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DE2048174C - Vorrichtung zur Durchführung eines Verfahrens zum nachträglichen Justieren eines in einem abgeschlossenen Gehäuse angeord neten magnetisch betätigbaren Ankers - Google Patents

Vorrichtung zur Durchführung eines Verfahrens zum nachträglichen Justieren eines in einem abgeschlossenen Gehäuse angeord neten magnetisch betätigbaren Ankers

Info

Publication number
DE2048174C
DE2048174C DE2048174C DE 2048174 C DE2048174 C DE 2048174C DE 2048174 C DE2048174 C DE 2048174C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
closed housing
armature
anchors
stamp
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Korbinian 8000 München Karrer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Siemens AG
Publication date

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Description

Gegenstand des Hauptpatentes ist eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zum nachträglichen Justieren eines in einem abgeschlossenen Gehäuse angeordneten, magnetisch betätigbaren Ankers, bei dem ein mit dem abgeschlossenen Gehäuse zur Anlage kommendes Ankerteil in seiner Lage innerhalb des Gehäuses durch teilweise Verformung des Gehäuses mittels einer Vorrichtung justiert wird, die eine das abgeschlossene Gehäuse aufnehmende Gegenlage sowie einen beweglichen Stempel aufweist, unter dessen Einwirkung die teilweise Verformung des Gehäuses herbeigeführt wird.
Ist der in einem abgeschlossenen Gehäuse angeordnete Anker als Einfachanker ausgebildet, so genügt für seine Justierung ein eine teilweise Verformung des abgeschlossenen Gehäuses bewirkender Angriff des Stempels, durch den im wesentlichen entweder der Arbeitsluftspalt des Ankers oder die Rückstellkraft der Ankerfeder beeinflußt wird, d. h. praktisch nur eine Einstellung der für die Ankerbetätigung notwendigen Erregung vorgenommen wird.
Wird hingegen in Anpassung an den Fortschritt der einschlägigen Technik ein sogenannter Doppelanker, d. h. ein aus zwei zwar elektrisch miteinander verbundenen, mechanisch jedoch in einem gewissen Bereich separat arbeitsfähigen Teilankern verwendet, des en an sich bekannte Vorteile in einer gegenüber einem Einfachanker zuverlässigeren und vor allem niederohraigeren Kontaktgabe bestehen, so zeigt sich, daß die beiden Teilanker nicht immer die für ihre ordnungsgemäße Funktion notwendige symmetrische Lage zueinander haben, weil sowohl bei der Herstellung der Teilanker selbst und ihrer Ankerrückstellfeder als insbesondere auch bei der Montage dieser Teile, welche üblicherweise durch elektrische Punktschweißung erfolgt, Toleranzen auftreten können. Bei Verwendung eines Doppelankers ist also außer einer eingangs erwähnten Einstellung der Erregerwerte außerdem auch eine Symmetrierung der beiden Teilanker erforderlich, damit die Vorteile eines Doppelankers zur Wirkung kommen können.
Hierzu offenbart die vorliegende Erfindung Mittel und Maßnahmen zur enveiterten Ausbildung einer Vorrichtung gemäß dem Hauptpatent, mit deren Hilfe sowohl die Justierung des Doppelankers insgesamt als auch die Symmetrierung seiner beiden Teilanker durchführbar ist, wobei außerdem ein besonderer Vorteil darin zu sehen ist, daß diese beiden notwendigen Justierarbeiten in rationeller Weise arbeitsmäßig miteinander verbunden sind.
Erreicht wird dies gemäß der Erfindung dadurch, daß der Stempel derart ausgebildet und/oder beweglich gelagert ist, daß er bei der teilweisen Verformung Jes abgeschlossenen Gehäuses eine von der Symmetrie des Doppelankers abhängige individuelle Justierung der beiden Teilanker bewirkt.
Mit dieser durch eine geeignete, im folgenden an Hand von Ausfuhrungsbeispielen näher definierten Ausbildung und Anordnung des Stempels geschaffenen individuellen Justiermöglichkeit der beiden Teilanker des Doppelankers ist in einfacher Weise und vor altem praktisch ohne zusätzlichen Aufwand an Arbeitszeit eine exakte Korrektur einer etwa von handenen Unsymmetrie der Teiianker gleichzeitig mit der notwendigen GesamtjusUerung des Doppelankers in bezug auf die geforderten Ansprechwerte durchführbar. Dabei erscheint es grundsätzlich zweckdienlich und von Vorteil, wenn ein gemäß dem Hauptpater.t bereits vorgesehenes Verfahren angewendet wird, demzu'olge an Hand der dem Einfluß einer Prüfspule unterworfenen Arbeitsweise Jes Ankers dessen Justierung kontrolliert und erforderlichenfalls durch Änderung der Verformung des Gehäuses korrigiert wird, wobei naturgemäß die Kontrolle auf eine etwaige Abweichung des Doppelankers von der vorgeschriebenen Symmetrie ausgedehnt und für die gemäß der Erfindung vorgeschlagene individuelle Justierung der Teilanker ausgewertet werden muß. Es liegt dabei durchaus im Rahmen der Erfindung, ein solches Verfahren in der Weise zu automatisieren, daß das Kontrc'.lsignal automatisch eine entsprechende Korrektur '"er Lage und/oder der Bewegung des Stempels herbeiführt.
Hinsichtlich der praktischen Durchführung der Erfindung sind mehrere Ausführungsbeispiele denkbar,
ao von denen sich allerdings zwei als grundlegend und besonders vorteilhaft durchführbar anbieten.
So kann gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung der Stempel aus zwei im wesentlichen senkrecht zur Ebene der zu verformenden Gehäuseoberfläche beweglich gelagerten Teilstempeln aufgebaut sein, deren auf das abgeschlossene Gehäuse einwirkende, vorzugsweise meißelartig angespitzte Stirnflächen in ihrer Höhenlage zueinander verschiebbar sind.
Nach einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung hingegen kann der an seiner auf das abgeschlossene Gehäuse einwirkenden Stirnfläche vorzugsweise meißelartig angespitzte Stempel einstückig ausgebildet und um seine Längsachse in einem gewissen Schwenkbereich drehbar und/odei insgesamt um einen die Parallelität zwischen seiner Stirnfläche und der zu verformenden Gehäuseoberfläche verändernden Winkel kippbar gelagert sein.
Jedes dieser Ausführungsbeispiele hat seine spe-
♦o ziellen Vorzüge, und die Wahl des einen oder anderen hängt im wesentlichen von konstruktiven Gesichtspunkten hinsichtlich der Art der beweglichen Lagerung des Stempels in Verbindung mit seiner Beeinflussung vom Kontrollsignal her ab. Beiden Ausführungsbeispielen gemeinsam ist in jedem Falle der bedeutsame Vorteil, daß die Gessmtjustierung des Doppelankers und die Symmetrierung seiner beiden Teilanker in einem gleichzeitigen gemeinsamen Arbeitsgang erfolgt und daß somit das Justierver-
fahren zeit- und kostensparend durchführbar ist.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zum nachträglichen Justieren eines in einem abgeschlossenen Gehäuse angeordneten, magnetisch betätigbaren Ankers, bei dem ein mit dem abgeschlossenen Gehäuse zur Anlage kommendes Ankerteil in seiner Lage innerhalb des Gehäuses durch teilweise Verformung des Gehäuses mittels einer Vorrichtung justiert wird, die eine das abgeschlossene Gehäuse aufnehmende Gegenlage sowie einen beweglichen Stempel aufweist, unter dessen Einwirkung die teilweise Verformung des Gehäuses herbeieeführt wird, nach dem deutschen Patent 191 908, wobei der Anker als ein aus zwei vorzugsweise über eine geschlitzte gemeinsame Blattfeder beweglich ge-
lagerten Teiiankem aufgebauter Doppelanker ausgebildet ist, dadurchgekenn zeichnet, (daß der Stempel derart ausgebildet und/oder beweglich gelagert ist, daß er bei der teilweisen Verformung des abgeschlossenen Gehäuses eine Von der Symmetrie des Doppelankers abhängige individuelle Justierung der beiden Teilanker bewirkt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stempel aus zwei im wesentlichen senkrecht zur Ebene der zu verformenden Gehäuseoberfläche beweglich gelagerten Teilstempeln aufgebaut ist, deren auf das ab-
geschlossene Gehäuse einwirkende, vorzugsweise meißelartig angespitzte Stirnflächen in ihrer Höhenlage zueinander verschiebbar sind
3. Vorrichtung n?ch Anspruch 1, dacjrch gekennzeichnet, daß der an seiner auf das abgeschlossene Gehäuse einwirkenden Stirnfläche vorzugsweise meißelartjg angespitzte Stempel einstückig ausgebildet und um seine Längsachse in einem gewissen Schwenkbereich drehbar und/oder insgesamt um einen die Parallelität zwischen seiner Stirnfläche und der zu verformenden Gehäuseoberfläche verändernden Winkel kippbar gelagert ist.

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