DE1648674C3 - Vorrichtung zur Unwuchtmessung an Fahrzeugrädern - Google Patents
Vorrichtung zur Unwuchtmessung an FahrzeugrädernInfo
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Description
60
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Unlchtmessung an Fahrzeugrädern im Auslauf von
ier höheren Drehzahl, bei der das Rad vom Boden gehoben und durch einen Raddreher in Drehung
rsetzt wird und die während der Drehung des Ras durch die Unwuchtkraft erzeugten Schwingungen
mit einem Abtastkopf abgetastet und in'elektrische
Impulse verwandelt werden, die ihrerseits eine Stroboskopblitzschaltung steuern. I IM «IQ I-,
Aus der deutschen Auslegeschrift 11335,9 ist
eine Vorrichtung zur Unwuchtmessung bekannt be. der eine Stroboskopblitzschaltung, mit deren Licht
eine Marke am umlaufenden Fahrzeugrad beleuchtet wird, durch einen von den Unwuchtschw.ngungen
betätigten, mechanischen Kontaktjjeber gesteuert
wird. Der dadurch entstehende stroboskopische Effekt ermöglicht eine Feststellung der Lage der Unwucht an Hand der scheinbar stillstehenden Marke.
Die Verwendung eines mechanischen Kontaktgebers
ist nicht günstig, da es sehr schwierig ist, ihn so zu
justieren, daß nur eine kurze Kontaktgabe jewe.ls genau am Scheitelpunkt der Unwuchtschwingungen
erfoM Insbesondere bei dem in Kraftfahrzeug- und Reifenwerkstätten üblichen rauhen mechanischen
Betrieb wirkt sich dies nachteilig- nus. Außerdem ist
eine Bestimmung der Größe der Unwuchtkrafle mit
einem Kontaktgeber, der lediglich zwei Schaltzustände kennt, nur mit besonderen, die Vo; richtung
sehr komplizierenden Maßnahmen möglich.
Aus -'er USA.-Patentschrift 3 247 710 ist eine ähnliche
Vorrichtung bekannt, bei der jedoch der Kontaktgeber durch einen analog arbeitenden elektromagnetischen
Schwingungsgeber ersetzt ist, dessen ungefähr sinusförmiges Ausgangssignal elektrisch verarbeitet
und dabei in eine Rechteckwelle umgesetzt und differenziert wird, bevor es eine Stroboskopblitzschaltung
triggert. Die Unwuchtmessung erfolgt bei durch elektrische Kompensation scheinbar fester
Drehzahl des Unwuchtkörpers. Auch diese bekannte Vorrichtung ist für die Unwuchtmessung an Fahrzeugrädern
in Kraftfahrzeug- und Reifenwerkstätten weniger geeignet, da der elektromagnetische Schwingungsaufnehmer
sehr empfindlich gegenübe» rauher Behandlung und in der Wartung anspruchsvoll ist.
Eine Reparatur an Ort und Stelle ist praktisch nicht möglich, sondern muß in Spezialwerkstätlen durchgeführt
weiden.
Bei der aus der deutschen Auslcgcschrift 1 133 579
bekannten Vorrichtung verbleibt das uincrsuchte Fahrzeugrad an der Radaufhängung des Fahrzeugs
und wird durch einen an das Rad herangebrachten Raddreher in Drehung versetzt. Hierbei ist es üblich,
das Rad auf eine hohe Drehzahl zu bringen und die Unwuchtmessung anschließend bei freilaufendem,
langsamer werdendem Rad durchzuführen. Dies geht nus dem deutschen Gebrauchsmuster 1 883 072 hervor,
obwohl die dort beschriebene Vorrichtung keinen gesonderten Schwingungsgeber für die Schwingungen
des umlaufenden Rades und keine durch diese gesteuerte Stroboskopblitzschaltung aufweist,
sondern eine mit dem untersuchten Rad zu verbindende, schwitigfähige Schreibvorrichtung, welche
während der Drehung des Rades ein Unwuchtdiagramm
aufzeichnet. Die Schreibvorrichtung ist so ausgebildet, daß die Aufzeichnung bei siner vorbestimmten
Drehzahl stattfindet, die durch den Resonanzpunkt der Schreibvorrichtung definiert ist. Mit
dieser Vorrichtung wird die Messung in zwei Läufen durchgeführt, bei denen das Rad in beiden Richtungen
angetrieben wird, wobei die Unwucht aus der Winkelhalbierenden beider Unwuchtanzeigen ermittelt
wird. Nachteilig an dieser Vorrichtung ist, daß die Schreibvorrichtung jeweils mit dem zu untc uchenden
Rad verbunden wird und für jede Mus
sung sorgfältig unter iiiulereiii durch Hinlegen einer
Diagramnischcibc vorbereite! werden muli Das anschließende
Auswerten der Aufzeichnung auf der Diagrammscheibe ist nur geüblen und erfahrenen
Personen möglich.
Der Erfindung liegt clic Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art so auszugestalten,
daß sie auch im rauhen W erkstattbetrieb ohne häufige Wartung einwandfrei arbeitet, dabei
trotzdem aber sehr leicht auch von ungeübten Personen zu bedienen ist. Eine diese Aufgabe lösende
Vorrichtung mit den eingangs genannten Merkmalen ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß
der Abtastkopf aus einem Luftbalg besteht, dessen zufolge der Schwingungen erzeugte l.uftdruckschwankungen
in elektrische Impulse umgewandelt werden, daß diese Impulse in einer ersten elektrischen
Schaltung in Impulse mit zu ihrer Folgefrequenz in eindeutiger Beziehung stehenden Amplituden
umgewandelt werden und daß eine zweite elektrische Schaltung zur Ausnutzung der von der ersten
elektrischen Schaltung erzeugten Impulse bei einer vorbestimmten Drehzahl derart vorgesehen ist, daß
die Stroboskopblitzschaltung von dem Augenblick «n betätigt wird, in dem das langsamer werdende Rad
die vorbestimmte Drehzahl erreicht.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist es nicht notwendig, in der Umgebung des Fahrzeuges,
dessen Räder ausgewuchtet werden sollen, mit einem empfindlichen, insbesondere gegen Stoß empfindlichen
elektromagnetischen oder ähnlichen elektrischen Wandler als Abtastkopf und mit dem entsprechenden
Verbindungskabel zu dem die Stroboskopblitzschaltung enthaltenden Gerät zu hantieren. Bei
der neuen Vorrichtung kann dieser Wandler vielmehr geschützt im eigentlichen Gerät untergebracht sein,
während im Bereich des Fahrzeuges nur mit einem Abtastkopf gearbeitet wird, der auf Grund seiner
Ausbildung als Luftbalg gegen rauhe Behandlung äußerst unempfindlich ist. Auch kann die Verbindung
zwischen diesem Abtastkopf und dem Gerät durch einen einfachen, üblichen Schlauch erfolgen, der sehr
viel weniger leicht als ein elektrisches Kabel beschädigt wird. Sollten der Luftbalg oder der Verbindungsschlauch
dennoch einmal Beschädigungen erleiden, lassen sich diese wegen des vergleichsweise
einfachen mechanischen Aufbaus sehr viel leichter an Ort und Stelle beseitigen als bei entsprechenden
elektrischen Elementen. Trotz dieser Robustheit der neuen Vorrichtung ist ihre Bedienung denkbar einfach,
da der Benutzer keine besonderen Maßnahmen treffen muß, um die vorbestimmte Drehzahl, bei der
die Messungen zu erfolgen haben, zu bestimmen. Dies geschieht vollkommen selbständig einfach dadurch,
daß die Stroboskopblitzschaltung erst beim Erreichen der vorbestimmten Drehzahl betätigt wird
und dann erst die Markierung auf dem untersuchten Fahrzeugrad scheinbar stillsteht. Insgesamt ermöglicht
dadurch die erfindungsgemäße Vorrichtung auch ungeübten Personen eine sehr genaue Bestimmung
von Unwuchten an Fahrzeugrädern. Es braucht lediglich, ohne besondere Vorsichtsmaßnahmen,
der Luftbalg mit der Radaufhängung in Berührung gebracht, dann das Rad angetrieben und anschließend
im Auslauf des Rades, sobald eine Markierung auf diesem scheinbar stillsteht, deren Lage
beobachtet zu werden.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der neuen Vorrichtung situ! in ilen Unteransprüclicn gekennzeichnet;
sie beziehen sich auf in Verbindung mit einem Luftbalg als Abtastkopf besonders geeignete Einzelheiten
der elektrischen Schaltungen.
Im folgenden ist die I'rfindung an Hand schcmatischer
Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Hs zeigt
F-" i iz. I eine fahrbare Hinheit, die einen Raddreher
und ein elektronisches Gcrüt enthält,
ίο F i g. 2 eine unter dem Fahrzeugboden anzuordnende
Abtasteinheit,
F i g. 3 eine auf der Instrumententafel der fahrbaren Einheit angeordnete Zeigereinrichtung,
f· i g. 4 ein Schaltdiagramm des elektronischen Gerates und
F i g. 5 ein Schaltdiagramtn einer Meßschaltung zu dem Cieräl nach F i g. 4.
In Fig. 1 ist eine fahrbare Einheit mit einem Gehäuse
IO gezcigl. Das Gehäuse umschließt ein elek-
ao tronisches Gerät und einen Elektromotor zum Antrieb eines schnell umlaufenden Reibrades 10«, mit
dem das Fahrzeugrad in Drehung versetzt werden kann. Der Motor kann über mittels Fußpcdal betätigte
Schalter in Betrieb gesetzt werden.
»5 In Fig. 2 ist eine Abtasteinheit 11 gezeigt. Die
Abtasteifiheit umfaßt einen Abtastkopf 12, der mit dem elektronischen Gerät im Gehäuse 10 über einen
flexiblen Schlauch 13 verbunden ist. Der Abtastkopf 12 umfaßt einen Luftbalg, der l.uftdruckschwankungen
erzeugt, die von den durch eine Unwuchtkraft im Fahrzeugrad erzeugten Schwingungen abhängen. Der
Schlauch 13 ist genügend lang, um während der Untersuchung eines Rades bis zu einem Stutzen 14 an
der fahrbaren Einheit zu reichen.
Das Gehäuse 10 umfaßt eine Instrumententafel 15, an der eine in F i g. 3 gezeigte Zeigercinrichtung 16
befestigt ist. Das Gehäuse umfaßt außerdem eine vorspringende Haube 17. die eine Blitzlichtröhre und
einen Reflektor umschließt.
Die Zeigereinrichtung 16 besteht aus zwei einstellbaren Zeigern 18 und 19 und einer Skala 20.
Das elektronische Gerät, dessen Schaltdiagramm in F i g. 4 dargestellt ist, umfaßt eine Verstärkerschaltung
22. Die durch den Abtastkopf 12 eiieugten Luftdruckschwankungen werden mittels eines nichtgezeigten
Wandlers im Gehäuse 10 in ein im wesentlichen sinusförmiges elektrisches Signal umgesetzt,
das dem Eingangskreis der Verstärkerschaltung 22 zugeführt wird. Das Gerät nach Fig.4 umfaßt
außerdem eine mit dem Verstärker 22 verbundene Wandlerschaltung 23, in der das sinusförmige, verstärkte
Signal in Impulse umgesetzt wird, die synchron mit dem Durchgang des sinusförmigen Signals
durch einen bestimmten Kurvenpunkt auftreten Wenn also das Fahrzeugrad während der Untersuchung
in Drehung versetzt ist, steht am Ausgang dei Wandlerschaltung 23 eine Impulsserie mit einer dei
durch eine Unwuchtkraft erzeugten Schwingung entsprechenden Folgefrequenz. Mit zunehmender Drehzahl
des Fahrzeugrades nimmt die Impulsfolgefre quenz ebenfalls zu. In entsprechender Weise sink
mit abnehmender Drehzahl des Fahrzeugrades di( Impulsfolgefrequenz ebenfalls ab.
Das elektronische Gerät nach F i g. 4 umfaß außerdem eine auf die Impulsfolgefrequenz anspre
chende Schaltung 24. Die Schaltung 24 isi dazu mi dem Ausgang der Wandlerschaltung 23 verbunden
um aus den von dieser Schaltung abgegebenen Im
(ο
hoben, bis der Abtiistkopf zusammengedrückt wird.
An der Seitenwand des Fahrzeugreifens wird dann eine klar erkcnnbnre Markierung als Referenzpunkt
angebracht.
Die bewegliche Einheit wird dann an das zu untersuchende
Rad hcrangerollt, bis das schnell umlaufende Reibrad 10« mit der Kante der Rcifenlaufflächc
in Berührung kommt, und die Abtasteinheit wird mit der beweglichen Einheit über den Schlauch
13 verbunden.
Der Motor im Gehäuse 10 wird dann in Betrieb gesetzt, um das Rad im Uhrzeigersinn in Drehung zu
versetzen, und die Drehzahl des Rades wird so lange erhöhl, bis sie größer ist als die Drehzahl, bei der die
pulsen weitere Impulse ίι erzeugen, deren Höhe
bzw. Amplitude von der Folgefrequenz der ersten Impulse abhängt.
Die Schaltung 24 umfaßt einen Transistor 25. in dessen Kollektorkreis ein Widersland 26 geschaltet
ist, -!er mit einem Kondensator 27 überbrückt ist, so daß ein Netzwerk mit einer Zeilkonstanten gebildet
ist, die in der Größenordnung der Impulsfrequenz liegt, die sich bei einer vorbestimmten Drehzahl einstellt.
Normalerweise ist der Transistor 25 gesperrt, »o wird aber durch die Impulse geöffnet. Auf diese
Weise erzeugt die Schaltung eine sägezahnförmigc Welle, deren Amplitude mit zunehmender Impulsfolgefrequenz
abnimmt.
In einer Schaltung 28 werden die durch die Schal- 15 Messung durchgeführt werden soll. Die bewegliche
lung 24 erzeugten Impulse verwendet, um eine Stro- Einheit wird dann vom Rad entfernt und man läßt
boskopbli'.zschaltung zu dem Zeitpunkt in Betrieb zu das Rad frei rotieren, wobei seine Drehzahl allmähsetzen,
zu dem sich das Fahrzeugrad mit der vorbc- lieh abnimmt. Während das Rad langsamer wiru, bestimmten
Drehzahl dreht, bei der die Unwuchtmes- ginnt die Blitziichtröhre 34 zu dem Zeitpunkt zu blitsung
durchgeführt werden soll. Die Schaltung 28 um- »0 zcn, zu dem sich das Rad mit der vorbestimmten
faßt einen Widerstand 29 und einen Kondensator 30, Drehzahl dreht, und die Stellung der auf dem Reifen
die zusammen als Differenzierschaltung zur Differen- angebrachten Referenzmarkierung wird festgestellt,
tiation der sägezahnförmigcn Welle arbeiten. Die Der Zeiger 18 wird dann in die entsprechende Stel-Amplitude
der differenzierten Impulse wird also zu- lung auf der Skala 20 gebracht (in diesem speziellen
nehmen, wenn die Impulsfolgefrequcnz abnimmt, as Beispiel Nr. 10). In gleicher Weise wird dann das
Die Schaltung 28 umfaßt weiterhin einen Transistor Rad mittels der beweglichen Einheit im Gcgenuhr-31,
dessen Basis die differenzierten Impulse züge- zeigersinn gedreht, und wenn es langsamer wird und
fiArt werden. Der Transistor 31 ist normalerweise die vorbestimmte Drehzahl erreicht, wird die Stelgesperrt
und an ihm liegt eine solche Vorspannung, lung der Referenzmarkierung wiederum, sobald die
daß er nur geöffnet wird, wenn die Amplituden der 30 Blitzlichtröhre zu blit/en beginnt, festgestellt, und
differenzierten Impulse größer als die Spannung am der Zeiger 19 in die entsprechende Stellung auf der
Emitter des Transistors werden. Die Schaltung des Skala 20 gebracht (in diesem Beispiel Nr. 8). Eine
Transistors 31 ist so ausgelegt, daß dieser nicht eher Winkelhalbierende zu den beiden Stellungen der Zeiöffnet,
als bis die Potentiale der differenzierten Im- ger (im Beispiel durch Nr. 9) gibt die Lage der Unpulse
den von derjenigen Impulsfolgefrequenz be- 35 wuchtkraft an und ein Gewicht zum Ausgleich dieser
stimmten Wert erreicht haben, der sich bei der vor- Kraft kann am Rad an einer Stelle angebracht werbestimmten
Drehzahl des Fahrzeugrades einstellt. Die den, die gegenüber der angezeigten Stelle um 90
Schaltung 28 verwertet also die von der Schaltung 23 versetzt ist (im Beispiel also bei Nr. 12).
stammenden Impulse nicht eher, als bis die Impuls- Während das Rad langsamer wird, nimmt die Frc-
folgefrequenz einen der vorbestimmten Drehzahl ent- 40 quenz der durch die Unwuchtkraft erzeugten Schwinsprechenden
Wert erreicht hat. gung ab und daher ebenfalls die Folgefrequenz der
" " " ' Impulse. Folglicherweise verbleiben längere Zeit
räume zwischen den gesperrten Zuständen des Transistors 25 und die Amplitude der sägezahnförmigen
Welle und der differenzierten Potentiale nimmt allmählich zu. Wenn das Rad die vorbestimmte Drehzahl
erreicht hat, weisen die differenzierten Impulse eine Amplitude auf, die ausreicht, um den Transistor
31 während der Impulsdauer zu öffnen, und die Stroboskopbiitzschaltung
wird in Betrieb gesetzt, um das Blitzen der Blitzlichtröhre auszulösen.
Auf diese Weise wirkt die Stroboskopblitzschaltung und die zugehörige Blitzröhre sowohl als Drehzahlmesser
wie auch als Einrichtung zur Anzeige der
den abzuheben. Die Abtasteinheit wird dann unter 55 Winkellage der Unwuchtkraft.
dem Fahrzeugboden oder der Radaufhängung an Das Meßinstrument 37 ergibt eine Anzeige, die
einer leicht zugänglichen Stelle angeordnet und ange- der Größe der Unwuchtkraft entspricht.
Das elektronische Grat umfaßt außerdem eine Stroboskopblitzschaltung 32. Die Schaltung 32 ist
mit der Schaltung 28 verbunden und umfaßt eine Triggerspule 33 und eine Blitzröhre 34.
Das elektronische Gerät umfaßt weiterhin eine Meßschaltung 36, die mit der Schaltung 22 verbunden
ist. Die Meßschaltung umfaßt ein Meßinstrument 37, auf dem die Größe der Unwuchtkraft angezeigt
wird.
Das in F i g. 4 gezeigte elektronische Gerät wird über einen Netzteil 35 gespeist.
Bei der Benutzung des Gerätes wird das Fahrzeug aneehoben, um das zu untersuchende Rad vom Bo-
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Vorrichtung zur Unwuchtmessung an Fahrzeugrädern im Auslauf von einer höheren Drehzahl,
bei der das Rad vom Boden abgehoben und durch einen Raddreher in Drehung versetzt wird
und die während der Drehung des Rades durch die Unwuchtkraft erzeugten Schwingungen mit
einem Abtastkopf abgetastet und in elektrische Impulse verwandelt werden, die ihrerseits eine
Stroboskopblitzschaltung steuern, dadurch
gekennzeichnet, daß der Abtastkopf aus einem Luftbalg (12) besteht, dessen zufolge der
Schwingungen erzeugte Luftdruckschwankungen in elektrische Impulse umgewandelt werden, daß
diese Impulse In einer ersten elektrischen Schaltung (24) in Impulse mit zu ihrer Folgefrequenz
in eindeutiger Beziehung stehenden Amplituden umgewandelt werden und daß eine zweite elektrische
Schallung (28) zur Ausnutzung der von der ersten elektrischen Schaltung (24) erzeugten
Impulse bei einer vorbestimmten Drehzahl dernrt vorgesehen ist, daß die Stroboskopblitzschaltung
(32) von dem Augenblick an betätigt wird, in dem das langsamer werdende Rad die vorbeslimmte
Drehzahl erreicht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Schaltung (24) zum
Erzeugen einer sägezahnförmigen Welle ausgelegt ist, deren Amplitude mit der Zunahme der Impulsfolgefrequenz
abnimmt, und daß die zweite Schaltung (28) zum Differenzieren der sägezahnförmigen
Welle ausgelegt ist, um differenzierte Impulse zu erzeugen, deren Amplitude mit der Abnähme
der Impulsfolgefrequenz zunimmt, wobei die zwei'; Schaltung (28) im Ruhezustand verharrt,
bis die differenzierten Impulse eine von derjenigen Impulsfolgefrequenz bestimmte Amplitude
erreicht haben, die sich bei der vorbestimmten Drehzahl einstellt, um danin die Stroboskopblitzschaltung
(32) zu betätigen..
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftdruckschwankungen
des Abtastkopfes (12) in ein entsprechendes, ungefähr sinusförmiges elektrisches Signal
verwandelt und aus diesem mittels einer Wandlerschaltung frequenz- und phasengleichc Impulse
fiK die erste Schaltung (24) abgeleitet werden.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine Meßschaltung (36), die das sinusförmige
Signal erhält und daraus eine Anzeige der Größe der Unwuchtkraft erzeugt.
55
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| DE1648674C3 true DE1648674C3 (de) | 1974-12-05 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|---|
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |