DE2727279A1 - Feldeffekttransistor und verfahren zu dessen herstellung - Google Patents
Feldeffekttransistor und verfahren zu dessen herstellungInfo
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- Insulated Gate Type Field-Effect Transistor (AREA)
- Bipolar Transistors (AREA)
- Thin Film Transistor (AREA)
Description
NATIONAL AERONAUTICS
AND SPACE ADMINISTRATION
(11 541)
Fe Ideffekttranslstor
und Verfahren zu dessen Herstellung
Die Erfindung betrifft Transistoren, sie bezieht sich insbesondere
auf Si Iiζium-Fe I deffekttransistören auf einem Isolator.
Feldeffekttransistoren lassen sich auf isolierenden Substraten
herstellen, und ihre Verwendbarkeit läßt sich durch Abwandlungen
oder Verbesserungen erweitern, die die Scha Itgeschwindigkeiten
erhöhen und gleichzeitig die zur Zeit verwirklichbaren Niedriglei
stungsei genschaften unverändert lassen, d. h. durch Erzielung
eines kleineren Geschwindigkeits/Leistungsprodukts als zur
Zeit erhältlich ist. Einen Faktor, der eine derartige Verbesserung begrenzt, stellt die Kanal länge und der Abstand zwischen
Source und Drain längs des Gate-Bereichs eines Transistors
dar. Jegliche Verringerung dieses Abstandes in einem herkömmlichen
Transistor dieser Bauart auf einem isolierenden Substrat bewirkt einen Source-Drain-KurzschIuß an der Grenzschicht des
HaIbleifersubstrats, in der die Kanal länge aufgrund der
physikalischen Eigenschaften dieser Grenzschicht am kürzesten ist.
Ein derartiger Kurzschluß verhindert einen anderweitigen richtigen
Betrieb.der Anordnung und muß selbstverständlich vermieden werden.
Ein zweites Problem stellt die Gate-KanaIkapazitat dar, die möglichst
klein sein muß, um den Frequenzgang (frequency response) zu erweitern. Um einen zufriedenstellenden Betrieb eines derartigen
Transistors sicherzustellen, muß die Gate-Elektrode den Source-
und den Drain-Bereich leicht überlappen. Zur Zeit ist die minimale
Überlappung (die idealerweise kleiner sein sollte) durch Toleranzen
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- 6 uxtonnt
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begrenzt, die durch die zur Zeit anwendbaren Verfahren der Maskenausrichtung gegeben sind. Diese Toleranzen müssen
sicherstellen, daß ein Steuerkanal durch die Gate-Elektrode
über den gesamten Abstand zwischen den Source- und Drain-Bereichen der Anordnung vorhanden ist. Anderenfalls wäre
ein Tei I des Gate-Bereichs nicht vom Gate steuerbar, und es ergäbe sich eine permanente Diode, die den Betrieb einer
derartigen Anordnung verhindern würde.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist ein Feldeffekttransistor
angegeben, bei dem sowohl die Kanal länge zwischen der Sourceijnd
der Drain-Elektrode und die Gate-Kana I kapaz i tat verringert
sind. Dies wird durch einen Aufbau des Feldeffekttransistors
verwirklicht, bei dem der zentrale Halbleiterbereich dieselbe
Polarität wie die Source- und Drain-Elektrode, jedoch eine
verringerte Leitfähigkeit besitzt, und bei dem der Gate-Bereich
dadurch hergestellt wird, daß ein schmaler Mittenbereich des
zentralen Bereichs dieser Anordnung in eine entgegengesetzte Polarität umgewandelt wird. Durch diesen Aufbau wird die
effektive Kanallänge verringert, und die Kanallänge wird in der Nähe der Gate-Elektrode am kürzesten gemacht.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ei—
geben sich aus der folgenden Beschreibung eines zeichnerisch
dargestelIten Ausführungsbeispiels.
Es zei gen:
Fig. 1 bis 8 die Herstellungsschritte bei der Herstellung
eines erfindungsgemäßen Feldeffekttransistors,
Die Erfindung wird beispielsweise anhand eines Silizium-Feldeffekttransistors auf einem Isolator beschrieben.
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( Π 54 1 )
In Fig. 1 werden Si Iiζium-InseI η 10 einer auf einem isolierenden
Substrat 12,(z. B. Al O) abgeschiedenen Siliziumschicht
ausgebildet, wobei jeweils eine Insel für einen zu erzeugenden
Transistor vorgesehen ist. In logischen Schaltungen werden
typischerweise Hunderte oder vielleicht sogar Tausende dieser
diskreten Inseln für derart viele Transistoren verwendet. Gemäß einer AusfUh rungs form der Erfindung ist das Silizium-
material mit einer Dicke von einem Mikrorm ?r ursprünglich
in einen N-Zustand dotiert, anschließend wird eine erste Schicht 14 aus Siliziumdioxid (SiO2, eine Isolierschicht) mit
einer Dicke von 150 bis 250 Nanometern aufgewachsen, wobei
eine N-dotlerte Zone 16 mit einer Dicke von 890 bis 930 Nanometern
zurückbleibt.
Fig. 2 zeigt den nächsten Schritt, bei dem die SiO2-Schicht 14
nach Fig. 1 selektiv abgeätzt wird, um die beabstandeten Zonen 18 und 20 freizulegen, wobei eine Si0 -Diffusionsmaske 22
zurückbleibt. Ein Material wie z. B. Phosphor wird in die
freigelegten Zonen 18 und 20 eindiffundiert, um die N-Leitfähigkeit
zu erhöhen und eine Leitfähigkeit zu erzielen, die
gegenüber dem zentralen Bereich 24 erhöht ist, der beim Diffusionsprozess durch die obere S i 0,,-Sch i cht maskiert ist,
die auf dem Halbleitermaterial belassen ist, während die Zonen
18 und 20 auf diese Weise zu Source- bzw. Drain-Zonen ausgebildet werden. Diese Zonen werden als N+-Zonen bezeichnet, was be
deutet, daß sie eine höhere Ladungsträgerkonzentration als
Zonen aufweisen, die einfach mit N oder P bezeichnet sind.
Anschließend wird die Si0_-Diffusionsmaske, die in Fig. 2
dargestellt ist, entfernt, und es wird über die äußere, obere
Oberfläche der Siliziumschicht eine SiO -Schicht 26 aufgewachsen,
wobei diese SiO_-Schicht eine Dicke von 800 bis 1000 Nanometer
besitzt. Ein Gate-ImpI antations fenster, das im allgemeinen
eine Länge von einem Mikrometer oder weniger (in der der Bildfläche)
besitzt, die durch das Maskierverfahren begrenzt ist,
wird anschließend unmittelbar über dem zentralen Teil 30
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der zentralen Zone 24 der Insel 12 durch Entfernung des SiO
in diesem Bereich definiert. Im Fenster 28 wird dann eine dünne SiO -Schicht mit einer Dicke von 30 bis 40 Nanometer hergestellt,
um die Siliziumoberfläche während der Ionen-Bombardierung zu
schützen.
Anschließend, vgl. Fig. 4, wird die Insel 10 einer Ionen-Bombardierung
vom P-Typ ausgesetzt, mit dem Ergebnis, daß dicke Zonen 32 und 34 der SiO„-Schicht 26 im allgemeinen die
Ionen stoppen, während eine Zone 28 die Ionen weiterleitet,
wie das bei normaler Ionen-ImpI antation der Fall ist. Als Ei—
gebnis wird eine P-Zone 36 in der Insel 10 zwischen den restlichen N-Zonen 38 und 40 erzeugt. Die Dosierung wird derart
gewählt, daß die Verunreinigungskonzentration vom P-Typ
die N-Konzentration in den Zonen 38 und 40 übersteigt, die
Dosierung ist derart, daß die Konzentration im P-Bereich
36 die gewünschte Schwellenspannung (threshold voltage)
für die Anordnung liefert. Die P-Zone 36 wird auf diese Weise als eine sehr kurze Gate-Zone ausgebildet.
Anschließend wird, vgl. Fig. 5, die dünne Si0 -Schicht-Zone
28 abgeätzt, und die Anordnung wird vor der Aufbringung einer neuen Si0 -OberfIächenschicnt gereinigt.
Gemäß Fig. 6 wird eine Si0„-Gate-Schicht 42 mit einer Dicke
von 100 bis 110 Nanometer über die Gate-Zone 36 aufgewachsen.
Anschließend wird, vgl. Fig. 7, die Insel 10 maskiert, und
Teile der Si0 - Schicn ten 32 und
Zonen 18 und 20 werden abgeätzt.
Zonen 18 und 20 werden abgeätzt.
Teile der Si0 - Schichfen 32 und 34 über den Source- und Drain·
Fig. 8 zeigt die Aufbringung von Meta I IeIektroden, die als
Drain-EIektrode 44, Gate-Elektrode 46 und Source-Ε Iektrode 48
aufgebracht werden. Diese Elektroden werden in herkömmlicher
Weise aufgebracht,
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Elektrisch besitzt die vollständige Anordnung dasselbe schematische Symbol wie ein Standard-Feldeffekttransistor
mit isoliertem Gate,und die erfindungsgemäße Anordnung wird
in derselben Weise verwendet, wobei sie speziell Anwendung
in logischen Schalt- und Speicherkreisen findet. Das geschilderte
Herstellungsverfahren ermöglicht die Herstellung
einer Pseudo-seIbstausgerichteten Gate-Struktur mit sehr
kleinen Abmessungen des Gates. Während das dargestellte Ausführungsbeispiel
der Erfindung Halbleiterzonen vom N-Type für die Source- und Drain-Zonen, und für die Gate-Zone eine
Zone des P-Typs verwendet, läßt sich dieser Aufbau erfindungsgemäß auch umkehren. Es können dann komplementäre (P-Kanal)
Anordnungen erzeugt werden, die insbesondere zur Verwendung in Schaltern mit komplementären Paaren vorteilhaft sind.
Obwohl beim geschilderten Ausführungsbeispiel als Material
für die halbleitende Inselzone Silizium zur Herstellung dieser Anordnung verwendet ist, lassen sich ebenfalls andere Halbleitermaterialien
verwenden. Efnes dieser Materialien besteht z. B. in Galliumarsenid.
Die erfindungsgemäße Anordnung besitzt zwei Hauptvorteile gegenüber
konventionellen diffundierten Source-Draiη-Transistören mit
Metall-Gate, die in der Anreicherungsmode (enhancement mode) betrieben werden, und die die erfindungsgemäßen Transistoren
ersetzen sollen. Der erste Hauptvorteil besteht darin, daß die Kanal länge längs der Gate-Zone 36 gerade gegenüber der Gate-Elektrode
eine minimale Länge aufweist, wo - anstatt an der entgegengesetzten Oberfläche - der Steuereffekt maximal ist. Dadurch
ist eine kürzere Kanal länge mit einer Längenreduktion um
das Fünf- oder Mehrfache möglich. Diese Reduktion ermöglicht ihrerseits eine entsprechende Erhöhung des SteiI heit-Leitwerts
(g ) (oder der Empfindlichkeit oder der Verstärkung). Zweitens
wird die Gate-KanaIkapazitat, insbesondere die Gate-Drain-Kapazität
(Miller-Effekt) verringert, wodurch die Scha Itgeschwindigkei
ten bedeutend erhöht werden.
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Claims (6)
- PATENTANWALT DIPL-INQ. JOACHIM STRASSEMI HANAU RÖMERSTR.» · POSTFACH TO · TEL. (06W) I04jO3/tO7«O · TELEgRAMMEt ΗΛΝΛΙ/ΡΛΤΕΝΤ . TELEX: 41847U palNATIONAL AERONAUTICS AND SPACE ADMINISTRATIONNASA Headquarters 14. Juni 1977Washington, D.C, U.S.A. Rb/M| - 11 541Fet deffekttransistor und Verfahren zu dessen HerstellungPatentansprüche:Verfahren zur Herstellung eines Feldeffekttransistors, dadurch gekennzeichnet,daß auf einem isolierenden Substrat mindestens eine Insel aus ha IbIeitendem Material eines ersten Leitfähigkeitstyps erzeugt wird, wobei die Insel in Form einer Schicht von 0,8 bis 1,2 Mikrometer Dicke ausgebt Idet wird,daß Über der äußeren Oberfläche dieser Insel eine ers-te, obere, dünne Maskierungsschicht mit einer Dicke von 150 bis 250 Nanometer aufgewachsen wird,daß zwei getrennte Zonen der ersten oberen Schicht entfernt werden und eine Zwischenzone dieser Schicht als Maske stehen bleibt,709881/0786 " 2 "NATIONAL AERONAUTICS AND SPACE ADMINISTRATION (11 541 )daß in die auf diese Weise freigelegten, getrennten Zonen der Anordnung ein Material eindiffundiert wird, das die Leitfähigkeit der freigelegten, voneinander getrennten Zonen erhöht, wobei die Erhöhung in derselben Richtung der Polarität wie die vorhandene Polarität des Halbleitermaterials verläuft und auf diese Weise zwei voneinander getrennte, diskrete Polaritätszonen angereicherter Leitfähigkeit erzeugt werden, die die Source- und die Drain-Zonen darstellen,daß die Brücke der ersten Isolierschicht entfernt wird und eine zweite Isolierschicht über den äußeren Körper der Schichtanordnung bis zu einer Dicke von 800 bis 1000 Nanometer aufwächst, daß anschließend ein Fenster in einem kleinen zentralen Bereich eingeätzt wird, der kleiner als, aber innerhalb der Fläche ist, in der der Zwischenbereich der ersten Schicht angeordnet war, wobei eine reduzierte Dicke von 30 bis 40 Nanometern aufgewachsen wird, um eine Gate-Zone zu definieren,daß diese Gate-Zone eine Ionen-Bombardierung mit einem zweiten, entgegengesetzten Leitfähigkeitstyp erfährt, wobei die Dosierung der Bombardierung derart bemessen ist, daß der ursprüngliche Grad der Verunreinigungskonzentration in der Schichtanordnung um einen ausgewählten Grad überschritten wird, wodurch eine Gate-Zone eines zweiten Leitfähigkeitstyps erzeugt wird, die von den Source- und Drain-Zonen durch modifizierte Zonen des ersten Leitfähigkeitstyps jedoch geringerer Leitfähigkeit als die Source- und Drain-Zonen beabstandet ist,709881/0786NATIONAL AERONAUTICS AND SPACE ADMINISTRATION (11 541 )daß die zweite Schicht über der Gate-Zone der Schichtanordnung entfernt wird und die freigelegte Oberfläche der Schichtanordnung gereinigt wird,daß eine dritte Isolierschicht mit einer Dicke von 100 bis 110 Nanometer über der Gate-Zone aufgewachsen wird,daß die zweite Schicht über den Source- und Drain-7onen entfernt wird und Öffnungen für Source- und Drain- Kontakte erzeugt werden, unddaß leitende Elektroden auf die derart erzeugten Source- und Drain-Öffnungen in der zweiten Schicht und auf der dritten Schicht über der Gate-Zone abgeschieden werden.
- 2. Verfahren zur Herstellung eines Feldeffekttransistors nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Halbleitermaterial Silizium ist, und daß die Schichten Siliziumdioxid enthalten.
- 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gate-Zone vorn P-Leitfähigkeitstyp ist, und daß die modifizierten Zonen eine N-Leitfähigkeit und die Source- und die Drain-Zone eine N+-Leitfähigkeit aufwe i sen.
- 4. Feldeffekttransistor, der eine Schicht eines Halbleitei— materials aufweist, die auf einer Seite eines isolierenden Trägers angeordnet ist, mit einer zentralen Gate-Zone eines ersten Leitfähigkeitstyps zwischen äußeren Source- und Drain-Zonen eines zweiten, entgegengesetzten Leitfähigkeitstyps, gekennzeich η e t durch709881/0786NATIONAL AERONAUTICS AND SPACE ADMINISTRATION (11 541)eine erste modifizierte Zone (18 bzw. 20) zwischen dem Gate (28) und der Source-Zone (20 bzw. 18), undeine zweite modifizierte Zone (20 bzw. 18) zwischen der Gate-Zone (28) und der Drain-Zone (18 bzw. 20), wobei die modifizierten Zonen aus dem zweiten Leitfähigkeitstyp mit im Vergleich zu den Source- und Drain-Zonen (18, 20) reduzierter Leitfähigkeit bestehen, wobei die Länge der Gate-Zonen benachbart zum isolierenden Träger am größten ist.
- 5. Feldeffekttransistor nach Anspruch 4, dadurch gekennzei chnet, daß als Halbleitermaterial Silizium verwendet wird.
- 6. Feldeffekttransistor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Gate-Zone eine P-Leitfähigkeitszone darstellt, daß die modifizierten Zonen eine N-Leitfähigkeit besitzen, und daß die Source- und Drain-Zonen vom N*-Leitfähigkeitstyp sind.709881/0786
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |