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DE2055282A1 - Beiderseitig glatte, harte oder halbharte Holzfaserplatten sowie Verfahren und Vorrichtung zu ihrer Herstellung - Google Patents

Beiderseitig glatte, harte oder halbharte Holzfaserplatten sowie Verfahren und Vorrichtung zu ihrer Herstellung

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Publication number
DE2055282A1
DE2055282A1 DE19702055282 DE2055282A DE2055282A1 DE 2055282 A1 DE2055282 A1 DE 2055282A1 DE 19702055282 DE19702055282 DE 19702055282 DE 2055282 A DE2055282 A DE 2055282A DE 2055282 A1 DE2055282 A1 DE 2055282A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hard
brush
fibers
middle layer
fiber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702055282
Other languages
English (en)
Inventor
Emil Bukarest; Teculescu Serban; Pasarariu Aurel; Pivaru Dan; Timpu Vasile; Bacau; Mihalache (Rumänien). P C08b 3-28
Original Assignee
Combinatul de Exploatarea si Industrializarea Lemnului Bacau, Bacau (Rumänien)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Combinatul de Exploatarea si Industrializarea Lemnului Bacau, Bacau (Rumänien) filed Critical Combinatul de Exploatarea si Industrializarea Lemnului Bacau, Bacau (Rumänien)
Publication of DE2055282A1 publication Critical patent/DE2055282A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27NMANUFACTURE BY DRY PROCESSES OF ARTICLES, WITH OR WITHOUT ORGANIC BINDING AGENTS, MADE FROM PARTICLES OR FIBRES CONSISTING OF WOOD OR OTHER LIGNOCELLULOSIC OR LIKE ORGANIC MATERIAL
    • B27N3/00Manufacture of substantially flat articles, e.g. boards, from particles or fibres
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27NMANUFACTURE BY DRY PROCESSES OF ARTICLES, WITH OR WITHOUT ORGANIC BINDING AGENTS, MADE FROM PARTICLES OR FIBRES CONSISTING OF WOOD OR OTHER LIGNOCELLULOSIC OR LIKE ORGANIC MATERIAL
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    • B27NMANUFACTURE BY DRY PROCESSES OF ARTICLES, WITH OR WITHOUT ORGANIC BINDING AGENTS, MADE FROM PARTICLES OR FIBRES CONSISTING OF WOOD OR OTHER LIGNOCELLULOSIC OR LIKE ORGANIC MATERIAL
    • B27N3/00Manufacture of substantially flat articles, e.g. boards, from particles or fibres
    • B27N3/08Moulding or pressing
    • B27N3/10Moulding of mats

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  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Dry Formation Of Fiberboard And The Like (AREA)
  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)

Description

platte, harte oder halbharte Holzfaserplatten, sowie, Verfahren und Vorrichtung zu ihrer Herstellung
ule Erfindung bezieht sich auf eine beiderseitig glatte, ib-rbe oder halbharte Holzfaserplatte, besondererweise aus hartem Laubholz, die besondere Beschaffenheit und hohe physikalisch-mechanische Eigenschaften bei geringer Zugabe von .binde- und iiydrophobierungsmittel bietet, sowie auch auf das Verfahren und auf die Vorrichtung zur Herstellung der genannten Platte.
Die ein- oder beidseitig glatte, ein oder mehrschichtige, an üich bekannte harte und halbharte .faserplatte bietet gewisse Wachteile wie z. n. Unsymmetrie des Schnittes (two sidedusc), ungleiche Beschaffenheit, schwache Zugfestigkeit ^oiiKi-eclib zur ü'xüche (iicigung zur Blasenbildung), grosse Anteile an Binde- und Hydrophob!erungciiiittel.
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Ebenfalls an sich bekannt sind Verfahren und Anlagen nach der nassen (wet-wet), "halbnassen" (wet-dry), halbtrockenen (drywet) oder trockenen (dry-dry) Methode, die einige Nachteile haben: hoher Wasserverbrauch, Probleme mit Abwässer und hoher Holzverbrauch in Nassverfahren, hoher Kraft-, Binde- und Hydrophobierungsmittel-Verbrauch im Trockenverfahren, rasches Verstopfen der Entwässerungssiebe und Kleben der Platten auf den Oberglanzblechen im Halbtrockenverfahren u.s.
Die Erfindung behebt diese Nachteile dadurch, dass - zum Zwecke der Herstellung einer Platte mit höherer Oberflächengüte und besseren physxkalisch-mechanischen Eigenschaften bei geringem Holz-, Krafe-, Wärme- und Zusatzmittelverbrauch - diese Platte zwei glatte Seiten und eine symmetrische btruktur hat, die aus zwei Deckschichten und einer Mittelschicht besteht, die verschiedene Reinheit des Faserstoffes und Zusatzmittelanteil haben, wobei die Mittelschicht homogen und mit den Deckschichten an Übergang durchsetzt ist; das Verfahren zur Herstellung deser Platre besteht aus Defibrieren des Holzes unter Kontrolle des Inhaltes an löslichen Substanzen, Zugabe des Hydrophobieruiigsmittels in geschm.olz.enem Zustand zwischen den Hahlscheiben, und Zugabe des Bindemittels kurz nach der Defibrierungj die. Fasern werden anschliessend auf 4 bis 15 % getrocknet und in einer Hatte, die eine Struktur entsprechend der Platte hat, gestreut; die Matte wird direkt auf polierte Transportbeleche aus nichtrostendem Stahl aufgelegt, danach mit einer Schicht fein-'zerstäubten hydrophoben Emulsion oder einem anderen Trennmittel
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bedüst, und bei Temperaturen von 185 bis 220° C und Druck bis 60 kg/cmp gepresst, wonach die Platten klimatisiert und auf Format geschnitten werden und die Bleche bei jedem Hücklauf im Arbeitsumlauf mechanisch gereinigt und mit Luft gekühlt werden.
Die Vorrichtung ist ausgerüstet mit: polierten Inox-Stahl-Transportblechen, einer Anlage zur Zerstäubung einer Hydrophob en em ulsion oder anderen Tremitiitteln, zylindrische, waagerechte Bürste mit automatischer Funktion und kühlsystem mit Druckluft für die Bleche.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung dargestellt. Die Zeichnung zeigt:
Jj'ig. 1 einen Schnitt durch die erfindungsgeiaäss beiderseitig
glatte Platte,
Jj1Ig. 2 ein Schema des erfindungsgeaiässen Verfahrens.
Die 4 mm starke Hartfaserplatte, die laut der Erfindung hergestellt wurde, hat zwei glatte Flächen, beide mit sehr feiner Textur und gleichmässiger Farbe, ohne Jäind ep artikel, und eine mehrschichtige Struktur, die aus den Deckschichten 1 und 2, je etwa 0,7 mm stark und eine Wittelschicht 5, aus drei Lagen $a, $b, ^c besteht, die Fasern der Deck- und lüttelschichten sind zwischendurchsetzt (gehen ineinander über), so dass keine, Tendenz zu Blasenbildung (Trennen der Schichtsn) besteht.
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Die Feinheit der Fasern, durch Fraktionierung auf DiJbi-fcdobcn bestinrat, entspricht einem Anteil von bp bis bO Yo der iieeisschicht fasern zwischen den 0,16 und O,V> uim-bieu/unu lj>5 kiü 75 7o der M ttelschicht fasern ζ v/i sch cn aen 0,^15 und 1,5 mia-oi
i/ie Jb-latte ist aus 100 jfe iiotbuchenhola, total uiionbrixxdet, dt-von 75 /* Scheitholz und 2^ i>o bi-I^ewerkabfälle, lior^t
jjie Z/Usatzmittel sind folgende: thenolharz 10 bis lh Kfj: Aktiv substanz, iraraffin 10 bis 22 k£ und konzentrierte o säui-e 1 bis 5 kg zu 1 t Fertigprodukt.
jjie Dec^sciiichten haben einen grosser en enteil an als die i-iittelschicht.
1-ian icann Platten von 2 bis 10 inxa Dicke und sogar mehr erzeugen, die obere Grenze wird nur von der lichten Weite zwischen den Heizplatten der Presse beschrankt.
Die Platte hat eine Dichte von etwa 1,00 kg/da"", eine Biegefestigkeit von über 400 Ep/cmp (DIL-Prcbe), eine Dickenqueilung unter 18 i'o und eine Wasserabsorpticn unter ~fj0 i'o nach 24- btun-. den (DIN-Probe).
Durch Änderung der Zusatzmittelanteile und entsprechende KLnstel
lung der Arbeitsparameter können harte oder halbharte Platten iür Bonderzwecke hergestellt werden.
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Dae erfindungsgeuLose Verfahren zur Herstellung der obenbeschriebenen Platte bestimmt die JiLiiruhruiii" der eventuell gev/a- ;:;cncnen hackschnitzel, bei über l\> -ja Feuchte, mittels einer waagerechten Förderschnecke in αen Vorwärmer 5> wo auch Dampf bei G bis 14 atu und dea sättigungszustanä entsprechender !reap era tür. Die Dauer der vorwarnung beträgt y bis 8 himrcen. Hie Vorwäraungsparaueter sind derart gesteuert, dass ein optimaler Anteil an wasserlöslichen bubs"oanzen entsteht, da diese· bubstanzen als Bindemittel beim Heisspressen der Platten mitwirken.
Hit Hilfe einer Transportschnecke 6 gelangen die Hackschnitzel aus den Vorwärmer zwischen zwei bcheiben, eine feste und eine rotierende, v/o die Zermahlung stattfindet.
Infolge dieses Prozesses werden einzelne Fasern sowie auch Faε erbundel gewonnen.
Her Faserstoff wird aus der Mahlkammer 7 durch das Auslassventil 8 evakuiert; dieses Ventil bildet eine Einschnürung, die den bestimmten Druck in der Anlage aufrechthält.
der Defibrierungsaniage können vorzugsweise die Zusatzmittel beigαϊoi{$ werden, und zwar:
ίύ···.:, Pari·.ifLn oder ein anderes Ilydrophobierungsmittel wird in
Zustand, bei einem überdruck von 1 bis 5 Kp/cm
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BAD OfIJGiNAL
verliältnisiaässig zum Vorwäriaedruck, durch, eine axiale Bohrung der Transportschnecke in den Zwischenraum der Kahlscheiben eingesptitzt. Die Zentruiascheibe und die ganze rotierende Mahlscheibe sichern die gleichförmige Verteilung des Hydrophobierung smitt eis im faserstoff. Im Vergleich zu der Zugabe des Paraffins als Emulsion werden die Vorbereitungen und die Probleme mit der Beständigkeit der Emulsion ausgeschaltet und der Verbrauch an Schwefelsäure wird dadurch reduziert, dass die stark alkalische Snulsion nicht mehr neutralisiert werden muss. Die Paraffinzugabe beträgt 10 bis 22 Kp. zu einer Tonne .Faserplatten.
Das Phenolformaldehydharz mit einer Härtezeit von 4-5 bis 90 Sek. bei 130° C (Probe auf Heizplatte) oder ein ähnliches wärmehärtendes Kunstharz, in wässeriger 20 bis 30jfciger Lösung wird unter 3 bis 7 Kp/cm Druck in der Entspannungszone des Dampffasergemisch.es im Auslassventil eingespritzt, so dass eine gleichmässige Verteilung des Harzes in der i'asermasee gesichert
Im Zusammenhang zu der gewünschten Plattenqualität werden θ bis 20 Kp.-Harz für harte und 20 bis 60 Kp.-Harz für halbharte Platten, ausgerechnet in Aktivsubstanz, bezogen auf eine 2oime Fertigprodukt, beigemengt.
Die technische Schwefelsäure, auf 5 bis 10 % im Wasser verdünnt, wird mit Auslassrohr etwa 0,4 m nach dem Auslassventil durch
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Zerstäubung nit Druckluft bei 2 bis 4- atü in einer speziellen Düse zugegeben. Die Zerstäubung mit Druckluft sichert eine feine Dispergierung und verhindert die Verstopfung der Düse. Die Zugabe beträgt Ü bis 10 Kp. konzentrierte bchwefelsäure (9b jo) zu einer 'I1OiUie Fertigprodukt.
Durch das Kohr 9 wird der nit Zusatzniittel gemischte Faserstoff in uic ii?rocknungsanlage 10 eingelassen, wo er von einen auf iju::. loO0 G aufgeheizten Luftstrom mitgenoianicn wird und im icrauin von etwa 3 Sekunden auf 4- bis 15 % leuchte getrocknet.
Iu dieser Weise, im Unterschied zur Nassmethode, wo die Fasern mit grossen Vassenaengen gewaschen werden, so dass Haterial— Verluste und die bekannten Probleme mit Abwässern erscheinen, bleiben hier die löslichen Substanzen in der i'asermasse, wodurch eine Reduzierung der Bindemittelzugabe erzielt wird.
Die getrockneten !fasern fallen aus den Cykloiien 11 in die Sichter 12, die sie in zwei Fraktionen abscheiden: für die der Fabrikation entsprechende und grosse Fasern.
Es ist besonders vorteilhaft, dass der Deckstoff auf einem se paraten Fabrikationsstrang erzeugt wird. Dieser entspricht der obenangegebenen Beschreibung mit dem Unterschied, dass dem Defibrator15 eine gröasere Zusatzmittelmenge als dem Mittelstoffstrang 4 bis 12 beigeaaeijt wird, ohne dass der Verbrauch", bezogen auf Sonne Platten, die oben angegebenen Grenzen überschreitet. 109847/1063
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Die im Defibrator 15 vorbereiteten tfasern sind im 'iiiOcknex getrocknet und im bichter 15 in zwei Fraktionen ^schieden; feine I'aser für die Deckschichten, die durch pneumatischen Transport in den Deckst©ffLunker 16 gelangen, und &roase jm-εera, die zusammen mit dem Grobstoff aus dem dichter 12 erneut im Sichter 17 in zwei Fraktionen sortiert sindj ale hitteistoff entsprechende i'asern und zu ^robe fasern, die in jj'ari 18 nachbezahlen werden.
iier nachtveraahlene btoxi und der aus den ©icjute.r 1? i-iittelstoff werden aurch '/entixator 19 und Gyiuon kO oder k abhängig von dea iiiXiunyszustajid der iiuiiicer - in den n kc. und 2'^ transportiert«
für die Ä/brikation .entspx^echende Fraktion auc deu 12 ist nittels Ventilator 24 in den Uyklonen 2C oder 26» w der Stoff, vom x-'ülltingszuLtana abhängigt iia ^unker 22 oaeifällt.
Die i'einheit der i'aser» gemessen durch ^raktionierung awf öesa BIN-Siebaatz (2,5 wm, 1,5 α», 0,?5 w»i Q»315 w», 0^6 mm), ist dadurch gekennzeichnet, dass 65 biß 60 % dee Decketoffee zwischen dem 0,16 mm und den 0,75 a© έ»Ϊ60 bleibt und 55 bis V5 £ · des I'littelschichtstoffee zwischen den 0,515 mm- und den 1,5 aua-Sieb bleibt»
aus den Silos auggecebenen iiengtn werden durch die Band-
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v/aa;,;en 27, 28 mid 29 automatisch gesteuert entsprechend dem lectgolegten Verhältnis von 20 bis -1-0 c/o Deckstoff und 60 bis ου hittelschichtstoff. Der btoff wird danach von den i'Orni-üp fön ;;O und 51 für die Deckschichten und 3>2, J;>, p4- für die !Mittelschicht ^ (bzw. yd, '-Jo1 yc) übernommen.
Die i/liesior:"iUiaschinc bestellt aus fünf i'ormköpfen auf dem Prinzip des halbzylindri sehen Lochblechs, in dem sich eine Bürstenwalze dreht, die die i'asern auf ein waagerecht bewegues bieb schleudert; unter dein bieb wird ein Unterdruck von 50 bis yUö μ Wb erzeugt. Zum Zwecke der Herstellung einer homogenen !Mittelschicht und der Zwischeiiaurchsetzung der Deck- und IHtteiscnichtfasern drehen sich alle Bürstenwalzen in gleicher dichtung, und zwar in der Vontfärtsrichtung des Siebes. Jeder Dtreukopf ist an der Mickseite mit einem bchirm, der bis 50 ran über das Vlies heruntergeht, vorgesehen. So kann die unter dem bieb gesaugte Luft nur in der Vorderseite des Kopfes eindringen und muss sich in der entgegengesetzten !Richtung zu den geschleuderten i'asern bewegen.
Der auf Grund dieses üJtreuprinzips entstehende Jb'raktionierungsoffekt wi-rd also unter Kontrolle gestellt. Dieser i'raktionierungseffekt kann durch Grobstoffschichten, die schwache, spaltbare Zonen in der Platte bilden, zu unliomogenem Vlies führen.
Ua ein konstantes Oberflächengewicht zu sichern, sind zwei iicierfrüser vorgesehen: eine i'räse 55 für die M tt el schicht
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und eine andere Fräse 56 für die obere Leckschient. Durch Einstellung der Verteilklappe 37 unter der Bandwaage 27 und der Höhe der Fräsern 35 und 36 wird der symmetrische Schnitt des Faservlieses erzielt.
Das derart hergestellte Vlies wird in der Gummiband-Vorpresse 39 kaltgepresst, auf Länge mit den Kreissägen 4-0 und auf Breite mit den Kreissägen 41 geschnitten, mit den naugwaagen aufgeboten und direkt auf die Transportbleche aufgelegt. Die Transportbleche sind aus Edelstahl (Inox) und werden auf Hochglanz poliert (Höhe der Hikrorisse G,2 bis 0,6 mm). Die Bleche, auf denen "Faserkuchen" liegen, laufen auf ein [transportsystem, und passieren durch die Bedüsungsanlage 44, wo Paraffinemulsion oder ein anderes Hydroplanbiegungs- oder trennmittel zerstäubt wird.
Die Zerstäubung erfolgt mit Hilfe von Druckluft einer speziellen Düse. Die Kuchen werden im Durchlauf mit 10 bis 100 g/m^ Feinzerstäuber-Emulsion bedüst. Die Bnulsion soll das Elisen der Fasern auf den Gberglanzblechen verhindern, den bekannten "Dampfstoffeffekten" im Schliessen der Presse schaffen und die Fasern plastifizieren, so dass eine geschlossene, glatte Oberseite entsteht.
Die Bleche mit den bedüsten Kuchen gelangen mittels Beschicker 45 in die Mehretagen-Heizplattenpresse mit öimultanschliessvorrichtung.
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Die Pressung erfolgt bei 120 bis 220° C spezifischen Druck von 10 bis 50 - 70 Lp/cm'1 und dauert 4 bis 6 Hinuten für 4 mm-Platteii und 5 Us 7 hinuten für 6 mia-Platten, nach einem dem itohütoff, der feuchtigkeit und des liahlgrades des Faserstoffes und der Press ent eiap era tür etc. , angepassten Diagramm. t
bei. den physikalisch-chemischen Prozessen, die in der Presse stattfinden und die die Eigenschaften der Platten entscheiden, spielen die gasförmigen, durch anfangende Destillation des Holzes entstehende Substanzen eine besondere Holle. Das Pressdiagrcian muss se gesteuert werden, dass im Zusammenhang mit den anderen Eesometern der optimale Verlauf dieser Prozesse gesichert wird.
Die gepressten Faserplatten werden zusammen mit den Blechen aus der Presse im Entleerungskorb 4-7 ausgezogen und danach mit den Saugnäpfen 4S auf die Bahn 4-9 aufgehoben, während die Bleche in den Umlauf zurückkehren.
Die Platten werden auf Lieferungsfeuchte (4 bis 8 %) klimatisiert und auf Fertigformat geschnitten.
Im fiückkehrstrang des Umlaufes passieren die Bleche unter eine waagereiicte zylindrische Bürste 50, die in entgegengesetzter ' fiichtung zur Blechbewegung in Rotation angetrieben wird und mittels automatisch gesteuerten Druckluftzylinder auf die
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Bleche drückt. Wenn die Bleche unter der Bürste ankoimaen, wird die Bürste heruntergelassen; wenn das Blech stehenbleibt, wird die Lürate aufgehoben, um den Glanz durch andauernde üeibung nicht zu zerstören, nieces system sichert die xieiiiiguiig der eventuellen auf da;; Blech verbliebenen i'asei'reste bei οεαούΐ Durchlauf und sichert auch die iirhalturig des Glanzes. Hie Lürct ist mit einen kräftigen Absaugsystera ausgerüstet, das aus den Ventilator 51 und der auf der ganzen Länge der Bürste geschlitzten Absaughaube besteht.
Die tCransportbleche werden anschliessend im Durchlauf mittels Druckluftstrahlen in der Anlage 52 gekühlt j die Druekiultstrahlen sind auf beide Reiten der Bleche gerichtet» uann kehren die Bleche zu der Stelle, wo ein neuer iuicnen aufgelegt wird, zurück.
Die natürliche Konvention und die aktive Abkühlung mit luftstrahlen senken die Blechtemperatur auf 100 bis 140° Q,
Ura die Planeität der Bleche zu gewahrleisten, kann die zusätzliche Anlage 53» zur Kühlung der Kittelzone der Bleche durch von unten gerichtete Druckluftεtrahlen - gieich bein Ausziehen aus den EntYeerungekorb 47 - vorgesehen werden.
Die Vorteile, die das erfindungsgemässe Produkt des erfindungs gemässen Verfahrene imd die erfindungsgemässe Anlage bietet, sind folgende«
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- die 'beiderseitig glatte, harte oder rialbliarte Ho 1 ζiTacerplatte ΰΐύϋώ: none physi^uiisch-nechanische Eigenschaften und besonclui'c gute Beschall'enheit, so dass die üulii Ka ε chi ex* en, Lackiere:- odor iic.cerarucl·: nit oder ohne Lackierung usw. geeignet cinu. Durch .luideru-ig der Binde- und Hydrophobierungsnittei- ^u[JCDo x,oiiiie:i !Plutteii l'ilr alle üondei'zx/ecice wetterfest usw. xLoi'ijcstelit WeX1QOIi. Ais HohstoiT können harte Laubholzarten, vüili;;: unentxandet und in minderwertioen bortiraent (dümies i-ίοΐΰ, ^cte, Abfälle bis 50 /^) verwendet v/erden, ohne dadurch die Qualität der Platten zu verriindern^
- ±m Vernältnis zu allen bekannten Verfahren hat das erfinauixgs[;;eaasse Verfahren eine besondere Wirtschaftlichkeit auf eirund des niedrigen iiohstoff- und Ziusatzmitt el Verbrauches und zwax· wegen der Verwertung der löslichen Bestandteile als -tiindoiviittel, auf Grund des niedrigen lu?aftverbi-auch.es - weil nicht die ganze bt of fm enge, sondex^n nur die aussortierte Fraktion nachgeüiahlen (raffiniert) wird; auf ürund des niedrigen wärinevorbrauches - weil ein trockener Kuchen gepresst wird und weil eine beschränkte Kühlung der Transportbleche stattfindet} auf Grund des niedrigen Wasserverbrauches und des Ausscheidens der Abwasserproblenie; auf Grund dessen, dass man auf die thermische Nachbehandlung der Platten verzichtet.
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Claims (2)

  1. Patentansprüche
    Λ.) Beiderseitig glatte, harte oder halbharte, dreischichtige Holzfaserplatte, rait Zugabe thermohärtender Kunstharze und Hydrophobieruiigsraittel, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Verbesserung der physikalisch-mechanischen Eigenschaften bei niedrigen Zusatzmittelverbrauch und bei Verwendung von harten Laubholzarten (bis 100 %, völlig unentrindet und als minderwertige Sortimente), die Deckschichten (1, 2) mit einer Stärke, die je 10 bis 25 % der gesamten Plattenstärke aus Einzelfasern und Faserbündel bestehen, wovon 65 bis 80 % in der Fraktion J^ Ü,16 mm und /^ 0,75 ω™· im DIN-öiebsatz bleiben, und etwa 10 bis 100 °/o nehr Zusatzmittel als die Mittelschicht bekommen; die Mittelschicht (3) mit einer Stärke von 50 bis 80 % der gesamten Plattenetärke, deren Fasern einen Anteil von ^ bis 75 % in der Fraktion ^0,315 mm und ^1,5 mm in DIN-Si ebsatz besitzen, aus mehreren Schichten besteht, die Fasern in der Kontaktfläche der Deck- und Mittelschicht zwischendurchgesetzt sind (in einander übergehen), die Mittelschicht eine homogene Struktur aufweist, die Zugabe von thermohär tend em Kunstharz 8 biß 20 kp und von Hydrophobierungsmittel, z. B. Paraffin, 10 bis 20 kp zu Fertigprodukt beträgt.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung der Holzfaserplatten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Sicherung einer
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    homogenen struktur und Beschaffenheit und der hohen physikalisch-mechanischen Ei genschaft en des erfiiidungsgenässen i^rodukts, der üohstoff als gewaschene Hackschnitzel in einer Vorwärmer [-espeist yird und einer hydrotherriisehen Behandlung durch gesättigten Dampf bei ö bis 14- atu und bei der dem gesättigten Zustand entsprechende Temperatur während einer Zeit von 3 bis 8 Minuten unterwerfen wird, dann gemeinsam mit den geschmolzenen, unter Druck stehendem Paraffin (in einer Henge von 10 bis 22 φ/Το) in einem Defribrator eingespeist wird, die so gewonnene i'asern bein kontinuierlichen Auslass aus den Defibrator nit 8 bis 20 !»/To Phenolharz und danach mit O bis 3 kp/To ^schwefelsäure behandelt werden, danach in einer mit heisser Luft arbeitenden kontinuierlichen tCrocknungsanlage auf 4 bis 15 leuchte gebracht werden, der getrocknete Stoff in Fraktionen entsprechend einem Anteil von 65 bis 80 % der Deckschichtfaseni zwischen den 0,16 mm und 0,75 mn DIK-Sieb und 55 bis 75 % der hitteischiciitfaserii zwischen den 0,J15 rom und 1,5 fflffl Dlli-Sieb, gesichtet wird, unter Nachmahlung des groben Stoffes; dass der Stoff aus dem i'aserbunker in kontrollierter Durchsatzmenge zur Vliesformung gefördert wird, wo das übereinanderstreuen von mehreren zwischendurchgesetzten (ineinander übergehenden) Schichten stattfindet, indem die Mittelschicht homogen ist und sowohl die Ilittelschic-ht wie auch- die obere Deckschicht auf bestimmte Hohe gefräst werdenj das so hergestellte Vlies auf Bruttoformat, gesägt und auf polierten (Eransportbleche, aus Edelstahl
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    (Inox) aufgelegt wird; auf der Oberfläche des "Kuchens" 10 bis 100 g/m feinzerstäubte ütaiulsioii aufgedüst wird, sodann der "Kuchen" bei einem Druck von (lü bis 60) iip/c.u^ Temperatur von (150 bis 220° C), (y bis 10 )hinuteii lang gepresst wird; die so gepressten Platten zur Akliraatisierung und zum iornatsägen transportiert v/erden; wobei die polierten Sranspcrtblecho mit Hilfe einer bürste, ohne den > Glanz zu zerstören, bei ,"jeden Durchlauf la x&cidr ehrst rang des Umlaufes gereinigt und anschliessend auf 100 υίε 140 υ ο nit Luft abgekühlt.
    5· Verfahren nach Anspruch 2, dadurch geizei-nzuichr-et, ds.cs das Hydropiiobieruiigsuittel (z. 13. Paraffin) i..i geseilte-i/iu^o Zustand bei einem L"oerdruck von ι bis ^ atii über de^ vorv,räraiedruck in der Iiahlkammer zwischen die liahlscheiben eingespritzt wird; dass Phenolharz einer Härtezeit von 50 bis 90 Sekunden bei I3O0 C als 15 bis 25%ige wässrige Lösung unter 2 bis 7 atu im Auslassventil des Defibrators eingespritzt v/ird; dass die Schwefelsäure in 5- bis lO^ige wässrige Lösung durch Zerstäubung ::it Druckluft C,4 u nach den Auslassventil in Ausiassrohr eingelassen v/ird.
    Vorrichtung zur Herstellung von harten und halbharten ± ten gemäss den Ansprüchen 2 und ~j aus einen trockenen Faservlies, bestehend aus Blechumlauf, Beschickung^- und Entnahmekörben und Presse, dadurch gekennzeichnet, dass der Faserkuchen direkt auf die auf Hochglanz polierten Edel-
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    ctanl-yranspcrtbleclie (Höiic der Hikrorisse 0,2 bis ü,5 mu. ) aufgelegt wird; dass in Blechur.ilauf vor der Presse eine jJir.richtung O'JO sur Zerstäubung einer Paraffineraulsionj oder eiiioc aiiäerenHydrophobierungs- oder i'rennmittels vorgesehen ist; nach der Presse iü iiucliliehratrang des Ij ml auf es eine
    \;ac.!_:erechte, ^lindrische urantbürste (50), die in entgerGngecetzter dichtung zur Blechbev/egung angetrieben ist, unter automatischer Steuerung mit Druckluft auf die sich · bewegenden Bleche gesenkt und gedrückt ist (so dass, wenn u±e Bleche stehenbleiben, die Bürste aufgehoben v/ird), dass zur Absaugung (51) ein auf der ganzen Länge der Bürste laufender fcchlitz vorgesehen ist, wobei die Bürste die Bleche reinigt, ohne den Glanz zu zerstören; eine Anlage (52) Kur Kühlung der Bleche mit Durchluftstrahlen vorgesehen ist und eine zusätzliche Anlage (55) zur Kühlung mit Drucklux'tstrahlen auf der Unterseite der Bleche gleich nach Ausgang aus den Kntleerungskorb vorgesehen werden kann.
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DE19702055282 1970-02-28 1970-11-10 Beiderseitig glatte, harte oder halbharte Holzfaserplatten sowie Verfahren und Vorrichtung zu ihrer Herstellung Pending DE2055282A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
RO6259670A RO54716A2 (de) 1970-02-28 1970-02-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2055282A1 true DE2055282A1 (de) 1971-11-18

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ID=20087570

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19702055282 Pending DE2055282A1 (de) 1970-02-28 1970-11-10 Beiderseitig glatte, harte oder halbharte Holzfaserplatten sowie Verfahren und Vorrichtung zu ihrer Herstellung

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DE (1) DE2055282A1 (de)
FR (1) FR2080819A1 (de)
RO (1) RO54716A2 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP3299137B1 (de) 2016-08-29 2020-09-30 Fritz Egger GmbH & Co. OG Doppelbandpresse und verfahren zum kontinuierlichen pressen einer holzwerkstoffmatte zur bildung einer holzwerkstoffplatte oder eines laminats

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EP3299137B1 (de) 2016-08-29 2020-09-30 Fritz Egger GmbH & Co. OG Doppelbandpresse und verfahren zum kontinuierlichen pressen einer holzwerkstoffmatte zur bildung einer holzwerkstoffplatte oder eines laminats

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RO54716A2 (de) 1973-05-17
FR2080819B1 (de) 1974-04-26
FR2080819A1 (en) 1971-11-19

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