DE2049718A1 - Steueranordnung eines Leitungsdurch schalters fur eine Fernwirkanlage eines Fernmeldenetzes - Google Patents
Steueranordnung eines Leitungsdurch schalters fur eine Fernwirkanlage eines FernmeldenetzesInfo
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Description
DB 196
23 122A/69
Vom 9o10ο1969
Societa. Italiana Telecomunicazioni Siemens s»p.a.,
Mailand, Italien
Steueranordnung eines Leitmngsdurchschalters für eine Fernwirkanlage
eines Fernmeldenetzes.
Die Erfindung betrifft eine Steueranordnung eines Leitungsdurchschalters
für eine Fernwirkanlage eines Fernmeldenetzes, insbesondere für ein zyklisches Sternnetz, bei welchem
aus getrennten peripheren Stationen (zur Überwachung und Steuerung des Betriebes des Fernmeldenetzes) kommende
Informationen zu einer einzigen zentralen Betriebsanlage gelangen, die neben der Steueranordnung eine Wähleinheit,
welche die auf den Leitungen der Fernwirkanlage ankommenden Nachrichten entsprechend einem festgelegten Programm zyklisch
entnimmt, sowie eine Vielfachempfangseinheit enthält,
welche die von der Wähleinheit entnommenen Nachrichten zyklisch über die Steuereinheit empfängt.
Immer häufiger ist es notwendig, in Fernmeldenetzen Fernwirksysteme
einzusetzen, welche u.ae erfordern, daß zentrale Datenverarbeitungs- und Betriebanlagen die Informationen
über den Betriebszustand des FernmeIdenetzes empfangen und
die zur zuverlässigen Gewährleistung der Funktionsfähigkeit des Fernmeldenetzes erforderlichen Vorgänge durchführen«
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In den zentralen Betriebsanlagen wird ein Leitungsdurchschalter
(Leitungskonzentrator) verwendet, der die ankommenden Leitungen in programmgesteuerter Folge abtastet,
wodurch die Überwachung der aus den peripheren programmierten Stationen der Fernwirkanlage eintreffenden Informationen
sowie deren Weitersendung an eine Vielfachempfangseinheit
ermöglicht wird,·
Bei den Leitungsdurchschalters tritt das Problem auf, die Abtastzeiten der verschiedenen Kanäle auf ein Minimum herabzusetzen
und etwaige Fehler oder Störungen auf den Kanälen zu melden. Dieses Problem wurde bisher noch nicht zufriedenstellend
gelöst. Beispielsweise ist ein Festzeit-Übertragungssystem bekannt, bei dem der Leitungsdurchschalter eine
Wählgruppe umfaßt, welche bei der zyklischen Abtastung der verschiedenen Kanäle auf Jedem Kanal für eine bestimmte
feste Zeit stehenbleibt. Eine derartige Lösung bringt einen beträchtlichen Zeitverlust mit sich, weil die Abtastzeit der
Kanäle doppelt so groß wie die Dauer der Nachricht auf dem Kanal mit der tiefsten Übertragungsfrequenz gewählt wird.
Demgegenüber schafft die Erfindung eine Steueranordnung, die es ermöglicht, die Zeitdauer des Verweilens auf einem
programmierten Kanal genau auf die zum Empfang einer Nachricht erforderliche Zeit zu reduzieren. Ferner ist erfindungsgemäß
bei der Abtastung der nichtprogrammierten Kanäle die Zeitdauer des Verweilens auf diesen Kanälen sehr gering»
(entsprechend 1/2 Bit). Weiterhin sind die zu den gewählten peripheren Stationen gehörenden programmierten Kanäle bei
einer Steueranordnung gemäß der Erfindung nur während der
Dauer der Abtastung dieser Kanäle mit der Vielfachempfangseinheit gekoppelt. Bei den nichtprogrammierten Kanülen wird
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diese Kopplung verhindert. Zusätzlich gestattet eine
•Steueranordnung gemäß der Erfindung, fehlerhafte periphere Stationen festzustellen.
Eine Steueranordnung gemäß der Erfindung ist für eine zentrale Datenverarbeitungs- oder Betriebsanlage bestimmt,
die eine Wähleinheit und eine Vielfachempfangseinheit aufweist» Die Wähleinheit entnimmt auf Grund eines festgelegten
Programmes zyklisch die über die Leitungen der Fernwirkanlage ankommenden Nachrichten. Die Empfangseinheit
empfängt zyklisch über die Steueranordnung die von der Wähleinheit entnommenen Nachrichten.
Die Steueranordnung enthält eine Überwachungseinheit und eine Synchroneinheit. Die Überwachungseinheit sendet die
aus der Wähleinheit kommende durchgehende Nachricht an die Vielfachempfangseinheit und prüft diese Nachricht, um bei
einer Störung ein Meldesignal zur Synchroneinheit zu übertragen, das die Weiterschaltung der Wahl veranlaßt« Die
Synchroneinheit bewirkt die Einschaltung und Ausschaltung der Überwachungseinheit mittels eines Schaltsignales. Dies
geschieht jedes Mal, wenn aus der Überwachungseinheit das Meldesignal oder aus der Vielfachempfangseinheit ein Informationssignal
erscheint, welches das Ende der Nachricht auf dem programmierten Kanal angibt, bzw. jedes Mal, wenn
die Wähleinheit mit der Wahl eines programmierten Kanales beginnt. Sie dient ferner zur Steuerung der Wahl der Leitungen
und der zugehörigen Kanäle durch ein Wahlfortschaltungssignal und zur Einschaltung der Vielfachempfangseinheit,
wenn die Wähleinheit mit der Abtastung eines programmierten Kanales beginnt. Das Wahlfortschaltungssignal
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wechselt seinen Wert in folgenden Fällen:
a) Wenn die Wähleinheit einen nichbprogrammierten Kanal
abtastet und gleichzeitig ein Bezugstaktsignal des gesamten Systems seinen Binärwert von 0 auf 1 wechselt»
b) Bei einem Ausfall oder einer Störung auf einem für die Wahl programmierten Kanal, z.B. wenn auf dem Kanal für
mehr als 24 Bit dauernd hintereinander die Signale 1 oder 0 übertragen werden. In diesem Fall wechselt das Fortschaltungssignal
beim 24„ Bit (mit dem Wert 1 oder 0), das den gerade gewählten Kanal durchläuft, seinen Werto
c) Kfenn zu einem bestimmten Zeitpunkt während der Abtastung
eines für die Wahl programmierten Konales ein Informationssignal eintrifft, welches das Ende der Nachricht
auf dem programmierten Kanal angibt ο
Anhand der Zeichnung wird nun ein üusführungsbeispiel
der Erfindung näher erläutert werden. Die Zeichnung zeigt in:
Figo 1 das Schaltbild einer Fernwirkanlage;
Fig. 2 ein Blockschaltbild einer Wähleinheit und einer Steuereinheit der Fernwirkanlage nach Fig. 1;
Fig» 3 eine Ausführungsform der Steuereinheit;
Figo 4 ein Diagramm einer in der zentralen Betriebsanlage eintreffenden Nachrichtenfolge; und
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Figo 5 ein Diagramm der logischen Signale im Leibungsdurchschalter
mit Bezug auf eine Leitung L^.
Die in Fig. 1 dargestellte Fernwirkanlage besteht aus einem
Netz peripherer Stationen SP-. und einer zentralen Datenverarbeitung^- und Bebriebsanlage GO., die einem zu
überwachenden und fernzusteuernden Fernmeldenebz übergeordnet
sind. Die dreizehn Stationen SP-, sind über Leibungen
IK
L. mit der gemeinsamen Betriebsanlage GjO. verbunden.
Die Informationen über den Betriebszustand der verschiedenen
durch die anaeinen peripheren Stationen überwachten Teile der Fernmeldeanlage werden über einen Frequenzmuitiplex-Telegraphenkanal
auf die Leitung übertragen. Für jede Leitung sind sechs Telegraphenkanäle C, verfügbar (k = 1,2...6).
Der Telegraphenkanal G, einer Leitung L- hat dabei die gleiehe
Frequenz wie der entsprechende Kanal C. jeder anderen Leitung L. » Der Index ik, durch den sich die verschiedenen
peripheren Stationen voneinander uncerscheiden, bedeutet, daß die periphere Station SP., über die Leitung i
und den Kanal k mit der zentralen Bebriebsanlage verbunden ist.
Im folgenden sollen die Aufgaben der in der Bebriebsanlage
. enthaltenen Einheiten erläutert werden:
R;ine Wehleinheit US. hat die Aufgabe, die auf der Leitung
der Ferriwirkanlage ankom'uenden Nachrichten gemäß einem
festgelegten Programm zyklisch zu übernehmen.
Wine Steuereinheit HG. steuert durch ein Signal A die Fort
schaltung der von der W-ihleLnhei b US. durchgeführten über-
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nähme vorgänge. Wenn ζ» B. das Ausgangssignal M' der 1Aa hl einheit
US zur Leitung 1 und zum Kanal j> gehört, unterbricht
die Wänleinheit die Abtastung des Kanales 5 der Leitung 1,
wenn das Signal A vom Binärwert "1" auf den Wert "O" wechselt, und beginnt mit der Abtastung des nächsten Ka-
Sn er η ^l
nales (Leitung 1, Kanal 4), so daß das -gemsi M1 das dem
neuen Kanal zugehörige Signal darstellt» Ferner hat die Steuereinheit UC die Aufgabe, die Vielfachempfangseinheit
RM durch ein Signal I zum Empfang einer Information M zu aktivieren bzw. zu befähigen. Außerdem wird die Steuereinheit
UC durch Signale P., und C1, darüber informiert, ob der im jeweiligen Zeitpunkt abgetastete Kanal einer programmierten
peripheren Station entspricht oder nicht. iJ.,
ist dabei das Signal für eine Kopplung zwischen der Leitung i und dem Kanal k.
Eine Vielfachempfangseinheit RM empfängt über die Steuereinheit
UG. zyklisch die aus den programmierten Kanälen kommenden Nachrichten oder Signale M. Ausgangskreise ClUs,
haben die Aufgabe, die empfangenen Informationen zu registrieren
ο
Die in Fig. 1 mit S, 0, H bezeichneten Signale erfüllen folgende Funktionen: Das Signal S informiert die Steuereinheit
UC. über Anfang und Ende des Empfanges der aus dem gewählten Kanal kommenden Nachricht. Das Signal 0 dient bei
in Betrfebnahme der An Lage zu ihrer Rückstellung auf Null.
H ist ein Taktsignal»
Nach Fig, 2 enthält die Wähleinheit U.S. einen Wähler SLC,
der an Ausgängen L'^und C^ zyklisch Ausgangssignale er-
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zeugt. Br ändert den Signalzustand seiner Ausgange L1·
und C jedes Mal, wenn das Wahlfortschaltsignal A von 1 auf
O wechselt. Da ein Signal vom Wert 1 am Ausgang C, den
Kanal C-. und andererseits ein Signal vom Wert O am Ausgang
L1. die Leitung L. zum Empfang befähigen soll, ist folgende
Reihenfolge für die Signalzustände der Ausgänge des Wählers SLC vorgesehen: Zunächst werden nacheinander die Kanäle
C1, Cp, Cz .·ο C^ der Leitung L. nacheinander befähigt, dann
die Kanäle C, ... C, der Leitung L^ usw. bis zum Kanal C^
der Leitung L^. Dann beginnt der Zyklus erneut mit der
gleichen Reihenfolge«
Die fähleinheit U.S. enthält ferner eine Programmiereinheit
PD. Das festgelegte Programm der Signale P.-, wird
durch Verbindung der verschiedenen Leitungen L1. mit aen
Kanälen C'1, realisiert. Wenn zu einem bestimmten Zeitpunkt
der Wähler SLC die Leitung L^ (z.B. L^) und den Kanal C^
(z.B. G0) zur Abtastung veranlaßt, so sperrt die Steuereinheit
UoC den Wähler SLC durch das Signal A, falls der
Kanal C11, (also C'p) mit der Leitung L'· (L1^) gekoppelt
ist, bis die Vielfachempf^ngseinlieit ne.cn Empf^hu der Nachricht
durch das Signal S (das aas Ende der Nachricht auf
dem programmierten Kanal angibt) die Sperre aufhebt. Ist
dagegen keine Verbindung zwischen L1· und C11 vorgesehen
(programmiert), so entriegelt die Steuereinheit UeC. den Wähler SLC, sobald ein Taktsignal H eintrifft, nämlich nach
Bit ο
weiterhin enthält die Wähleinheit U.So eine Einheit A.L.,
welche aus einer Anzahl von Torgliedern besteht, die den Übergang der aus den -Leitungen L^ (i = 1, 2 ... 6) kommenden
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Nachrichten in eine weitere Einheit FSK steuern, wobei das Signal der Ausgange L1· beeinflußt wird. Die Einheit FSK
besteht aus einer Gruppe von Telegraphenempfängern für
diu jeweiligen Kanäle C, ... C&. Ihre Ausgangssignale
entsprechen also jeweils den Nachrichten, die aus den verschiedenen Kanälen der zur jeweiligen Zeit abgetasteten
Leitung kommen. Eine diesen Einheiten nachgeschaltete weitere Einheit DC besteht aus einer Gruppe von Torgliedern,
die den Durchgang der aus den verschiedenen Kanälen kommenden Nachrichten M1 zur Steuereinheit U.G. steuern.-^ ie
Nactiricht des Kanales G, wird durchgelassen, wenn der Signalzustand
am Ausgang C, des vVählers SLC !.deich 1 ist0
Bevor nun die Arbeitsweise der Steuereinheit U.C», die aus
einer Synchroneinheit U.Sin. und einer Überwachungseinheit
UoSupo besteht, beschrieben wird, sei bemerkt, daß
die auf jedem Telegraphenkanal übertragenen Nachrichten aus Gruopen konstanter Länge gebildet sind. Anfang und finde
der Übertragung einer bestimmten Nachricht sind durch eine Gruppe gekennzeichnet, die eine festgelegte Bit-Gestaltung,
z.Bo zwölf aufeinanaerfolgende Bits vom Wert 1 aufweist und
als Synchrongruppe bezeichnet wird» Damit die Steuereinheit einen richtigen Betrieb der Vielfachempfangseinheit sicherstellt,
ist es erforderlich, daß der Fortschaltungsbefehl, also das Signal A erst dann dem Wähler SLC übermittelt wird,
nachdem die Vielfachempfangseinheit RM mit dem zuvor durch
den Wähler SLC programmierten Kanal über eine Zeitdauer verbunden war, die dazu ausreicht, die den Nachrichbenanfang
kennzeichnende Synchron^ruppe des programmier be η Kanales
zu empfangen.
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Die Synchroneinheit U..Sin. der Steuereinheic hac die Aufgabe,
den Leitungs- und Kanalwähler SLG durch das E'ortschaltsignal Δ anzusteuern sowie während der Abtastung der programmierten
Kanäle die Vielfachempfangseinheit dadurch entriegelt
zu halten, daü dieser das Signal T gesendet wird«, Das Signal A wechselt in folgenden drei Fällen vom Wert 1
zum Wert O:
a) 'wenn ein Signal H vom Wert 1 vorhanden ist und gleichzeitig
der fähler SLC einen nichtprogrammierten Kanal abtastete
b) Wenn ein programmierter Kanal fehlerhaft ist, z.B. auf
dem Kanal für mehr als 24 Bits andauernd Signale vom Wert übertragen werden. In diesem Fall entspricht der Zeitpunkt,
bei dem das Signal A erzeugt wird, dem 24. Bit vom Wert 1,
das auf dem in diesem Augenblick: gewählten Kanal übertragen wird.
c) Wenn zu einem gewissen Zeitpunkt während der Abtastung eines programmierten Kanales ein der Nachrichtenende-Synchrongruppe
zugehöriges Signal eintrifft.
Zum Zeitpunkt, zu welchem der Wähler SLG mit der Abtastung eines programmierten Kanales beginnt, wechselt das Signal I
vom were 1 zum »"ert O. Das Kriterium zum Erzeugen der
nächsten Fortschaltbefehlssignale A wird der Synchronheit
[J.Sin. von der Vielfachempfangseinheit durch Erzeugung uer
Signale S und H üoermittelt.
Die Synchroneinheit empfängt ferner von der Vielfachempfangseiritieit
das fintriegelungssignai O, das bei Betriebs beginn,
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d.ho bei Einschaltung der Anlage die Rückstellung der
Steuereinheit UoC. und der Wahleinheit auf NuIL bewirkt.
äine weitere Aufgabe der Synchroneinheit U.Sin. besteht
darin, die Fortschaltungssignale P-, zu empfangen, die durch Umkehrung der Signale P^ durch den abgetasteten
Leitungen und Kanälen zugehörige NICHT-Glieder erzeugt
werden.
Schließlich sendet die Synchroneinheit U.Sin. an die Überwachung
seinheit UoSup. ein Signal G, das den Übergang der Nachricht von der Kanalverteilereinheit U.C. zur Vielfachempfangseinheit
ermöglicht, sowie ein Signal H (Bezugstaktsignal), das die Überwachung der übertragenen Nachricht;
ermöglicht.
Ergänzend sei bemerkt, daß zum Zeitpunkt, zu welchem der Wähler SLC mit der Abtastung eines programmierten Kanales
beginnt, das Signal eigentlich vom Wert 0 zum Wert 1 wechselt.
Die Uberwachungseinheit U.Sup. hat die Aufgabe, die Nachricht
von der Einheit DC zur Vielfachempfangseinheit durchzuschalten
und sie zu überwachen. Im Falle einer Ubertragungsstörung (in einem Schadensfall oder beim Ausbleiben
der Nachricht auf einem programmierten Kanal) sendet die Überwachungseinheit das Signal V an die Synchroneinheit, um
die Fortschaltung des Wahlfortganges zu veranlassen und die Vielfachempfangseinheit zu sperren- Das Signal V wechselt
dann vom Wert 0 zum Wert 1, wenn die Überwachung^ iiiheit
U0Sup. registriert hat, daß ?Λ aufeinanderfolgende Bits
vorhanden sind, die alle den Wert 1 oder alle den Wert Ü habene
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Zur Sri-lute run?: der Arbeitsweise der Synchroneiniieit
U.Sin. sei nun auf Figi ό und insbesondere auf die folgende
iabelle, die den Aufbau des Leitungs-Kanalwählers zeigt, verwiesene In dieser Tabelle werden mit χ diejenigen
Felder bezeichnet, die den zur Wahl programmierten
Leitungen L und Kanälen C entsprechen. Es nandelt sich nur um ein Beispiel, die Erläuterungen reiten auch für
,jede andere Programmierung.
|
rt
U1 |
G2 | X | X | X | G6 | |
| L1 | X | |||||
| L2 | X | X | ||||
| L3 | X | X | ||||
| X | X | X | ||||
| L5 | X | X | ||||
| L6 | ||||||
Bei einer praktischen Ausführungsform der Fig. 3 wurde die Programmiereinheit PD mib einer Crossbar-Diodenprogrammier
matrix realisiert. Ein festgelegtes Programm erhält man durch die Verbindung der Leitungen L^ mit den Kanälen C1
mitcels Dioden.
Indern die Einheit FSK darstellenden Block sind die -felegrannen-Empfänger
für die jeweiligen Kanäle G^ ... G ein-
!■ezeichneto Eis sei angenommen, dai.>
sich die Einheit SLG
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in dem Zustand befindet, bei dem die Abtastung der Leitung
L. und des Kanales G^ veranlaßt wird. Zum Zeitpunkt, zu
dem der Wähler ein Fortschaltbefehlssignal A erhalten hat,
um von der Abtastung von ~L. und Cp zur Abtastung von L.
und C-z weiterzuschalten, nehmen die beiden Eingänge eines
NAND-Gliedes Ny den Binärwert 1 an, während die ;i;ingän;-re
Pik, C'k von NAND-Gliedern N1, N2, N4, N5 bzw. N6 die
Werte 0,0; 0,0; 1,0: 1,0; bzw. 0,0 lieben. Dabei sind die ψ Ausgungswerfce von nachgeschalteten weiteren NAND-Gliedern
N7 und Ng durch die folgenden Gleichungen gegeben:
N7 = N2N4N6.
N8 - N1M3N5- P11C1+ P13C5+ P15C5= P11C1. P13C3- P15C5
Zum Zeitpunkt, zu dem der Leitungs-Kanalwähler die Stufe L' ,
Ο', erreicht, geht der Ausgang des NAND-Gliedes N0 vom lo-
j ο
gischen Zustand 0 zum Zustand 1 über, während der Ausgang
des NAND-Gliedes N7 den Binärwert O beioehält. -^iese Zustandsänderung
läßt eine monostabile Kippschaltung M1 ansprechen, während eine Ng nachgeschaltete monostabile
Kippschaltung M^ im Ruhezustand veroleibt.
Das Einschaltsignal I ist durch folgenden Ausdruck gegeben:
T = IVJ1IVj2T I7 = F1M2T + T7 = M1M2T + T7
Vor der Portschaltung gilt M1 = M2 bzw. T = T1-, = 1. wenn
die Kippschaltung M1 vom Zustand I in den Zustand O übergeht,
wechselt das Signal T von 1 nach O und bleibt auch dann gespeichert, wenn die Kippschaltung M1 in ihren normalen Zu-
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stand zurückkehrt» Von diesem Zeitpunkt an öffnet das Signal
G ein l'orglied TL^, wodurch die Übertragung aer Information
M1 zur Vielfachempfangseinheit IM ermö.glicht wirdo Gleichzeitig
verhindert T über ein l'orglied N^,^ lie Fortschaltung
des Leitunga- und Kanalwählers SLG.
In dieser Lage geschieht alles so, als ob die Leitung L1
und der Kanal Cv, auf welchen der Wähler festgehalten wird, mit dem Empfänger unmittelbar verbunden wären. Jedes Mal,
wenn der Empfänger in aer ankommenden, dem gerade abgetasteten Kanal zugehörigen Information M das Vorhandensein aer Synchrongruppen,
/,eiche die Informationsgruppe kennzeichnen, und das Nachrichtenende ideriuif Lziert, wechselt aas Signal ο
vom Binärwert 0 zum Binärwert 1.
Beim ersten Inxormations- oder Synchronsignal 3, das aus
dem Empfangsmuitiplex, d.h. der Einheit RM in der Steuereinheit
eintrifft, tritt am Ausgang eines Inversionsgliedes In ein negativer Impuls auf, der die Zustandsänderung
einer bistabilen Kippschaltung B^ bewirkt, deren Ausgangssignal
von 0 auf 1 wechselt» Bei einem nächsten Impuls oder Signal 3 kehrt aie bistabile Kippschaltung B^ in den Ausgangszustand
zurück, und infolgedessen geht der Zustand des Ausgangs ßV von 1 auf 0 über und schaltet eine monootabiie
Kippschaltung M, um. Das Ausgangssignal· eines NA WD-CtI ie de s IL , iac durch die Beziehung Ν.,ν= l/L Nj ^ gevijbfjiio
Das NAITD-Glied N,,,- befindet sich im logischen Zustand
0. N.y wticaselb also vom Zustand U zum Zustand 1„
Eine N., nachgesch^itote monostabile Kippscaoltung liL· :<ri—
aer·, Liix-'in Zu:-;t-.nd,und j nfolgedes:jen wechselt der Ausgang
eine 53 NAIJD -'/I i »3d N.,., dessen anderes Eingangssignal 0 sich
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im Zustand I befindet, von O auf Ί. Dieses Ausgangssignal
von M\x, bewirkt die Rückstellung der bisbabilon Kipnschaltung
B^ und bringt auberaem, nachdem es durch ein
Invertierglied I7 invertierb worden ist, das oi^nal T
vom Binärwert ü auf den Binärwert I. Dieser Zustand wird durch einen aus NAND-Gliedern Nq und N10 gebildeten Speicher
registriert»
Wenn das Signal I vom Binärwert ü auf den Binärwert i zum Zeitpunkt wechselt, zu welchem das Signal H den herb 1
annimmt, tritt am Ausgang eines NAND-Gliedes N1^ eine Zustandänderung
von 1 auf O auf» -wiese negative Änderung bewirkt
die Fortschaltung des Leitungs- und Kanalwählers um einen Schritt. Ist der neue Kanal programmiert, so wird die
Reihenfolge der Signale gleich der bereits beschriebenen sein. Ein Unterschied besteht jedoch darin, daß der Soerrimpuls
für den Wähler jetzt nicht mehr von der monostabilen
Kippschaltung IVL , sondern von der Kippschaltung Mp
geliefert wird. Falls aber der auf den betrechceteri Kanal
folgende Kanal nicht programmiert ist, Hegt einer der beiden Eingänge der Torglieder Nx. bis N^ auf dem Binärwert O,
so daß am Ausgang der Glieder Nr, und Nfi keine Zustandänaerung
entsteht. Das Signal I bleibt also auf dem Binärwert 1, und bei der ersten positiven Flanke des Signales H erfolgt
eine weitere Fortschaltung des Wählers.
Daß anstelle eines einzigen NAND-Gliedes für alle Kanäle zwei NAND-Glieder N7 und No vorgesehen sind, nämlich eines
für die geradzahligen und eines für die ungeradzahligen Kanäle, hat folgenden Grund. Bekanntlich erfolgt bei der Kanalabtastung
der übergang von einem Kanal auf den nächsten
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Kanal innerhalb einer sehr kurzen Zeit. .Diese Zeit ist so
gering, dab sie nicht von einem NAND-Glied erfaßt werden
kann, d<,h. das NAND-Glied ist nicht imstande, die erfolgte
Umschaltung w ahr zunehme η <, Es ändert seine logische Ausgangsfunktion
nicht, kann also unter diesen Umständen nicht arbeiten., Zur Überwindung· dieser Schwierigkeit und zur Gewährleistung
eines kontinuierlichen und fehlerfreien Betriebes wurde die Lösung mit zwei. N.AND-Gliedern gewählt,
eines für die geradzahligen und eines für die un^eradzahli- (
gen Kanäle.
Es ist jedoch auch bei Verwendung dieser beiden SAND-Glieder
eine weitere Einschränkung erforderlich: Die Zahl der Kanäle muß wenigstens im Wähler gerade sein. Es sei der Fall
einer ungeraden Zahl von Kanälen angenommen: Der Yvähier belegt
nach erfolgter Abtastung des letzten Kanales wieder den ersten Kanal der nächsten Leitung. Im betrachteten Fall
A'ärden die Eingangssignale des NAND-Gliedes No für die ungeradzahligen
Kanäle wecnseln, jedoch innerhalb einer so kurzen Zeit, daß das NAND-Glied auf aiese Änderung nicht ansprechen
kann. Es wurden daher am Ausgang keine Änderungen g
auftreten, was einen Informationsfehler zur Folge hätte. Ist aber die Zahl der Kanäle gerade, so besteht diese Gefahr
nicnt, weil beim Übergang der Abtastung vom letzten Kanal einer Leitung auf den ersten Kanal der nächsten Leitung
das NAND-Glied N7 für geradzahlige Kanäle bzw. das
NAND-Glied N„ für ungeradzahlige Kanäle belebt wird, wodurch
an den Ausgängen der FAND-Glieder Nr7 und N^ Fehler zuverlässig
vermieden werden.
Um die Einschränkung der Zahl der Kanäle selbst zu umgehen, kann der Wähler SLC mit einer geraden Kanalzahl versehen
1 O 9 8 1 7 / H 2
werden» Der Wähler tastet dann bei ungerader Anzahl der Kanäle
zunächst den letzten (ungeradzahliven) Kanal einer Leitung ab, dann den zusätzlichen ("stummen") Kanal, der
sich wie ein nieinprogrammierter Kanal verhält,und schließlich
den ersten Kanal der nächsten Leitung. Da die Zeit, die von der Abtastung des letzten Kanales einer Leitung bis
zur Abtastung des ersten Kanales der nächsten Leitung ver-
^ geht, so groß ist, daß das NAND-Glied Nq die an seinen
Eingängen erfolgte Umschaltung wahrzunehmen vermag, ist somit der richtige Betrieb dieses NAND-Gliedes F„ gewährleisteto
Die Überwachungseinheit U.Sup. enthält eine mit Bx. bis B1-bezeichnete
Gruppe von fünf bistabilen Kippschaltungen, die so zusammen^eschaltet sind, daß sie die in der Kippschaltung
Bx. eintreffenden Taktimpulse H in einfachem Binärcode
zänlen. Die durch ein NAND-Glied N,r angesteuerten
Eingänge der einzelnen bistabilen Kippschaltungen dienen zur Rückstellung»
^ Die Einheit U.Su]). empfängt die Nachricht M1 vom Kanalverteiler
und übermituelt sie der Vielfuchempfangseinneit.
Die Nachricht M1 gelangt nur dann durch das Torglied N.1Z,
(wobei sie invertiert wird), wenn dos andere Eingangssignal C dieses Torgliedes den Binärwert 1 aufweist. Nach
anschließender erneuter Umkehrung durch das Invertierglied Iq wird die Nachricht zur Vielfachempfangseinheit übertragen«
Die Einheit U«Sup. hat die Aufgabe, die Nachricht zu überwachen, bei einer Störung des Kanales ein Alarmkriterium
zu überliefern und gleichzeitig den Leitungs- und
Kanalwähler um einen Schritt weiter zu schalten. Wenn die
W ■
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über den programmieruen Kanal ankommende 'MaclirLchb ausschließlich
aus Binärwerben I (Störzustand) besteht, liegt der Ausgang des Gliedes 5L^, da dessen anderes Eingangssignal
G den Binärwert 1 hat, auf O und der Ausgang von Iq auf 1. Da während des Empfanges der Muenrichb
keine Änderung aufbribb, wechseln vor und hinter IQ) angeschlossene
DionosbaDile Kippschalbungen Mn. und Mfi ihren
Zustand nicht, so daß am Anfang der Abtastung des betreffenden
Kanales der Ausgang des N Λ,Νϋ-G Liedes Ν.]Ε- sich
im Zustand O befindet und die bistabilen Kippschaltungen
B^ bis Bt zählen können. Beim H4„ 'Jaktimpuls H haben alle
mit den Ausgängen der Kippschaltungen B. bis B,- verbundene
Eingänge eines NAND-Gliedes N^6 den Binärwerb 1„ Der Ausgang
von N.g wechselt also von 1 auf O, und diese durch das
NAND-Glied S^7, dessen zweiter Eingang auf aem Binärwerb I
liegt, invertierte Änderung schaltet die monostabile Kippschaltung
I/L um, welche in der oben beschriebenen xV'eise
den Lei bungs- und Kanalwähler um einen Schritt forbschalten
läßt«, Zugleich wechselt das Signal G von 1 auf O, der Ausgang
von i^c nimmt den Zustand 1 an,und die bistabilen Kippschaltungen
B1 bis B1- werden zurückgestellt. Dasselbe gut
für den Fall, daß die über einen programmierten Kanal ankommende Nachricht ausschließlich aus Binärwerten 0 bestehto
Normalerweise, d.h. falls die über einen programmierten Kanal ankommende Nachricht eine fehlerfreie Gestalbung aufweist,
schaltet ,jedes Mal, wenn eine Zustandsänderung von 1
auf O oder von O auf 1 auftritt, die monostabile KippschaL-buny
M, bzw. M, um, wodurch am Ausgang des NAND-Gliedes tt,]L ein positiver Impuls erzeugt wird. Auf diese Weise
werden bei jedor Zu.standäJnderurif/: der Nachricht die bistabilen
Zähl non.'.) 1-burigen zurückgestellt.
109817/U2A
lö -
2Ü4 9-718
In B'igo 4 isb als Beispiel die Reihenfolge der Nachrichten
bei einer mit einem Leitungsdurchschalber (Konzenbrabor)
versehenen Fernwirkanlage gezeigt, die schemabisch der Mabrix gemäß der oben angeführten Tabelle entspricht ο
Es wird also eine Anlage bebrachbeb, bei welcher an den Leibungsdurchschalter sechs Leitungen angeschlossen sind,
auf welchen die aus dreizehn peripheren Stationen Kommenden Nachrichben iiberbragen werden. Die von den verschie-P
denen Sbabionen gesendeben Nachriohben haben nicnb die gleiche
Dauer, d.h. sie besbehen nichb aus der gleicnen Anzahl von Informabionsgruppen. In Pig. 4 sind die Informai;ionsgruppen
schraffierb und die Synchrongruppe weiß dargesbellb.
In diesem Diagramm wird als Ausgangszeitpunkb der Zeibpunkb angenommen, oei dem dex1 Kanalwähler den Kanal ό der Leibung
1 abbasbeb. Ferner wird Vorausgesetzb, daii die Synchrongruppe
gerade beginnt, wenn auch mit der Kanalwahl begonnen wird0
wie aus der Zeile L^, C, der Figo 4 ersichtlich isb. bluibb
der Wähler bei den bebruchbeten geprüften Kanal bis zum
\ Ende der zweiten Synchrongruppe stehen und schal ceb dann
auf den nächsten Kanal. G^, um. Auf diesem Kanal triffb die
Nachricht zyklisch ein, und der Beginn der Nachricht ist bezüglich dem Anfang der Kanalabtastung rein zufällig» Daraus
ergibb sich eine veränderbare Totzeit, weil die Vielfachempfangseinheib
ersb bei der ersten Synchron^ruppe enbriegelb
wird» Bei der zweiben Synchrongruppe wird die Vieli'acheinheit
gesperrb und auf den nächsten programmierben Kanal
geschalbeb.
Im unberen Teil der Fig. 4 isb die Nachrichb dargesbelib, die
zur Vielfachempi'c'ni'iHoinheib gelangb sowie die "'Dotstrecken" ,
8 1 7 / U 2 A BAD ORIGINAL
2ÜA9718
die weft-en der Zufälli vkeit, mit welcher die Nachrichten
"aus den verschiedenen Stationen in der Steuereinheit eintreffen,
unvermeidbar sind. Die Abtasuun^szeiten der nichtprcmranunierten
Kanäle wurden in i'i--,. 4 vernachlässigt,.
In -I11Ig3". '>
ist das Diagramm de.·.· logischen oifnallolri'en des
Leitungsdurchschalters bezüglich der Leitung L^ dargesuellt.
Die signale B3-, M^, M1- sind die Nachrichten," die aus den
programmierten Kanälen G^, G^, Ct- kommenq Entsprechend
dem am häufigsten auftretenden Fall wird angenommen, daß der Kanal Cr- fehlerhaft ist und die Information Mt aussch-LieiJlich
aus Binärwerten 1 bestehto Xp und X,·. stellen
den iLU:;£c!ng der NAND-Glieder ITr7 b-zw. N^ dar. T, S, M, B&
haben die bei der Beschreibung der vvirimngaweise der Steuereinheit
angegebene Bedeutung. Γ ist der Ausgang des NAlTD-Gliedes
N^. C'k (k = 1, 2 ... 6) ist der Ausgang des Kanalwählerteils
und L., der Ausgang des Leitungswählertiils
des v/ählers SLC. 0 ist das Signal zur Rückstellung der
gesamten Anläse in den Anfan--'szustand.
1Q9817/U24
Claims (1)
- PatentansprücheSteueranordnung eines Leicungsdurchschalters für eine Fernwirkanlage eines Fernmeldenetzes, insbesondere für ein zyklisches Sternnetz, bei welchem aus getrennten peripheren Stationen kommende Informationen zu einer einzigen zentralen Betriebsanlage gelangen, die neben der Steueranordnung eine Wähleinheit, welche die auf den Leitungen der Fernwirkanlage ankommenden Nachrichten entsprechend einem festgelegten Programm zyklisch entnimmt, sowie eine Vie.lf■:.chempfangseinheit enthält, welche die von der Wähleinheit entnommenen Nachrichten, zyklisch über die Steuereinheit empfängt, dadurch gekennzeichnet, daß die Steueranordnung (U.C.) eine Überwachungseinheit (U.Sup.) enthält, welche die aus der Wähleinheit (U.S.) kommenden Nachrichten zur Vielfachempfangseinheit (RM) überträgt und diese Nachrichten derart überwacht, daß bei einer Störung ein die Portschaltung des Wahlvorganges bewirkendes Meldesignal (V) an eine ebenfalls in der Steueranordnung enthaltene Synchroneinheit (U.Sin.) gesendet wird; daß die Synchroneinheit die Überwachungseinheit durch ein Schaltsignal (C) ausschaltet, bzw. einschaltet, wenn das Meldesingal (V) von der Überwachungseinheit (U.Sup.) oder ein das Ende der Nachricht auf dem Jeweils programmierten Kanal angebendes Informationssignal (S) von der Vielfachempfangseinheit (E.M.) erscheint bzw« wenn die Wähleinheit (U.So) mit der Wahl eines programmierten Kanales beginnt; daß die Synchroneinheit (U.Sin.) die Wahl der Leitungen und zugehörigen Kanäle mittels eines Fortschaltsignales (A) steuert und ferner die7/U24Vielfuchempfangseiriheib (R.M.) ein^c iultet, wenn die Wähleinheit ([J.3.) mit der Abtastung eines programmierten Kanales beginnt; und daß das Portschalcsignal (A) seinen Binärwert in folgenden Fällen ändert (von 1 auf ü):a) r/enn die WHhleinheit (U.8.) einen ni,·. nt programmier ten Kanal abtastet und gleicnüeitig ein Bezugstaktsignal (H) des gesamten Systems seinen Binärwert (von O auf 1) wechselt;b) bei einer Störung auf einem für die Wahl programmierten Kanal;c) wenn zu einem bestimmten Zeitpunkt wahrend der Abtastung eines für die Wahl programmierten Kanales ein Informationssignal (S) eintrifft, welches das Ende der Nachriciit auf dem programmierten Kanal angibt O2„ Steueranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Synchroneinheit (U-.Sin.) folgende Teile enthält: Eine gerade Anzahl, die gleich der Zahl von in einem Leitungs- und Kanalwähler (SLG) der Wähleinheit (U.So) enthaltenen Kanälen (O1O ist, von mit zwei Eingängen versehenen l'orp^liedern (N.), deren jeweiliges Ausgangssignal durch seinen Wert" den Wahlzustand des entsprechenden Kanales und die Programmierung der zur gleichen Zeit gewählten Leitung kennzeichnet^ zwei Addiergiieder (N„ und Ng)? von denen das eine für die Wahl der geradzahligen und das andere für die Wahl der uri^eradzahiigen Kan/ile dienC und1098 17/H2AL,deren Ausgangszusband einen Speicher (IVL steuert·; einen weiteren Speicher (WU), der über eine Verknüpfung'sanordnung durch das von der Vielfach*· empfangseinheib (RoM.) kommende Informationssignal (S) gesteuert wird; sowie eine Logikanordnung, welche die von der Vielfachempfangseinheit ("R.Mo kommenden Informationssignaie (S) empfange und die abwechselnde Weibersendung dieser Signale zur Steuerung der «:/ahl-^ forbschalcung ermöglicht.Steueranordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Überwachungseinheit (U.Sup«) eine Logikanordnung (M1-) enthält, die auf die Voraerflanken der Nachrichtensignale anspricht und bei diesen Planken und bei dem einen Binärwert (θ) des Schaltsignals (G) die Rückstellung eines Zählers (B) steuert, der durch das Meldesingal (V) jedes Mal ein Alarmkriterium abgibt, wenn der Zeitabstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Rückstellbefehlen größer ist als derjenige, der dem Durchgang von 24- Bits entspricht«BAD ORIGINAL, 109817/U2A
Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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0
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-
1970
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