DE2059819A1 - Rollstuhltransportvorrichtung fuer Personenwagen - Google Patents
Rollstuhltransportvorrichtung fuer PersonenwagenInfo
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Description
Rollstuhltransportvorrichtung für Personenwagen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Rollstuhltransportvorrichtung
für Personenwagen.
Eine große Anzahl von Invaliden kann zwar Auto fahren und sich mit Hilfe von handgesteuerten Rollstühlen bewegen, diese jedoch
überhaupt nicht oder nur mit großer Mühe in den Wagen bringen.
Einige Spezialkonntruktionen von Rollstühlen sind geeignet, den
•Transporb zu erleichtern; auch ein dreiteiliger Rollstuhl ist
bekannt, dessen Teile jeweils ein solches Gewicht haben, daß
sie der Invalide alleine hebon und in den Vagen bringen und z.B.
auf den Rücksitz legen kann. Auch äußerst leichte Rollijtüh'Je
sind konstruiert worden, die dienen Tran.sporterfordernisRen genügen.
Bo.i gewiesen Autos ir.t das Problem dadurch gelöst worden,
dnß der Rollstuhl ent wed ei· durch öoü Wngenheok oder· durch eine
große Vordi?rtür*ü hinter den Fahren1:·"! ta h.iuoi ngofi'hr'^n werden
kann.
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, M ,.-,I ,·,. 173',T) Xh-, '..!.. »u,.V. M.in'l.. ι. V. 'ViM - Ι'ι,.ι.ΐ!,.·,(
ORIGINAL
2059319
IlaupUziol der vorliegend en Erfindung int es, den 'Lvon sport; eines
Iiollstuhls c-uf einfache Ue.i se zu ermöglichen.
Dieser. Ziel·wird erfindmigsgemcß im v/eooru. 1.) ohen durch e.i.rio
Transporteinrichtung z.B. in Form eine::; Kor be α oder einer ILa:;-sette
für den Rollstuhl erreicht, die ir.it einem am Wagen montierten
Rahmen drehbar verbunden i.st, wobei die Drehachse im
wesentlichen horizontal in einer .solchen V'öhe oberhalb des .'Bodens
angeordnet ist, drß die Transporteinrichtunß' in ihrer nach
außen gedrehten Ende teilung an der Seite des Wagens liegt, dj.-j
eine zum Boden hin gerichtete Öffnung aufweint, durch welche
der Rollstuhl mittels einoi? Hebevorrichtung gehoben bzw. gesenkt
werden kann, während sich die Transporteinrichtung in ihrer nach innen gedrehten Endstellung auf dem Wagerulach befindet
und von einer Stützeinrichtung zweckmäßig gehaltert ist.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung. Darin zeigt:
Fig. 1 eine Schrägansicht eines Kraftwagens unter Veranschaulichung der Art und V/eise, in
welcher eine Person von ihrem Platz im Fahrersitz aus einen Rollstuhl zusammenklappt,
Fig. 2 eine entsprechende Schrägansicht der Stellung, in welcher der Rollstuhl in eine Kassette
geiioben wird, die ihre nach außen gedrehte
Endstellung einnimmt, und
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die Ko es et to in ihrer nacli innen
Endetellung über dem Wagend ach, auf dem
sich der Rollstuhl in
■befindet.
Die Zeichnung zeigt einen herkömmlichen Personenkraftwagen, an
dessen Dach]eisten 2 eine aus ?,v;e-i Tragleisten 8 und 10 bestehende
gepäckstangenartige Konstruktion bei 4 und 6 befestigt
ist. Es ist jeweils nur die Dachleiste der einen Seite des Wagens gezeigt. Auf derselben Wagenseite ist ferner eine Rahmenkonstruktion
vorgesehen, die aus zwei Balken 12 und 14 besteht, f
die an ihren oberen Enden an der entsprechenden Dachleiste 2 bei 16 bzw. 18 befestigt sind. An ihren unteren Enden sind die
Balken 12, 14 an einem Seitenrahmenbalken des Wagens bei 20 bzw. 22 angebracht. Zwischen den Balken 12, 14 erstreckt sich
ein runder Torsionsstab 24, dessen einer Endabschnitt mit dem Balken 14 bei 26 drehfest verbunden ist, während sein anderer
Endabschnitt im Balken 12 bei 28 drehbar gelagert ist. Der Torsionsstab 24 ist von einem Rohr 30 umgeben, an dessen Enden
zwei parallele Leisten 32 bzw. 34 befestigt sind. Das Rohr 30
ist mit dem Torsionsstab 24 an der Leiste 32 drehfest verbunden.und
an der Leiste 34 vom Torsionsstab drehbar gestützt.
Die Anordnung 24, 30 bildet eine Torsionsfeder, deren Halte- μ
stellung erreicht ist, wenn die Leisten 32, 34 im wesentlichen
gerade von der V/agenseite nach außen gerichtet sind. Eine weitere Drehung der Leisten 32, 34 nach unten ist durch zwei Anschläge
36 und 38 verhindert, die jeweils an dem Balken 12 bzw.
14 befestigt sind.
An ihren anderen Enden tragen die Leisten 32, 34 eine Kassette
40, die aus einer Rohrkonstruktion besteht. Diese ist innen mit
starkem Planen- oder Iiarkisenstoff 42 bedeckt, der an einer
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kurzen Seite der Rohrkonstruktion, wie in Piß. 1 und 3 gezeigt, eine Öffnung zum Inneren der Kassette hat.
An der entf'ernt liegenden Seite des Wagens ist ein Elektromotor
46 am V/agendach montiert, der eine Welle 48 antreibt, die in am
Dach befestigten Lagern 50 bzw. 52 drehbar gelagert ist. Neben
jedem der Tragbalken 8 bzw. 10 trägt die Welle 48 jeweils eine
Plaschenzixgscheibe 56 bzw. 58» an welcher je ein Draht 60 bzw.
62 an einem seiner Enden befestigt ist und aufgewickelt werden kann. Die Drähte laufen über Flaschenzugscbeiben 64 bzw. 66, die
an der Seite der Rohrkonstruktion 40 drehbar gelagert sind, die von der öffnung 44 äbgewandt ist. An ihren freien Enden tragen
die Drähte eine in der Kassette bewegliche Platte 68. An ihrer der öffnung 44 zugewandten Seite trägt die Platte 68 eine mechanische
Befestigungseinrichtung in Porin von Haken 70 od. dgl.
Die Arbeitsweise der oben beschriebenen Vorrichtung ist wie folgt.
Pig. 1 zeigt, wie eine Person einen Rollstuhl zusammenklappt, so daß.er in der Kassette 40 untergebracht werden kann. In ihrer
Stellung auf dem Dach des Wagens ist die Kassette 40 durch die Drähte 60 und 62 und gegebenenfalls durch (nicht gezeigte) Verriegelungsteile
gegen die Kraft der Torsionsfeder 24, 30 befestigt, Die Kassette wird in die in Pig. 2 gezeigte, nach außen gedrehte
Stellung, in welcher sich die Leisten 32, 34 von der Wagenseite
gerade nach außen erstrecken, durch den Motor 46 bewegt, der z.B. vom Wageninneren her in Gang gesetzt wird und die Drähte 60, 62
abwickelt, wobei die Torsionsfeder 24, 30 die Kassette in die
angegebene Stellung dreht. Daraufhin lassen sich die Haken 70 zweckmäßig am Rollstuhl befestigen, und der Motor 46 wird eingeschaltet,
um mittels der Drähte 60, 62 den Rollstuhl, der sich
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noch in der in ivig. S gezeigten Stellung befindet, hochzuheben
und in die Kassette zu schieben, bis die Platte 68 on dem Boden
der Kassette in Anlage kommt. Dann wird die Kassette selbsttätig dazu gebracht, der Drehbewegung nach oben bis siiiu Anschlag
an der Gepäck;:tangenkonatruktion 8, 10 in dor in IMg. 3 gezeigten
Weise zu folgen. In dieser Stellung kann die Kassette mittels einer mechanischen Sperrklinke, die entweder vom Inneren
des Wagens her betätigt wird oder selbsttätig arbeitet, verriegelt werden, sobald die Kassette ihre nach innen gedrehte Endstellung
erreicht hat. Die Sperrklinke kann vom Wageninneren her z.B. mechanisch oder elektromechanisch ausgelöst werden.
Die vorliegende Erfindung beschränkt sich selbstverständlich nicht auf die beschriebene und dargestellte Ausführungsform.
Anstelle von elektromotorisch betätigten Drähten können z.B. manuell bedienbare Drähte zum Heben des Rollstuhls verwendet
werden. Im allgemeinen ist es am zweckmäßigsten, den Rollstuhl entlang der Wagenseite zu senken, an welcher sich der
Fahrersitz befindet. Die Mehrzahl der Invaliden dürfte es Jedoch leichter finden, im Fahrgastsitz Platz zu nehmen und
dann in den Fahrersitz hinüberzugleiten. Wird der Kollstuhl in die Kassette eingeschoben, während sich diese noch in der
Stellung gemäß Fig. 2 befindet, so ist e3 erforderlichenfalls
möglich, die öffnung der Kassette mit einer (nicht gezeigten) Tuciiabdeekung zu verschließen, die an der Kante der Öffnung
befestigt ist. Es versteht sich, daß die Kassette so breit bzw. groß sein kann, daß der Rollstuhl nicht zusammengeklappt
werden muß; andererseits ist es vorteilhaft, wenn die Höhe des Fahrzeuges im Transportzustand so gering wie möglich ist.
In gewissen Fällen bevorzugt man es zu vermeiden, daß der Oberabschnitt der Transporteinrichtung während der Drehbewegung
zu weit hinauf kommt, z.B. in Garagen, deren Deckenhöhe
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BAD
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gering; ict. Hie ι* ist e:; <irj\n rnöp.lich, Tjeaondc re /no ■·'■".! mmgen in
Form von Schienen zu verladen, die gesondert; riuiijf-ίy^ufler^e-klappt
vjerdon, worin die ■Tr-an^porLe.iniichtun^ in ο.Ιππμ i/inkel
von JO biiJ 450 n.-icli außun cvs^buenict woidon lr;t, In .'!neuron
Fällen kann, es ;·/.■/ci'.:L maß in !.ein, v.'crin der II; ^!'ifienotorf, der
den Rollstuhl schützt, üutrofc um den Rollötuhl heruu ßelegjt
und danach an der mechanischen Befesti^ungcGinrichtunp; angebracht
wird, worauf der ßollstuhl mit Hilfe der Tx*anSporteIn-richtuny
hochgehoben wird.
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Claims (3)
1. j Rollstuhltransportvorrichtung für Personenkraftwagen,
J1/4l durch g e k e η υ ζ e i c h η e t , äaß die Transporteinrichtung
z.B. in Form eines Korbes oder einer Kassette (40) für den Rollstuhl mit eine;n am Wagen montierten Rahmen
(32,3'0 drehbar verbunden ist, wobei die Drehachse im
wesentlichen horizontal in einer solchen Höhe über dem Boden angeordnet ist, daß die Transporteinrichtung (32,34-) ia ihrer
nach außen gedrehten Einstellung an der Seite des Wagens befindlich ist, die eine zum Boden hin gerichtete öffnung
aufweist, durch welche der Rollstuhl mittels einer Hebevorrichtung gehoben bzw. gesenkt werden kann, während sich die
Transporteinrichtung (32,34-) in ihrer nach innen gedrehten
Endstellung auf dem Wagendach befindet und von einer Stützeinrichtung zweckmäßig gehaltert ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 11 dadurch gekennzeichnet
, daß die Drehachse eine Torsions- ä federung (24,30) aufweist, welche die Kassette (4-0) in Richtung
auf ihre nach außen gedrehte Endstellung gegen die Wirkung der Torsionsfederung (24-,3O) zu. drehen sucht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß durch die Hebevorrichtung
(56 bis 70) auch die Drehbewegung der Transporteinrichtung (12,14) zwischen der nach außen und der nach innen
gedrehten Endstellung steuerbar ist.
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zl·. Vorrichtung nach .Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet
, daß während des Hochheben« des Rollctuhls die Hubbewegung selbsttätig in eine Einwärtsdrehbewegung
umwandelbar ist, sobald der !Rollstuhl Keine Transportstellung in der Kassette (40) erreicht hat, und
daß die Drehbewegung nach außen selbsttätig in eine Abwärtsbewegung umwandelbar ist, sobald die Transporteinrichtung
ihre nach außen gedrehte Endstollung einnimmt.
BAD ORIGINAL
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|---|---|---|---|
| SE1675669A SE352577B (de) | 1969-12-05 | 1969-12-05 |
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| DE2807567A1 (de) * | 1977-02-24 | 1978-08-31 | Gottlieb | Vorrichtung zum wahlweisen anordnen von einem bewegungshilfsgeraet fuer invalide an einem automobil |
| DE3124256A1 (de) * | 1981-06-19 | 1983-01-20 | Roland 7115 Kupferzell Eckert | Motorrad fuer gehbehinderte |
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