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DE2048413A1 - Antriebs und Bremsvorrichtung für bandförmiges Material - Google Patents

Antriebs und Bremsvorrichtung für bandförmiges Material

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DE2048413A1
DE2048413A1 DE19702048413 DE2048413A DE2048413A1 DE 2048413 A1 DE2048413 A1 DE 2048413A1 DE 19702048413 DE19702048413 DE 19702048413 DE 2048413 A DE2048413 A DE 2048413A DE 2048413 A1 DE2048413 A1 DE 2048413A1
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drive roller
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Volker 8000 München; Frankiewicz Gerhard 8021 Sauerlach; Engelage Günter 8025 Unterhaching Weinert
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Agfa Gevaert AG
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    • G03B27/32Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
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  • Photographic Processing Devices Using Wet Methods (AREA)
  • Control Of Cutting Processes (AREA)

Description

AGi1A-GEVAERT AKTIENGESELLSCHAi1T 1. Okt. 1970
10-hu-kl PG 572/MG 831
Antriebs- und Bremsvorrichtung für bandförmiges Material
Die Erfindung betrifft eine Antriebs- und Bremsvorrichtung f für bandförmiges Material, insbesondere für eine Schneidvorrichtung für in Bandform angeordnete Bilder mit in räumlicher Zuordnung zu den Bildstegen angeordneten, abtastbaren Marken, enthaltend eine Antriebsvorrichtung mit einer auf das Bildband einwirkenden Antriebswalze und einer federnd gelagerten, frei drehbaren Gegendruckwalze, einer von einer Abtastvorrichtung für die Marken gesteuerten Bremsvorrichtung mit einer auf das Bildband einwirkenden Bremsfläche und mit einem nach der Bremsung des Bildbandes betätigten Schneidmesser. "
Bei bekannten Vorrichtungen der eingangs beschriebenen Art wird es mit zunehmender Arbeitsgeschwindigkeit immer schwieriger, das Papierband genau an der vorgeschriebenen Schnittstelle zum Halten zu bringen. Bei einer dieser bekannten Vorrichtungen wird nämlich der Bremsvorgang durch ein Stillsetzen bzw. Umsteuern des Motors bewirkt, wobei die Masse des Motorläufers, eines eventuellen Getriebes
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■und der Antriebswalze in ganz kurzer Zeit stillgesetzt werden müssen. Dabei ist für einen Bremsvorgang eine beträchtliche kinetische Energie durch Reibung zu vernichten. Die Nachlaufstrecke nach dem Bremsbefehl ist deshalb weitgehend abhängig von dem Reibwert entsprechender Bremsflächen. Nachdem der Reibwert jedoch gewissen Schwankungen fe unterliegt, ist auch eine größere Streuung in den Nachlaufstrecken unvermeidlich.
Ziel der Erfindung ist es, die Streuung der Nachlaufstrecken beim Stillsetzen zum Schneiden zu verringern, insbesondere durch eine Verminderung der abzubremsenden Massen.
Gemäß der Erfindung ist bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art auf der Seite der Antriebswalze die Bremsvorrichtung mit der auf das Bildband, vorzugsweise auf dessen ™ Rückseite, einwirkenden Bremsfläche angeordnet und die Bremsfläche hebt in der wirksamen Stellung zugleich die Gegendruckwalze von der Antriebswalze ab.
Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Antriebsvorrichtung wird das Bildband von der Antriebswalze abgehoben, so daß ein Nachlauf der Antriebswalze gar keinen Einfluß mehr hat auf die Genauigkeit der Bremsung. Aus diesem Grunde kann auf eine Abbremsung der Antriebswalze überhaupt verzichtet werden, so
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daß hier eine größere Gleichmäßigkeit erzielt wird. Gleichzeitig mit dem Abheben des Papierbandes von der Antriebswalze erfolgt der Bremsbeginn durch Andrücken einer Bremsfläche an die Rückseite des Papierbandes und die Gegendruckwalze . Der zeitliche Beginn und die Stärke
sind
des Bremsvorganges/genau definierbar, so daß die Streuungen in den Verzögerungsstrecken sehr gering sind und durch ent- | sprechend frühere Signalgabe für den Bremsvorgang ohne weiteres ausgeglichen werden können.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen im Zusammenhang mit der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels, das anhand von Figuren eingehend erläutert ist. Es zeigen
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Antriebsund Bremsvorrichtung in der Sei- { tenansicht,
Fig. 2 die Vorrichtung nach Fig. 1 in einer Teilansicht entgegen der Laufrichtung des Bandes,
Fig. 3 eine erfindungsgemäße Antriebsund Bremsvorrichtung entsprechend Fig. 1 in einem Kopiergerät.
In Fig. 1 ist mit 1 ein Papierbraxd bezeichnet, das auf seiner
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Oberseite eine Folge von Bildern aufweist, die durch Stege voneinander getrennt sind. Die Bilder können z. B. nach, dem fotografischen Verfahren auf eine Emulsion aufbelichtet und entwickelt worden sein. In Zuordnung zu den Stegen zwischen aufeinanderfolgenden Bildern sind auf dem Band abtastbare Marken angebracht, z. B. an einem Kopiergerät angebrachte Graphitmarken, die fotoelektrisch oder nach dem Leitf&higkeitsprinzip in einer Einrichtung 2 abgetastet werden» Die Abtasteinrichtung 2 für die Bildmarken ist nicht Gegenstand der Erfindung. Hierfür ist eine größere Anzahl von Lösungen bekannt, die deshalb nicht näher beschrieben werden.
Das Bildband 1 wird von einer Transporteinrichtung 3» die im folgenden noch näher beschrieben ist, schrittweise einer Schneidstelle 4 zugeführt, an der ein Schneidmesser 5 gesteuert von der Abtasteinrichtung 2 das Bildband an der vorgesehenen Stelle durchschneidet.
Zu der Antriebseinrichtung 3 gehört ein Elektromotor 6 (siehe Fig. 2), der über ein Getriebe und erforderlichenfalls über andere, nicht dargestellte Antriebsmittel, wie Flachriemen und dergleichen, eine Antriebswalze 7 ständig antreibt. Die Antriebswalze 7 ist in dem nicht näher
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dargestellten Maschinengehäuse starr gelagert. Die Antriebswalze ist an ihrem Umfang mit einem zum Walzendurchmesser dünnen Belag hohen Reibwertes, z. B. mit Gummi, belegt. Die Walze ist ferner unterteilt, so daß sie im wesentlichen von zwei scheibenförmigen Teilen 7&» 7b, die auf der gemeinsamen Welle 8 sitzen, gebildet wird.
Wie aus Pig. 1 hervorgeht, ist die Antriebswalze 7 i Kontakt mit einer senkrecht darüber liegenden Gegendruckwalze 9, die auf einem U-förmigen Träger 10 um eine gerätefeste Achse 11 schwenkbar gelagert ist. Der Träger 10 wird von einer Feder 12 entgegen dem Uhrzeigersinn unter Spannung gehalten, wobei die Spannung durch eine Einstellschraube 13 regulierbar ist. Der Träger 12 weist einen Arm 14· auf, der über einen Exzenter 15 und einen Stellhebel 16 so um eine gerätefeste Achse 17 gedreht werden kann, daß der Träger 10 mit der Gegendruckrolle 9 von der Antriebswalze 7 abgehoben wird. Die mit Kontermuttern versehenen Schrauben 18 dienen zum Einstellen der Größe des Hubes, den die Andruckwalze 9 gegenüber der Antriebswalze 7 ausführen kann. Der Hub ist so bestimmt, daß der Träger 10 an den Anschlagschrauben 18 anliegt, kurz bevor ein noch su beschreibender, die Walze 9 anhebender Hagnet seinen Endausschlag erreicht.
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Zwischen den beiden Teilscheiben 7a und 7b der Antriebswalze 7 ist ein gabelartiger Stößel 19 angeordnet, der die Welle 8 der Antriebswalze 7 beidseitig umgreift. Die beiden Holme der Gabel 19 sind verbunden durch eine Brücke 20, auf der eine Kraftübertragungsfläche in Kugelform 21 angeordnet ist. Die Kalotte 21 steht in Eingriff mit einer Wippe 22, die mittels Blattfedern 23 an dem Maschinengestell in der Nähe der Schneidkante des Messers 5 gelagert ist und zwar derart, daß die Wippe um die beiden in der Papierebene liegenden Achsen Schwenkbewegungen ausführen kann, um die dazu senkrechte Achse Jedoch so gut wie keine Bewegungsfreiheit hat. Auf der Wippe 22 sitzt ein Trägerkörper 24 für einen Bremskörper 25. Der Bremskörper 25 hat im wesentlichen kreiszylindrische Form, dessen Achse parallel
und
zur Ebene des Bandes 1/senkrecht zu dessen Bewegungsrichtung verläuft. Der Körper 25 besteht aus einem Kunststoff hoher Abtriebfestigkeit und hohen Reibwertes, z. B. aus einem Polyurethan geeigneter Härte.
Der gabelförmige Stößel 19 ist in seinem unteren Teil außerhalb des Bereiches der Antriebswalze 7 längsverschiebbar geführt, z. B. in einer gerätefest angeordneten Hülse 26. In eine Aussparung des Stößels 19 greift ein Stift 27, der auf einer Kurbel 28 sitzt, welche mit dem Wellenstumpf 29
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eines .Drehmagneten 30 fest verbunden ist. Der Drehmagnet 30 ist an einer Konsole 31 des Maschinengestells verschiebbar befestigt. Eine Kopplungsfeder 32, die sich einerseits am Gestell, andererseits an der Kurbel 28 abstützt, sorgt dafür, daß der Anker des Drehmagneten zusammen mit der Kurbel 28 im stromlosen Zustand des Magneten durch dessen Rückholfeder nicht weiter zurückläuft, als unbedingt er-
ist
forderlich/, um den Stößel 19 mit der Bremsfläche 25 mit dem
Band 1 außer Eingriff zu bringen.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist nun folgende:
Zu Beginn des Arbeitsvorgangs wird mittels des Hebels 16 die Andruckwalze 9 von der Antriebswalze 7 abgehoben. Dann kann ein Papierband 1 in Richtung des Pfeiles 33 in der Figur von links nach rechts unter der Abtasteinrichtung hindurch zwischen die Walzen 7, 9 und an die Schneidvorrichtung 4- herangeführt werden. Danach wird der Hebel 16 in seine Ausgangslage zurückgestellt und der Vorschub mittels der Walzen in Gang gesetzt. Stellt nun nach einer gewissen Laufzeit die Abtasteinrichtung 2 eine Bildmarke fest, so gibt sie an den Magneten 30 den Bremsbefehl,worauf sich die Kurbel im Sinne des Uhrzeigers verdreht. Dadurch wird
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mit beträchtlicher Kraft aufgrund des dank der Koppelungsfeder 32 geringen Abstandes zwischen dem Magnetanker und dem Kern der Stößel 19 emporgehoben und über die Eingriffsfläche 21 die Schwinge hochgedrückt. Dadurch wird einerseits das Kopiermaterial 1 an die Andruckwalze 9 gedrückt, und gleichzeitig die Walze 9 von der Antriebswalze 7 abgehoben bis zum Anschlag des Trägers 10 an den Schrauben Dadurch kommt das bandförmige Material außer Eingriff mit der Antriebswalze 7» der Antrieb wird sofort unterbrochen. Gleichzeitig wird durch das Angreifen des Bremskörpers 25 an dem Papier mit der vollen Andruckkraft des in dieser Stellung mit geringem Spalt wirkenden Magneten gegen die bis zum Anschlag angehobene Gegendruckwalze das Papier abgebremst. Durch den Angriff der Bremsfläche an der Papierrückseite und der ungebremst mitlaufenden Walze 9 auf der Schichtseite wird das Bildband trotz starker Bremsung sehr geschont. Nachdem bei diesem Aufbau nur das Band 1 und die Gegendruckwalze 9 kinetische Energie enthalten, die gebremst werden muß, kommt die Bewegung entsprechend schnell zum Stillstand. Dementsprechend ist auch die Streuung der Bremswege sehr klein.
Die Anordnung des Bremskörpers 25 auf einer Schwinge erfolgt deshalb, weil sich dann der Bremskörper genau an die Richtung
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der Druckwalze 9 anpassen kann. Andernfalls wäre eine genaue Justierung der Führung für den Stößel 19 erforderlich, um sicherzustellen, daß das Bandmaterial über seine Breite gleichmäßig abgebremst wird.
Auch die von dem Magneten 30 zu beschleunigenden Massen sind bei der beschriebenen Ausführung denkbar klein, so daß die Verzögerung für das Ansprechen des Magneten und der Bremse auf sehr kleine Werte reduziert werden kann.
Die beschriebene Antriebs- und Bremsvorrichtung ist jedoch nicht nur im Zusammenhang mit Schneidvorrichtungen zweckmäßig anzuwenden, sondern ebenso bei anderen Geräten, bei denen ein bandförmiges Material schrittweise fortzuschalten ist. In Fig. 3 ist als Beispiel ein fotografisches Kopiergerät angedeutet, bei dem das Band 1 zunächst durch ein Belichtungsstation 34- hindurchgeführt wird, von der nur eine { seitliche Begrenzung 35 des zu belichtenden Feldes dargestellt ist sowie das Objektiv 36. Zwischen der Kopierstation 34- und der im übrigen mit der in Fig. 1 dargestellten übereinstimmenden Antriebs- und Bremsvorrichtung 3 für das Band ist eine Längenmeßeinrichtung 37 angeordnet, die aus einer an die Bandrückseite angedrückten Meßrolle 38, einer Gegendruckrolle 39 und einer auf der Welle der Meßrolle 38 laufenden Lochscheibe 40 besteht, deren öffnungen foto-
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elektrisch durch eine Lichtquelle und einen Fotoempfänger abgetastet werden. Die von dem Fotoempfänger 41 ausgehenden Impulse werden einer Schaltvorrichtung 42 zugeführt, die beim Erreichen einer vorgegebenen Impulszahl, die einer bestimmten Schrittlänge entspricht, den Magneten 30 bestromt. Nachdem das System aus Rolle 38 und Lochscheibe 40 ein sehr geringes Massenträgheitsmoment hat und der Andruck an der Bandrückseite sehr fest ist, gibt der Fotoempfänger 41 eine sehr genaue Größe der geförderten Bandlängen. Im übrigen entspricht der Aufbau und die Funktion der Transporteinrichtung der anhand der Figuren 1 und 2 beschriebenen. Auch bei diesem Anwendungsfall wirken sich die Vorteile der Erfindung, wie geringe Schrittstreuung und hohe Ansprechgeschwindigkeit, sehr vorteilhaft aus.
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Claims (13)

  1. - 11 ÄGFA-GEVAERT AKTIENGESELLSCHAFT 1. Okt. 1970
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    Pat entansp rü ehe
    ,Jl/ Antriebs- und Bremsvorrichtung für bandförmiges Material, insbesondere für eine Schneidvorrichtung für in Bandform angeordnete Bilder mit in räumlicher Zuordnung zu den Bildstegen angeordneten, abtastbaren Marken, enthaltend eine Antriebsvorrichtung mit einer auf das Bildband einwirkenden Antriebswalze und einer federnd gelagerten, frei drehbaren Gegendruckwalze, einer von einer Abtastvorrichtung für die Marken gesteuerten Bremsvorrichtung mit einer auf das Bildband einwirkenden Bremsfläche und mit einem nach der Bremsung des Bildbandes betätigten Schneidmesser, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Seite der Antriebswalze 7 die Bremsvorrichtung mit der auf das Bildband (1) vorzugsweise auf dessen Rückseite einwirkenden Bremsfläche (25) angeordnet ist und daß die Bremsfläche in der wirksamen Stellung zugleich die Gegendruckwalze (9) von der Antriebswalze (7) abhebt.
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  2. 2. Antriebs- und Bremsvorrichtung für bandförmiges Material, insbesondere für ein schrittweise zu transportierendes bandförmiges Kopiermaterial in einem fotografischen Kopiergerät mit einer Antriebswalze, einer Gegendruckwalze und einer Bremsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Transportlänge des Bandes messendes Organ, z. B. eine auf dem
    (38) Band mitlaufende angedrückte RoHe/,gekuppelt mit einer fotoelektrisch abgetasteten Lochscheibe (4-0) eine Schaltvorrichtung Aieeinflußt, die den Transportschritt nach einer vorgegebenen Schrittlänge beendet derart, daß auf der Seite der Antriebswalze (7) die Bremsvorrichtung mit der auf das Bildband (1), vorzugsweise auf dessen Rückseite einwirkenden Bremsfläche (25) angeordnet ist und daß die Bremsfläche in der wirksamen Stellung zugleich die Gegendruckwalze (9) von der Antriebswalze (7) abhebt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsfläche unter Zwischenschaltung des Bildbandes (1) an dem Mantel der Gegendruckwalze (9) angreift.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abhebeweg der Gegendruckwalze (9) durch
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    einstellbare Anschläge (18) so begrenzt ist, daß diese Gegendruckwalze feststeht kurz bevor der Abhebemechanismus seine Endstellung erreicht.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die mit einem Material hohen Reibwertes belegte Antriebswalze (7) unterteilt ist mit einem stark reduzierten Durchmesser im Mittelbereich, in dem ein die Welle (8) der Antriebswalze (7) gabelförmig umgreifender, die Bremsfläche (25) betätigender Stößel (19) längsverschiebbar geführt ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß der Stößel (19) über einen Exzenter (28) und eine Stift-Schlitz-Verbindung (27) mit dem Anker eines von der Abtastvorrichtung (2) gesteuerten Drehmagneten (30) verbunden ist.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadUrch gekennzeichnet, daß ein federnder Anschlag (32) für den Exzenter vorgesehen ist, der den Magnetrücklauf auf die notwendige Große begrenzt.
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  8. 8* Vorrichtung; nach einein der Vorangehenden Änsjörüdhö * dadurch gekennzeichnet* daß als Bitetsflache (25) eiä annähernd kreisäafiindrdsciiei' Körper talt einet1 Achse parallel aiir Be£tihrüngsliniä deö Wälsäenpaäres (^4 ^) aus vei^chieißärtaeft lutistBtöff tttii; iiolieft fieitwerij* voraugöweiöe to l^iir ethan, ^orgesetien ist * der auf eiüef an Blattfedern (23) gelagerten Wißpe (2"2) sitzt* um die teeideii in der Öandebene liegenden AdMöen bar* Uta die daüu senfcrednte Äcköe ita wöientiictien ünbewegiiöti iat.
  9. 9. Vorrichtung nach einetä dei* Yörangehendeti.
  10. Äliöprücliei dadurch, gekennzeichnet, daß auf einer die beiden Jäolitte des gabelförtaigen Stößels (19) verbindönden Brüekö (20) in der Mitte zwischen den beiden (Teiiantrlebstfäiisiän (?ä 7b) eine im wesentlichen ßünttförttige (2i) ätt dei· Wi|jjie (22) angreift und daß die fläche (21) und die Ser^ihfunplinie de* B±*eiüsfiädtie ttit del Bäüd (1) in der düfch die WaiieÄädhöeii (^ §) bestimmten Ebene liegeii»
  11. Vorrichtung nach einett dör Vöiangehettdeü Ansprüche 4 dädürch gekenn»öichiiet4 daß die Gegendruckwalze (9) über eineii ^θίΙ itand Betätigbä^in itäetitöi4 (^) ¥öä d§£ tfiebewälii (1^) öbhöbbäi* ist»
  12. JL. Miti
  13. 201815/0700
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