DE2050320A1 - Halbleiteranordnung - Google Patents
HalbleiteranordnungInfo
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- H—ELECTRICITY
- H10—SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H10D—INORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
- H10D84/00—Integrated devices formed in or on semiconductor substrates that comprise only semiconducting layers, e.g. on Si wafers or on GaAs-on-Si wafers
- H10D84/80—Integrated devices formed in or on semiconductor substrates that comprise only semiconducting layers, e.g. on Si wafers or on GaAs-on-Si wafers characterised by the integration of at least one component covered by groups H10D12/00 or H10D30/00, e.g. integration of IGFETs
- H10D84/82—Integrated devices formed in or on semiconductor substrates that comprise only semiconducting layers, e.g. on Si wafers or on GaAs-on-Si wafers characterised by the integration of at least one component covered by groups H10D12/00 or H10D30/00, e.g. integration of IGFETs of only field-effect components
- H10D84/83—Integrated devices formed in or on semiconductor substrates that comprise only semiconducting layers, e.g. on Si wafers or on GaAs-on-Si wafers characterised by the integration of at least one component covered by groups H10D12/00 or H10D30/00, e.g. integration of IGFETs of only field-effect components of only insulated-gate FETs [IGFET]
- H10D84/83135—Integrated devices formed in or on semiconductor substrates that comprise only semiconducting layers, e.g. on Si wafers or on GaAs-on-Si wafers characterised by the integration of at least one component covered by groups H10D12/00 or H10D30/00, e.g. integration of IGFETs of only field-effect components of only insulated-gate FETs [IGFET] the IGFETs characterised by having different gate conductor materials or different gate conductor implants
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- Electrodes Of Semiconductors (AREA)
- Thin Film Transistor (AREA)
- Metal-Oxide And Bipolar Metal-Oxide Semiconductor Integrated Circuits (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Halbleiteranordnung mit
mehreren, auf demselben Halbleiterkörper angeordneten Bauelementen mit einer vom Halbleiterkörper durch eine Isolierschicht
getrennten Steuerelektrode und verschiedenen elektrischen Eigenschaften. Solche Halbleiteranordnungen sind bekannt.
Inverter und Gatter in statischer Einkanaltechnik, die MOS-Transistoren
des Anreicherungstyps (enhancement-mode) enthalten, sind bekannt. Der Aufbau solcher Logikelemente ist verhältnismäßig
einfach, weil sowohl der aktive als auch der passive Teil der Schaltung aus MOS-Transistoren des gleichen Leitungstyps
besteht. Die Ausgangsimpulse solcher Logikelemente haben unterschiedliche
Anstiegs- und Abfallflanken, was für verschiedene Anwendung'szwecke ungünstig ist.
Man hat deshalb Elemente in sogenannter Komplementärtechnik entwickelt.
Solche Logikelemente sind bekannt aus "Characteristics and Operation of MOS Field-Effect Devices" der Mc Graw-Hill Book
Company, N.Y., Abschn. 7.9. Sie enthalten jeweils benachbarte
Schaltelemente auf einem Bereich mit entgegengesetzter Leitfähigkeit
gegenüber dem gemeinsamen Halbleiterkörper. Diese Bereiche können entweder durch sogenannte Gegendotierungstechnik oder
durch Wiederauffüllen von Ausnehmungen im Halbleiterkörper mit Halbleitermaterial entgegengesetzter Leitfähigkeit hergestellt
werden. Beim Aufbau einer solchen Halbleiteranordnung durch Gegendotierung im Halbleiterkörper verwendet man im allgemeinen
Diffusionsvorgänge unter Zuhilfenahme von geeigneten Maskierungen, um örtlich an der Oberfläche des Halbleiterkörpers liegende
Zonen bestimmten Leitungstyps zu bilden.
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Mittels photographischer Verfahren werden aus einem Oxid, z.B. ,
Siliziumoxid, bestehende Maskierungsmuster hergestellt, wodurch man nach Diffusion eines geeigneten Dotierungsstoffes verschiedene
Zonen gewünschter Formen und Abmessungen mit einem dem Substratmaterial entgegengesetzten Leitungstyp erhält. Dabei
will man einerseits Zonen eines bestimmten Leitungstyps für verschiedene Schaltungselemente möglichst mittels nur eines
Diffusionsvorganges erhalten und andererseits den Diffusionsvorgang zur Herstellung einer solchen für ein bestimmtes Schaltungselement
bestimmten Zone möglichst den gewünschten Eigenschaften des betreffenden Schaltungselementes anpassen. Schaltungselemente
gleicher Art mit voneinander verschiedenen Oha- f rakteristiken kann man jedoch nicht durch Diffusion des gleichen
Dotierungsstoffes in einem gemeinsamen Arbeitsgang erhalten. Es können zwar an sich mehrere Diffusionsvorgänge mit demselben
Verunreinigungstyp durchgeführt werden. Dann muß aber für jeden Diffusionsvorgang eine getrennte Maskierung verwendet werden.
Eine solche Bearbeitung ist verwickelt und macht die Schaltungseinheit kostspielig.
In der deutschen Offenlegungsschrift 1564 406 ist deshalb bereits
vorgeschlagen worden, von dem bekannten Einfluß der Oxidschicht zwischen Steuerelektrode und Halbleiterkörper auf die
Eigenschaften des Steuerkreises der Halbleiteranordnung Gebrauch zu machen und die verschiedenen Eigenschaften der ein-P
zelnen Schaltelemente auf gemeinsamer Unterlage bei gleichem Materialaufbau durch abweichende Eigenschaften der Isolierschicht
zu erhalten. Bei diesen bekannten Halbleiteranordnungen können die Oxidschichten Unterschiede in ihrer Zusammensetzung
aufweisen. Man kann die verschiedenen Eigenschaften ferner durch Unterschiede in ihrer Aufbringung und/oder in der Behandlung
der Oxidschichten, insbesondere einer Nachbehandlung, erhalten. Man erhält somit nach diesem bekannten Vorschlag den
unterschiedlichen Leitungszustand durch unterschiedliche Herstellung oder Behandlung der Isolierschicht.
Der Erfindung liegt ebenfalls die Aufgabe zu Grunde, eine Halbleiteranordnung
mit unterschiedlichem Leitungszufitnnd der einzelnen
Schaltelemente auf einer gemeinsamen Unterlage
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A i i>c/a BAD ORIGINAL
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herzustellen. Sie beruht auf der Erkenntnis, daß auch die
physikalischen Eigenschaften der G-renzschicht zwischen Elektrodenmaterial
und Isolierschicht zur Herstellung verschiedener Leitungszustände der einzelnen Schaltelemente herangezogen
werden können.
Die genannte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
das Kontaktpotential an der Grenzschicht Isolator-Steuerelektrode der einzelnen Bauelemente verschieden ist. Das Material
der Isolierschicht und das Material der angrenzenden Steuerelektrode
werden jeweils so gewählt, daß die Austrittsarbeit der Elektronen für die einzelnen Schaltelemente unterschiedlich ist.
In der Anordnung nach der Erfindung können alle Schaltelemente
mit dem gleichen Isolator versehen sein. Dann erhält man das unterschiedliche Kontaktpotential lediglich durch entsprechende
Wahl des Elektrodenmaterials. Es kann aber auch sowohl die Isolierschicht als auch das Elektrodenmaterial unterschiedlich
gewählt werden.
Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird auf die Zeichnung
Bezug genommen, in der ein Teil einer Halbleiteranordnung nach
der Erfindung schematisch veranschaulicht ist.
Nach der Figur ist als Substrat ein Halbleiterkörper 2 vorgesehen,
der beispielsweise aus Silizium, Germanium oder Galliumarsenid bestehen kann und auf einer Oberfläche zwei MOS-Transistoren
enthalten soll, von denen nur die Steuerelektroden und die den Quellen- und Senkenelektroden vorgelagerten Bereiche
schematisch dargestellt sind. Der Halbleiterkörper 2 ist zunächst mit einer sogenannten Dickoxidschicht 4 versehen, die
aus elektrisch isolierendem Material, z.B. Siliziumdioxid SiOp, bestehen kann. In anschließend hergestellten Höhlungen
dieser Auflage sind jeweils eine Steuerelektrode 6 bzw. 8 angeordnet, die von dem Halbleiterkörper 2 jeweils durch eine Isolierschicht
10 bzw. 12 getrennt sind. Ferner sind für jedes Schaltelement den nicht dargestellten Quellen- und Senkenelektroden
vorgelagerte Bereiche 14 und 15 bzw. 17 und 18 in an
sich bekannter Weise hergestellt, beispielsweise durch Eindiffundieren von dem Lcitfähi^keitßtyp der. Halbleiterkörpers 2
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2 09817/1157
> . ÖAD ORIGINAL
VPA 70/7551 _ -4 entgegengesetzt
dotierendem Material.
Die Isolierschichten 10 und 12 sollen beispielsweise aus dem
gleichen Material, nämlich Siliziumdioxid, "bestehen. Dann kann als Elektrodenmaterial vorzugsweise Aluminium für die Elektrode
6 und polykristallines Silizium für die Elektrode 8 gewählt werden. Da die Austrittsarbeit der Elektronen an der Grenze
fläche vom Aluminium 6 kleiner ist als die Austrittsarbeit an der Grenzfläche vom Silizium 8, so erhält man auch eine entsprechende
abweichende Flachbandspannung.
In der Anordnung nach der Erfindung ist es nicht erforderlich, daß die verschiedenen Schaltelemente einen Isolator aus dem
gleichen Material erhalten. Unter Umständen kann es zweckmäßig sein, die Schaltelemente mit verschiedenen Isolierschichten zu
versehen. Es kann beispielsweise ein Siliziumnitrid-Isolator in Verbindung mit einer Silberelektrode oder auch ein Aluminiumoxidisolator
in Verbindung mit einer Nickelelektrode vorgesehen sein. Wesentlich ist nur, daß die Austrittsarbeit der
Elektrodenmaterialien verschieden ist.
3 Patentansprüche
1 Figur
1 Figur
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Claims (3)
- :A i1" .1(11111IIIIIST1^iIiI]IPSiIiSi1I1IiH1I1PFII]BII1I!!!1!!:;!!!1!!!1:!!:!11!!1:;1:: I" ! ■'." !'"''!!"!!!"5111Si OlVPA 70/7551- 5 Patentansprüche1/. Halbleiteranordnung mit mehreren auf demselben Halbleiterkörper angeordneten Bauelementen mit jeweils einer vom Halbleiterkörper durch eine Isolierschicht getrennten Steuerelektrode und mit verschiedenen elektrischen Eigenschaften, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontaktpotential an der Grenzschicht Isolator-Steuerelektrode der einzelnen Bauelemente verschieden ist.
- 2. Halbleiteranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der Bauelemente eine Steuerelektrode (6) aus Metall und ein anderer Teil eine Steuerelektrode (8) aus Halbleitermaterial enthält.
- 3. Halbleiteranordnung nach Anspruch 2 mit gleicher Isolierschicht der einzelnen Bauelemente aus Siliziumdioxid, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerelektrode wenigstens eines der Bauelemente aus Aluminium und die Steuerelektrode wenigstens eines anderen Bauelementes aus polykristallinem dotierten Silizium besteht.209817/1157Leerseite
Priority Applications (4)
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|---|---|---|---|
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702050320 DE2050320A1 (de) | 1970-10-13 | 1970-10-13 | Halbleiteranordnung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2050320A1 true DE2050320A1 (de) | 1972-04-20 |
Family
ID=5785031
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702050320 Pending DE2050320A1 (de) | 1970-10-13 | 1970-10-13 | Halbleiteranordnung |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2050320A1 (de) |
| FR (1) | FR2110392B1 (de) |
| GB (1) | GB1352202A (de) |
| NL (1) | NL7113931A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2331393A1 (de) * | 1972-06-30 | 1974-01-17 | Ibm | Verfahren zum herstellen von torelektroden aus silicium und aluminium bei feldeffekttransistoren |
Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
| CH657712A5 (de) * | 1978-03-08 | 1986-09-15 | Hitachi Ltd | Referenzspannungserzeuger. |
-
1970
- 1970-10-13 DE DE19702050320 patent/DE2050320A1/de active Pending
-
1971
- 1971-10-11 NL NL7113931A patent/NL7113931A/xx unknown
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- 1971-10-13 GB GB4772771A patent/GB1352202A/en not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2331393A1 (de) * | 1972-06-30 | 1974-01-17 | Ibm | Verfahren zum herstellen von torelektroden aus silicium und aluminium bei feldeffekttransistoren |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| FR2110392B1 (de) | 1975-07-18 |
| NL7113931A (de) | 1972-04-17 |
| GB1352202A (en) | 1974-05-08 |
| FR2110392A1 (de) | 1972-06-02 |
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