DE327391C - Verfahren zum Befestigen der Stimmzungen auf den Stimmplatten - Google Patents
Verfahren zum Befestigen der Stimmzungen auf den StimmplattenInfo
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- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10D—STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description
- Verfahren -zum Befestigen der Stimmzungen auf den Stimmplatten. Um die Stimmzungen auf dein Stimmplatten zu befestigen, wurden in der Mundharmönikaindustrie bis jetzt zahlreiche Methoden angewandt, insbesondere das Vernieten, Verlöten und Verschweißen. Die beiden letzteren Verfahren haben zu einem praktischen Resultat nicht geführt, weil es nicht möglich war, die Stimmzungen so zu befestigen, daß sie ohne Reibung in die Schlitze der Stimmplatten paßten. Man beschränkt sich deshalb gegenwärtig auf das Vernieten mittels Stifte, was in verschiedener Weise und mit verschiedenen Hilfsmitteln vor sich geht. Aber das Vernieten ist verhältnismäßig umständlich, denn die Stimmen .sowohl wie auch die Stimmplatten müssen in verschiedenen Arbeitsgängen zunächst gelocht werden und erst dann- kann das Vernieten mittels Stifte erfolgen, wozu ebenfalls verschiedene-Arbeitsgänge erforderlich sind. Nach der Erfindung wjrd zur Befestigung der Stimmzungen auf den Stimmplatten ein neues Verfahren ange-«<endet, welches überaus einfach ist, und die Herstellung der Zungeninstrumente wesentlich verbilligt, indem man Stimmzungen und Stimmplatten ohne Lochung verwendet.
- Auf der Zeichnung ist das Verfahren und seine Ausübungsart in mehreren Ausführungsformen beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine-vollständige Stimmplatte mit durch zwei Stempel aufgepreßten Stimmen, Fig.2 die Vorderansicht einer Stimmplatte mit durch einen. Stempel aufgepreßten Stimmen in größerem Maßstabe, Fig. 3 einen senkrechten Schnitt hiervon nach Linie A-B, Fig. 4 einen Querschnitt nach Linie C-D. Fig. 5 zeigt die Vorderansicht der nach Fig. i aufgepreßten Stimmen, Fig. 6 einen senkrechten Schnitt- nach Linie E-F und Fig. 7 einen wagerechten Schnitt nach Linie G-H. Fig. 8 ist die Vorderansicht einer dritten Ausführungsform, Fig.9 ein senkrechter Schnitt, nach Linie I-K und Fig. io ein wagerechter Schnitt nach Linie L-M. Fig. i i zeigt eine weitere Ausführung, während die Fig. 1.2 bis 14 eine beispielsweise Ausführung in teilweisem Längsschnitt,. Vorderansicht und Draufsicht mit abgenommenem Stempel veranschaulichen. -Das Verfahren besteht darin, daß die Stimmzungen a, deren Stimmköpfe d keine Lochung haben, auf die ebenfalls keine Lochung aufweisenden Stimmplatten b aufgelegt und durch Einpressen von Vertiefungen und Erhöhungen fest mit den Stimmplatten verbunden werden.
- Die Fig.2 bis q. zeigen eine Ausführung dieses Verfahrens.- Nachdem die Stimmzungen a auf die Platten b ü.afgeiegt sind, werden auf geeignete Weise. z. B. mittels Stempel von vorn Vertiefungen e eingepreßt, wodurch auf der Rückseite Erhöhungen f (Fig, 3) 'ent stehen. Durch das Einpressen der Vertiefungen werden die Stimmen fest-und sicher mit den Stimmplatten verbunden. Die Stimmen werden natürlich so aufgelegt, daß ihre- Zungen genau in die Schlitze der Platten passen. Bei dieser Ausführungsart, bei der nur eine mittlere Vertiefung eines preßt wird, verwendet man zweckmäßig vierkantige"Stempel, um eine Drehung der Stimmen nach erfolgter Befestigung unmöglich zu machen. Die Ausführungsform nach den- Fig. 5 bis 7 unterscheidet sich von der ersteren nur dadurch, daß in jeden Stimmenkopf und in die Platte zwei seitliche Einpressungen e eingedrückt werden, so daß man hier runde Stempel anwenden kann, ohne eine Drehung der Stimmen befürchten zu müssen.
- Fig. r zeigt eine fertige Stimmplatte mit nach dieser, Ausführungsart befestigten Stim= men.
- ,Nach den Fig. 8 bis io erfolgt die Befestigung der Stimmen dadurch; daß man von der Rückseite der Stimmplatten b aus zapfenartige Erhöhungen f1 in die Stimmplatten einpreßt, worauf die Köpfe d der Stimmen zwischen diese Erhöhungen eingelegt und durch Flachdrücken der letzteren und Überbördelung fest mit den Stimmplatten verbunden werden. Um auch dieses Verfahren in nur-einem Arbeitsgang ausführen zu können, verfährt man nach Fig. ii in der Weise, daß die von dem Stempel lt aus der Stimmplatte b hinausgepreßten Ansätze k in Matrizen i hineingepreßt weiden, deren Höhe etwas geringer ist als die der Stempel h,- dagegen etwas breiter gestaltet sind als letztere.
- Dadurch wird der hindurchgepreßte Ansatz k gleichzeitig breitgedrückt, wobei dieser über den Kopf d der vorher- eingelegten :Stimmzungen a gepreßt wird.
- Die Stempel h werden vorteilhaft in .der Stempelplatte beweglich geführt und erst dann nach oben in die Matrizen gedrückt, wenn die Stimmplatte b und die Stimmzungen d zwischen der Matrizenplatte uri der Stempelplatte 'festgehalten wird. Die Fig. i-- bis 14 zeigen beispielsweise die Ausführung. einer einfachen Stempelvorrichtung, wie sie für das vorliegende Verfahren- Anwendung finden kann. Sie besteht aus den beiden Platten L, von denen die eine als Stempel, die andere als Matrize ausgebildet ist. Der Stempel c kann mittels einer Schraube in eingestellt werden, die ihm gleichzeitig als Widerlager dient. Die Matrize g wird dadurch gebildet, daß der Stab n soweit mittels der Schraube o zurückgestellt wird, bis eine dem Stempel c entsprechende Vertiefung gebildet ist. -, Die beiden Platten l sind mittels Zapfen q übereinander geführt und werden durch Federn p voneinander abgehoben. Dieses Ausführungsbeispiel zeigt die Stempelvorrichtung nur in den Hauptgrundzügen. Es ist klar, daß die zur Ausführung des Verfahrens dienende Vorrichtung so ausgebildet- ;werden kann, dafl cias Verfahren maschinell und selbsttätig vor sich geht.
- Das beschriebene Verfahren läßt sich nicht rur für Mundharmonikas, sondern für Zungeninstrumente jeder Art anwenden.
Claims (6)
- PATENT-ANspRÜciiE i. Verfahren zum Befestigen der Stimmzungen auf den Stiininplatten, dadurch .gekennzeichnet, daß die Stimmzungen (a), deren Stimmköpfe (d) keine Lochung haben, auf die ebenfalls urigelochten Stimmplatten- (b) aufgelegt und durch Einpressen von Vertiefungen und Erhöhungen fest mit den Stimmplatten verbunden werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß nach Auflegen der Stimmzungen (a) in deren Stimmköpfe (d) cine mittlere Vertiefung mittels zapfenförmiger Stempel eingepreßt wird (Fig. 2 bis 4).
- 3. Verfahren nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefung zweckmäßig vierkantig ist, um eine Drehung der Stimmzungen zu. vermeiden.
- 4. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß nach Auflegen der Stimmzungen (a) in deren Stimmköpfe (d) mittels zapfenförmiger Stempel zwei s:itliche Vertiefungen eingepreßt werden (Fig. 5 bis 7). .
- 5. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß von der Rückseite der Stimmplatten zapfenartige Erhöhungen in die Stimmplatten eingepreßt werden, worauf die Stimmzungen zwischen diese Erhöhungen eingelegt und durch Flachdriicken der letzteren und Überbördelung fest mit den Stimmplatten verbunden werden (Fig.8 bis io).
- 6. Verfahren nach Anspruch i, dadurch g-:lccrinzeichnet, daß in die Stimmplatten (b) von hinten mittels zapfenförmiger Stempel Erhöhungen eingepreßt werden; die in Matrizen zu liegen kommen, deren Höhe etwas geringer ist als die der Stempel, dagegen etwas breiter gestaltet sind als letztere, so daß die zapfenartigen Erhöhungen (k) gleichzeitig flachgedrückt und über die Köpfe (d) der vorher eingelegten Stimmzungen (ä) gepreßt werden (Fig. I i).
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE327391T | 1919-12-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE327391C true DE327391C (de) | 1920-10-11 |
Family
ID=6184913
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919327391D Expired DE327391C (de) | 1919-12-19 | 1919-12-19 | Verfahren zum Befestigen der Stimmzungen auf den Stimmplatten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE327391C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1084115B (de) * | 1958-04-18 | 1960-06-23 | Koestler & Co | Befestigung von Tonzungen an Stimmplatten |
-
1919
- 1919-12-19 DE DE1919327391D patent/DE327391C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1084115B (de) * | 1958-04-18 | 1960-06-23 | Koestler & Co | Befestigung von Tonzungen an Stimmplatten |
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