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DE2051086A1 - Vorrichtung zum Sperren und Entsperren eines verdrehbaren Teiles a Drehrichtung - Google Patents

Vorrichtung zum Sperren und Entsperren eines verdrehbaren Teiles a Drehrichtung

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Publication number
DE2051086A1
DE2051086A1 DE19702051086 DE2051086A DE2051086A1 DE 2051086 A1 DE2051086 A1 DE 2051086A1 DE 19702051086 DE19702051086 DE 19702051086 DE 2051086 A DE2051086 A DE 2051086A DE 2051086 A1 DE2051086 A1 DE 2051086A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
links
rotation
unlocking
disc
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702051086
Other languages
English (en)
Inventor
Karl 4800 Bielefeld; Bley Siegfried 4904 Enger; Haufe Helmut 4811 Oerhnghausen. F16d55-02 Khnkhammer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DICKERTMA N HEBEZEUGFABRIK AG
Original Assignee
DICKERTMA N HEBEZEUGFABRIK AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DICKERTMA N HEBEZEUGFABRIK AG filed Critical DICKERTMA N HEBEZEUGFABRIK AG
Publication of DE2051086A1 publication Critical patent/DE2051086A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B1/00Devices for securing together, or preventing relative movement between, constructional elements or machine parts
    • F16B1/02Means for securing elements of mechanisms after operation
    • F16B1/04Means for securing elements of mechanisms after operation disengaged by movement of the actuating member of the element

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Sperren und Entsperren eines verdrehbaren Teiles in Drehrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Sperren und Entsperren eines verdrehbaren Teiles in Drehrichtung mit mindestens einem in einem zwischen einem Aussenteil und einem Innenteil vorgesehenen, sich in Drehrichtung verjüngenden Aufnahmeraum angeordneten Verbindungsteil als Kupplungsglied.
  • Bei bisher bekannten derartigen Vorrichtungen sind in dem Aussenteil , das mit einer Welle verbunden ist, mehrere keilförmige Ausnehmungen vorgesehen, in denen Klemmrollen liegen.
  • Der an einer anderen Welle befestigte glatte innere Laufring bildet die Rollenbahn für die Klemmrollen, die einzeln durch Federn angedrUckt werden. In der relativen Drehrichtung klemmen sic-h die Rollen in die keilförmig zulaufenden Ausnehmungen und übertragen das Drehmoment kraftschlUssig durch entstehende Klemmreibung.
  • Weiterhin sind Vorrichtungen bekannt geworden, bei denen die Klemmrollen eine Sperrwirkung zwischen einem Aussen- und einem Innenteil herstellen und diese Sperrwirkung durch Anschläge einer Welle aufgehoben werden, wobei gleichzeitig diese Anschläge zur Mitnahme der anderen Welle dienen.
  • Die bekannten derartigen Vorrichtungen unterliegen bei aufwendiger Konstruktion und kostspieliger Fertigung einem verhältnismässig hohen Verschleiss durch ungünstige kleine DrehmomentenUbertragungsflächen. Ausserdem sind die bekannten Vorrichtungen nur bedingt einsetzbar.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine verbesserte, vielseitig einsetzbare Vorrichtung zum Sperren und Entsperren eines verdrehbaren Teiles in beiden Drehrichtungen zu schaffen, die bei einfachem Aufbau und dauerhaft haltbarer Ausführung eine sichere Wirkungsweise zeigt.
  • Gemäss der Erfindung ist eine Vorrichtung nach der eingangs erwähnten Art dadurch gekennzeichnet, dass jeweils einem, vorzugsweise jeweils zwei, paarweise in sich etwa zur Querschnittsmitte hin oder zu den beiden Querschnittsenden hin verjUngenden Aufnahmeräumen angeordneten, mittels Druckbeaufschlagung selbsttätig in Sperrstellung gehaltenen rollenförmigen Verbindungsgliedern ein gegen das oder die Verbindungsglieder zum Verbindungsglieder-Bewegen in den erweiterten Aufnahmeraum bewegbar Entriegler zugeordnet ist, der ein Teil des Innen- oder Aussenteiles bildet, in dem Innen- oder Aussenteil beweglich gelagert oder zwischen Innen- und Aussenteil verdrehbar angeordnet ist.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist das Innenteil mehrteilig ausgebildet und besitzt zwei äussere, bewegungsstarr miteinander verbundene Scheiben mit entgegengesetzt zueinander gerichteten, nach aussen ansteigenden und mit dem Aussenteil die Aufnahmeräume bildenden Klemmflächen und eine mittlere, mit radialen Anschlägen (Vorsprüngen ) als Entriegler ausgestattete Scheibe , wobei die mittlere Scheibe mit einer durch eine äussere Scheibe und das Aussenteil durchfassenden Welle als Antrieb und die dieser Antriebswelle gaegenilberliegende äussere Scheibe mit einer das Aussenteil durchfassenden Welle als Abtrieb bewegungsstarr verbunden sind.
  • Jeder Entriegler der mittleren Scheibe stellt ein das von ihm aus seiner Sperrstellung bewegende Verbindungsglied gegen die Ansätze der beiden äusseren Scheiben drückendes und dabei die äusseren Scheiben mitnehmendes Drehbewegungsübertragungsteil dar.
  • Es ist bevorzugt, die beiden äusseren Scheiben des Innenteiles mit mantelseitig vorspringenden, die Aufnahmeräume in Drehrichtung begrenzenden Ansätzen auszustatten, in denen bzw. ausserhalb derer jeweils mindestens ein die beiden äusseren Scheiben miteinander bewegungsstarr verbindender Steg (Stift) vorgesehen ist und in denen Druckfedern zum Halten des oder der Verbindungsglieder in der Sperrstellung gelagert sind.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den anderen i3nteransprüchen.
  • Der Gegenstand der Erfindung erstreckt sich nicht nur auf die Merkmale der einzelnen Ansprüche, sondern auch auf deren Kombination.
  • Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist in vorteilhafter Weise in beiden Drehrichtungen sperrbar und entsperrbar ausgebildet, so dass in beiden Drehrichtungen eine bewegungsmässige Verbindung zwischen zwei miteinander zu kuppelnden Teilen gewährleistet wird.
  • Die Vorrichtung besitzt bei einfachem Aufbau und kostensparender Ausführung eine sichere Wirkungsweise und eine kleine BauausfUhrung. Der Verwendungszweck der erfindungsgemässen Vorrichtung ist durch die Sperrung und Entsperrung in einer und/ oder in beiden Drehrichtungen sehr vielseitig - sie kann beispielsweise als Kupplung, Bremse, wie voll-automatische Feststellbremse, Stossdämpfer, Federung od.dgl. eingesetzt werden.
  • Bei der mit einem Druckmedium oder mechanisch in der Drehrichtung veränderbaren Vorrichtung lässt sich weiterhin in vorteilhafter Weise die Klemmreibung zwischen den Verbindungsgliedern und dem Aussen- und Innenteil regulieren, wodurch eine einstellbare und stufenlos veränderbare Bremswirkung ermöglicht wird.
  • Ein grosser Vorteil wird in der Bewegungsübertragung zwischen den beiden Wellen durch die Scheiben des Innenteiles und die Verbindungsglieder gesehen, die aufgrund grosser Anlageflächen eine sichere Übertragung ergibt und die Vorrichtung verschleissarm macht, wodurch eine lange Lebensdauer erreicht wird.
  • Die gesamte Vorrichtung kann in einem Schmiermittel laufen, so dass sie äusserst verschleissarm ist.
  • Durch die erfindungsgemässe Konstruktion sind in vorteilhafter Weise zusätzliche Bremsbeläge od.dgl. vermieden worden, wodurch eine betriebssichere, kostensparende und wartungsfreie (keine Nachstellung) Einrichtung gebildet ist.
  • Auf den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, Es zeigen Fig. 1 eine Seitenansicht einer Vorrichtung zum Sperren und Entsperren eines verdrehbaren Teiles in beiden Drehrichtungen mit geöffnetem Aussenteil, teilweise geschnitten, Fig. 2 einen Querschnitt durch dieselbe Vorrichtung entsprechend der Schnittlinie I-I in Fig. 3, Fig. 3 einen Längsschnitt durch dieselbe Vorrichtung mit in einem Aussenteil angeordnetem mehrteiligen Innenteil Fig. 3a eine Seitenansicht eines Bereiches eines Aufnahmeraumes einer abgeänderten Vorrichtung mit einem darin angeordneten Verbindungsglied, Fig. 3b einen Querschnitt durch eine abgeänderte Vorrichtung der Ausführung 1 bis 3, Fig. 11 einen Querschnitt durch eine Vorrichtung zum Sperren und Entsperren eines verdrehbaren Teiles in beiden Drehrichtungen in druckmediumbeaufschlagter Aus fflhrung, Fig. 5 einen Längsschnitt durch dieselbe Vorrichtung gemäss Fig. 4, Fiz. 6 einen Querschnitt durch ein weiteres Austilhrungsbeispiel einer Vorrichtung zum Sperren und Entsperren eines verdrehbaren Teiles in beiden Drehrichtungen , in mechanisch betätigter Ausführung, Fig. 7 einen Längsschnitt durch dieselbe Vorrichtung gemäss Fig. 6 Pig. 8 einen tängssohnitt durch eine Doppelfreilaufsperre mit ineinanderfassenden und durch eine Spannhülse bewegungsmässig miteinander verbundenen Wellen, Fig. 9 einen Querschnitt durch dieselbe Sperrvorrichtung gemäss Schnittlinie II-II in Fig. 8.
  • Eine erfindungsgemässe Vorrichtung zum Sperren und Entsperren eines verdrehbaren Teiles, wie Welle, Rad, Trommel, Getriebe od.dgl., in der Drehrichtung weist ein Aussenteil 10 und ein Innenteil 11 auf, die mittels Verbindungsglieder 12 , wie Rollen , Kugeln od.dgl., bewegungsmässig miteinander verbunden werden können.
  • Diese Vorrichtung ist in beiden Drehrichtungen sperrbar und entsperrbar ausgebildet und weist mindestens zwei, paarweise in einem zwischen Aussen- und Innenteil lo, 11 vorgesehenen, sich etwa zur Querschnittsmitte hin verjüngenden Aufnahmeraum 13 angeordnete, mittels Druckbeaufschlagung selbsttätig in Sperrstellung gehaltene Verbindungsglieder 12 auf. Jeweils einem Verbindungsgliederpaar 12 ist ein gegen die Verbindungsglieder 12 bewegbarer Entriegler 14 zum Verbindungsglied-3ewegen in den erweiterten Aufnahmeraum 13 zugeordnet.
  • Das gehäuseartige Aussenteil 10 nimmt in einer vorzugsweise zylindrischen Aufnahme loa, als Rollenbahn ( Druckfläche ), wie Bohrung, das Innenteil 11 auf und die zylindrische Aufnahme loa begrenzt mit ihrer vorsprungs losen Fläche den in dem Innenteil 11 mantelseitig ausgearbeiteten Aufnahmeraum 13.
  • Zwischen Aussen- und Innenteil lo, 11 sind mehrere Verbindungsgliederpaare 12 vorgesehen, wobei jedes Verbindungsgliederpaar 12 in einem sich zur Querschnittsmitte hin verengenden Aufnahmeraum 13 beweglich lagert.
  • In jedem Aufnahmeraum 13 sind in bevorzugter Weise zwei im Querschnitt gleich grosse Verbindungsglieder 12 vorgesehen ; es besteht jedoch die Möglichkeit, in jedem Aufnahmeraum 13 zwei im Querschnitt unterschiedlich grosse Verbindungsglieder 12 anzuordnen.
  • Jedem Verbindungsglied 12 ist eine zum benachbarten Vorrichtungsteil ( Aussen- oder Innenteil lo,ll) hin geradlinig oder bogenförmig ( konvex oder konkav ) ansteigende Klemmfläche 15 zugeordnet, wobei die gegeneinander gerichteten Klemmflächen 15 symmetrisch oder asymmetrisch angeordnet sind.
  • Die Klemmflächen 15 der Aufnahmeräume 13 lassen sich in bevorzugter Weise an dem Innenteil 11 anordnen - sie können jedoch auch an dem Aussenteil 10 vorgesehen sein, so dass das Aussenteil 10 die Aufnahmeräume 13 aufweist, und das vorzugsweise zylindrische Innenteil 11 diese Aufnahmeräume 13 begrenzt.
  • Die Klemmflächen 15 jedes Aufnahmeraumes 13 bewirken eine Bewegung der unter Druckeinwirkung stehenden Verbindungsglieder 12 an das Aussenteil lo, so dass die Aussenteilaufnahmefläche loa als Druckfläche ( Verbindungsgliederbahn ) eine Verklemmung der Verbindungsglieder 12 ermöglicht und somit beide Teile miteinander bewegungsmässig verbindbar sind.
  • Die Verbindungsglieder 12 sind von zylindrischen (Rollen), einendig verjüngten ( Kegeln, Pyramiden od.dgl.), kugelförmigen in Längsrichtung stufen- oder wellenförmigen-Wälz- und/oder aleitelementen gebildet und mit einem kreisförmigen oder polygonalen Querschnitt ausgestattet. Entsprechend der Peripherie der WSlz- und/oder Gleitelemente ist die Druckfläche des Aussen- und/oder Innenteiles ausgebildet.
  • Die mit stufen-, wellen- oder zick-zack-förmigen Oberflächen ausgestatteten Verbindungsglieder 12 ergeben eine vergrösserte Oberfläche und somit eine vergrösserte Bremsfläche.
  • Bei der in Fig. 1 bis 3 dargestellten Vorrichtungsausführung sind die Aufnahmeräume 13 zwischen Aussen- und Innenteil lo,ll durch mantelseitig am Innenteil 11 vorspringende Ansätze 16 begrenzt ; zwischen zwei benachbarten Ansätzen 16 erstrecken sich die beiden gegeneinander gerichteten ansteigenden Klemmflächen 15, so dass in bevorzugter Weise auf der Abstandshalbierenden der benachbarten Ansätze 16 der höchste Punkt der Klemmflächen 15 liegt und im Stossbereich zwischen den Klemmflächen 15 und den Ansätzen 16 die grösste Ausdehnung der Aufnahmeräume 13 vorgesehen ist.
  • Das Innenteil 11 ist beispielsweise mehrteilig, vorzugsweise dreiteilig ausgebildet und weist zwei äussere, miteinander bewegungsstarr verbundene und die Klemmflächen 15 zeigende Scheiben 17a, 17b und eine mittlere mit Entrieglern 14 ausgestattete Scheibe 18 auf. Die mittlere Scheibe 18 ist zwischen den beiden äusseren Scheiben 17a, 17b derart angeordnet, dass ihre Entriegler 14 jeweils zwischen zwei Ansätzen 16 der beiden äusseren Scheiben 17a, 17b liegen, so dass die in einem gemeinsamen Aufnahmeraum 13 angeordneten Verbindungsglieder 12 durch den Entriegler 14 voneinander getrennt sind.
  • Die Verbindung der beiden äusseren Scheiben 17a, 17b lässt sich beispielsweise mitels Stege, Stifte 19 od.dgl. vorsehen, die sich im Bereich der Scheibenansätze 16 erstrecken. In diesen Ansätzen 16 der äusseren Scheiben 17a, 17b ist jeweils mindestens beispielsweise eine Druckfeder 20, wie Schrauben-oder Blattfeder, angeordnet, die das zugehörige Verbindungsglied 12 in Richtung Vorrichtungsaussenteil lo und somit gegen den benachbarten Entriegler 14 hält - durch diese Druckfeder 20 wird jedes Verbindungsglied 12 stets in die Klemmstellung gebracht und in derselben gehalten.
  • Es ist bevorzugt, in jedem Ansatz 16 der beiden äusseren Scheiben 17a, 17b jeweils beispielsweise eine Druckfeder 2o anzuordnen, die gleichzeitig gegen zwei in benachbarte Aufnahmräume 13 liegende Verbindungsglieder 12 wirkt.
  • Das Aussenteil lc ist beispielsweise von einem mittels eines Deckels lob od.dgl. geschlossen gehaltenen Gehäuse gebildet, in dessem beispielsweise zylindrischer Aufnahme loa das mehrteilige Innenteil 11 beweglich gelagert ist. Die mittlere Scheibe 18 zeigt beispielsweise mit einer durch eine äussere Scheibe 17a und das Gehäuse lo nach aussen lose hindurchragende Welle 21 als Antriebswelle eine bewegungsstarre Verbindung und an der anderen Scheibe 17b ist beispielsweise eine Welle 22 als Abtriebswelle bewegungsstarr befestigt, die durch den Deckel lob hindurch aus dem gehäuseartigen Aussenteil lo hinausragt.
  • Die Entriegler 14 der mittleren Scheibe 18 für jedes Verbindungsgliederpaar sind von engen der Drehrichtung wirkenden Anschlägen (Vorsprüngen) gebildet, die mantelseitig von der kreisförmig ausgeführten Scheibe 18 vorspringen - die kreisförmige Mantelfläche der mittleren Scheibe 18 liegt maximal bündig mit dem tiefsten Punkt der KlemmflRchen 15 der äusseren Scheiben 17a, 17b.
  • In Vorrichtung-Ruhestellung werden die beiden Verbinf rlç;sfrlieder 12 jedes Aufnahmeraumes 13 mittels der Druckbeaufschlagung in der Sperrstellung zwischen Klemmfläche 15 und Aussenteil lo (Druckfläche loa) klemmend gehalten - zwischen Entriegler 14 und den Verbindungsgliedern 12 ist dabei ein Luftspalt vorhanden, der ein selbsttätiges Nachstellen der Verbindungsglieder 12 ermöglicht. Die Welle 21 stellt den Antrieb und die Welle 22 den Abtrieb dar.
  • Erhält die mittlere Scheibe 18 von ihrer Antriebswelle 21 eine Drehbewegung, so wird das in Drehrichtung vordere Verbindungsglied 12 durch den Entriegler 14 jeweils in den erweiterten Bereich des Aufnahmeraumes 13 bewegt ; jedes in Drehrichtung hintere Verbindungsglied 12 gelangt durch die Relativbewegung zwischen mittlerer Scheibe 18 und dem Aussenteil 10 in den vergrösserten Bereich des Aufnahmeraumes 13.
  • Ist das in Drehrichtung vordere Verbindungsglied 12 von dem Entriegler 14 soweit in den erweiterten AufnahmesearWich bewegt worden, dass es an den Ansatz 16 anschlägt, so erfolgt eine bewegungsmässige Verbindung zwischen den Scheiben 17a, 17b und 18, wodurch die beiden Wellen 21, 22 gekuppelt sind ( elastische Kupplung ).
  • Erhält die Abtriebswelle 22 einen Drehimpuls ( aus dem Stillstand in eine Drehbewegung oder aus einer Drehbewegung in eine langsamere oder schnellere Drehbewegung ) , so wird das in Drehrichtung vordere oder hintere Verbindungsglied 12 in die Sperrstellung gebracht , und der abtriebswellenseitige Drehimpuls wird vernichtet.
  • Diese Wirkungsweise erfolgt in beiden Drehrichtungen.
  • Bei der erfindungsgemässen Vorrichtung steht entweder das Aussenteil lo oder sinngemAss das Innenteil 11 fest, wobei jedoch die Arbeitsweise er Vorrichtung gleich ist. Das Aussenteil lo lSsst sich beispielsweise mit einem Flansch loc verdrehungssicher festsetzen.
  • Bei der Ausführung des mehrteiligen Innenteiles 11 ( vergl.
  • Fig. 1 bis 3 ) ist das Verbindungsglied 12 jeweils von einer zylindrischen odef2einendig verjüngten Rolle gebildet ; dabei können die Rollen/eines Aufnahmeraumes 13 im Querschnitt unterschiedlich gross gehalten sein, wobei jedoch entsprechend dem Rollenquerschnitt die Länge der Klemmflächen 15 ebenfalls unterschiedlich gross sein muss.
  • Bei einer weiteren Ausführung nach Fig. 3a ist in einem sich zu einem Querschnittsende hin verjüngenden Aufnahmeraum 13 ein mittels Druckbeaufschlagung selbsttätig in der Sperrstellung gehaltenes Verbindungsglied 12 angeordnet sowie jedem in einem Aufnahmeraum 13 liegenden Verbindungsglied 12 ein gegen das Verbindungsglied 12 bewegbarer Entriegler 14, 26, 33 zum Verbindungsglied-Bewegen in den erweiterten Bereich des Aufnahmeraumes 13 zugeordnet. Diese Vorrichtungsausführung ermöglicht ein Sperren und Entsperren eines verdrehbaren Teiles in einer Drehrichtung, so dass diese Vorrichtung die Eigenschaften eines Freilaufes in beiden Drehrichtungen besitzt.
  • Bei dieser Vorrichtungsausführung liegt das Verbindungsglied 12 jedes Aufnahmeraumes 13 in Drehrichtung stets hinter dem Entriegler 14, so dass der Entriegler 14 bei Antriebsdrehbewegung gegen den ansatzseitigen Steg 19 läuft und die Kupplung zwischen angetriebener Scheibe 18 und den äusseren Scheiben 17a, 17b herstellt ; das Innenteil 11 dreht sich somit in dem feststehenden Aussenteil lo, I!eim Stillstand der angetriebenen Scheibe 18 wird durch die Druckbeaufschlagung das Verbindungsglied 12 jeweils auf der Klemmfläche 15 in die Sperrstellung bewegt.
  • Bei entgegengesetzter Drehrichtung der Scheibe 18 drückt der Entriegler 14 das VerbindugnBglied 12 entgegen der Druckbeaufschlagung aus der Sperrstellung in den erweiterten Bereich des Aufnahmeraumes 13 und beim Anschlagen des Verbindungsgliedes 12 an die Ansätze 16 ist die bewegungsmässige Verbindung zwischen den Scheiben 18 und 17a, 17b in die entgegengesetzte Drehrichtung hergestellt.
  • Bei dieser Vorrichtungskonstruktion ist eine einseitige Sperrung und eine beidseitige, gewollte Entsperrung gegeben, wobei. die Sperrung in der jeweils vorher festgelegten Drehrichtung erfolgt.
  • Diese Vorrichtung ist vorzugsweise anstelle von einer Lastdruckbremse einsetzbar. Die Pfeilrichtung in Fig. 3a der Zeichnung stellt die Antriebsrichtung dar.
  • Bei der Vorrichtungsausführung nach den Figuren 1 bis 3a ist es bevorzugt, die Mitnehmer 14 mit einer dem benachbarten Verbindungsglied 12 formmässig angepassten Anlagefläche 14a auszustatten, so dass diese Anlageflächen 14a mit grosser Berührungsfläche an den Verbindungsgliedern 12 bei der Bewegungsübertragung anlegen ; die Anlageflächen 14a sind beispielsweise konkav gewölbt (bogenförmig ) ausgebildet und in ihrer Wölbungsgrösse der Verbindungsgliedperipherie angepasst.
  • Die in Fig. 3b dargestellte abgeänderte Ausführungsform einer erfindungsgemässen Vorrichtung entspricht in ihrem Grundaufbau und in ihrer Wirkungsweise der VorrichtungsausfUhrung nach den Fig. 1 bis 3.
  • Bei dieser abgeänderten Ausführungsform ist die mittlere Scheibe 18 sternförmig (kreuzförmig) ausgebildet und ihre Arme bilden die Entriegler 14. Die Verbindung der beiden äusseren Scheiben 17a 17b erfolgt hierbei durch als Bolzen ausgebildete Stege 19, die im Innern der Scheiben 17a, 17b ausserhalb deren Ansätze 16 liegen - jeweils zwischen zwei Sternarmen der mittleren Scheibe 18 erstreckt sich ein Verbindungsbolzen 19.
  • Die sich im Bereich jedes Ansatzes 16 erstreckende Druckfeder 20 beaufschlagt beidendig einen Druckschuh 20a, der das ihm zugeordnete Verbindungsglied 12 in die Sperrstellung drückt.
  • Die sternförmig ausgebildete mittlere Scheibe 18 und die Anordnung der Verbindungsbolzen 19 lässt sich auch bei der Vorrichtungsausführung mit in jedem Aufnahmeraum 13 angeordnetem einen Verbindungsglied 12, wie Fig. 3a zeigt, vorsehen.
  • Es ist bevorzugt, die die Mitnehmer 14 bildenden Endbereiche der Sternarme mit einer dem jeweiligen Verbindungsglied 12 peripheren Anlagefläche 14a auszustatten.
  • Das in Fig. 4 und 5 der Zeichnung dargestellte weitere Ausführungsbeispiel einer Sperrvorrichtung entspricht im Prinzip der Vorrichtungsausführung nach Fig. 1 - 3.
  • Hierbei ist in einem gehäuseartigen Aussenteil 23 ein einteiliges Innenteil 24 drehbar gelagert. Das mit einer Welle 25 als Antrieb verbundene Innenteil 24 zeigt ebenfalls mit zum Aussenteil 23 hin absteigendm-Klemmflächen 15 ausgestattete Aufnahmeräume 13, die durch das eine kreisförmige Aufnahmemantelfläche 23a besitzende Aussenteil 23 begrenzt sind.
  • Die paarweise in einem Aufnahmeraum 13 angeordneten Verbindungsglieder 12 sind von Gleit- und/oder Wälzelementen gebildet, die mittels radial oder sekantial bewegbaren Entrieglern 26 in der entriegelten Stellung gehalten sind - dabei werden jeweils beide Verbindungsglieder 12 jedes Aufnahmeraumes 13 in die Entriegelungsstellung gebracht. Die radial bewegbaren Fntriegler 26 sind in bevorzugter Weise von druckmittelbeaufschlagten Stösscln ( Kolben ) gebildet, die gemeinsam mittels eines Druckmittels, wie 1,Luft od.dp;l. , nach aussen in die F.ntriegelunfrsstellung verschoben werden. Jeder Stössel 26 besitzt dabei an seinem aufnahmeraumseitigen Ende eine Schubfläche 26a, die sich von einem Kegel, einer Rundung, zwei gegeneinander gerichteten Schrägflächen od.dgl. bilden lässt, mit der die in einem Aufnahmeraum 13 angeordneten Verbindungsglieder 12 bei der radial nach aussen erfolgenden Entrieglerbewegung af der ansteigenden Klemmfläche 15 in den erweiterten Aufnahmeraum 13 bewegt werden.
  • Die Entriegler 26 sind mittels jeweils beispielsweise einer Rückholfeder 27, wie Schraubenfeder, Blattfeder, unter Federspannung gehalten und die Rückholfeder 27 bewegt die Entriegler 26 stets in die Sperrstellung zurück. Die vorzugsweise abgestuft ausgebildeten Stössel 26 lagern jeweils in einem radialen Kolbenraum 28, dessen aufnahmeraumseitiges Ende mit dem Aufnahmeraum 13 und dessen wellenseitiges Ende mit einem Ringraum, wie Ringnut 29, der Welle 25 verbunden ist. Die Ringnut 29 steht über einen Zuflusskanal 30, wie Bohrung, der sich axial oder parallel zur Wellenachse in Wellenlängsrichtung erstreckt, mit einer Druckmittelleitung in Verbindung. Jedes Verbindungsglied 12 als Kupplungsteil ist unter Federspannung in dem Aufnahmeraum 13 angeordnet, mit der das Verbindungsglied 12 in die Sperrstellung gebracht und in derselben gehalten wird. Dabei ist es bevorzugt, die Verbindungsglieder 12 benachbarter Aufnahmeräume 13 jeweils beispielsweise mittels einer gemeinsamen Druckfeder 31, wie Schraubenfeder, Blattfeder, unter Druckspannung zu halten. Die Druckfeder 31 lässt sich jeweils zwischen zwei mit den Verbindungsgliedern 12 benachbarter Räume 13 in Berührung stehenden Druckschuhen 32, wie Stiften, in einem Lagerraum, wie Bohrung, anordnen.
  • Zum Entriegeln der mittels der Druckfeder 31 stets in der Sperrstellung gehaltenen Verbindungsglieder 12 wird ein Druckmedium durch den Zuflusskanal 30 in die Ringnut 29 gebracht, was sich von da aus gleichmässig auf die Kolbenräume 28 verteilt. Die durch das Druckmedium beaufßchlagten kolbenartigen SttSssel 26 werden nun entgegen der RUckholfederwirkung radial verschoben und bewirken mit ihren aufnahmeraumseitigen Schuoflächen 26a eine Bewegung der Verbindungsglieder 12 aus der Sperr- in die Entsperrstellung - die Schubflächen 26a drücken bei der radial nach aussen erfolgenden Stösselbewegung die beiden Verbindungsglieder 12 jedes Aufnahmeraumes 13 auf ihren Klemmflächen 15 in den erweiterten Aufnahmeraumbereich, so dass die Berührung zwischen Verbindungsgliedern 12 und Druckfläcben 23a als Verbindungsgliederbahn unterbrochen wird. Solange der Druck des Druckmediums grösser bleibt als die Federkraft, werden die Verbindungsglieder 12 mittels der nach aussen bewegten Stössel 26 in der entsperrten Stellung gehalten. In dieser entsperrten Stellung kann nun die gewünschte Drehrichtung der Welle 25 gewählt bzw. umgeschaltet werden.
  • Lässt der Mediums druck nach und wird dieser geringer als die Federkraft der Rückholfeder 27, so bewegen die Rückholfeder 27 die Stössel 26 wieder in die Ausgangsstellung zurück, die Stössel 26 werden radial zur Welle 25 hin verschoben, und die Druckfedern 31 können die Verbindungsglieder 12 in die Sperrstellung auf den Klemmflächen 15 bewegen. Die bewegungsmässige Verbindung zwischen angetriebenem Innenteil 24 und Aussenteil 23 ist hergestellt und beide Teile 23,24 werden gemeinsam verdreht bzw. das Innenteil 11 wird abgebremst.
  • Die Steuerung der Entriegler 26 mittels des Druckmediums lässt sich sowohl während der Wellendrehung als auch nach Beendigung der Wellendrehung vornehmen.
  • Bei dieser Vorrichtungsausführung befindet sich das in Drehrichtung vordere Verbindungsglied 12 in der Sperrstellung und das in Drehrichtung hintere Verbindungsglied 12 wird durch die Drehung entgegen der Federkraft in den erweiterten Aufnahmeraumbereich bewegt. Durch die mediumsgesteuerten Entriegler 26 ist eine stufenlose Einstellung der Klemmwirkung und somit der Bremswirkung möglich; die Pressung zwischen sperrendem Verbindungsglied 12 und Klemmfläche 15 sowie Aussenteilaufnahmefläche 26a lässt sich durch den Mediumsdruck und somit die Entriegler-Verschiebung einstellen, wodurch die Bremswirkung reguliert werden kann - das Aussenteil 23 ist somit mehr oder weniger stark mit dem sich drehenden (angetriebenen) Innenteil 24 bewegungsmässig verbunden.
  • Die weitere Ausführung einer Vorrichtung zum Sperren und Entsperren in beiden Drehrichtungen gemäss Fig. 6 und 7 der Zeichnung entspricht im Grundaufbau der Vorrichtungsausührung nach Fig. 4 und 5.
  • Die Abänderung bei dieser weiteren Ausführung liegt in der Bewegbarkeit der Entriegler 26 mittels eines mechanischen Teiles.
  • Um die Welle 25 ist ein die radiale Verschiebebewegung der als Stössel ausgebildeten Entriegler 33 bewirkendes in Wellen-Axialrichtung verschiebbares Verschiebeteil 34 angeordnet, das mit sämtlichen Entrieglern 33 kraft- und/oder formschlüssig verbunden ist.
  • Die an dem aufnahmeraumseitigen Ende jeweils mit einer Schubfläche 26a zur Bewegung der Verbindungsglieder 12 ausgestatteten und mittels der Rückholfeder 27 unter Federspannung in der die Verbindungsglieder 12 in einer Sperrstellung lassenden Stellung gehaltenen Stössel 33 zeigen an ihrem anderen (wellenseitigen) Ende jeweils mindestens eine Schubfläche (Stützfläche) 35, , wie Kegel, Kuppe, gegeneinander gerichtete Schräg-oder Bodenflächen od.dgl., die mit einer an dem Verschiebeteil 34 angeordneten Schubfläche 36 zusammenwirkt. Das den Entrieglern 33 benachbarte Ende des Verschiebeteiles 34 ist zur Bildung der Schubfläche 36 mit einer umlaufenden Abschrägung, Abrundung od.dgl. ausgestattet, die in einem gewissen, vorzugsweise in einem spitzen Winkel zur Welienlängsachse verläuft.
  • Die somit auch nich aussen Elin ansteimende Schubfläciie 36 des Verschiel,eteiles 34 bewirkt bei einer axialen Verschiebeteil- Bewegung eine radiale Verschiebung nach dem Keilprinzip der Entriegler 33, da ihre Schubflächen (Stützflächen) 35 mit der Verschiebeteil-Schubfläche 36 in Berührung stehen.
  • Je grösser die Verschiebung des Verschiebeteiles 34 in Richtung Entriegler 33 erfolgt, um so grösser wird die Verschiebung der Entriegler 33, da bei der axialen Verschiebeteil-Verschiebung die vom Wellendurchmesser aus nach aussen ansteigende Schubfläche 36 die Verschiebegrösse der Entriegler 33 steuert. Durch dieses Verschiebeteil 34 werden die einzelnen Entriegler 33 mechanisch radial nach aussen verschoben und bewirken dabei eine Bewegung der Verbindungsglieder 12 in den erweiterten Aufnahmebereich. WArd das Verschiebeteil 34 von den Entrieglern 33 weg bewegt, so können sich die .Stössel 33 auf der zumWellendurchmesseriin abfallenden Schubfläche 36 radial nach innen bewegen ; diese radiale Bewegung der Stössel 33 in Richtung Welle 25 wird durch die Rückholfedern 27 bewirkt.
  • Die mechanische Verstellung der Entriegler 33 zur Sperrung oder Entriegelung der Verbindungsglieder 12 ist durch axiales Verschieben des Verschiebeteiles 34 möglich, wobei alle Entriegler 33 gleichzeitig durch Keilwirkung nach aussen verschoben werden. Die Entriegler 33 sind in bevorzugter Weise so angeor<3net, dass sie synchron bewegt werden ; um einen allmShlichen Bewegungsablauf und damit einen allmähnlich aufbauenden Bremswiderstand zwischen Verbindungsglieder 12 und Klemmfläche 15 sowie Aufnahmefläche als Druckfläche 23a zu erreichen, können die Entriegler 33 unterschiedlich lang und/oder auf unterschiedlich um die Wellenlängsachse angeordneten Schubflächen 36 abgestützt sein.
  • Die Entriegler 33 sind vorzugsweise radial zur Wellenmittellängsachse verschiebbar angeordnet - sie können jedoch auch sekantial vor vorgesehen sein.
  • Die Entriegler 33 können bei einer weiteren Ausführung auch ohne Schubfläche (Stützfläche) 35 ausgestattet sein ; dabei stützt sich die dem Verschiebeteil 34 benachbarte Entrieglerkante auf der Verschiebeteil-Schubfläche 36 ab. Weiterhin lässt sich jeder Entriegler 33 nur mit einer schrägen oder bogenförmigen Stützfläche als Schubfläche ausstatten.
  • Bei den vorbeschriebenen Ausführungen der erfindungsgemässen Vorrichtung ist die Kupplungs- und Entriegelungseinrichtung (-mechanik) in dem Innenteil 11,24 angeordnet. Bei weiteren nicht dargestellten Ausführungen ist die bzw. sind die Kupplungs- und Entriegelungseinrichtungen sinngemäss umgekehrt in dem Aussenteil 10,23 angeordnet.
  • Es liegt im Rahmen der Erfindung, die Kupplungseinrichtung - Klemmflächen 15 und Verbindungsglieder (Kupplungsglieder) 12 -in dem einen Vorrichtungsteil (Aussen- oder Innenteil lo,ll, 23,24)und die Entriegelungseinrichtung in dem anderen Vorrichtungsteil ( ll,lo, 24, 23) vorzusehen.
  • Es liegt weiterhin im Rahmen der Erfindung, die Verbindungsglieder 12 über ein druckmediumgesteuertes Zustellorgan (Verschiebeglied) in der Klemmstellung zu halten bzw. in die Klemmstellung zu bringen, so dass die die Verbindungsglieder 12 beaufschlagenden Federn durch ein Druckmedium ersetzt sind.
  • Zum Antrieb eines der beiden Vorrichtungsteile kann sowohl das Innenteil als auch das Aussenteil vorgesehen sein, so dass je nach gewünschter bzw. erforderlicher Antriebsseite eines der beiden Vorrichtungsteile das antreibende Teil darstellt.
  • Bei den Vorrichtungsausführungen nach den Fig. 4 bis 7 ist ebenfalls die Vorschung nur e eines Verbindungsgliedes 12 in jedem Allfnahmerallm 13 möglich, so dass durch den radial oder sekantial bewegbaren Entriegler 26, 33 ein Sperren und Entsperren in eine Drehrichtung möglich ist, wobei wiederum die Bremswirkung eingestellt werden kann. Hierbei wird das eine Verbindungsglied 12 durch den Entriegler 26, 33 in die Sperr- oder Entsperrstellung bewegt.
  • Die weitere Ausführung einer Sperrvorrichtung nach Fig. 8 und 9 der Zeichnung ist als Doppelfreilaufsperre ausgebildet und weist in einem durch eine Drehmomentenstütze festgehaltenen Aussenring 37 zwei axial ineinanderfassende (ineinandergesteckte) Wellen als Antriebswelle 38 und Abtriebswelle 39 auf, die durch eine Spannhülse 40 unter Mitnahmeverzögerung ( Verdrehungsspiel) miteinander bewegungsmässig verbunden sind.
  • Innerhalb des Aussenringes 37 hat die Abtriebswelle 39 für mehrere paarweise (beisplelsweise drei Paare) angeordnete rollenförmige Verbindungsglieder 41 Klemmflächen 42, die durch mantelseitige sekantiale Abflachungen der Welle 39 gebildet sind und mit der inneren Druckfläche 37a des Aussenringes 37 jeweils einen sich zu seinen beiden querschnittsenden hin verjüngenden Aufnahmeraum 43 für die Verbindungsgliederpaare bilden.
  • Die beiden Verbindungsglieder 41 werden jeweils ls durch Druckspannung in der Sperrstellung (Anlage zwischen Flemmflächen 42 und Ringdruckfläche 37a) gehalten und sind durch klauenförmige tntriegler 44 der Antriebswelle 38 aus dieser Sperrstellung in beiden Drehrichtungen bewegbar.
  • Zwischen den beiden Verbindungsgliedern 111 srd jeweils zwei in Verbindungsgliederlänge im Abstand hintereinander angeordnete, durch jeweils eine Druckfeder 45 (Schraubenfeder) auf die Verbindungsglieder 41 einwirkende Kllgeln 46 angeordnet, die das Bestreben haben, die Verhindungsglieder 41 in entgegengesetzte Richtung in die Sperrstellung zu drücken.
  • Die Druckfedern 45 sind in, im mittleren Breitenausdehnungsbereich jeder Klemmfläche 42 vorgesehene Bohrungen der Abtriebswelle 39 gehalten.
  • Die Spannhülse 40 ist in der Abtriebswelle 39 lagemässig festgelegt und fasst mit ihren beiden aus der Abtriebswelle 39 herausragenden Endbereichen in jeweils eine mit ihrer Längenausdehnung in Drehrichtung verlaufende langloch-förmige Ausnehmung 47 der Antriebswelle 38 ein ; diese Spannhülse Lio stellt gleichzeitig eine Drehmomentenübertragungssicherun bei zu grossen Kräften dar, da durch Abscheren der Ilfilse 40 eine Überlastsicherung gegeben ist.
  • Die jeweils zwischen zwei Verbindungsgliederpaaren vorgesehenen klauenförmigen Entriegler 44 bilden gleichzeitig ein Lagerführungsteil ftlr die Welle 38 in dem Aussenring 37.
  • Wird die Antriebswelle 38 in eine Drehbewegung versetzt, so drückt zunächst jeder klauenförmige Entriegler 44 gegen das in Drehrichtung benachbarte Verbindungsglied 41 und bewegt dieses entgegen der Federkraft aus der Sperrstellung. NacIz dem Lösen der Verbindungsglieder-Sperrstellung scliägt die Antriebswelle 38 mit den Enden ihrer beiden Langlöcher 47 an die Spannhülsenenden an und nimmt unter formschlüssiger Verbindung die Abtriebswelle 39 mit. Bei langsam-werdender oder naclilassender Antriebswellenverdrehung werden die Verbindurigsglieder 41 durch die federbelasteten Kugeln 46 wieder in ihre Sperrstellung zurückgedrückt und die Abtriebswelle 39 abgebremst.
  • Die Verdrehung der Antriebswelle 38 kann in beiden Drehrichtunger erfolgen.
  • Die erfindungsgemässe Vorrichtung zeichnet sich bei einfachem Aufbau, kostensparender Fertigung und, sicherer Wirkungsweise durch eine Sperr- und Entsperrmöglichkeit eines verdrehbaren Teiles in eine und/oder beide Drehrichtungen aus.
  • Diese Vorrichtung ist in vorteilhafter Weise vielseitig zu verwenden und beispielsweise als Kupplung, Sperre, Bremse, Dämpfung, Federung, Umkehrgetriebe od.dgl. einsetzbar.
  • Die Vorrichtung ist insbesondere für Hebezeuge vorgesehen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche
    0 Vorrichtung zum Sperren und Entsperren eines verdrehbaren Teiles in Drehrichtung mit mindestens einem in einem zwischen einem Aussen- und Innenteil vorgesehenen, sich in Drehrichtung verjüngenden Aufnahmeraum angeordneten Verbindungsteil als Kupplungsglied, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils einem, vorzugsweise jeweils zwei, paarweise in sich etwa zur Querschnittsmitte hin oder zu den beiden Querschnittsenden hin verjüngenden Aufnahmeräumen angeordneten, mittels Druckbeaufschlagung angeordneten, mittels Druckbeaufschlagung selbsttätig in Sperrstellung gehaltenen rollenförmigen Verbindungsgliedern ein gegen das oder die Verbindungsglieder zum Verbindungsglied-Bewegen in den erweiterten Aufnahmeraum bewegbaræ Entriegler zugeordnet ist, der ein Teil des Innen-oder Aussenteiles bildet, in dem Innen- oder Aussenteil bewegbar gelagert oder zwischen Innen- und Aussenteil verdrehbar angeordnet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein mehrteilig ausgebildetes Innenteil (11) zwei äussere, miteinander bewegungsstarr verbundene Scheiben ( 17a,17b) mit entgegengesetzt zueinander gerichteten, nach aussen ansteigenden und mit dem Aussenteil (lo) die Aufnahmeräume ( 13) bildenden Klemmflächen ( 15) und eine mittlere, mit radialen Anschlägen (Vorsprüngen) als Entriegler (14) ausgestattete Scheibe (18) besitzt, wobei die mittlere Scheibe (18) mit einer eine äussere Scheibe (17a) und das Aussenteil ( lo) durchfassenden Welle (21) als Antrieb und die der Welle ( 21) gegenübr1iegende äussere Scheibe ( 17b) mit einer das Aussenteil (10) durchfassenden Welle (22) als Abtrieb bewegungsstarr verbunden sind.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dess jeder Entriegler ( 14) der mittleren Scheibe (38) ein das von ihm aus seiner Sperrstellung bewegte Verbindungsglied ( 12) gegen Ansätze ( 36) zwei beiden äusseren Scheiben (17a, 17b) drückendes und dabei die Scheiben (17a, 17b) mitnehmendes Drehbewegungsübertragungsteil bildet.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden äusseren Scheiben (17a, 17b) des Innenteiles (11) mit mantelseitig vorspringenden, die Aufnahmeräume (13) in Drehrichtung begrenzenden Ansätzen ( lfi ) ausgestattet sind, in denen jeweils inindestens ein die beiden Scheiben (17a, 17b) miteinander bewegungsstarr verbindender Steg (Stift 19) vergesehen ist und in denen Pruckfedern ( 20 ) zum Halten des oder der Verbindungsglieder (12) in der Sperrstellung angeordnet sind.
    5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, das; das Aussenteil ( 10 ) vii einem die drei Scheiben ( 17a, 17b, 18 ) aufnehmenden und durch einen Deckel (10b) geschlossenen Gehäuse mit innenseitiger Druckfläche ( loa ) gebildet ist.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in einem einteiligen Innenteil ( 24 ) radial oder selcanti al verschiebbare, druckmittelbeaufschlagbare Kolben als Entriegler ( 26 ) angeordnet sind, dit jeweils mit einer das oder die benachbarten Verbindungsglieder ( 12 ) bei Druckmittelbeaufschlagung in die Entriegelungsstellung bringenden Schubfläche ( 26a) versehen und jeweils durch eine Rückholfeder ( 27 ) in der die Verbindungsglieder ( 12) freigebenden Stellung ('Verbindungsgliederaperrstellung ) gehalten sind.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Entriegler ( 26 ) in Druckräumen ( 28 ) verschiebbar gelagert und die Druckräume ( 28 ) aller Entriegler ( 26 ) über einen Ringraum ( 29 ), wie Ringnut, einer mit dem Innenteil ( 24) verbundenen Welle ( 25 ) an einem Druckmittelkanal ( 30 ) angeschlossen sind.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in einem einteiligen Innenteil ( 24 ) radial oder sekantial verschiebbare, jeweils mit einer das oder die benachbarten Verbindungsglieder ( 12 ) in diese Entriegelungsstellung bringenden Schub fläche ( 26 a ) versehene Stössel als Entriegler ( 33 ) angeordnet sind, die mechanisch in die Entsperrstellung der Verbindungsglieder ( 12 ) verschiebbar und mittels Rückholfedern ( 27 ) in der das bzw. die Verbindungsglieder ( 12 ) zur Sperrstellung freigebenden Stellung gehalten sind, wobei die Entriegler (33) mit einem um eine mit dem Innenteil ( 24) verbundenen Welle ( 25 )-angeordneten, in Wellenlängsrichtung verschiebbaren, mit einer mit Stützflächen ( 35 ) der Entriegler ( 33) zusammenwirkenden Schubfläche ( 36 ) ausgestatteten Verschiebeteil ( 34 ) form- und / oder kraftschlüssig verbunden sind.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 6 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die verbindungsgliederseitige Schubfläche ( 26a) jedes Entrieglers ( 26, 33) von zwei gegeneinander gerichteten Schräg- oder Bogenflächen, einem Kegel oder einer Kalotte gebildet ist.
    lo.Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Verbindungsglieder ( 12 ) benachbarter Aufnahmeräume ( 13 ) mittels einer gemeinsamen Druckfeder ( 20 ), wie Schrauben- oder Blattfeder, bzw.
    gemeinsamen Druckfeder ( 31 ) und/oder verbindungsgliederseitigen Druckschuhen ( 32 ) in der Sperrstellung gehalten sind.
    11.Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in einem festgehaltenen Aussenring ( 37 ) zwei axial ineinanderfassende, durch eine Spannhülse ( 4o ) unter Mitnahmeverzögerung ( Verdrehungsspiel ) bewegungsmässig miteinander verbundene Wellen als Antriebswelle ( 38 ) und Abtriebswelle ( 39 ) drehbar gelagert sind, wobei im Bereich der Abtriebswelle mehrere paarweise angeordnete, zwischen Klemmflächen ( 42 ) der Abtriebswelle ( 39 ) und dem Aussenring ( 37 ) durch unter Federdruck stehende Kugeln ( 46 ) in der Sperrstellung gehalten sind und die Antriebswelle' ( 38 ) mit klauenförmigen, jeweils auf das in Drehrichtung benachbarte Verbindungsglied ( 41 ) zur Auflösung der Sperrstellung und Wellenverdrehung einwirkenden Entrieglern ( 44 ) ausgestattet ist.
    12.Vorrichtung nach Anspruch ll,dadurch gekennzeichnet, dass jede Klemmfläche ( 42 ) der Abtriebswelle ( 39 ) durch mantelseitige, sekantiale Abflachungen gebildet und zwischen den beiden jeder Klermnfläche ( 42) zugeordneten Verbindungsgliedern ( 41 ) zwei im Abstand in Verbindungsgliedlängsrichtung hintereinander angeordnete, jeweils durch eine Druckfeder ( 45 ) in radialer Druckspannung gehaltene und die Verbindungsglieder ( 41 ) in die Sperrstellung - in die im Querschnitt sich verjUngenden Endbereiche - der Aufnahmeräume t 43) drUckende Kugeln (46) angeordnet sind.
    13. Vorrichtung nach Anspruch 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannhülse ( 40 ) in der Abtriebswelle ( 39 ) lagem'ässig festgelegt und mit ihren beiden aus der Abtriebswelle ( 39 ) mantelseitig herausragenden Endbereichen in jeweils eine in Drehrichtung langlochförmig ausgebildete Ausnehmung ( 47 ) der Antriebswelle ( 38 ) einfasst.
    14. Vorrichtung nach den Ansprüchen 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebswelle ( 38 ) jeweils zwischen zwei Verbindungsgliederpaaren einen die Abtriebswelle ( 39 ) Uberfassenden und der Antriebswelle ( 38 ) in dem Aussenring ( 37 ) eine Lagerführung gebenden Entriegler ( 44) besitzt.
    15. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die mittlere Scheibe ( 18 ) des mehrteiligen Innenteiles ( 11 ) sternförmig ( kreuzförmig ) ausgebildet ist, deren Arme die Entriegler ( 14) bilden und zwischen jeweils zwei Sternarmen ausserhalb der Ansätze ( 16 ) der äusseren Scheiben ( 17a, b ) ein diese beiden äusseren Scheiben (17a,b) miteinander verbindender Steg ( 19 ) , vorzugsweise Bolzen, vorgesehen ist.
    16. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass die gleichzeitig als Mitnehmer wirkenden Entriegler ( 14) der mittleren Scheibe ( 18 ) an ihrer dem Verbindungsglied ( 12) benachbarten Seite mit einer peripher zu dem Verbindungsglied ( 12) ausgebildeten Anlagefläche ( 14a) ausgestattet sind.
    17. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass ein mehrteilig ausgebildetes Innenteil ( 11 zwei äussere, miteinander und mit einer Abtriebswelle ( 22) bewegungsstarr verbundene Scheiben ( 17a, 17b) und eine mittlere, mit radialen Entrieglern ( 14) ausgestattete, mit einer Antriebswelle ( 21) bewegungsstarr verbundene Scheibe (18) besitzt und dabei die radialen, jeweils zwischen zwei in Drehrichtung hintereinander angeordneten, mit mindestens einer nach aussen ansteigenden Klemmfläche ( 15) jeder äusseren Scheibe ( 17a, 17b) und dem Aussenteil ( 19) einen Aufnahmeraum ( 13) für mindestens ein rollenförmiges Verbindungsglied ( 12) bildenden radial vorspringenden Ansätzen ( 16 ) jeder äusseren Scheibe ( 17a, 17b) liegenden Entriegler ( 14j jeweils einen bei Verdrehung der mittleren Scheibe ( 18 ) das zwischen Entriegler ( 14) und Scheiben ansatz ( 16 ) beweglich angeordnete Verbindungsglied ( 12) entgegen der Druckspannung gegen die sich axial gegenüberliegenden Ansätze ( 16) drückenden und die beiden äusseren Scheiben ( 17a, 17b) verdrehungsmässig koppelnden Mitnehmer bilden.
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