig. 2a mit cier relativen Detektivität des PbS-Leuchtsatz-Sensors (13) und des Wärmebildsensors (14) in Fig. 2 b zeigt sich, daß eine Ausfilterung der Zielstrahlung für den Leuchtsatzsensor nicht erforderlich ist, während bei dem Wärmebildsensor der Einbau eines Hochpaßfilters nach (15) in Fig. 2c sinnvoll ist, weil bei einer Ausfilterung der intensiven Leuchtsatzstrahlung unterhalb von 3 bis 6 ijm Wellenlänge durch ein Filter der Durchlaßcharakteristik (15) im optischen Strahlengang des Wärmebildgerätes eine Uberstrahlung des Wärmebildes vermieden werden kann.
  • Fig. 3 zeigt schematisch die Wärmebildszene, die dem Richtschützen nach dem Abschuß der Rakete und dem automatischen Ausricaten dfr elektronischen Zielmarke auf Goniometerachse am Einblick 9 angeboten wird, mit der Rakete (17) in der Mitte der elektronischen Zielmarke (16) und dem Ziel (18). Der Richtungspfeil (19) zeigt an, daß der Richtschütze durch Schwenkung der Raketenabschußanlage die Zielmarke (16) auf das Ziel (18) ausrichten muß, um die Rakete (all) ins Ziel (18) zu steuern. Dabei wird in nicht «.argestellter Weise die dargestellte Szene so verschoben, daß Zielmarke (16) und Rakete (17) in Sehfeldmitte ausgerichtet bleiben und bei dem dargestellten Beispiel die übrige Szene solange nach rechts oben verschoben wird, bis' das Ziel im Zielmarkermittelpunkt positioniert ist.
  • In Fig. 4a ist schematisch das Nachtsichtgerät (6) mit automatischer Zielmarkennachführung dargestellt, wobei Leuchtsatzsensor und Wärmebildsensor in einem gemeinsamen Dewargefäß (20) untergebracht sind und das optische System,bestehend aus einem afokalen Vorderglied (21) und einem abbildenden Objektiv (22), für Leuchtsatz- und Zielsttahlung optimal ausgelegt ist und der Schwingspiegel (23) in der aus der Wärmebildtechnik bekannten Art eine azimutale Abtastung der Szene vornimmt. Schwenkbewegung und Schwenkrichtung sind durch den Doppelpfeil (24) dargestellt. Das nicht dargestellte Sperrfilter für den Wärmebildreihensensor ist im Dewar gefß 20 unmittelbar vor dem Sendor angeordnet.
  • Fig. 4b zeigt eine weitere Ausführungsform des Nachtsichtge rätes 6 (Fig.l) mit dem afokalen System 21 und dem azimutalen Schwingspiegel 23. Bei dieser Ausführung erfolgt die Trennung von Leuchtsatz- und Zielstrahlung durch das unter 450 gegen die optische Achse geneigte Spektralfilter 25 mit der in Fig. 2c dargestellten Filtercharakteristik L5, wobei, die langwellige Strahlung :26 ungedämpft durchtritt und über das abbildende Objektiv 22' auf dem Wärmebildsensor 27. abgebildet wird, während die kurzwellige Lcuchtsatz -Strahlung (28) ungeschwächt unter 900 reflektiert und über das abbildende Objektiv 22" auf dem Leuchtsatzsensor 29 abgebildet wird. Die weitere Signalverarbeitung ist in Fig. 4a und 4b nicht dargestellt.
  • Fig. 5a bis e zeigt Möglichkeiten der Ausbildung des Leuchtsatzsensors zur Bestimmung der Winkelposition der Rakete bezüglich einer Referenzrichtung des Nachtsichtgerätes 6 (Fig.l).
  • In Fig. 5a ist als einfachste AusEührung eines Leuchtsatzpositionssensors eine Reihenanorclnung von n Sensoren ,30 dargestellt, welche mittels des Schwenkspiegels 23 (EiE.4) im Azimut über dem Sehfeld mit der Leuchtsatzabbildung periodisch hinweggeschwenkt wird und bei den: der Elevationssehfeldwinkel durch die Winkelausdehnung der Sensorreihe im Sehfeld des IR-Objektives (29") vorgegeben ist. Die Leuchtsatzposition ergibt sich in Richtung aus dem Zeitpunkt tL zu dem die Sensorenreihe über den Leuchtschirmpunkt hinweggeschwenkt wird, die y-Position aus der Numerierung des Sensors, der das Leuchtsatzsignal empfangen hat. Bei dem bekannten Verfahren nach Fig. 5 b mit einem Quadrantenempfänger (31) ist' letzterer -außerhalb der Brennebene des IR-Objektivs (22") angeordnet und dadurch der Leuchtsatzpunkt als Kreis scheibe (32) abgebildet, deren Strahlung sich proportional auf die 4 Quadranten I bis IV des Quadrantenempfängers (31) verteilt und zwar konzentrisch, wenn sich der Leuchtsatz auf der Visierlinie befindet und exzentrisch bei Winkelablage gegenüber dieser Visierlinie. Durch Summen/Differenzvergleich der Signale gegenüberliegender Quadranten läßt sich die Winkelabweichung im Sehfeld hinreichend genau bestimalen.
  • Bei dem in Fig. 5c dargestellten, aus der- IR-Trackertechnik bekannten Verfahren, sind zwei stabförraig ausgebildete Sensoren (33) unter einem Winkel y zueinander geneigt angeordnet, wobei in der Praxis der Winkel y zwischen 300 und 60° gewählt wird und die Anordnung symmetrisch zum Sehfeldmittelpunkt (34) und zur Symmetrieachse t35) erfolgt.
  • Durch die Abtasthewegung des Schwingspiegels 23' CFig4) wird der Leuchtsatzpunkt (36) in der durch den Doppelpfeil (37) schematisch dargestellten Richtung über das Sehfeld des IR-Objektivs geführt und beim überstreichen der Stabzellen (33) werden zwei kurze steile Impulse erzeugt. Es ist leicht einzusehen, daß bei Kenntnis der Ube.rstreichgeschwindigkeit des Bildpunktes durch Messung der Zeitdifferenz dt zwischen den beiden elektrischen Impulsen die Winkelposition des Leuchtsatzes gegenüber der Visierlinie (34) des Leuchtsatzsensors in x- und y-Richtung hinreichend genau bestimmt werden kann.
  • In der Darstellung nach Fig. 5c hat der Leuchtsatzsensor zwei Sehfeldwinkel, einen Grobbereicll mit den Stabsensoren (33') für die Anfangsphase' der Raketexllenkung und einen Feinbereich mit den Stabsensoren (33) für die Endphase mit' weit entfernter Rakete und kleinem Sehfeldwinkei. Den gleichen Effekt kann man mit einem einzigen Stabsensorpaar und Brennweitenumschaitung beim afokalen optischen System (21) erzielen. Die Sonsoranordnung nach Fig. 5c hat den Nachteil, daß bei einer Verkantung der Schwingachse der Schwingspiegel (23) Fehler bei der x- und y- Koordinatenbestimmung auftreten. Dieser Verkantungsfehler kann kompensiert werden, wenn nach Fig. 5d die Symmetrieachse (3 durch einen weiteren Stabsensor (38) markiert wird. Die Verkantung ist Null, wenn Atl = At2 wird; bei #t1 # #t2 kann aus der Zeitdifferenz Atl dt2 = Atl2 auf den Verkantungswinkel zwischen Schwingachse und Symmetrieachse (35) bzw. (38) geschlossen werden und durch Koordinatentransformation die exakten Winkelwerte bezüglich dem x,y-Koordinatensystem rechnerisch ermittelt werden. Bei dem Verfahren nach Fig. 5e sind in bekannterWeise. vier Stabsensoren im rechgen Winkel zueinander angeordnet;.sie bilden ein Kreuz (39). Die Abtastung des Sehfeldes erfolgt über einen rotierenden optisch transparenten Drehkeil, der entweder im parallelen Strahlengang vor dem Objektiv 22(Fig.4)oder im konvergenten Strahlengang des Objektives (22") vor dem Sensor (29) angeordnet ist und mit der optischen Achse als Rotationsachse rotiert. Es ist bekannt, daß in der Bildebene ein Punkt (36) auf einem konzentrischen Kreis (40) mit der Rotationsgeschwindigkeit des Drehkeiles rotiert, wenn sich das abgebildete Punktziel; auf der optischen Achse des Systems befindet, und daß sich der Bildpunkt (36) auf einem exzentrischen Kreis (41) bewecjt, wenn eine Ablage gegenüber der optischen Achse besteht. Durch Messung der Zeitdifferenz zwischen den elektrischen Impu:Lsen, die durch den rotierenden Punkt bei den Stabzellen erzeugt werden, können wieder eindeutig die x- und' y-Winkelablagen bestimmt werden. Bei diesem Verfahren ist es erforderlich, daß die Spektralteilung in nicht dargestellter Weise vcr dem Schwingspiegel (23) erfolgt und daß über diesen nur die Strahlun für den Wärmebildkanal abgetastet wird.
  • Fig. 6a und 6b zeigen die Anordnung des kombinierten Wämebild/ Leuchtsatzsensors 120) in der Systemanordnung nach Fig. 4a mit einer Breitbandoptik (21) und (22) für beide Spektralbereiche und einem gemeinsamen Dewargefäß (20). In Fig. 6a sind zwei Reihenanordnungen (42) und (43) mit m bzw. n Einzelelementen auf einer Trägerplatte (44) kombiniert, wobei die Anordnung (42) für den Leuchtsatzspektralbereich um 2 tim Wellenlänge und die Anordnung ~(43) für den Wärmebildbereicii von 7.5 bis 12.5 pm ausgewählt ist. Zur Vermeidung von Uberstrahlung durch den Leuchtsatz~ist unmittelbar auf die Sensorfläche ein geeignetes Interferenzfilter (45) angebracht, das die kurzwellige Strahlunc in der nach Fig. 2 beschriebenen Weise reflektiert. In Fig. 6b sind Stabzeflen (33) für den Leuchtsatzs'ensor und Reihensensoren (43) für die Wärmebilddarstellung auf einer Trägerplatte (44) kombiniert. Durch das beschriebene Interferenzfilter (45) wird die Uberstrahlung des Wärmebildsensors vermieden. Der Wärmebildsensor (43) kann jedoch für den Leuchtsatzsensor als Symmetriesensor (38) verwendet werden, wie in Fig. 5d dargestellt und oben beschrieben wurde.
  • In Fig. 7 ist schematisch die Gewinnung der Leuchtsatz- -koordinaten bezogen auf eine Referenzrichtung, die Erzeugung der Zielmarke auf dem Leuchtschirm des Elektrookulars und die Verschiebung des Wärinebildes bezoyen auf die Zielmarke dargestellt. Die von links in das IR-Objektiv (21) einfallende Strahlung (46) von Ziel, Zielumgebung und Raketenleuchtsatz wird durch den Schwingspiegel (23) umgelenkt und in dem Spektralteiler (25) in einen langwelligen Anteil (26) für die Wärmebilddarstellung und einen kurzwelligen Anteil (28) für die Raketenablagekoordinatenbildung aufgeteilt. Die langwellige Strahlung 26) wird über das abbildende Objektiv 122') auf der Sensotrehenanordnung (27) mit n Einzelsensoren abgebildet. Die an den Ausgängen der n Sensoren parallel. anstehenden elcktrischen Signale werden in den n Vorverstärkern (46) auf einen verarbeitbaren Signalpegel angehoben und in dem elektronischen Multiplexer (47) in ein Seriensignal umgewandelt, das über einen Videoverstärker (48) zur Helligkeitsmodulation des Elektrcnenstrahls einer Kaodenstrahlröhre (kurz CRT) ve.1:-wendet wird. Vom Multiplexer wird ein Signal dem y-Ablenkverstärker (50) für die CRT (49) zugeleitet um ein der elektronischen Abfrage der Vorverstärkerausgänge durch den Multiplexer (47) synchrone y-Ablenkung des Elektronenstrahls der CRT (49) zur Wärmebilddarstellung zu erreichen. Zur Erzeugung der x-Ablenkspannung wird in bekannter Weise die momentane Winkelposition des Schwingspiegels (23) in dem Winkelpositionsgeber (51) in ein elektrisches Signal umgewandelt, das über den x-Ablenkverstärker (52) der xiblenkelektrode der CRT (49) zugeführt wird. In dem elektronischen. Zielmarkenerzeuger (53) wird eine elektronische Zielmarke erzeugt, die periodisch mit der Bildfolgefrequenz erzeugten Zielmarkensignale werden dem Videosignal überlagert und ebenfalls zur Helligkeitssteuerung des Elektronenstrahls der CRT (49) verwendet. Dabei werden die Signalimpulsgruppen der Zielmarke in nicht dargestellter Weise mit der Winkelposition des Schwingspiegels (23) so synchronisiert, daß die elektronische Zielmarke eine festgelegte Lage auf dem Leuchtschirm (54) der CRT (49) erhält. Zweckmäßigerweise wird der Zielmarkenkreuzungspunkt in die Mitte des Leuchtschirmes (54) verlegt und im statischen Fall, wenn die Rakete nicht abgeschossen ist und keine Leuchtsatzstrahlung empfangen wird, mit der optischen Achse (46) des afokalen optischen Systems übereinstimmten; es kann aber auch im Bedarsfalle jede andere Zuordnung zwischen optischer Achse (46) und Zielmarkenkreuzungspunkt gewählt werden. In diesem statischen Zustand, wenn der Leuichtsatzsensor (29) keine Signale empfängt1 wird man zweckmäßigerweise zur Einleitung des Bekämpfiingsvorganges das Ziel in Zielmarkenmitte halten. Kurze Zeit nach dem Abschuß der Rakete zur Bekämpfung des Zieles, wenn die Rakete mit ihrem Leuchtsatz in das Sehfeld des Nacht-/(Fig.l) sichtgerätes 6 eingeschwenkt ist, empfängt der Sensor (29) über den Strahlteiler (25) und das abbildende Objektiv (22") die Leuchtsatzstrahlung und stellt die Abweichung der Raketenposition gegenüber der optischen Achse (46) fest. In dem KoordinatenvwJandler (55) wird diese Winkelablage in x- und y- Winkelabiage gegenüber einem kathesischen Bezugskoordinatensystem umgewandelt. Das x-Ablagesignal wird in dem x-Ablageverstärker (56) auf einen winkelproportionalen Wert gebracht und über den x-Ablenkverstärker (52) auf die x-Ablenkplatteder CRT (49) gegeben, wobei die Richtung und Amplitude des -berlagerten Korrektursignals so gewählt wird, daß die gemessene x-Abweichung des Leuchtsatzbildpunktes gegenüber der Zielmarke in x-Richtung kornpensiert wird. In gleicher Weise wird mit dem y-Ablagesignal verfahren, das durch den y-Ahlageverstärker (57) auf einen winkelproportionalen Wert gebracht wird und über den y-Ablenkverstärker (50) der y-Ablenkplatte der CRT (49) zugeführt wird und eine Verschiebung der Wärmebildszene in y-Richtung zu Kompensation der y-Ablage benutzt.
  • Bei optimaler Auslegung des Steuerkreises wird während des gesamten Fluges die Rakete in Zielmarkenmittelpunkt abyebildet, bei Abweichung der Zielposition von der Raketenposition wird das Ziel außerhalb dargestellt und muß durch Ausrichtung der Lenkanlaye in den Zielmarkenmittelpunkt gesteuert werden.
  • In Fig. 8 ist ein Nachtsichtgerät (6) mit Leuchtsatzsensor nach Fig.4a schematisch dargestellt, bei dem der Leuchtsatzsensor in dem konbinierten Dewargefäß (57) für Wärmebild-und Leuchtsatz-Sensoranordnung als IR-Goniometer für eine unabhängig von der Tagortungsanlage arbeitendes autarkes Nachtortullgsg£ärt verwendet wird. Bei diesem Verfahren, das auch bei einem System nach Fig. 4b verwendet werden kannr wird das Signal vom Leuchtsatzpositions.sensor in dem Koordinatenwandler (55) in x- und y- Ablagesignale der Rakete von der Visierlinie (46) des Nachtsichtgerätes (6) umgewandelt und in dem x-Ablenkverstärker (56) und dem y-Ablenkverstärker (57) in ab lagewinkelproportionale elektrische Signale umgewandelt, die über eine Interface-Elektronik (58) und eine Steckverbindung (59) in die Lenkelektronik (60) eingespeist wird, die auch eine Steckei verbindung (61) zur Tagortungsanlage (1) besitzt. In der Lenkanlage werden die Ablagesignale in Steuerimpulse für die Lenkung der Rakete (9) auf Zieldeckungskurs aufbereitet.
  • Fig. 9 zeigt das Wärmebild der Nachtszene mit dem Zielmarkenkreuz (16) und dem Ziel (18) im Zielmarkenmittelpunkt.
  • Die Handhabung der Abschußanlage mit dem Nachtortungsgerät ist die gleiche, wie bei der Verwendung der Tagortungsanlage.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE Verfahren zum Orten und Beschießen eines Zieles, das im Tageseinsatz mit einem ein Visier, einen Einblick und ein IR-Goniometer aufweisenden. Tagsichtgerät und im Nacht einsatz mit einem nach dem Prinzip der Wärmebildtechnik arbeitenden Nachtsichtgerät geortet wird, wobei zur Lenkung eines sich selbst ins Ziel steuernden Geschosses beim Nacht- und Schlechtwettereinsatz das vom Nachtsichtgerät erzeugte Wärmebild des Geschosses und des Zieles ausgenutzt wird, um durch genaue Ausrichtung der Tagortungsanlage des Tagsicbtgerätes auf die Ziellinie die Ablagesignale für die Lenkung des Geschosses zu erzeugen.
    nach Patent ............ (Az. P 26 22 809.1), d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die unterschiedliche spektrale Abstrahlung von Ziel und Rakete im Wärmestrahluitgsbereich ausgenutzt wird, um die Position der Rakete gegenüber einer Rcferenzrichtung zu bestimmen und die Raketenposition im Sehfeld des Nachtsichtgerätes zur Positionierung einer elektronischen Zielmarke im Wärmebild der Szene auszunutzen, wobei die Raketenabbildung als Zielmarkenmittelpunkt festgelegt wird und Ablagesignale gebildet werden, mit deren Hilfe die Wärmebildszene laufend derart verschoben wird, daß die punkt- bzw. kreisscheibenförmige Abbildung der gelenkten Rakete stets in der Mitte der auf dem Leuchtschirm einer Kathodenstrahlröhre ortsfest dargestellten elektronisch erzeugten Zielmarke erscheint.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß zur Trennung der Raketenleuchtsatzstrahlung und der Ziel strahlung ein Spektralteiler verwendet wird, der die vom afokalen IR-Objektiv einfallende Strahlung unterhalb von 3,5/um Wellenlänge gerichtet reflektiert und die Wärmestrahlung zwischen 7,5 µm und 14 um Wellenlänge ohne wesentliche Dämpfung durchläßt, oder umgekehrt.
  3. 3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das abbildende IR-Objektiv als Breitbandobjektiv die Strahlung zwischen 1,5/um und 14/um Wellenlänge durchläuft, das optische Breitbandsystem für die ausgenutzten Wellenlängenbereiche 1,5/um bis 2,7/um und 7,5/um bis 14/um identische Brennebenen besitzt und Leuchtsatzsensor sowie Wärmebildsensor in einem gemein samen Dewargefäß installiert sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Selektion der Strahlung von Ziel und Raketenleuchtsatz durch die Wahl von geeigneten Sensormaterialien - z. B. für den Leuchtsatzsensor von PbS- und für den Wärnlebildsensor von CdHgTe-iaterial - erfolgt und daß zur Vermeidung von Überstrahlung der, Wärmebildsensors im Dewargefäß oberhalb der Sensoroberfläche eine Filterschicht angebracht ist, die die Leuchtsatzstrahlung unter 3,5/um Wellenlänge reflektiert und die Strahlung zwischen 7,5 und 14,um Wellenlänge durchläßt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß der Leuchtsatzsensor aus einem an sich bekannten Quadranten-Empfänger besteht.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß der Leuchtsatzsensor als Stabsensor nach Fig. 5c aufgebaut ist und der Winkel < zwischen 300 und 600 beträgt.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t ,daß zur Korrektur von Verkantungsfehlern zwischen Schwingspiegelachse und Symmetrieachse des Stabsensors nach Fig. 5d ein weiterer Stabsensor als Symmetriersensor verwendet wird.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß der Leuchtsatzsensor aus vier kreuzförmig angeordneten Stabsensoren besteht und ein um die optische Achse rotierendes Drehkeilsystem die Koordinaten bildet.
  9. 9. Verfahren nach einem der vorausgehenden Ansprüche, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die gemessene Abweichung der Leuchtsatzkoordinate zu einer optischen Bezugsachse in an sich bekannter Weise zur Nachsteuerung der Rakete auf die mit dem Zielmarkenmittelpunkt übereinstimmende optische Bezugsachse verwendet wird.
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