DE2700909A1 - Verfahren zum ausstatten eines schaltmotors mit luftspalten gleicher laenge - Google Patents
Verfahren zum ausstatten eines schaltmotors mit luftspalten gleicher laengeInfo
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Description
MOOG Inc.
Proner Airport, East Aurora,
New York 14052, USA
P 11 UC-^O/E
11. Jan. 1977
Verfahren zum Ausstatten eines Schaltmotors mit Luftspalten
gleicher Länge
Die vorliegende Erfindung bezieht sich im allgemeinen auf das technische Gebiet der Servoventile und Servomechanismen,
und insbesondere auf ein neues Verfahren zum Vorsehen von Luftspalten gleicher Länge in einer
Drehmomenterzeugeranordnung bzw. einer Schaltmotoranordnung, die zur Verwendung in einem Servoventil oder
einem Servomechanismus vorgesehen ist.
Servoventile und Servomechanismen, die Schaltmotoren der hier dargestellten und beschriebenen Art verwenden, sind
repräsentativ in den US-Patenten Nr. 3 023 782, 3 228 423 und 3 257 911 gezeigt, deren gesamter Offen-
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(not») aoaeoa
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barungsgehalt hiermit durch die Bezugnahme mit aufgenommen wurde.
Bei derartigen Schaltmotoren wird der Anker herkömmlicherweise von einer Biegefeder oder einem Biegerohrteil derart
gestützt, daß im Idealfall bei entladenen permanenten Magneten der Ankerplattenabschnitt genau zwischen den
beiden mit Abstand zueinander angebrachten Polstücken zentriert ist. Der Schaltmotor wird wirksam gemacht, indem
die Permanentmagnete magnetisch gemacht, bzw. aufgeladen werden, was dazu führt, daß ein Polstück einem
magnetischen Nordpol und das andere einem magnetischen Südpol aufweist. Es fließt dann ein magnetischer Fluß
von dem Polstück mit dem Nordpol durch einen Luftspalt zum Ankerplattenabschnitt, durch den Ankerplattenabschnitt
und dann von diesem quer über den zweiten Luftspalt zu dem mit einem Südpol versehenen Polstück. Eines oder
mehrere derartiger Paare derartiger aktiver bzw. wirksamer Luftspalte können zusammen mit dem Anker irgendeiner
speziellen Schaltmotorausbildung verwendet werden.
Der Anker wird normalerweise an jedes Polstück mit einer Kraft angezogen, die mit der Größe des magnetischen
Flusses im Verhältnis steht, der seinerseits im Verhältnis zur Länge des Luftspalts in Flußrichtung steht.
Wenn die individuellen Luftspalte eines jeden Paars von Luftspalten jeweils präzise gleich in ihrer Länge sind,
dann wird keine resultierende Kraft am Anker erzeugt. Wenn allerdings ein Luftspalt kürzer ist als der andere,
gegenüberliegende Luftspalt, dann wird der Anker an das zum kürzeren Spalt gehörende Polstück angezogen werden.
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Die Schaltmotorspulen sind rund um den Anker angeordnet und
%«erden von einem elektrischen Gleichstrom erregt, um einen
Befehl zum Servoventil vorzusehen. Dieser Gleichstrom wird
den Anker magnetisch polarisieren, wobei in Abhängigkeit von der Richtung des Gleichstroms das eine Ende einen Nordpol
und das andere Ende einen Südpol erhält. Ein zusätzlicher,
von dem Strom in der Spule induzierter Magnotfluß wird durch
die diagonal einander gegenüberliegenden Luftspalte des Scfaaltraotors fließen und hierbei ein entsprechendes Drehmoment
am Anker erzeugen.
Es sollte Zar Kenntnis genommen werden, daß in der Praxis
viele verschiedene Typen und Ausbildungen von Schaltmotoren
als die elektrischen Eingangswandler eines Servoventils verwendet
werden können. Der symmetrisch aufgebaute, mit einem
doppelendigen Anker versehene Schaltmotortyp mit zwei Paaren von Luftspalten, wie hier erläutert, ist allerdings repräsentativ
für eine Gattung derartiger Schaltmotoren. Der schematische Aufbau für diesen Typ eines Schaltmotors ist in
Figur Tf.26 auf Seite 337 des Buches "Fluid Power Control",
Blackburn, Reethof and Shearer, gemeinsam herausgegeben von The Technology Press of MIT und John Wiley and Sons, Inc.
(1960), dargestellt, und die Offenbarung dieser Bezugsstelle wird hierbei durch die Bezugnahme mit aufgenommen. Andere
zahlreiche schematische Darstellungen, die im Abschnitt Tt.2 des Kapitels 11 dieses Buches enthalten sind, erläutern
andere Schaltmotorausbildungen zum Erzeugen sowohl rotatorischer als auch translatorischer Bewegung, und alle diese
Aasbildungen würden aus dem nachfolgend geoffenbarten Verfahren zux Herstellung des Luftspaltes einen Nutzen
ziehen.
Wenn die Luftspalte bei der Verwendung eines typischen
elektrohydraulischen Servoventils eine ungleiche Länge
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aufweisen, dann kann das Servoventil einen versetzten Nullpunkt aufweisen, so daß den Servoventilspulen ein anderer
elektrischer Eingangsstrom als ein Nullstrom aufgeprägt werden muß, um einen hydraulischen Nullausgang zu erreichen.
Andere latente Ergebnisse können aufgrund der Anwesenheit ungleich langer Luftspalte bei dem Schaltmotor eines
Servoventils auftreten, wie beispielsweise eine übermäßige temperaturabhängige Nullpunktverschiebung und Anhaften
des Ankers an einem Polstück; derartige Erscheinungen sind dem Fachmann bekannt und verständlich.
Die individuelle Luftspaltlänge (d.h. der Abstand zwischen dem Anker und jeweils einem Polstück) liegt typischerweise
im Bereich von 0,254 bis 1,27 mm für Schaltmotoren verschiedener tatsächlicher Formate. Im allgemeinen versucht
der Hersteller eines Servoventils, die gewünschte Luftspaltlänge innerhalb einer Toleranz von +_ 0,0127 mm einzuhalten.
Diese enge Toleranz kann praktisch durch die genaue Herstellung der Schaltmotoren nicht erzielt werden, da die
Bemessungstoleranzen vieler verschiedener Einzelteile dazu beitragen, die endgültigen Luftspaltlängen festzulegen.
Bisher war es ein typisches Herstellungsverfahren, den Servoventil-Schaltmotor (inklusive Anker, biegsamer Abstützung,
Spulen, Permanentmagneten und Polstücken) auf dem Grundmontageteil eines PrüfStandes zusammenzubauen.
Die resultierenden Luftspalte werden dann durch mechanische oder optische Einrichtungen gemessen. Die gewünschte Dicke
von Korrekturunterlegestücken konnte dann berechnet werden. Der Schaltmotor wird dann zerlegt und wieder zusammengebaut,
um die Korrekturunterlegestücke der errechneten
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-ν
Dicke mit aufzunehmen. Die Luftspalte werden dann nochmals
gemessen und die Schaltmotoranordnung wird dann entweder zugelassen oder zurückgewiesen, um nochmals einen weiteren
Versuch mit Unterlegestücken unterschiedlicher Dicke unterzogen zu werden.
Es wird für jede Servoventilkonstruktion eine zulässige Abweichungshöhe der Luftspaltlängen festgesetzt, die das
gewünschte Niveau der Qualität und Leistungsfähigkeit widerspiegelt. Es ist ganz klar, daß ein Herstellungsverfahren,
das genau aufeinander angepaßte Luftspalte sicherstellt, ohne daß ein langwieriges Feststellen durch Versuche
und Fehleraussondern von Unterlegestücken oder eine andere Vorkehrung erforderlich ist, Servoventile hoher Qualität
auf eine rasche Weise erbringen würde.
Die vorliegende Erfindung überwindet die oben erwähnten Nachteile derartiger bekannter Verfahren, indem ein neues
Verfahren zum schnellen und genauen Herstellen eines Schaltmotors mit Luftspalten gleicher Länge zwischen einem Anker
und zwei im Abstand voneinander angeordneten Polstücken vorgesehen wird, zwischen denen der Anker angeordnet ist.
Das erfindungsgemäße Verfahren weist die folgenden Verfahrensschritte
auf:
zuerst Zusammensetzen des gesamten Schaltmotors, so daß sich der Anker in seiner ungefähren Lage zwischen den
Polstücken befindet, wobei der Zwischenraum zwischen diesem Anker und jedem der Paar Polstücke einen eines
zusammenwirkenden Paares von Luftspalten bildet, - 'Ansetzen einer Elektrode derart, daß zwei mit Abstand
angeordnete Abschnitte dieser Elektrode mit jeweils gleicher Breite in der Nähe der Luftspalte angeordnet
sind,
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Vorsehen mehrerer wiederholter Impulse hinlänglicher
elektrischer Energie zwischen der Elektrode und dem Schaltmotor,
Bewegen der Elektrode und des Schaltmotors relativ zueinander, und
Entfernen oder Erodieren des nächstliegenden Materials von Anker und Polstücken, soweit notwendig, durch die
elektrische Ladungsabgabe zwischen den Elektrodenteilen und dem Schaltmotor, um hierbei zwischen dem Anker und
den Polstücken Luftspalte vorzusehen, deren Länge in Flußrichtung gleich ist.
Beim Durchführen dieses Verfahrens können Elektrode und Schaltmotor relativ zueinander derart bewegt werden, daß
die Elektrodenabschnitte fortlaufend weiter in die Luftspalte hineinbewegt werden. Der Schaltmotor kann relativ
zur Elektrode eine Verschiebebewegung durchführen, und die Elektrode kann während einer derartigen Abtragetätigkeit
gedreht werden, um die Wirkung der Elektrodenabnutzung zu verteilen. Die Elektrodenabschnitte können
veranlaßt werden, sich zuerst fortlaufend tiefer in die Luftspalte zu bewegen, wonach die Elektrodenabschnitte
fortlaufend hiervon entfernt werden können.
Es ist demnach ein Hauptziel der vorliegenden Erfindung, ein neues Verfahren vorzusehen, um einen Schaltmotor mit
Luftspalten gleicher Länge zwischen einem Anker und zwei mit Abstand voneinander angeordneten Polstücken, zwischen
denen dieser Anker angeordnet ist, zu versehen.
Ein weiteres Ziel ist es, ein neues Verfahren zum wahlweisen Abtragen der Polstücke und des Ankers eines Schaltmotors
vorzusehen, um ein Paar zusammenwirkender Luftspalte
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jeweils gleicher Länge herzustellen.
Ein weiteres Ziel ist es, ein neues Fertigungsverfahren zum Erhalten symmetrischer Schaltmotorluftspalte auf eine
konsistente und wiederholbare Weise vorzusehen, ohne daß eine Notwendigkeit für Korrekturunterlegestücke, Einstellungsarbeiten
und andere Montageverfahren zu Versuchszwecken oder aus Fehlergründen erforderlich sind.
Ein weiteres Ziel ist es, ein neues Verfahren zum Erzielen eines Schaltmotors vorzusehen, der exakt aufeinander
abgestimmte Luftspaltlängen aufweist und der mehrere individuelle Bestandteile aufweist, die im allgemeinen größere
Bemessungstoleranzen aufweisen.
Ein noch weiteres Ziel ist es, ein neues Verfahren zum wahlweisen abtragenden Bearbeiten eines Schaltmotors vorzusehen,
das die Möglichkeit von Bedienungsfehlern auf ein Minimum reduziert.
Die Erfindung bezieht sich bevorzugt auf ein Verfahren, um einen Schaltmotor mit Luftspalten gleicher Länge zwischen
einem Anker und zwei Polstücken, zwischen denen der Anker angeordnet ist, zu versehen,und das Verfahren umfaßt die
Schritte des Zusammenbauens des Schaltmotors, so daß der Anker zwischen den Polstücken grob positioniert ist, dann
Positionieren einer Elektrode derart, daß deren zwei mit Abstand zueinander angeordnete Abschnitte jeweils gleicher
Breite nächst den Luftspalten angeordnet sind, Vorsehen mehrerer wiederholter Impulse elektrischer Energie zwischen
der Elektrode und dem zusammengebauten Schaltmotor, Bewegen von Elektrode und zusammengebautem Schaltmotor
relativ zueinander und Entfernen des nächstliegenden Materials von Anker und Polstücken, soweit notwendig, durch die elek-
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trische Entladung zwischen Elektrode und zusammengebautem Schaltmotor, um hierbei Luftspalte jeweils gleicher Länge
zwischen dem Anker und den Polstücken vorzusehen.
Diese und andere ziele,Vorzüge und Merkmale der Erfindung
werden aus dem Fortgang der Beschreibung, der Zeichnungen und der beigefügten Ansprüche noch näher ersichtlich.
Fig. 1 ist eine bruchstückhafte Ansicht der rechten Seite
einer Ausführungsform einer Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens; diese
Ansicht zeigt den Rahmen, den vertikal beweglichen Schlitten, die Elektroden, die zusammengebauten
Schaltmotoren, die Befestigung zum Halten derartiger zusammengebauter Teile und die Einrichtung zum Drehen
der Elektroden.
Fig. 2 ist die vergrößerte bruchstückhafte Ansicht eines '
Horizontalschnitts durch die Vorrichtung, der im allgemeinen längs Linie 2-2 in Fig. 1 vorgenommen
und um 90° bezüglich der Ausrichtung der Fig. 1 im Gegenzeigersinn gedreht ist; diese Ansicht
zeigt den Schlitten, die Befestigung, und einen zusammengebauten Schaltmotor, sowie ferner zwei
jeweils zusammenwirkende Luftspaltpaare zwischen den Polplattenabschnitten und den mit Abstand
zueinander angeordneten Polstücken.
Fig. 3 ist eine ausschnittsweise Vorderansicht der in Fig. 1 abgebildeten Vorrichtung; diese Ansicht
erläutert insbesondere die Lage der zusammengebauten Schaltmotoren hinsichtlich der beiden Elektroden.
— Q —
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Fig. 4 ist eine weitere vergrößerte bruchstückhafte Ansicht
eines Horizontalschnitts, die die linke Elektrode zeigt, die bezüglich der anfänglichen Luftspalte
ausgerichtet ist, die zwischen dem linken Ankerplattenabschnitt und den linken Polstücken begrenzt
sind.
Fig. .5 ist eine weitere vergrößerte bruchstückhafte Ansicht
eines Horizontalschnitts, die im allgemeinen ähnlich der Ansicht in Fig. 4 ist, aber die linken
Elektrodenabschnitte zeigt, wie sie in den linken Luftspalten angeordnet sind und Material vom Ankerplattenabschnitt
und von den Polstücken erodieren, um die Luftspalte bis auf ihre gewünschte Endlänge
durch Abtragen herzustellen.
Nachfolgend werden die bevorzugten Ausführungsbeispiele näher beschrieben.
Am Anfang wird darauf hingewiesen, daß durchgehend durch die verschiedenen Figuren der Zeichnung gleiche Bezugszeichen
dieselben Elemente und/oder denselben Aufbau bezeichnen sollen, da derartige Elemente und/oder ein derartiger Aufbau
von der gesamten vorliegenden Beschreibung noch weiter beschrieben oder dargelegt werden kann, von der diese eingehende
Figurenbeschreibung ein integraler Teil ist.
Es wird nun eingangs auf Fig. 1 bis 3 Bezug genommen; die vorliegende Erfindung sieht im breitesten Sinne eine Vorrichtung
vor, deren gegenwärtig beschriebenes bevorzugtes Ausführungsbeispiel im allgemeinen mit dem Bezugszeichen
bezeichnet ist; die Vorrichtung dient ebenso wie das erfindungsgemäße
neue Verfahren zum Vorsehen von Luftspalten
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gleicher Länge zwischen einem Anker und zwei mit Abstand voneinander angeordneten Polstücken einer Schaltmotoranördnung,
zwischen denen der Anker angeordnet ist, die üblicherweise bei elektrohydraulischen Servoventilen und
Bervomechanismen verwendet wird.
Spezielle Einzelheiten des Aufbaus und der Wirkungsweise derartiger Schaltmotoren und Servoventile sind noch näher
in den US-Patenten Nr. 3 023 782, 3 228 423 und 3 257 911
gezeigt und beschrieben, deren gesamter Offenbarungsgehalt hiermit durch die Bezugnahme in die vorliegende Anmeldung
mit aufgenommen wird.
Es wird nun auf die verschiedenen Figuren der Zeichnung Bezug genommen, und zwar insbesondere auf deren Fig. 2;
eine Schaltmotoranordnung der allgemeinen Art, wie sie im oben erwähnten US-Patent Nr. 3 023 782 erläutert und
beschrieben ist, ist allgemein mit dem Bezugszeichen 11 bezeichnet. Diese Schaltmotoranordnung 11 weist gemäß der
vorliegenden Abbildung unter anderem ein Paar unterer und oberer Polplatten 12 bzw. 13 auf, deren linke Endabschnitte
zueinander hingebogen sind, um ein zusammenwirkendes Paar
mit Abstand zueinander angeordneter und einander gegenüberliegender linker Polstücke 14, 15 zu bilden, und deren
rechte Endabschnitte in ähnlicher Weise aufeinander zugebogen sind, um ein anderes zusammenwirkendes Paar mit Abstand
und einander gegenüberliegend angeordneter Polstücke 16, zu bilden. Gemäß der Darstellung ist ein Permanentmagnet
17 zwischen den Polplatten 12, 13 angeordnet. Diese Schaltmotoranordnung 11 weist ferner ein Ankerteil auf (nicht
gänzlich dargestellt), ein Prallplattenteil (nicht dargestellt) , ein Biegerohrteil (nicht dargestellt), einen
zweiten Permanentmagneten (nicht dargestellt), elektrische Spulen und einen mechanischen Rückführfederdraht 19, wie ausführlich
im obengenannten US-Pätent Nr. 3 023 782 gezeigt
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und beschrieben ist. Der mechanische Rücktührfederdraht
erstreckt sich gemäß der Darstellung im allgemeinen senkrecht zu den Polplatten 12 und 13 (in der Ansicht gemäß
Fig. 2 nach unten).Das linke Ende dieser Ankerteils v/eist gernäß der Darstellung einen horizontal angeordneter, linken
Plattenabschnitt 20 auf, der wirksam im Raum zwischen den linken Polstücken 14, 15 eingeschoben ist, und einen horizontal angeordneten rechten Plattenabschnitt 21 , der virkssr.t
im Zwischenraum zwischen den rechten Polstücken 16, 10 eingeschoben ist.
Durch eine derartige Anordnung des linken Ankerplattenabschnitts
zwischen den linken Polstücken wird ein unterer Luftspalt 22 zwischen der nach oben gewandten horizontalen
flachen Oberfläche des linken Polstücks 14 und der nach unten gewandten horizontalen flachen Oberfläche des linken
Plattenabschnitts 2 0 gebildet, und ein hiermit zusammenwirkender oberer Luftspalt 22' wird zwischen der nach oben
gewandten flachen Oberfläche des linken Plattenabschnitts 20 und der nach unten gewandten horizontalen flachen Oberfläche
des linken oberen Polstücks 15 gebildet. In ähnlicher Weise wird durch die Anordnung des rechten Ankerplattenabschnitts
21 zwischen den rechten Polstücken ein unterer Luftspalt 23 zwischen der nach oben gewandten horizontalen
flachen Oberfläche des unteren Polstücks 16 und der nach unten gewandten horizontalen flachen Oberfläche des rechten
Plattenabschnitts 21 gebildet, und ein hiermit zusammenwirkender oberer Luftspalt 23' wird zwischen der nach oben
gewandten horizontalen flachen Oberfläche des rechten Plattenabschnitts 21 und der nach unten gewandten horizontalen
flachen Oberfläche des oberen Polstücks 18 gebildet. Die "Länge" dieser Luftspalte 22, 22', 23 und 23'
wird so definiert, daß sie den senkrechten Abstand zwischen diesen einander gegenüberliegenden flachen und parallelen
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Oberflächen ausmacht; dieser Abstand ist in Fig. 2 vertikal; die "Tiefe" dieser Luftspalte ist die Strecke zwischen den
Oberflächen, parallel zu diesen und parallel zum Anker gemessen; diese Strecke verläuft in Fig. 2 horizontal in der
Richtung nach links und nach rechts.
In bekannter Weise kann ein elektrischer Kommandoeingangsstrom
(nicht dargestellt) den Spulen der Schaltmotoranordnung 11 zugeführt werden, um ein vorhersehbares elektrisch
induziertes magnetisches Feld zu erzeugen, das zu einem Ungleichgewicht des Flusses in den zusammenwirkenden Luftspalten
führt und somit an den entsprechenden Plattenabschnitten des Ankers eine resultierende Kraft erzeugt.
Die kombinierte Wirkung derartiger Kräfte besteht darin, daß ein resultierendes Drehmoment am Anker erzeugt wird,
wobei es angestrebt wird, daß der gesamte Anker im wesentlichen
so tätig wird, als wenn er um einen Punkt in der Nähe seines Mittelpunktes geschwenkt würde. Somit kann
ausgehend von einer ursprünglichen zentrierten Lage oder Null-Lage, in der die Länge der linken Luftspalte 22, 22'
und der rechten Luftspalte 23, 23' jeweils gleich ist, ein
besonderer Eingangskommandostrom den Anker veranlassen, entweder im Uhrzeigersinn oder im Gegenzeigersinn, in der Ansicht
gemäß Fig. 2 gesehen, zu schwenken. Während einer derartigen Schwenkbewegung des Ankers im Uhrzeigersinn
bewegt sich der linke Plattenabschnitt 20 näher an das obere Polstück 15 (wobei er die Länge des Luftspaltes 22 erhöht
und die Länge des Luftspaltes 22' verringert), und der rechte Plattenabschnitt 21 bewegt sich enger zum unteren
Polstück 16 (wobei er die Länge des Luftspaltes 2 3 verringert und die Länge des Luftspaltes 23' erhöht). Umgekehrt
bewegt sich während der Schwenkbewegung des Ankers im Gegenzeigersinn, wieder in der Ansicht nach Fig. 2, der linke
Plattenabschnitt 20 näher zum unteren Polstück 14 (wobei
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er die Länge des Luftspaltes 22 verringert und die Länge des Luftspaltes 22' erhöht), und der rechte Plattenabschnitt
bewegt sich enger an das obere Polstück 18 heran (wobei er die Länge des Luftspaltes 23 erhöht und die Länge des Luftspaltes
23' verringert).
Es ist allerdings normalerweise beim ursprünglichen Zusammenbauen
dieser Schaltmotoranordnung 11 erwünscht, die Ankerplattenabschnitte
20, 21 zwischen den entsprechenden Polstückpaaren 14, 15 bzw. 16, 18 zu zentrieren. Anders ausgedrückt,
es ist im Idealfall gewünscht, den Schaltmotor so zusammenzubauen, daß seine linken Luftspalte 22, 22'
und seine rechten Luftspalte 23, 23' jeweils gleiche Länge
aufweisen, so daß sich der starre Anker normalerweise in einer zentrierten Lage oder Null-Lage bezüglich der Polstücke
befindet, bevor die Permanentmagnete gewechselt werden und das elektrisch induzierte Magnetfeld erzeugt wird.
Indem man somit die Ankerplattenabschnitte zwischen den zusammenwirkenden Polstückpaaren zentriert, stellen die aufeinander
abgeglichenen zusammenwirkenden Luftspalte sicher, daß nur ein Unterschied im magnetischen Fluß zwischen den
Luftspalten aufgrund eines elektrischen Kommandos eine entsprechende Bewegung des Ankers hervorruft. Dies zu erzielen,
ist außerordentlich schwierig, wenn nicht gar unmöglich, und somit besteht ein großer Bedarf für die Anwendung
der vorliegenden Erfindung.
Dementsprechend sieht die vorliegende Erfindung ein neues und einzigartiges Verfahren für das Abtragen mit elektrischer
Entladung oder das Elektroerodieren der Ankerplattenabschnxtte und/oder der Polstücke, soweit erforderlich, vor, um sicherzustellen,
daß die linken Luftspalte 22, 22' und die rechten Luftspalte.23, 23' jeweils gleiche Länge aufweisen, wobei
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sichergestellt wird, daß sich die Ankerplattenabschnitte in der gewünschtne zentrierten Lage befinden. In wünschenswerter
Weise werden alle vier Luftspalte so abgetragen, dai3 sie gleiche Länge aufweisen, sowie eine Länge, die für die
gewünschten Leistungsparameter des Schaltmotors optimal sind.
Es wird nun hauptsächlich auf Fig. 1 und 3 Bezug genommen;
die Vorrichtung 10 zum Durchführen des erfindungsgemäßen
Verfahrens weist gemäß der Darstellung allgemein einen Rahmen 24 auf, ein Paar in Horizontalabstand zueinander angeordneter
vertikaler Gleitstäbe, und zwar einen linken bzw. rechten Gleitstab 25 bzw. 25', die am Rahmen angebracht sind (Fig.
3), einen Schlitten 26, der an den Gleitstäben 25, 25' verschieblich für eine Bewegung nach oben und unten längs
dieser angeordnet ist, eine hydraulische Betätigungseinrichtung 28, die am Rahmen angeordnet ist und die wirksam ist,
um den Schlitten wahlweise zu bewegen, eine elektrische Schaltung (nicht voll dargestellt) mit einem Paar horizontal
im Abstand voneinander angeordneter Elektroden, und zwar einer linken und einer rechten Elektrode 29, 29', die gesondert
mit Abstand voneinander, aber nächst der Schaltmotoranordnung 11 angeordnet sind, und eine im allgemeinen
mit 30, 30' bezeichnete Einrichtung zum wahlweisen Drehen der linken und rechten Elektrode.
Der Rahmen 24 ist gemäß der Darstellung ein im allgemeinen C-förmiges Teil, wenn es von der Seite her betrachtet wird
(Fig. 1), und weist ein unterstes horizontales plattenähnliches Grundteil 31 auf, das dazu eingerichtet ist, auf einer
geeigneten Abstützung 32 zu ruhen, ein vertikales Bein 33, das von einem rückwärtigen Abschnitt vom Grundteil nach oben
ragt (nach links in Fig. 1) und ein oberes, sich nach vorne erstreckendes horizontales plattenartiges Teil 34, das am
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Bein 33 befestigt ist und zusätzlich von einer Eckplatte gestützt wird, die in geeigneter Weise am Bein 33 am oberen
Teil 34 befestigt ist.
Die Gleitstäbe 25, 25' sind gemäß der Darstellung in Horizon
talabstand angeordnete, sich in Vertikalrichtung länglich erstreckende zylindrische Stäbe, deren obere Endabschniite
in geeigneter Weise am oberen Rahmenteil 3 4 befest igL· sind
und deren untere Endabschnitte in geeigneter Weise am Rahmengrundteil 31 befestigt sind.
Der Schlitten 26 ist gemäß der Abbildung ein sich in Vertikalrichtung
länglich erstreckendes massives Teil mit im wesentlichen rechteckigem Querschnitt (Fig. 2), jedoch mit
einer sich in Vert.ikalrichtung erstreckenden rechteckigen
länglichen Ausnehmung 35. Unter Bezugnahme auf Fig. 2 ist dieser Schlitten 26 gemäß der Darstellung ferner mit einem
Paar im Horizontalabstand zueinander angeordneter Durchgangslöcher, und zwar einem linken und einem rechten Durrchgangsloch
36, 36' versehen, von denen jedes eine Büchse bzw. 38" aufweist, die hierin zur Aufnahme der Gleitstäbe
25 bzw. 25' wirksam angeordnet ist. Auf diese Weise ist der
Schlitten 26 verschieblich an den Gleitstäben 25, 25' für die Bewegung nach oben und unten längs deren angebracht.
Eine untere Anschlagplatte 39 ist gemäß der Darstellung in geeigneter Weise am Boden des Schlittens 26 befestigt und
weist eine nach oben gerichtete horizontale Mulde oder Nut 40 auf, die mit der Schlittenausnehmung 35 zu einem nachfolgend
erläuterten Zweck in Verbindung steht. An einem oberen Abschnitt seiner vorderen Stirnfläche ist der
Schlitten 26 mit einem Klemmhalter 41 versehen, auf dem
eine geneigte Klemmanordnung 42 angebracht ist. Diese Klemmanordnung weist eine Klemmschraube 43 auf, die gemäß der
Darstellung dazu angeordnet ist, um mit einem Kleminblock
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7 0 9 8 2 9/0 :\ 13
44 zu einem nachfolgend erläuterten Zweck in Eingriff zu treten.
Die hydraulische Betätigungseinrichtung 28 ist gemäß der
Abbildung mit dem unteren Ende ihres vertikal angeordneten stationären Zylinders 45 in geeigneter Weise am oberen
Rahmenteil 34 zwischen den Gloitrtäben 25, 25' befestigt,
und der in Vertikalrichtung bewegliche Betätigungsstab 46 der Einrichtung durchdringt dieses Plattenteil 3 1 und
steht mit dem Schlitten 26 in Eingriff, um dessen Auf-
und Abwärtsbewegung zu bewirken. Somit kann hydraulischer
Druck wahlweise durch eine obere Betätigungsleitung 40 zugeführt werden, um den Betätigungsstab 4 6 und d^n Schlitten
26 nach unten zu bev/egen, oder kann wahlweise durch die untere Betätigungsleitung 4 9 zugeführt werden, um den
Betätigungsstab 46 und den Schlitten 26 nach oben zu bewegen.
Jede der Elektroden 29, 29' ist gemäß der Darstellung ein
Vertikal angeordnetes, kreisscheibenähnliches Teil, das
dazu eingerichtet ist, um eine horizontale Achse gedreht Zu werden. In Fig. 1 ist ein mittlerer Abschnitt der
rechten Elektrode 29 zwischen ein hinteres Flanschteil 50 und ein vorderes Flanschteil 51 eingeklemmt dargestellt,
wobei darauf hingewiesen wird, daß die linke Elektrode 29' in ähnlicher Weise zwischen entsprechenden Flanschen 50'
und 51' festgeklemmt ist (Fig. 3). Wie am besten aus Fig. 2 ersichtlich ist, weist jede der abgebildeten Elektroden
29, 29' eine äußere zylindrische Umfangsoberflache
bzw. 52" auf, von der sich zwei mit Axialabstand zueinander angeordnete, sich erhaben nach außen erstreckende ringförmige
Flansche oder Rippen mit jeweils rechteckigem Querschnitt 53, 54 bzw. 53', 54' erstrecken. Diese Elektrodenabschnitte
sind kontinuierlich oder ohne Unterbrechung
7 0 9 H 2 '.1/0.13 8
- yr -
rings um den Umfang einer jeden Elektrode ausgebildet, und bieten, wenn sie aus eine}; Tangentialrichtung betrachtet
werden (Fig. 2, 4 und 5) einzeln den Anblick einer abgestuften, im wesentlichen rechteckigen Umrißlinie oder Form,
die begrenzt wird von einer ringförmigen, vertikalen flachen oberen Endfläche, einer mittleren angehobenen zylindrischen
Umfangsoberfloche und einer ringförmigen vertikalen flachen
unteren Endfläche.
Es wird nun auf Fig. 1 übergegangen; die Einrichtung 30 zum Drehen der rechten Elektrode 29 ist gemäß der Darstellung
in geeigneter Weise am Rahmen angebracht und weist einen Elektromotor 55 auf, der eine obere Ausgangswelle (nicht
gezeigt) aufweist, die dazu eingerichtet ist, um eine vertikale Achse gedreht zu werden; ein Getriebe 56 ist der
Motorausgangswelle betrieblich zugeordnet und dazu eingerichtet, eine derartige vertikale Drehachse in eine horizontale
Drehachse umzuwandeln, und ist ferner dazu eingerichtet, seine Ausgangswelle 58 mit einer Winkelgeschwindigkeit
zu drehen, die im Verhältnis zu der der Motorausgangswelle steht; ferner steht eine Kupplung 59 in Wirkverbindung
mit der Ausgangswelle 58 des Getriebes und ist dazu eingerichtet, mit dem linken Ende einer angetriebenen
Welle 60 in Eingriff zu treten, die in geeigneter Weise in einer Lagerblockanordnung 61 drehbar gelagert ist, die
am Rahmen angebracht ist. Wie bereits oben erwähnt, wird die rechte Elektrode 29 zwischen Flanschen 50, 51 gehalten,
von denen jeder in geeigneter Weise mit dem am rechten Rand gelegenen Endabschnitt der Welle 60 fest verbunden ist.
Auf diese Weise kann der Motor 55 in geeigneter Weise betrie ben werden, um die Elektrode 29 um die horizontale Achse
der Welle 60 zu drehen. Auch die Einrichtung 30' zum Drehen der linken Elektrode 29' enthält gleiche Elemente, die in
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- 18 -
ähnlicher Weise angeordnet sind, und bedarf nicht der nochmaligen ausführlichen Beschreibung. Wenn gewünscht, kann
auch als Alternativlösung eine einzelne Einrichtung in Wirkverbindung mit beiden Elektroden stehen, um diese zu
drehen. Zusätzlich kann diese Einrichtung ferner eine Einrichtung zum Bewegen einer oder beider Elektroden aufeinander
zu und voneinander weg aufweisen.
Es wird nun im allgemeinen auf Fig. 2 übergegangen; die Vorrichtung 10 kann ferner eine Halteranordnung aufweisen,
die im allgemeinen mit dem Bezugszeichen 62 versehen ist und die dazu eingerichtet ist, mehrere Schaltmotoranordnungen
11 zu halten, von denen vier in Fig. 1 und 2 gezeigt sind. Wie am besten in Fig. 2 gezeigt ist, weist die
Halteanordnung 62 ein sich in Vertikalrichtung länglich erstreckendes Teil 63 auf, das dazu eingerichtet ist, in
der Schlittenausnehmung 35 eine Aufnahme zu finden und das eine in entgegengesetzter Richtung weisende vertikale
Ausnehmung aufweist, um ein Befestigungsteil 65 aufzunehmen,
das am Teil 63 in geeigneter Weise befestigt ist. Der Halter 62 wird in der Lage auf dem Schlitten 26 durch
den Eingriff seines untersten Zungenabschnitts 64 in die Nut 10 zurückgehalten, und an seinem oberen Ende durch
die Klemmwirkung der Klemmschraube 43 am Klemmblock 44. Es wird nun wieder Bezug auf Fig. 2 genommen; die Befestigung
65 weist der Darstellung nach eine Reihe von Ausnehmungen 66 auf, die sich zwischen ihrer flachen Fläche 68
und ihrer parallelen Fläche erstrecken, die vom Teil 63 abgedeckt ist. Die Fläche 68 ist ausgeschnitten, um eine
vertikale Schulter 67 vorzusehen. Es sind vier derartige Ausnehmungen 66 mit Vertikalabstand angeordnet und einzeln
dazu eingerichtet, die Rückholfederdrähte 19 der Schaltmotoranordnung 11 geschützt aufzunehmen. Die Bodenteile
der Schaltmotoranordnungen stehen mit der Befestigungsfläche 68 und der Befestigungsschulter 67 in Anschlag-
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- 19 -
eingriff. Um die Schaltmotoranordnungen an der Befestigung
65 zu halten, ist diese ferner mit vier abzweigenden, hori zontalen Ausnehmungen 6 9 dargestellt. Wie am besten in Fig
2 gesehen, kann eine Klemmplatte 70 mit einem Schlitz, dor
den mit einem Gev/inde vesehenen Schaftabschnitt einer jiiit
einem Kopf versehenen Befestigungseinrichtung 71 aufnimmt, veranlaßt werden, um auf den rechten Eckabschnitt des
Schaltmotorbodenstücks eiiuuiv/irken, in dem die BofosLl^ungr
einrichtung 170 in geeigneter Weise festgezogen wird. Auf diese Weise kann jede Schaltmotoranordnung 11 lösbar an
der Befestigung 65 gehalten werden.
Das bevorzugte Ausführungsbeispiel der Vorrichtung weist
ferner eine bekannte elektrische Schaltung (nicht dargestellt) auf, die zum Erodieren von Material von den
Ankerplattenabschnitten und den Polstücken mittels eines elektroerosiven Bearbeitunasverfahrens tätig ist.
Spezielle Beispiele des Aufbaus und der Wirkungsweise jzum Purchfuhren dieses elektroerosiven Bearbeitungsverfahrens
sind in repräsentativer Weise in US-Patenten
3 538 289, 3 562 476, 3 614 371 und 3 729 609 gezeigt, deren gesamter Offenbarungsgehalt durch diese Bezugnahme
hiermit in die Anmeldung mit aufgenommen wird.
Im allgemeinen weist die elektroerosive Bearbeitungstechnik eine elektrische Schaltung mit einem geeigneten
Impulsgenerator auf, der dazu eingerichtet ist, wiederholte elektrische Energieimpulse zwischen einer Kathode
und einer mit Abstand hiervon angeordneten Anode herzustellen. Bei den elektrischen Entladungen zwischen diesen
beiden Elektroden wird die zugeführte elektrische Energie in Wärmeenergie umgewandelt, die nützlicherweise ver-
709829/0338 - 20 -
- 20 -
- ix.
wendet werden kann, um diese Abschnitte der Elektroden,
die einander nächstgelegen sind, zu erodieren oder abzutragen.
Normalerweise wird ein Werkstück wie eine Drehmomentanordnung 11 betrieblich so angeordnet, daß es
entweder die Kathode oder die Anode dieser Schaltung bildet. Hiernach wird von Kathode und Anode der andere
Teil, wie beispielsweise die Elektrode 29 oder 29', in
unmittelbarer Nähe, aber mit Abstand zum Werkstück, angeordnet, so daß die elektrische Entladung zwischen
Elektrode und Werkstück einen gewünschten nächstliegenden Abstand des Werkstückes erodieren oder abgetragen wird.
Normalerweise geschieht eine derartige elektrische Entladung
in einem dielektrischen Bad. Spezifische Beispiele von Impulsgeneratoren, die zur Verwendung bei
einer derartigen elektronischen Bearbeitungsanlage geeignet sind, umfassen in typischer Weise: einen RC--Kippgenerator,
einen RCL- Kippgenerator, einen RCLL-Kippgenerator, einen RCR-Kippgenerator, einen RV-Kippgenerator,
einen RCV-Kippgenerator oder einen Generator für einen unterbrochenen Impuls oder Drehimpuls.
Eine im hohen Grade vorteilhafte Eigenschaft, die von der elektroerosiven Bearbeitungstechnik erbracht wird,
liegt darin, daß, weil keine körperliche Berührunq zwischen dem Werkstück (d.h. entweder der Kathode oder
Anode) und dem "Werkzeug" (d.h. dem anderen der von Kathode und Anode gebildeten beiden Teile) besteht, auch
keine Kräfte vom "Werkzeug" auf das Werkstück während einer derartigen Entladungserosion ausgeübt v/erden. Deshalb ist
die elektroerosive Bearbeitungstechnik insbesondere zum Abtragen verhältnismäßig feiner und empfindlicher Werkstücke
geeignet, wo derartige Kräfte, die von einem Werkzeug auf ein Werkstück ausgeübt werden, normalerweise
ein beträchtliches Problem darsteilen würden. Es ist natür-
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- 21 -
-M-
lieh die Geschwindigkeit, mit der Metall vom Werkstück entfernt
wird, weitgehend eine Funktion der abzutragenden Fläche, der Gestalt des Werkstücks und der elektrischen Bedingungen,
wobei diese die Amplitude, die Dauer, die Frequenz und die Wiederkehrfrequenz der vom Impulsgenerator
gelieferten elektrischen Impulse umfassen. Wie bei den herkömmlicheren Abtragetechniken verhalten sich die Qualität
der endbearbeiteten Oberfläche und die "Werkzeug-"Abnutzung umgekehrt zur Menge und zur Geschwindigkeit der Metallabtragung.
Andere Parameter und Einzelheiten der elektroerosiven Bearbeitungstechnik können an folgenden Stellen
gefunden werden: Livshits, Electro-Erosion Machining of
Metals, herausgegeben bei Butterworth & Co., Ltd., London (1960), und Doyle, Manufacturing Processes and Materials
for Engineers, Seiten 705 - 706, 4. Auflage, herausgegeben bei Prentice-Hall, Inc., Englewood Cliffs, New Jersey
(1964); die gesamte Offenbarung dieser Fundstellen wird hiermit durch die Bezugnahme in die Anmeldung mit aufgenommen.
Dieses elektroerosive Verarbeitungsverfahren kann auch unter anderen Namen bekannt sein, wie beispielsweise als
"Elektrische Entladungsabtragung", "Elektrische Lichtbogenabtragung" oder "Elektrische Funkenabtragung".
Eine andere Eigenschaft der elektroerosiven Bearbeitung besteht darin, daß die Abtragetätigkeit, die am Werkstück
durchgeführt wird, von der Form des "Werkzeugs" bestimmt wird; eine derartige Form umfaßt die dem Werkstück nächstliegend angeordneten Abschnitte der Elektrode.
Es wird nun insbesondere auf Fig. 3, 4 und 5 Bezug ge
nommen; jede der Schaltmotoranordnungen wird in einer Befestigung in der in Fig. 2 abgebildeten Weise gehalten.
Wie sich aus dem ursprünglichen Zusammenbau ergibt,
709829/0338
- 22 -
können die Längen der linken Schaltmotorluftspalte 22, 22'
ungleich sein, und die Längen der rechten Luftspalte 23, 23' können auch ungleich sein.
Um wahlweise die einander zugewandten Oberflächen des Ankerplattenabschnitts und der Polstücke, wie erforderlich,
abzutragen, so daß die Paare zusammenwirkender Luftspalte die gleiche Länge aufweisen, sind die erhabenen
ringförmigen fiippenabschnitte 53, 54 oder 53', 54' an jeder
Elektrode so ausgebildet, daß sie die gleiche Breite aufweisen und zueinander einen derartigen Axialabstand aufweisen,
daß sie im allgemeinen mit den grob bearbeiteten Luftspalten fluchten, die gemäß der Bezeichnung eine Ausgangslänge
L (Fig. 4) aufweisen. Anschließend wird die elektroerosive Bearbeitungsschaltung erregt, und die Betätigunseinrichtung
28 wird wahlweise betätigt, um den Schlitten 26 mit den hieran angebrachten Schaltmotoranordnungen
nach unten zu den Elektroden 29, 29* mit einer Geschwindigkeit zu bewegen, die als eine Funktion der
von den Schaltmotoranordnungen zu entfernenden Materialmenge
errechenbar ist.
Wenn sich der Schlitten 26 nach unten bewegt, dann werden die Elektroden 29, 29' gedreht, um die "Werkzeugabnutzung"
aufgrund der Erosion der Elektroden über deren Arbeitsoberflächen zu verteilen. Wenn sich der Schlitten weiter
nach unten bewegt, dann nimmt der Abstand zwischen den Elektrodenabschnitten 53, 54 und 53', 54* sowie den Luftspalten
23, 23' bzw. 22, 22' fortnehmend ab. Bei dem hierfür
vorgesehenen Abstand tritt die elektrische Entladung zwischen den Elektroden 29, 29' und der Schaltmotoranordnung
auf, wobei die Wirkung dieser Entladung darin liegt, daß sie die einander zugewandten Oberflächen der
Ankerplattenabschnitte und der Polstücke erodiert oder
709829/0338 - 23 -
abträgt, um endgültige Luftspalte gleicher Länge vorzusehen, die in Fig. 5 mit dem Bezugszeichen L. angezeigt sind. Wenn
demnach eine derartige Bewegung des Schlittens nach unten fortdauert, dann werden die wirksamen erhabenen Elektrodenabschnitte
veranlaßt, fortlaufend in die "Einschnitte" oder gerade gebildeten Luftspalte einzutreten. Es wird
darauf hingewiesen, daß für einen Abschnitt einer polchen
nach unten gerichteten Schlittenbewegung die Elektrodenabschnitte fortlaufend in die Luftspalte eintreten und
diese vertiefen (Fig. 5), und hiernach fortlaufend aus den so gebildeten Luftspalten abgezogen werden.
Auf diesen Weise sind die Elektroden 29, 29' so ausgebildet,
daß sie wirksame erhabene oder hervorragende Abschnitte 53, 54 bzw. 531, 54' aufweisen, die sich in Radialrichtung
von den Elektrodenumfangsoberflachen nach außen erstrecken;
diese Abschnitte sind in Gestalt und Abstand der Ausbildung der gewünschten Luftspalte proportional. Indem man diese
Elektrodenabschnitte fortlaufend tiefer in die Ausgangsluftspalte hineinbewegt, während gleichzeitig benachbarte
Abschnitte der Polstücke und der Ankerplattenabschnitte erodiert werden, können zusammenwirkende endgültige Luftspalte
gleicher Länge (Lf) vorgesehen werden. Die Wirkung dieser elektroerosiven Bearbeitungsabtragung liegt darin,
sicherzustellen, daß sich der Polplattenabschnitt in einer zentrierten Lage oder Null-Lage zwischen den mit Abstand
zueinander angeordneten Polstücken befindet.
Dementsprechend ist hierin ein neues Verehren zum Vorsehen
von Luftspalten gleicher Lange zwischen einem Anker und zwei mit Abstand zueinander angeordneten Polstücken eines
Schaltmotors, zwischen denen der Anker angeordnet ist, geoffenbart. Dieses neue Verfahren weist die Schritte dos
Zusammenbaus des Schaltmotors auf, so daß der Anker
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ursprünglich zwischen den mit Abstand zueinander angeordneten Polstücken angeordnet wird, wobei der Abstand zwischen
diesem Anker und jedem der Polstücke einen Ausgangsluftspalt (L ) festlegt, des Positionierens einer Elektrode
wie beispielsweise einer oder beider Elektroden 29, 291,
so daß deren zwei mit Abstand voneinander angeordnete Abschnitte jeweils gleicher Breite in unmittelbarer Nähe der
Ausgangsluftspalte angeordnet sind, Vorsehen mehrerer wiederholter
Impulse hinlänglichen elektrischen Potentials zwischen der des Schaltmotors relativ zueinander, und Entfernen des
nächstgelegenen Materials vom Anker und den Polstücken durch die elektrische Entladung zwischen Elektrode und
Schaltmotor, um hierbei endgültige Luftspalte jeweils gleicher Länge (Lf) zwischen dem Anker und den Polstückon
vorzusehen.
Bei der Anwendung dieses Verfahrens können die Elektrode und der Schaltmotor relativ zueinander bewegt werden, wie
beispielsweise durch eine nach unten gerichtete Gleitbewegung des Schlittens, so daß die Elektrodenabschnitte
fortlaufend tiefer in die Luftspalte bewegt werden. Die Elektroden können gedreht werden, um die Abnutzung der
Elektrode über eine verhältnismäßig große Umfangsoberflache
zu verteilen und um konzentrierte Erosion der Elektrode in einer örtlich begrenzten Zone zu verhindern. In einer
bevorzugten Form wird die Elektrode gedreht und der Schaltmotor verschieblich relativ zu dieser Elektrode derart
bewegt, daß während eines ersten Abschnitts einer derartigen Relativbewegung die Elektrodenabschnitte fortlaufend
in die Luftspalte hineinbewegt werden und daß während eines nachfolgenden Abschnitts einer derartigen Relativbewegung
die Elektroden fortlaufend aus den Luftspalten herausgezogen werden.
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- 25 -
■rf-
Auf diese Weise sieht die geoffenbarte Vorrichtung ein neues und hochgradig zweckmäßiges Verfahren zum abtragenden Bearbeiten
eines Schaltmotors vor, um zusammenwirkende Luftspalte gleicher Länge zwischen einem Anker und zwei mit
Abstand zueinander angeordneten Polstücken eines Schaltmotors, zwischen denen der Anker wirksam angeordnet ist,
vorzusehen. Es sollte darauf hingewiesen werden, daß die ,Vorzüge der Verwendung des elektroerosiven Bearbeitungsverfahrens zum Bilden von Luftspalten gleicher Länge in
einem vorher zusammengebauten Schaltmotor ohne körperliche Berührung an der Stelle der Metallentfernung in gleicher
Weise durch die Verwendung eines anderen äquivalenten Verfahrens vorteilhaft realisiert werden könnte, wie beispielsweise
elektrochemisches Abtragen und Laserstrahlabtragen.
Während das spezielle Ausführungsbeispiel der hier dargestellten und beschriebenen Vorrichtung die beste anmelderseitig
in Betracht gezogene Weise zum Verwirklichen des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Zeitpunkt der Hinterlegung
dieser Anmeldung darstellt, sollte vermerkt werden, daß ein derartiges Ausführungsbeispiel eine den breiteren
Bereich der Erfindung nicht einschränkende Realisierung der Erfindung darstellt, wie sie auch allgemein durch die
nachfolgenden Ansprüche definiert ist.
- Ansprüche -
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Leerseite
Claims (5)
1. J Verfahren zum Ausstatten eines Schaltmotors mit
juftspalten gleicher Länge zwischen einem Anker und zwei
mit Abstand zueinander angeordneten Polstücken, zwischen
denen der Anker angeordnet ist, gekennzeichnet durch die folgenden Verfahrensschritte:
- Zusammenbauen des Schaltniotors (11), so daß der Anker
(20, 21) zwischen den Polstücken (14, 15, 16, 18) angeordnet ist, wobei der Zwischenraum zwischen dem Anker
und jedem der Polstücke einen eines zusammenwirkenden Paares von Ausgangsluftspalten (L ) bildet,
- Ansetzen einer Elektrode (29, 29') mit zwei mit Abstand
zueinander angeordneten Abschnitten (53, 54, 53', 56 ·)
gleicher Abmessung derart, daß die Elektrodenabschnitte nahe den Ausgangsluftspalten angeordnet sind,
- Vorsehen mehrerer wiederholter Impulse elektrischer Energie zur Entladung zwischen der Elektrode und dem
Schaltmotor,
- Bewegen der Elektrode und des Schaltmotors relativ zueinander, und
Entfernen des benachbarten Materials von Anker und Polstücken,
das den Elektroden am nächsten gelegen ist, durch eine solche elektrische Entladung, um hierbei den
Schaltmotor mit endgültigen Luftspalten (Lf) jeweils
gleicher Länge zwischen dem Anker und den Polstücken zu versehen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltmotor (11) geradlinig relativ zur
Elektrode (29, 29') bewegt wird.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß während eines Abschnitts einer
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ORIGINAL INSPECTED " 27 "
"" ΈΤΙ
derartigen Relativbewegung zwischen Elektrode (29, 29')
und Schaltmotor (11) die Elektrodenabschnitte (53,54,
53', 54') fortlaufend tiefer in die Luftspalte (L ) hineinbewegt
werden.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß während eines nachfolgenden Abschnitts einer
derartigen Relativbewegung zwischen der Elektrode (29,2J1)
und dem Schaltmotor (11) die Elektrodenabschnitte fortlaufend aus den Luftspalten (I.f) herausgezogen werden.
5. Verfahren zum Versehen eines Schaltmotors mit endgültigen Luftspalten jeweils gleicher Länge zwischen
einem Anker, der zwischen zwei mit Abstand zueinander angeordneten Polstücken angeordnet ist, und diesen Polstücken,
insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch die folgenden Verfahrensschritte:
Zusammenbauen des Schaltmotors (11) derart, daß der Anker (20, 21) zwischen den Polstücken (14, 15. 16, 18)
angeordnet ist, wobei der Zwischenraum zwischen dem Anker und jedem der Polstücke ein zusammenwirkendes
Paar von Ausgangsluftspalten (L ) festlegt, Anordnen des derart zusammengebauten Schaltmotors im
Abstand zu einer Einrichtung zum Entfernen von Materiell vom Schaltmotor ohne körperliche Berührung mit diesem,
und
Erregen der Einrichtung zum Entfernen von Material von Anker und Polstücken, um hierbei das Material vom Anker
und den Polstücken zu entfernen, um die endgültigen Luftspalte (Lf) jeweils gleicher Länge ohne körperliche
Berührung mit dem Schaltmotor herzustellen.
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Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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ID=24600182
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2700909A Expired DE2700909C3 (de) | 1976-01-12 | 1977-01-11 | Verfahren zum Ausstatten eines Schaltmotors mit Luftspalten gleicher Länge |
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- 1977-01-12 FR FR7700686A patent/FR2352426A1/fr active Granted
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|---|---|---|---|
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