DE2053701B2 - Vorrichtung zur Bildung einer Vlies- oder Stoffbahn aus einer Suspension - Google Patents
Vorrichtung zur Bildung einer Vlies- oder Stoffbahn aus einer SuspensionInfo
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Description
dm cich eine Viii?«- oder Staffichicht bwit· v»n derjenigen
Stelle an, die am vorderen Endw der Emwiisserungsfläche
5 liegt,
Wenn man die sich niederschlagende Punikelotler
Faserschicht IaBt wiu hie ist, wird sic entsprechend
dem weiteren Fortschreiten über die Enlwüsserungsfläche
5 bis zum Austritt 10 un dem Emwässsrungs- oder Saugkasten immer dicker. Die
Partikel wurden dabei Neigung zeigen, sich in übereinanderliegenden
Lagen anzuordnen und infolgedessen eine vieUagige Struktur der Vlies- oder Stoffschicht
ergeben.
Gemäß der Erfindung enthält nun der Entwässerungs- oder Saugkasten 4 vier Düsenreihenrohre 11,
die mit einer Flüssigkeit, beispielsweise Wasser, gespeist werden und mit Düsen 12 versehen sind,
weiche örtlich begrenzt Flüssigkeitsstrahlen unier die sich auf dem Siebgewebe bildende Partikel- oder
Faserschicht spritzen. Es ist sehr wichtig, daß diese Düsenreihenrohre mit gegenseitifm Querabstand
längs der Saugfläche S angeordnet und voneinander durch Absaugzonen getrennt sind. Die Partikel- oder
Faserschicht, die sich zu bilden beginnt, wird! bereits durch die Strahlen aus dem ersten Düsenreihenrohr
11 angehoben und teilweise zerstört oder aufgelockert. Während dieser teilweisen Zerstörung oder
Auflockerung richten sich die Fasern oder Partikel vertikal oder schräg relativ zur Saugfläche 5 iaus und
zumindest viele von ihnen werden nicht iinehr in waagerechter Schichtanordnung liegen, sondern
Schräg- und Querverbindungen bilden. Hinter einem Düsenreihenrohr 11 bildet sich die Partikel- oder
Faserschicht weiter, da sich neue Partikel auf ihr ablegen und die Dicke der Schicht vergrößern. Wenn
diese Schicht nun über das folgende Düsenreihenrohr 11 kommt, so wird die Schicht durch die Flüssigkeitvitrahlen
erneut gestört.
Die nunmehr noch stärker gestörte und aufgelockerte Schicht wird jedoch wie zuvor unter weiterer
Verstärkung der Schichtdicke wieder hergestellt und man erhält am Ablaufende der Saugfläche des
Saugkastens eine Vlies- oder Stoffschicht größerer Dicke, in der die Partikel, insbesondere die Fasern,
nicht mehr in schichtenweisen Lagen angeordnet, sondern in den drei Dimensionen unregelmäßig ineinandergebunden
oder etwas »verfilzt« sind.
Die soeben beschriebene Vorrichtung gestattet es also, Vlies- oder Stoffschichten, gegebenenfalls auch
dicke Stoffschichten, zu erhalten, innerhalb derer die Fasern in drei Dimensionen unregelmäßig ausgerichtet
sind und nicht mehr wfr bei den bekannten
Vorrichtungen in parallelen Ebenen bzw, geschichteten Lagen. Der Er.twässerungs- oder Saugkasten 4
hat eine Flüssigkeitcabsaugleitung 13, eine Zuleitung
14 ist an die unterschiedlichen Düsenreihenrohre 11 angeschlossen, um die Spritzflüssigkeit, beispielsweise
Wasser, zuzuführen, das unter der unteren Fläche des Siebgewebes 6 verspritzt wird, das die in der BHdunu
begriffene Vlies- oder Stoffschicht trägt.
ίο Die F i g. 2 stellt eine Ausführungsvariantc einer
Vorrichtung gemäß der Erfindung dar; diese Vorrichtung umfaßt ein mit Suspension gespeistes Aufgabegefäß
15. Dieses Gefäß ist vertikal angeordnet und erhält die Suspension in Richtung des Pfeiles 16.
J5 Diese Vorrichtung hat zwei Entwässerungs- oder
Saugkasten 17 und 18, die jeweils an ihrem unteren Ende eine Absaugieitung 19 bzw. 20 aufweisen. Auf
den Entwässerungsfläclien dieser Kästen bewegen sich die Siebgewebe 21 und 22 im Sinne der Pfeile 23
und 24. Jeder Entwässerungs- oder Saugkasten ist mit Düsenreihenrohren 25 ausgestattet, deren Düsen
26 auf das Siebgewebe 21 bzw. 22 hin gerichtet sind.
Die Wirkungsweise entspricht derjenigen, wie sie
in bezug auf die Anordnung nach F i g. I beschrieben wurde. Die Vlies- oder Stoffschicht bildet sich zunächst
aus gleichmäßig in dünnen Flächen liegenden Fasern auf jeder der beiden Siebgewebe 21 und 22,
wird dann zumindest teilweise gestört oder zerstört, um sich in den Saugzonen zwischen den Düsenreihenrohren
erneut zu bilden und schließlich an jedem Unterdruck- oder Saugkasten eine dicke Partikeloder
Faserschicht zu bilden, deren Fasern in beliebigen Richtungen liegen und dreidimensional miteinander
gebunden oder verfilzt sind. Die beiden feuchten Vlies- oder Stoffschichten vereinigen sich an dem
Austritt 27 der Vorrichtung und weiden miteinander verbunden, um eine einzige Bahn von Fasern zu
bilden, die anschließend einer Trockenvorrichtung zugeleitet wird.
Den Entwässerungs- oder saugkasten wird die zu verspritzende Flüssigkeiten über zwei Zuleitungen 28
und 29 zugeleitet, die an die Düsenreihenrohre 25 angeschlossen sind.
Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die Einzelheiten der soeben beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt; diese Einzelheiten können abgewandelt
werden, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. So könnten die Düsen beispielsweise
statt mit einer Flüssigkeit mit Dampf oder einem Gas gespeist werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
- Patentansprüche· Einzelfasern über die gesamte Endstiirke des Vlieses^ ' gleichmäßig gegeneinander verfilzen. Die erfindungs-I, Vorrichtung zur Bildung einer Vlies- oder gemäß vorgeschlagene Anordnung mehrerer über die Stoffbahn aus einer Suspennion, mit einem Länge der Entwässerungsfläche verteilter Düsen-Suspensionsbehälter, bei dem mindestens eine 5 reihenrohre hai ferner den Vorteil, daß die Stärke Wandfläche durch einen Siebbandabschnitt ge- der jeweiligen Düsenstrahlen entsprechend der bereits bildet wird, wobei das Siebband über mindestens entstandenen Vliesschichtdicke gewählt werden kann, einen außen angebrachten Entwässerungskasten ohne daß es zu einem Abreißen des bereits gebildehinwtg verschiebbar angeordnet ist und auf diese ten Vlieses kommt.Weise eine Vliesbildungsfläche bildet, mil Vor- 10 Die Verwendung von Düsenreihenrohren bei der richtungen zum Zuführen der Suspension, zum Herstellung eines Faservlieses aus einer Suspension Ableiten des durch die Siebfläche hindurchgetre- ist bereits als solche bekannt (USA.-Patentschrift tenen Strömungsmediums und mit einer Ab- 3 052 295). Bei dieser bekannten Vorrichtung haben schließvorrichtung an deir Austrittsstelle für das jedoch die direkt auf das bereits gebildete Vlies gemit dem abgelagerten Vlies versehene Siebband. 15 richteten Fluidstrahlen die Aufgabe, die Vliesobersowie mit einer Sprüheinrichtung zum Beeinflus- fläche am Austritt aus dem Suspensionsbehälter zu sen des Entwässerungsvorgangs der Suspension. glätten bzw. einzuebnen. Die Verwendung eines derdadurch gekennzeichnet, daß als artigen Düsenreihenrohres stellt somit lediglich eine Sprüheinrichtung mehrere parallele Düsenreihen- andere Art der Oberflächenbehandlung des sich gerohre (11) außerhalb des Suspensionskastens (3) Io bildeten Vlieses dar, die in anderen Fällen mit Hilfe hinter der Siebfläche (S) so angeordnet sind, daß von Druckwalzen od. dgl. vorgenommen wird. Zur deren Düsenstrahlen entgegengesetzt zur Strö- Erfüllung seines Zweckes muß sich das Düsenreihenmungsrichtung im Entwässerungskasten (4) durch rohr zwangsläufig oberhalb des Vlieses befinden und die Siebfläche hindurch auf das sich bildende die einzelnen Düsenstrahlen müssen auf die Ober-Vlies (10) gerichtet sind, wobei zwischen den a5 fläche des fertige η Vlieses gerichtet sein. Eine wech-Düsenreihen rohren (11) jeweils Zonen normaler seiweise Auflockerung und Verfestigung des sich Entwässerung vorgesehen sind. bildenden Vlieses durch innerhalb der Vliesbildungs-
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- zone angeordneten Reihenrohren ist bei der bekannkennzeichnet, daß sie zwei Entwässerungsflächen ten Vorrichtung nicht möglich, enthält, die in Richtung auf die Abschließvorrich- 30 Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der tung konvergieren (F i g. 2). Erfindung an Hand der Zeichnung näher beschrieben. Es zeigtF i g. 1 einen Vertikalschnill durch eine Achsen-ebene eines Siebgewobes, das sich über einen Ent-35 wässerungskasten, wie einen Saugkasten, einer erfiri-dungsgemäßen Vorrichtung bewegt,Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung Fig. 2 einen Vertikalschnht durch die Achse vonzur Bildung einer Vlies- oder Stoffbahn aus einer zwei Siebgeweben, die sich auf zwei Entwässerungs-Suspension mit den konstruktiven Merkmalen des oder Saugflächen einer abweichenden Ausführung GattungsbegriSes des Hauptanspruches. 40 einer erfindungsgemäßen Vorrichtung bewegen.Zur Herstellung einer Vlies- oder Stoffbahn in Die Vorrichtung gemäß Fig. I hat ein Aufgabt:-einer derartigen Vorrichtung wird eine verdünnte gefäß 1, das über eine Speisevorrichtung 2 mit Sus-Suspension einem endlosen, über Saugkasten geführ- pension gespeist wird. Diese Speisevorrichtung 2 entten Siebband zugeführt. Die Vlies- oder Stoffbahn hält beispielsweise eine Reihe von Suspensiümsfühbildet sich durch Absetzen der Teilchen auf dem 45 rungen. Diese Reihe von Suspensionsführungen ist Siebgewebe, wobei faserförmige Teilchen, insbeson- an eine Einrichtung zur Vorbereitung und Zufuhr dere annähernd gleicher Länge, die Neigung zeigen, der Suspension von Partikeln, beispielsweise von Fasich in übereinanderliegenden Lagen abzusetzen, wo- sern, in einer Flüssigkeit angeschlossen. Wenn es sich durch die Bahn eine geschichtete Struktur erhält. um Textilfasern handelt, kann diese Suspension sehr Diese Lagestruktur ist für die mechanische Festigkeit 50 stark verdünnt sein. Es kann sich aber auch um eine des Endproduktes nachteilig. Suspension von Papierfasern handeln.Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung Die Vorrichtung enthält weiter eine Stoffschichl-zur Bildung einer Vlies- oder Stoffschicht nach dem Bildungszone 3 und einen Entwässerungs- oder Gattungsbegriff des Hauptanspruchs zu schaffen, die Saugkasten 4, der unmittelbar unter dieser Zone anein schicht- oder lagenweises Absetzen der das Vlies 55 geordnet ist. Dieser Entwässerungs- oder Saugkasten bildenden Partikel unterbindet und ihre innige, un- ist mit einer Saugfläche 5 versehen, auf der sich ein regelmäßige Verfilzung gewährleistet. Diese Aufgabe Siebgewebe 6 bewegt. Das Siebgewebe ist wasserwird durch die im kennzeichnenden Teil des Haupt- durchlässig, aber dazu bestimmt, die Partikel oder anspruchs unter Schutz gestellten Merkmale gelöst. Fasern zurückzuhalten, die mit der Suspension aufDie aus den Düsenreihenrohren unter Druck aus- 60 das Gewebe aufgebracht werden. Das Siebgewebe tretenden Strahlen des Strömungsmediums treffen wird über dem Entwässerungs- oder Saugkasten annähernd senkrecht auf das sich bewegende Sieb- durch Querleisten 7 gestützt und gehalten, band auf, durchdringen es und lockern dabei die Das Siebgewebe 6 bewegt sich im Sinne des Pfei- ·bereits abgesetzten, noch nicht verfestigten Fasern les 8. Es ist hier nur teilweise dargestellt und besteht des Vlieses auf. Dabei kommt es zu einer Umstruk- 65 aus einer endlosen Gewebebahn, die über Umlenk- · turierung und Verfilzüng der Einzelfasern. Durch den zylinder, wie dein Zylinder 9, läuft. wiederholten Wechsel von Auflockerungszonen und Während des Absetzens der Partikel auf dem Sieb- 'Entwässerungszonen wird erreicht, daß sich die gewebe 6. das sieh im Sinne der Pfeile 8 bewegt, bil-
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