DE2055841B2 - Kehrmaschine, insbesondere mit Handantrieb - Google Patents
Kehrmaschine, insbesondere mit HandantriebInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Kehrmaschine, insbesondere mit Handantrieb, mit wenigstens einer seitlich
an der Maschine angeordneten, um eine annähernd lotrechte Achse drehbaren, als Seitenbesen
dienenden Scheibenbürste, an deren Grundkörper die Borsten kranzförmig nach unten gerichtet und schräg
nach außen weisend angeordnet sind, und mit einem Antriebsrad, das mit der Scheibenbürste in Wirkeingriff
steht und beim Verfahren der Maschine mitte's Laufradantrieb die Scheibenbürste in Drehbewegung
versetzt.
Bei einer schon sehr alten Bauart einer derartigen Kehrmaschine (USA.-Patentschrift 500 976) ist in
der Kehrmaschine mittig ein Laufrad angeordnet, das auf einer Welle sitzt, die über an ihren Enden angeordnete
Reibräder zwei seitliche Scheibenbürsten antreibt. Bei dieser Bauart ergibt sich von der Konstruktion
her ein ungünstiges Übersetzungsverhältnis, da eine Übersetzung ins Langsame bei einem nicht
zu kleinen Laufrad unvermeidlich ist. Außerdem ist es ungünstig, daß bei dieser Bauart die Teile de; Antriebs
offenliegen und im Dauerbetrieb leicht verschmutzen können, so daß sie störanfällig sind. Es ist
auch nicht möglich, den Seitenbesen an einer beliebigen Stelle der Maschine anzubringen.
Bei einer weiteren bekannten Bauart (deutsche Offenlegungsschrift 1 814 398) wird der Antrieb eines
Seitenbesens von dem Antrieb der Kehrwalze abgeleitet. Der Antrieb erfolgt über Zahnräder von einem
Zahnrad der Kehrwalze aus, die ihrerseits nur bei tuner Verschieberichtung angetrieben wird. Damit
soll erreicht werden, daß sich auch die Scheibenbürste nur in eine Richtung dreht. Dieser Antrieb der
Seitenbesen bedingt einmal einen erheblichen Her- ι
sxeüimgsaufwand, während es zürn anderen nicht
möglich ist, die Seitenbesen an einer beliebigen Stelle
anzuordnen. Sie müssen vielmehr unmittelbar neben den Kehrwaben angeordnet sein, so daß sich hier
eine erhebliche räumliche Beschränkung ergibt. ig
in der Praxis wird bisher im allgemeinen eine weitere
bekannte Bauart eingesetzt (USA.-Patentschrift 2 782 434), bei welcher die im vorderen Bereich der
Kehrmaschine angeordnete Scheibenbürste mit Hilfe eines Riemens von einem Laufrad der Kehrmaschine
angetrieben wird, das zu dem Antrieb der Kehrwalze gehört. Hierzu muß das Laufrad der Kehrwalze mit
einer Kiemenscheibe versehen werden, was zu einer Verbreiterung der Kehrmaschine fühn, die sich dann
störend bemerkbar macht, wenn die Maschine ohne den Seitenbesen eingesetzt werden soll, da dann das
Verhältnis zwischen Maschinenbreite u.,d Kehrbreite ungünstig wird.
Es ist auch eine Poliermaschine bekannt (britische Patentschrift 349 206), bei welcher eine kranzartige
Polierbürste vorgesehen ist, die die Lauf- und Antriebsrollen der Maschine umgibt. Mit dieser sehr
voluminösen Maschine ist wegen der Anordnung der Polierbürste ein Kehren nicht möglich. Die Drehrichtung
der Polierbürste ist von der Verschieberichtung der Maschine abhängig. Ein Hilfsantrieb für
einen Zusatzteii ist bei dieser Maschine nicht vorgesehen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kehrmaschine der eingangs genannten Art zu schaffen,
bei der die Scheibenbürste an einer weitgehend frei wählbaren Stelle der Maschine angebaut werden
kann und cn der ein einfacher und zuverlässiger Antrieb
der Scheibenbürste mit möglichst wenig Übertragungsgliedern vorgesehen ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Antriebsrad ein unter dem Grundkörper
der Scheibenbürste angeordnetes und von ihr umgebenes, auf dem Boden abrollendes Laufrad ist und
daß das Laufrad zusammen mit der Scheibenbürste nach Art einer Lenk- und Nachlaufrolle um eine lotrechte
Schwenkachse derart schwenkbar an der Maschine gehalten ist, daß die Schwenkachse in Fahrtrichtung
der Maschine stets vor der Drehachse des Laufrades liegt.
Bei der erfindungsgemäßen Ausbildung liegt de/ sehr einfache Antriebsmechanismus geschützt innerhalb
der Scheibenbürste, so daß er weitgehend von Verschmutzungen und damit verbundenen Beschädigungen
frei bleibt. Das als Lenk- oder Nachlaufrolle ausgebildete Laufrad stellt sich abhängig von der
Verschieberichtung der Maschine zusammen mit der Scheibenbürste durch Verschwenken um die lotrechte
Schwenkachse ein. Es wird zudem der Vorteil erhalten, daß auf eine üblicherweise im vorderen Bereich
einer derartigen Kehrmaschine angeordnete Lenkrolle verdichtet werden kann. Da die Scheibenbürste
und das Laufrad gemeinsam verschwenken, wird der KraftscWuß in dem Antrieb nicht unterbrochen.
Für die Belasti'tig der Lagerteile ist es günstig,
wenn die Laufrichtung des Laufrades radial zu der vertikalen 5»chwenkachse verläuft. Dies wird bei einer
vorteilhaften Ausführi»ngsform der Erfindung in einfacher
Weise dadurch erreicht, daß das Laufrad derart geneigt gelagert ist, daß seine Berührungslinie
oder sein Berührungspunkt auf dem Boden etwa
vertikal unter der Drehachse der Scheibenbürste liegt.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen, daß die Scheibenbürste iii
axialer Richtung verschiebbar gelagert ist. Dadurch wird ermöglicht, daß sich die Scheibenbürste bei Abnutzung
der Borsten od. dgl. selbsttätig nachstellt, so daß diese immer auf der zu fegenden Fläche liegen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen, daß das Laufrad auf einer Seite mit einer
Verzahnung versehen ist, die in eine Verzahnung des Grundkörpers der Scheibenbürste eingreift.
Bei einer baulich günstigen Ausführungsform der Erfindung besitzt der Grundkörper der Scheibenbürste
eine auf einem Bolzen laufende Nabe, die als Verzahnung dienende, in e'eichmäßigem Abstand
angebrachte axiale Schlitze aufweist, die vorzugsweise nach unten offen sind. Bei dieser Ausführungsform der Erfindung ist das Laufrad mi: konzentrisch
angeordneten axial gerichteten Stiften versehen, die in die Schlitze der Nabe des Grundkörpers der Scheibenbürste
eingreifen. Durch diese Ausbildung wird in baulich einfacher Weise eine formschlüssige Übertragung
der Drehung zwischen dem Laufrad und der Scheibenbürste erhalten, die noch zusätzlich den
Vorteil aufweist, daß die Scheibenbürste sich axial verschieben kann, ohne die Verbindung aufzuheben.
In baulich vorteilhafter Weise ist der Grundkörper als nach unten offene Kunststoffschale ausgebildet,
an deren Rand die Borsten angebracht sind und deren Seitenwände ebenso wie die Borsten gegen die
Drehachse um etwa 45° geneigt sind.
In baulich vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung dient als vertikale Schwenkachse ein Kunststoffzapfen,
der als Befestigungszapfen zum Anbringen an dem Gehäuse oder dem Rahmen der Maschine
ausgebildet ist. Baulich vorteilhaft ist es. wenn bei dieser Ausführungsform der Erfindung an dem unteren
Ende des Kunststoffzapfens eine Scheibe angebracht ist, in der der Bolzen für die Nabe der
Scheibenbürste von unten her befestigt ist. Da auch die Nabe des Grundkörpers der Scheibenbürste aus
Kunststoff besteht, sind keine besonderen Schmiermaßnahmen zum Erhalten von guten Laufeigenschaften
erforderlich. Um in einfacher Weise bei dieser Ausführungsform der Erfindung das Laufrad zu
lagern, weist das untere Ende des Bolzens eine schräg liegende Bohrung auf, in die die Drehachse des Laufrades
eingesetzt ist. Da bei dieser Ausführungsform die Drehrichtung der Scheibenbürste von der Einbaulage
des Laufrades abhängig ist. d. h., ob das Laufrad in Kjhrrichtung rechts oder links von dem
Bolzen angeordnet ist. ist es zweckmäßig, wenn der Bolzen in einer vorbestimmten Einbaulage an der
Scheibe befestigt ist. Um bei dieser Ausführungsform der Erfindung die Scheibenbürste leicht austauschen
oder entfernen zu können, ist es vorteilhaft, wenn der Bolzen in die Scheibe nach Art einer Schnappverbindung
eingerastet ist.
Eine baulich günstige Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß die in die Bohrung des Bolzens
eingesteckte Drehachse des Laufrades aus Kunststoff besteht und außen mit einem Anlaufbund für das
Laufrad versehen ist. Dadurch erhält man auch hier
eine äußerst einfache Ausführung, für die keine Wartung
oder Schmierung erforderlich ist.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einer Ausfiihrungsform
beispielsweise dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen vertikalen Schnitt durch eine s
Ausführungsform der Erfindung und
F i g. 2 einen Schnitt entlang der Linie 11-11 der
Fig. 1.
In F i g. 1 ist die Vorderkante 1 einer Handkehrmaschine mit gestrichelten Linien angedeutet. Im Bereich
ihrer Seitenwand ist in dem Rahmen oder direkt in der Seitenwand als Seitenbesen eine Scheibenbürste
2 angebrach»., die einen eigenen Antrieb besitzt, der gleichzeitig als Lenkrolle für die Handkehrmaschine
ausgebildet ist. Die Scheibenbürste 2 besteht aus einem als Kunststoffschuh ausgebildeten
Grundkörper 3, an dessen in etwa unter 45° geneigten Seitenwänden in gleicher Richtung verlaufende
Borsten 4 angebracht sind, die Kunststoff- oder Naturborsten sein können. Der Grundkörper 3 ist mit
einer Nabe 5 versehen, die auf einem Kunststoffboden 6 drehbar angeordnet ist, der eine leicht nach
hinten gerichtete Neigung zur Vertikalen besitzt. Durch diese Neigung wird erreicht, daß die Borsten 4
nur etwa im Bereich der Vorderkante 1 der Kehrmaschine auf dem Boden 7 aufliegen, so daß beim
Vorwärtsbewegen ein zur Mitte der Kehrmaschine hin gerichtetes Fegen ermöglicht wird. Die Nabe 5
des Grundkörpers 3 ist mit axialen Schlitzen 8 versehen, die in gleichmäßigem Abstand auf dem Um- 3"
fang verteilt angeordnet und nach unten hin geöffnet sind.
Die Schlitze 8 dienen als Verzahnung tür in sie eingreifende Stifte 9, beispielsweise Metallstifte, die
auf einem gemeinsamen Durchmesser in einem den Schlitzen 8 entsprechenden Abstand in ein auf dem
Boden 7 laufendes Laufrad 10 eingesetzt sind. Das aus Kunststoff bestehende Laufrad 10 ist auf einer
schrägen Drehachse 11 derart angeordnet, daß es etwa vertikal unterhalb des Bolzens 6 auf dem Boden
7 läuft. Hierzu besitzt außerdem der Bolzen 6 eine der Neigung des Laufrades 10 entsprechende
Abflachung 12. Die Drehachse 11 ist in eine schräg liegende Bohrung 13 des Bolzens 6 eingesteckt und
besitzt an ihrem äußeren Ende einen Anlaufbund 14. der das Laufrad 10 sichert. Wie aus F i g. 2 ebenfalls
zu erkennen ist, ist die schräge Lauffläche des Laufrades 10 mit einem Laufbelag 15 versehen, der beispielsweise
aus Gummi besteht und einen erhöhten Reibwert besitzt.
Da die Drehrichtung der Scheibenbürste 8 davon abhängig ist, auf welcher Seite des Bolzens 6, in
Kehrrichtung der Maschine gesehen, das Laufrad 10 angeordnet ist, ist es zweckmäßig, wenn die Einbaulage
des Bolzens 6 derart fixiert ist, daß die Lage des Laufrades 10 immer auf der richtigen Seite ist.
Das Laufrad 10 soll immer, von der Mitte der Kehrmaschine
aus gesehen, auf der Außenseite des Bolzens 6 liegen, da dann die Scheibenbürste 2 so läuft,
daß sie bei der Vorwärtsbewegung der Kehrmaschine den Schmutz zur Mitte der Kehrmaschine hin fegt,
die diesen Schmutz dann mit ihrer Kehrwalze aufnimmt.
Der Bolzen 6 ist in seinem oberen Ende mit einem axialen Schlitz 16 und zwei radialen Ansätzen 17 verschen,
so daß er in eine Scheibe 10 eingcklipst werden kann. Wenn der Bolzen 6 und die Bohrung der
Scheibe 18 mit einer von einem Kreis abweichenden Profilierung. beispielsweise zwei seitlichen Abflachungen,
versehen wird, so kann damit die Einbaulage des Bolzens 6 und damit die Lage des Laufrades
10 fixiert werden. Die Scheibe 18 ist an dem unteren Ende eines Kunststoffzapfens 19 angeordnet, der als
Befestigungszapfen für die gesamte Seitenbcsenanordnung dient und der in eine entsprechende Bohrung
der Kehrmaschine eingesetzt ist. Das Laufrad 10 und der Seitenbesen sind um den eine vertikale
Schwenkachse bildenden Zapfen 19 verschwenkbar angeordnet, so daß das Laufrad 10 als verschwenkbare
Lenkrolle ausgenutzt werden kann und durch die Anordnung des Bolzens 6 und des Zapfens 19
einen Nachlauf besitzt. Da das Laufrad 10 die Funktio! einer Lenkrolle übernimmt, kann auf eine zusätzliche
Lenkrolle verzichtet werden. Es werden im Bereich der beiden Seitenkanten der Handkehrmaschine
jedoch zwei der geschilderten Anordnungen angebracht, wobei zunächst die Scheibenbürste 2
weggelassen wird, so daß die Handkehrmaschine mit zwei vorderen Lenkroilen ausgerüstet ist. Wird das
Anbringen eines Seitenbesens gewünscht, so genüat es, die Verbindung zwischen dem Bolzen 6 und de;
Scheibe 18 zu lösen, die Scheibenbürste 2 auf den Bolzen 6 zu stecken, wobei die unten offenen
Schlitze 8 der Nabe 5 in die Stifte 9 des Laufrades 10 eingreifen, und anschließend wieder den Bolzen 6 in
die Scheibe 18 einzuklipsen. Selbstverständlich ist es ohne weiteres möglich, aut beiden Seiten einen Seitenbesen
vorzusehen, was als zusätzlichen Aufwand nur die zweite Scheibenbürste 2 bedingt, da die übrigen
Antriebselemente bereits voihanden sind.
Es ist auch möglich, die Drehachse 11 und auch den Zapfen 19 in ähnlicher Weise wie den Bolzen 6
in die sie haltenden Teile einzuklipsen, wodurch die Montage weiter vereinfacht werden kann.
Bei einer anderen, nicht dargestellten Ausführungsform
der Erfindung ist der Bolzen 6 einteilig mit der Platte 18 und dem Zapfen 19 ausgebildet.
Die Drehachse 11 ist mit einem etwa dreieckförmigen Ansatz versehen, der eine der Abflachung 12 entsprechende
Kante aufweist. Von diesem Ansatz ragt ein stiftartiger Teil auf, der durch den hohl ausgebildeten
Bolzen 6 hindurchgesteckt und im Bereich der Platte mit einem Klipsverschluß gehalten wird. Die
Bohrung des Bolzens 6 erhält einen dem Querschnitt des stiftartigen Ansatzes entsprechenden profilierten
Querschnitt, so daß auch bei dieser Ausführunesform die Lage der Drehachse 11 und damit die des"Laufrades
fixiert wird.
Hierzu 1 Biatt Zeichnungen
Claims (15)
1. Kehrmaschine, insbesondere mit Handantritb,
mit wenigstens einer seitlich an der Maschine angeordneten, um eine annähernd lotrechte
rechte Achse drehbaren, als Seitenbesen dienenden Scheibenbürste, an deren Grundkörper die
Borsten kranzförmig nach unten gerichtet und schräg nach außen weisend angeordnet sind, und
mit einem Antriebsrad, das mit der Scheibenbürste im Wirkeingriff steht und beim Verfahren
der Maschine mitteis Laufradantrieb die Scheibenbürste in Drehbewegung versetzt, dadurch
gekennzeichnet, daß das Antriebsrad ein
unter dem Grundkörper (3) der Scheibenbürste (2) angeordnetes und von ihr umgebenes,
auf dem Beden abrollendes Laufrad (10) ist und daß das Laut rad (10) zusammen mit der Scheibenbürste
(2) nach Art einer Lenk- und Nachlaufrolle um eine lotrechte Schwenkachse (19) derart schwenkbar an der Maschine gehalten ist,
daß die Schwenkachse in Fahrtrichtung der Maschine stets vor der Drehachse des Laufrades (10)
liegt.
2. Kehrmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Laufrad (10) derart geneigt
gelagert ist, daß seine Berührungslinie oder sein Berührungspunkt auf dem Boden (7) etwa
vertikal unter der Drehachse (6) der Scheibenbürste (2) liegt.
3. Kehrmaschine nach Ansr ruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibenbürste (2)
in axialer Richtung verschiebbar gelagert ist.
4. Kehrmaschine nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
das Laufrad (10) auf einer Seite mit einer Verzahnung (9) versehen ist, die in eine Verzahnung
(8) des Grundkörpers (3) der Scheibenbürste (2) eingreift.
5. Kehrmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (3) der
Scheibenbürste (2) eine auf einem Bolzen (6) laufende Nabe (5) besitzt, die als Verzahnung
dienende, in gleichmäßigem Abstand angebrachte, axiale Schlitze (9) aufweist, die vorzugsweise
nach unten offen sind.
6. Kehrmaschine nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Laufrad (10) mit
konzentrisch angeordneten, axial gerichteten Stiften (9) versehen ist, die in die Schlitze (8) der
Nabe (5) des Grundkörpers (3) der Scheibenbürste (2) eingreifen.
7. Kehrmaschine nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
der Grundkörper (3) als nach unten offene Kunststoffschale ausgebildet ist. an deren Rand Borsten
(4) angebracht sind und deren Seilenwände ebenso wie die Borsten gegen die Drehachse (6)
um 45° geneigt sind.
8. Kehrmaschine nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
als vertikale Schwenkachse ein Kunst?toffzapfen (19) dient, der als Befestigungszapfen zum Anbringen
an dem Gehäuse oder dem Rahmen der Maschine (1) ausgebildet ist.
9. Kehrmaschine nach Anspruch 8, dadurch Bekennzeichnet, daß an das untere Ende des
KunsUioftzapterUi (19) eine Scheibe (18) anschließt,
die mit einem schräg nach unten verlaufenden Bolzen-(6) für die Nabe (5) der Scheibenbürste
(2) vergehen ist.
10. Kehrmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen hohl ausgebildet
ist und in ihn ein stiftai tiger Teil eingesteckt ist, der einteilig mit der Drehachse (11) des Laufrades
(10) ausgebildet ist.
11. Kehrmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß an dem unteren Ende ctes
Kunststoffzapfens (19) eine Scheibe (18) angebracht ist, in der der Bolzen (6) für die Nabe (S)
der Scheibenbürste (2) von unten her befestigt ist.
12. Kehrmaschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende des Bolzens
(6) eine schräg liegende Bohrung (13) aufweist, in die die Drehachse (11) des Laufrades
(10) eingesetzt ist.
13. Kehrmaschine nach den Ansprüchen 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (6)
in einer vorbestimmten Einbaulage an der Scheibe (18) befestigt ist.
14. Kehrmaschine nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (6) in
die Scheibe (IK) nach Art einer Schnappverbindung eingerastet ist.
15. Kehrmaschine nach Anspruch 10 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die in die Bohrung
(13) des Bolzens (6) eingesetzte Drehachse (11) des Laufrades (10) aus Kunststoff besteht und
außen mit einem Anlaufbund (14) für das Laufrad versehen ist.
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|---|---|---|---|
| DE19702055841 DE2055841C3 (de) | 1970-11-13 | 1970-11-13 | Kehrmaschine, insbesondere mit Handantrieb |
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- 1970-11-13 DE DE19702055841 patent/DE2055841C3/de not_active Expired
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |