[go: up one dir, main page]

DE1271413B - Aus Logikelementen aufgebaute elektrische Schaltungsanordnung zur Wegmessung oder Positionsbestimmung - Google Patents

Aus Logikelementen aufgebaute elektrische Schaltungsanordnung zur Wegmessung oder Positionsbestimmung

Info

Publication number
DE1271413B
DE1271413B DEP1271A DE1271413A DE1271413B DE 1271413 B DE1271413 B DE 1271413B DE P1271 A DEP1271 A DE P1271A DE 1271413 A DE1271413 A DE 1271413A DE 1271413 B DE1271413 B DE 1271413B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flip
pulses
gate
flop
path
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP1271A
Other languages
English (en)
Inventor
Melvin R Mcelroy
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Raytheon Co
Original Assignee
Hughes Aircraft Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hughes Aircraft Co filed Critical Hughes Aircraft Co
Publication of DE1271413B publication Critical patent/DE1271413B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B19/00Programme-control systems
    • G05B19/02Programme-control systems electric
    • G05B19/18Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form
    • G05B19/19Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form characterised by positioning or contouring control systems, e.g. to control position from one programmed point to another or to control movement along a programmed continuous path
    • G05B19/21Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form characterised by positioning or contouring control systems, e.g. to control position from one programmed point to another or to control movement along a programmed continuous path using an incremental digital measuring device
    • G05B19/23Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form characterised by positioning or contouring control systems, e.g. to control position from one programmed point to another or to control movement along a programmed continuous path using an incremental digital measuring device for point-to-point control

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Human Computer Interaction (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)

Description

  • Aus Logikelementen aufgebaute elektrische Schaltungsanordnung zur Wegmessung oder Positionsbestimmung Die Erfindung betrifft eine aus Logikelementen aufgebaute elektrische Schaltungsanordnung zur Wegmessung oder Positionsbestimmung, insbesondere in automatischen Werkzeugmaschinen, mit einem Impulsgeber, der in Abhängigkeit von der Meßbewegung zwei Arten von Impulsen, nämlich Richtigweg- und Falschwegimpulse erzeugt, und mit einem an den Geber angeschlossenen Impulszähler.
  • Bei der Bewegung eines mechanischen Elementes in einer gewünschten Richtung kann es vorkommen, daß sich das Element infolge von Schwingungen od. dgl. kurzzeitig und in geringem Maße entgegengesetzt zu der gewünschten Richtung bewegt. Wenn von der Bewegung des Elementes zwei Arten von Impulsen abgeleitet werden, die für die beiden einander entgegengesetzten Bewegungsrichtungen charakteristisch sind, so werden außer den Impulsen, die die Bewegung des Elementes in der richtigen Bewegungsrichtung anzeigen, gelegentlich auch einige Impulse auftreten, die für die Bewegung des Elementes in der Gegenrichtung charakteristisch sind. Die erstgenannten Impulse werden in Zukunft als Richtigwegimpulse und die anderen als Falschwegimpulse bezeichnet.
  • Damit bei der Wegmessung oder Positionsbestimmung keine Fehler entstehen, muß die durch das Auftreten von Falschwegimpulsen angezeigte Rückbewegung des bewegten Elementes berücksichtigt werden. Es ist bekannt, zu diesem Zweck Zähler zu verwenden, die auf zwei verschiedene Impulsarten ansprechen und in Abhängigkeit von der einen Impulsart in der einen Richtung und in Abhängigkeit von der anderen Impulsart in der anderen Richtung zählen. Die Verwendung eines derartigen Zweirichtungszählers in einer Schaltungsanordnung, die von bistabilen Elementen Gebrauch macht, die ein Zählregister bilden, weist jedoch erhebliche Nachteile auf. Ein derartiger Zweirichtungszähler erfordert eine komplizierte Schaltung für jedes einzelne der bistabilen Elemente, die das Zählregister bilden. Weiterhin ist es im allgemeinen schwierig, die Information serienweise in jedes Element eines bistabilen Zählers einzuführen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile der bekannten Schaltungen zu vermeiden und eine Schaltungsanordnung zu schaffen, die mit einem wesentlich geringeren Aufwand die Berücksichtigung von Falschwegimpulsen ermöglicht.
  • Diese Aufgabe wird unter Verwendung eines einsinnig zählenden Impulszählers nach der Erfindung dadurch gelöst, daß dem einsinnig zählenden Impulszähler ein Gatter vorgeschaltet ist, das mit einer von den Richtigweg- und den Falschwegimpulsen gesteuerten Schaltanordnung gekoppelt ist, die bewirkt, daß das Gatter, dem nur Richtigwegimpulse zugeführt werden, ebenso viele Richtigwegimpulse unterdrückt wie Falschwegimpulse erzeugt werden.
  • Die Erfindung ermöglicht es also, einen nur in einer Richtung zählenden Zähler zu verwenden, der in Form eines Zählregisters auf sehr einfache Weise verwirklichbar ist. Die zur Unterdrückung der Falschwegimpulse benötigte Schaltanordnung erfordert einen wesentlich geringeren Aufwand als ein Zweirichtungszähler, dessen Einsatz nicht erforderlich ist, weil die zu berücksichtigenden Falschwegimpulse nur ausnahmsweise und in geringer Zahl auftreten und ihre genaue Anzahl nicht von Interesse ist.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist für jede der beiden, je einer Bewegungsrichtung zugeordneten Impulsarten dem Impulszähler ein Gatter vorgeschaltet, dem diese Impulsart als Richtigwegimpulse zugeführt wird, und es ist die Schaltanordnung so ausgebildet, daß sie das wahlweise Einschalten eines dieser beiden Gatter und die Behandlung der diesem Gatter zugeführten Impulsart als Richtigwegimpulse ermöglicht. Weitere Einzelheiten und Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet. Die Erfindung wird an Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher beschrieben und erläutert. Es zeigt F i g. 1 das Schaltbild einer Schaltungsanordnung nach der Erfindung, die zwei aufeinanderfolgende Falschwegimpulse verarbeiten kann, F i g. 2 das Schaltbild einer weiteren Schaltungsanordnung nach der Erfindung, die Schaltelemente zur Verarbeitung von Überlaufwegimpulsen und zur Festlegung von einer beliebigen von zwei einander entgegengesetzten Bewegungsrichtungen als »richtige« Bewegungsrichtung aufweist, und F i g. 3 ein Schaltbild einer weiteren Ausführungsform der Erfindung, die sechs aufeinanderfolgende Falschwegimpulse verarbeiten kann.
  • In F i g.1 ist ein Schaltschema einer Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Die Ausführungsform nach F i g. 1 kann zwei aufeinanderfolgende Falschwegimpulse innerhalb einer Folge von Richtigwegimpulsen verarbeiten. Die Schaltungsanordnung kann außerdem, nachdem eine Zeitlang Richtigwegimpulse angenommen worden sind, wieder zwei Falschwegimpulse ohne einen Fehler in der Zählung annehmen. In F i g. 1 ist als Block ein Zähler 10 dargestellt, bei dem es sich um einen einsinnig zählenden Zähler handelt, der mehrere bistabile Elemente oder Flip-Flops aufweist, die miteinander verbunden sind. Derartige Zählregister sind bekannt.
  • Ein derartiger bekannter Zähler ist so geschaltet, daß die Ausgangsklemmen der einzelnen Flip-Flops, die das Zählregister bilden, eine für jede einzelne Zahl der durch den Zähler 10 empfangenen Eingangsimpulse verschiedene charakteristische Spannungskonfigurationen annehmen. Der Zähler 10 empfängt die Impulse einer Eingangsklemme 12. Da der Zähler nur einsinnig zählt, ist es notwendig, daß nur Impulse einer ersten Art, also Richtigwegimpulse, an die Eingangsklemme 12 gelangen. Es soll jedoch angenommen werden, daß die Impulsfolge, die gezählt werden soll, sowohl Richtigwegimpulse Pp als auch gelegentlich Falschwegimpulse Np enthält. Weiter wird vorausgesetzt, daß die Richtigwegimpulse Pp und die Falschwegimpulse Np an verschiedenen Ausgängen eines Impulsgebers auftreten.
  • Bei der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung werden die Richtigwegimpulse Pp dem Eingang 12 des Zählers 10 zugeführt. Immer dann, wenn solche Impulse auftreten, ohne daß eine Korrektion infolge ; von aufgetretenen Falschwegimpulsen N, erforderlich ist, wird die Pp Impulsfolge unmittelbar an die Eingangsklemme 12 geführt.
  • Die Schaltanordnung, die die Verarbeitung von Falschwegimpulsen ermöglicht, wird von zwei Flip-Flops 14 und 16 gebildet.
  • Für die folgenden Ausführungen wird vorausgesetzt, daß ein Flip-Flop zwei Eingangsklemmen und zwei Ausgangsklemmen aufweist. Die Eingangsklemmen sind mit JQ und KQ und die Ausgangsklemmen mit Q und Q bezeichnet, und zwar ist Q die Wahr-Ausgangsklemme und Q die Falsch-Ausgangsklemme. Es sei ferner angenommen, daß ein Impuls, der an die Eingangsklemme JQ des Flip-Flops angelegt wird, das Flip-Flop so stellt, daß sein Q-Ausgang eine relativ hohe Spannung und sein Q-Ausgang eine relativ niedere Spannung aufweist. Ein an den KQ-Eingang des Flip-Flops angelegter Impuls soll das Fhp-Flop so stellen, daß der Q-Aus gang eine relativ niedere Spannung und der Q-Aus gang eine relativ hohe Spannung annimmt. Gleich zeitig an die Eingänge JQ und KQ angelegte Impuls( bewirken, daß das Flip-Flop seinen Zustand ändert d. h., wenn der Q-Ausgang hoch und der Q-Ausganl niedrig ist, schaltet bei gleichzeitig eintreffenden Im. pulsen das Flip-Flop so um, daß der Q-Ausgan@ niedrig und der -Q-Ausgang hoch wird. Wenn umgekehrt der Q-Ausgang niedrig und der Q-Aus. gang hoch ist, so wird bei gleichzeitigem Auftreten von Impulsen an beiden Eingängen der Q-Ausganf hoch und der -Q-Ausgang niedrig.
  • Wenn eine relativ hohe Spannung an dem Q-Ausgang und gleichzeitig eine relativ niedere Spannung an dem -Q-Ausgang erscheint, so wird dies im folgenden als der Wahr-Zustand bezeichnet. Wenn dagegen eine relativ hohe Spannung an dem Q-Ausgang und zugleich eine relativ niedere Spannung an dem Q-Ausgang erscheint, so wird dies im folgenden als Falsch-Zustand des Flip-Flops bezeichnet.
  • Die in der Zeichnung dargestellten Schaltungsanordnungen weisen UND- und ODER-Gatter auf. Derartige Gatter sind bekannt und enthalten beispielsweise als Schaltelemente hauptsächlich Dioden.
  • Da man wünscht, daß die Richtigwegimpulse P" nur dann durch die Anordnung hindurchgehen, wenn die Wahr-Ausgänge Q, und Q, der beiden Flip-Flops 14 und 16 beim Erscheinen eines Pp Impulses gleichzeitig hoch sind, sind die drei Signale Pp, Q, und Q, an die Eingangsklemmen eines UND-Gatters 18 angelegt. Der Ausgang des UND-Gatters 18 ist mit der Eingangsklemme 12 des Zählers 10 verbunden.
  • Es ist noch erforderlich, die Wirkungsweise der Flip-Flops 14 und 16 zu erläutern, die das Durchlaufen der Richtigwegimpulse Pp derart steuern, daß dann, wenn Falschwegimpulse N, auftreten, der Durchtritt von Richtigwegimpulsen Pp aufgehalten wird, so daß der Zähler eine geeignete Konfiguration annimmt. Es leuchtet ein, daß bei jedem Auftreten eines Falschwegimpulses Np ein Richtigwegimpuls Pp gesperrt werden muß, wenn der Zähler richtig zählen soll.
  • Die Flip-Flops 14 und 16 sind so miteinander verbunden, daß sie eine Schaltanordnung bilden, die die Form eines einfachen Zählers aufweist. Es sei angenommen, daß bei Beginn der Zählung ein sogenanntes »Stell«-Signal die Flip-Flops 14 und 16 in ihren Wahr-Zustand schaltet, bei dem also Qs und Q, hoch sind. Der erste Impuls Pp, der empfangen wird, läuft zum Zähler und wird vom Zähler registriert. Hierauf werden Richtigwegimpulse Pp so lange an den Zähler angelegt, wie die Ausgänge Q, und Q, der beiden Flip-Flops 14 und 16 hoch bleiben. Solange also, bis ein Falschwegimpuls Np empfangen wird, wird jeder Richtigwegimpuls Pp dem Zähler 10 zugeführt.
  • Sobald ein Falschwegimpuls N auftritt, werden beide Flip-Flops 14 und 16 in ihren Falsch-Zustand umgeschaltet, so daß die Ausgänge Q, und Q, hoch werden. Der nächste Impuls Pp wird daher nicht dem Zähler 10 zugeführt, und es wird dieser Zählerbetrag, wie erwünscht, unterdrückt. Dieser Pp Impuls stellt jedoch die Flip-Flops 14 und 16 wieder zurück, so daß der folgende Richtigwegimpuls Pp wieder zu dem Zähler 10 zugeführt wird. Der Falschwegimpuls N, hat daher einen Richtigwegimpuls Pp ausgelöscht, und da keiner der beiden Impulse den Zähler erreicht hat, entsteht kein Fehler.
  • Wenn zwei aufeinanderfolgende Falschwegimpulse N, auftreten, so stellt der erste Impuls die Flip-Flops 14 und 16 in ihren Falsch-Zustand, der zweite Impuls setzt Q, hoch, wogegen der Ausgang Q, niedrig bleibt. Der nächste Richtigwegimpuls Pp schaltet Q, niedrig und Q, hoch. Der nächstfolgende Richtigwegimpuls schaltet Q, hoch, wogegen Q5 hoch bleibt. Es wird also keiner dieser ersten beiden Pp-Impulse dem Zähler zugeführt. Da hierauf die beiden Flip-Flops 14 und 16 in ihrem Wahr-Zustand sind, wird der nächste Richtigwegimpuls Pp wieder gezählt. Die zwei Falschwegimpulse Np haben daher zwei Richtigwegimpulse Pp ausgelöscht, so daß kein Fehler in der Zählung entsteht.
  • Die Flip-Flops 14 und 16 bilden zusammen mit den mit ihnen verbundenen Schaltkreisen eine Schaltanordnung, die den Durchgang von Richtigwegimpulsen Pp in der Weise verhindert, wie es zu einer genauen Zählung erforderlich ist. Die damit verbundenen Schaltkreise sind in F i g. 1 dargestellt und enthalten ein ODER-Gatter 20, dessen erste Eingangsklemme mit der Impulsquelle für die Richtigwegimpulse Pp, nämlich der Klemme 54 des Impulsgebers 52, verbunden ist. Eine zweite Eingangsklemme des ODER-Gatters 20 ist mit einem Impulserzeuger verbunden, der ein Signal erzeugt, wenn das Zählen beginnen soll. Dieses Signal wird Stellsignal genannt und wird auch dazu verwendet, den Zähler 10 in eine gewünschte Ausgangsstellung zu setzen. Der Ausgang des ODER-Gatters 20 ist mit dem JQS Eingang des Flip-Flops 14 verbunden. Sein KQ,- Eingang ist mit der Klemme 56 des Impulsgebers 52 verbunden, an der die Falschwegimpulse N" erscheinen. Das Flip-Flop 16 wird von einem ODER-Gatter 22 gesteuert, dessen eine Eingangsklemme mit der die Pp Impulse liefernden Klemme des Impulsgebers verbunden ist. Eine zweite Eingangsklemme dieses Gatters 22 ist mit der die NP- Impulse liefernden Klemme des Impulsgebers und eine dritte Eingangsklemme mit der die Stellimpulse liefernden Impulsquelle verbunden. Der Ausgang des ODER-Gatters 22 ist mit der JQ,- Eingangsklemme des Flip-Flops 16 verbunden. Die KQ,- Eingangsklemme des Flip-Flops 16 ist mit dem Ausgang eines ODER-Gatters 24 verbunden, dessen einerEingangwiederum vomImpulsgeberN"-Impulse empfängt und dessen zweiter Eingang mit dem Ausgang eines UND-Gatters 26 verbunden ist. Das UND-Gatter 26 hat eine erste Eingangsklemme, die mit der die P" Impulse liefernden Klemme des Impulsgebers verbunden ist, und eine zweite Eingangsklemme, die mit der Falsch-Ausgangsklemme Q, des Flip-Flops 14 verbunden ist.
  • Die folgenden Gleichungen definieren das Zählsignal, das im allgemeinen aus einer Impulsfolge bestehen wird, die an die Eingangsklemme 12 des Zählers 10 angelegt wird. Die Gleichungen definieren auch die Eingangssignale der Flip-Flops 14 und 16. Zählen = P" - Q, - QS, JQ, = Pp -I- Stellen, KQ, = Np, JQ, = Pp -I- Np -I- Stellen, KQ, = Np -I- Pp - Q,. Dabei bedeutet »Zählen« eine aufeinanderfolgende Anzahl von Impulsen, die den Eingang für den Zähler 10 bilden, JQs das Wahr-Eingangssignal für das Flip-Flop 14, KQ, das Falsch-Eingangssignal für das Flip-Flop 14, JQo das Wahr-Eingangssignal für das Flip-Flop 16, KQ, das Falsch-Eingangssignal für das Flip-Flop 16, Pp die Richtigwegimpulsfolge, N, die Falschwegimpulsfolge, Q_, das Wahr-Ausgangssignal des Flip-Flops 14, @S das Falsch-Ausgangssignal des Flip-Flops 14, Q, das Wahr-Ausgangssignal des Flip-Flops 16, @" das Falsch-Ausgangssignal des Flip-Flops 16 und »Stellen« das Signal, das anzeigt, daß eine Zähloperation beginnen soll. Das Signal »Zählen«, das bereits definiert wurde, kann aus den vorstehenden Gleichungen in Übereinstimmung mit den früheren Ausführungen gedeutet werden, d. h., ein Zählimpuls wird nur dann registriert, wenn zur Zeit des Eintreffens eines Richtigwegimpulses Pp die beiden Flip-Flops 14 und 16 gleichzeitig hoch oder im Wahr-Zustand sind.
  • Die Erfordernisse der Steuerung sind ebenfalls berücksichtigt, denn das Flip-Flop 14 wird bei Erscheinen eines P" Impulses hoch und bei Erscheinen eines N,-Impulses niedrig geschaltet. Wenn ein Stellsignal angelegt wird, wird das Flip-Flop 14 ebenfalls in den hohen oder Wahr-Zustand geschaltet. Das Flip-Flop 16 wird hoch geschaltet beim Auftreten sowohl eines Pp Impulses, N"-Impulses oder eines Stellimpulses, und es wird niedrig geschaltet beim Auftreten eines N"-Impulses oder dem Auftreten eines P" Impulses bei gleichzeitigem Falsch-Zustand des Flip-Flops 14, also bei Us.
  • F i g. 2 zeigt ein Schaltschema einer Schaltung, die Falschwegimpulse in der schon beschriebenen Weise kompensiert und weitere vorteilhafte Eigenschaften der vorliegenden Erfindung erkennen läßt, nämlich die einfache Verarbeitung eines Überlaufweges und die einfache Einrichtung einer Möglichkeit zur Wahl der Zählrichtung.
  • Wenn der Zähler in einem System verwendet wird, z. B. in Verbindung mit einem Gerät zur gesteuerten mechanischen Bewegung eines Elementes, sind die obengenannten Eigenschaften von großer Bedeutung. Wenn nämlich das sich bewegende Element, dessen Bewegung die Pp und N.-Impulsfolgen erzeugt, nicht schnell genug anhalten kann, wenn das Zählregister in seine Ausgangsposition zurückgezählt hat, kann ein zusätzlicher Impuls erzeugt werden. Diese beim Überlaufen der Endstellung stattfindende Erzeugung eines zusätzlichen Impulses zu einer Zeit, zu der der Zähler einen solchen Impuls nicht mehr annehmen kann, verursacht oft einen Fehler, der in der nächstfolgenden Operation erscheint. Die Erfindung erlaubt es, ebenso wie einen Falschwegimpuls auch einen solchen Zusatzimpuls zu speichern und daher einen Fehler zu korrigieren.
  • Außerdem ist es oft notwendig, eine Möglichkeit vorzusehen, um eine von zwei Bewegungsrichtungen eines mechanischen Elementes, das sich in zwei einander entgegengesetzten Richtungen bewegen kann, als die »richtige« Richtung auszuwählen.
  • Um diese beiden erwähnten Eigenschaften zu verwirklichen, sind einige Änderungen an der in F i g. 1 dargestellten Schaltung erforderlich. Sobald das Zählregister in Verbindung mit der Steuerung eines beweglichen Elementes verwendet wird, kann das Zählregister zu Beginn auf einen eine Dimension darstellenden Wert eingestellt werden. Wenn das Element in der gewünschten Dimension sich bewegt, zählt das Zählregister auf einen bestimmten Wert herunter, z. B. auf den Wert »Null«, bei dessen Erreichen das Element dann angehalten werden muß.
  • Da sich die sich bewegenden Elemente im allgemeinen in jeder von zwei entgegengesetzten Richtungen bewegen können, so ist es im allgemeinen notwendig, daß jede Bewegungsrichtung als »Richtigweg«-Richtung bezeichnet werden kann, und es ist auch dann erforderlich, daß ein überschreiten der Nullage ebenso wie ein Nichterreichen der Nulllage keinen Fehler in dem System verursachen.
  • Zunächst ist es notwendig, daß ein Flip-Flop 27 hinzugefügt wird, das die gewünschte oder »richtige« Bewegungsrichtung anzeigt. Wenn bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel der Wahr-Ausgang Qd des Flip-Flops 27 hoch ist, sind die Pp Impulse Richtigwegimpulse, und wenn der Falsch-Ausgang Z#d hoch ist, sind die N"-Impulse Richtigwegimpulse. Das Zählsignal muß nun für zwei Möglichkeiten vorgesehen werden. Wenn Pd hoch ist, muß ein Zählsignal erzeugt werden, wenn beim Auftreten von Pp Impulsen die Qö und Q, -Ausgänge der Flip-Flops 14 und 16 gleichzeitig hoch sind. Die andere Bedingung für die Erzeugung von Zählimpulsen ist die, daß beim Auftreten von N" Impulsen Ud hoch ist und gleichzeitig hohe Spannungen an den Ausgängen Q, und Q, der Flip-Flops 14 und 16 erscheinen.
  • Die Steuer-Flip-Flops sind nicht »gestellt«, wenn eine neue Zahl in das Zählregister eingeführt wird. Um ein Überschreiten zu kompensieren, ist es notwendig, als Nullzustand für das Zählregister den Stand 00 ... 01 zu definieren. Zusätzlich ist es notwendig, zu veranlassen, daß das Signal, das die Register auf Null zurückstellt, zugleich das Flip-Flop 16 in den Falsch-Zustand schaltet. Bei der in F i g. 2 dargestellten Ausführungsform ist das Signal, das das Register auf Null zurückstellt, entweder ein Pp-oder ein N.-Impuls, je nachdem, welche Bewegungsrichtung die »richtige« ist. Wenn also das Zählregister auf 00 ... 02 steht, ist es einer dieser Impulse, der das Zählregister in den Null-Zustand zurückführt, also in den Zustand 00 .. . 01, und dieses Signal muß also auch das Flip-Flop 16 in den Falsch-Zustand umschalten. Wenn die Impulse Pp als Richtigwegimpulse gewählt sind, kann ein Zählsignal nur dann erzeugt werden, wenn beide Flip-Flops 14 und 16 gleichzeitig im Wahr-Zustand sind. Bei Beginn der nächsten Zähloperation wird daher der erste Pp Impuls kein »Zähl«-Signal erzeugen, sondern er wird die Flip-Flops 14 und 16 in den Wahr-Zustand umschalten. Daher wird also ein Zählsignal unterdrückt werden und damit fehlen. Wie jedoch oben erwähnt, kompensiert das Zurückführen des Registers auf den Null-Zustand 00 ... 01 diesen Verlust eines Pp-Impulses.
  • Wenn jedoch, während das Zählregister zurückgestellt wird, ein zusätzlicher Pp Impuls empfangen wird, hindert die Tatsache, daß das Zählregister den Zählimpuls nicht annehmen kann, nicht die Flip-Flops 14 und 16, auf den zusätzlichen Pp Impuls in den Wahr-Zustand überzugehen, und in diesem Fall wird der erste Pp Impuls gezählt. Das überschreiten ist also durch zweimaliges Zählen des ersten Impulses Pp kompensiert. Ein Falschwegimpuls, der während des Zurückstellens des Zählers empfangen wird, wird ebenfalls durch die Tatsache kompensiert, daß der zusätzliche Falschwegimpuls das Flip-Flop 14 in den Falsch-Zustand und das Flip-Flop 16 in den Wahr-Zustand umschaltet. Der erste empfangene Pp Impuls schaltet daher das Flip-Flop 14 in den Wahr-Zustand und das Flip-Flop 16 in den Falsch-Zustand. Der zweite Impuls Pp schaltet das Flip-Flop 16 in den Wahr-Zustand. Da beide Flip-Flops 14 und 16 dann im Wahr-Zustand sind, wird der dritte Pp Impuls gezählt werden. So wird also ein Pp Impuls, der gezählt werden sollte, ignoriert, und das Nichterreichen der Nullage ist korrigiert worden.
  • Wenn Np Impulse als Richtigwegimpulse ausgewählt worden sind, ergibt sich der gleiche Verlauf der Operation mit der Ausnahme, daß es nun notwendig ist, die Funktion der Ausgänge Q, und ZIs des Flip-Flops 14 umzukehren, da jeder N"-Impuls das Flip-Flop 14 in den Falsch-Zustand versetzt anstatt in den Wahr-Zustand, wie das der Fall ist, wenn die Pp-Impulse die Richtigwegimpulse sind. Die unten angegebenen Gleichungen beschreiben die Operation folgendermaßen: Zählen = PP: Qd ' Q, `Q, -i- N, # Ud - Q. - -Q. " JQS = Pp J KQS = Np, JQo = Pp -f- Np, KQo = Pp (Z2, -f- »00 ... 02« Qd) -I- Np (Q, -I- »00 ... 02« Qd), wobei die Symbole die gleichen Bedeutungen haben wie in den Gleichungen, die in Verbindung mit der Ausführungsform nach F i g. 1 angegeben wurden, und weiterhin JQd das Wahr-Eingangssignal für das Flip-Flop 27 und KQ, das Falsch-Eingangssignal für das Flip-Flop 27 ist.
  • Die Einzelheiten der Schaltung der Ausführungsform nach F i g. 2 werden im folgenden beschrieben. Das Zählsignal wird durch das ODER-Gatter 30 erzeugt, dessen Ausgang mit dem Eingang des Zählers 10 verbunden ist. Dieses ODER-Gatter hat zwei Eingangsklemmen; die eine ist mit der Ausgangsklemme eines UND-Gatters 32 und die andere mit dem Ausgang eines UND-Gatters 34 verbunden. Jedes dieser UND-Gatter 32 und 34 ist mit vier Eingangsklemmen versehen. Die Eingangsklemmen des UND-Gatters 32 sind mit dem die Richtigwegimpulse Pp liefernden Ausgang des Impulsgebers 52, der Wahr-Ausgangsklemme des Flip-Flops 27, der Wahr-Ausgangsklemme des Flip-Flops 16 und der Wahr-Ausgangsklemme des Flip-Flops 14 verbunden. Die Eingangsklemmen des UND-Gatters 34 sind mit dem die Falschwegimpulse Np liefernden Ausgang des Impulsgebers der Falsch-Ausgangsklemme des Flip-Flops 27, der Wahr-Ausgangsklemme des Flip-Flops 16 und der Falsch-Ausgangsklemme des Flip-Flops 14 verbunden. Das Zählsignal erfüllt also die obenerwähnten Erfordernisse und ist entsprechend der vorerwähnten logischen Gleichungen gebildet.
  • Wie schon in Verbindung mit F i g. 1 beschrieben worden ist, bilden die Flip-Flops 14 und 16 zusammen mit den entsprechenden Stromkreisen eine Schaltanordnung, die den Durchgang von Richtigwegimpulsen verhindert, wenn dies zur Aufrechterhaltung der Zählgenauigkeit erforderlich ist.
  • Der Wahr-Eingangsklemme des Flip-Flops 14 werden die Richtigwegimpulse Pp zugeführt, wogegen seiner Falsch-Eingangsklemme die Falschwegimpulse Np zugeführt werden. Das Flip-Flop 16 ist mit der bereits oben beschriebenen Schaltung verbunden. Diese zugehörige Schaltung enthält ein ODER-Gatter 36, dessen Ausgangsklemme mit der Wahr-Eingangsklemme JQo des Flip-Flops 16 verbunden ist. Die eine der beiden Eingangsklemmen dieses ODER-Gatters 36 ist mit der die Richtigwegimpulse Pp und die zweite Eingangsklemme mit .der die Falschwegimpulse N, liefernden Klemme des Impulsgebers verbunden. Die Ausgangsklemme eines ODER-Gatters 38 ist mit der Falsch-Eingangsklemme KQo des Flip-Flops 16 verbunden. Die beiden Eingangsklemmen des ODER-Gatters 38 sind mit den Ausgangsklemmen von UND-Gattern 40 und 42 verbunden. Das UND-Gatter 40 hat zwei Eingangsklemmen, von denen die eine Richtigwegimpulse Pp zugeführt bekommt und die andere mit der Ausgangsklemme eines ODER-Gatters 44 verbunden ist. Das UND-Gatter 42 hat ebenfalls zwei Eingangsklemmen. Die eine Eingangsklemme erhält Falschwegimpulse Np, während die zweite Eingangsklemme mit der Ausgangsklemme eines ODER-Gatters 46 verbunden ist. Die eine Eingangsklemme des ODER-Gatters 44 ist mit der Falsch-Ausgangsklemme des Flip-Flops 14 und seine zweite Eingangsklemme mit der Ausgangsklemme eines UND-Gatters 48 verbunden. Die eine Eingangsklemme des ODER-Gatters 46 ist mit der Wahr-Ausgangsklemme des Flip-Flops 14 und seine zweite Eingangsklemme mit der Ausgangsklemme eines UND-Gatters 50 verbunden. Die erste Eingangsklemme des UND-Gatters 48 ist mit der Wahr-Ausgangsklemme des Flip-Flops 27 und seine zweite Eingangsklemme mit dem Signal »00...02« verbunden, dessen Erzeugung unten beschrieben wird. Die erste Eingangsklemme des UND-Gatters 50 ist mit der Falsch-Ausgangsklemme des Flip-Flops 27 und die zweite Eingangsklemme mit dem Signal »00 ... 02« verbunden.
  • In der vorstehenden Beschreibung ist ein Impulsgeber 52 angegeben, der zwei Ausgangsklemmen aufweist, die die Impulsfolgen Pp und N, je nach Bedarf abgibt. Eine Ausgangsklemme 54 gibt also Richtigwegimpulse Pp und eine zweite Ausgangsklemme 56 Falschwegimpulse Np ab. Wenn also in der vorhergehenden Beschreibung erwähnt ist, daß Impulse Pp zugeführt werden, so ist damit vorausgesetzt, daß eine elektrische Verbindung mit der Klemme 54 besteht. Wenn Np-Impulse zugeführt werden, so ist vorausgesetzt, daß eine elektrische Verbindung mit der Klemme 56 besteht.
  • Es ist schon erwähnt worden, daß das Flip-Flop 27 anzeigt, ob die Pp Impulse Richtigwegimpulse oder Falschwegimpulse sind. Dieses Flip-Flop kann selbstverständlich entweder von Hand durch Verwendung eines Schalters oder aber selbsttätig unter Verwendung eines Steuersignals oder eines beispielsweise auf einem Magnetband oder Lochstreifen gespeicherten Signals gesteuert werden.
  • Im folgenden wird nun die Erzeugung eines »00 ... 02«-Signals beschrieben. Es sei angenommen, daß der Zähler 10 mehrere Flip-Flops enthält, die in der bei Zählern bekannten Weise miteinander ver= bunden sind. Der Zähler 10 weist auch ein UND-Gatter auf, das den »00 ... 02«-Zustand des Zählers 10 anzeigt, wie dies in F i g: 2 dargestellt ist. Wenn man die Flip-Flops des Zählers 10 mit Q1, Q2 - - . Qn _ 1, Qn bezeichnet, so wird das »00 ... 02«-Signal mit Hilfe des UND-Gatters 58 erhalten, das so viele Eingangsklemmen hat, wie in dem Zähler Flip-Flops enthalten sind. Dabei sind die Falsch-Ausgangsklemmen jedes Flip-Flops ;mit je einer Eingangsklemme des UND-Gatters 58 verbunden, mit Ausnahme des Flip-Flops Q2, das dem zweitkleinsten Zahlenwert zugeordnet ist.. Mit der noch übrigbleibenden Eingangsklemme des -UND-Gatters 58 ist die Wahr-Ausgangsklemme des Flip-Flops Q2 verbunden. An der Ausgangsklemme des UND-Gatters 58, die in der oben beschriebenen Weise mit den Schaltkreisen verbunden ist, kann dann das »00 ... 02«-Signal abgenommen werden.
  • In der in F i g. 3 dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist eine Schaltung dargestellt, die bis zu sechs Falschwegimpulse annimmt und kompensiert. Zu diesem Zweck ist das Flip-Flop 16 nach F i g. 1 durch zwei Flip-Flops 60 und 62 ersetzt. Die Ausführungsform nach F i g. 3 arbeitet in ähnlicher Weise wie die Ausführungsformen nach den F i g. 1 und 2, jedoch mit der Ausnahme,. daß es zur Erzeugung eines Signals, das in dem Zähler 10 gezählt wird, erforderlich ist, daß zugleich mit dem Auftreten eines Richtigwegimpulses P" die Ausgangsklemmen der Flip-Flops 14; @ 60 und 62 auf hohen Spannungen liegen. Das Flip-Flop 14 arbeitet in der gleichen Weise, wie es in Verbindung mit F i g. 1 beschrieben wurde, mit der Ausnahme, daß dann, wenn die Falsch-Ausgangsklemme des Flip-Flops 62 auf hoher Spannung liegt, keine Änderung des Zustandes des Flip-Flops 14 durch Falschwegimpulse N, oder Richtigwegimpulse Pp eintritt.
  • Die Flip-Flops 60 und 62 sind so miteinander verbunden, daß sie eine einfache binäre Zählschaltung bilden, die die Möglichkeit hat, in beiden Richtungen zu zählen. Das Flip-Flop 60 wird in den Wahr-Zustand mit hochliegender Klemme Q, 1 geschaltet, wenn entweder ein Richtigwegimpuls Pp oder ein Falschwegimpuls Np erscheint und er vorher im Falsch-Zustand war.
  • Das Flip-Flop 60 schaltet in einen Falsch-Zustand um, wenn es zuvor im Wahr-Zustand war und zu einer Zeit, zu der das Flip-Flop 14 oder das Flip-Flop 62 im Falsch-Zustand ist, entweder einen 1V" -Impuls oder einen Pp Impuls empfängt. Das Flip-Flop 62 wird in den Wahr-Zustand geschaltet, wenn es zuvor im Falsch-Zustand war und entweder ein positiver Impuls zu seiner Wahr-Eingangsklemme geleitet wird, wenn gleichzeitig die Zustände Q, und Q, 1 vorhanden sind, oder wenn ein Falschwegimpuls N, empfangen wird, wenn die e" und Q, 1 vorhanden sind. Das Flip-Flop 62 wird in den Falsch-Zustand Q50 2 geschaltet, wenn es im Wahr-Zustand ist und entweder einen Richtigwegimpuls bei gleichzeitigem Auftreten der Zustände Q8 und Jlo i empfängt oder aber einen Falschwegimpuls N, bei gleichzeitigem Auftreten der Zustände Q6 und LYo i erhält.
  • Das Auftreten des Ausdruckes Q0 2 in der logischen Schaltung rührt daher, daß der durch die Flip-Flops 14, 60 und 62 gebildete Zähler etwas von dem üblichen Aufbau abweicht und nicht in der üblichen binären Weise arbeitet. Das Ausgangssignal des Flip-Flops 14 kann nämlich als Vorzeichensignal betrachtet werden, und es bedeutet der Wahr-Zustand QS ein Plus-Zeichen und der Falsch-Zustand US. ein Minus-Zeichen.
  • Diese Betriebsweise, die sich bei der dargestellten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ergibt, wurde gewählt, weil sie für ein System zur Steuerung eines beweglichen Gliedes besonders gut geeignet ist. Der durch die Flip-Flops 14, 60 und 62 gebildete Zähler könnte jedoch gleich gut so ausgeführt sein, daß er in der üblichen binären Weise arbeitet. Da jedoch eine etwas speziellere Operation erwünscht ist, war es notwendig, einige besondere Schaltungsterme in der Ausführungsform nach F i g. 3 zu verwirklichen. Falls das Verständnis der Natur und der Verwendung derartiger Schaltungsterme schwierig sein sollte, wird die Zuhilfenahme einer üblichen Funktionstabelle empfohlen, wie sie allgemein für die Erläuterung der Operation von Vorrichtungen und Schaltungen verwendet wird, die bei binären Rechenoperationen benutzt werden. Folgende Gleichungen beschreiben die Ausführungsform nach Fig. 3.
  • Zähler = Pp - Q5 - Qoi - Q'21 JQS = Pp' U02, KQs = Np - -Q"21 JQoi = Pp + Np, KQa1 - Pp - (Q. + _Q02) + 7N@p, JQ02 Pp QI Q01 + Np - S@s - Q01 KQo2 = Pp'7C32oi +Np-Qs-2nie wobei die Definitionen die gleichen sind wie die im Zusammenhang mit der Beschreibung der Ausführungsform nach F i g. 1 und 2 gegebenen Definitionen JQ01 das Wahr-Eingangssignal für das Flip-Flop 60, KQ01 das Falsch-Eingangssignal für das Flip-Flop 60, JQ02 das Wahr-Eingangssignal für das Flip-Flop 62 und KQ02 das Falsch-Eingangssignal für das Flip-Flop 62 ist. Die Einzelheiten des Aufbaues der Ausführungsform nach F i g. 3 werden im folgenden beschrieben.
  • Bei der Ausführungsform nach F i g. 3 ist die Ausgangsklemme des UND-Gatters 64 mit der Eingangsklemme des Zählers 10 verbunden. Das UND-Gatter 64 weist vier Eingangsklemmen auf, von denen je eine mit der Klemme des Impulsgebers für die Richtigwegimpulse Pp, der Wahr Ausgangsklemme des Flip-Flops 14, der Wahr-Ausgangsklemme des Flip-Flops 60 und der Wahr-Ausgangsklemme des Flip-Flops 62 verbunden ist. Das Ausgangssignal des UND-Gatters 64 bildet das Zählsignal für den Zähler 10.
  • Die Wahr-Eingangsklemme des Flip-Flops 14 ist mit der Ausgangsklemme eines UND-Gatters 66 verbunden. Die eine Eingangsklemme des UND-Gatters 66 ist mit der die Richtigwegimpulse Pp abgebenden Klemme des Impulsgebers und die andere Eingangsklemme mit der Falsch-Ausgangsklemme 'Q02 des Flip-Flops 62 verbunden. Die Falsch-Eingangsklemme des Flip-Flops 14 ist mit der Ausgangsklemme eines UND-Gatters 68 verbunden. Die eine Eingangsklemme des UND-Gatters 68 ist mit der Falschwegklemme des Impulsgebers und seine zweite Eingangsklemme mit der Falsch-Ausgangsklemme des Flip-Flops 62 verbunden.
  • Die Wahr-Eingangsklemme des Flip-Flops 60 ist mit dem Ausgang eines ODER-Gatters 70 verbunden, von dessen Eingangsklemmen die eine mit der die Richtigwegimpulse Pp und die andere mit der die Falschwegimpulse Np abgebenden Klemme des Impulsgebers verbunden ist. Die Falsch-Eingangsklemme des Flip-Flops 60 ist mit der Ausgangsklemme eines ODER-Gatters 72 verbunden, das drei Eingangsklemmen aufweist. Die erste Eingangsklemme dieses ODER Gatters 72 ist mit der Ausgangsklemme eines UND-Gatters 74 verbunden. Das UND-Gatter 74 hat zwei Eingangsklemmen, die mit der Klemme für die Richtigwegimpulse Pp des Impulsgebers bzw. mit der Falsch-Ausgangsklemme des Flip-Flops 14 verbunden sind. Die zweite Eingangsklemme des UND-Gatters 72 ist mit der Ausgangsklemme eines UND-Gatters 76 verbunden, das zwei Eingangsklemmen aufweist, die mit der Klemme des Impulsgebers für die Richtigwegimpulse Pp bzw. der Falsch-Ausgangsklemme des Flip-Flops 62 verbunden sind. Die dritte Eingangsklemme des ODER-Gatters 72 ist mit der Klemme des Impulsgebers für die Falschwegimpulse Np verbunden.
  • Die Wahr-Eingangsklemme des Flip-Flops 62 ist reit der Ausgangsklemme eines ODER-Gatters 78 verbunden, dessen Eingangsklemmen je mit einem UND-Gatter 80 bzw. 82 verbunden sind. Das UND-Gatter 80 hat drei Eingangsklemmen, von denen je eine mit der Klemme des Impulsgebers der Richtigwegimpulse Pp, der Wahr-Ausgangsklemme des Flip-Flops 14 und der Wahr-Ausgangsklemme des Flip-Flops 60 verbunden ist. Das UND-Gatter 80 hat drei Eingangsklemmen, von denen eine mit der Klemme für die Falschwegimpulse N", der Falsch-Ausgangsklemme des Flip-Flops 14 und der Wahr-Ausgangsklemme des Flip-Flops 60 verbunden sind. Die Falsch-Eingangsklemme des Flip-Flops 62 ist mit der Ausgangsklemme eines ODER-Gatters 84 verbunden, das zwei Eingangsklemmen aufweist, die je mit der Ausgangsklemme eines UND-Gatters 86 bzw. 88 verbunden sind. Das UND-Gatter 86 hat drei Eingangsklemmen, die mit der Klemme des Impulsgebers für die Richtigwegimpulse Pp, der Falsch-Ausgangsklemme des Flip-Flops 14 bzw. der Falsch-Ausgangsklemme des Flip-Flops 60 verbunden sind. Das UND-Gatter 88 hat drei Eingangsklemmen, von denen je eine mit der die Falschwegimpulse Np liefernden Klemme, der Wahr-Ausgangsklemme des Flip-Flops 14 und der Falsch-Ausgangsklemme des Flip-Flops 60 verbunden ist.
  • In der oben beschriebenen Schaltungsanordnung hat der Impulsgeber 52 zwei Ausgangsklemmen, die die Impulse Pp und Np liefern. Eine Ausgangsklemme 54 liefert daher die Richtigwegimpulse Pp und eine zweite Ausgangsklemme 56 die Falschwegimpulse Np. Wen also in der vorhergehenden Beschreibung erwähnt ist, daß Impulse Pp zugeführt werden, wird vorausgesetzt, daß eine elektrische Verbindung zu der Klemme 54 besteht. Wenn erwähnt ist, daß Impulse N" zugeführt werden, wird vorausgesetzt, daß eine elektrische Verbindung mit der Klemme 56 besteht.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Aus Logikelementen aufgebaute elektrische Schaltungsanordnung zur Wegmessung oder Positionsbestimmung, insbesondere in automatischen Werkzeugmaschinen, mit einem Impulsgeber, der in Abhängigkeit von der Meßbewegung zwei Arten von Impulsen, nämlich Richtigweg-und Falschwegimpulse erzeugt, und mit einem an den Geber angeschlossenen Impulszähler, d a -durch gekennzeichnet, daß dem einsinnig zählenden Impulszähler (10) ein Gatter (18) vorgeschaltet ist, das mit einer von den Richtigweg- (P.) und den Falschweg- (N") Impulsen gesteuerten Schaltanordnung (14, 16) gekoppelt ist, die bewirkt, daß das Gatter (18), dem nur Richtigwegimpulse zugeführt werden, ebenso viele Richtigwegimpulse unterdrückt wie Falschwegimpulse erzeugt werden.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die das dem Zähler (10) vorgeschaltete Gatter (64) steuernde Schaltanordnung nach Art eines auf- und abwärts zählenden Zählers ausgebildet ist und diese Schaltanordnung die Richtigweg- und Falschwegimpulse derart zugeführt werden, daß die Falschwegimpulse eine Erhöhung und die Richtigwegimpulse eine Verminderung des Zählerstandes bewirken, und daß nur beim Zählerstand Null das dem Zähler vorgeschaltete Gatter für die Richtigwegimpulse durchlässig ist.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltanordnung eine Anzahl den Zähler bildende Flip-Flops (14, 16 und 62), die jeweils einen mit je einem Eingang des Gatters (64) verbundenen Ausgang aufweisen, und weitere Gatter zum Zuführen der Richtigweg- und Falschwegimpulse zu den Flip-Flops umfaßt.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gatter (18) von einem UND-Gatter gebildet wird und die Schaltanordnung zwei Flip-Flops (14 und 16) enthält, die jeweils einen mit je einem der Eingänge des UND-Gatters verbundenen Ausgang (Q, bzw- Qo) aufweisen, und daß die Steueranordnung ein erstes ODER-Gatter (20), das die Richtigwegimpulse (Pp) dem einen (JQs) von zwei Eingängen des ersten (14) der beiden Flip-Flops zuführt, dessen anderem Eingang (KQ$) die Falschwegimpulse (N,) zugeführt werde, ein zweites ODER-Gatter (22), das die Richtigwegimpulse (P,) und außerdem die Falschwegimpulse (N.) dem einen (JQo) von zwei Eingängen des zweiten Flip-Flops (16) zuführt, ein drittes ODER-Gatter (24), das die Falschwegimpulse (N") dem anderen Eingang (KQo) des zweiten Flip-Flops (16) zuführt, und ein weiteres UND-Gatter (26) umfaßt, das die Richtigwegimpulse (Pp) und das Ausgangssignal (Q$) des ersten Flip-Flops (14) über das dritte ODER-Gatter (24) dem anderen Eingang (KQo) des zweiten Flip-Flops (16) zuführt.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß für jede der beiden, je einer Bewegungsrichtung zugeordneten Impulsarten dem Impulszähler ein Gatter (32 bzw. 34) vorgeschaltet ist, dem diese Impulsart als Richtigwegimpulse zugeführt wird, und die Schaltanordnung das wahlweise Einschalten eines dieser beiden Gatter und die Behandlung der diesem Gatter zugeführten Impulsart als Richtigwegimpulse ermöglicht.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Berücksichtigung von überlaufwegimpulsen bei aufeinanderfolgenden Positionsbestimmungen der Schaltanordnung vom Zähler (10) ein Nullsignal zugeführt wird, das die Unterdrückung einer vorbestimmten Anzahl von Richtigwegimpulsen bewirkt, so daß die zur Positionsbestimmung durchlaufene Wegstrecke der Summe aus der Anzahl der gezählten und der bekannten Anzahl unterdrückter Impulse entspricht, unabhängig davon, ob die ungezählten Impulse als überlaufwegimpulse vor der Eingabe des nächsten Zählwertes oder nach dessen Eingabe als Richtigwegimpulse auftreten. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1817 544.
DEP1271A 1961-02-17 1962-02-16 Aus Logikelementen aufgebaute elektrische Schaltungsanordnung zur Wegmessung oder Positionsbestimmung Pending DE1271413B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1271413XA 1961-02-17 1961-02-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1271413B true DE1271413B (de) 1968-06-27

Family

ID=22428507

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP1271A Pending DE1271413B (de) 1961-02-17 1962-02-16 Aus Logikelementen aufgebaute elektrische Schaltungsanordnung zur Wegmessung oder Positionsbestimmung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1271413B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2554771A1 (de) * 1975-12-05 1977-06-16 Licentia Gmbh Verfahren und vorrichtung zur abtastung eines in einer festgelegten richtung bewegten rastermasstabs

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1817544U (de) * 1958-02-05 1960-09-01 Siemens Ag Anordnung zum messen und/oder steuern der bewegung von maschinen od. dgl.

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1817544U (de) * 1958-02-05 1960-09-01 Siemens Ag Anordnung zum messen und/oder steuern der bewegung von maschinen od. dgl.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2554771A1 (de) * 1975-12-05 1977-06-16 Licentia Gmbh Verfahren und vorrichtung zur abtastung eines in einer festgelegten richtung bewegten rastermasstabs

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH484564A (de) Koinzidenzgatteranordnung zum Unterdrücken zeitlich sich überschneidender Impulse
DE1945420C3 (de) Digitales Integrations-Synchronisations-Schaltnetzwerk
DE2415365B2 (de) Schaltungsanordnung zum ausblenden von impulsen, deren dauer kuerzer ist als eine vorgegebene pruefdauer t tief p aus einer eingangsseitig anliegenden folge digitaler impulse
DE2421992C2 (de) Vorrichtung zum Voreinstellen eines elektrischen Impulszählers
DE2048348A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Andern des Verstarkungsgrades eines digitalen Steuersystems
DE1950881A1 (de) Vorrichtung zur Fehlerkorrektur in Positioniersystemen
DE1249337B (de)
DE1271413B (de) Aus Logikelementen aufgebaute elektrische Schaltungsanordnung zur Wegmessung oder Positionsbestimmung
DE2554771C3 (de) Anordnung zur Abtastung eines in einer festgelegten Richtung bewegten Rastermaßstabs
DE2400285C2 (de) Auswerteeinrichtung für frequenz- oder periodendaueranaloge Meßsignale
DE1255731B (de) Schaltstufe zur Verwendung in einer elektronischen Auswahlschaltung
DE1147665B (de) Digitale Stellungsregeleinrichtung fuer Maschinen
DE2217634C3 (de) Sicherheitsschaltung zum Zählen von Impulsen nach dem Dualzahlensystem in digitalen Datenverarbeitungsanlagen, insbesondere in Eisenbahnanlagen
DE1513297B2 (de) Schaltungsanordnung zur erkennung von l bzw o signal fehlern fuer mindestens einen zweikanaligen steuerkreis
DE1231339B (de) Verfahren zur selbsttaetigen Registerregelung, insbesondere fuer Mehrfarben-Rotationsdruck-maschinen
DE2449634A1 (de) Informations-erfassungssystem
DE1149926B (de) Binaerzaehler zur Verarbeitung von Daten
DE1955917B2 (de) Impulszaehlanordnung
DE1293216B (de) Schaltungsanordnung zum Steuern eines in einem Digital/Analog-Umsetzer verwendeten Binaerzaehlers
DE1075153B (de) Schaltungsanordnung mit Transfluxor
DE1953309C (de) Zuordner
DE2357500C3 (de) Schaltung zum Speichern des Zustandes eines Binärzählers bei Betriebsspannungsausfall
DD146212A1 (de) Schaltungsanordnung zum digitalen wegmessen bei vergroessertem eindeutigkeitsbereich
DE1200359B (de) Einrichtung zur Steuerung der Zaehlrichtung einer Zaehlschaltung
DE1071386B (de) Bistabile Schaltungen, insbesondere für datenverarbeit'ende Maschinen