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DE2060392B - Hängewerk zum Stützen von Brückenüberbauten während des Vorschiebens - Google Patents

Hängewerk zum Stützen von Brückenüberbauten während des Vorschiebens

Info

Publication number
DE2060392B
DE2060392B DE2060392B DE 2060392 B DE2060392 B DE 2060392B DE 2060392 B DE2060392 B DE 2060392B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
superstructure
advancement
pylon
support
tension members
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
auf Nichtnennung. EOIf 13-00 Antrag
Original Assignee
Compagnie Industrielle de Travaux, Paris

Links

Description

35 Weise angewendet werden, daß man an den Veranke-
rungspunkten der Hängewerkzugglieder einwirkt, was
jedoch den eigentlichen Vorschubvorgang um so stärker verzögert, je mehr man nach jedem Arbeitsschritt
Die Erfindung betrifft ein Hängewerk zum Stützen gezwungen ist, eine komplexe Überwachung der tatvon an einem Ufer hergestellten und von dort aus bis 40 sächlich erhaltenen Beanspruchungen vorzunehmen, zum anderen Ufer vorzuschiebenden Brückenüber- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein bauten während des Vorschiebens, das aus einer Hängewerk zum Stützen von Brückenüberbauten zu Reihe von einerseits in der Nähe des in Vorschub- schaffen, das es gestattet, während des Vorschubvorrichtung vorn liegenden Überbauendes und anderer- gangs in gleichmäßiger und stetiger Weise die von seits in einem weiter hinten liegenden Bereich des 45 dem Hängewerk aufgenommenen Kräfte zu steuern Überbaus befestigten Zuggliedern und einem vertika- oder zu ändern.
len Pylon besteht, an dem die Zugglieder abgestützt Diese Aufgabe wird bei einem Hängewerk zum
sind und der etwa im gleichen Abstand von den bei- Stützen von Brückenüberbauten der eingangs erläu-
den Verankerungstellen der Zugglieder steht. terten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der
Beim Vorschieben von Brückenüberbauten, die an 50 Fuß des Pylons auf dem Überbau mittels einer stetig einem der Ufer oder einer der Seiten des zu über- verstellbaren Hebevorrichtung und eines darunter anbrückenden Bereichs entweder als Ganzes vorgefer- geordneten Dynamometers abgestützt ist. Hierdurch tigt oder aus aufeinanderfolgend aneinander ange- ist es möglich, sowohl absatzweise als auch stetig setzten Abschnitten hergestellt werden, wird der während des Vorschiebens des Brückenüberbaus Überbau auf den dazwischen befindlichen Pfeilern 55 ohne Beeinträchtigung dieses Vorgangs die von dem und/oder vorübergehend errichteten Zwischenstütz- Hängewerk auf den Brückenüberbau ausgeübten punkten abgestützt. Kurz vor dem Erreichen des Kräfte zu ändern und somit die Beanspruchungen in nächsten Stützpunkts ergibt sich in dem frei auskra- dem Brückenüberbau entsprechend den zulässigen genden Überbau eine Verteilung der Spannungen, die Werten einzustellen.
sich von derjenigen Spannungsverteilung, die sich 60 Dabei kann gemäß einer Ausgestaltung der Erfin-
später im fertig verlegten Überbau unter den dann zu dung die stetig verstellbare Hebevorrichtung aus min-
berücksichtigenden Kräften ergibt, stark unterschei- destens einer hydraulischen Presse bestehen, die eine
det. Steuervorrichtung zum Steuern des Drucks des sie be-
Man hat bereits mehrere Maßnahmen angewendet, aufschlagenden Druckmittels aufweist,
um die beim Vorschieben auftretenden Spannungen 65 Um die Änderungen auch automatisch durchfüh-
zu verringern. Man kann beispielsweise einen Vor- ren zu können, kann gemäß einer Weiterbildung der
schubschnabel verwenden, der sich von dem vorderen Erfindung die Steuervorrichtung für die hydraulische
Ende des Überbaus nach vorn erstreckt und bereits Presse den vom Dynamometer gemessenen Pylonfuß-
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druck nach einem vorbestimmten Programm steuern, in den gefährdeten Querschnitten ^J £^^
das entsprechend den wahrend des Vorschiebens des rend des frei auskragenden y°^ttommtto\m, Überbaus in diesem zu erwarteten Beanspruchun- und das Studium der Anderung **τ*?*™™*™^" gen aufgestellt worden ist. in demselben Querschnitt unter der gleichzeitigen S Die Erfindung wird ausfuhrlicher an Hand eines 5 Einwirkung der Hängewerkkrä te auftreten machen Ausftihrungsbeisplels erläutert, das in der Zeichnung es möglich, für jede Lage des Überbaus während Beiveranschaulicht ist. Es zeigt nes Vorschiebens Orößt- und Mindestwerte der Hän-
F i g. 1 eine schematische Darstellung des vorderen gewerkkräfte, insbesondere der Kraft am FuB des Py-
Endes eines Brtlckenüberbaus während des Vorschie- Ions, festzulegen und auf diese Weise die Beanspru-
bens mit einem Hängewerk zum Stützen seines vorde- ao chungen in den zulässigen Grenzen zu halten, unter-
ren Abschnitts, halb der unteren Grenze sind also die Hängewerk-
Fig. 2 einen Querschnitt in vergrößerter Darstel- kräfte zu klein, um die auf das freie _ Auskragen zu-
lung in der Ebene H-II der Fig. I? der Einzelheiten rückzufUhrenden Kräfte zu kompensieren; oberhalb
des Pylons zeigt, der oberen Grenze würden die Hangewerkkrafte ih-
Fig. 3 eine Einzelheit des Pylonfußes und xs rerseits übermäßige Beanspruchungen hervorrufen.
Fig. 4 ein Diagramm der während des Vorschie- Für einen gegebenen Höchstwert der zulassigen
bens des Überbaus von einem Pfeiler zum folgenden Beanspruchungen in dem Überbau stellt man infο ge-
am Fuß des Pylons auftretenden Kräfte. dessen zwei Kurven in Abhängigkeit von der Vor-
Nach der Fig. 1 ist der vorgefertigte Überbaut schubweite auf, zwischen denen man die Kran am der Brücke während des Vorschiebens auf den Pfei- ao Pylonfuß bei der jeweiligen Lage des Überbaus hallern 2 und 3 abgestützt und im Begriff, den folgenden ten muß. Die Bestimmung dieser Kurven ist naturlich Pfeiler 4 zu erreichen. Der vordere Abschnitt des nicht einfach, aber man kann sie mit den üblichen Überbaus 1 ist von einem Hängewerk gestützt, das automatischen Recheneinnchtungen ermitteln,
aus einem vertikalen Pylon5 und auf dessen Ober- Die Fig. 4 gibt die allgemeine Gestalt aenmiger seite abgestützten Spannseilen 6 besteht, die in den as Grenzwertkurven 20 und 21 wieder, die in Abnangigbeiden Verankerungsstellen 7 und 8 an dem Überbau keit von der Vorschubweite des Überbaus zwischen verankert sind. An seinem vorderen Ende hat der dem Pfeiler 3 und dem Pfeiler 4 dargestellt sind. Überbau leinen Vorschubschnabel 9. Wenn die zulässigen Beanspruchungen genügend
Aus der F i g. 2 erkennt man, daß die Spannseile 6 hoch liegen, ist der von den beiden Kurven 20 und Zl in zwei Gruppen aufgeteilt und an der einen und der 30 begrenzte Spielraum verhältnismäßig grob, und man anderen Längsseite des Brückenüberbaus angeordnet kann die Kraft P am Pylonfuß in aufeinanderfolgensind und daß der Pylon 5 aus zwei Pfosten besteht, den Schritten ändern, indem man den Druck m den die durch Fachwerkstäbe 10 verbunden sind. Jede Pressen erst nach einer Vorschublange ρ ändert, oder Gruppe von Spannseilen 6 ist auf dem Pylon 5 am wenn der Spielraum erweitert ist, nach mehreren autoberen Ende des einen seiner vertikalen Pfosten und 35 einanderfolgenden Einheitsvorschuben. Der Liniender Fuß jedes Pfostens ist durch eine hydraulische zug 23 gibt die tatsächliche Änderung der Krait P Presse 12 auf dem Überbau 1 abgestützt. wieder, die man auf diese Weise erzielt; dieser Li-
Der Fußteil jedes Pylonpfostens ist als Gabel aus- nienzug resultiert aus den durch Steuerung der Fres-
gebildet, deren Schenkel 13 mit lösbaren Achszapfen sen veranlaßten Änderungen und den Änderungen
14 an Tragstücken 15 angelenkt sind, die auf einer 40 der Beanspruchungen, die aus der Verschiebung des
Druckbetonschicht 16 auf dem Überbau 1 ruhen. Überbaus herrühren.
Der Körper der Presse 12 ist an der mit 17 be- Wenn man jedoch nur geringe Beanspruchungen
zeichneten Stelle im Innern des Gabelfußes befestigt, zulassen kann, muß der Spielraum zwischen den
und ein Dynamometer 18 liegt zwischen dem Stempel Grenzwertkurven 20 und 21 sehr klein werden, und
der Presse und dem Überbau 1 der Brücke. 45 es wird dann notwendig, die Kraft P am Pylonfuß ste-
Man erkennt, daß diese Anordnung es möglich tig zu ändern, und zwar durch eine gleichmäßige macht, durch Betätigen der Presse 12 die an den Ver- Steuerung der Druckkraft der Pressen 12. Die AnIeankerungsstellen 7 und 8 durch die Spannseile 6 auf rung dieses Drucks kann selbsttätig durch eine den Überbau 1 ausgeübten Kräfte sowie die Kraft, Steuereinrichtung vorgenommen werden, die im yordie am Fuß des Pylons auftritt, zu ändern. Die Kraft 50 aus programmiert wird und die für jede Vorschublage am Fuß des Pylons wird durch das Dynamometer 18 des Überbaus den Wert des Pylonfußdrucks P, der gemessen, und die geometrischen Abmessungen des von dem Dynamometer 18 gemessen wird, auf den Hängewerks machen es möglich, die Größe und die theoretischen Wert einstellt, der aus einer Kurve ent-Richtung der in den Verankerstellen 7 und 8 ausge- nommen werden kann, die innerhalb des Zwischenübten Kräfte zu ermitteln. 55 raums zwischen den Grenzwertkurven 20 und 21
Das Studium der Änderungen der Spannungen, die liegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

eine Ausnutzung der Stutzwirkung eines Pfeilers oder Patentansprüche: eines Widerlagers möglich macht, bevor der Überbau diesen Stützpunkt erreicht hat,
1. Hängewerk zum Stützen von an einem Ufer Man kann auch ein Hängewerk zum Stützen des hergestellten und von dort aus bis zum anderen S vorderen Endes des Überbaus benutzen, dem man Ufer vorzuschiebenden Brückenüberbauten wäh- auf diese Weise eine Vorspannung gibt, die derjenirend des Vorschiebens, das aus einer Reihe von gen Spannung entgegenwirkt, die sich während des einerseits in der Nähe des in Vorschubrichtung Vorschiebens zwischen zwei Stützpunkten einstellt, vorn liegenden Überbauendes und andererseits in Die zusätzlichen Beanspruchungen, die auf das freie einem weiter hinten liegenden Bereich des Über- 10 Auskragen des Überbaus zurückzuführen sind, nehbaus befestigten Zuggliedern und einem vertika- men während des Vorschiebens des Überbaus von len Pylon besteht, an dem die Zugglieder abge- einem Stützpunkt zum anderen stetig zu, um plötzlich stützt sind und der etwa im gleichen Abstand von abzunehmen, wenn das vordere Ende des Überbaus den beiden Verankerungsstellen der Zugglieder die folgende Stütze erreicht. Man wählt daher im allsteht, dadurch gekennzeichnet, daß der 15 gemeinen die Spannung der Zugglieder des Hänge-Fuß des Pylons (S) auf dem Überbau (1) mittels werks so, daß die Zugglieder keine übermäßigen einer stetig verstellbaren Hebevorrichtung und Spannungen einer Richtung erzeugen, zugleich aber eines darunter angeordneten Dynamometers (18) die entgegengesetzten Spannungen, die beim frei ausabgestützt ist. kragenden Vorschieben des Überbaus auftreten, in
2. Hängewerk nach Anspruch 1, dadurch ge- so genügendem Mali ausgleichen.
kennzeichnet, daß die stetig verstellbare Hebevor- Die Entwicklung der Technik hat es möglich gerichtung aus mindestens einer hydraulischen macht, leichtere Überbauten zu bauen und infolge-Presse (12) besteht, die eine Steuervorrichtung dessen größere Spannweiten zu überbrücken. Derarzum Steuern des Drucks des sie beaufschlagenden tige Überbauten vertragen aber Überbeanspruchun-Druckmittels aufweist. as gen beim frei auskragenden Vorschieben, die noch
3. Hängewerk nach Anspruch 2, dadurch ge- durch die Vergrößerung der freien Kraglänge zunehkennzeichnet, daß die Steuervorrichtung für die men, nur wenig. Daraus folgen vermehrte Schwierighydraulische Presse (12) den vom Dynamometer keiten für eine einwandfreie Bemessung der Hän-(18) gemessenen Pylonfußdruck nach einem vor- gewerkkräfte. Man kann diese Schwierigkeiten nur bestimmten Programm steuert, das entsprechend 30 dadurch lösen, daß man während des Vorschubs die den während des Vorschiebens des Überbaus (1) Kennwerte des Hängewerks ändert, um sie denjeniin diesem zu erwartenden Beanspruchungen auf- gen Bedingungen anzupassen, die entsprechend dem gestellt worden ist. jeweiligen Vorschubmaß des Überbaus auftreten.
Diese Maßnahmen können normalerweise nur in der

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