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DE3219769C2 - Vorrichtung zur Druckfixierung von Tonerbildern - Google Patents

Vorrichtung zur Druckfixierung von Tonerbildern

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Publication number
DE3219769C2
DE3219769C2 DE3219769A DE3219769A DE3219769C2 DE 3219769 C2 DE3219769 C2 DE 3219769C2 DE 3219769 A DE3219769 A DE 3219769A DE 3219769 A DE3219769 A DE 3219769A DE 3219769 C2 DE3219769 C2 DE 3219769C2
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DE
Germany
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pressure
rollers
roller
fixing
recording medium
Prior art date
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DE3219769A
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English (en)
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DE3219769A1 (de
Inventor
Shigemi Tokio/Tokyo Hagiwara
Yasushi Hoshino
Minoru Isobe
Masato Kobayashi
Yoshitomo Koga
Hiroshi Konishi
Kazuyoshi Yokosuka Kanagawa Tateishi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nippon Telegraph And Telephone Corp Oki Electric
Original Assignee
Nippon Telegraph and Telephone Corp
Oki Electric Industry Co Ltd
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Publication date
Application filed by Nippon Telegraph and Telephone Corp, Oki Electric Industry Co Ltd filed Critical Nippon Telegraph and Telephone Corp
Publication of DE3219769A1 publication Critical patent/DE3219769A1/de
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G15/00Apparatus for electrographic processes using a charge pattern
    • G03G15/20Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for fixing, e.g. by using heat
    • G03G15/2092Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for fixing, e.g. by using heat using pressure only

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Fixing For Electrophotography (AREA)

Abstract

Eine Vorrichtung zur Druckfixierung eines Tonerbildes enthält zwei Druckfixierungswalzen, die achsparallel zueinander angeordnet sind. Ein Bildaufzeichnungsträger wird zwischen die Druckfixierungswalzen zum Zwecke der Druckfixierung des Tonerbildes eingeführt, und die Walzen werden gegeneinander über eine Druckstange über mehrere Druckgeneratoren vorgespannt. Die Druckgeneratoren sind in Axialrichtung der Druckfixierungswalzen verschiebbar um eine Lastverteilung je nach der Breite des Aufzeichnungsträgers gleichmäßig zu gewährleisten.

Description

Flansche 10, 11 und es ist ein kleiner Luftspalt gegenüber der oberen Fixierungswalze 1 vorgesehen. Eine bevorzugte Höhe für die Flansche 10 und 11 liegt bei etwa 10 μηι bis etwa 75 μπι, d. h. bis zui Dicke eines Aufzeichnungsträgers 4. Die Flansche 10 oder 11 können sowohl an der oberen Walze 1 als auch an der unteren Walze 2 angeordnet sein, oder sie können wie dargestellt, nur an der unteren Walze 2 vorgesehen werden.
Eine Druckstange 12 umfaßt eine obere Wand 12a und zwei Seitenwände 126 aus Metall, und d:» Druckstange ist in ein Gehäuse eingepaßt, welches von einem Rahmen 6 gebildet wird. Die Druckstange 12 soll eine verteilte Last über die gesamte Axialerstreckung der Fixierungswalzen 1, 2 ausüben und die Druckstange steht mit der oberen Walze 1 in Kontaktberührung. Der untere Teil der Oberwand 12a, der in Berührung mit der oberen Walze 1 gebracht wird, ist mit einem Gleitschuh 13 versehen, der mit seinem oberen Teil :n die Oberwand 12a der Druckstange 12 eingesetzt ist und am unteren Teil wird der Druckschuh in Berührung mit einem Teil der Umfangsoberfläche der oberen Walze 1 gebracht, und die Druckstange erstreckt sich über die axiale Länge der Druckwalze. Der Gleitschuh 13 besteht aus einem Material beispielsweise einem Preßformerzeugnis in Form einer Mischung aus Polyamid-Kunstharz und Fluorkarbon-Kunstharz mit Gleiteigenschaften, die eine Beschädigung der sich drehenden oberen Walze verhindern.
In gleicher Weise wie der Gleitschuh 13 ist ein zusätzlicher Gleitschuh 14 an einer Stelle symmetrisch zu den Fixierungswalzen 1, 2 angeordnet Der Gleitschuh 14 berührt mit seiner oberen Oberfläche die untere Walze 2 und er ist in einen unteren Block 6a des Rahmens 6 eingebaut, der symmetrisch zur Druckstange 12 liegt. Der Gleitschuh 13 empfängt von der Gleitstange 12 eine verteilte Last und überträgt diese auf die obere Walze 1 in entsprechender Weise. Der Gleitschuh 14 stützt mit seiner Berührungsoberfläche die untere Walze 2 ab.
Wie aus F i g. 3 ersichtlich, ist der Gleitschuh 13, 14 individuell auf beiden Seiten mit einem Schmierkissen
15 versehen, das schmal ausgebildet ist und sich über die gesamte axiale Erstreckung der Fixierungswalzen 1, 2 erstreckt. Um eine glatte Berührung zwischen Gleitschuh 13, 14 und Fixierungswalzen 1, 2 zu gewährleisten, wird ein Silikonöl mit guten Gleit- und Schmiereigenschaften aus dem Schmierkissen 15 zugeführt. Mehrere Druckgenetatoren 16 sind in dem Raum angeordnet, der von der oberen Wand 6b und den Seitenwänden 6c des Rahmens 6 und der Druckstange 12 umschlossen ist Diese Druckgeneratoren 16 sind einzeln in Axialrichtung der Fixierungswlazen 1,2 verschiebbar. Die obere Wand 6b des Rahmens 6 und die Druckstange 12 sind individuell mit einer Führungsschiene 17 ausgestattet, die in Axialrichtung der Fixierungswalzen 1, 2 verläuft, und die Druckgeneratoren 16 sind individuell längs der Schienen 17 in Richtung der Pfeile gemäß Fig.2 verschiebbar. Durch Verschiebung der Druckgeneratoren
16 wird es möglich, die Belastungsverteilung über der Fixierungswalze 1 zu ändern und die Gesamtlast zu erhöhen oder zu vermindern. Die Drduckgeneratoren 16 werden weiter unten im einzelnen beschrieben.
Nunmehr wird die Funktion einer Druckfixierungsvorrichtung gemäß der Erfindung beschrieben:
Wenn eine Belastung von den Druckgeneratoren 16 infolge der Ausdehnungskräfte zusammengedrückter Federn auf die Druckstange 12 ausgeübt wird, dann wird die Last als verteilte Last auf den Gleitschuh 13 übertragen, da die Druckstange aus einem Metall geeigneter Steifheit besteht Der Gleitschuh 13 überträgt die verteilte Last auf die obere Quetschwalze 1 und die verteilte Last wird somit auf die obere Walze 1 übertragen und dann als gleichförmiger Druck auf einen Aufzeichnungsträger 4 aufgebracht, der durch den Quetschspalt der Fixierungswalzen 1,2 hindurchtritt. Durch diese Drücke wird ein Tonerbild 3 auf dem Aufzeichnungsträger 4 in der Weise fixiert, daß dann ein Tonerbild 5
ίο entsteht
Es gibt verschiedene Typen von Aufzeichnungsträgern, die sich hinsichtlich der Breite unterscheiden. Gemäß dieser unterschiedlichen Breiten können die Druckgeneratoren 16 einzeln verschoben werden. Das heißt wenn ein breiterer Aufzeichnungsträger benutzt wird, dann werden die Druckgeneratoren 16 mit Abständen dazwischen angeordnet um eine gleichmäßige Druckverteilung über den Aufzeichnungsträger zu gewährleisten. Umgekehrt wird bei einem schmalen Aufzeichnungsträger die Zahl der Druckgeneratoren 16 vermindert und sie werden in richtigem Abstand zueinander angeordnet. Bei der Verminderung der Zahl der Druckgeneratoren ist es zweckmäßig, einen Aufbewahrungsraum 6d in der linken Seitenwand 6c des Rahmens 6 zu schaffen, wie dies beispielsweise in F i g. 2 dargestellt ist und die überflüssigen Druckgeneratoren 16 nach links in diesen Aufnahmeraum 6c/ einzuschieben.
Ein Antriebsmechanismus zur Verschiebung der Druckgeneratoren 16 wird später im einzelnen beschrieben. Wenn ein Aufzeichnungsträger dick ist oder zwischen die Fixierungswalzen 1, 2 mit einem zweiten Blatt zusammen einläuft, welches das andere überlappt, ergibt sich eine Vergrößerung des Quetschspaltes dazwischen, wobei die Walzen und der Quetschspalt paral-IeI verbleibt ohne Biegedeformationen der Walzen. Dies wird durch die Lager 7 erreicht, die die Fixierungswalzen 1,2 tragen, weil diese Lager mit einem gewissen Spiel in Vertikalrichtung angeordnet sind, wie dies aus F i g. 2 ersichtlich ist.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird außerdem ein kleiner Luftspalt zwischen den Fixierungswalzen 1, 2 durch die Flansche 10,11 an beiden Enden der Fixierungswalze 2 gebildet. Auf diese Weise wird der Aufzeichnungsträger 4 nicht übermäßig an beiden Rändern gepreßt wenn er zwischen die Fixierungswalzen 1,2 hindurchläuft, eine Tatsache die verhindert, daß der Aufzeichnungsträger an seinen Rändern lichtdurchlässig wird. Unter gewöhnlichen Umständen ist es nicht erforderlich, die Fixierungswalzen speziell mit Flansehen zu versehen.
F i g. 4 veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel eines Druckgenerators 16, der Fortbewegungsrollen 18 aufweist und Bauteile 19, 20 besitzt, die die Rollen IU lagern, und es ist außerdem eine vorgespannte Schraubenfeder 21 vorgesehen, die eine Belastung auf die Träger 19, 20 ausübt. Eine Fortbewegungsrolle 18 besteht aus Metall und besitzt einen V-förmigen Schlitz 18a, der in Eingriff mit einer Führungsschiene 17 gemäß Fig. 1 steht. Wenn dieser Schlitz 18a die Führungsschiene 17 erfaßt, wird ein Abkippen eines Druckgenerators 16 von der vorbestimmten Schiene verhindert, wenn der Druckgenerator verschoben wird.
Der obere Träger 19 umfaßt eine Bodenplatte 19a und zwei Seitenplatten 196, wobei die Bodenplatte 19a
eine durchgehende öffnung 19c besitzt. In gleicher Weise umfaßt der untere Träger 20 eine Grundplatte 20a und zwei Seitenplatten 20b. Ein Zapfen 24, um den die Schraubenfeder 21 herumeeschluneen ist. ist an der
Grundplatte 20a befestigt. Der Zapfen 22 tritt durch die öffnung 19c der Bodenplatte 19a hindurch, und zwar mit einem gewissen Spiel, wodurch die Rollen 18 sich nach oben und unten auf einer vertikalen Linie bewegen können.
Der derart aufgebaute Druckgenerator macht es möglich, eine Expansionskraft der zusammengedrückten Schraubenfedern 21 über die Träger 19, 20 und die Überführungsrollen 18 auf die Druckstange als Last zu übertragen, wie dies in F i g. 1 dargestellt ist.
Fig.5 zeigt eine andere Ausführungsform eines Druckgenerators, der vier obere Laufrollen 23, zwei untere Laufrollen 24, einen oberen Block 25, der die Rollen 23 trägt, und einen unteren Block 26 aufweist, der die Laufrollen 24 trägt Eine vorgespannte Schraubenfeder 27 übt eine Belastung auf die Blöcke 25, 26 aus. Der obere Block 25 enthält auf der Innenseite eine Kammer, die die zusammengedrückte Schraubenfeder 27 aufnimmt und auf beiden Seiten sind Seitenplatten 25b mit Anschlüssen 25a angeordnet. Die oberen Rollen 23 werden individuell und drehbar zwischen dem oberen Block
25 und den Seitenplatten 256 gelagert. In der gleichen Weise wie bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 4 haben die oberen Rollen einen V-Schlitz 23a. Die V-Schlitze 23a kommen in Eingriff mit den beiden Führungsschienen, die unter der Oberwand 6b des Rahmens gemäß F i g. 1 in der Weise vorgesehen sind, daß die beiden Rollen auf jeder Seite an einer entsprechenden Schiene angreifen. Die unteren Rollen 24, die eine zylindrische Form haben, sind axial verlängert und sie sind einzeln drehbar vorn und hinten an dem unteren Block
26 gelagert. Der obere Block 25 und der untere Block 26 sind zum Teil teleskopartig ausgebildet, um die oberen und unteren Blöcke 25, 26 nach unten bzw. nach oben verschiebbar zu machen, unter der Expansionskraft der zusammengedrückten Feder 27. Dieses Ausführungsbeispiel hat den Vorteil einer erhöhten Stabilität gegenüber dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 4. F i g. 6 ist eine Ansicht des Motorantriebs zur Verschiebung des Druckgenerators 16. Ein Druckgenerator 16 erfaßt die oberen und unteren Führungsschienen 17 über die oberen und unteren Laufrollen 18, und er ist so angeordnet, daß er verschoben werden kann. Eine Seitenplatte 196 ist an einem Führungsblock 28 durch Schrauben festgelegt Der Führungsblock 28 steht mit der Führungswelle 30 über ein lineares Kugellager 29 in Verbindung und ist längs der Führungswelle 30 verschiebbar. Ein Synchronisierriemen 33, der über ein Antriebsrad 31 und eine Umlenkrolle 32 läuft, ist an beiden Enden an dem Führungsblock 28 mittels Schrauben befestigt Das Antriebsrad 31 ist mit dem Antriebsmotor 34 gekuppelt
Wenn es erforderlich ist den Druckgenerator entsprechend der Breite der Bildaufzeichnungsträger zu verschieben, dann wird der Motor 34 in der entsprechenden Drehrichtung durch ein elektrisches Signal gesteuert Die Antriebskraft des Motors 34 wird dem Synchronisierriemen 33 über das Antriebsrad 31 übertragen. Da beide Enden des Synchronisierriemens 33 am Führungsblock 28 festgelegt sind, der am Druckgenerator 16 fixiert ist bewegt sich letzterer zusammen mit dem Führungsblock 28 in Richtung der Pfeile. Die anderen Druckgeneratoren werden durch ähnliche Antriebsmechanismen verschoben, die jeweils einen eigenen Motor aufweisen.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig.2 liegt der rechte Rand des Aufzeichnungsträgers 4 dicht am Flansch 11 der unteren Fixierungsrolle 2 und die Laststellungen sind auf der Basis der rechten Seite definiert Deshalb wird der am weitesten links liegende Druckgenerator 16 verschoben. Der am weitesten rechts liegende Druckgenerator 16 wird verschoben, wenn die Vorwärtsbewegung des Aufzeichnungsträgers 4 auf der Basis der linken Seite erfolgt Wenn die Laststellungen auf der Basis des mittleren Druckgenerators liegen, ist es ebenso zweckmäßig, die anderen Druckgeneratoren nach rechts bzw. links nach dem mittleren Druckgenerator zu verschieben. So ist es möglich, eine gleichförmige Druckkraft durch Veränderung der Lastverteilung zu bewirken, indem die Druckgeneratoren je nach der Breite des Aufzeichnungsträgers richtig angeordnet werden.
F i g. 7 veranschaulicht die sich ergebenden Dickenwerte der Aufzeichnungsträger unterschiedlicher Breite, gemessen vor und nach dem DruckfixierungsprozeB. Die für ein Papierblatt mit einer Breite von 26 cm erhal-.tenen Ergebnisse sind in F i g. 7a dargestellt. Die Ergebnisse für Papierbiätter mit 30 cm bzw. 36 cm Breite sind in den F i g. 7b bzw. 7c dargestellt. Pi, P2 und P3 repräsentieren die Belastungsstellungen oder die Anordnung der Druckgeneratoren auf der Basis der rechten Seite wie bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 beschrieben. Jeder Druckgenerator liefert eine Belastung von 200 kg. D\ ist die Dicke des Papierblattes vor dem Druckfixierungsverfahren, während D2 die Dicke des gleichen Blattes danach darstellt. Für die Messungen wurde ein Paar Fixierungswalzen benutzt deren Durchmesser 20 cm betrug und deren Oberflächenhärte HrC 63 (Rockwell-Härte C-Skala) betrug, und diese Walzen waren poliert nachdem sie mit Hartchrom plattiert waren.
Aus dieser Figur ergibt sich, daß die Stellung P2 des linken Druckgenerators nach links versetzt ist, weil das Papierblatt bei 7b breiter ist als bei 7a, obgleich die Gesamtbelastung unverändert ist Im Fall von 7c, wo die Breite des Papieres weiter vergrößert ist sind drei Druckgeneratoren vorgesehen, um zusätzlich zu der Gesamtbelastung zu wirken und zwei Druckgeneratoren auf der linken Seite wurden nach P2, P3 verschoben, um eine gleichförmige Druckbelastung auf dem Papierblatt zu gewährleisten. Dies wird verständlich, wenn man den strichpunktiert in F i g. 2 dargestellten Druckgenerator betrachtet In allen Fällen ist die Dicke Dt des Papiers vor dem Druckfixierungsverfahren nicht gleichmäßig in Breitenrichtung. Wenn die Dicke D2 des Papiers nach dem Fixierungsprozeß betrachtet wird, dann sieht man daß die Dicke D2 sehr viel gleichförmiger geworden ist Dies bedeutet daß mehrere Druckgeneratoren eine fast gleichförmige Druckkraft über der Papierbreite gewährleisten, wenn die Druckgeneratoren je nach der Breite des Papiers verschoben werden.
Die erfindungsgemäße Druckfixierungsvorrichtung ergibt die nachstehend beschriebenen Vorteile:
Die Vorrichtung kann verkleinert werden, indem Fixierungswalzen eines kleineren Durchmessers benutzt werden, da eine gleichförmige Druckkraft über einen Bildaufzeichnungsträger erlangt werden kann, indem die Stellung der Druckgeneratoren entsprechend der Breite des Aufzeichnungsträgers gewählt wird.
Infolge der Tatsache, daß eine Belastung über die Druckstange auf die gesamte obere Fixierungswalze in Form einer verteilten Last aufgebracht wird, vermeidet man eine elastische Biegedeformation der oberen Fixierungswalze, und es ist nicht mehr erforderlich die Steifigkeit der Walze durch einen vergrößerten Durchmesser der Fixierungswalze zu vergrößern.
Dadurch, daß Fixierungswalzen verminderten Durch-
messers benutzt werden können, ergibt sich ein schmalerer Quetschspalt, wodurch die Druckdauer entsprechend verkürzt werden kann. Wenn als Aufzeichnungsträger ein Papierblatt Anwendung findet, wird die ursprüngliche Dicke nicht wieder hergestellt und die resultierende Dicke wird immer vermindert, wenn das Papier die Quetschwalzen durchlaufen hat, nachdem die Elastizität der Papierfasern verloren gegangen ist. Mit der Verminderung der Papierdicke proportional zu dem Produkt von Druckkräften und Druckdauer wird die Elastizität der Papierfasern durch Verminderung der Druckdauer gewährleistet Die Änderung der Papierdicke wird dann gering gehalten. All dies trägt dazu bei, eine unerwünschte Deformation zu vermeiden, und es wird gleichzeitig vermieden, daß das Papierblatt durchscheinend wird.
Die Druckkräfte zwischen den Fixierungswalzen, die achsparallel zueinander angeordnet sind, ist umgekehrt proportional der Quadratwurzel der Durchmesser der Quetschwalzen, wenn eine Belastung aufgebracht wird.
Unter der Annahme, daß der Fixierungsdruck konstant ist, kann eine umso geringere Gesamtbelastung aufgebracht werden, je kleiner der Walzendurchmesser ist.
Wenn die Gesamtbelastung vermindert wird, können die Lager, durch die die Walzen abgestützt werden, nicht beschädigt werden. Insbesondere dann wenn diese Lager ein geringes Spiel besitzen, können die Fixierungswalzen versetzt werden, indem die Parallelität der Walzen zueinander aufrecht erhalten wird, wenn die Dicke des Aufzeichnungsträgers sich ändert und zum Beispiel überlappend zwei Aufzeichnungsträger in den Quetschspalt einlaufen, wobei keine unerwünschte Deformation zustande kommt
Bei dem Ausführungsbeispiel, bei welchem beide Enden einer der Fixierungswalzen mit Flanschen versehen ist, werden die beiden Ränder eines Aufzeichnungsträgers nicht den übermäßigen Druckkräften ausgesetzt, die sonst bewirken würden, daß der Aufzeichnungsträger durchscheinend an diesen beiden Rändern wird.
Da die verteilte Last der oberen Fixierungswalze über einen Gleitschuh aus geeignetem Material mit guten Gleiteigenschaften zugeführt wird, kann die Walze weder beschädigt noch können Fehlstellen auf dem Aufzeichnungsträger erzeugt werden. Zwei Fixierungswalzen sind achsparallel zueinander angeordnet, und dies verhindert daß der Aufzeichnungsträger innere Spannungen erhält oder beschädigt wird. Durch Versuche wurde festgestellt, daß bei Papieren mit einem Gewicht zwischen 45 kg bis 130 kg pro ream der Druck der Fixierungsvorrichtung in der Lage ist, die Druckfixierung des Tonerbiides ordnungsgemäß vorzunehmen, ohne daß eine unerwünschte Deformation des Aufzeichnungsträgers zustande kommt
55
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
60
65

Claims (7)

1 2 Gelöst wird die gestellte Aufgabe durch die im Kenn- Paientansprüche: zeichnungsteil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale. Durch die Zwischenfügung des in sich star-
1. Vorrichtung zur Druckfixierung von Tbnerbil- ren Abstützjoches wird die Möglichkeit geschaffen, undern mit zwei parallel zueinander gelagerten Druck- 5 ter Verwendung von nur wenigen Andruckrollen deren walzen, durch deren Walzspalt der Aufzeichnungs- Anpreßkraft gleichmäßig auf die Walzenoberfläche zu träger hindurchtritt und von denen wenigstens eine übertragen.
durch einzeln einstellbare Andruckrollen längs einer Eine Verkratzung der Druckwalze ist dabei nicht zu
diametral dem Walzspalt gegenüberliegenden Man- befürchten, weil die in Gleitberührung mit der Walze
tellinie radial abstützbar ist, dadurch gekenn- io stehenden Teile des Abstützjoches einen reibungsar-
zeichnet, daß zwischen den Andruckrollen (16) men Belag aufweisen, der nach einer zweckmäßigen
und der Druckwalze (1) ein Abstüt?.joch (12) in Ausgestaltung gemäß Anspruch 2 als Gleitschuh ausge-
Druckrichtung beweglich geführt ist das mit einer bildet sein kann, der in das Abstützjbch eingesetzt ist
reibungsarmen Oberfläche (13) mit der Druckwalze Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfin-
(1) in Gleitberührung steht 15 dung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- Durch die Anordnung der Ringflansche an den WaI-zeichnei, daß die reibungsarme Oberfläche von ei- zenenden wird ein Walzspalt vorbestimmter Größe von nem Gleitschuh (13, 14) gebildet ist der in das Ab- vorn herein eingestellt der das Einführen des Aufzeichstützjoch (12,6) eingesetzt ist. nungsträgers erleichtert (Patentanspruch 4).
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, da- 20 Durch die Ausbildung der Druckrollen gemäß Andurch gekennzeichnet daß beide Druckwalzen (1 Spruch 5 und 6 wird erreicht, daß auf Schwenklagerun- und 2) über je ein Abstützjoch (12,6) abgestützt sind, gen, die bei der bekannten Vorrichtung einen raumgreivon denen das eine gehäusefest und das andere über fenden Aufbau bedingen, verzichtet werden kann, die Andruckrollen (16) abgestützt ist Gleichzeitig schaffen die verfahrbaren Andruckrollen
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, da- 25 die Möglichkeit je nach dem zu behandelnden Format durch gekennzeichnet daß die Stirnenden wenig- die Druckausübung in optimaler Weise vorzunehmen, stens einer Druckwalze (2) mit Ringflanschen (10,11) Eine nicht benötigte Andruckrolle kann dabei in einen ausgestattet sind, die auf der gegenüberliegenden seitlich des Formats liegenden geschützten Raum einge-Druckwalze ablaufen und einen Walzspalt vorbe- fahren werden.
stimmter Dicke bilden. 30 Nachstehend werden Ausführungsbeispiele der Erfin-
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- dung anhand der Zeichnung beschrieben. In der Zeichzeichnet, daß die Druckrollen jeweils aus einem er- nung zeigt
sten Rollensatz (18; 24) der auf der Rückseite des Fig. 1 eine perspektivische, teilweise aufgebrochene
Abstützjoches (12) geführt wird und aus einem zwei- Ansicht einer Vorrichtung zur Druckfixierung gemäß
ten Rollensatz (18; 23), der sich auf einer gehäusefe- 35 der Erfindung;
sten Führung (6fc, 17) abstützt, bestehen, und daß Fig.2 einen Schnitt nach der Linie H-II gemäß
zwischen den Rollensätzen jeweils eine Spreizfeder- Fig. 1;
anordnung (21; 27) angeordnet ist. Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III gemäß
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekenn- Fig. 1;
zeichnet daß die Druckrollen in Achsrichtung der 40 F i g. 4 eine perspektivische Darstellung eines An-
Walzen beweglich und in eine Ausnehmung inner- druckrollenpaares, welches bei der Druckfixierungsvor-
halb des Maschinenrahmens außerhalb der Walzen richtung gemäß F i g. 1 bis 3 Anwendung findet;
verstaubar sind. F i g. 5 eine perspektivische Darstellung einer abge
wandelten Ausführungsform der Andruckrollen;
45 F i g. 6 eine perspektivische Darstellung des Mechanismus zum Verschieben der Andruckrollen;
F i g.
7 Diagramme, welche die Dickenwerte des Auf-
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung der Zeichnungsträgers vor der Fixierung der Tonerbilder im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen auf den Aufzeichnungsträger darstellen, im Vergleich Gattung. Eine solche Vorrichtung ist aus der DE-AS 50 mit der Dicke nach Durchführung der Druckfixierung.
07 271 bekannt. Hierbei laufen auf der einen Druck- Im folgenden wird auf F i g. 1 bis 3 Bezug genommen, walze Andruckrollen ab, die einzeln über Schwenkarme Hier ist eine Druckfixierungsvorrichtung gemäß der Ergelagert sind, welche ihrerseits paarweise durch Federn findung dargestellt. Die Vorrichtung besitzt zwei Fixiegegen die Druckwalze vorgespannt sind. Die Federn der rungswalzen 1, 2, die einen Quetschdruck auf einen im einzelnen Schwenkarme können dabei individuell einge- 55 Quetschspalt befindlichen Aufzeichnungsträger 4 ausstellt werden. Hierdurch soll durch Verhinderung der üben, um ein Tonerbild 3, welches auf dem Aufzeich-Durchbiegung der im Durchmesser kleineren Druck- nungsträger 4 entwickelt ist, zu fixieren. Das fixierte Bild walze eine gleichmäßige Druckverteilung erreicht wer- ist bei 5 ersichtlich. Als Aufzeichnungsträger wird geden. Da jedoch die Andrucksrollen selbst nicht völlig wohnlich ein Blatt Papier und ein Film benutzt. Die starr sind, können Unterschiede in der Anpreßkraft 60 Fixierungswalzen 1, 2 sind achsparallel zueinander anüber die Länge der Druckwalze nicht völlig vermieden geordnet und werden an beiden Enden drehbar in einem werden. Rahmen 6 gelagert. Es ist zweckmäßig, die Walzen Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine durch Lager 7 abzustützten. Ein Ende einer Fixierungsgattungsgemäße Vorrichtung derart zu verbessern, daß walze 1 ist mit dem entsprechenden Ende der anderen selbst unter Verwendung einer Druckwalze geringen 65 Fixierungswalze 2 über Stirnräder 8, 9 gekuppelt und Durchmessers ein praktisch gleichförmiger Anpreß- die Quetschwalzen 1, 2 werden gleichzeitig durch einen druck auf das der Druckwalze zugewandte Tonerbild nicht dargestellten Motor angetrieben,
ausgeübt wird. Die untere Fixierungswlaze 2 besitzt an ihren Enden
DE3219769A 1981-06-03 1982-05-26 Vorrichtung zur Druckfixierung von Tonerbildern Expired DE3219769C2 (de)

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JP56084500A JPS605949B2 (ja) 1981-06-03 1981-06-03 圧力定着装置

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DE3219769A1 DE3219769A1 (de) 1982-12-23
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