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DE2051002A1 - Gebäude in Skelettbauweise, bestehend aus vorgefertigten Stahlbetonteilen - Google Patents

Gebäude in Skelettbauweise, bestehend aus vorgefertigten Stahlbetonteilen

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Publication number
DE2051002A1
DE2051002A1 DE19702051002 DE2051002A DE2051002A1 DE 2051002 A1 DE2051002 A1 DE 2051002A1 DE 19702051002 DE19702051002 DE 19702051002 DE 2051002 A DE2051002 A DE 2051002A DE 2051002 A1 DE2051002 A1 DE 2051002A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
building according
supports
bearing
support
ceiling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19702051002
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English (en)
Other versions
DE2051002C3 (de
DE2051002B2 (de
Inventor
Oleg; Adleff Erhard; 8000 München; Geiger Joachim 8902 Göggingen Antonijevic
Original Assignee
Hochtief AG für Hoch- und Tiefbauten vorm. Gebr. Helfmann, 8900 Augsburg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hochtief AG für Hoch- und Tiefbauten vorm. Gebr. Helfmann, 8900 Augsburg filed Critical Hochtief AG für Hoch- und Tiefbauten vorm. Gebr. Helfmann, 8900 Augsburg
Priority to DE19702051002 priority Critical patent/DE2051002C3/de
Publication of DE2051002A1 publication Critical patent/DE2051002A1/de
Publication of DE2051002B2 publication Critical patent/DE2051002B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2051002C3 publication Critical patent/DE2051002C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/18Structures comprising elongated load-supporting parts, e.g. columns, girders, skeletons
    • E04B1/20Structures comprising elongated load-supporting parts, e.g. columns, girders, skeletons the supporting parts consisting of concrete, e.g. reinforced concrete, or other stonelike material
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/36Bearings or like supports allowing movement

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Floor Finish (AREA)
  • Rod-Shaped Construction Members (AREA)

Description

  • Gebäude in Skelettbauweise, bestehend aus vorgefertigten Stahlbetonteilen.
  • Die Erfindung betrifft ein Gebäude in Skelettbauweise, bestehend aus vorgefertigten Stahlbetonteilen, wie geschoßhohen Stützen, zwischen diesen angeordnete Unterzüge mit seitlichen Konsolbänken und auf diesen aufgelagerte, sich quer zu den Unterzügen erstreckende Dokkenplatten.
  • Für Geschoßbauten gibt es bereits verschiedene Konstruktionssysteme, bei denen das aus Fertigteilen zusammengesetzte Skelett die vertikalen Lasten abträgt und Kerne oder Scheiben aus Ortbeton die horizontale Aussteifung übernehmen. Diesen Systemen haften jedoch noch die Nachteile an, daß die einzelnen Fertigbauteile wegen ihrer komplizierten Formgebung verhältnismäßig teuer sind und der Zusammenbau der Fertigteile an der Baustelle einen verhältnismäßig großen Arbeitsaufwand fordert.
  • So sind bei einen Gebäude in Skelettbauweise der eingangs erwähnten Bauart die Stützen durchlaufend ausgebildet. Lediglich aus Herstellungs- und Transportgründen sind die Stützen in einzelne geschoßhohe Teile aufgeteilt.
  • An der Baustelle werden diese Teile durch Scharuben miteinander verbunden. Zu diesem Zweck muß jedes der Stützenteile am Kopf und Fuß eine Stahlplatte aufweisen. Zur Verbindung dieser Stahlplatte mit dem Beton der Stütze ist ein erheblicher Material- und Arbeitsaufwand erforderlich. Auch in die Fundamente müssen derartige Stahlplatten eingelassen werden. Die Verbindung der einzelnen Stützenteile an der Baustelle erfordert ebenfalls einen verhältnismäßig großen Arbeitsaufwand. An jedem Stützenkopf sind vier nach oben vorstehende Stehbolzen vorgesehen. Die auf diesen Stehbolzen angeordneten Muttern müssen zunächst in der richtigen Höhenlage justiert worden. Dann wird die folgende Stütze auf die Stehbolzen abgesenkt. Wogen des erheblichen Gewichtes dieser Stütze ist diese schwierig zu dirigieren und eine Beschädigung des Gewindes der Stehbolzen kaum zu vermeiden.
  • Nachdem die Stütze abgesetzt ist, müssen weitere Muttern auf die Stehbolzen aufgeschraubt worden und schließlich muß die zwischen den beiden Stahlplatten verbleibende Fuge mit Ortbeton ausgestopft worden.
  • Diese Konstruktion hat ferner den Nachteil, daß die zusammengeschraubten Stützen nicht nur Normalkräften sondern auch Beigemomenten unterworfen sind. Aus diesem Grund müssen sie eine entsprechend kräftige Bewährung aufweisen.
  • Ferner besitzt jede Stütze unterhalb ihres Kopfes zwei seitlich vorstehende Konsolen zur Auflagerung der gabelförmigen Enden der Unterzüge. Derartige Konsolen und gabelförmige Enden verteuern die Harstellung und können bei der Montage leicht beschädigt werden.
  • Die Unterzüge sind als Einfeldträger ausgebildet und weisen einen ii wesentlichen U-förmigen querschnitt auf.
  • Zur Erhöhung der Torsionssteifigkeit müssen Querrippen zwischen den U Stegen vorgesehen sein. Dies ergibt susammen mit den gabelförmigen Enden eine äußerst komplivierte Schalung, die kaum Variationen in der Länge ermöglicht. Außerdem haben die Einfeldträger eine verhältnismäßig große Bauhöhe, so daß einerseits viel Material zu ihrer Herstellung benötigt wird und andererseits die nach unten Uber die Deckenplatten vorstehenden Unterzüge die Verlegung von Installationsleitungen behindert. Aus diesem Grund sind in den Stegen der Unterzüge Installationsöffnungen vorgesehen, die es Jedoch stets erforderlich machen, daß die Installationsleitungen zu diesen tsffnungen gerUhrt werden.
  • Wegen der verhältnismäßig großen Breite der Unterzüge und ihrer geringen Torsionssteifigkeit ergeben sich bei größeren Spannweiten Montageschwierigkeiten. Um eine zu starke Verformung des Unterzuges durch einseitige Auf lagerung der Deckenplatten zu verhindern, sind Montageabstrebungen erforderlich.
  • Schließlich ist die Oberseite der Unterzüge etwa 11 cm unterhalb der Oberseite der Deckenplatten angeordnet.
  • In diesen Raur zwischen Deckenplatten und der Oberseite der Unterzüge werden Bewehrungen eingebracht, mit Ortbeton vergossen, der zur Herstellung einer zusammenhängenden Deckenscheibe dient. Es sind hier verhältnis-Mäßig große Mengen von Bewehrurgen und Ortbeton an der Baustelle einzubringen, was einen dementsprechenden Arbeitsaufwand erfordert.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gebäude in Skelettbauweise, bestehend aus vorgfertigten Stahlbetonteilen zu schaffen, dessen Einzelteile einfacher in ihrem Aufbau, billiger in ihrer Herstellung und leichter zu variieren sind, wobei der an der Baustelle erforderhebe Montageaufwand auf ein Minimum verringert ist.
  • Dies wird durch die Erfindung dadurch erreicht, daß a) die Stützen als annähernd geschoßhohe echte Pendelstützen oder als annähernd geschoßhohe Stützen mit ebenen Stirnflächen und an den Stirnflächen angeordneten, aus Elastomeren bestehenden Auflagerplatten ausgebildet sind, wobei sich jede Stütze jeweils von einer Fundamentplatte bzw. von der Oberseite eines Unterzuges bis zur Unterseite des darüberliegenden Unterzuges erstreckt, b) dir Unterzüge als Durchlauf- oder Gerberträger ausgebildet und mit ihrer Unterseite auf den oberen Stirnflächen der Stützen aufgelagert sind, c) die Auflagerflächen der Konsolbänke und der Deckenplatten mit einer horizontale, quer zu dem Unterzug gerichtete Kräfte übertragenden Profilierung versehen sind.
  • Bei dieser Konstruktion sind die Stützen äußerst einfach in der Herstellung, da sie weder Konsolen noch Verbindungsplatten aufweisen. Da die Stützen als echte Pendelstützen nur Normalkräfte, jedoch keine Biegemomente erhalten können, ist der Bewohrungsanteil äußerst wirtschaftlich.
  • Auch bereitet es kann Schwierigkeiten, mit ein und derselben Schalung Stützen unterschiedlicher Höhe herzustellen. Die Fundamente unter den Stützen erhalten ebenfalls nur Normalkräfte, weshalb die Aufwendungen für die Gründung minimal sind. Für die Fundamente kann auch Beton geringer oder mittlerer Festigkeit verwendet werden. Da eine gegenseitige Vorschraubung der Stützen entfällt, ist der Montageaufwand an der Baustelle gering. Jede Stütze wird lediglich durch zwei Streben gehalten, bis die Unterzüge und die Deckenplatten des darüberliegenden Geschoßes montiert sind und worauf die Streben wieder entfernt werden können. Da die Unterzüge auf den oberen Stirnflächen der Stützen aufgelagert sind, können sie als Durchlauf-oder Gerberträger ausgebildet sein. Es ist keine besondere gabelförmige Ausbildung der Enden erforderlich. Vorteilhaft weisen die Unterzüge einen im wesentlichen rechteckigen Querschnitt auf und sind deshalb einfach zu fertigen. Auch eine Änderung der Länge der Unterzüge bereitet keine Schwierigkeiten. Besondere Bedeutung hat die Ausbildung der Auflageflächen der Konsolbänke und der Deckenplatten, indem diese mit einer horizontalen, quer zu dem Unterzug gerichtete Kräfte übertragenden Profilierung versehen sind. Hierdurch greifen Unterzug und Deckenplatte an ihren Auflagerflächen ineinander und sind schon während der Montage in ihren unteren Bereich zug- und schubfest miteinander verbunden. Im oberen Bereich werden während der Montage Teile in der Fuge zwischen Unterzug und Deckenplatte angeordnet. Auf diese Weise wird eine Torsion des Unterzuges aus einzeitiger Belastung während der Montage vermeiden. Es kann jegliche Abstützung der Unterzüge während der Montage entfallen.
  • Weitere Vorteile sowie Einzelheiten der Erfindung sind in folgenden anhand von zwei in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen erläutert.
  • Es zeigen: Fig. 1 den Grundriß des neuen Gebäudes, Fig. 2 einen Querschnitt parallel zu den Unterzügen während der Montage, Fig. 3 einen Teillängsschnitt durch Unterzug und Stütze nach der Linie III-III der Fig. 1, Fig. 4 einen Horizontalschnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 3, Fig. 5 einen Querschnitt nach der Linie V-V während der Montage, Fig. 6 einen Teillängsschnitt nach der Linie VI-VI der Fig. 1, Fig. 7 einen Teilquerschnitt durch die Konsolbank annähernd in natürlicher Größe, Fig.8 einen Querschnitt nach der Linie VIII-VIII der Fig. 6 teilweise als zweites Ausführungsbeispiel Fig.9 einen Teilquerschnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel.
  • In der Ziechnung sind mit 1 die Stützen, mit 2, 2a, 2b, 2c die Unterzüge und mit 3 die Deckenplatten bezeichnet. Die Stützen 1 sind annähernd geschoßhoch ausgebildet, wobei ihre Länge L um die Höhe h der Unterzüge geringer ist als die tatnächliche Geschoßhöhe H. Jede der Stützen 1 ist an ihrer oberen Stirnfläche kugelkalottenförmig ausgebildet und stützt sich in einer entsprechenden kugelkalottenförmigen Aussparung 4 des Unterzuges ab. Die untere Stirnfläche 1b jeder Stütze ist ebenfalls kugelkalottenförmig ausgebildet und stützt sich in einem Lagerstück 5 ab, welches an seiner Oberseite eine kugelkalottenförmige Aussparung 6 aufweist und an seiner Unterseite eben ausgebildet ist. Um bei der Montage eine gewises Zentrierwirkung zu erzielen, ist jeweils der Radius R der Aussparungen 4 bzw. 6 größer als der Radius r der Stirnflächen 1a und 1b der Stützen 1. Durch die kugelkalottenförmige Ausbildung der Stirnflächen 1a und 1b, sowie ihrer Abstützung gegenüber den Unterzügen wirken die Stützen 1 als echte Pendelstützen und nehmen nur Normalkräfte, jedoch keine Biegemomente auf.
  • Die Abstützung jeder Pendelstütze an den aus Ortbeton bestehenden Fundamenten 7 erfolgt ebenfalls unter Zwischenschaltung je eines Lagerstückes 5.
  • Da die Unterzüge 2 bis 2c mit ihrer Unterseite direkt auf den oberen Stirnflächen 1a der Stützen aufgelagert sind, können sie als Durchlaufträger, oder wie es in der Zeichnung dargestellt ist, als Gerberträger ausgebildet sein. Bei der Ausbildung als Gerberträger kommen insgesamt nur vier verschiedene Unterzugtypen 2, 2a, 2b, 2c vor, die in einer Grundschalungsform hergestellt verden können. Werden die Unterzüge als Durchlaufträger ausgebildet, so erfolgt ihre Herstellung aus Spannbeton, zweckmäßig ebenfalls in einzelnen Stücken, die dann an der Baustelle gegenseitig verspannt werden.
  • Jeder der Unterzüge, die zweckmäßig einen rechteckigen Querschnitt aufweisen, besitzt beidseitig im unteren Bereich je eine sich in Längsrichtung erstreckende Konsolbank 8. Die Auflagefläche 9 dieser Konsolbank ist mit einer Profilierung 10 versehen, die aus in Längsrichtung der Unterzüge verlaufenden Rippen besteht. Vorteilhaft ist die Profilierung 10 der Auflageflächen 9 im Querschnitt sägezahnartig ausgebildet, wie es insbesondere aus Fig. 7 hervorgeht.
  • Die Deckenplatten 3 können, wie es in der Zeichnung dargestellt ist, als sogenannte #-Platten oder als Trogplatten ausgebildet sein. An den Enden sind ihre Stege 3a ausgeklinkt und weisen eine horizontale Auflagefläche 11 auf, die ebenfalls mit einer aus Längsrippen bestehenden Profilierung 12 versehen ist. Entsprechend der Profilierung 10 an den Konsolbänken 8 ist die Profilierung 12 an den Deckenplatten ebenfalls sägezahnartig ausgebildet.
  • Diese Ausbildung ist in Fig. 7 näher dargestellt. Wie man hieraus erkennen kann, ist die Zahnhöhe Z, die bei den gezeigten Ausführungsbeispiel etwa 3 mm beträgt, und normalerweise zwischen 2 bis 5 mm liegt, verhältnismäßig gering. Demgegenüber beträgt die Zahnteilung T bzw. t etwa 15 bis 25 mm.
  • Aus herstellungstechnischen Gründen wird es sich kaum erreichen lassen, daß die Profilierung 10 und 12 einander genan entsprechen. Insbesondere gibt es bei der Herstellung und bei der Montage Abweichungen vom Längenmaß der Deckenplatten 3. Un bei der Montage einen derartigen Toleranzausgleich in Richtung A zu ermöglichen, werden bei der Montage der Deckenplatten zwischen die profilierten Auflageflächen 9 und 11 Streifen 13 aus elastisch oder plastisch verformbaren Material eingelegt. Als besonders geeignet hat sich Blei, Asbest oder bitumengstränkte Pappe bewährt. Es können jedoch auch Streifen aus Elastomeren verwendet wurden. Diese Streifen 13 übertragen die horizontalen Kräfte von der Deckenplatte auf den Unterzug und umgekehrt, ohne daß die Verzahnungen 10 und 12 exakt ineinander zu greifen brauchen. Weiterhin haben die Streifen 13 die Funktion eines Höhenausgleiches in Richtung B. Dieser durch Fertigungsungenauigkeit erforderliche Höhenausgleich in Richtung B wird durch Verwendung von Streifen 13 mit unterschiedlicher Stärke erreicht. Für die Montage sind die profilierten Auflageflächen 9, 11 und die dazwischen angeordneten Streifen 13 von besonder Bedeutung, auf die später noch eingegangen wird.
  • Bei der Montage könnte es vorkommen, daß die Spitzen der Zähne 10 und die der Zähne 12 aufeinander zu liegen kommen, wodurch unter Umständen das Material der Streifen 13 abgequetscht werden würde. Um dies zu verhindern, verwendet man zweckmäßig bei der Profilierung 10 und der Profilierung 12 unterschiedliche Zahnteilungen T und t, so daß maximal nur ein Zahnpaar mit den Zahnspitzen aufeinandertreffen könnte. Infolge der hohen Belastung wird dieses Zahnpaar jedoch dann abgeplattet werden.
  • Um Fertigungsungenauigkeiten in der Höhe ausgleichen zu können, ist es zweckmäßig, die Unterzüge 2 bis 20 im Bereich der Stützen 1 an ihrer Oberseite mit einer Vertiefung 14 zu versehen. In diese Vertiefungen kann vor der Montage der Stützen eine entsprechende Menge Ausgleichsmasse eingegossen werden, worauf das Lagerstück 6 aufgesetzt und entsprechend der Länge der vorher vermessenen Stütze nivelliert wird. Durch die Verwendung der Vertiefung 14 dient diese gleichzeitig auch als Form für die Ausgleichsmasse 15 und verhindert das seitliche Heraustreten derselben.
  • Um die Arbeiten an der Baustelle auf ein Minimum zu beschränken, ist es ferner vorteilhaft, wenn der Abstand der Auflageflächen 9 bzw. 11 von der Oberseite der Unterzüge und der Oberseite der Platten annähernd gleich groß ist, und die Unterzüge im Bereich der Stoßfugen 16 der Deckenplatten 3 querverlaufende Aussparungen 17 aufweisen. In diese Aussparungen werden nach erfolgter Montage der Deckenplatten Bewehrungsstäbe 18 eingelegt, die sich über die Unterzüge hinweg in die Stoßfuge 16 zwischen den Platten über die ganze Gebäudebreite hinweg erstreckt.
  • In die Aussparungen 17 und die Stoßfugen 16 wird nach dem Einbringen der Bewehrungsstäbe 18 Ortbeton eingegossen, so daß eine zusammenhängende Deckanscheibe entsteht. Die Bewehrungsarbeiten und der erforderliche Ortbeton sind dabei auf ein Minimum beschränkt.
  • Die Montage des neuen Gebäudes erfolgt im folgender Weise: Auf die vorhandenen Fundamente 7 werden in die vorbereiteten Aussparungen, ähnlich der Vertiefungen 14 in den Unterzügen 2, die Lagerstücke 5 eingesetzt und unter Zwischenschaltung einer Ausgleichsmasse einnivilliert.
  • Ohne jeden Verguß werden die Fundelstützen abgesetzt und mit je zwei Stäben 19 gehalten. Die Höhanlage der Stützen ist bekannt, da ihre tetsächlichr Länge bereits auf dem Stapelplatt vermessen wurde. Anschließend werden die Unterzüge aufgesetzt, wobei mit dem Unterzug 2 begonnen wird. Es folgen dann die Unterzüge 2a, 2b und 2c. Die Zentrierung der Unterzüge erfolgt automatisch durch die obenbeschriebene spezielle Ausbildung der oberen Stirnflächen 1a der Stützen 1 und der Aussparungen 4.
  • Sobald zwei Reihen Unterzüge @@@@@it sind, erfolgt die Montage der Platten 3. In der Zwischenzeit können weitere Unterzüge montiert werden. Die Platten 3 werden ohne jegliche Unterstützung oder Verguß auf die Konsolbänke 8 der Unterzüge aufgelegt. Hierbei erfolgt der Höhenausgleich mittels der Streifen 13. Da die horizontalkräfte sofort nach dem Auflagen der Deckenplatten 3 durch die Profilierungen 10 und 12 sowie den Streifen 13 übertragen wird, ist es möglich, jede Platte durch insgesamt vier Holzkeile 20 (Fig. 5) gegen den Unterzug zu verklemmen. Auf diese Weise wird eine Torsionsverformung des Unterzuges durch einzeitige Belastung bei der Montage vermieden. Das Einlegen der Bewehrungsstäbe 18 und das Vergießen der Stoßfugen 16 bzw. der Aussparungen 17 brancht erst zu erfolgen, wenn die Deckenplatten eines ganzen Geschoßes verlegt sind. Die nachfolgenden Geschoße können sowohl in turnweiser als auch in geschoßweiser Montage sofort verstellt werden. Dies geschicht in genau der gleichen Weise, wie für das unterste Geschoß beschrieben. Es werden zunächst wieder die Lagerstücke entsprechend den vorher vermessenen Stützen mittels der Ausgleichsmasse einnivilliert und dann die Stützen abgesetzt. Hierbei haben Fehler bzw. Maßabweichungen aus den unteren Geschoßen keinen Einfluß mehr, da ein Höhenausgleich in jedem Stoßwerk ohne Zusatzmaßnahme gegeben ist. Da die Konstruktion in Montagezustand statisch bestimmt ist, ergeben sich keine nachteiligen Zwangskräfte. Erwähnenswert ist noch, daß die Fugen zwischen den Deckenplatten und den Unterzügen nicht vergossen zu werden brauchen, da der durchgehende Verguß der Stoßfuge 16 und der Aussparung 17 eine fast monolytische Deckenscheibe ergibt.
  • Während bei dem bisher beschriebenen Ausführungsbeispiel das in Skelettbauweise errichtete Gebäude an einen oder mehreren Kernen K, in denen in bekannter Weise Treppenhäuser und Installationsleitungen montiert sind, horizontal abgestützt ist, kann bei dem im folgenden beschriebenen Ausführungsbeispiel eine derartige Abstützung unter Umständen entfallen. Bei dem in Fig. 8 dargestellten zweiten Ausführungsbeispiel weisen die Stützen 1' im Gegensatz zu den vorbeschriebenen Pendelstützen ebene Stirnflächen 10 auf. Zwischen diesen ebenen Stirnflächen 1c und den Unterzügen 2 sind ebenfalls ebene Auflagerplatten 21 angeordnet, die aus Klastomeren bestehen. Bei horizontal gerichteten Kräften werden die Auflagerplatten durch Schiefstellung der Stützen 1' bzw. ihrer Stirnflächen 1c gegenüber den Unterzügen an diagonal gegenüber liegenden Seiten komprimiert.
  • Hierdurch entstehen Rückstellmomente, die der Horizontalkraft entgegenwirken und eine weitere Schrägstellung der Stütze verhindern. Es wird auf diese Weise eine Art Rahmenkonstruktion aus Fertigteilen geschaffen, die keine Abstützung an einen Kern benötigt. Als geeignetes Material für die Auflagerplatten hat sich Neopren erwiesen.
  • Damit die erzeugten Rückstellmomente genügend groß sind, dürfen die Auflagerplatten 21 nicht zu stark sein. Das Verhältnis der Höhe der Auflageplatten zu ihrer Kantenlänge soll etwa 1:20 bis 1:40, vorzugsweise 1:25 bis 1:30 betragen.
  • In Fig. 9 ist noch ein weiteres Ausführungsbeispiel für die Ausbildung der Auflagerflächen der Konsolbänke und der Deckenplatten dargestellt. Bei diesem Ausführungsbeispiel weisen die Konsolbänke 8' in ihren Auflagerflächen 9' je einen, sich in Längsrichtung erstreckenden Kanal 30 auf. In dem Kanal 30 sind Lagerplatten aus Weichblei od.dgl. angeordnet, die in Längsrichtung des ane1es 30 verschiebbar sind. Die Deckenplatten sind an ihren Auflagerflächen 11' mit Vertiefungen 32 und darin angeordneten Lagerplatten 33 versehen, die ebenfalls aus Weichblei bestehen. Es ist ferner ein vorgefertigter Dübel 34 vorgesehen, der an einen den Lagerplatten 31, 33 zugekehrten Seiten mit spitzen Vorsprüngen 35, 36 versehen ist. Der Dübel kann vorzugsweise aus Kunstharzbeton, beispielsweise mit Polyester- oder Epoxyharz gebunden sein oder auch aus jede anderen geeigneten Material mit der nötigen Druckfestigkeit bestehen, beispielsweise Asbestzement.
  • Bei der Montage der Deckenplatten wird der Dübel 34 auf die untere Lagerplatte 31 aufgelegt. Um einen Höhenausgleich zwischen dem Unterzug und der Deckenplatte herbeizuführen, der durch Herstellungs- oder Montagetoleranzen verursacht sein kann, ist es zweckmäßig, wenn die Dübel 34 unterschiedliche Höhe aufweisen.
  • Bei der Montage wird die untere Lagerplatte 31 in dem Kanal 30 jeweils an diejenige Stelle verschoben, an der der Steg 3a der zu montierenden Deckenplatte zu liegen kommt. Ein Dübel 34 mit entsprechender Höhe wird auf die untere Lagerplatte 31 aufgelegt und dann die Deckenplatte abgewenkt.
  • Hierbei drücken sich die Vorsprünge 35, 36 in das weiche Material der lagerplatten 31, 33 ein. Es wird hiermit zwischen der Deckenplatte und den Unterung eine feste Verbindung geschaffen, so daß horizontale, quer zu dem Unterung gerichtete Kräfte übertragen werden können.
  • Um einen weiteren Ausgleich in horizontaler Richtung zu schaffen ist es zweckmäßig, wenn die obere Lagerplatte 33 etwa die doppelte Länge mifweist als die untere Lagerplatte 31. Hierdurch ist sichergestellt, daß unabhängig von irgendwelchen Herstellungs- oder Montagetoleranzen der Dübel 34 stets an der oberen Lagerplatte 33 zur Anlage kommt.

Claims (18)

P a t e n t a n s p r ü c h e
1. Gebäude in Skelettbauweise, bestehend aus vorgsfertigten Stahlbetonteilen, wie geschoßhohen Stützen, zwischen diesen angeordnete Unterzüge mit seitlichen Konsolbänken und auf diesen aufgelagerte, sich quer zu den Unterzügen erstrekkende Deckenplatten dadurch g e k e n n « e i c h n e t daß a) die Stützen als annähernd geschoßhohe echte Pendelstützen (1) oder als annähernd geschoßhohe Stützen (1') mit ebenen Stirnflächen (1c) und an den Stirnflächen angeordneten, aus Elastomeren bestehenden Auflagerplatten (21) ausgebildet sind, wobei sich jede Stütze (1, 1') jeweils von einer Funadmentplatte (7) bzw. von der Oberseite eines Unterzuges (2, 2a, 2c) bis zur Unterseite des darüberliegenden Unterzuges erstreckt, b) die Unterzüge (2, 2a, 2b, 2c) als Durchlauf- oder Gerberträger ausgebildet und mit ihrer Unterseite auf den oberen Stirnflächen (1a, 1c) der Stützen (1, 1') aufgelagert sind, c) die Auflagerflächen (9, 11) der Konsolbänke (8) und der Deckenplatte (3) mit einer horizontale, quer zu dem Unterung gerichtete Kräfte übertragenden Profilierung (10, 12) versehen sind.
2. Gebäude nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c hn e t, daß die Profilierung (10, 12) an in Längsrichtung der Untertüge verlaufenden Bippan besteht.
3. Gebäude nach Anspruch 1 und 2, dadurch g e k e n n -t e i c h n e t , daß die Profilierung (10, 12) der Auflagenflächen im Querschnitt sägezahnartig ausgebildet ist.
4. Gebäude nach Anspruch 3, dadurch g c k o n n z e i c h -n o t , daß die Zahnhöhe (z) etwa 2 bis 5 mm, vorzugsweise 2 bis 3 mm beträgt.
5. Gebäude nach Anspruch 4, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß die Zahnteilung (T, t) etwa 15 bis 25 mm beträgt.
6. Gebäude nach Anspruch 5, dadurch g e k e n n z o i c h -n e t, daß die Zahnteilung (T, t) der Auflagerflächen (9, 11) von Konsolbank (8) und Deckenplatte (3) unterschiedlich ist.
7. Gebäude nach Anspruch 2, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t, daß bei der Montage der Deckenplatte (3) zwischen die profilierten Auflagerflächen (9, 11) Streifen (13) aus plastisch oder elastisch verformbarem Material, wie Blei, Asbest, bitumengetränkte Pappe oder Elastomere, angeordnet werden.
8. Gebäude nach Anspruch 1, dadurch 6 e k e n n s e i c h -n e t , daB die Unterzüge (2, 2a, 2c) im Bereich der Stützen an ihrer Oberseite mit einer Vertiefung (14) zum Einfüllen einer Ausgleichsmasse (15) versehen sind.
19. Gebäude nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c hn e t, daß die Unterzüge (2, 2a, 2c) im Bereich der Stützen (1) an ihrer Unterseite eine kugelkalottenförmige Aussparung (4) aufweisen, mit einem Radius (R), der größer ist als der Radius (r) der kugelkalotenförmigen Stirnflächen (1a) der Pendelstützen (1).
10. Gebäude nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c hn e t, daß der Abstand der Auflagerflächen (9, 11) von der Oberseite der Unterzüge (2, 2a, 2b) und der Oberseite der Platten (3) annähernd gleich groß ist und daß die Unterzüge (2, 2a, 2b, 2c) im Bereich der Stoßfugen (16) der Deckenplatten (3) quer verlaufende Aussparungen (17) zum Einlegen und Vergießen von sich über die Gebäudebreite erstreckenden, in der Stoßfuge (16) angeordneten Bewehrungsstäben (18) aufweisen.
11. Gebäude nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c hn e t, daß zur Abstützung der unteren kugelkalottenförmig ausgebildeten Stirnfläche (1b) der Pendelstützen (1) Lagerstücke (5) vorgesehen sind, die an ihrer Unterseite eben und an ihrer Oberseite eine kugelkalottenförmige Aussparung (6) mit einem Radius (r) aufweisen, der größer ist als der der Stirnfläche (15) der Pendelstütze (1).
12. Gebäude nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c hn e t, daß bei Stützen (1') mit ebenen Stirnflächen (1c) das Verhältnis der Höhe der Auflagerplatten zu ihrer Kantenlänge etwa 1 : 20 bis 1 : 40, vorzugsweise 1 : 25 bis 1 : 30 ist.
13. Gebäude nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c hn e t, daß die Unterzüge (2, 2a, 2b, 2c) @ @@@@ @@-sentlichen rechteckigen Querschnitt mit @@@@@@@@@@ Konsolbänken (8) aufweisen.
14. Gebäude nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Konsolbänke (8') in ihren Auflagerflächen (9') Je einen sich in Längsrichtung erstreckenden Kanal (30) Bit darin angeordneten Lagerplatten (31) aus Weichblei od. dgl. aufweisen, daß die Deckenplatten en ihren Auflagerflächen (11') mit Vertietungen (32) und darin angeordneten Lagerplatten (33) aus Weichblei od. dgl. versehen sind und daß zwischen beiden Lagerplatten bei der Montage eingelegte Dübel (34) vorgesehen sind, die sich an ihren den Lagerplatten (31,33) zugekehrten Seiten mit spitzen Vorsprüngen (35) (36) versehen sind und sich mit diesen in die Lagerplatten eindrücken.
15. Gebäude nach Anspruch 14, dadurch g e k e n n z e i c hn e t, daß die Lagerplatten (33) nur in den Stegen (3a) der Deckenplatten (3) vorgesehen sind und die Lagerplatten (31) in den lanilen (30) der Konsolbänke (8') in Längsrichtung verschiebbar angeordnet sind, wobei ihre Breite etwa der der Lagerplatten (33) in den Stegen (3a) entspricht.
16. Gebäude nach anspruch 1, dadurch ge k e n n z e i c hn e t, daß die Länge der Lagerplatte (33) in den Steg (3a) etwa doppelt so groß ist wie die Länge der Lagerplatte (31) in dem Kanal (30) deren Länge der Kanalbreite entspricht.
17. Gebäude nach Anspruch 14, dadurch g e k e n n z e i c hn e t, daß der Dübel (34) an der Unterseite zwei Vorsprünge (35) und an der Oberseite einen Vorsprung (36) aufweist.
18. Gebäude nach Anspruch 14, dadurch g e k e n n z e i c hn e t, daßzum Höhenausgleich Fübel (34) unterschiedlicher Höhe vorgesehen sind.
DE19702051002 1970-10-16 1970-10-16 Gebäude in Skelettbauweise, bestehend aus vorgefertigten Stahlbetonteilen Expired DE2051002C3 (de)

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DE2051002B2 DE2051002B2 (de) 1978-09-07
DE2051002C3 DE2051002C3 (de) 1979-05-03

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DE19702051002 Expired DE2051002C3 (de) 1970-10-16 1970-10-16 Gebäude in Skelettbauweise, bestehend aus vorgefertigten Stahlbetonteilen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2318649A1 (de) * 1973-04-13 1974-10-31 Rudolfwalter Dipl I Steinmeier Lagerplatte fuer fugen in bauwerken
WO2016051387A1 (en) * 2014-10-02 2016-04-07 Gruppo Piccini S.P.A. Building system for a multi-story building and method

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