DE2054505C3 - Vorrichtung zur fortlaufenden Messung der Härte einer Probe - Google Patents
Vorrichtung zur fortlaufenden Messung der Härte einer ProbeInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur fortlaufenden Messung der Härte einer Probe der
im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 beschriebenen, aus der US-PS 3194061 bekannten Art.
Der Zweck der bekannten Härtemeßvorrichtung besteht darin, das Vorhandensein und Ausmaß von
Bereichen unterschiedicher Härte in einer elastischen Walze, beispielsweise einer mit einer Gummischicht
überzogenen Druckwalze für Papiermaschinen, festzustellen. Die bekannte Härtemeßvorrichtung eignet
sich jedoch nicht dazu, die Härte eines Körpers zuverlässig zu messen oder auch nur zu erfassen, wenn dessen
Härte sich laufend ändert, beispielsweise die Härte einer Papierrolle während des Aufwickeins derselben,
wenn zum Beispiel die Härte der entstehenden Papierrolle als Regelgröße für die Einstellung des Papierbandzuges
herangezogen werden soll.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der gatiungsgemäßen Art so auszubilden,
daß sie ein zuverlässiges Maß für die Härte der Probe bei sich ständig verändernder Härte liefert.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch (tic
vom kennzeichnenden Teil ill's Patentanspruchs 1 erfaßten Maßnahmen gelost.
Da bei der erfindungsgeinül.len Vorrichtung nicht
nur die (icsamtbelastung /wischen Kühleinrichtung
und l'rnbe als Mali hirdie Hiirte hei angezogen wild
sondern zusätzlich die Spaltbelastung in einem kleinen Bereich des Spaltes zwischen Probe und Rolle, ist das
von den an die piezoelektrischen Meßumformer angeschlossenen Schaltungen gebildete Verhältnis der
von den Meßumformern erzeugten Spannungen ein gutes Maß für die Härte der Probe.
Bevorzugte Weiterbildungen und Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind Gegenstand
der Unteransprüche 2 und 3.
ι ο An Hand des in der Zeichnung dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiels wird die Erfindung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische, perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäß aufgebauten Vorrich-
tung,
Fig. 2 den Schnitt 2-2 in Fig. 1,
Fig. 3 eine schematische Seitenansicht einer Einzelheit der Vorrichtung,
der Fig. 3,
Fig. 5 einen vergrößerten Querschnitt durch das erfindungsgemäße Rad,
Fig. 6 eine schematische Darstellung einer Ausführungsform der bei dem erfindungsgemäßen Test-
gerät zu verwendenden Schaltung, und
Fig. 7 im Diagramm die Zuordnung erfindungsgemäß ermittelter Prüfungsergebnisse gegenüber mittels
eines Schmidt-Härteprüfers ermittelten Werten.
Wie in Fig. 1 dargestellt, ist die erfindungsgemäße
Vorrichtung 10 auf einem Schlitten 11 befestigt, der
wiederum auf Schienen 12 auf einem Ständer 14 befestigt ist. Der Ständer 14 ist auf einer zweiten Gruppe
von Schienen 16 angebracht, die am Boden des Gebäudes befestigt sind. Der Ständer 14 ist mittels eines
elektrischen Antriebs 18 auf eine Papierrolle 20 zu und von dieser weg beweglich. Die Papierrolle 20 ist
auf einem zum Teil gezeigten Rollenhaspel 22 befestigt.
und kann automatisch oder von Hand mittels eines endlosen Seils 24 gesteuert werden, das durch den
Ständer 14 und über die obere Oberfläche desselben verläuft und an einander gegenüberliegenden Seiten
des Schlittens 11 befestigt ist. Das Seil 24 ist über
eine Seilscheibe 26 geführt und wird mittels eines Motors 28 über eine Seilscheibe 30 angetrieben. Wie
oben angedeutet wurde, kann der Motor 28 automatisch durch eine schematisch gezeigte, geeignete automatische Steuereinrichtung 32 oder durch eine Hand-
steuerung wie beispielsweise Druckknopfschalter oder dergleichen, die die automatische Steuereinrichtung 32 außer Tätigkeit setzen, gesteuert werden.
Die Vorrichtung 10 enthält einen am Schlitten 11 befestigten Hauptrahmen 40 mit zwei oberen Seiten-
schienen 42 und 44, die je mit'einem Schlitz 46 zur
Aufnahme von Rädern 48 versehen sind. In Fig. 2 ist lediglich ein Schlitz gezeigt. Die Räder 48 sind auf
seitlich von einem U-förmigen Hilfsrahmen 50 vorstehenden Achsen befestigt. Der Mittelsteg des U-förmi-
bo gen Hilfsrahmens 50 ist über eine Kolben-Zylinder-Einheit 52 am hinteren Rahmenteil 53 des Hauptrahmens 40 befestigt. Bei Betätigung der Kolben-Zylin
der-Einheit 52 wird der U-förmige Hilfsrahmen 50 ein- und ausgefahren. Dabei liegt der Hilfsrahmen 50
„. auf den Rädern 48 auf, die in den Schlitzen 46 in den
Seitenschicnen 42 und 44 rollen.
/wischen den lieien linden der Arme 54 und 56
des U lönmgen Hilfsrahmens 50 ist ein Rad 58 dreh
bar befestigt, an dessen Umfang ein großer Kontaktknopf 60 und ein kleiner Kontaktknopf 62 befestigt
sind. Hinter den Kontaktknöpfen 60 und 62 liegt je ein schematisch dargestellter piezo-elektrischer Kristall
61 bzw. 63. Die piezo-elektrischer. Kristalle 61 und 63 sind im wesentlichen identisch. Bei der gezeigten
Anordnung liegen die Kontaktknöpfe einander diametral gegenüber. Dies ist jedoch nicht wesentlich.
Allgemein ist es zweckmäßig, die Kontaktknöpfe verhältnismäßig nahe aneinander zu legen. Ideal wäre es,
den kleinen Kontaktknopf an der Mitte des großen Kontaktknopfes anzuordnen. Dies ist jedoch aus mechanischen
Gründen schwierig und stört in gewissem Maße die auf den großen Kontaktknopf aufgebrachte
Belastung. Aus diesen Gründen werden die Kontaktknöpfe vorzugsweise in einem geringen Abstand voneinander
angeordnet. Aus Zweckmäßigkeitsgründen wurden sie, wie oben erwähnt, bei dem kleinen Rad
SS um 180° gegeneinander versetzt. Die Kontaktfläche des großen Kontaktknopfes 60 sollte etwa lOmal
größer sein als die des kleinen Kontaktknopfes 62.
Die Oberfläche 64 des Rades 58 ist gemäß Fig. 5 konvex, so daß praktisch die gesamte Oberfläche des
Kontaktknopfes 60 bzw. 62 die zu prüfende Papierrolle 20 berührt. Wird ein Rad 58 mit flacher Oberfläche
verwendet, so nimmt der an die Druckknöpfe 60 und 62 angrenzende Umfang desselben einen Teil der
Last auf, so daß die Höhe des von einem der piezoelektrischen Kristalle 61 und 63 erzeugten Signals
verringert wird.
Wichtig ist, daä die gesamte Spalt-Berührungsfläche innerhalb der Grenzen des großen Kontaktknopfes
60 liegt und so die maximal mögliche Belastung erzielt wird. Hierdurch ergibt sich eine Gesamtspaltbelastung
zwischen dem Rad 58 und der zu prüfenden Probe. Die Berührungsfläche des kleinen Kontaktknopfes
62 ist wesentlich geringer als der Spalt. Vorzugsweise ist die Breite des kleinen Kontaktknopfes
größer als die Breite der Kontaktfläche, jedoch in Umfangsrichtung des Rades 58 kleiner als der Spalt.
Die in den Kristallen 61 und 63 erzeugten Impulse werden vom Rad 58 über Schleifringe 73 und 75 abgeführt
und durch eine noch zu beschreibende Schaltung verstärkt.
Größe und Gewicht des Rades 58 können ebenfalls wichtig sein. Wie oben erwähnt wurde, sollten die
Kontaktknöpfe 60 und 62 verhältnismäßig nahe aneinander liegen. Bei großem Raddurchmesser können
daher offensichtlich die beiden Kontaktknöpfe nicht diametral gegenüber liegend angeordnet werden, da
sonst die durch die Kontaktknöpfe eingedrückten Flächen der Rolle 20 zu weit auseinander liegen würden.
Der Durchmesser des Rades 58 sollte gering gehalten werden, um die Einflüsse durch eine Änderung des
Durchmessers der in der Untersuchung befindlichen Rolle auf die erhaltenen Meßwerte zu verringern. Es
ist festgestellt worden, daß ein aus Aluminium hergestelltes Rad mit einer Breite von etwa 2,5 cm und
einem Durchmesser von etwa 13 cm zufriedenstellend arbeitet. Eine Gesamtspaltbelastung von etwa 4,5 kg
zwischen der zu untersuchenden Rolle 20 und dem Rad 58 führt zu annehmbaren Meßwerten ohne übermäßige
Einkerbung der Rolle. Bei Verwendung große ι und. (Klei schwerer Räder 58 muß sorgfältig gearbeitet
werden, da die Neigung besteht, daß das Rad 58 von der in der Untersuchung befindliehen Rolle
20 zurückprallt.
Um ein MaB für tue Härte zu erhalten :v.il.i das
Verhältnis der Höhen der Impulszüge von den beiden Kristallen gemessen werden. Das Härteprofil der Papierrolle
wird erhalten, wenn der Schlitten 11 längs den Schienen 12 bewegt wird. Eine Ausführungsform
einer Schaltung hierfür ist in Fig. 6 dargestellt. Die piezoelektrischen Kristalle 61 und 63 geben je einen
Spannungsimpulszug ab, der erzeugt wird, wenn die Kontaktknöpfe 60 und 62 die Papierrolle 20 berühren.
Die Kristlale besitzen einen hohen Innenwiderstand bzw. eine hohe innere Impedanz, zur Übertragung
der Signale über Schleifringe oder dergleichen ist jedoch eine Quelle mit niedrigem Außenwiderstand
erforderlich. Aus diesem Grunde müssen innerhalb des Rades 58 Impedanzwandler 70 und 72 befestigt
sein. Die Signale von den Impedanzwandlern 70 und 72 werden über die Schleifringe 73 und 75 zu
Gleichstrom-Verstärkern 74 bzw. 76 geführt und in Integrierschaltungen eingespeist, die aus einer Diode
D1, einem Kondensator C2 und einem Widerstand R2
bestehen. Jeder Impuls lädt den Kondensator C2 über
die Diode D1 auf, der Kondensator C2 kann sich jedoch
nicht über die Diode D1 entladen, da diese in Sperrichtung geschaltet ist. Der Kondensator C2 muß
sich daher über den Widerstand A2 entladen. Die
Zeitkonstante C2R2 ist so gewählt, daß durch das Abklingen
des Signals zwischen den Impulsen der Spannungspegel so weit verringert wird, daß er sicher etwas
unterhalb des Pegels des nächsten Impulses liegt. Dies ist zwar in gewissem Maße geschwindigkeits- bzw.
jo drehzahlabhängig, die Drehzahl der Maschine, für die
die Vorrichtung in erster Linie gedacht ist, wird jedoch verhältnismäßig konstant gehalten, so daß diese
Drehzahlabhängigkeit keine ernste Schwierigkeit darstellt.
Das Ausgangssignal der beiden Integrierschaltungen ist eine der Höhe der Eingangsimpulse proportionale
Gleichspannung. Zur Messung des Verhältnisses dieser Spannungen werden sie über Impedanz-Anpassungsschaltungen
80 bzw. 82 einem Analogteiler
78 zugeführt. Das Ausgangssignal des Analogteilers 78 ist eine dem Verhältnis der beiden Eingangssignale
proportionale Gleichspannung, die ein geeignetes Signal für eine Meß:,treifenaufzeichnung bildet. Dieses
Ausgangssignal zeigt die Härte der Papierrolle 20 an.
Zur Korrektur von Durchmesseränderungen der Papierrolle 20 kann die Schaltung gegebenenfalls mit
weiteren, nicht gezeigten Einrichtungen versehen werden. Wie das in Fig. 7 dargestellte Diagramm
zeigt, besteht zwischen der mit dem Rad ermittelten Härte und der Schmidt-Härte eine zufriedenstellende
Beziehung.
In manchen Fällen kann es wünschenswert sein, einen der Kontaktknöpfe, insbesondere den großen
Kontaktknopf 60 zur Messung der Gesamtspaltlast, wegzulassen. Dies kann geschehen, indem man, um
das Rad 58 gegen die Papierrolle 20 zu halten, eine mit konstanter Last arbeitende Belastungseinrichtung
vorsieht. Die Belastungseinrichtung bzw. Kolben-Zylinder-Einheit 52 wird hierbei so ausgelegt, daß sie
b0 eine im wesentlichen konstante Belastung auf das Rad
58 aufbringt, so daß die Gesamtbelastung stets gleichbleibt. Verwendet man dann die durch die Kolben-Zylinder-Einhci'
52 aufgebrachte Belastung an Stelle der durch den größeren Kontaktknopf 60 gemessenen
„5 Balastung, so kann das Verhältnis der Gesamt-Spaltnelastung
zur Spaltbelastiing in der Mitte des Spaltes
ermittelt werden. Das heißt, die Härte kann direkt aus der vom kleinen k^maktknopf 62 Bemessenen
Belastung ermittelt werden. Dieses letztere Verfahren wird jedoch nicht bevorzugt, und zwar wegen der
durch die Rückprallneigung des Rades 58 bedingten Schwierigkeiten, wenn die Papierrolle 20 nicht vollständig
rund ist. Ferner ist es wegen der Bewegung des Rades 58, wenn sich die Rolle 20 aufbaut, sowie
durch die Bewegung quer zur Rolle 20 schwierig, einen gleichmäßigen Druck des Rades 58 gegen die
Rolle zu erzielen. Ferner muß der Luftdruck verhältnismäßig genau eingehalten werden.
Die vorstehende Beschreibung befaßt sich zwar in erster Linie mit der Verwendung piezo-elcktrischer
Kristalle. Es können jedoch auch andere Einrichtungen zur Anzeige der Gesamtkraft verwendet werden,
wie beispielswise Dehnungsmeßstreifen und andere Energie um Wandlungseinrichtungen.
Gewünschtenfalls kann das Ausgangssignal der Vorrichtung zur Steuerung von Hilfseinrichtungen
verwendet werden, beispielsweise zur Einstellung der Spannung oder anderer Eigenschaften der in der Herstellung
befindlichen Rolle 20 oder des Materials, das zur Rolle 20 gewickelt wird. Wird nur ein kleiner
Kontaktknopf benötigt und ein gleichmäßiger Druck aufrechterhalten, so kann das Ausgangssignal vom
kleinen Kontaktknopf selbst als Steuerimpulsquelle zur Steuerung der Hilfseinrichtung dienen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Vorrichtung zur fortlaufenden Messung der Härte einer Probe, mit einem auf der Oberfläche
der Probe abrollenden Rad mit einem Umfang mit konvexem Querschnitt, das eine Fühleinrichtung
zur Erfassung der Gesamt-Spaltbelastung zwischen Fühleinrichtung und Probe aufweist, gekennzeichnet durch die Vereinigung folgender Merkmale:
a) eine größere Einrichtung (Kontaktknopf 60) zur Betätigung eines ersten piezoelektrischen Meßumformers (Kristall 61) und eine
kleinere Einrichtung (Kontaktknopf 62) zur Betätigung eines zweiten piezoelektrischen
Meßumformers (Kristall 63) sind auf dem Umfang (64) des Rades (58) befestigt;
b) die piezoelektrischen Meßumformer (61, 63) sind mit Schaltungen (72, 76, 82, 70, 74,
80,78) verbunden, die das Verhältnis der von ihnen erzeugten Spannungen bilden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktfläche der größeren
Einrichtung (60) wenigstens zehnmal größer ist als die der kleineren Einrichtung.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Probe aus einer
umlaufenden Rolle (20) besteht und daß Einrichtungen (28, 30, 24) zur seitlichen Bewegung der
Fühleinrichtung (10) auf einem Schlitten (11) gegenüber der Rolle vorgesehen sind, so daß die
Rollenhärte an axial zur Rolle in Abständen voneinander liegenden Stellen gemessen werden
kann.
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