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DE2047468A1 - Elektrischer Wipp oder Kipphebel schalter - Google Patents

Elektrischer Wipp oder Kipphebel schalter

Info

Publication number
DE2047468A1
DE2047468A1 DE19702047468 DE2047468A DE2047468A1 DE 2047468 A1 DE2047468 A1 DE 2047468A1 DE 19702047468 DE19702047468 DE 19702047468 DE 2047468 A DE2047468 A DE 2047468A DE 2047468 A1 DE2047468 A1 DE 2047468A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rocker
toggle switch
actuator
angle
switching
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702047468
Other languages
English (en)
Inventor
Manfred 5880 Gevelndorf Boing
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BBC BROWN BOVERI and CIE
Original Assignee
BBC BROWN BOVERI and CIE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BBC BROWN BOVERI and CIE filed Critical BBC BROWN BOVERI and CIE
Priority to DE19702047468 priority Critical patent/DE2047468A1/de
Publication of DE2047468A1 publication Critical patent/DE2047468A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H23/00Tumbler or rocker switches, i.e. switches characterised by being operated by rocking an operating member in the form of a rocker button
    • H01H23/02Details
    • H01H23/12Movable parts; Contacts mounted thereon
    • H01H23/14Tumblers

Landscapes

  • Railway Tracks (AREA)

Description

  • Elektrischer Wipp- oder Kipphebelschalter Die Erfindung betrifft einen elektrischen Wipp- oder Kipphebelschalter mit zwei nebeneinanderliegenden Betätigungsgliedern, welche auf Je ein Schaltsystem einwirken und in einem Sockel auf zwei ortsfesten Lagerstutzen mittels Lagerzapfen schwenkbar angeordnet und mittels eines Kupplungszapfens schwenkbar verbunden sind.
  • Elektrische Wipp- oder Kipphebelschalter mit zwei nebeneinanderliegenden Schaltsystemen benötigen zum Bedienen der Systeme Je eine Betätigungsvippe. Derartige Schalter sind z.B. Serienschalter. Die Lagerung der Betätigungswippen oder Kipphebel erfolgt vielfach über eine Lagerachse, welche als Vollstift oder als Hohlachse durch die beiden Betätigungswippen hindurchgeführt und auf ortsfesten Lagerstützen gelagert ist. Eine derartige Einrichtung zeigt z.B. die deutsche PS 943 067.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, nicht nur die Verringerung der Anzahl der Einzelteile für eine Lagerung der Wippen zu erreichen, sondern insbesondere dabei auch zu berücksichtigen, daß die Wippen möglichst gleich gestaltet sind, so daß diese aus ein und demselben Werkzeug hergestellt werden können.
  • Es zeigt z.B. das deutsche GM 1 861 568 einen Wippenschalter, bei dem die Betätigungsgwippe zur Lagerung in dem Schalterge-Muse seitlich zwei Lagerzapfen aufweist, die der Wippe angeformt sind. Auf diese Weise ist zwar die separate Lagerachse eingespart, doch wäre es zur Verwendung einer solchen Wippe erforderlich, bei einem Serienschalter auch zwischen den beiden zur Betätigung der nebeneinanderliegenden Schalt systeme nochmals: eine oder zwei der ortsfesten Lagerstützen zu errichten, um die beiden Wippen auch an ihren benachbarten Seiten lagern zu können Um sich Jedoch derartige zusätzliche Lagerstützen zu sparen und insbesondero die Baugröße des Schalters in geringen Ausmaßen zu halten, wurde bereits gemäß DAS 1 615 797 eine Einrichtung getroffen, bei der zwar die äußeren Seiten der Betätigungswippen Je einen angeformten Achszapfen zur Lagerung auf einer ortsfesten Lagerstütze besitzen, wobei aber die beiden inneren Seiten der beiden nebeneinanderliegenden Betatigungswippen Jeweils die eine Wippe eine Bohrung besitzt und die andere Wippe einen Zapfen, der in die Bohrung der einen Wippe zur Lagerung eingreift. Diese Einrichtung hat nur leider noch den Nachteil, daß für beide Betätigungswippen zwei verschiedene Werkzeuge geschaffen werden müssen, wobei auch die Lagerhaltung auf zwei verschiedene Wippen ausgedehnt werden muß. Auch können die beiden unterschiedlichen Wippen für einen raschen Fertigungsablauf insofern hinderlich sein, als die montierende Person versehentlich die falschen Teile ergreift und durch das Auswechseln Zeit beim Zusammenbau verliert.
  • Dieses vermeidend, sieht die Erfindung vor, daß Jedes Betätigungsglied (Wippe oder Kipphebel) auf der dem benachbarten Betätigungsglied zugewandten Seite eine sektorartige Ausnehmung und einen die Ausnehmung etwa zu einem Zylinder komplementieren-, den sektorartigen Zapfen aufweist, und daß bei zusammengekuppelZ ten Betätigungsgliedern jeweils der hervorspringende Teil des Zapfens des einen Gliedes in die Ausnehmung des anderen Gliedes eingreift, wobei die Glieder um ihre gegeneinanderliegenden Zapfenschneiden schwenkbar sind und die Schenkelflächen der Zapfen zueinander in beiden Endstellungen je einen Öffnungs-Winkel X bilden, der gleich oder um ein geringes Maß größer als der Schaltwinkel des Betätigungsgliedes ist.
  • Durch diese Ausbildung sind beide Wippen eines Serienschalters gleich gestaltet und können somit aus einem einzigen Werkzeug erstellt werden.
  • Die Erfindung sieht weiterhin vor, daß der Schaltwinkel Jedes Betätigungsgliedes gleich oder ungefähr 150 beträgt. Bei entgegengesetzter Schaltstellung der beiden Betätigungsglieder beträgt der GesamtöffnungswinkelYdas Zweifache des Üffnungswinkels (2X). Der Winkel X ist vorteilhafterweise um etwa 20 größer als der Schaltwinkel, um eine gegenseitige Behinderung der Wippen mit Sicherheit auszuschließen. Schließlich sind die Zapfen den Betätigungsgliedern in an sich bekannter Weise materialeinheitlich angeformt.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch einen Serienschalter mit zwei nebeneinanderliegenden Betätigungsgliedern.
  • Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf einen deratigen Schalter gemäß Fig. 1 bei abgenommener Abdeckung.
  • Fig. 3 zeigt eine Ansicht auf die Innenseite eines Betätigungsgliedes.
  • Fig. 4 zeigt eine Seitenansicht der zusammengesteckten beiden Betätigungsglieder mit Schnitt durch einen der beiden sektorartigen Zapfen.
  • Fig. 5 zeigt eine zur Ansicht der Fig. 4 um 900 verdrehte Seiten ansicht des Betätigungsgliedes.
  • Fig. 6 zeigt eine Seitenansicht der beiden jeweils sich in entgegengesetzter Endstellung befindlichen Betätigungsglieder mit geschnittenen Zapfen.
  • Die beiden als Wippen ausgebildeten Betätigungsglieder 1 und 2 z.B. eines Serienschalters 3, welche je ein Schaltsystem 4 bzw.
  • 5 zu bedienen haben, sind Je mit einem außeren seitlichen Lagerzapfen 1a, 2a in einer ortsfesten Lagerstütze 3a, 3b des Schalters gelagert. Es handelt sich hierbei um den Betätigungsgliedern vorteilhafterweise angeformte Lagerzapfen. An ihren beiden zueinanderzugekehrten Innenseiten besitzen die Betätigungsglieder Jeweils eine sektorartige Ausnehmung Ib; 2b und einen sektorartigen Zapfen 1c; 2c. Jedes Betätigungsglied 1 bzw. 2 besitzt somit im Bereiche eines Kreises sowohl eine sektorartige Ausnehmung alsauch einen sektorartigen Kupplungszapfen. Die Kupplungszapfen 1c, 2c stehen um ein gewisses Maß von dfn Betätigungsgliedern 1, 2 vor Fig. 5, während die Ausnehmungen Ib, 2b sich in Achsrichtung in das Innere der Betätigungsglieder erstrecken. Ausnehmungen und Kupplungszapfen bilden zusammen etwa einen Zylinder, wobei im zusammengesteckten Zustand der zwei nebeneinanderliegenden Betätigungsglieder zwischen den an ihren abgerundeten Schneidenld, 2d aneinanderliegenden Kupplungszapfe und zwar zwischen den gegenüberstehenden Sektorflächen ein Bewegungsspiel für die Betätigung der Wippen verbleibt. Dieses Bewegungsspiel macht den Öffnungs- oder den Schaltwinkel X plus einer geringfügigen Toleranz aus. Der Schaltwinkel X beträgt bei dem vorliegenden Beispiel 150 und die Toleranz etwa 20. Die in Fig. 4 gezeigte neutrale Stellung der beiden zusameengekuppel ten Betätigungsglieder (das ist die MittelstellungJ welche weder die Ein-, noch die Ausschaltstellung angibt) zeigt dann oben wie unten Je einen vollen Schaltwinkel X.
  • Befinden sich wie in Fig. 6 die beiden Betätigungsglieder 1; 2 Je in ihren entgegengesetzten Endstellungen, dann beträgt der alleinige Gesamtöffnungswinkel Y das Zweifache - also 2 X - des einfachen Öffnungswinkels X.
  • Die Schneide 1d, 2d der Zapfen 1c, 2c ist ein wenig abgerundet, damit die beiden Betätigungsglieder innerhalb des Schneidebereiches günstige Abrollflächen besitzen.
  • Die neue Ausbildung verringert die Lagerhaltung von Betätigungswippen, vermeidet ferner Irrtümer beim Zusammenbau und reduziert die Anzahl der Werkzeuge für die Herstellung der z.B.
  • 9Ur einen Serienschalter erforderlichen Wippen von zwei auf eine, Auch die Kupplungszapfen sind der Betätigungsgwippe materialeinheitlich angeformt.

Claims (5)

Patentansprüche
1.) Elektrischer Wipp- oder Kipphebelschalter mit zwei uebeneinanderliegenden Betätigungsgliedern, welche auf Je e ein Schaltsystem einwirken und in einem Sockel auf zwei ortsfesten LagerstUtzen mittels Lagerzapfen schwenkbar angeordnet und mittels eines Kupplungszapfens schwenkbar verbunden sind, dadurch gekennzeichnet. daß jedes Betätigungsglied (1;2) (Wippe oder Kipphebel) auf der dem benachbarten Betätigungsglied zugewandten Seite eine sektorartige Ausnehmung (1b; 2b) und einen die Ausnehmung etwa zu einem Zylinder komplementierenden sektorartigen Kupplungszapfen (1c; 2c) aufweist, und daß bei zusammengekuppelten Betätigungsgliedern Jeweils der vorspringende Teil (1c; 2c) des Zapfens des einen Gliedes (1; 2) in die Ausnehmung (2b; ib des anderen Gliedes (2; 1) eingreift, wobei die Glieder (1; 2) um ihre gegeneinanderliegenden Zapfenschneiden (1d; 2d) schwenkbar sind und die Schenkelflächen der Zapfen (1c; Je 2c) zueinander in beiden Endstellungenteinen Öffnungswinkel X bilden, der gleich oder um ein geringes Maß größer als der Schaltwinkel des Betätigungsgliedes (1; 2) ist.
2.) Elektrischer Wipp- oder Kipphebelschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltwinkel Jedes Betäti-0 gungsgliedes - 15o beträgt.
3.) Elektrischer Wipp- oder Kipphebelschalter nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei entgegengesetzter Schaltstellung der beiden Betä-tigungsglieder (1; 2) der Gesamt-Öffnungswinkel Y = 2X beträgt.
4.) Elektrischer Wipp- oder Kipphebelschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel X um etwa 2 größer als der Schaltwinkel ist.
5.) Elektrischer Wipp- oder Kipphebelschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der &apfen (1c; 2c) dem Betätigungsglied (1; 2) in an sich bekannter Weise materialeinheitlich angeformt ist.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2527687A1 (de) * 1975-06-21 1977-01-13 Giersiepen Eltech Ind Elektrischer schalter insbesondere tastschalter
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